CH628541A5 - Machine for cutting and deburring an upset workpiece - Google Patents

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CH628541A5
CH628541A5 CH1309877A CH1309877A CH628541A5 CH 628541 A5 CH628541 A5 CH 628541A5 CH 1309877 A CH1309877 A CH 1309877A CH 1309877 A CH1309877 A CH 1309877A CH 628541 A5 CH628541 A5 CH 628541A5
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deburring
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cutting
die
workpiece
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CH1309877A
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Johannes Ernest Bouwman
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Nedschroef Octrooi Maats
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/44Making machine elements bolts, studs, or the like
    • B21K1/46Making machine elements bolts, studs, or the like with heads
    • B21K1/50Trimming or shearing formed heads, e.g. working with dies

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Description

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PATENTANSPRÜCHE I. Maschine zum Schneiden und Abgraten eines gestauchten Werkstückes, insbesondere des Kopfes eines gestauchten Bolzens, mit einer hin und her bewegbaren Matrize, mit von einem Antrieb getriebenen, zur Erzeugung der Bewegung der Matrize dienenden Mittel, mit einem der Matrize gegenüber gelegenen, hin und her bewegbaren Ausdrückstift, der mit einem zweiarmigen Hebel mit einem festen Drehpunkt verbunden ist, welcher Hebel von einem drehbaren, mit dem Antrieb verbundenen Nocken betätigt wird, welcher Ausdrückstift zwei teleskopartig angeordnete, mittels einer Feder in Richtung voneinander weg gespannte Teile aufweist, derart, dass der Ausdrückstift gegen seinen längsten Zustand, in welchem er ein fertiges Werkstück auswirft, vorgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits-Drehwinkel des Nockens (15) in eine festgelegte Anzahl von Teilen unterteilt ist, die in einem festgelegten Verhältnis zu einer von einem mit dem Nokken (15) gekoppelten elektronischen Impulsgeber (25) während des Schneide- und Abgratungsvorganges abgegebenen Zahl von Impulsen stehen, dass der Ausdrückstift ein mitbewegbares Betätigungsorgan (22) aufweist, welches jeweils bei Beginn und beim Ende der Bewegung des Ausdrückstiftes einen mit einem elektronischen Impulszähler (31) verbundenen Abtaster (21, bzw. 23) betätigt, welcher Impulszähler (31) mit dem Impulsgeber (25) verbunden ist, dass eine Einstellvorrich-tung (26, 27) vorhanden ist, die dazu dient, den unteren und den oberen Grenzwert der während des Schneidens und Abgratens zulässigen abgegebenen Zahl von Impulsen festzulegen und die tatsächlich abgegebene Zahl mit dem festgelegten unteren und oberen Grenzwert zu vergleichen, dass eine Vorrichtung (28) vorhanden ist, die die Zahl der falsch geschnittenen und abgegrateten Werkstücke registriert und beim Erreichen einer maximalen Zahl ein Signal abgibt, und dass eine elektromagnetische Vorrichtung (29) vorhanden ist, die dazu dient, nach dem Empfang des Signales von der Registriervorrichtung (28) mindestens einen Teil der Maschine auszuschalten.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Schneiden und Abgraten eines gestauchten Werkstückes, insbesondere des Kopfes eines gestauchten Bolzens, mit einer hin und her bewegbaren Matrize, mit von einem Antrieb getriebenen, zur Erzeugung der Bewegung der Matrize dienenden Mitteln, mit einem der Matrize gegenüber gelegenen, hin und her bewegbaren Ausdrückstift, der mit einem zweiarmigen Hebel mit einem festen Drehpunkt verbunden ist, welcher Hebel von einem drehbaren, mit dem Antrieb verbundenen Nocken betätigt wird, welcher Ausdrückstift zwei teleskopartig angeordnete, mittels einer Feder in Richtung voneinander weg gespannte Teile aufweist, derart, dass der Ausdriickstift gegen seinen längsten Zustand, in welchem er ein fertiges Werkstück auswirft, vorgespannt ist.
In Mehrstationen-Bolzenstauchmaschinen tritt die grösste Zahl Störungen aufgrund eines mangelhaften Abgratens auf. Wird ein fehlerhaft abgegratetes Werkstück hergestellt, können Beschädigungen an Gewindewalzmaschinen oder Maschinenteilen auftreten. Dies ist hauptsächlich bei Maschinen mit verschiedenen Bearbeitungsstationen der Fall, bei welchen eine Vorschubbewegung mittels eines Vorschuborgans verwendet wird, um die Werkstücke von der einen Station zu der anderen Station zu bringen.
In solchen Maschinen erfolgt das Abgraten meist in einer letzten Schneide- und Abgratstation, wobei dem in den vorgängigen Stationen gebildeten runden Kopf mittels einer schneidenden Bearbeitung die erwünschte endgültige Kopfform gegeben wird, meistens eine Sechskant- oder Quadratform. Die schneidende Bearbeitung und das Abgraten finden statt, indem eine bewegliche Schneidematrize das Werkstück gegen einen stillstehenden Stempel drückt und dabei den rohen, runden Kopf des Werkstücks in der gewünschten Form schneidet und indem ein beweglicher Abgratstift das Werkstück durch die Schneidematrize hindurchdrückt. Aufgrund der schneidenden Bearbeitung werden die meisten Störungen, die in den genannten Maschinen auftreten, in der Abgratstation auftreten, z.B. dadurch, dass die Abgratmatrize stumpf wird oder dass Stücke davon ausbrechen.
Ziel der Erfindung ist, jedes falsch abgegratete Werkstück zu signalisieren und automatisch Massnahmen zu treffen,
durch die die Maschine oder ein Teil davon abgeschaltet wird, um weiteren Beschädigungen vorzubeugen.
Die erfindungsgemässe Maschine ist dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits-Drehwinkel des Nockens in eine festgelegte Anzahl von Teilen unterteilt ist, die in einem festgelegten Verhältnis zu einer von einem mit dem Nocken gekoppelten elektronischen Impulsgeber während des Schneide- und Abgratungsvorganges abgegebenen Zahl von Impulsen stehen, dass der Ausdrückstift ein mitbewegbares Betätigungsorgan aufweist, welches jeweils bei Beginn und beim Ende der Bewegung des Ausdrückstiftes einen mit einem elektronischen Impulszähler verbundener Abtaster betätigt, welcher Impulszähler mit dem Impulsgeber verbunden ist, dass eine Einstell-vorrichtung vorhanden ist, die dazu dient, den unteren und den oberen Grenzwert der während des Schneidens und Abgratens zulässigen abgegebenen Zahl von Impulsen festzulegen und die tatsächlich abgegebene Zahl mit dem festgelegten unteren und oberen Grenzwert zu vergleichen, dass eine Vorrichtung vorhanden ist, die die Zahl der falsch geschnittenen und abgegrateten Werkstücke registriert und beim Erreichen einer maximalen Zahl ein Signal abgibt, und dass eine elektromagnetische Vorrichtung vorhanden ist, die dazu dient, nach dem Empfang des Signales von der Registriervorrichtung mindestens einen Teil der Maschine auszuschalten.
Die Erfindung kann bei verschiedenen Schraubenbolzen-stauchmaschinen angewendet werden. Diese können z.B. Staucher oder kombinierte Bolzenstauchmaschinen sein, die einen Förderschlitten aufweisen, der die Werkstücke von der einen Bearbeitungsstation zu der anderen Bearbeitungsstation fördert.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung mit einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt der Schneide- und Abgratungs-station einer Maschine, auf der eine Ausführung der Erfindung ist, und wobei der Nocken eine Stellung einnimmt, die mit dem Beginn des Abgratens übereinstimmt,
Fig. 2 einen Längsschnitt gleich dem der Fig. 1, aber in einer Stellung des Nockens, die mit dem Ende des Abgratens übereinstimmt,
Fig. 3 einen Längsschnitt der Abgratungswerkzeuge in dem Zeitpunkt, bei welchem die Abgratmatrize das Schneiden beginnt, also beim Beginn des ersten Teiles des Abgratens,
Fig. 4 einen Längsschnitt gleich dem der Fig. 3, jedoch beim Ende der schneidenden Bewegung der Abgratmatrize und mit dem Hauptschlitten in der vorderen Stellung und beim Beginn der vorausgehenden Bewegung des Abgrat-Ausdruck-stiftes, wobei der zweite Teil des Schneidens anfängt,
Fig. 5 einen Längsschnitt gleich dem der Fig. 4 beim Ende des Abgratens, wobei der Abgratungs-Ausdrückstift in der äussersten vorderen Stellung steht, und
Fig. 6 ist ein Blockschema der Vorrichtung gemäss der Erfindung.
Hiernach wird zuerst die Vorrichtung und die Wirkung der Schneide- und Abgratstation bei einer Bolzenstauchmaschine beschrieben, auf der die Erfindung ausgeführt ist.
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Die Schneide- und Abgratmatrize 1 ist mittels einer Füllbüchse 2 in einer Halterung 3 gehalten, die ihrerseits in einer Halterung 4 getragen ist, die mit einem Hauptschlitten 5 verbunden ist. Der Hauptschlitten 5 ist in einer Lagerung 5' der Maschine hin und her beweglich angeordnet. Die Hin- und Herbewegung wird mittels einer Treibstange 6 und einer Kurbelwelle 7 erzeugt.
Der Abgratstempel 8 ist in einer Halterung 9 eingesetzt und damit mit einem Rahmenteil der Maschine verbunden. In diesem Abgratstempel befindet sich der Ausdrückstift 10 für das Abgraten, dem mittels eines Armes 12 und eines Druckstiftes 11 eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird, wobei die Druckfeder 13 die rückführende Bewegung erzeugt.
Ein Arm 12 ist um einen Lagerbolzen 14 schwenkbar, wobei die Schwenkbewegung durch ein Drehen des Nockens 15, der auf einer Welle 16 angeordnet ist, erzeugt wird, welche Welle 16 durch ein nichtgezeichnetes Zahnradgetriebe mit der Kurbelwelle 7 antriebsverbunden ist.
Wenn jetzt ein Werkstück durch ein nicht gezeichnetes Vorschuborgan der Maschine vor den Abgratstempel 8 gebracht worden ist, wird es durch den Hauptschlitten 5 mittels der Abgratmatrize 1 in den Abgratstempel 8 eingeschoben (siehe die Fig. 1 und 3). Während des letzten Teiles der Vorwärtsbewegung des Hauptschlittens 5 wird durch die Abgratmatrize 1 der Kopf des Werkstückes zum grössten Teil der Kopfhöhe in die erwünschte Form geschnitten. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 wird der Kopf des Werkstückes zu 90% der Kopfhöhe in eine Sechskant-Form geschnitten. Nur 10% der Kopfhöhe wird nicht durch die Hauptschlittenbewegung geschnitten.
In der Stellung gemäss Fig. 4 steht der Hauptschlitten in der maximalen vorgeschobenen Position. In diesem Augenblick wird der Abgrat-Ausdrückstift 10 mittels des Andriick-stiftes 11, des Armes 12 und des Nockens 15 vorwärtsbewegt, wodurch das Werkstück aus dem Abgratstempel 8 hinausgedrückt und der restliche Teil des Kopfes zu einer Sechskant-Form geschnitten wird, welche Bearbeitung abgraten genannt wird.
In dem Zeitpunkt, bei dem der Abgrat-Ausdrückstift 10 nahezu die vorderste Position erreicht und nicht länger vom Nocken 15 angetrieben wird, wirkt die Druckfeder 18 auf den im Ausdrückstift 11 sitzenden Stift 17, wodurch dem Ab-grat-Ausdrückstift 10 eine zusätzliche Beschleunigung erteilt wird, durch die das Werkstück mit Kraft vollständig durch die Abgratmatrize 1 hindurch gedrückt wird, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Der abgeschnittene Grat, bzw. Bart 19 bleibt zurück und fällt, wenn der Hauptschlitten seine Rückwärtsbewegung ausführt, nach unten und aus der Maschine hinaus.
Gründe, dass das Abgraten nicht korrekt stattfindet, können z.B. sein, dass die Abgratmatrize 1 nicht mehr genügend scharf ist oder dass Teile aus der Abgratmatrize 1 herausgebrochen sind. Die Folge hiervon ist, dass das Werkstück nicht mehr mittels des Abgrat-Ausdrückstifts 10, 11 durch die Abgratmatrize 1 hindurch gedrückt werden kann, weil die Kraft der Druckfeder 18, die hinter dem Abgrat-Ausdrückstift 10 sitzt, dazu nicht genügend gross ist. Die Folge hiervon ist, dass das Werkstück in der Abgratmatrize 1 sitzen bleibt und bei der folgenden Vorschubbewegung des Hauptschlittens 5 gegen das nachfolgende Werkstück stösst, das mittels des nicht gezeichneten Vorschuborgans vor den Abgratstempel 8 geschoben worden ist. Hierdurch könnten das Vorschuborgan, der Abgratstempel und/oder die Abgratmatrize beschädigt oder zerstört werden.
Aus Obenstehendem geht hervor, dass die Bearbeitung für die Formgebung des Kopfes des Werkstückes tatsächlich in zwei Schritten erfolgt, wobei der erste Schritt während des letzten Abschnittes der Vorschubbewegung des Hauptschlittens 5 stattfindet, wenn die Abgratmatrize 1 den runden Kopf des Werkstückes teilweise in die erwünschte Form schneidet. Der zweite Schritt des Abgratens findet statt, wenn der Ab-grat-Ausdrückstift 10 das Werkstück aus dem Abgratstempel 8 vollständig durch die Abgratungsmatrize 1 hindurch drückt.
Dieser zweite Schritt des Abgratens beginnt daher, wenn der Abgrat-Ausdrückstift 10 seine Auswärtsbewegung beginnt und endet, wenn dieser die äusserste, vordere Stellung erreicht hat.
Mittels der Vorrichtung gemäss der Erfindung wird jetzt auf elektronischem Wege die Bewegung des genannten Ausdrückstiftes 10, 11 verfolgt, indem so lange die Bewegung dauert eine Zahl Impulse mittels eines elektronischen Pulsgebers 25 einem elektronischen Gerät 20 zugeführt wird (Fig. 6). Diese Impulse werden von der Drehbewegung der Welle 16 abgeleitet, auf der der Nocken 15 angeordnet ist. Die Bewegung der Welle 16 wird mittels eines nicht gezeichneten Zahnradgetriebes oder anderen Vorrichtung von der Kurbelwelle 7 erzeugt.
Ist nun eine Schneidekante der Schneide- und Abgratmatrize 1 abgenützt, ist das Hineindringen des Bolzenkopfes in dieselbe erschwert. Dadurch wird sich die Feder 18 nicht entspannen können, weil sie nicht kräftig genug ist. Dies hat zur Folge, dass der Abtaster 23 viel später durch die Scheibe 22 betätigt wird. Die Feder 18 verursacht ja im störungsfreien Fall ein Voreilen der Stange 10 und der Scheibe 22 in bezug auf die Bewegung des Teiles 11 des Andrückstiftes. Die Zeitspanne, die notwendig ist und folglich die Anzahl Impulse, die vom Impulsgeber abgegeben werden, um die Scheibe vom Abtaster 21 zum Abtaster 23 zu bewegen, wird also dann grösser sein, wenn sich die Feder nicht direkt entspannen kann. Dieses direkte Entspannen der Feder 18 ist nur bei einer einwandfrei schneidenden Schneide- und Abgratmatrize 1 möglich, weil dann die Feder 18 den Bolzen einfach durch die Öffnung in der Matrize hindurchschieben kann. Bei einer schlecht schneidenden, z. B. abgenützten Matrize müsste die Feder noch zusätzlich Kraft für das Schneiden und Abgraten aufbringen, ist jedoch nicht im Stand, diese aufzubringen. Wenn der Bolzen durch irgendwelche Ursache im Abgratstempel festsitzt, muss entweder der Stift 10 brechen oder der Arm 12 sich verbiegen. Der Arm 12 ist jedoch meistens mit einer Sollbruchstelle, einem Bruchbolzen versehen der bei einem solchen Zustand bricht. Das endgültige Ergebnis bleibt aber auch in diesem Fall dasselbe: Die Scheibe 22 wird den Abtaster 23 erst viel später oder überhaupt nicht erreichen.
Die Feder 18 spielt also die Rolle als elastisches Zwischenglied in der Übertragungskette Nocken 15, Hebelarm 12, Stift 11, Stift 10 und bewirkt ein Nacheilen des Stiftes 10 im Störungsfall. Umgekehrt kann die Feder 18 auch eine Voreilung des Stiftes 10 bewirken, wenn die Schneidekanten der Schneide- und Abgratmatrize 1 derart einwandfrei scharf sind, dass der Bolzen durch die Matrize 1 hindurchgeschnellt werden kann.
Die letzten 10% des relativen Verschiebungsweges Matrize - Ausdrückstift beim Abschneiden, bzw. Abgraten werden vom Nocken 15 erzeugt. Es ergeben sich somit zwei Möglichkeiten betreffs der Durchlaufbewegung des Bolzens durch die Matrize 1. Bei einer gut schneidenden Matrize 1 wird sich die Feder 18 entspannen und den Teil 17 sowie den Stift 10 nach vorne schnellen, so dass sich die Scheibe 22 schnell gegen den Abtaster 23 bewegt. Bei einer schlecht schneidenden Matrize muss der Stift 11 den Stift 10 vorwärts treiben, da die Feder 18 aufgrund der zu grossen Schneidkraft, der zu grossen Reibung des Bolzenkopfes in die Matrize 1, zusammengedrückt wird.
Folglich erreicht die Scheibe 22 den Abtaster 23 viel später.
Um den Beginn des Abgratens, also den Anfang der Auswärtsbewegung des Abgrat-Ausdruckstiftes 10, 11 festzustellen. ist ein Abtaster 21 vorhanden, der in der Halterung 9 an5
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geordnet ist und der in dem Zeitpunkt geschaltet wird, wenn sich die Schaltscheibe 22. die elastisch auf dem Stift 10 angeordnet ist, vom Abtaster 21 entfernt, also in dem Zeitpunkt, in welchem sich der Abgrat-Ausdrückstift nach vorne bewegt. Das Ende des Abgratens wird festgestellt, wenn die Schaltscheibe 22 gegen den hinter dem Abgratstempel 8 anwesenden Abtaster 23 zu liegen kommt, also in dem Zeitpunkt, in welchem der Abgrat-Ausdrückstift 10, 11 seine vordere Stellung erreicht. Wenn das Abgraten einwandfrei stattgefunden hat, stimmen diese Vorgänge mit den Stellungen I bzw. XIII der Welle 16 bzw. des Nockens 15 überein.
Das elektronische Gerät 20 weist eine Anzahl von Einstell-und Feststellmöglichkeiten auf.
Mit der Einstellung 24 wird eine Zahl Impulse eingestellt und im Speicher gespeichert, die dann empfangen werden soll, wenn ein Werkstück auf einwandfreie Weise geschnitten wird, also wenn sich der Abgrat-Ausdrückstift 10, 11 dann nach vorne bewegt, wenn die Welle 16 bzw. der Nocken 15 die Stellung I einnimmt, und wenn die äusserste vordere Stellung erreicht ist, wenn sich die Welle 16 bzw. der Nocken 15 in der Stellung XIII befindet.
Die Impulse werden von einem elektronischen Impulsgeber 25 abgegeben, der mit der Welle 16 antriebsverbunden ist, oder bei einer alternativen Ausführungsform, mit der Kurbelwelle 7 antriebsverbunden ist. Der elektronische Impulsgeber 25 kann auch unmittelbar auf einer der genannten Wellen angeordnet und damit drehfest verbunden sein.
Mit der Einstell- und Feststellvorrichtung 26 wird die sogenannte untere Grenze eingestellt und festgestellt. Dies heisst, dass hier die Zahl Impulse festgestellt wird, die niedriger ist als die mit der Einstellvorrichtung 24 eingestellte Zahl, die empfangen werden darf, wenn das abgegratete Werkstück noch annehmbar ist. Dies ist der Fall bei dem Zustand, bei dem sich der Abgrat-Ausdrückstift 10,11 erst dann nach vorne bewegt, wenn die Welle 16 bzw. der Abgratnocken 15 die Stellung I schon passiert hat, oder wenn der Abgrat-Ausdrückstift 10, 11 die vordere Stellung erreicht hat, bevor die Welle 16 bzw. der Abgratnocken 15 die Stellung XIII erreicht hat.
Mit der Einstell- und Feststellvorrichtung 27 wird die sogenannte obere Grenze eingestellt und festgestellt. Hier wird die Zahl Impulse angegeben, die höher ist, als die mit der Einstellvorrichtung 24 eingestellte Zahl, die empfangen werden darf, bei der das geschnittene Werkstück noch annehmbar ist. Dies ist der Fall, wenn das Abgraten endet, wenn die Welle 16 bzw. der Nocken 15 die Stellung XIII schon passiert hat.
Weiterhin ist noch eine Einstellvorrichtung 28 angeordnet, die zum Einstellen der Zahl falsch abgegrateter Werkstücke aus einer vorbestimmten, noch annehmbaren Menge dient, welche Zahl von gestellten Forderungen abhängig ist. Es sind solche Werkstücke, von denen die Zahl von empfangenen Impulsen niedriger ist als die in der Einstell- und Feststellvorrichtung 26 eingestellten unteren Grenze, oder höher ist als die in der Einstell- und Feststellvorrichtung 27 eingestellten oberen Grenze.
Wenn die Zahl fehlerhafter Erzeugnisse höher ist als die in der Einstellvorrichtung 28 eingestellte Zahl, welche auch Null sein kann, wird ein Impuls einem Elektromagneten 29 zugeführt, der einen bestimmten Teil der Maschine ausschaltet, z.B. das Vorschuborgan, wodurch keine neuen Werkstücke mehr zugeführt werden, so dass ein Werkstück, das in der Abgratmatrize 1 geblieben ist, keine weiteren Beschädigungen 5 der Maschine verursachen kann. Auch kann dann ein eine Störung anzeigendes Signal abgegeben werden. Die Wirkung der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist wie folgt:
Zuerst wird die vorbestimmte nominale Zahl Impulse für ein einwandfrei abgegratetes Werkstück auf der Einstellvor-10 richtung 24 des elektronischen Gerätes 20 eingestellt, welche
Zahl im Speicher des Gerätes 20 gespeichert wird. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 ist diese Zahl 560.
Darauf wird mit den Einstell- und Feststellvorrichtungen i5 26 und 27 die untere bzw. obere Grenze eingestellt und festgestellt, die von den gestellten Forderungen abhängig sind. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 sind diese Zahlen bzw. 550 und 570. Es ist offensichtlich, dass, je näher die eingestellte untere und obere Grenze bei der mit der 20 Einstellvorrichtung 24 eingestellten nominalen Zahl von Impulsen liegt, desto besser die Qualität der abgegrateten Werkstücke ist.
Hiernach wird mit der Einstellvorrichtung 28 die gestattete Zahl von falsch abgegrateten Werkstücken eingestellt. Also die 25 Zahl, wovon die empfangene Zahl von Impulsen höher oder niedriger als die eingestellte untere bzw. obere Grenze ist.
Wenn Werkstücke abgegratet werden, gibt der elektronische Impulsgeber 25 jeweils vom Zeitpunkt an, in dem sich der Abgrat-Ausdrückstift 10, 11 nach vorne bewegt, also wenn die 30 Schaltscheibe 22 den Abtaster 21 verlässt und das eigentliche Abgraten anfängt, bis zum Zeitpunkt, da dies jeweils beendet ist, also bis die Schaltscheibe 22 gegen den Abtaster 23 anliegt, eine Zahl von Impulsen an das elektronische Gerät 20 ab. Das Gerät zählt über die Zähler 30 und 31 die empfangene Zahl 35 Impulse und vergleicht diese mit der Zahl Impulsen, die im Speicher des Gerätes gespeichert ist, bzw. mit den Einstellungen 26 und 27 festgelegt ist. Ist die Zahl empfangene! Impulse gleich der eingestellten nominalen Zahl Impulse oder liegt die Zahl empfangener Impulse innerhalb des Bereiches der einge-40 stellten oberen und unteren Grenze, ist das Werkstück einwandfrei abgegratet, bzw. genügt es noch den gestellten Forderungen.
Wenn aber die empfangene Zahl Impulse unterhalb der unteren Grenze oder oberhalb der oberen Grenze liegt, wird 45 dies in der Einstellvorrichtung 28 festgestellt. Ist die Zahl von falsch abgegrateten Werkstücken höher als die mit dieser Einstellvorrichtung eingestellte und festgestellte Zahl, wird ein Impuls einem Elektromagneten 20 zugeführt, der dann einen Teil der Maschine oder möglicherweise die ganze Maschine so abschaltet.
Wenn die Einstellvorrichtung 28 auf Null gestellt ist, wird bei jedem falsch abgegrateten Werkstück ein Teil der Maschine ausgeschaltet und es kann auch ein Signal abgegeben werden. Dieses Signal ist für den Maschinisten das Zeichen, 55 dass die Abgratmatrize 1, der Abgratstempel 8 oder ein anderer Teil der Maschine einer zu starken Abnutzung unterliegt und/oder beschädigt ist, wonach dieser Teil ersetzt werden kann.
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2 Blatt Zeichnungen
CH1309877A 1977-09-02 1977-10-27 Machine for cutting and deburring an upset workpiece CH628541A5 (en)

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