CH628510A5 - Device for preparing food with a cooking vessel closable by a lid - Google Patents

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CH628510A5
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CH
Switzerland
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cooking
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cooking vessel
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CH1425376A
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Hans Ivar Wallsten
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Hans Ivar Wallsten
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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    • A47J36/02Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/04Cooking-vessels for cooking food in steam; Devices for extracting fruit juice by means of steam ; Vacuum cooking vessels

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  • Food Science & Technology (AREA)
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  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zubereitung von Speisen mit einem durch einen Deckel schliessbaren Kochgefäss nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim Kochen von Nahrungsmitteln in Kochgefässen ist es für gewöhnlich unmöglich, Ablagerungen auf dem Boden und an den Wänden des Kochgefässes zu vermeiden. In bestimmten Fällen sind diese Ablagerungen extrem schwer durch Reinigung zu beseitigen. Aus diesem Grund ist es in vielen Fällen unmöglich, das Kochgefäss auf zufriedenstellende Weise beispielsweise in einer Geschirrspülmaschine zu reinigen, und es ist nur unter Schwierigkeiten manuell zu reinigen. Die Ablagerungen können auch Geschmacksstoffe enthalten, was zur
Schwierigkeit der Reinigung beiträgt. Es ist daher bekannterweise schwierig, Gefässe, die zum Kochen von Kartoffeln, bestimmten anderen Gemüsearten, Fisch usw. verwendet worden sind, zu reinigen. Bei der Zubereitung von Fett enthaltenden Speisen, wie z.B. Sauchen, Pürees, Milch, wird auch an der inneren Oberfläche des Kochgefässes eine Fettablagerung erhalten, was die Reinigung ebenfalls erschwert.
Es wurde versucht, einen Einsatz entfernbarer Art im Kochgefäss anzuordnen, wobei der Einsatz — beispielsweise aus Aluminiumfolie bestehend — so gestaltet war, dass er mit der Innenwand und dem Boden des Kochgefässes in Kontakt war.
Es erwies sich jedoch aus verschiedenen Gründen, dass eine solche Anordnung nicht durchführbar ist. Erstens besteht ein grosses Risiko, dass Wasser oder eine andere Flüssigkeit beispielsweise zwischen dem Boden des Gefässes und dem Einsatz verbleibt. Während des Erhitzens kann dies zu einem heftigen Dampfaustritt führen, wobei sogar der Inhalt des Gefässes teilweise herausbefördert werden kann. Der Grund dafür ist, dass das Wasser zwischen dem Boden des Gefässes und dem Einsatz rasch zu Dampf wird und sich ausdehnt. Infolge des durch den Einsatz von oben ausgeübten Druckes ist der Dampf in einer Tasche eingeschlossen, was zu einem starken Überdruck führt, bis sich der Dampf einen Weg zwischen dem Einsatz und dem Gefäss erzwingt.
Die obige Anordnung ist unzweckmässig, da es schwierig ist, ein wärmebeständiges Material mit guten Wärmeübertragungseigenschaften zu finden. Gute Wärmebeständigkeit ist notwendig, weil örtlich an der Einsatzwand infolge des direkten Kontaktes zwischen Einsatz und Kochgefäss extrem hohe Temperaturen auftreten können. Selbst wenn Aluminiumfolie, welche selbst gute Wärmebeständigkeit und gute Wärmeleitfähigkeit besitzt, für den Einsatz verwendet wird, ist es schwierig, diese der Form des Kochgefässes so anzupassen, dass keine Luft-, Dampf- oder Wassertaschen zwischen dem Gefäss und dem Einsatz gebildet werden. Dies führt zu einer wesentlich reduzierten Wärmeleitfähigkeit und daher zu weniger sparsamer Beheizung. Ausserdem ist Aluminiumfolie, wenn nicht beispielsweise mit Plastik beschichtet, kaum korrosionsfest und ist ausserdem für mechanische Einwirkungen empfindlich. Wenn infolge von Korrosion oder mechanischen Einwirkungen ein Loch in der Folie entsteht, wird Flüssigkeit zwischen dem Kochgefäss und dem Einsatz austreten, was zum oben erwähnten Luftaustritt führt. Wenn anderseits die Folie mit Plastik beschichtet ist, verliert sie ihre Wärmefestigkeit, und das Plastik kann infolge möglicherweise auftretender hoher Temperaturen verbrennen.
Aus der US-PS 3 808 963 ist eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Zubereiten von verschiedenen Nahrungsmitteln bekannt, wobei in einem gewöhnlichen Kochtopf Einsätze aus mit Perforationen versehenem Metall vorgesehen sind. Die Perforationen ermöglichen den Durchtritt von Dampf.
Die FR-PS 1 469 570 betrifft eine Bratpfanne aus einem gitterartigen, mit einem Handgriff versehenen Käfig, in welchen ein aus Aluminiumfolie bestehender wegwerfbarer Behälter einsetzbar ist. Die Pfanne wird direkt auf der Kochplatte bzw. dem Feuer erhitzt, die Hitze dringt von der Heizquelle durch die Aluminiumfolie direkt auf das Nahrungsmittel ein, wodurch lokales Überhitzen und Anbrennen nicht ausgeschlossen wird. Die FR-PS 1 469 570 betrifft somit eine Bratpfanne als Aufnahmekorb für eine Bratfolie.
In den CH-Patentschriften 483 242 und 483 243 werden Einwegkochtöpfe beschrieben. Ein Behälter aus Kunststoff wird in ein Stützgestell eingesetzt, welches in direktem Kontakt mit der Heizquelle steht. Die Einsatzbehälter müssen daher bis zu Temperaturen von über 300 °C hitzebeständig sein, aus welchem Grund Aluminiumfolie und Folien aus Polytetra-fluoräthylen (TEFLON) vorgeschlagen werden. Die Verwen5
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dung von TEFLON erscheint jedoch sehr bedenklich, denn bei Überhitzung über die Zersetzungstemperatur entstehen giftige, fluorhaltige Gase. TEFLON als Einwegmaterial ist überdies sehr kostspielig und umweltbelastend. Die Unzulänglichkeiten bei der Verwendung von unbeschichteten und beschichteten Aluminiumfolien wurden bereits weiter oben dargelegt.
Es stellte sich nun heraus, dass die oben beschriebenen Schwierigkeiten und Nachteile durch die vorliegende Erfindung überwunden werden können.
Bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art werden die Probleme erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Wenn eine Speise beispielsweise durch Kochen zubereitet wird, so wird Wasser bis zu einer geeigneten Höhe in das Kochgefäss gegossen. Wenn das Gefäss auf eine Kochplatte gestellt wird, wird das Wasser am Bodenteil des Gefässes zum Kochen gebracht werden. Dampf wird entstehen, und zumindest ein Teil dieses Dampfes wird an der äusseren Oberfläche des Einsatzes kondensieren, und die Hitze wird durch die Wand des Einsatzes auf das Nahrungsmittel übertragen. Wenn das Wasserniveau im Kochgefäss hoch genug ist, um es mit dem Boden der Einheit in Kontakt zu bringen, kann Wärme auch direkt durch das Gehäsue und den Einsatz geleitet werden. Ein Teil des durch das kochende Wasser erzeugten Dampfes kann auch in geeigneter Weise über den oberen Rand des Einsatzes geleitet werden, so dass der Dampf direkt auf dem Nahrungsmittel kondensiert.
Wenn Wasser oder eine andere Flüssigkeit durch ein Loch im Einsatz in dem Raum zwischen dem Einsatz und dem Kochgefäss gelangt, besteht keine Gefahr explosionsartig austretenden Dampfes. Weiter braucht das Material nicht besonders hitzebeständig zu sein, da das Gehäsue zumindest vom Boden des Gefässes getrennt ist und die Temperatur der Wände des Einsatzes deshalb während des Kochens 100 °C nicht übersteigen wird. Die Halteeinrichtung kann etwa aus einem Drahtkorb bestehen.
Der Einsatzteil ist weiter zweckmässig in seinem oberen Teil mit einer dickeren Wandstärke ausgebildet als im Bodenteil.
Der Einsatzteil ist weiter zweckmässig aus einer Kunststoffolie durch Warmformung gebildet und vorzugsweise konisch ausgebildet.
Vorteilhaft ist der Einsatzteil mit zumindest einem Giess-rand bzw. -Schnabel versehen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Einsatzteil mit Öffnungen oder Schlitzen in der Nähe des oberen Randes versehen.
Der Einsatzteil besteht insbesondere aus HD-Polyäthylen.
Die Erfindung wird nun anhand einiger Ausführungsformen, die aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich sind, näher beschrieben.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine erste erfindungsgemässe Ausführungsform.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine zweite erfindungsgemässe Ausführungsform.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch eine dritte erfindungsgemässe Ausführungsform.
Fig. 5 zeigt die Vorrichtung gemäss Fig. 4 von oben gesehen.
Fig. 6 zeigt eine Vergrösserung eines Teiles der Stützhalteeinrichtung der Fig. 4.
Fig. 7 ist ein Schnitt eines Serviergeschirrs, das so gestaltet ist, dass es die erfindungsgemäss vorgeschlagene Vorrichtung aufnehmen kann.
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch eine vierte Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 9 ist eine Temperatur-Zeit-Tabelle für den Kochvorgang bei Verwendung einer Einrichtung gemäss Fig. 4.
Fig. 10 ist eine Temperatur-Zeit-Tabelle über Experimente, die unter Verwendung einer Einrichtung durchgeführt wurden, welche im wesentlichen gemäss jener der Fig. 1 funktioniert.
Fig. 11 ist eine Ansicht eines taschenförmigen erfindungs-gemässen Einsatzes.
Fig. 12 zeigt den Einsatz der Fig. 11 in einem Gehäuse angeordnet.
Fig. 13 zeigt ein Detail des Flansches des Gehäuses.
Fig. 14 zeigt ein Detail einer Anordnung eines Einsatzes zum Gehäuse.
In Fig. 1 ist mit 1 ein herkömmliches Kochgefäss bezeichnet, welches in diesem Fall einen Griff 2 besitzt.
Das Kochgefäss ist mit einem Deckel 3 versehen. Eine erfindungsgemässe Einheit 4 ist im Kochgefäss angeordnet, wobei diese Einheit einen dünnen, wasserdichten und wärmeleitenden Einsatz 5 umfasst, welcher von einer Stützhalteeinrichtung oder einem Gehäuse 6 umgeben ist. Das Gehäuse 6 ist relativ steif und ist bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform auf einem Distanzstück 7 angeordnet, welches seinerseits auf dem Boden des Gefässes 1 ruht. Sowohl das Gehäuse 6 als auch der Einsatz 5 sind von im wesentlichen zylindrischer Gestalt und am oberen Ende, d.h. gegen den Deckel 3 zu, offen. Das Gehäuse 6 besitzt vorzugsweise um seinen oberen Rand einen Verstärkungsring 8. Eine Anzahl von Öffnungen 9 sind im Gehäuse 6 vorgesehen. Bei der hier gezeigten Ausführungsform besteht das Gehäuse aus dem oberen Ring 8 und einer perforierten Oberfläche. Wasser 10 wird bis zu einer geeigneten Höhe in das Gefäss 1 gefüllt. Zweckmässige seitliche Distanzstücke sind so angeordnet, dass die Einheit 4 in bezug auf die vertikale Symmetrieachse des Gefässes 1 symmetrisch zentriert ist, d.h. so, dass der Raum zwischen der Innenwand des Kochgefässes und der Einheit 4 im wesentlichen gleich um die gesamte Wand des Kochgefässes 1 herum ist. Wasser 11 wird in den Einsatz bis zu einer bestimmten Höhe eingefüllt, so dass es zumindest teilweise das Nahrungsmittel 12 im Einsatz 5, welches gekocht werden soll, bedeckt.
Um gemäss der vorliegenden Erfindung und mittels der Vorrichtung der Fig. 1 Nahrungsmittel zu kochen, wird das Kochgefäss 1 vorzugsweise auf einer Kochplatte oder irgendeiner anderen Wärmequelle angeordnet. Wie beim herkömmlichen Kochen, sollte das Wasser 10 im unteren Raum des Gefässes vorzugsweise schnell zum Kochen gebracht werden, das heisst, die Kochplatte sollte auf die grösste Stufe gestellt sein. Während des Erwärmungsvorgangs wird durch das Wasser 10 im Laufe der Zeit Dampf gebildet. Zuerst wird der Dampf mit der kühleren Wand des Einsatzes 5 in Kontakt kommen, worauf der Dampf kondensieren wird und so durch den dünnen Einsatz 5 Wärme zum Wasser 11 und dem Nahrungsmittel 12 freisetzen wird.
Während der Wärmezufuhr zum Nahrungsmittel 12 steigt seine Temperatur an, und eine gewisse Menge überschüssigen Dampfes streicht durch den Raum 13 zwischen dem Einsatz 5 und der Wand des Gefässes. Bei der dargestellten Vorrichtung kann ein Teil des Dampfes über den oberen Rand der Einheit 4 streichen und wird auch teilweise an der exponierten Oberfläche des Wassers 11 und des Nahrungsmittels kondensieren, so dass Wärme auch auf diese Weise übertragen wird. Weiters wird, wie beim herkömmlichen Kochen, eine gewisse Menge Kondensation gegen den Deckel 3 vorhanden sein, wobei dieser vorzugsweise auf bekannte Weise mit einem Tropfrand 14 versehen ist. Während der Fortsetzung des Erhitzungsvorganges wird überschüssiger Dampf sich einen Weg zur Umgebung bahnen, wie beim herkömmlichen Kochen, entweder, indem er zwischen dem oberen Deckel des Kochgefässes und dem entsprechenden Rand der Lippe 15 oder durch im Gefäss oder
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Deckel für diesen Zweck vorgesehene Öffnungen austritt.
Wie beim herkömmlichen Kochen zeigt eine zunehmende Menge überschüssigen Dampfes, der die Umgebung erreicht, an, dass das Aufheizstadium fast vorüber ist und dass es ratsam ist, die Hitze zu reduzieren. Indem man diese auf einen niedrigeren Wert einstellt, kann die Menge des überschüssigen Dampfes niedrig gehalten werden. Wie bereits früher beschrieben, ist die Menge des Wassers 10 am Boden des Kochgefässes bei diesem Beispiel so gering, dass die Oberfläche des Wassers den Boden des Gehäuses nicht ganz erreicht. Im beschriebenen Fall wird die Wirkung die eines Heizrohres sein. Der Dampf vom Wasser 10 wird auf der Oberfläche des Einsatzes 5 kondensieren und das Kondensat danach in das Gefäss 1 zurüekfliessen, wo es wiederum zu Dampf wird und sich der Vorgang wiederholt. In der Annahme, dass der Einsatz gute Wärmeleitfähigkeit besitzt und deshalb aus geeignetem dünnem Material hergestellt ist, kann eine erhebliche Menge an Hitze rasch von der Kochplatte auf das Nahrungsmittel übertragen werden. Es zeigte sich jedoch, dass der Wasserspiegel am Boden des Gefässes so hoch sein kann, dass die Einheit 4 teilweise eingetaucht ist, ohne dass sich der Heiz- und Kochvorgang verschlechtern. Wenn jedoch der Wasserspiegel zu hoch ist, kann der dünne Einsatz vom kräftig kochenden Wasser gestört werden und im Gehäuse zu vibrieren beginnen, was in gewissen Fällen nachteilig sein kann.
Wie in Fig. 1 gezeigt, findet der Vorgang unter einem Dek-kel statt, um die Wärmeverluste zu reduzieren, insbesondere, wenn der Raum zwischen der Einheit 4 und der Wand des Kochgefässes gross ist.
Nach Beendigung des Kochens kann die Einheit 4 zweckmässig aus dem Kochgefäss gehoben werden, beispielsweise mittels eines separaten Griffes, der am Ring 8 an einer Befestigungseinrichtung 17 befestigt sein kann. Die aus dem Einsatz 5 und dem Gehäuse 6 bestehende Einheit kann nun direkt zum Servieren auf den Tisch gebracht werden. Es kann jedoch auch der Einsatz 5 allein oder die Einheit 4 in eine äussere Schale gegeben werden, die so ausgestaltet ist, dass sie für den Einsatz oder die Einheit passt, und die gegebenenfalls mit einem Dek-kel versehen ist, aus welcher die Speise serviert werden kann. Wenn nicht die gesamte Speise verbraucht wird, kann entweder der Einsatz 5 alleine oder die gesamte Einheit 4 als Aufbewahrungsbehälter für die übrige Speisemenge, beispielsweise im Kühlschrank oder im Gefrierfach, dienen. Auf diese Weise aufbewahrte Reste können dann in das Kochgefäss gegeben und später wieder auf die zum Servieren geeignete Temperatur gebracht werden, wobei eine geringere Menge Wasser 10 verwendet wird.
Da der erfindungsgemäss vorgeschlagene Einsatz zweckmässig aus einem dünnwandigen Material besteht, welches selbst keine besonders guten mechanischen Eigenschaften, wie Steife oder selbst grosse Wärmefestigkeit besitzen muss, ist es möglich, die Einsatzstücke billig in Massenproduktion herzustellen. Da auch ein billiges Material, wie beispielsweise Plastik* oder Aluminiumfolie, verwendet werden kann, wären auf diese Weise hergestellte Einsätze besonders als Wegwerfprodukte geeignet. Dem Einsatz 5 kann zur Zeit der Herstellung zweckmässig eine in bezug auf das Gehäuse geeignete Form gegeben werden. Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung wird der Einsatz aus einer Aluminiumfolie hergestellt, die zu einer der Form des Gehäuses entsprechenden Schale vorgeformt werden kann. Eine weitere zweckmässige Konstruktion des Einsatzes 5 hat die Gestalt einer Schüssel oder eines trogförmigen Einsatzes - hergestellt mittels Heissfor-mung, beispielsweise Vakuumformung von Platikfolie. Solche Einsätze besitzen den Vorteil, dass sie relativ steif hergestellt werden können, zumindest am Oberteil, um ihre Verwendung zu erleichtern. Bei einer dritten Ausführungsform kann der Einsatz 5 aus einem Plastikfilm in Form einer Tasche od.dgl.
hergestellt werden, die so ausgestaltet ist, dass sie in das Gehäuse hineinpasst. Diese letztere Ausführungsform besitzt den Vorteil, dass sie zur Aufbewahrung leicht flach gefaltet werden kann. Die taschenförmigen Einsätze, von welchen ein Muster in Fig. 11 gezeigt ist, können gemäss der bekannten Technik zur Herstellung flüssigkeitsdichter Plastiktaschen ähnlicher Art wie Einkaufstaschen oder Säcke zur Verwendung bei der Aufbewahrung tiefgekühlter Gemüse usw. erzeugt werden. So ein Sack aus dünnem, flexiblem Material wird, wenn wie in Fig. 12 in das Gehäuse gegeben und beispielsweise mit der zu kochenden Flüssigkeit gefüllt, infolge seiner Flexibilität eine Form annehmen, die der Form des Gehäuses enspricht. Der obere Rand des Sackes bzw. der Tasche kann über den Rand des Gehäuses gefaltet werden und mittels eines eigenen Halteringes oder eines mit dem am offenen Ende des Sackes befindlichen Rand befestigten oder verbundenen Ringes in seiner Stellung gehalten werden.
Deshalb kann unabhängig davon, ob der Einsatz 5 und das Gehäuse 6 zur Zubereitung von Speise, zur Aufbewahrung von Speisen oder zum Wärmen von Speisen verwendet werden, der Einsatz nach Verwendung weggeworfen werden, weil seine Herstellung so billig ist. Es müssen daher weder die Kochgeräte nach Verwendung, noch das Serviergeschirr, in welche der Einsatz oder die Einheit zum Servieren oder zum Halten der Speisen gegeben wird, gereinigt werden. Erfindungsgemäss wurde festgestellt, dass Speisen viele Male nacheinander im gleichen Kochgefäss gekocht werden können, ohne dass das Gefäss gewaschen werden muss. Dies ist bei der Hausarbeit eine grosse Ersparnis, insbesondere bei der Zubereitung von Speisen, die dazu neigen, Rückstände an den Wänden des Kochgefässes zu hinterlassen, die schwer zu entfernen sind.
Wie in der Folge beschrieben wird, ist die Kochzeit und der Energieverbrauch bei Verwendung der Vorrichtung gemäss Fig. 1 annähernd gleich wie beim herkömmlichen Kochen. Es zeigte sich auch, dass das erfindungsgemässe Verfahren gewisse andere erhebliche Vorteile besitzt. So verbrennt z.B. nichts, vermutlich deshalb, weil die Oberflächentemperatur des Einsatzes in etwa 98-99 °C nie überschreitet. Wie bekannt ist, wird ein An- bzw. Verbrenneri gewöhnlich dadurch verursacht, dass das Nahrungsmittel örtlich auf eine hohe Temperatur erhitzt wird. Es zeigte sich, dass Milch, Trinkschokolade, Gemüse und Fisch, wenn auf diese Weise gekocht, niemals überkochen. Es erwies sich auch, dass Eier weniger dazu neigen, zu springen.
Weiters erwies es sich, dass durch Verwendung des wegwerfbaren Einsatzes, der z.B. gemäss der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform vorgeschlagen worden ist, beispielsweise Gemüse und Fisch gedämpft werden können. Das Nahrungsmittel wird in diesem Fall ohne Wasser in den Einsatz gegeben und unter Verwendung des Deckels gekocht. Direkter Dampf wird sich dann einen Weg zwischen der Einheit und der Wand des Kochgefässes bahnen und über den oberen Rand der Einheit streichen, um an den Wänden und der Oberfläche des Nahrungsmittels zu kondensieren. Damit erzielt man nicht nur den Vorteil, dass das Kochgefäss durch Verwendung des vorgeschlagenen Einsatzes nicht beschmutzt wird, sondern gleichzeitig die Vorteile, die das Dämpfen bestimmter Nahrungsmittel mit sich bringt, nämlich, dass der Geschmack besser erhalten bleibt. Das Dämpfen dauert jedoch im allgemeinen etwas länger als das Kochen gemäss der oben beschriebenen Methode.
Der in Fig. 1 dargestellte Einsatz 5 ist vorzugsweise mit einer Ausgusslippe bzw. einem Schnabel versehen. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung gemäss Fig. 1 von oben gesehen, wobei der Deckel entfernt ist. Der Einsatz 5 wurde in diesem Fall mit einem Giessschnabel 16 versehen. Dieser passt über den Ring 8 des Gehäuses und überbrückt vorzugsweise auch den Spalt zwischen dem Rand 8 und der Lippe des Kochgefässes 15.
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Dieser Giessschnabel 16 ermöglicht es, den Inhalt des Einsatzes auszugiessen, während der Einsatz noch im Kochgefäss ist, ohne dass gekochte Speise das Gefäss oder das Gehäuse 6 beschmutzt. Selbst, wenn die Einheit 4 aus dem Gefäss 1 herausgehoben wird, bietet der Schnabel 16 Schutz gegen Beschmutzung, wenn der Inhalt aus dem Gehäuse 6, beispielsweise mit Hilfe des oben erwähnten entfernbaren Griffes oder auf andere Weise, gegossen wird. Der in Fig. 2 gezeigte Giessschnabel 16 ist nur ein Beispiel. Der Giessschnabel 16 kann natürlich auch auf andere Weise ausgebildet sein. Beispielsweise kann gegenüber dem in Fig. 2 gezeigten ein weiterer Giessrand vorgesehen sein. Es ist jedoch ratsam, dass die Giessschnäbel 16 so angeordnet sind, dass ein gewisser Durchtritt von Dampf vom Raum 13 zur Innenseite des Einsatzes 5 ermöglicht wird. Wie früher erwähnt, kann der entfernbare Griff auch zur Anwendung am Gehäuse 6 angeordnet sein. Eine Befestigungseinrichtung 17 zum Aufnehmen eines solchen Griffes ist in Fig. 2 gezeigt. Ähnliche Befestigungsmittel 17 können zweckmässig um den Umfang des Ringes 8 verteilt sein, wobei sie gegebenenfalls gleichzeitig als Distanzstücke zwischen dem Gehäuse 6 und den Wänden des Kochgefässes 1 dienen.
Fig. 3 zeigt eine zweite erfindungsgemässe Ausführungsform. Hier ist das Kochgefäss mit 18 bezeichnet und eine Stützeinrichtung 19 darin angeordnet. Der Stützhalter besitzt einen oberen Rand 20. Die Stützeinrichtung 19 kann eine Anzahl von beispielsweise aus Metallblech bestehenden Beinen umfassen, die wie in Fig. 3 gezeigt, nach oben und nach innen gebogen sind. Das Gehäuse, welches vorzugsweise aus einem Drahtkorb oder einem perforierten Material besteht, ist mit 21 bezeichnet. Das Gehäuse 21 besitzt einen nach aussen und nach unten gerichteten Flansch, und dieser Flansch ist mit 22 bezeichnet. Der Flansch ist so angeordnet, dass er auf dem Rand 20 des Stützbeines aufruht. Der Flansch 22 des Gehäuses 21 ist auch perforiert oder besteht aus Gitter, so dass Dampf hindurchgehen kann. Es ist offensichtlich, dass das Gehäuse 21 mit seinem Flansch zentral im Gefäss 18 angeordnet wird. Ein Einsatz 23 für einmalige Verwendung wird in das Gehäuse 21 gegeben. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 besitzt der Einsatz 23 einen Flansch 24, der zumindest teilweise über den Flansch 22 des Gehäuses 21 passt. Ein Deckel 25, welcher vorzugsweise mit einem Tropfrand 26 versehen ist, wird auf das Kochgefäss 18 gegeben. Selbst in diesem Fall ist der dünne Einsatz 23 zweckmässig mit einem oder mehreren Giessschnäbeln versehen. Ein solcher Giessschnabel ist in Fig. 3 mit 27 bezeichnet. Da der Einsatz 23 aus dünnem, nachgiebigem Material hergestellt ist, kann der Giessschnabel 27 so geformt werden, dass er auf den Tropfrand 26 des Dek-kels 25 passt, um einen Verschluss zwischen dem Flansch 28 des Kochgefässes und dem entsprechenden Aussenrand des Deckels 25 zu bilden.
Wie bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform, wird Wasser bis zu einem zweckmässigen Niveau in das Gefäss 18 gegossen. Auch hier erfolgt die Aufwärmung und das Kochen sowohl mittels Wärmeübertragung durch kondensierenden Dampf als auch möglicherweise durch Wärmeleitung direkt vom Wasser am Boden des Kochgefässes 18 zu der im Gefäss 18 hängenden, das Gehäuse 21 und den Einsatz 23 umfassenden Einheit. Die Ausführungsform nach Fig. 3 besitzt gegenüber der in Fig. 1 und 2 gezeigten gewisse Vorteile. Bei der Herstellung von Pürees und Sössen ist es oft notwendig, die Mischung entweder während oder nach dem Kochen zu schlagen. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 können Schwierigkeiten auftreten, insbesondere, wenn der wegwerfbare Einsatz sehr dünn und nachgiebig ist, beispielsweise,
wenn er aus Aluminiumfolie hergestellt ist. In einem solchen Fall kann der Einsatz mit seinem Inhalt während des Schlagens eingezogen werden, so dass er den Kontakt mit dem Gehäuse verliert. Dies kann dazu führen, dass der Einsatz sich nach unten in die Mischung faltet, welchc sich über den Rand des Einsatzes ergiesst und so das Gehäuse und das Kochgefäss beschmutzt. Die Ausführungsform gemäss Fig. 3 besitzt unter anderem auch den Vorteil, dass der Flansch 24 den oberen Teil des Einsatzes in Kontakt mit dem Flansch 22 des Gehäuses 21 hält und so selbst ein kräftiges Rühren oder Schlagen gestattet. Bei all den bisher gezeigten Ausführungsformen ist es vorteilhaft, dass die Einsätze und die Gehäuse so gestaltet sind, dass eines ins andere gesteckt werden kann. Selbst bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 ist es ratsam, dass der Flansch 24 so gestaltet ist, dass die Einsätze hineingesteckt werden können.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Ein Gehäuse 29 ist in einem Kochgefäss 28 angeordnet, wobei der obere Teil 30 des Gehäuses 29 über den oberen Teil 31 des Gefässes 28 passt. Ein wegwerfbarer Einsatz 32 ist im Gehäuse 29 angeordnet. Der Einsatz 32 besitzt auch einen oberen Flansch 33, welcher über den Flansch 30 des Gehäuses 29 passt. Das Gehäuse 29 ist perforiert, und zumindest sein unterer Teil besteht aus einem Gitterkorb aus geeignetem Material.
Der hervorstehende Teil 30 des Gehäuses 29 kann aus homogenem Material bestehen, doch sollten in diesem Fall Dampföffnungen 34 zumindest an bestimmten Stellen im Kragenteil vorgesehen sein. Löcher oder Schlitze 35 sind zweckmässig gleichermassen im wegwerfbaren Einsatz 32 vorgesehen, welcher ebenfalls so gestaltet ist, dass die Schlitze 35 auf einfache Weise über den Dampföffnungen 34 angeordnet werden können.
Fig. 5 zeigt die Vorrichtung gemäss Fig. 4 von oben gesehen. Bei dieser Ausführungsform bildet der obere Flansch 30 des Gehäuses 29 zwei Fortsätze 36 und 37, die über den Flansch 31 des Kochgefässes 28 hinausstehen und Griffe zum Heben des Gehäuses 29 bilden. Wie in Fig. 4 gezeigt, können die Griffe zweckmässig mit einem wärmeisolierenden Abschnitt 38 versehen sein. Der Einsatz 32 kann auf ähnliche Weise vom Flansch 33 verlängert werden, so dass der Griff 36 vom dünnen Material des wegwerfbaren Einsatzes (siehe 39 in Fig. 4) bedeckt ist. Die Ausführungsform gemäss der Fig. 4 und 5 besitzt gewisse Vorteile gegenüber früher gezeigten Ausführungsformen. Infolge der Form des Gehäuses 29 ist keine eigene Stützeinrichtung oder Zentriereinrichtung zur Anordnung des Gehäuses 29 im Gefäss 28 notwendig. Mit Hilfe der hervorstehenden Griffe 36, 37, die Verlängerungen des Gehäuses 29 darstellen, kann das Gehäuse auf einfache Weise aus dem oder in das Gefäss 28 gehoben werden, ohne dass ein eigener Griff notwendig ist. Mit Hilfe der Flansche 30 und 33 auf dem Gehäuse 29 bzw. dem Einsatz 32 wird der Einsatz 32 während des Rührens am oberen Rand des Gehäuses 29 gehalten. Da der Einsatz 32 über den Flansch 30 des Gehäuses 29 und auch über den Flansch des Kochgefässes 28 passt, kann der Inhalt ohne die Gefahr, das Gefäss 28 zu beschmutzen, ausgegossen werden.
Der Flansch auf dem Einsatz versteift auch den oberen Teil des Einsatzes, wodurch es einfacher wird, ein Heben in und aus dem Gehäuse mit dem Nahrungsmittel durchzuführen. In bestimmten Fällen kann daher der Einsatz mit dem Nahrungsmittel auf eine geeignete Oberfläche gegeben werden, ohne dass das Gehäuse verwendet wird. In diesem Fall können die verlängerten Teile 39 des Einsatzes als Griffe verwendet werden.
Fig. 6 zeigt ein Detail des Gehäuses 29. Der obere Rand mit einem Flansch 30 ist mit Dampföffungen 34, wie oben erwähnt, ausgestattet. Das übrige Gehäuse besteht aus einem Gitter 40 aus geeignetem Material, welches im Vergleich zum Einsatz relativ steif ist. Da der Einsatz 32 auch mit vorstehenden Teilen 39, die dem Griff 36 im Gehäuse entsprechen, versehen ist, ist es einfach, den Einsatz in eine solche Position zu führen, dass die Öffnungen 35 im Einsatz 32 mit den korre5
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spondierenden Dampföffnungen 34 im Gehäuse 29 kommunizieren. Die Vorrichtung gemäss der Fig. 4 und 5 kann auf geeignete Weise mit einem Deckel versehen sein.
Wie bereits früher erwähnt, ist es wichtig, dass zumindest die Gehäuse 29 so geformt sind, dass sie während der Aufbewahrung ineinandergesteckt werden können. Da erfindungsgemäss die wegwerfbaren Einsätze mit ihren Gehäusen nicht nur zum Kochen verwendet werden sollen, sondern auch zur Aufbewahrung und zum Servieren von Speisen, muss es in einem Haushalt etliche Gehäuse geben, die in einen Kochtopf einer Grösse hineinpassen. Erfindungsgemäss sind die Gehäuse so ausgebildet, dass sie ineinandergesteckt werden können, um ein Minimum an Platz zu benötigen. Wie in den Fig. 1, 3 und 4 gezeigt ist, sind sowohl der Einsatz als auch das Gehäuse leicht konisch ausgebildet, um eine Stapelung zu erleichtern.
Die Erfindung umfasst auch die Verwendung von Wegwerfeinsätzen zur Aufbewahrung früher zubereiteter Speisen, wie oben erwähnt wurde. Fig. 7 zeigt eine Vorrichtung zum Servieren oder Aufbewahren von Speisen unter Verwendung des gleichen Wegwerfeinsatzes, welcher früher zur Zubereitung der Speise verwendet wurde. Der in Fig. 7 gezeigte wegwerfbare Einsatz 32 mit dem Gehäuse 29 oder 40 besitzt dieselbe Form wie zuvor in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Der Einsatz 42 mit dem Gehäuse 40 ist in Fig. 7 in einem schüsseiförmigen Aussen-geschirr 41 angeordnet. Da die Schüssel zweckmässig geformt ist, wird der Einsatz 32 mit seinem Gehäuse in bezug auf die Schüsselwand hängend und zentriert bleiben, so dass ein Zwischenraum 42,43 gebildet wird. Dieser bildet eine gute Wärmeisolierung. Ein Deckel 44, vorzugsweise mit einem Griff 45, wird auf das Gefäss 41 gegeben. Das Geschirr 41 ist vorzugsweise ebenfalls so geformt, dass etliche Geschirrstücke ineinandergesteckt werden können. Auch der Deckel 44 sollte vorzugsweise stapelbar sein. Bei der gezeigten Ausführungsform kann ausserdem ein weiteres Geschirrstück 41 mit seinem Inhalt auf ein ähnliches Serviergeschirrstück mit Deckel 44 gestellt werden, wenn der Boden des Geschirrstückes mit einem erhobenen Abschnitt 46 versehen ist, welcher in den Griff 45 des darunter befindlichen Deckels gezeigte Stapelmethode nur ein Beispiel für viele mögliche Ausführungsformen. In vielen Fällen ist es praktisch, wenn der Einsatz ohne Gehäuse in ein Geschirr mit einem Deckel gegeben werden kann, welches der Form des Einsatzes angepasst ist, beispielsweise zum Servieren oder Aufbewahren nach dem Kochen. Dieses Geschirrstück kann zwecks guter Wärmeisolierung doppelwandig sein. Die Innenwand des Aufbewahrungsgeschirrs kann gegebenenfalls perforiert sein oder aus Gitter bestehen.
Daher kann beim erfindunsgemässen kompletten System zur Zubereitung, Aufbewahrung, zum Servieren und Wiederaufwärmen von Speisen ein und derselbe Wegwerfeinsatz verwendet werden. Das System wird auf die folgende Weise in bezug auf die Vorrichtungen gemäss der Fig. 4, 5 und 7 beschrieben.
Ein geeignetes Kochgefäss für die Zubereitung von Speisen wird zusammen mit dem zugehörigen Gehäuse und Wegwerfeinsatz herausgenommen. Der Wegwerfeinsatz wird in das Gehäuse auf solche Weise gesenkt, dass die Dampföffnungen einander überdecken. Die aus dem Gehäuse und dem Einsatz bestehende Einheit wird im Kochgefäss angeordnet, nachdem eine geeignete Menge Wasser hineingeleert worden ist. Die zu kochende Speise wird in den Einsatz gegeben. Dann wird der Deckel auf das Kochgefäss gegeben und der Kochvorgang begonnen, welcher wie oben beschrieben durchgeführt wird. Die Wärmemenge wird daher gemäss der Menge des überschüssigen, zwischen dem Rand des Deckels und dem Gefäss oder durch spezielle Löcher im Deckel austretenden Dampfes reguliert.
Bei den Ausführungsformen gemäss der Fig. 4 und 5 kann das Kochen auch ohne Deckel erfolgen, da die Dampfverluste relativ gering sein werden, vorausgesetzt, dass die Dampföffnungen nicht allzu gross sind.
Wenn die Speise fertig ist, kann sie natürlich direkt aus dem Kochgefäss serviert werden. Es wird jedoch aus vielen Gründen bevorzugt sein, das innerhalb des Erfindungsbereiches vorgeschlagene Aufbewahrungs- und Serviersystem zu verwenden. In diesem Fall wird beispielsweise die Einheit aus dem Kochgefäss 28 gemäss Fig. 4 herausgehoben und in das Aufbewahrungs- und Serviergeschirrstück 41 gemäss Fig. 7 gegeben. Wenn die Speise nicht sofort verzehrt wird, sollte sie mit dem Deckel 44 bedeckt werden. Der Deckel 44 kann gegebenenfalls mit einer eigenen Wärmeisolierung versehen sein. Es zeigte sich, dass frisch gekochte Speisen für eine relativ lange Zeitdauer im äusseren Geschirrstück 41, das in Fig. 7 beschrieben ist, heiss gehalten werden können.
Wenn die Speise im Geschirrstück 41 nur teilweise verzehrt wird, kann das Geschirrstück zusammen mit der Einheit und dem Inhalt zur Aufbewahrung im Kühl- oder Gefrierschrank verwendet werden. Wenn die Speise wieder gewärmt werden soll, wird die Einheit aus dem äusseren Geschirr herausgehoben und wiederum in ein Kochgeschirr gegeben, wonach die Speise rasch, wie früher beschrieben, wieder erhitzt werden kann. Die Einheit kann dann wiederum aus dem Kochgeschirr gehoben werden und in das Serviergeschirr gegeben werden. Wenn die Speisen verzehrt worden sind, wird der wegwerfbare Einsatz aus dem Gehäuse entfernt und weggeworfen.
So hat, wie oben beschrieben, innerhalb des Bereiches der Erfindung, der dünne Wegwerfeinsatz das Kochgefäss während der Zubereitung der Speise und das Aufbewahrungsgefäss während des Servierens und bei Aufbewahrung vor Schmutz bewahrt. Die Erfindung umfasst daher auch ein Verfahren -unter Verwendung billiger, dünner, wegwerfbarer Einsätze, welche durch Kombination mit einem für Dampf und Wasser durchlässigen Gehäuse verstärkt und versteift werden — zur Benützung des wegwerfbaren Einsatzes, so dass das Nahrungsmittel während der Zubereitung, Aufbewahrung und des Servierens im selben Einsatz bleibt. Dadurch wird nicht nur eine Reinigung des Kochgefässes, sondern auch des Aufbe-wahrungsgefässes vermieden. Ausserdem wird weniger verschwendet, da das Nahrungsmittel nicht von einem Geschirr in ein anderes tranferiert werden muss.
Bisher wurde eine erfindungsgemässe Vorrichtung beschrieben, bei welcher Wasser in den Bodenteil eines herkömmlichen Kochgefässes gegossen wird, um Nahrungsmittel durch Dämpfen bei Aufbringung von Hitze zu kochen. Die Erfindung umfasst auch andere Verfahren und Vorrichtungen zum Kochen unter Verwendung wegwerfbarer Einsätze. Beispielsweise ist es möglich, andere als die beschriebenen Vorrichtungen zur Aufbringung von Hitze und Erzeugung von Dampf zu verwenden. Die Erfindung kann somit dazu verwendet werden, Speisen in besonderen Kochapparaten zu kochen, welche in gewissem Grad automatisiert werden können, um den Kochvorgang zu erleichtern. Fig. 8 zeigt eine solche Einrichtung. In dieser Figur ist mit 47 ein auf einer Heizplatte 48 angeordnetes Kochgefäss bezeichnet. Mit 49 ist ein dem vorher beschriebenen ähnliches Gehäuse bezeichnet. Ein Wegwerfeinsatz 50 ist im Gehäuse 49 angeordnet. Ein Deckel 51 passt über das Gefäss 47. Das Fundament 52 der Kochanordnung gemäss Fig. 8 umfasst eine Vorrichtung zur Erzeugung von Dampf. Diese ist nicht in Fig. 8 dargestellt, kann jedoch eine elektrische Spule der Art, wie sie bei automatischen Kaffeemaschinen verwendet wird, sein. Ein Behälter 53 für Flüssigkeit wird über dem Dampferzeuger angeordnet. Ein Dampfkanal 54, der mit einer geeigneten Verbindung bei 55 versehen ist, leitet den Dampf zum Zwischenraum zwischen der Wand des Gefässes 47 und dem Gehäuse 49. Der erzeugte
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Dampf wird kondensiert, während er gleichzeitig Wärme an die äussere Oberfläche des Einsatzes 50 überträgt. Dampf streicht auch durch die Öffnungen im Einsatz, um die zu kochende Speise zu erhitzen.
Das Kondensat läuft zum Boden des Gefässes 47 ab und wird durch die Hitze der Platte 48 wieder in Dampf verwandelt. Die Vorrichtung ist vorzugsweise mit einer Spendereinrichtung für die kontinuierliche Zufuhr von Wasser und Dampf in einstellbaren Mengen versehen. Die Vorrichtung ist vorzugsweise auch mit einem Timer und mit einem Thermostat versehen. Letzterer kann auf geeignete Weise eingestellt werden, so dass eine zweckmässige Verdampfungsgeschwindigkeit vom Boden des Kochgefässes erhalten wird. Zu den mit einer Anordnung, wie sie in Fig. 8 gezeigt ist, erzielten Vorteilen zählt auch, dass der Kochvorgang unter Verwendung des Thermostaten und der Zeituhr automatisiert werden kann. Weiters wird das Wasser schnell zum Kochen gebracht, da die Wassermenge der Kapazität des Verdampfers angepasst ist und kräftige Dampferzeugung kurz nach Inbetriebsetzung der Maschine erhalten wird. Die Wasserzufuhr zum Verdampfer kann durch einen Timer gesteuert werden. Die Verwendung eines Thermostaten in Verbindung mit dem Verdampfer verhindert ein Trockenkochen. Anstelle eines Timers zur Steuerung der Wasserzufuhr kann die in den Behälter 53 gegossene Wassermenge auf die erwünschte Kochzeit abgestimmt werden. Dies kann leicht erreicht werden, da der Wasserbehälter 53 vorzugsweise transparent ist und mit einer Einteilung 53a versehen ist.
Die in Fig. 8 gezeigte Einrichtung ist nur ein Beispiel für viele innerhalb des Erfindungsbereiches gelegene Verwendungsmöglichkeiten der grossen Vorteile, die durch die Verwendung dünner, wegwerfbarer Einsätze der früher beschriebenen Art in Verbindung mit dem verstärkenden Gehäuse erzielt werden.
Es wurde bereits früher erwähnt, dass die Wegwerfeinsäzte flüssigkeitsdicht sein und eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzen sollen. In einigen Fällen ist eine Metallfolie, wie z.B. Aluminium, ein zweckmässiges Material. In anderen Fällen zeigte sich jedoch, dass die Verwendung von Aluminiumfolie mit Nachteilen verbunden ist. Es ist beispielsweise schwierig, die Aluminiumfolie anders als durch Faltung zu formen, um die vertikalen Wände des Einsatzes zu erzeugen. Die Wand des Einsatzes besitzt jedoch dann schlechtere Wärmeleitfähigkeit als der Boden. So besitzt Aluminiumfolie, die an sich ein ausgezeichneter Wärmeleiter ist, bestimmte andere Nachteile. Wenn die Folie dünn ist, können leicht durch Korrosion, Dampf oder Säuren - beispielsweise aus Gemüsen - kleine Löcher verursacht werden. Es ist deshalb ratsam, die Folie durch Lackierung zu beschichten oder mit einem Platikfilm zu laminieren, um die Anti-Korrosionseigenschaften zu verbessern. Gleichzeitig wird die Folie auch verstärkt. Solche Materialien sind jedoch relativ teuer und es bleibt das Problem, die Folie zu formen, insbesondere im Fall der Einsatzstücke mit einem Flansch, wie in Fig. 4 gezeigt.
Sorgfältige Studien haben gezeigt, dass es in bestimmten Fällen zweckmässig ist, Plastikfilm oder -folie zur Herstellung der wegwerfbaren Einsätze zu verwenden, natürlich unter der Voraussetzung, dass das Material für den Kontakt mit Nahrungsmitteln geeignet ist. Obwohl Kunststoffe wie Polyolefine, Polystyrole, Styrol/Butadiene, PVC, welche alle für die Heiss-formung geeignet sind, einen wesentlich schlechteren Wärmeübertragungskoeffizienten besitzen als beispielsweise Aluminium, so zeigte sich doch, dass zufriedenstellende Ergebnisse unter Verwendung wegwerfbarer Einsätze aus solchem Material erzielt werden können, unter der Voraussetzung, dass die Wärmeleitfähigkeit durch ausreichend dünne Herstellung des Einsatzes beibehalten werden kann. Wegwerfeinsätze wurden aus HD-Polythen beispielsweise durch Heissformung mit guten Ergebnissen hergestellt. Es zeigte sich, dass eine besondere
Art HD-Polythen, nämlich ein sogenanntes HD-HM-Polythen, extrem gute Ergebnisse brachte, da das Material für Heissformung geeignet ist und die Wände besonders dünn gemacht werden können, so dass der Einsatz leicht nach Verwendung gefaltet werden kann, so dass die verwendete Form nicht viel Platz verbraucht. Aus diesem Material kann ein Einsatz hergestellt werden, der eine Wanddicke von etwa 0,01 mm an der dünnsten Stelle hat. Die herkömmliche Technik der Formgebung ermöglicht natürlich eine Abstimmung der Wanddicke des Einsatzes auf seine Funktion, so dass die oberen Teile des Einsatzes etwas dicker sind, um eine gewisse Steifheit zu erhalten. Eine Wanddicke von 0,01-0,06 mm bietet grosse Vorteile in Form guter Wärmeleitfähigkeit, geringen Materialverbrauchs und guter Kompressibilität beim Wegwerfen. Anderseits kann ein solcher Einsatz in bestimmten Fällen schwer zu handhaben sein, nicht zuletzt während der Herstellung, und deshalb ist es manchmal besser, wenn der Einsatz erheblich dickere Wände besitzt. Grössere Dicke ist auch zu bevorzugen, wenn die Einsätze ohne Stützgehäuse verwendet werden sollen. Die verwendete Folie kann in solchen Fällen eine Dicke von bis zu 2 mm haben, obwohl dies - teilweise aus Kostengründen - nicht wünschenswert ist.
Gute Wärmeleitfähigkeit wird auch bei mittels Warmformgebung bzw. Heissformung hergestellten Einsätzen erzielt, da die vertikalen Wände des Einsatzes glatt sind und bessere Wärmeleitfähigkeit erhalten wird als bei einer gefalteten Aluminiumfoliewand. Der Vorteil eines dünnen, wegwerfbaren Einsatzes liegt natürlich nicht nur in seiner guten Wärmeleitfähigkeit. Es ist wichtig, dass der Wegwerfeinsatz billig ist, und da die Materialkosten einen bedeutenden Teil der Herstellungskosten eines Wegwerfeinsatzes ausmachen, ist auch vom Kostenstandpunkt aus ein dünner Einsatz wünschenswert. Es wird auch, wie erwähnt, ein dritter Vorteil erzielt, welcher darin besteht, dass der Wegwerfeinsatz, wenn der dünn ist, beim Wegwerfen leicht zerknüllt werden kann, so dass er im Mülleimer nur sehr wenig Platz benötigt.
HD-Polyäthylene wurden bereits als Beispiel als geeignet für mittels Warmverformung hergestellte Einsätze erwähnt. Dies ist jedoch nur ein Beispiel. Es können im Rahmen der Erfindung auch viele andere Kunststoffe, die sich für die Verformung zu den gewünschten Dimensionen eignen, verwendet werden. Bei der Vakuumformgebung eines dünnen Plastikfilms oder einer dünnen Plastikfolie kann es z.B. auch ratsam sein, den Einsatz am oberen Rand mit grösserer Dicke als am Boden und an den unteren Teilen der Seiten herzustellen. In diesem Fall werden die Vorteile guter Wärmeleitfähigkeit, geringen Gewichtes und leichter Zerknüllbarkeit erhalten, während gleichzeitig dem oberen Rand eine gewisse Steife verliehen wird, da das Material dort dicker und auch durch die Bildung eines Flansches verstärkt ist. Die Steife am oberen Rand erleichtert die Handhabung der Wegwerfeinsätze.
Wie zuvor betont, ist es wichtig, dass die Wegwerfeinsätze nicht zu viel Gewicht haben, nicht zuletzt vom Kostenstandpunkt aus. Es mag erwähnt werden, dass Wegwerfeinsätze mit einem Volumen von 1 Liter, die erfindungsgemäss aus verschiedenen Materialien hergestellt wurden, das folgende Gewicht hatten:
Material Anfängliche Gewicht, g
Dicke, mm
Aluminium
0,025
3,5
Vakuumgeformtes Polypropylen
0,45
11,0
Vakuumgeformtes Polythen
0,18
4,5
Vakuumgeformtes Polythen
0,15
3,7
Vakuumgeformtes Polythen
0,09
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Polythentasche mit steifem Oberrrand
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Wie die Tabelle zeigt, kann beispielsweise ein Wegwerfeinsatz aus Polythen mit im wesentlichen dem gleichen Gewicht wie ein entsprechender Einsatz aus Aluminiumfolie hergestellt werden.
Wie bereits erwähnt, wurden für die Zubereitung von Speisen durch Kochen gemäss der Erfindung umfangreiche Studien durchgeführt. Die Studien umfassten auch Vergleiche mit Kochen in Wasser auf herkömmliche Weise. Auch Dämpfen wurde versucht, d. h. ohne Flüssigkeit im Einsatz. Im folgenden sind einige Beispiele für die durchgeführten Experimente gegeben, wobei auf verschiedene Arten erfindungsgemäss gekocht und die Ergebnisse mit herkömmlichem Kochen verglichen wurden. Der Kochvorgang ist in Form eines Temperatur-Zeit-Diagramms angegeben.
Bei allen Beispielen wurde der Vorgang in ein Stadium, während welchem das Wasser mit maximaler Hitze in Form elektrischer Beheizung zum Kochen gebracht wurde, und -nach einiger Zeit — ein Stadium mit geringerer Wärmezufuhr, welches für alle unten angegebenen Beispiele gleich war, geteilt.
Beispiel 1
Bei diesem Beispiel wurden Messungen beim Kochen von Wasser in einem normalen Kochgefäss mit einem Deckel, unter Verwendung von 9,5 dl Wasser, durchgeführt. Das Wasser wurde danach erfindungsgemäss in einem der Vorrichtung nach Fig. 4 entsprechenden wegwerfbaren Einsatz zum Vergleich erhitzt. Die Wassermenge im Einsatz betrug 7 dl und am Boden des Gefässes 2,5 dl. Der Wegwerfeinsatz bestand aus Aluminiumfolie mit einer Dicke von 0,025 mm. Ein dritter Versuch wurde unter Verwendung derselben Wassermenge und desselben Wegwerfeinsatzes durchgeführt, wobei jedoch der Boden des Einsatzes etwas am Boden des Kochgefässes in das Wasser eingetaucht war. Am Deckel des Gefässes war ein Thermometer befestigt, wobei der Betriebsteil bei allen Versuchen in der gleichen Höhe unter der Oberfläche der Flüssigkeit war. Bei allen drei Versuchen umfasste die während des Aufkochstadiums zugeführte Hitze 1200 Watt von einer elektrischen Heizplatte für die Zeitdauer von 8,5 Minuten, wonach die Hitze auf 600 Watt reduziert wurde. Fig. 9 zeigt das Temperatur-Zeit-Diagramm. Aus diesem geht hervor, dass sich das Aufkochstadium für herkömmliches Kochen etwas von den beiden erfindungsgemässen Verfahren unterschied. Nach etwa 12—13 Minuten Gesamtkochzeit wird ein konstantes Stadium erreicht. Wie aus dem gezeigten Beispiel ersichtlich ist, wird beim traditionellen Kochen eine geringfügig höhere Temperatur erreicht als beim Kochen in einem Einsatz aus Aluminiumfolie. Anderseits wurde, abgesehen vom Aufkochstadium, dieselbe Temperatur erreicht, unabhängig davon, ob der Wegwerfeinsatz in der Flüssigkeit am Boden des Kochgefässes eingetaucht war oder nicht. Wie bereits erwähnt, dauerte das Aufkochstadium beim herkömmlichen Kochen etwas kürzer. Dasselbe trifft für das Kochen mit einem eingetauchten Einsatz zu. Dies ist vermutlich deshalb der Fall, weil während des ersten Stadiums der Beheizung durch direkten Kontakt bessere Wärmeleitfähigkeit erhalten wird, als wenn der Einsatz nicht eingetaucht ist. Der Unterschied in der Heizgeschwindigkeit trifft jedoch nur bei 70-80° zu, wonach es vermutlich gleichgültig ist, welche der Ausführungsformen verwendet wird.
Beispiel 2
Fig. 10 zeigt eine weitere Reihe von Experimenten mittels eines Temperatur-Zeit-Diagramms. In diesem Fall wurde unter Verwendung drei verschiedener Einsatzarten wie auch herkömmlichen Kochens gekocht. Wie in Beispiel 1 betrug die Gesamtmenge an Wasser in jedem Fall 9,5 dl. Das Tempera-tur-Zeit-Diagramm ist in Fig. 10 gezeigt. Die verwendete Vorrichtung entsprach im wesentlichen jener der Fig. 1, doch ohne Deckel. Die zugeführte Wärme und das Zeitintervall während des Kochens waren dieselben wie bei den früher in Zusammenhang mit Fig. 9 beschriebenen Versuchen. Zuerst kann festgestellt werden, dass ein etwas grösserer Temperaturunterschied zwischen der Kurve für traditionelles Kochen (70) und dem erfindungsgemässen besteht. Es kann auch festgehalten werden, dass die Kurven für unterschiedliche Materialien verschieden sind.
Die strichpunktierte Kurve 71 zeigt einen Versuch, bei welchem für den Einsatz Aluminiumfolie mit einer Dicke von 0,025 mm verwendet wurde. Die als punktierte Linie gezeigte Kurve 73 steht für einen vakuumgeformten Einsatz aus HD-Polyäthylen mit einer anfänglichen Dicke von 0,18 mm. Die strichlierte Kurve 72 steht für einen Einsatz aus vakuumgeformtem Polypropylen mit einer Dicke von 0,45 mm. Es ist ersichtlich, dass die Aluminiumfolie und das Polyäthylen sehr ähnliche Kurven haben, während das Polypropylen einen mehr abweichenden Kurvenverlauf zeigt.
Wie auch erwähnt worden ist, wurden umfangreiche Studien für die Zubereitung von Nahrungsmitteln gemäss der Erfindung durchgeführt und Vergleiche mit Kochen in Wasser auf herkömmliche Weise gemacht. In allen Fällen wurde das Nahrungsmittel unter Verwendung desselben Kochverlaufes für herkömmliches Kochen wie für erfindungsgemässes Kochen verwendet. Es wurden dann Proben entnommen und das Resultat geprüft. Die Tests waren sowohl visuell als auch durch Geschmacksproben. Die Proben wurden von einer Jury durchgeführt, die dann ihr Urteil abgaben, ohne die Art zu kennen, in welcher die Speise gekocht worden war. Das Ergebnis zeigte, dass Kartoffeln, Gemüse, Fleisch und Fisch, d.h. Speisen, die relativ lange Kochzeiten benötigen, bei erfin-dungsgemässem Kochen die gleiche Kochzeit hatten wie bei herkömmlichem Kochen. Bei der Zubereitung von Speisen, die nur eine kurze Aufheizzeit brauchten, wie z.B. Fertigsuppen oder gekochte Eier, wurden geringe Unterschiede in der Kochzeit festgestellt, d. h. mit dem erfindungsgemässen Verfahren dauerte es etwas länger. Die Unterschiede sind jedoch so, dass sie im Vergleich zu den grossen Vorteilen, die das erfindungsgemässe Verfahren bringt, als unbedeutend angesehen werden können. Es zeigte sich, dass tiefgekühlte Speisen aufgetaut werden können, indem sie in den Einsatz gegeben und dann z.B. mit Dampf vom Wasser am Boden des Kochgefässes gewärmt werden. Für rasches Auftauen sollte eine besonders hohe Wärmezufuhr verwendet werden. Infolge der grossen Temperaturunterschiede zwischen der kalten Speise und dem Dampf werden erhebliche Mengen Dampf kondensieren, was zu einem raschen Auftauen führt.
Ebenfalls im System zur Zubereitung, zum Servieren und zum Aufbewahren von Speisen od.dgl. im Bereich der Erfindung eingeschlossen ist das Tiefkühlen von Waren in einer Form, die so gestaltet ist, dass sie zum Einsatz passt, so dass das tiefgekühlte Produkt beim Einfügen in den Einsatz — vorzugsweise, ohne es für das Tiefkühlen einzuwickeln — guten Kontakt mit den Wänden des Einsatzes hat, um das Auftauen zu erleichtern. In bestimmten Fällen kann die Speise direkt in den Einsätzen gefroren und aufbewahrt werden, welche dann im selben Einsatz zum Auftauen und gegebenenfalls auch zur Zubereitung, zum Servieren und zur Bewahrung in das Gehäuse gegeben werden können.
Der erfindungsgemäss vorgeschlagene Einsatz kann zweckmässig auch in Form einer Tasche bzw. eines Sackes hergestellt werden, wobei er vorzugsweise im wesentlichen bis zu dem Zeitpunkt, in welchem er gebraucht wird, flach gehalten wird. Im Vorhergehenden wurde erwähnt, dass die Tasche über den Rand des Gehäuses gefaltet und mittels eines separaten oder eines fix angeordneten Ringes in ihrer Stellung gehalten werden kann. In den Fig. 13 und 14 sind Details eines solchen Ringes gezeigt.
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In Fig. 13 ist ein Detail einer weiteren Ausführungsform gezeigt. Gemäss dieser Ausführungsform ist der obere, kragen-förmige Teil 56 des Gehäuses ein Ring, der gut mit dem oberen Rand 57 des Kochgefässes zusammenpasst. Im Querschnitt hat der Ring vorzugsweise ein solches Profil, dass eine nach 5 innen, zum Zentrum des Ringes gerichtete Öffnung 58 vorgesehen ist. Der Ring ist an einem Korb 59, der vorzugsweise aus einem Netz od.dgl. besteht, befestigt. Der Wegwerfeinsatz 60 besitzt einen oberen Teil 61, der als Kragen über dem Teil 56 des Gehäuses angeordnet ist. Dampfkanäle 62 in der Form io von Öffnungen od. dgl. sind im Wegwerfeinsatz angeordnet. Ein Deckel 63 des Kochgefässes ruht am oberen, kragenförmi-gen Teil.
Die in Fig. 13 dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeigt etliche Vorteile. So kann Dampf vom Boden des Kochge- 15 fässes zu dem zu kochenden Material im Wegwerfeinsatz gelangen, ohne dass entsprechende Dampf Öffnungen im oberen Teil des Gehäuses notwendig sind. Der Dampf kann daher durch den oberen Teil des Netzkorbes 59 über den Zwischenraum gelangen, welcher zwischen der Wand 56 und dem obe- 20 ren Teil des Wegwerfeinsatzes gebildet ist, und durch die Öffnungen 62 der Wand des Wegwerfeinsatzes. Siehe die Pfeile in Fig. 13, die die Strömungsrichtung des Dampfes anzeigen. Ein weiterer Vorteil der in Fig. 13 dargestellten Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass der untere, flache Teil 25 des gegen den Rand 57 des Kochgefässes rastenden Ringes so weit gemacht werden kann, dass er rundherum dicht ab-schliesst, selbst, wenn Kochgefässe mit verschiedenen Durchmessern verwendet werden sollten. Durch Verwendung geeigneter Dimensionen des Ringes und des Einsatzes werden be- 30 sondere Einrichtungen zum Zentrieren des Gehäuses überflüssig. Selbst, wenn das Gehäuse asymmetrisch im Kochgefäss angeordnet ist, wird der Netzkorb 59 stets das Gehäuse in einer solchen Position halten, dass rundherum ein guter Passsitz zwischen dem unteren flachen Teil des Ringes 56 und dem 35 oberen flachen Teil 57 des Kochgefässes erhalten wird. Das Fehlen einer besonderen Einrichtung zum Zentrieren vereinfacht die Handhabung der Kochgeräte, da ein Gehäuse einer einzigen Grösse für Kochgefässe mit verschiedenen Durchmessern passt. Dies ist wichtig, weil auf diese Weise eine Massen- 40 Produktion der Gehäuse erleichtert wird. Die in Fig. 13 gezeigte Ausführungsform des Ringes ist ausserdem für die Massenproduktion geeignet, da der Ring aus einem vorgeformten
Band hergestellt werden kann, was bedeutet, dass kein überschüssiges Material weggeworfen werden muss und dass, wie bereits früher erwähnt, keine besonderen Dampföffnungen im Ring angeordnet werden müssen. Es kann auch auf sehr einfache Weise ein Griff an der Aussenwand des Ringes angeordnet werden. Indem man den Ring ziemlich hoch macht, können Wegwerfeinsätze, die im Vergleich zum Kochgeschirr relativ tief sind, verwendet werden.
Wie oben hervorgehalten, kann der Wegwerfeinsatz in einer einfachen Ausführungsform in Form eines Beutels, der um die Oberkante des Stützhalters mit Hilfe oder ohne eines Ringes befestigt ist.
So kann eine Art Ring separat sein, und dieser wird so angeordnet, dass er den gefalteten oberen Teil der Tasche umgibt und hält, nachdem die Tasche in das Gehäuse eingefügt worden ist. Gemäss einer anderen Ausführungsform ist ein Ring beispielsweise in Form eines Bandes am oberen Rand der Tasche befestigt. Wenn die Tasche z.B. aus dünnem thermoplastischem Material, wie Plastikfolie, besteht, kann das Band aus ähnlichem Material mit grösserer Wanddicke bestehen, welches Band an der Tasche, beispielsweise mittels Heissschweissung am oberen Rand der Tasche, befestigt wird.
Fig. 14 zeigt ein Detail einer Ausführungsform, worin eine Tasche mit einem dickeren Oberrand in Form eines Bandes in ein Gehäuse derselben Art, wie zuvor in Fig. 13 gezeigt, gegeben worden ist. Die obere Wand des Kochgefässes ist mit 64 bezeichnet, der kragenförmige Teil des Gehäuses ist mit 65 bezeichnet, und ein Netzkorb ist mit 66 bezeichnet. Der obere, dünne Teil der Tasche ist mit 67 und der bandförmige Oberteil der Tasche mit 68 bezeichnet.
Das Band 68 wurde über den Kragen 65 gefaltet. Es wurde gezeigt, dass die über den Kragen gefaltete Tasche in ihrer Position fixiert ist, infolge der Tatsache, dass das dickere, ringförmige Band, welches gefaltet worden ist, relativ steif ist. Auf diese Weise wird die Tasche daran gehindert, ab- und in das Gehäuse hineinzurutschen, wenn das zu kochende Nahrungsmittel behandelt, beispielsweise gerührt oder geschlagen, wird.
Experimente haben überraschenderweise gezeigt, dass bei Verwendung von Einsatzstücken aus extrem dünnem Plastikfilm ein Temperatur-Zeit-Diagramm erhalten werden kann, welches in bezug auf den Kochvorgang, mit dem entsprechenden Temperatur-Zeit-Diagramm für herkömmliches Kochen zusammenfällt.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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1. Vorrichtung zur Zubereitung von Speisen mit einem durch einen Deckel schliessbaren Kochgefäss zum Erhitzen von festen und flüssigen Nahrungsmitteln, während diese vom Boden und den Wänden des Kochgefässes im Abstand gehalten werden, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
a) in das Kochgefäss (1, 18, 28,41, 47) ist eine Halteeinrichtung (6, 21,29,49) mit einem schalenförmigen, mit Öffnungen versehener Boden- und Wandteil und einem sich am Kochgefäss (1) abstützenden Teil einsetzbar, so dass dieser Boden- und Wandteil sich im Abstand von der Wand und dem Boden des Gefässes (1) befindet;
b) in die Halteeinrichtung (6, 21, 29,49) ist ein flüssigkeitsdichter, schalenförmiger, einstückiger, wegwerfbarer Ein-satzteil (5, 23, 32, 50) aus dünnem Kunststoff-Folienmaterial einsetzbar;
c) der Oberteil des schalenförmigen Einsatzteils (23, 32, 50) weist einen Ringflansch (24, 33) auf, der nach aussen und von der Wand des Einsatzteils (5, 23, 32, 50) weg verläuft und so ausgebildet ist, dass er mit dem oberen Rand der Halteeinrichtung (21, 29, 49) zumindest teilweise im Eingriff ist, wobei der Flansch genügend steif ist, um den dünnen schalenförmigen Einsatzteil (23,32, 50) ohne zusätzliche Halterungen auf der Halteeinrichtung (21, 29,49) abzustützen; und d) die Seitenwand und der Boden des einstückigen schalenförmigen Einsatzteils (5, 23, 32, 50) sind der Seitenwand und dem Boden der Halteeinrichtung (6, 21,29, 49) angepasst, wobei der schalenförmige Einsatzteil (5, 23, 32, 50) ohne Faltung dem Wand- und Bodenteil der Halteeinrichtung (6, 21, 29,49) anliegt, wodurch die erhitzte Flüssigkeit in dem Kochgefäss (1,18,28,41,47) mit der gesamten Oberfläche des schalenförmigen Einsatzteils (5, 23, 32, 50) sich in Kontakt befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzteil in seinem oberen Teil mit einer dickeren Wandstärke ausgebildet ist als im Bodenteil.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzteil aus einer Kunststoffolie durch Warmformung gebildet ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzteil (23, 32, 50) konisch ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzteil (5, 23, 32, 50) mit zumindest einem Giessrand bzw. -schnabel (16, 27) versehen ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzteil (32, 50) mit Öffnungen oder Schlitzen (35) in der Nähe des oberen Randes versehen ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz aus HD-Polyäthylen besteht.
CH1425376A 1975-11-12 1976-11-12 Device for preparing food with a cooking vessel closable by a lid CH628510A5 (en)

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