CH628109A5 - Ridge-covering element - Google Patents

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CH628109A5
CH628109A5 CH1591477A CH1591477A CH628109A5 CH 628109 A5 CH628109 A5 CH 628109A5 CH 1591477 A CH1591477 A CH 1591477A CH 1591477 A CH1591477 A CH 1591477A CH 628109 A5 CH628109 A5 CH 628109A5
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Oskar Fleck
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein unterhalb von Firststeinen einbaubares Firstabdeckelement in Form einer länglichen, im Querschnitt gewölbten Abdeckplatte^ die mit ihren, über die Firstbohle hinabreichbaren Seitenteilen die firstseitigen Enden von Eindeckplatten oder Dachziegeln zu übergreifen und gegen diese dichtend anzuliegen bestimmt ist, sowie in Firstrichtung mit anderen, gleichen Firstabdeckelementen derart verlegbar ist, dass sich Teile der Firstabdeckelemente überlappen.
Um den First eines Hauses abzudecken, werden unterhalb der eigentlichen Firststeine sogenannte Firstkappen aus PVC-Material an der Firstbohle angebracht, mit denen der First ohne Mörtel Verwendung regensicher gedeckt werden kann. Es sind Firstabdeckelemente bekannt (DE-GM 1 967 871), die aus einer länglich ausgebildeten Abdeckkappe mit einem entlang einer oder mehreren Kanten abgewinkelten oder bogenförmigen Profil bestehen. Diese Elemente sind so am Dachfirst angeordnet, dass sie über die Köpfe der angrenzenden Dachsteine oder Ziegel ragen. Sie bestehen beispielsweise aus einem 1 bis 3 mm dicken Kunststoff, der auf der Firstbohle mit Nägeln befestigt ist und diese regensicher abschliesst. Darüber hinaus ist bekannt (DE-PS 1 784161), Firstabdeckelemente aus einem Dichtungsstreifen zu gestalten, der aus einem biegsamen Träger sowie aus einem, an dessen Unterseite angeordneten zusammendrückbaren Dichtungskörper besteht, der sich an die Oberkante der darunterliegenden Dacheindeckplatten anschmiegt.
Derartige Firstabdeckelemente, auch Firstkappen genannt, sind seit Jahren im Einsatz. Als nachteilig wird insbesondere empfunden, dass die bekannten Firstabdeckelemente bei der Verlegung nicht immer einfach auszurichten sind. Insbesondere ist diese Ausrichtung besonders schwierig, wenn starker Wind weht und die dünnen Firstabdeckelemente angehoben werden, bzw. wenn die Firstkappe aus zwei gleichen Teilen besteht, die so geformt sind, dass sie sich längs der Bohle auf einem Streifen überlappen.
Hinzu kommt bei den erstgenannten Firstabdeckelementen, dass deren Innenseiten eine angepasste, gewölbte Querschnittsform aufweisen. Da die beiden Ränder als Dichtungsstreifen dienen, müssen für die verschiedenen Formen von Dacheindeckungsplatten verschieden ausgebildete Dichtungsstreifen vorrätig gehalten werden.
Es stellt sich damit die Aufgabe, Firstabdeckelemente zur Verfügung zu stellen, die sich einerseits für die Verwendung bei unterschiedlichen Dacheindeckungsplatten eignen, und andererseits leicht und sicher verlegt werden können, ohne dass bei Windeinwirkung ein Hochwölben der Abdeckelemente verursacht wird. Andererseits muss eine gute Anpassung und regendichte Verlegung der Firststeine möglich sein, welche auf die Firstabdeckelemente aufgelegt werden.
Gemäss Erfindung werden diese Aufgaben bei einem Firstabdeckelement gelöst, welches in dem für die Überlappung vorgesehenen Bereich eine über die Wölbung greifende Stufe hat, und bei dem ferner die eindeckungsseitigen Kanten des Firstabdeckelementes mit Dichtungsstreifen unterlegt sind.
Bei der überlappenden Verlegung der Firstabdeckelemente bleiben die Stufen erhalten, so dass sich in Abständen der Länge des Firstabdeckelementes jeweils eine Stufe ergibt, in die zwei Firststeine überlappend eingelegt werden können. Die Dichtungsstreifen passen sich an die verschiedenen Dacheindeckungsplatten an, so dass die Firstabdeckelemente nach der Erfindung für verschiedene Dacheindeckungsplatten verwendet werden können. In den abhängigen Ansprüchen und in der Beschreibung sind Ausführungsbeispiele derartiger Dichtungsstreifen beschrieben.
Um die gute Dichtungswirkung auch in den stirnseitigen Überlappungsbereichen der Firstziegel zu gewährleisten, ist z.B. vorgesehen, dass die Dichtungsstreifen der einen Stirnseite des Firstabdeckelementes über den Überlappungsbe2
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reich in Achsenrichtung vorstehen. Durch einen entsprechenden, abgeschrägten Zuschnitt ergeben sich völlig dichte Stösse der Firstabdeckelemente untereinander.
Durch die besonders gute Dichtwirkung der Dichtungsstreifen ist es ferner erforderlich, die Belüftung des Raumes unterhalb der Firstabdeckelemente zu verstärken. Zweckmässig werden daher zu beiden Seiten des Scheitels eines Firstabdeckelementes Lüftungslöcher vorgesehen, die einen relativ grossen Querschnitt mit einer lichten Querschnittsfläche zwischen 1 und 5 cm2 besitzen.
Es soll auch herausgehoben werden, dass es möglich ist, die Firstabdeckelemente nicht nur so lang zu machen, dass sie jeweils einem Firststein entsprechen, sondern dass es auch möglich ist, sie so zu bemessen, dass sie beispielsweise zwei oder drei abgestufte Längeneinheiten aufweisen. Entsprechend ist die Verlegegeschwindigkeit erhöht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren der beigefügten Zeichnung dargestellt. Die Figuren zeigen:
Figur 1 ein Firstabdeckelement gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel;
Figur 2 eine Seitenansicht des Firstabdeckelementes gemäss Figur 1;
Figur 3 eine Frontansicht des Firstabdeckelementes gemäss Figur 1;
Figur 4 eine andere Ausführungsform in einer ähnlichen Darstellung wie in Figur 1 ;
Figur 5 eine Frontansicht eines Firstabdeckelementes gemäss Figur 4;
Figur 6 ein Verlegebeispiel eines Firstabdeckelementes gemäss Figur 1;
Figuren 7,8,9 verschiedene Anordnungen von Dichtungsstreifen;
Figur 10 einen Schnitt durch eine Firstabdeckung, bei der die Firstabdeckelemente gemäss Neuerung verwendet sind;
Figur 11 ein Firstabdeckelement mit Scheitelnut;
Figur 12 eine Seitenansicht des Firstabdeckelementes gemäss Figur 11;
Figur 13 ein Firstabdeckelement in einer Ausführungsform als Doppelelement;
Figur 14 zwei miteinander verbundene doppelte Firstabdeckelemente;
Figur 15 einen Querschnitt gemäss Linie II ... II in Figur 14.
In der Figur 1 ist ein Firstabdeckelement, allgemein mit 1 bezeichnet, dargestellt. Das Firstabdeckelement 1 ist ähnlich wie ein Firststein gestaltet. Es besteht aus Kunststoff. Anstelle von Kunststoff können selbstverständlich auch andere Materialien, wie Keramik oder Blech, verwendet werden. Das Firstabdeckelement hat die Form einer länglichen, im Querschnitt gewölbten Abdeckplatte, die mit ihren, über die Firstbohle 7 (Figur 6) hinabreichenden Seitenteilen 2 die firstseitigen Enden von Eindeckplatten oder Dachziegeln übergreift und gegen diese dichtend anliegt, sowie in Firstrichtung mit anderen, gleichen Firstabdeckelementen derartig verlegt ist, dass sich Teile der Firstabdeckelemente überlappen. In den überlappenden Bereichen sind die Firstabdeckelemente mit einer Stufe 3' versehen, deren Höhe der Materialdicke der aufliegenden Firststeine 24 entspricht.
In Figur 3, die ein Firstabdeckelement in Frontansicht zeigt, ist zu erkennen, dass die Stufe 3' über die gesamte Wölbung reicht und seitlich die Halteteile übergeht. Hierbei sind in den Figuren 1 und 3 etwas unterschiedliche Konfigurationen gewählt worden, um verschiedene Ausführungsbeispiele darstellen zu können.
Im Bereich der Stufen 3' sind die Firstabdeckelemente von aussen mit einer über die Wölbung verlaufenden Riffelung
(Kerben und Wülste) 5 versehen. Da in dem Bereich der Stufe 3' mit der Riffelung Firststeine als abschliessende Abdeckelemente verlegt werden, ist hier ein besonders guter Kontakt zwischen den Firstabdeckelementen untereinander und zu den Firststeinen gegeben, wobei zusätzlich Dichtungsmittel leicht aufgebracht werden können.
Die Seitenteile mit den Randprofilen verlaufen zusammen mit dem Firstabdeckelementen divergierend, so dass der in der Figur 1 obere Bereich des Firstabdeckelementes schmaler ist als der untere Bereich.
Ein Verlegungsbeispiel ist in Figur 6 dargestellt.
Auf eine Firstbohle 7 werden mit Hilfe von Nägeln 9 die Firstabdeckelemente 1 aufgenagelt. Die Seitenteile 2 sind dabei mit Dichtungsstreifen 13 unterlegt. Die Dichtungsstreifen werden in einem nach unten offenen C-Profil 14 gehalten. Der elastische Dichtungsstreifen 13 schmiegt sich in Anpassung an die Dachform an die angrenzenden Eindek-kungsplatten 15 an. Der Dichtungsstreifen erstreckt sich nicht über die gesamte Länge des Firstabdeckelementes, sondern ist etwas kürzer, da das nächste Firstabdeckelement unter den geriffelten Bereich 17 geschoben wird. Zwischen die überlappenden Bereiche der Firstabdeckelemente kann noch eine Firstklammer geschoben werden, die inFigur 10 andeutungsweise dargestellt, jedoch in Figur 6 aus zeichnerischen Gründen weggelassen ist.
Nachdem am Anfang des Firstes zunächst zwei Firstabdeckelemente 1 angebracht sind, setzt sich die weitere Anbringung fort. Aus der Figur 1 ist erkennbar, dass an den Scheitel-Enden der Abdeckelemente Bohrungen oder Schlitze 6,16 vorgesehen sind, durch die die Einnagelung bei sich überlappenden Firstabdeckelementen erfolgen kann. In weiteren Darstellungen sind auch geschlossene Schlitze 6' bzw. Lochreihen 6" dargestellt.
Aus Figur 3 ist weiterhin zu erkennen, dass zur Versteifung der Randbereiche auch noch ein geschlossenes Versteifungsprofil 4 angebracht sein kann.
In Abweichung von Figur 1 ist in den Figuren 4 und 5 ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem der Dichtungsstreifen bzw. das den Dichtungsstreifen haltende Profil 27 so unterhalb des Randbereiches angebracht ist, dass die unterlegten Dichtungsstreifen bzw. die Halteprofile auf beiden Seiten parallel zueinander verlaufen. Angewandt auf eine Verlegungsart gemäss Figur 6 bedeutet dies, dass sich die Randbereiche an den Stössen nicht zum Teil überragen, sondern fluchtend miteinander liegen und eine geschlossene Seite bilden können.
In den Figuren 7,8 und 9 sind verschiedene Ausführungsformen von Dichtungsstreifen dargestellt, die die eindek-kungsseitigen Kanten der Firstabdeckelemente nach unten fortsetzen und einen Übergang zu den Eindeckungsplatten bilden. In Figur 7 enden die Kanten in einem nach unten offenen C-Profil 14, in das ein elastischer Dichtungsstreifen 13 eingebettet ist. In Figur 8 läuft die eindeckungsseitige Kante in einen nach unten abgewinkelten Steg aus, der einen L-förmigen Querschnitt 19 bildet, wobei in dem L-förmigen Querschnitt ein elastischer Dichtungsstreifen 13' befestigt ist. In Figur 9 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die eindeckungsseitige Kante als Teil eines geschlossenen Hohlprofils 18 ausgebildet ist, bei dem eine nach unten offene Nut 21 vorhanden ist, die in sich einen Steg 22 trägt, der wenigstens auf einer freien Länge in einen auf dem Hohlprofil befestigten elastischen Dichtungsstreifen 13" ragt und diesen versteift und hält.
In Figur 10 ist dargestellt, wie Firstabdeckelemente 1 zu verlegen sind, wenn auf diese Firststeine 24 aufgelegt werden. Die Firstabdeckelemente 1 werden so verlegt, dass die gestuften Bereiche 3 bzw. 23 übereinander zu liegen kommen. Dabei wird der senkrechte Teil der Stufe 3 ', als Anschlag für s
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die Kante eines Firststeines 24 verwendet. Eine Firstklammer 28, die zu unterst auf der Bohle befestigt ist, ist so gebogen, dass sie um die Stufe 3' herumgeführt wird und mit ihrem gebogenen Bereich den oberen Teil des zu oberst liegenden Firststeines 24 umfasst. Die Firststeine 24 sind daher mit Hilfe der Firstklammer 28 gegeneinander gesichert. Der First wird somit Stück um Stück von links nach rechts eingedeckt, wobei die Firststeine 24 auf beiden Seiten arretiert sind. An das jeweilige Ende des Firstes kann man eine Firstendscheibe an die Firstbohle nageln, die wahlweise mit Lüftungsöffnungen versehen sein kann.
In den Figuren 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform eines Firstabdeckelementes 1,1' dargestellt. Das dargestellte Firstabdeckelement trägt längs des Scheitels eine Nut 30,30'. Die Nut erstreckt sich von dem Stufenbereich 3' bis zum Bereich 23. Sie hat eine stetig abnehmende Tiefe, wie aus Figur 12 ersichtlich. Im Bereich der Abstufung 3 ' hat die Nut 30,30' die volle Tiefe des Unterschiedes vom Scheitel des Firstabdeckelementes 1,1 ' bis zum Scheitel der Stufenwölbung. Die Tiefe der Nut 30,30' nimmt graduell ab und ist praktisch Null im Bereich der gegenüberliegenden Seite 23. Die Nut, die auch nur auf einem Teil des Scheitels ausgebildet sein kann, ermöglicht die bündige Einlegung von Firstklammern. Im übrigen erfolgt die Verlegung und Verwendung hier ähnlich wie bei dem Firstabdeckelement in Figur 6.
Schliesslich ist in Figur 13 ein Firstabdeckelement dargestellt, das zwei Längseinheiten aufweist, das heisst, als Doppelelement gestaltet ist. Die Verlegegeschwindigkeit kann damit wesentlich erhöht werden. Die Nut ist bei dem Element gemäss Figur 13 von Versteifungssicken 34 unterbrochen, die jeweils die gleiche Höhe aufweisen, wie der Scheitel der Abdeckplatte. Ferner sind Entlüftungsbohrungen 33 vorgesehen, die bei der gezeichneten Ausführungsform seitlich von der Nut die Abdeckplatte durchdringen. Es ist jedoch auch möglich, auf der Nutsohle derartige Entlüftungsbohrungen auszusparen.
Üblicherweise werden die Firststeine 24 auf dem Firstabdeckelement mit Hilfe von Firstklammern befestigt. Um die Firstklammern bündig einlegen zu können, ist, wie in Figuren 11 und 12 gezeigt, oberhalb der Abstufung 3' eine längs des Scheitels des Firstabdeckelementes sich erstrek-kende Nut 30,30' eingearbeitet, welche die Firstklammern aufnimmt. Aus fertigungstechnischen Gründen ist auch möglich, die Nut 30,30' in ihrer Tiefe über die gesamte Länge des Firstabdeckelementes 1,1 ' bis auf Null verlaufen zu lassen. Es ist auch möglich, die Nut in ihrem Verlauf durch Versteifungssicken 34 zu unterbrechen.
In der Figur 14 ist ein weiteres Firstabdeckelement 1 dargestellt. Vorzugsweise besteht das Element aus Kunststoff (Polyvinylchlorid). Es wird im Tiefziehverfahren hergestellt. Anstelle von Kunststoff können selbstverständlich auch andere Materialien, wie Keramik oder Blech, verwendet werden. Das Firstabdeckelement ist mit kräftigen, als Sicken ausgearbeiteten Rippen 120,121 versehen. Ferner ist im Scheitel des Firstabdeckelementes eine durch die Rippen 120, 121 nicht unterbrochene Nut 30 vorgesehen die gewährleistet, dass das Firstabdeckelement dort ohne Zwischenraum auf der Firstbohle anliegt und eine Befestigung durch Nageln erlaubt, wobei ein die Befestigung störender Spalt nicht vorliegt. Die erforderliche Trittfestigkeit des Firstabdeckelementes im verlegten Zustand wird dadurch erreicht und die Anpassung an die Firstbohle 7 erleichtert. Im Bereich der Mittelnut 30 liegt das Firstabdeckelement also auf der ganzen Länge der Firstbohle 7 auf.
Die Firstabdeckelemente werden auf einer Firstbohle 7 aufgenagelt. Die Seitenteile 2 sind mit den Dichtungsstreifen 13 unterlegt. Die Dichtungsstreifen 13 sind aus elastischem
Schaumstoff gefertigt, besitzen eine unterhalb der Kanten angeklebte, breite Anlagefläche und einen Querschnitt, der in Richtung der Eindeckungsplatten oder Dachziegel sich verjüngt. Die Querschnittsfläche, die beim Aufdrücken der Firstabdeckelemente auf die Firstbohle deformierbar ist, beträgt etwa 10 bis 40 cm2. Es wird demnach abgegangen von den relativ dünnen, mehr quadratisch oder rechteckig geformten Dichtungsstreifen. Die Streifen bestehen aus relativ weichem Schaummaterial (Shore-Härte 5 ... 20), welches ermöglicht, dass die Dichtungsstreifen satt und weich über alle Erhöhungen und Vertiefungen der unterhalb liegenden Eindeck-platten und Dachziegel hinweg dichtend anliegen. Dadurch ist der Raum unterhalb des Firstabdeckelementes absolut schnee-, staub- und regendicht geschützt.
Die Dichtungsstreifen 13 erstrecken sich über die gesamte Länge des Firstabdeckelementes mit Ausnahme eines kurzen Stücks bei der Stufe 3'. Dafür stehen sie auf der einen Stirnseite 116 des Firstabdeckelementes über den Überlappungsbereich und Achsrichtung vor (bei 117). Beim Aneinander-setzen der Firstabdeckelemente bilden die vorstehenden Teile 117 einen Anschlussstoss, der eine sichere Abdichtung auch in Achsrichtung gewährleistet.
Aus der Figur 14 ist ferner erkennbar, dass in der Mitte, im Stufenbereich 3', ein Langloch 122 vorgesehen ist, durch das ein Nagel eingetrieben werden kann. Beim Festlegen auf der Bohle 7 genügt im wesentlichen ein einziger Nagel. Nachdem dieser in die Firstbohle 7 ein Stück eingetrieben ist, lässt sich durch axiale Verschiebung des Firstabdeckelementes 1 dessen genaue Position festlegen, wobei über die gesamte Firstlänge ein Ausgleich möglich ist. Nachdem die genaue Position festliegt, wird der Nagel endgültig eingeschlagen.
Ferner sind zu beiden Seiten des Scheitels des Firstabdeckelementes Lüftungslöcher 123,124 in das Material eingearbeitet, die eine lichte Querschnittsfläche zwischen 1 und 5 cm2 besitzen.
Das in der Figur 14 dargestellte Doppelelement, welches die Länge von zwei Firststeinen 24 hat, ermöglicht eine hohe Verlegegeschwindigkeit. Die Nut 30 ist durch Versteifungsrippen 120,121 unterbrochen, welche mit ihrem höchsten Punkt jeweils etwas über die gewölbte Abdeckplatte des Firstabdeckelementes ragen, so dass auch eine gute Unterlüftung der aufgelegten Firststeine gegeben ist. Im Bereich der Stufe 3' ist die Rippe 121 durch die Nut 30 unterbrochen, so dass eine Firstklammer eingelegt werden kann.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 hat der Dichtungsstreifen 13 eine dreieckige Gestalt, wobei die Länge der Dreiecksseite etwa 5 bis 8 cm beträgt. Der Winkel an der Spitze des Dreiecks liegt zwischen 15 bis 60°. Vorzugsweise wird ein relativ spitzer Winkel gebildet, denn durch eine relativ langgezogene Dreieckform ergibt sich zunächst eine relativ gut verformbare Dichtlippe, der genügend Material in Richtung der Unterkante folgt, so dass die gewünschte elastische Dichtwirkung erreicht wird. Die sich verjüngende Form der Dichtlippe 13 verhindert ferner, dass Wasser in der Dichtlippe 13 von unten nach oben steigen kann.
Durch die Verwendung derartiger, im Querschnitt dreieck-förmiger Schaumstoffstreifen als Dichtungsstreifen 13 ist die Befestigung des Streifens bei der Montage des Firstabdeckelementes vereinfacht, da die eindeckungsseitigen Kanten ohne jede Schwierigkeit mit einem Dichtungsstreifen 13 beklebt werden können.
Das Firstabdeckelement besteht im Beispiel der Fig. 15 aus einer etwa 1 bis 3 mm dicken PVC-Folie, welche zu einem etwa C-förmigen Querschnitt gebogen ist, unterhalb dessen eindeckungsseitiger Kanten sich die Dichtungsstreifen 13 befinden. Das Firstabdeckelement ist am Rande absatzlos.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Unterhalb von Firststeinen einbaubares Firstabdeckelement in Form einer länglichen, im Querschnitt gewölbten Abdeckplatte, die mit ihren, über die Firstbohle (7) hinab-reichbaren Seitenteilen die firstseitigen Enden von Eindeck-platten oder Dachziegeln zu übergreifen und gegen diese dichtend anzuliegen bestimmt ist, sowie in Firstrichtung mit anderen gleichen Firstabdeckelementen derart verlegbar ist, dass sich Teile der Firstabdeckelemente überlappen, dadurch gekennzeichnet, dass das Firstabdeckelement (1) in dem für die Überlappung vorgesehenen Bereich (3,23) eine über die Wölbung reichende Stufe (3') hat, und bei dem die eindek-kungsseitigen Kanten des Elementes mit Dichtungsstreifen (13; 13'; 13") unterlegt sind.
  2. 2. Firstabdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es in seiner Länge zwei oder drei abgestufte Längeneinheiten aufweist, zum Zweck, dass auf jede Längeneinheit ein Firststein (24) aufgebaut werden kann.
  3. 3. Firstabdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsstreifen (13) aus einem elastischen Schaumstoff gefertigt sind, und unterhalb der eindek-kungsseitigen Kanten eine breite Anlagefläche (14) besitzen und von der Abdeckplatte wegweisend einen sich verjüngenden Querschnitt aufweisen, wobei die deformierbare Querschnittsfläche der Dichtungsstreifen (13; 13'; 13") zwischen 10 und 40 cm2 liegt.
  4. 4. Firstabdeckelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsstreifen (13) im Querschnitt dreieckförmig sind, wobei die freie Spitze des Dreieckes einen Winkel (a) zwischen 15 bis 60° aufweist (Fig. 15).
  5. 5. Firstabdeckelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es randseitig einen im wesentlichen C-för-migen Querschnitt aufweist, unterhalb dessen an den dach-seitigen Kanten je ein Dichtungsstreifen (13) geklebt ist.
  6. 6. Firstabdeckelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsstreifen (13) auf der einen Stirnseite (1 16) des Firstabdeckelementes (1) über den Überlappungsbereich in Achsrichtung vorstehen.
  7. 7. Firstabdeckelement nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dachseitige Kante mit einem nach unten offenen C-Profil unterlegt ist, bzw. in ein solches Profil ausläuft, und dass in dem Profil ein elastischer Dichtungsstreifen (13) gehalten ist (Fig. 7).
  8. 8. Firstabdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dachseitige Kante in einen nach unten abgewinkelten Steg, einen L-förmigen Querschnitt (19) bildend, ausläuft, und dass in dem L-förmigen Querschnitt (19) ein elastischer Dichtungsstreifen (13) befestigt ist (Fig. 8).
  9. 9. Firstabdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dachseitige Kante als Teil eines geschlossenen Hohlprofils ausgebildet ist, bei dem eine nach unten offene Nut (21) vorhanden ist, die in sich einen Steg (22) aufnimmt, der wenigstens auf seiner freien Länge in einem auf dem Hohlprofil befestigten, elastischen Dichtungsstreifen (13") ragt und diesen versteift und hält (Fig. 9).
  10. 10. Firstabdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Scheitels des Firstabdeckelementes Lüftungslöcher (123,124) mit einer lichten Querschnittsfläche zwischen 1 und 5 cm2 eingearbeitet sind.
  11. 11. Firstabdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Scheitels des Firstabdeckelementes wenigstens ein Langloch (122) zum Befestigen eingearbeitet ist (Fig. 14).
CH1591477A 1976-12-24 1977-12-23 Ridge-covering element CH628109A5 (en)

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EP4257771A1 (de) * 2022-04-05 2023-10-11 Swisspearl Österreich GmbH First-/grat-abdeckelement

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AT357315B (de) 1980-07-10
NL7714413A (nl) 1978-06-27
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