CH628395A5 - Bohrhammer. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bohrhammer mit Motorgehäuse, Getriebegehäuse, Handgriff und der Aufnahme eines Bohrwerkzeuges dienendem Werkzeughalter, wobei Werkzeugachse, Motorachse und Handgriff in einer gemeinsamen Gerätehauptebene liegen.
Das Setzen von sogenannten Schlagdübeln d. h. Spreizdübeln, welche durch Einschlagen eines Spreizelementes gespreizt werden, erfolgte bisher hauptsächlich von Hand. Neben einem Hammer zum Aufbringen der dazu notwendigen Schlagenergie sind dazu jedoch meistens mehr oder weniger spezielle Werkzeuge erforderlich. Der Setzvorgang ist auf diese Weise sehr mühsam und relativ zeitaufwendig. Es ist nun ein Werkzeug bekannt, das ein Spreizen des Schlagdübels mit Hilfe des zuvor zur Herstellung eines Bohrloches verwendeten Bohrhammers ermöglicht. Das Spreizwerkzeug weist an seinem vorderen, dübelseitigen Ende einen dornförmigen Ansatz auf, während das rückwärtige Ende hülsenförmig ausgebildet ist und auf den Bohrer aufgesteckt wird.
Zur Herstellung eines weiteren Bohrloches muss das Spreizwerkzeug wieder vom Gerät abgenommen werden. Das Einführen des Schlagdübels ins Bohrloch erfolgt in der Regel von Hand. Dazu muss in den meisten Fällen der Bohrhammer weggelegt werden. Ist beispielsweise bei Bohrlöchern in der Decke deren Durchmesser gegenüber dem Schlagdübel etwas zu gross, so kann der Schlagdübel während des Ergreifens des Bohrhammers und Aufsteckens des Spreizwerkzeuges wieder aus dem Bohrloch herausfallen. Andererseits muss beim Spreizen von Dübeln im Boden das Spreizwerkzeug festgehalten werden, damit es sich nicht vom Bohrhammer löst. Das Spreizen der Schlagdübel ist also relativ umständlich und kann nicht rationell erfolgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bohrhammer zu schaffen, der sich auf einfache Weise auch zum Setzen von Schlagdübeln verwenden lässt.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass am Bohrhammer im Bereich des Werkzeughalters ein vor das Bohrwerkzeug schwenkbarer Schlagvorsatz mit senkrecht zur Gerätehauptebene stehender Schwenkachse angelenkt ist und der Schlagvorsatz in seiner vor das Bohrwerkzeug geschwenkten Stellung eine sich auf dem Bohrwerkzeug abstützende Schlagschulter mit einer das Abschwenken erlaubenden Aussparung aufweist. Der Schlagvorsatz ist somit ein Teil des Bohrhammers und mit diesem schwenkbar verbunden. Während des Bohrens eines Bohrloches ist der Schlagvorsatz aus der Bohrwerkzeugachse weggeschwenkt. Zum Setzen und Spreizen des Dübels wird der Schlagvorsatz wieder in die Bohrwerkzeugachse eingeschwenkt, wobei sich der Schlagvorsatz mit seiner Schlagschulter am rückwärtigen Ende auf dem Bohrwerkzeug abstützt. Dadurch werden die Schläge vom Bohrwerkzeug auf den Schlagvorsatz und von diesem auf den Schlagdübel übertragen. Eine Drehmitnahme des Schlagvorsatzes erfolgt dabei nicht. Um das Ausschwenken des Schlagvorsatzes aus der Bohrwerkzeugachse zu ermöglichen, ist der Schlagvorsatz über einen Teil seiner Länge mit einer vom rückwärtigen Ende ausgehenden, als Längsschlitz ausgebildeten Aussparung versehen. Die Breite des Längsschlitzes entspricht dabei im wesentlichen dem Bohrwerkzeugdurchmesser.
Damit der ganze Setzvorgang und somit auch das Einführen des Dübels ins Bohrloch rationell mit Hilfe des Bohrhammers erfolgen kann, ist es zweckmässig, dass eine den Schlagvorsatz umgebende, gegenüber diesem axial verschiebbare Aufnahmehülse für Befestigungselemente vorgesehen ist. Die Befestigungselemente werden somit in die Aufnahmehülse eingeschoben und hierauf mit Hilfe des Bohrhammers ins Bohrloch eingeführt. Die axiale Verschiebbarkeit der Aufnahmehülse gegenüber dem Schlagvorsatz ermöglicht nach dem Einführen des Befestigungselementes ins Bohrloch das Eintreiben eines Spreizelementes.
Um ein vorzeitiges Spreizen des Befestigungselementes zu vermeiden, wodurch ein vollständiges Einführen desselben ins Bohrloch verunmöglicht würde, ist es vorteilhaft, dass die Aufnahmehülse gegen die Kraft eines in Schlagrichtung wirkenden Federelementes axial'verschiebbar ist. Die Aufnahmehülse wird somit nach beendigtem Setzvorgang automatisch in ihre Ausgangslage zurückgebracht und ist wieder für die Aufnahme
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eines neuen Befestigungselementes bereit. Schlagvorsatz, in seiner im wesentlichen 90° zur Bohrwerk-
Während dem Eintreiben des Spreizelementes wird das die zeugachse stehenden Schwenkstellung, angeordnet ist. Das Aufnahmehülse in Schlagrichtung belastende Federelement Befestigungselement wird somit in dieser Stellung vor den gespannt. Um nun dieses im Federelement gespeicherte Schlagvorsatz gebracht und nach dem Bohren mitsamt dem
Arbeitsvermögen beispielsweise für einen nachfolgenden 5 Schlagvorsatz in die Bohrwerkzeugachse geschwenkt. Das Ladevorgang nutzen zu können, ist es zweckmässig, dass die Befestigungselement kann dabei beispielsweise von der Auf-Aufnahmehülse in gespannter Stellung des Federelementes nahmehülse oder anderen Halterungsmitteln in der gewünsch-verrastbar ist. Die Verrastung der Aufnahmehülse kann bei- ten Stellung festgehalten werden.
spielsweise mit Hilfe einer Federraste bei Erreichen der ent- Bohrhämmer müssen einerseits wegen ihrem Eigengewicht sprechenden Stellung automatisch erfolgen. io und andererseits auch zum Zwecke einer guten Führung mei-
Um ein Ausschwenken des sich auf dem Bohrwerkzeug stens mit beiden Händen gehalten werden. Um nun eine sichere abstützenden Schlagvorsatzes zu erleichtern, ist es vorteilhaft, Handhabung des Bohrhammers zu ermöglichen, ist es vorteil-dass der Schlagvorsatz in Schlagrichtung axial verschiebbar ist. haft, dass mit dem Schlagvorsatz ein U-förmiger Schwenkgriff Der Schlagvorsatz wird somit vor dem Ausschwenken durch in Verbindung steht, dessen U-Schenkel senkrecht und dessen axiales Verschieben ausser Eingriff mit dem Bohrwerkzeug is U-Steg parallel zur Längserstreckung des Schlagvorsatzes vergebracht. laufen. Durch die Verbindung des Schwenkgriffs mit dem
Um ein Abgleiten des Schlagvorsatzes vom einzutreiben- Schlagvorsatz wird dabei das Abschwenken des Schlagvorsat-den Befestigungselement zu verhindern, ist es zweckmässig, zes aus der Bohrwerkzeugachse erleichtert. Die Anordnung dass der Schlagvorsatz an seinem freien Stirnende einen Zen- des Schwenkgriffs ermöglicht in beiden Endstellungen ein trieransatz aufweist. Dieser Zentrieransatz kann beispielsweise 20 sicheres Führen des Gerätes.
als vorstehende Spitze ausgebildet sein, welche in eine entspre- Die Erfindung soll nachstehend anhand der sie beispiels-chende Vertiefung am Kopf des Befestigungselementes ein- weise wiedergebenden Zeichnungen näher erläutert werden, greift. Daneben ist es jedoch auch möglich, den Zentrieransatz Es zeigen:
kappenförmig auszubilden, und damit den Kopf des Befesti- Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Bohrham-
gungselementes zu umgreifen. 25 mers in der Stellung zum Einführen eines Befestigungselemen-
Um ein versehentliches Ausschwenken und damit ein tes in ein Bohrloch.
Abgleiten des Bohrhammers von dem zu setzenden Befesti- Fig. 2 eine Draufsicht des Bohrhammers gemäss Fig. 1, teil-
gungselement zu verhindern, ist es vorteilhaft, dass der Schlag- weise im Schnitt entsprechend der Linie II-II dargestellt, vorsatz in seiner vor das Bohrwerkzeug geschwenkten Stel- Fig. 3 einen Schnitt durch den Bohrhammer gemäss Fig. 2
lung verriegelbar ist. Eine solche Verriegelung ist beispiels- 30 entlang der Linie III-III, in vergrössertem Massstab.
weise bereits erreicht, wenn sich die das Abschwenken erlau- Fig. 4 den Bohrhammer gemäss Fig. 1 mit weggeschwenk-
bende Aussparung am Schlagvorsatz nicht über die gesamte tem Schlagvorsatz.
Länge des Bohrwerkzeuges erstreckt. Der Schlagvorsatz muss Aus Fig. 1 ist ein erfindungsgemässer Bohrhammer ersicht-somit zuerst um einen entsprechenden Weg in Schlagrichtung lieh. Dieser besteht im wesentlichen aus einem Motorgehäuse ausgerückt werden und ist erst dann ausschwenkbar. Diese Art 35 1, einem mit dem Motorgehäuse 1 verbundenen Getriebege-der Verriegelung kann jedoch zu einer Überbelastung des häuse 2 und einem seitlich am Motorgehäuse 1 angeordneten
Bohrwerkzeuges führen. Es ist daher sicherer, wenn gerätesei- Handgriff 3. Der Handgriff 3 weist einen Schalter 4 sowie eine tig Mittel wie beispielsweise Nuten, Stifte oder entsprechende elektrische Zuleitung 5 auf. Am vorderen Ende des Bohrham-Aussparungen vorgesehen werden. mers ist eine insgesamt mit 6 bezeichnete Aufnahmehülse
Anstelle einer Verriegelung oder zusätzlich zu einer sol- 40 angeordnet. Die Aufnahmehülse 6 ist mit Hilfe eines Schwenkchen ist es zweckmässig, dass der Schlagvorsatz gegen die griffes 7 aus der Bohrwerkzeugachse wegschwenkbar. Der Kraft einer Drehfeder aus seiner vor das Bohrwerkzeug Bohrhammer weist am vorderen Ende des Getriebegehäuses 2 geschwenkten Stellung wegschwenkbar ist. Der Schlagvorsatz einen Riegel 8 auf. Der Riegel 8 steht über ein Gestänge 9 mit kehrt somit automatisch aus der weggeschwenkten Stellung einer am Handgriff 3 angeordneten Taste 10 in Wirkverbin-wieder in seine in Achsrichtung des Bohrwerkzeuges liegende 45 dung und dient zur Verriegelung der Aufnahmehülse 6 in der Ausgangsstellung zurück. ausgeschwenkten Stellung. Auf der dem Handgriff 3 gegen-Um den Schlagvorsatz während des Bohrens eines Bohrlo- überliegenden Seite des Motorgehäuses 1 ist ein Magazin 11 ches nicht in seiner ausgeschwenkten Stellung festhalten zu angeordnet. Das Magazin 11 dient zur Aufnahme einer Anzahl müssen, ist es vorteilhaft, dass der Schlagvorsatz in einer im insgesamt mit 12 bezeichneter Befestigungselemente. Die Befe-wesentlichen 90° zur Bohrwerkzeugachse stehenden Schwenk- 50 stigungselemente 12 bestehen im wesentlichen aus einer Dübelstellung verriegelbar ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die hülse 12a und einem Schlagstift 12b. Die Dübelhülse 12a weist Herstellung des Bohrloches durch den Schlagvorsatz nicht ein im Durchmesser verjüngtes Halsteil 12c auf, mit dem die behindert wird. Befestigungselemente 12 im Magazin 11 gehaltert werden.
Bohrhämmer sind im allgemeinen relativ schwere Geräte, Aus der in Fig. 2 gezeigten Draufsicht des Bohrhammers welche in den meisten Fällen mit beiden Händen gehalten wer- 55 gemäss Fig. 1 sind wiederum das Motorgehäuse 1, das Getrie-den. Um nun das Gerät nicht mit einer Hand loslassen zu müs- begehäuse 2 sowie der Handgriff 3 ersichtlich. Die Taste 10 am sen, ist es zweckmässig, dass im Bereich des Handgriffes eine Handgriff 3 ragt seitlich etwas über diesen hinaus, wodurch Taste zum Entriegeln des sich in der im wesentlichen 90° zur deren Betätigung wesentlich erleichtert wird. Am vorderen Bohrwerkzeugachse stehenden Schwenkstellung befindlichen Teil des Bohrhammers sind die Aufnahmehülse 6 sowie der den Schlagvorsatzes vorgesehen ist. Die Taste kann so angeordnet 60 Bohrhammer seitlich überragende, U-förmige Schwenkgriff 7 werden, dass diese mit dem Daumen der den Handgriff umfas- sichtbar. In der Bohrwerkzeugachse befindet sich ein Bohrsenden Hand betätigt werden kann. Die Übertragung der Werkzeug 13. Ein insgesamt mit 14 bezeichneter Schlagvorsatz Bewegung erfolgt beispielsweise über ein Gestänge. umgibt das Bohrwerkzeug 13. Der Schlagvorsatz 14 weist an
Für eine rationelle Arbeitsweise sollten die Befestigungsele- seinem rückwärtigen Ende eine Schlagschulter 14a auf, mit der mente aus einem nach Möglichkeit am Bohrhammer selbst 65 er sich auf dem Bohrwerkzeug 13 abstützt. Um das Abschwen-angeordneten Magazin zugeführt werden. Es ist daher vorteil- ken des Schlagvorsatzes 14 aus der Bohrwerkzeugachse zu haft, dass jeweils das sich in einem Magazin am Bohrhammer in ermöglichen, ist der Schlagvorsatz 14 seitlich mit einer Ausspa-Abgabeposition befindliche Befestigungselement koaxial zum rung 14b versehen. Der Schlagvorsatz 14 sowie die Aufnahme-
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hülse 6 sind über Stege 15 mit dem Getriebegehäuse 2 verbunden. Ein insgesamt mit 16 bezeichnetes Gleitstück ist im Getriebegehäuse 2 verschiebbar gelagert. Das Gleitstück 16 weist beidseitig das Getriebegehäuse 2 überragende Schwenkzapfen 16a auf. Die Stege 15 sind auf den Schwenkzapfen 16a gelagert. Durch eine Druckfeder 17 wird das Gleitstück 16 in seine rückwärtige Stellung geschoben. Eine mit den Stegen 15 sowie dem Schwenkzapfen 16a in Wirkverbindung stehende Drehfeder 18 bewirkt das Einschwenken des Schlagvorsatzes 14 in die Bohrwerkzeugachse. Eine Haube 19 schützt die Drehfeder 18 vor Verschmutzung. Das Gleitstück 16 ist entgegen der Kraft der Druckfeder 17 im Getriebegehäuse 2 um einen bestimmten Weg verschiebbar.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Bohrwerkzeugachse in vergrössertem Massstab. Das Bohrwerkzeug 13 ist in einen Werkzeughalter 20 eingesetzt, der die Übertragung der Drehbewegung auf das Bohrwerkzeug 13 ermöglicht. Die Übertragung der Schlagenergie erfolgt am rückwärtigen Ende des Bohrwerkzeuges 13 durch einen Kolbenschaft 21. Das Bohrwerkzeug 13 wird vom Schlagvorsatz 14 umgeben. Der vordere Teil des Schlag Vorsatzes 14 ist dornartig ausgebildet und mit einem Zentrieransatz 14c versehen. Der rückwärtige Teil des Schlagvorsatzes 14 ist hülsenförmig und mit einer seitlichen Aussparung 14b versehen. Die Aussparung 14b ist etwas kürzer als das Bohrwerkzeug 13. Am rückwärtigen Ende weist der Schlagvorsatz 14 eine Schlagschulter 14a auf, mit der sich der Schlagvorsatz 14 auf dem Bohrwerkzeug 13 abstützt. Über die Schlagschulter 14a wird die Schlagenergie auf den Schlagvorsatz 14 übertragen. Die Aufnahmehülse 6 ist auf den Schlagvorsatz 14 aufgesteckt und gegenüber diesem entgegen der Kraft eines Federelementes 22 verschiebbar. Die Aufnahmehülse 6 ist an ihrem Umfang mit zwei Rastöffnungen 6a versehen. Durch diese Rastöffnungen 6a werden die beiden Endstellungen der Aufnahmehülse 6 begrenzt. Ein Riegel 23 verhindert ein vorzeitiges Spreizen des Befestigungselementes, bevor dieses ganz ins Bohrloch eingeführt ist. Um den Spreizvorgang einleiten zu können, muss eine Klinke 24 entgegen der Kraft einer Rastfeder 25 betätigt werden. Erst jetzt ist die Aufnahmehülse 6 gegenüer dem Schlagvorsatz 14 axial verschiebbar, wodurch der Schlagstift in die Dübelhülse eingetrieben werden kann.
Am vorderen Ende der Aufnahmehülse 6 ist eine Führungshülse 26 begrenzt axial verschiebbar. Durch eine Feder 27 wird die Führungshülse 26 in eine die Aufnahmehülse 6 überragende Stellung verschoben. Ein Anschlagstift 28 begrenzt den Weg der Führungshülse 26. Das Befestigungselement weist am rückwärtigen Ende der Dübelhülse einen Bund auf, dessen Aussen-durchmesser in der Führungshülse 26 aufgenommen wird. Beim Auflaufen der Führungshülse 26 auf die Oberfläche des Aufnahmematerials wird die Führungshülse 26 zurückverschoben und der Bund des Befestigungselementes in die vorher erzeugte Ansenkung eingeführt. Eine Blattfeder 29 dient zur Halterung des Befestigungselementes in der Aufnahmehülse 6.
Oberhalb des Werkzeughalters 20 ist das Gleitstück 16 ersichtlich, das durch die Druckfeder 17 in seine rückwärtige Stellung geschoben wird. Vor dem Abschwenken des Schlagvorsatzes 14 muss dieser entgegen der Kraft der Druckfeder 17 in Eintreibrichtung verschoben werden. Dabei gelangt die Spitze des Bohrwerkzeuges 13 in den Bereich der Aussparung 14b des Schlagvorsatzes 14.
Fig. 4 zeigt den Bohrhammer in Bohrstellung. Dabei ist die Aufnahmehülse 6 in eine um 90° zur Bohrwerkzeugachse stehende Schwenkstellung gebracht worden. Dies erfolgt mit Hilfe des Schwenkgriffes 7. Durch den Riegel 8 wird die Aufnahmehülse 6 in dieser Stellung verriegelt. Die Aufnahmehülse befindet sich dabei koaxial zu einem im Magazin 11 befindlichen Befestigungselement 12. Die Aufnahmehülse 6 befindet sich dabei vom Setzen des vorhergehenden Befestigungselementes her in ihrer rückwärtigen Ausgangsstellung. Beim Betätigen der Klinke 24 wird die Raste ausgelöst und die Aufnahmehülse 6 in Richtung des Befestigungselementes 12 in ihre vordere Stellung verschoben. Durch diese Relativbewegung wird das Befestigungselement 12 in die Aufnahmehülse 6 eingeführt. Wird nun die am Handgriff 3 angeordnete Taste 10 betätigt, so wird dabei über das Gestänge 9 der Riegel 8 ausgelöst und die Aufnahmehülse 6 schwenkt mitsamt dem eingeführten Befestigungselement 12 in die Achse des Bohrwerkzeuges 13. Anschliessend wird diese soweit gegen den Handgriff 3 verschoben, bis der Schlagvorsatz 14 in Eingriff mit dem Bohrwerkzeug 13 steht.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Bohrhammer mit Motorgehäuse, Getriebegehäuse, Handgriff und der Aufnahme eines Bohrwerkzeuges dienendem Werkzeughalter, wobei Bohrwerkzeugachse, Motorachse und Handgriff in einer gemeinsamen Gerätehauptebene liegen, dadurch gekennzeichnet, dass am Bohrhammer im Bereich des Werkzeughalters (20) ein vor das Bohrwerkzeug (13) schwenkbarer Schlagvorsatz (14) mit senkrecht zur Gerätehauptebene stehender Schwenkachse angelenkt ist und der Schlagvorsatz (14) in seiner vor das Bohrwerkzeug geschwenkten Stellung eine sich auf dem Bohrwerkzeug (13) abstützende Schlagschulter (14a) mit einer das Abschwenken erlaubenden Aussparung (14b) aufweist.
2. Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Schlagvorsatz (14) umgebende, gegenüber diesem axial verschiebbare Aufnahmehülse (6) für Befestigungselemente ( 12) vorgesehen ist.
3. Bohrhammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (6) gegen die Kraft eines in Schlagrichtung wirkenden Federelementes (22) axial verschiebbar ist.
4. Bohrhammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (6) in gespannter Stellung des Federelementes (22) verrastbar ist.
5. Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagvorsatz (14) in Schlagrichtung axial verschiebbar ist.
6. Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagvorsatz (14) an seinem freien Stirnende einen Zentrieransatz (14c) aufweist.
7. Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagvorsatz (14) in seiner vor das Bohrwerkzeug (13) geschwenkten Stellung verriegelbar ist.
8. Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagvorsatz (14) gegen die Kraft einer Drehfeder ( 18) aus seiner vor das Bohrwerkzeug ( 13) geschwenkten Stellung wegschwenkbar ist.
9. Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagvorsatz (14) in einer im wesentlichen 90° zur Bohrwerkzeugachse stehenden Schwenkstellung verriegelbar ist.
10. Bohrhammer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Handgriffes (3) eine Taste (10) zum Entriegeln des sich in der im wesentlichen 90° zur Bohrwerkzeugachse stehenden Schwenkstellung befindlichen Schlagvorsatzes (14) vorgesehen ist.
11. Bohrhammer nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils das sich in einem Magazin (11) am Bohrhammer in Abgabeposition befindliche Befestigungselement (12) koaxial zum Schlagvorsatz (14) in seiner im wesentlichen 90° zur Bohrwerkzeugachse stehenden Schwenkstellung angeordnet ist.
12. Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schlagvorsatz(14) ein U-förmi-ger Schwenkgriff (7) in Verbindung steht, dessen U-Schenkel senkrecht und dessen U-Steg parallel zur Längserstreckung des Schlagvorsatzes (14) verlaufen.
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