CH627708A5 - Tea bag impregnated with an acidic substance - Google Patents

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CH627708A5
CH627708A5 CH433978A CH433978A CH627708A5 CH 627708 A5 CH627708 A5 CH 627708A5 CH 433978 A CH433978 A CH 433978A CH 433978 A CH433978 A CH 433978A CH 627708 A5 CH627708 A5 CH 627708A5
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Sidney Pendlington
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/804Disposable containers or packages with contents which are mixed, infused or dissolved in situ, i.e. without having been previously removed from the package
    • B65D85/808Disposable containers or packages with contents which are mixed, infused or dissolved in situ, i.e. without having been previously removed from the package for immersion in the liquid to release part or all of their contents, e.g. tea bags
    • DTEXTILES; PAPER
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Description

Die Erfindung betrifft einen Teebeutel aus Blattmaterial, welches mit einer sauren Substanz imprägniert und die Substanz beim Kontakt mit Wasser abgibt.
Eine erhebliche Menge Tee wird in Teebeuteln vertrieben. Teebeutel enthalten gewöhnlich Teeblätter in Mengen von etwa 2 bis 3 Gramm pro Beutel, wobei Schwarzteeblätter gewöhnlich am meisten verwendet werden. Gelegentlich werden die Teeblätter mit geringeren Mengen an sofort löslichem Tee vermischt.
Die Getränkequalität sowohl von Teeblättern als auch von sofort löslichem Tee werden teilweise von dem Wasser bestimmt, mit dem sie bei der Zubereitung des Getränks aufgegossen werden. In Wasser mit hoher temporärer Härte aufgebrühte Tees haben häufig eine unerwünscht grau-braune Farbe. Zudem haben Teesorten aus verschiedenen geographischen Quellen und Wachstumsbedingungen unterschiedliche Eigenschaften, und daher liefern einige handelsübliche Teemischungen von Natur aus Aufgüsse mit minderwertiger Farbe.
Zitronensäure verbessert bekanntlich die Farbe der durch Aufguss erhaltenen Teeflüssigkeit. Es wurde auch vorgeschlagen, ein Puffermittel einzuarbeiten, wie Zitronensäure und As-corbinsäure und deren Salze, gemischt mit Teeblättern in Teebeuteln, um die Farbe der erhaltenen Aufgüsse zu verbessern. Da die notwendige Menge solcher Puffermittel normalerweise recht klein ist, bietet das Dosieren so kleiner Mengen an Bestandteilen in einen Teebeutel beträchtliche praktische Probleme. Während es prinzipiell möglich ist, das Puffermittel, gewöhnlich ein Pulver, während des Füllvorgangs in den Teebeutel einzudosieren, ist diese Methode kein attraktiver Vorschlag für die Praxis, da sie äusserst genaue Dosierungssysteme und Abwandlungen der Standard-Teebeutelfüllmaschinen erfordert.
Eine Alternative besteht darin, die Säure oder das Puffermittel vor dem Füllen in das Blattmaterial einzumischen, es ist aber sehr schwierig, eine homogene Verteilung des pulverför-migen Puffermittels in der Teeblattmasse aufgrund von Unterschieden in der Dichte, Form und Teilchengrösse zu erreichen. Folglich weisen die Teebeutel eine beträchtliche Schwankung im Gehalt an Zusatz auf, der im Bereich von 0 bis zu einem viel zu hohen Prozentsatz liegt.
Der erfindungsgemässe Teebeutel aus einem Blattmaterial, welches mit einer sauren Substanz imprägniert ist und die Substanz beim Kontakt mit Wasser abgibt, ist im vorangehenden Patentanspruch 1 charakterisiert.
Vorzugsweise ist die saure Substanz wasserlöslich und hat eine feste Kristallstruktur im trockenen Zustand; sie kann eine freie Säure sein. Statt einer Säure können auch Gemische von 2 oder mehreren Säuren verwendet werden. Ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, kann eine pufferndes Gemisch mit einer Säure und deren Salz ebenso verwendet werden, und der Ausdruck «saure Substanz» sollte als eine solche Kombination umfassend verstanden werden. Bevorzugt enthält das für die Imprägnierung des Teebeutelpapiers verwendete saure Material stets Zitronensäure. Die erßndungsgemässen Vorteile können in sehr direkter Weise einfach durch Verwendung von Zitronensäure als saure Substanz erreicht werden. Beispiele für geeignete Puffer sind Kombinationen einer der genannten Säure mit einem wasserlöslichen Salz der gleichen Säure. Alkalimetallsalze werden bevorzugt. Spezielle Beispiele geeigneter Puffer sind Zitronensäure/Trinatriumzitrat, Äpfelsäure/Na-triummalat und Kaliumdihydrogenphosphat/Dikaliumhydro-genphosphat.
Da die Farbe des Teeaufgusses von der temporären Härte des zur Herstellung des Aufgusses verwendeten Wassers abhängt, ist die Menge an zum Aufhellen der Farbe in ausreichendem Masse notwendiger saurer Substanz um so grösser, je alkalischer das Wasser ist, und in Gebieten mit weicherem Wasser ist weniger saure Substanz notwendig. Die oben angegebenen Bereiche sind jedoch recht angemessen, um einen weiten Bereich der Wasseralkalinität abzudecken, ohne dass die übrigen Getränkequalitäten des Tees nachteilig beeinträchtigt werden.
Das wasserdurchlässige Blattmaterial kann irgendeines der derzeit zur Herstellung von Teebeuteln verwendeten oder für eine solche Verwendung vorgeschlagenen Materialien sein. Das üblichste Material ist Papier, aber gewebte Textilien und synthetische Gazen aus z.B. Polypropylen können verwendet werden. Die physikalischen Eigenschaften, wie die Porosität und die Festigkeit in trockenem und nassem Zustand, die für ein Blattmaterial gefordert werden, aus dem Teebeutel hergestellt werden sollen, sind auf dem Fachgebiet gut bekannt und bilden keinen Teil der Erfindung.
Der Einfachheit halber wird nachfolgend die Erfindung unter Bezugnahme auf Teebeutel aus Papier, imprägniert mit wasserlöslichen, sauren Substanzen beschrieben.
Verschiedene Techniken zum Einarbeiten eines Mittels in Papier sind auf dem Fachgebiet bekannt, und jede geeignete Technik kann angewandt werden. Die saure Substanz kann in das Papier durch Zusatz zu einer Nassstufe eines sonst herkömmlichen Verfahrens, nach dem Teebeutelpapier hergestellt wird, hineinimprägniert werden, d.h. durch Einarbeiten in die Pulpe vor oder während der Papierherstellung. Eine geeignete Apparatur, die zur Verwendung bei der Herstellung von imprägnierten Papieren im allgemeinen bekannt ist, ist die Leimpresse. Alternativ kann handelsübliches Teebeutelpapier in eine wässrige Lösung einer sauren Substanz eingetaucht oder damit besprüht und dann getrocknet werden. Wird die saure Substanz durch Imprägnieren in handelsübliches Teebeutelpapier eingearbeitet, kann dies zu einem Schrumpfen des Papiers führen. Daher wird die saure Substanz vorzugsweise vor dem Schneiden des Papiers zu für die Herstellung von Teebeuteln geeigneten Abmessungen hineinimprägniert. Bevorzugt enthält die wässrige Lösung der sauren Substanz, in die handelsübliches Teebeutelpapier eingetaucht wird, 1 bis 10 Gewichtsprozent des sauren Materials. Wird das imprägnierte Papier durch Sprühen einer wässrigen Lösung auf handelsübliches Teebeutelpapier hergestellt, enthält die wässrige Lösung vorzugsweise 5 bis 60 Gewichtsprozent der sauren Substanz.
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Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter veranschaulicht.
Beispiele 1 bis 7 Der Einfluss bestimmter Säuren auf die Farbe von Teeflüs-sigkeiten aus Teebeuteln wurde wie folgt ermittelt:
Handelsübliches Teebeutelpapier wurde mit Säure durch Eintauchen in eine wässrige Lösung der Säure imprägniert und getrocknet, wobei die sich dabei ergebende Säuremenge in dem Papier bei etwa 0,28 mg/cm2 lag. Das imprägnierte Papier wurde zur Herstellung von Teebeuteln des heissgesiegelten Standard-Typs verwendet, wobei jeder Beutel aus insgesamt 106 cm2 Papier bestand und 2 g «MCTB »-Schwarzteeblattmischung von Lieferqualität enthielt. Jeder Beutel enthielt daher etwa 30 mg der Säure. Kontrollbeutel aus nicht-imprägnierten Papier wurden auch hergestellt.
200 ml Wasser mit einer temporären Härte von 180 ppm wurden zum Aufgiessen eines Teebeutels verwendet, und die Eigenschaften der erhaltenen Flüssigkeit gegenüber der Kontrolle bewertet. Die Farbbewertung erfolgte in willkürlichen Einheiten, d.h. der höchste Wert bedeutet die beste Farbe. Die Ergebnisse sind nachfolgend wiedergegeben.
Beispiel Säure Farbbewertung Aroma
Kontrolle keine + gut
1 Zitronensäure ++ +++ gut
2 Äpfelsäure + + + + + gut
3 Glutarsäure ++ gut
4 Weinsäure +++ gut
5 Bernsteinsäure + + + + geringer
Beigeschmack
6 NaHS04 ++ gut
Beispiel 8
Der Einfluss der Zitronensäure auf die pH-Werte von aus verschiedenen handelsüblichen Teemischungen erhaltenen Aufgüssen wurde untersucht. Teebeutel des «Constanta»-Typs wurden aus Papier gemacht, das durch Tauchen und Trocknen mit Zitronensäure in einer Menge von etwa 0,23 mg/cm2 imprägniert worden war, wobei jeder Beutel aus 130 cm2 Papier bestand und deshalb insgesamt 30 mg Säure enthielt. Die Beutel enthielten jeweils 2 g Teeblätter einer der folgenden Mischungen. Kontrollbeutel wurden unter Verwendung nichtimprägnierten Papiers hergestellt. Jeder Beutel wurde mit 180 ml siedendem Wasser aufgegossen, und der pH der erhaltenen Flüssigkeit wurde mit einem Standard-pH-Messgerät gemessen. Die gemessenen pH-Werte waren wie folgt:
Tee-Mischung pH-Werte
Kontroll-Tee Zitrat-Tee ohne Säure
«Yellow label» 6,14 5,54
China 6,03 5,55
Ceylon 6,85 6,37
Darjeeling 6,78 6,37
«English Breakfast» 6,70 6,00
Die obigen Ergebnisse zeigen, dass ein Säure/Tee-Verhältnis von 15 mg/g einen pH-Wert liefert, der sicher über 4,6 liegt, einen pH-Wert, bei dem Milch gerinnt.
Beispiel 9
Dieses Beispiel zeigt Tristimulus-Farbwerte der aus verschiedenen handelsüblichen Teemischungen erhaltenen Flüssigkeiten mit und ohne Zitronensäure (30 mg/Beutel: heissge-siegelter Standard-Typ, hergestellt wie in den obigen Beispielen 1 bis 7). Die Teefarben wurden unter Standardbedingungen mit dem Pretema-Reflexionsspektrophotometer gemessen, Die Farben wurden durch Helligkeit (Y), dominierende Wellenlänge (LD) und Farbreinheit (P) ausgedrückt. Jeder Teebeutel mit 2 g Teeblättern wurde mit 200 ml siedendem Wasser aufgegossen.
Die Ergebnisse waren wie folgt:
Tee-Mischung
Probe
Y
LD
P
«Yellow label»
Kontrolle
11,28
581,8
0,466
zitriert
13,86
583,4
0,448
Ceylon
Kontrolle
11,30
580,3
0,440
zitriert
11,54
581,5
0,437
Darjeeling
Kontrolle
11,69
579,6
0,421
zitriert
12,16
580,1
0,393
«English Breakfast»
Kontrolle
11,64
580,2
0,425
zitriert
12,22
582,2
0,439
Die obigen Ergebnisse zeigen, dass in allen Fällen Zitronensäure den Helligkeitswert (Y) des Tees erhöht und die dominierende Wellenlänge (LD) um 1 bis 2 nm im Spektrum rotverschiebt. Obgleich in den meisten Fällen die Reinheit der Farbe (P) in den zitrierten Aufgüssen, wie mit dem Kolorime-ter gemessen, schlechter war, wird dieser Parameter durch die Verbesserungen zu Y und LD überdeckt, und das menschliche Auge sieht insgesamt eine Verbesserung. In jedem Falle waren die gemessenen Veränderungen von einer deutlichen Erhöhung der Helligkeit und Orange-Farbigkeit begleitet, wie vom Auge aufgenommen.
Beispiel 10
Dieses Beispiel veranschaulicht die Herstellung von Teebeuteln aus mit Zitronensäure imprägniertem Papier in grossem Umfang.
2600 m handelsübliches Crompton-15g-Teebeutel-Papier, Breite 282 mm, wurde abgerollt und durch ein Bad geführt, das 2012,12-gewichtsprozentiger wässriger Zitronensäure enthielt, und durch Hindurchführen durch eine Trockenkammer mit Heizzonen bei Temperaturen im Bereich von 38 bis 56 °C getrocknet. Nach dem Wiederaufwickeln wurden zwei Streifen von 94 mm Breite geschnitten, und dieses Papier wurde zur Herstellung von «Constanta»-Teebeuteln verwendet. Jeder Teebeutel enthielt 2 g handelsübliche Schwarzteeblätter und etwa 9,7 mg Säure. Nach dem Aufgiessen mit 180 ml siedendem Wasser lieferten Probebeutel Flüssigkeiten mit gutem Aussehen und gutem Aroma.
Beispiele 11 und 12
Die Arbeitsweise des Beispiels 10 wurde wiederholt, wobei aber stärkere Zitronensäurelösungen in der Imprägnierstufe verwendet wurden, nämlich 4,24% (Beispiel 11) und 6,36% (Beispiel 12). Sie führten zu «Constanta»-Teebeuteln, die jeweils 18,8 mg bzw. 29,9 mg Zitronensäure enthielten. Mit diesen Beuteln erhaltene wässrige Aufgüsse waren sogar noch besser als die mit den Teebeuteln des Beispiels 10 erhaltenen, was an den höheren verwendeten Säuregehalten liegt.
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Claims (5)

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1. Teebeutel aus Blattmaterial, welches mit einer sauren Substanz imprägniert ist und die Substanz bei Kontakt mit Wasser abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass die saure Substanz in einer Menge von 0,03 bis 0,5 mg/cm2 im Blattmaterial imprägniert vorliegt, dass der Teebeutel 2 bis 25 mg saure Substanz auf 1 g Teeblätter imprägniert enthält und dass die saure Substanz ausgewählt ist aus Zitronensäure, Apfelsäure, Glutarsäure, Weinsäure, Bernsteinsäure, Kaliumdihydrogen-phosphat und Natriumhydrogensulfat, aus Mischungen davon sowie aus puffernden Mischungen der genannten Säuren mit wasserlöslichen Salzen derselben.
2. Teebeutel gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekeimzeichnet, dass das Blattmateriai Papier ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Teebeutel gemäss Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die saure Substanz Zitronensäure ist.
4. Teebeutel gemäss Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die saure Substanz Apfelsäure ist.
5. Teebeutel gemäss Patentanspruch 1, enthaltend 2 bis 3 g Teeblätter, dadurch gekennzeichnet, dass die saure Substanz Zitronensäure ist, welche zu 0,05 bis 0,3 g/cm2 vorliegt und dass der Teebeutel 5 bis 20 mg Zitronensäure auf 1 g Teeblätter imprägniert enthält.
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