CH628174A5 - Einrichtung fuer einen kernreaktor, mit einer vielzahl sich vertikal erstreckender brennelemente und fuehrungsrohren sowie verfahren zum betrieb dieser einrichtung. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung für 15 einen Kernreaktor, mit einem nuklearen Brennstoff-Elementen--bündel mit einer Vielzahl sich vertikal erstreckender Brennelemente und Führungsrohren, die von mindestens einem gitterförmigen Distanzhalter, der aus mehreren sich schneidenden, mit Schlitzen versehenen Rasterplatten gebildet ist, die in seitli-20 chem Abstand zueinander gehalten sind, und unteren und oberen Endhalterungen, die mit den jeweiligen Enden der Führungsrohre starr verbunden sind.
Die erfindungsgemässe Anordnung der Führungsrohre soll insbesondere die Bewegungen des gitterförmigen Distanzhal-25 ters verhindern und während Bedienungsarbeiten als zusätzliche Haltevorrichtung für das Elementenbündel dienen.
Bei wassergekühlten, heterogenen Reaktoren umfasst der Reaktorkern, in dem die Spaltung in ununterbrochener Kettenreaktion abläuft, gewöhnlich eine Anordnung von Elementen-3o bündeln gleicher Bauweise, die an jeder Stelle des Reaktorkerns untereinander mechanisch ausgetauscht werden können. Die Elementenbündel sind so konstruiert, dass ausreichende Stabilität und Zuverlässigkeit während des Reaktorbetriebes, während der Bedienungsvorgänge und beim Transport 35 gewährleistet sind. Beim Bau solcher Elementenbündel für den Kernbetrieb sind besonders die Einflüsse strömungsbedingter Vibrationen, Temperaturänderungen und seismischer Störungen, sowohl konstanter als auch momentaner Art in Betracht zu ziehen.
40 Jedes Elementenbündel umfasst dünne, längliche Brennelemente, eine Anzahl gitterförmiger Distanzhalter, Führungsrohre, ein Rohr zur Aufnahme der Instrumente und Endhalterungen. Die Brennelemente, die als Brennstäbe bekannt sind, enthalten das Spaltmaterial. Die Enden der Brennelemente sind 45 durch Verschlüsse abgedichtet Die Brennelemente, Führungsrohre und das Instrumentenrohr werden in quadratischer Anordnung, in Abständen an ihren Längsseiten von gitterförmigen Distanzhaltern getragen, die die Seitenabstände zwischen diesen Bestandteilen bestimmen. Die Führungsrohre sind so an ihren Enden fest mit den Endhalterungen verbunden. Durch die Verwendung von ähnlichem Material für Führungsrohre und Brennelemente sind die Unterschiede in der thermischen Ausdehnung minimal. Die gitterförmigen Distanzhalter bestehen aus rechteckigen Streifen oder Plätten, die mit Schlitzen 5 versehen ähnlich wie ein Eirost zusammengebaut sind. Die Wände der quadratischen Zellen, die von den miteinander verschlungenen Streifen gebildet werden, umfassen durchlöcherte Vorsprünge, die die seitlichen Halterungen für das Brennelement bilden. Durch den Druck zwischen dem gitterförmigen 60 Distanzhalter und dem Elementenbündel wird der Reibver-schleiss auf ein Minimum reduziert, jedoch gleichzeitig die relative Axialbewegung ermöglicht, die durch strahlungsbedingte Dimensionsänderungen der Brennelemente und unterschiedliche thermische Ausdehnung verursacht wird.
65 Je nach Lage des Elementenbündels im Reaktorkern werden die Führungsrohre als Hülle zur Führung von Kontrollstäben, Stäben zur Beeinflussung der Leistungsverteilung in Axialrichtung, noch verwendbaren, teilverbrauchten Stäben und
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neuen Stäben verwendet. In den Führungsrohren bleibt ein des Reaktors gelangen kann.
Spielraum frei, durch den das Kühlmittel fliessen kann, um die Aufgabe der Erfindung ist, eine Einrichtung der eingangs
Betriebstemperatur des Absorbiermaterials in gewünschter beschriebenen Art so zu verbessern, dass die Bewegungen des Höhe zu halten. Dieser Spielraum erlaubt die Stabbewegung gitterförmigen Distanzhalters verhindert werden, ohne dass innerhalb der Führungsrohre, die während des Reaktorbetrie- 5 zusätzliches Material, das unerwünschte Neutronenabsorptio-bes sowie bei seismischen Störungen möglich sein muss. An nen ermöglicht, eingesetzt werden muss. Dabei soll ein schnel-jedem Ende der Führungsrohre befinden sich gebördelte 1er Zusammenbau sowie ein rasches Zerlegen der Elementen-
Gewindebuchsen, die über aufgeschweisste Muttern die Füh- bündel möglich und während der Bedienungsarbeiten an den rungsrohre mit jeder Endhalterung fest verbinden. Elementenbündeln die Halterung der Führungsrohre gesichert
Jedes Elementenbündel wird in einem Druckkessel des io sein, für den Fall, dass sie sich aus den unteren Endhalterungen Reaktors senkrecht auf einer Auflageplatte der Gitteranord- lösen. '
nung im Reaktorkern angebracht und von dieser getragen. Die Dies wird nach dem Vorschlag der Erfindung durch eine untere Endhalterung bringt das Elementenbündel in die rieh- Einrichtung erreicht, die durch die Merkmale des Anspruches 1 tige Lage in Bezug auf die Rasterplatte des Reaktorkerns. Die gekennzeichnet ist.
unteren Enden der Brennelemente liegen auf dem Raster der 15 Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Bil-unteren Endhalterung und durchdringen diese, so dass die unte- dung von Stegen vorgesehen, die um 90° versetzt an der Ausren Enden der Führungsrohre daran befestigt werden können. senseite des Führungsrohres angeordnet und in Längsrichtung An der oberen Endhalterung sind Vorrichtungen zum Anset- so voneinander entfernt sind, dass sie neben jeder Seite einer zen von Bedienungswerkzeugen vorgesehen, mit denen das gitterförmigen Distanzplatte im Elementenbündel oder in der Elementenbündel innerhalb des Reaktorkerns in die richtige 20 Mitte zwischen sattelförmigen Vorsprüngen auf den Raster-Lage gebracht werden kann. platten liegen. Das Elementenbündel wird vervollständigt,
Im Betrieb brennen die Brennelemente im Reaktorkern mit indem das Rohr in eine in Längsrichtung ausgerichtete Gruppe unterschiedlicher Geschwindigkeit aus; jene im Zentrum sind von Zellen des gitterförmigen Distanzhalters so eingeführt gewöhnlich einem stärkeren Neutronenfluss ausgesetzt und wird, dass die Stege der Führungsrohre in die Zellenecken vorbrennen daher früher als jene nahe der Kernaussenseite, wo ein 25 stehen. Wenn das Führungsrohr um die gewünschte Länge einschwächerer Neutronenfluss herrscht. Deshalb werden nicht geführt wurde, wird es um 45° gedreht, wodurch die Stege mit alle Elementenbündel zum gleichen Zeitpunkt ausgetauscht, den Längskanten oder Sitzen der angrenzenden gitterförmigen sondern abschnittsweise. Weiters können bei jedem Austausch Distanzplatten, die die Zellen bilden, in Längsrichtung fluchten, von Elementenbündeln teilweise ausgebrannte Elemente. Daher werden Bewegungen der Rasterplatten in Längsrich-
umgruppiert werden, um eine optimale Kernleistung zu erzie- 30 tung durch die Stege verhindert.
len und den Zeitraum zwischen den Stillsetzungen, die für die Während Bedienungsarbeiten am Elementenbündel wird
Wiederbeschickungen erforderlich sind, zu verlängern. das Gewicht des Bündels, das auf die untere Endhalterung
Für den Austausch von ausgebrannten und dem Einsetzen drückt, auf die Führungsrohre übertragen. Im Falle eines Versa-neuer Elementenbündel in den Reaktorkern sowie zur gens sämtlicher Führungsrohre rutschen die Brennelemente so
Umgruppierung teilweise ausgebrannter Elementenbündel 35 lange bis der obere Endverschluss, dessen Durchmesser grös-innerhalb des Reaktorkerns stehen Hebevorrichtungen in Ver- ser ist als die Breite einer Distanzgitterzelle, von den oberen wendung, die mit Greifmechanismen für das Elementenbündel Kanten der oberen Distanzgitteranordnung aufgehalten wird, versehen sind und an der oberen Endhalterung anfassen. Wäh- Die obere Anordnung von Distanzgittern ihrerseits bewegt rend der Arbeiten am Elementenbündel wird das Gewicht des sich weiter, bis sie die der Führungsrohre aufhalten.
Bündels, das normalerweise auf den Raster der unteren Endhai- 40 Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betrieb terung drückt, auf die Führungsrohre übertragen. Im Falle einer Einrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
eines Versagens sämtlicher Führungsrohre würde das Elemen- Das Verfahren ist erfindungsgemäss durch die Merkmale des tenbündel zerstört und in seine Bestandteile zerfallen, wodurch Anspruchs 11 gekennzeichnet.
Beschädigungen der Brennelemente und in der Folge gefähr- Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren der liehe Situationen entstehen können. 45 Zeichnung in Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Im Betrieb fliesst das Kühlmittel im wesentlichen parallel Fig. 1 teilweise aufgerissen ein Elementenbündel in Ansicht,
zu den Längsachsen der Brennelemente, wodurch die vordere Fig. 2 vergrössert die Teilansicht eines Elementenbündelab-
Längskante der gitterförmigen Distanzplatte hydraulischen schnittes von Fig. 1 im Schnitt,
Kräften ausgesetzt wird. Der gitterförmige Distanzhalter kann Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III von Fig. 2,
daher sowohl vertikalen Bewegungen als auch Erschütterun- 50 Fig.4 vergrössert die Teilansicht eines Elementenbündelab-gen im Ruhezustand oder in der Bewegung ausgesetzt sein. Um schnittes ähnlich von Fig. 1 gemäss einem weiteren Aufüh-Bewegungen des gitterförmigen Distanzhalters zu verhindern, rungsbeispiel,
wurden nach bekannten Ausführungen an diesen Buchsen vor- Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V von Fig. 4,
gesehen und an Vorsprüngen der Führungsrohre befestigt. Es Fig. 6 vergrössert die Teilansicht eines Elementenbündelab-
wurde auch bereits vorgeschlagen, lappenförmige Fortsätze an 55 schnittes gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel, den gitterförmigen Distanzplatten mit Klammern zu verbin- Fig. 7 im Schnitt ein Detail des Führungsrohres der Fig. 2
den, die an den Führungsrohren befestigt sind, um so eine und 3 und Fig. 8 im Schnitt ein Detail des Führungsrohres der
Bewegung der gitterförmigen Distanzhalter zu verhindern. Die Fig. 4 und 5.
Verwendung von Buchsen, Lappen und Klammern erfordert Fig. 1 zeigt ein Elementenbündel 10, dessen Längsachse zusätzlich Material im Reaktorkern, das unerwünschte Neutro- 60 sich in vertikaler Ebene erstreckt und das untere Endhalterun-nenabsorptionen verursacht und damit die Leistungsfähigkeit gen 11, obere Endhalterungen 12, eine Vielzahl von länglichen des Reaktors vermindert. Durch die herkömmliche Anordnung Brennelementen 13, hohle Führungsrohre 14 und gitterförmige von Vorsprüngen nach dem Einsetzen der Berührungsrohre in Distanzhalter 15 umfasst. Die Brennelemente 13 und Führungs-den gitterförmigen Distanzhalter wurde sowohl der Zusam- röhre 14 sind mit seitlichem Abstand zueinander angeordnet menbau als auch das Zerlegen des Reaktors komplizierter. Die es und werden in quadratischer Anordnung, parallel zueinander in Verwendung von Klammern für die Führungsrohre vérlangt Längsabständen von gitterförmigen Distanzhaltern 15 gehal-zusätzlich ein Anschweissen fremden Materials an die Füh- ten. Gewindebuchsen 16,17 sind mit jedem Ende der Führungs-
rungsrohre, das sich vom Rohr lösen und in die Kûhlsystéme röhre 14 verschweisst bzw. verbinden die Führungsrohre mit
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den unteren und oberen Endhalterungen 11,12 durch ange- Die Vorsprünge 41 befinden sich gemäss Fig. 4 zwischen schweisste Muttern 21,22. den Einwölbungen 25, die in der von den Vorsprüngen gehalte-Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besteht jeder gitterförmige nen Rasterplatte ausgebildet sind. Wie Fig. 5 zeigt, sind die VorDistanzhalter 15 aus einer Vielzahl von Rasterplatten 23, die Sprünge 41 um 90° versetzt, am Mantel des zylindrischen Füh-Schlitze ähnlich wie ein Eirost aufweisen und so die Zellen bil- s rungsrohres 40 angeordnet.
den, in denen die Brennelemente 13 (Fig. 1 ) und Führungsrohre Die Vorsprünge am Führungsrohr können verschieden
14 eingesetzt sind. Die Rasterplatten 23 weisen, wie in Fig. 2 geformt sein. Fig. 6 zum Beispiel zeigt die Anordnung von Fig.
eingeschnittene Bereiche 26 auf, die sich seitlich in jene Zellen 2. An der Kante der Stege 43 des Führungsrohres 14, die an die
24 erstrecken, die die Brennelemente 13 aufnehmen und tragen. Kanten oder Einwölbungen der Rasterplatte 23 angrenzen,
Die Längskanten der Rasterplatten 23 sind in jenen Wand- io wurden durch Einschnitte Lippen 42 gebildet, um den Einwöl-
abschnitten, die die Zellen 24 zur Aufnahme der Führungsrohre bungen 25 der Rasterplatte besseren Halt zu geben. Die Fig. 7
14 bilden, mit Klemmsitze bildenden Einwölbungen 25 verse- und 8 zeigen eine Ausbildung der Vorsprünge 30 und 41 der hen. Die Führungsrohre 14 haben im allgemeinen einen grosse- Führungsrohre 14 bzw. 40. Sie bilden einen integrierten ren Durchmesser als die Brennelemente 13. Die Einwölbungen Bestandteil der Wände der Führungsrohre. Die Vorsprünge
25 passen sich im allgemeinen der zylindrischen Form der Füh- is sind nämlich zusammen mit dem betreffenden Führungsrohr rungsrohre an und schmiegen sich stellenweise an diese an. aus einem einstückigen Werkstück gebildet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weisen die im wesentlichen kreis- In Fig. 4 und 5 ist ein Führungsrohr in eine Rasterplatte einzylindrischen Führungsrohre 14 aussen Vorsprünge 30 auf, die gesetzt, wobei die Vorsprünge 24 so ausgerichtet sind, dass radial über den Durchmesser der Führungsrohre vorstehen. jeder in eine Ecke der Zelle 23 vorsteht. Wenn das Führungs-Diese Vorsprünge 30 sind in Längsabständen an den Führungs- 20 rohr um die gewünschte Länge eingeschoben wurde, wird es röhren angeordnet, wobei ihr Abstand voneinander der Breite um ungefähr 45° gedreht, so dass die Vorsprünge des Führungs-der Rasterplatte 23 entspricht. rohres mit den Sitzen bildenden Einwölbungen 25 der Raster-Die Führungsrohre 14 haben bei den Vorsprüngen 30 eine platte 23 in Längsrichtung fluchten, was deutlich in den Fig. 2 Querschnittsabmessung, die grösser als die lichte Weite der und 3 dargestellt ist.
Zellen 24 ist. Oder anders gesagt, ist der über die sich gegen- 25 Auf diese Weise kann ein Elementenbündel zusammenge-
überliegenden Vorsprünge 30 gemessene Führungsrohrdurch- baut werden, ohne dass das Führungsrohr durch Schweissen messer grösser als der Zwischenraum zwischen den sattelför- oder Löten fest mit der Rasterplatte verbunden ist. Zum Zerle-
migen Einwölbungen 25, die bei denjenigen Rasterplatten- gen des Elementenbündels ist kein Schneiden erforderlich,
Randabschnitten angeformt sind, die sich in der Mitte zwischen auch werden keine weiteren Teile, wie Buchsen, Klammern den Rasterplatten-Kreuzungsstellen befinden. 30 oder Lappen benötigt, deren Material unerwünschte Absorp-
Wenn die Führungsrohre 14 montiert sind, fluchten die Vor- tionen ermöglicht.
Sprünge 30 in der Längsrichtung der Führungsrohre 14 mit den Wie bereits erwähnt, werden im allgemeinen geeignete
Einwölbungen 25 der Rasterplatten 23. Zwischen jedem Paar Greifwerkzeuge verwendet, um das Elementenbündel aus dem miteinander fluchtender Vorsprünge 30 befinden sich dann Reaktorkern zu entfernen oder wieder einzusetzen.
eine Rasterplatte 23 und zwei von deren Einwölbungen 25. 35 Die Vorrichtung greift gewöhnlich in die obere Endhalte-
Daher greifen die Vorsprünge 30 in der Mitte der die Zellen 24 rung ein, um das Elementenbündel zu heben und zu bewegen,
begrenzenden Quadratseiten, d. h. bei den Einwölbungen 25, an Während der Bedienungsarbeiten am Elementenbündel wird den letzteren oder den Plattenrändern anundhaltendie das Gewicht des Bündels, das auf die untere Endhalterung
Rasterplatten 23, wenn diese sich in der Längsrichtung der Füh- drückt, auf die Führungsrohre übertragen. Im Falle eines Versa-
rungsrohre aus ihrer Stellung verschieben sollten. Eine Längs- 40 gens sämtlicher Führungsrohre rutschen die Brennelemente bewegung des in der Figur 1 dargestellten, gitterförmigen durch die gitterförmigen Distanzhalter 15. Das obere Ende
Distanzhalters 15 entlang den Führungsrohren 14 wird also von jedes Brennelementes weist einen Endverschluss 44 mit einem den Vorsprüngen 30 verhindert. Abschnitt auf, dessen Durchmesser grösser ist als die Breite der
Das in den Fig. 2 und 3 abgebildete Führungsrohr 14 weist Zellen 24 (Fig. 1). So rutschen die Brennelemente 13 weiter, bis
Gruppen mit vier Vorsprüngen auf, die am Umfang in gleichem 45 der Endverschluss 44 in den obersten gitterförmigen Distanz-
Abstand voneinander angeordnet und in Abständen über die halter eingreift. Dieser wird seinerseits so lange in Längsrich-
Länge des Führungsrohres verteilt sind. tung weiterrutschen, bis er von den Vorsprüngen des Führungs-
Eine weitere Möglichkeit zur Bildung von Vorsprüngen zei- rohres aufgehalten wird, womit ein Auseinanderfallen des Ele-
gen die Fig. 4 und 5, wobei ein im allgemeinen zylindrisches mentenbündels in seine Bestandteile vermieden wird. Führungsrohr 40 eine Vielzahl von Vorsprüngen 41 aufweist, 50 Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Änderungen die radial über den Durchmesser des Führungsrohres 40 vorste- möglich, z. B. kann statt einer Einwölbung eine gerade Kante hen und in Abständen am Umfang des Führungsrohres die Vorsprünge und Rasterplatten miteinander verbinden, wei-
angeordnet sind. Die Vorsprünge 41 sind in Längsrichtung aus- ters können Mehrfachvorsprünge oder Vorsprünge verschie-
gerichtet und in Abständen über die Länge des Führungsrohres dener Form oder nicht zylindrische Führungsrohre vorgesehen verteilt. 55 werden.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Einrichtung für einen Kernreaktor, mit einem nuklearen Brennstoff-Elementenbündel (10) mit einer Vielzahl sich vertikal erstreckender Brennelemente (13) und Führungsrohren
(14), die von mindestens einem gitterförmigen Distanzhalter
(15), der aus mehreren sich schneidenden, mit Schlitzen versehenen Rasterplatten (23) gebildet ist, die in seitlichem Abstand zueinander gehalten sind, und unteren und oberen Endhalterun-gen (11,12), die mit den jeweiligen Enden der Führungsrohre (14) starr verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrohre (14) Vorsprünge (30) aufweisen, die als integrierte Bestandteile der Führungsrohre (14) mit Längsabständen derart zueinander angeordnet sind, dass sie Bewegungen des gitterförmigen Distanzhalters (15) entlang den Führungsrohren (14) verhindern.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterplatten (23) sattelförmige Sitze (25) aufweisen, die in die Zellen (24), die die Führungsrohre (14) enthalten, vorstehen und im allgemeinen der Form der Führungsrohre entsprechen, wobei die Vorsprünge (30) mit den Sitzen (25) in Längsrichtung fluchten.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei mit Längsabstand zueinander angeordnete Sitze (25) an jeder Rasterplatte (23), die die Zelle (24) zur Aufnahme des Führungsrohres (14) bilden, vorstehen und dass die Vorsprünge (30) zwischen den mit Längsabstand angeordneten Sitzen (25) in Abstand zueinander angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Gruppen der mit Längsabständen angeordneten Vorsprünge (30) mit gleichbleibenden Abständen zueinander am Umfang der Führungsrohre angeordnet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrohre (14) zylindrisch sind und Vierergruppen von Vorsprüngen (30) in gleichbleibenden Abständen am Umfang der Führungsrohre (14) mit Längsabständen zueinander angeordnet sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (30) der Führungsrohre (14) eingeschnitten sind und an der Vorsprungkante, die an den Sitz (25) der Rasterplatte (23) angrenzt, eine Lippe (42) bilden.
7. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei mit Längsabstand zueinander angeordnete Sitze (25) an jeder Rasterplatte (23), die eine Zelle (24) zur Aufnahme des Führungsrohres (14) bildet, vorstehen und die Vorsprünge (30) so im Abstand zueinander angeordnet sind, dass sie sich über die in Längsabständen zueinander angeordneten Sitze (25) erstrecken.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Gruppen von mit Längsabständen zueinander angeordneten Vorsprüngen (30) mit gleichbleibenden Abständen am Umfang der Führungsrohre (14) angeordnet sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrohre (14) zylindrisch sind und Vierergruppen von Vorsprüngen (41) in gleichbleibenden Abständen am Umfang der Führungsrohre (14) mit Längsabständen zueinander angeordnet sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vorsprung (41) der Führungsrohre (14) eingeschnitten ist, und an der Vorsprungkante, die an den Sitz (25) der Rasterplatte (23) angrenzt, eine Lippe (42) bilden.
11. Verfahren zum Betrieb einer Einrichtung nach Anspruch 1, bei der die Führungsrohre (14) in die Zellen (24) eines gitterförmigen Distanzhalters (15) eingesetzt sind, der aus geschlitzten Rasterplatten (23) in der Art eines Eirostes zusammengesetzt ist, und bei der die Vorsprünge (30,41) in Längsabständen zueinander entlang der Führungsrohre (14) so angeordnet sind, dass die Querschnittsabmessung jedes Führungsrohres (14) beim Vorsprung (30,41) grösser ist als die lichte Weite zwischen den die Zelle (24) bildenden Rasterplatten (23), dadurch gekennzeichnet, dass zum Einsetzen eines Führungsrohres (14) die Vorsprünge (30,41) so angeordnet werden, dass sie in Längsrichtung mit einer Ecke der Zelle (24) 5 fluchten, dass das Führungsrohr (14) in die Zelle (24) eingesetzt und gedreht wird, bis mindestens ein Vorsprung (30,41) mit der Längskante einer Rasterplatte (23) die die Zelle (24) bildet, in Längsrichtung fluchtet.
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