CH628689A5 - Florabnahmeaggregat am abnehmer einer karde. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Florabnahmeaggregat am Abnehmer einer Karde mit einem der Abnehmerwalze nachgeordneten, eine Klemmlinie für den Flor bildenden Lieferwalzenpaar, das an jeder Lieferwalze ein sich in Richtung der Längsachse derselben erstreckendes, nahe an deren Zylinderfläche angestelltes, stationäres Abschabemesser für Schalenteile oder dergleichen aufweist.
Mit den zum Beispiel aus der DT-AS 1 292 550 oder Su-PS 212 107 bekannten Florabnahmeaggregaten der vorstehend beschriebenen Art lassen sich zwar aus dem Fasermaterial des Flors herkommende Verunreinigungen, z.B. Schalenteile oder dergleichen, welche nach dem Austritt des Flors aus der Klemmlinie der Lieferwalzen an denselben haftenbleiben, durch die Abschabemesser von der Zylinderfläche der Lieferwalze entfernen. Es kann jedoch nicht verhindert werden, dass der austretende Flor auf der einen oder der anderen Lieferwalze hängenbleibt und von derselben mitgenommen wird, wodurch es zu einem Aufreissen des Flors kommen kann. Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Florabnahmeaggregat am Abnehmer einer Karde zu schaffen, mit dem die Nachteile der bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art vermieden werden können und mit dem sowohl ein Aufreissen des von den Lieferwalzen abgelieferten Flors verhindert werden kann, als auch an den Lieferwalzen haftende Verunreinigungen entfernt werden sollen.
Zur Lösung der Aufgabe ist das Florabnahmeaggregat der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an eine Lieferwalze zwischen der Klemmlinie und dem Abschabemesser und ausserhalb in der Nähe des freien Florablaufweges ein Florabstreifer in einem Abstand von mindestens 0,1 mm angestellt ist.
Bei dem Florabnahmeaggregat nach der Erfindung wird durch die Kombination von Florabstreifer und Abschabemesser erreicht, dass der aus irgendeinem Grunde nach Verlassen der Klemmlinie an der Lieferwalze hängenbleibende Flor von derselben und den an der Zylinderfläche haftenden Verunreinigungen abgetrennt wird, wobei die auf der Lieferwalze verbleibenden Verunreinigungen jedoch erst nachfolgend durch das nahe angestellte Abschabemesser mechanisch abgenommen werden. Es erfolgt daher eine Reinigung der Lieferwalze, bei der aufeinanderfolgend zunächst das Abstreifen des hängengebliebenen Flors und danach das Abschaben von Verunreinigungen stattfindet, d.h. bei der die Reinigungsoperation in zwei aufeinanderfolgende, getrennte Reinigungsschritte aufgeteilt ist.
Durch die Anordnung des Florabstreifers kann der allenfalls hochgezogene Flor in vorteilhafter Weise bereits in der Nähe des normalen, freien Florablaufweges, z.B. zu einem Verdichter mit anschliessenden Abzugswalzen, auf diesen zurückgebracht werden. Befindet sich der Florabstreifer an z.B. beiden Lieferwalzen, so wird gewährleistet, das z.B. an der oberhalb oder unterhalb der Klemmlinie, bzw. des Florablaufsweges, befindlichen Lieferwalze hängengebliebener Flor abgenommen und von den Verunreinigungen auf der jeweiligen Lieferwalze abgetrennt wird.
Das Florabnahmeaggregat nach der Erfindung arbeitet in besonders vorteilhafter Weise, wenn die eine Lieferwalze als Quetschwalze gegenüber der anderen Lieferwalze belastbar ausgebildet ist, weil der Flor von den zerquetschten, klebrigen, durch das Quetschen stark anhaftenden Schalenteilen oder Partikeln auf der Walzenoberfläche, insbesondere bei einem Fasermaterial des Flors mit grossem Schmutzgehalt, abgetrennt werden kann und somit Florbrüche durch unkontrolliertes Abreissen von Florteilen vermieden werden können. ïn vorteilhafter Weise erstreckt sich z.B. der Florabstreifer daher in Richtung der Längsachse der Lieferwalze über einen Arbeitsbereich derselben, wodurch ein gleichmäs-siges Abstreifen und Zurückführen des Flors auf demselben erreicht werden kann. Der Abstand ds Florabstreifers von der Lieferwalze wird derart gewählt, dass ein sicheres und gleich-mässiges Abstreifen des Flors von der Lieferwalze gewährleistet werden kann, und richtet sich z.B. nach der Dicke des Flors und/oder der Grösse der Verunreinigungen oder Partikel und kann in einem Bereich von vorzugsweise 0,1-0,4 mm, gegebenenfalls jedoch auch darüber liegen.
Der Florabstreifer kann eine drehbar gelagerte, in gleicher Umlaufrichtung wie die Lieferwalze angetriebene Abstreifwalze sein, die z.B. aus Stahl hergestellt, auf ihrer Zylinderfläche erhöhte Griffigkeit für den Flor aufweist, z.B. eine die gewünschte Griffigkeit gewährleistende Beschichtung besitzt oder geriffelt oder kanneliert ausgeführt sein, oder eine Rän-delung besitzen kann. Es kann aber auch ein sich in Richtung der Längsachse der Lieferwalze erstreckendes Florabstreifmesser vorgesehen sein, das entgegen der Umlaufrichtung der Lieferwalze gerichtet angeordnet ist.
Die Erfindung ist nachstehend in illustrierten Ausfüh2
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rungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil einer Karde mit einem Florabnahmeaggregat, im Schnitt in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine Ansicht eines Teils von Fig. 1 in Richtung von Pfeil II,
Fig. 3 eine Ausführungsform eine Teils des Florabnahmeaggregats von Fig. 1, im Schnitt in schematischer Darstellung,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines Teils des Florabnahmeaggregats von Fig. 1, im Schnitt in schematischer Darstellung,
Fig. 5 eine Florabstreifwalze im Querschnitt,
Fig. 6 eine Ansicht einer anderen Florabstreifwalze,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines Teils des Florabnahmeaggregats von Fig. 1, im Schnitt in schematischer Darstellung,
Fig. 8 eine Ansicht eines Teils von Fig. 7 in Richtung von Pfeil VIII und
Fig. 9 eine andere Ausführungsform eines Teils von Fig. 1, im Schnitt in schematischer Darstellung.
In einem Kardengestell 1 mit einem Verdeck 2 sind in einer beidseitig vorliegenden Gestellwand 3 (nur eine gezeigt) ein in Richtung von Pfeil A antreibbarer, mit einer Garnitur 4 bestückter Tambour 5, eine in Richtung von Pfeil B antreibbare, Garniturspitzen 6 aufweisende Abnehmerwalze 7 und ein Lieferwalzenpaar 8,8' drehbar gelagert, wobei das letztere gegenläufig in Umlaufrichtungen C und C' antreibbar ist. Die an sich bekannten Antriebe für die Walzen einer Karde sind, wie auch in den nachfolgenden Ausführungsformen, aus Gründen der Übersicht nicht dargestellt. Die Lieferwalze 8' ist so nahe an die Garniturspitzen 6 der Abnehmerwalze 7 gelagert, dass eine einwandfreie Übernahme eines Flors 9 gewährleistet ist. Die Lieferwalze 8 besitzt eine glatte Oberfläche und bildet mit der ebenfalls an der Oberfläche glatten Lieferwalze 8' eine Klemmlinie K für den hindurchtretenden Flor 9. Über der unterhalb der Klemmlinie K befindlichen Lieferwalze 8' ist eine in Richtung von Pfeil D antreibbare Nutenwalze 10 mit z.B. schraubenförmig verlaufenden Nuten 11 drehbar gelagert, die mit der Lieferwalze 8' eine Klemmlinie bildet und mit dieser zusammenarbeitet. Den beiden Lieferwalzen 8 und 8' ist je ein Abschabemesser 12 bzw. 12' zum Abschaben von Verunreinigungen zugeordnet, die sich in Richtung der Längsachse der jeweiligen Lieferwalze 8 bzw. 8' erstrecken und an deren Zylinderfläche anliegen. Die Abschabemesser 12 und 12'
sind entgegen der Umlaufrichtung C bzw. C' der Lieferwalze 8 bzw. 8' gerichtet und mittels einer Halteeinrichtung 13 bzw. 13' an einem Gestellten 14 bzw. 14' stationär und einstellbar (nicht gezeigt) befestigt. An der Austrittsseite des Lieferwalzenpaares 8,8' für den Flor 9 ist, in Umlaufrichtung C der Lieferwalze 8 gesehen, zwischen der Klemmlinie K und dem Abschabemesser 12 nahe an der Lieferwalze 8 eine Florabstreifwalze 15 in einem Abstand a von mindestens 0,1 mm von der Lieferwalze 8 angeordnet, die, wie weiterhin Fig. 2 zeigt, um ihre Längsachse E drehbar und, in Richtung von Pfeil F gleichläufig mit der Lieferwalze 8 antreibbar gelagert ist und sich in Richtung der Längsachse G der Lieferwalze 8 erstreckt. Auf einer der Lieferwalze 8 gegenüberliegenden Arbeitsbreite H, die z.B. der Breite des Flors 9 entspricht, besitzt die Florabstreifwalze 15 zur Erhöhung ihrer Griffigkeit eine Kunststoffbeschichtung 15', z.B. aus Polyuretanma-terial, die z.B. jedoch möglichst geringe Neigung zu Faserhaftung an derselben aufweist.
Das Florabnahmeaggregat arbeitet nun wie folgt:
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Der Flor 9 gelangt vom Tambour 5 über die Abnehmerwalze 7 zum Lieferwalzenpaar 8,8', von welchem derselben abgegeben wird und auf einem normalen vorgegebenen Ablaufweg 9' zu einem Verdichtungstrichter 16 läuft und anschliessend von einem in Richtung von Pfeilen L, L' angetriebenen, in einem Gestellteil 17 angeordneten Walzenpaar 18,18' eingezogen und als Band abgegeben wird. Bleibt der Flor 9 nach Verlassen der Klemmlinie K zwischen den Lieferwalzen 8 und 8' z.B. an der Lieferwalze 8 hängen, so gelangt der mitgenommene Flor auf den in Fig. 1 gestrichelt eingetragenen Weg 9" in den Bereich der ausserhalb in der Nähe des Florablaufweges 9' befindlichen Florabstreifwalze 15, wird von dieser erfasst und durch die Drehung derselben auf den vorgeschriebenen normalen Ablaufweg 9' des Flors 9 zum Walzenpaar 18,18' zurückgebracht. Die Florabstreifwalze 8 kann dabei die gleiche oder eine grössere, z.B. 5-10% grössere, Umfangsgeschwindigkeit als die Lieferwalze 8 haben. An der Zylinderfläche der Lieferwalze 8 haftende Verunreinigungen, wie Schalenteile, Partikel oder dergleichen, werden infolge des schmalen, dem Abstand a entsprechenden Spaltes zwischen der Zylinderfläche der Lieferwalze 8 und der Peripherie der Florabstreifwalze 15 von der letzteren nicht erfasst und gelangen durch den Spalt hindurch bis an das Abschabemesser 12, durch welches dieselben von der Zylinderfläche abgeschabt und von einem durch eine Saugeinrichtung 25 in Richtung von Pfeil M erzeugten Luftstrom abgeführt werden. Auf diese Weise wird nicht nur verhindert, dass der Flor zu weit aus seinem gewünschten normalen Ablaufweg 9' zwischen dem Lieferwalzenpaar 8,8' und dem Walzenpaar 18, 18' herausgelangt und der Gefahr eines Florbruches ausgesetzt wird, sondern der Flor wird auch von den auf der Lieferwalze 8 verbleibenden Verunreinigungen abgetrennt. Das Abschabemesser 12' arbeitet dabei in der gleichen Weise wie das Abschabemesser 12, so dass der Flor 9 an der Eintrittsseite des Lieferwalzenpaares 8,8' stets auf gereinigte Zylinderflächen desselben gelangt. Zwischen der Florabtreifwalze 15 und dem dieser nachgeordneten Abschabemesser 12 wird vorzugsweise ein Abstand gewählt, der eine Mitnahme von Verunreinigungen am Abschabemesser 12 durch die Florabstreifwalze 15 ausschliesst.
Wie Fig. 2 noch zeigt, sind auf der Lieferwalze 8 zwei schraubenförmig verlaufende Abstreif- bzw. Reinigungsnuten 19,19' vorgesehen, durch welche am Abschabemesser 12 sich ansammelnde Verunreinigungen, in Umlaufrichtung C der Lieferwalze 8 gesehen, hinter das Abschabemesser 12 mitgenommen werden, wo dieselben z.B. durch eine an sich bereits vorhandene und dort wirksame Zentralabsaugung der Karde (nicht gezeigt) abgeführt werden, so dass das Abschabemesser auch von eingeklemmten Verunreinigungen befreit wird. Die Reinigungsnuten der vorstehend beschriebenen Art können aus den gleichen Gründen auch auf der unteren Lieferwalze 8' vorliegen.
Die Florabstreifwalze 15 ist (Fig. 3) beidseitig auf je einer Lagerplatte 20 gelagert, die auf einer an der Gestellwand 3 mittels Schrauben 21 befestigten Stützschiene 22 verschiebbar geführt ist, so dass die Florabstreifwalze in Richtung auf die Lieferwalze 8 zu verschoben werden kann. Zur Befestigung der Lagerplatte 20 an der Gestellwand 3 sind Schrauben 23 vorgesehen, die zur Einstellung des Abstandes a durch parallel zur Stützschiene 22 sich erstreckende Langlöcher 24 in der Lagerplatte 20 hindurchführen.
In Fig. 4, in der gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen tragen wie in Fig. 1, ist auch der Lieferwalze 8' in ihrer Umlaufrichtung C' der Lieferwalze 8' gesehen zwischen der Klemmlinie K und dem Abschabemesser 12' ebenfalls der Florabstreifer in Form der Florabstreifwalze 15 zugeordnet, die ebenfalls in dem Abstand a von mindestens 0,1 mm von derselben angeordnet, jedoch in Richtung von Pfeil F' gleich-
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läufig mit der Lieferwalze 8' angetrieben wird.
Ein allenfalls an der unteren Lieferwalze 8' hängenbleibender Flor wird, wie vorstehend für die Ausführungsform von Fig. 1 beschrieben, von der Florabstreifwalze 15 erfasst und von dieser auf den gewünschten Durchlaufweg nach oben zurückbefördert, während die Verunreinigungen bis an das Abschabemesser 12' gelangen können.
Nach Fig. 5 ist auch die Verwendung einer Florabstreifwalze 26 mit einer Riffelung 26' möglich und nach Fig. 6 kann auch eine Florabstreifwalze 27 vorgesehen sein, die auf einer Arbeitsbreite H' eine Rändelung27' besitzt.
Wie Fig. 7 noch zeigt, in der wiederum gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 haben, ist eine Lieferwalze 28 eines Lieferwalzenpaares 28,28' als Quetschwalze ausgebildet, die in Schlitzen 29 an der Gestellwand 3, die gegen das Zentrum der Lieferwalze 28' gerichtet sind, gelagert ist. Auf ein in den Schlitzen 29 verschiebbares Zapfenlager 30 der Lieferwalze 28 wirkt eine Belastungsfeder 31 und sorgt für eine entsprechende Pression auf den in der Klemmlinie zwischen den Lieferwalzen 28 und 28' durchlaufenden Flor. Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist z.B. die Florabstreifwalze 15 mit der Kunststoffbeschichtung 15' von Vorteil, weil auch bei glatter Oberfläche der Kunststoffbeschichtung 15' der Flor besser erfasst, d.h. mitgenommen und zurückgebracht wird, als bei Verwendung der Florabstreifwalze 26 oder 27, so dass ein grösserer Abstand a als bei jenen gewählt werden kann, wodurch eine unerwünschte Verkleinerung des Abstandes a, und vor allem eine Berührung der Florabstreifwalze 15 durch die Lieferwalze 28 bei Ausweichen derselben infolge Durchlaufes einer Dickstelle im
Flor durch die Klemmlinie K vermieden werden kann. Auch die Verwendung der Reinigungsnuten 19,19' (Fig. 2) ist z.B. bei Quetschwalzen vorteilhaft, weil die stark anhaftenden Verunreinigungen hierdurch besser entfernt werden können, s Um gegebenenfalls eine Verwendung der Lieferwalze 28 mit ihrer Längsachse N wahlweise in einer gekreuzten oder ungekreuzten Lage zur Lieferwalze 28' zu berücksichtigen, ist in einer abgewandelten Ausführungsform (Fig. 8) die Florabstreifwalze 15 mit ihrer Längsachse E zur Längsachse N io gekreuzt angeordnet, so dass sowohl in einer gekreuzten als auch in der dargestellten ungekreuzten Lage der Lieferwalze 28 auf der Arbeitsbreite der Lieferwalze 28 der gleiche Abstand a vorliegt. Die gekreuzte Lage der Florabstreifwalze 15 ist vorzugsweise eine Mittellage zwischen der unge-ls kreuzten Lage der Lieferwalze 28 nach Fig. 8 und einer ungekreuzten, nicht dargestellten Lage derselben zur Lieferwalze 28'.
In Fig. 9, in der ebenfalls mit Fig. 1 gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen haben, sind als Florabstreifer an den 20 Lieferwalzen 8 und 8' je ein Florabstreifmesser 32 mit seiner an die Lieferwalze 8 bzw. 8' angestellten Messerkante 33 jeweils in einem Abstand b, der mindestens 0,1 mm beträgt, von der Lieferwalze 8 bzw. 8' und entgegen der Umlaufrich- • tung C bzw. C gerichtet angeordnet. An der Lieferwalze 8 25 bzw. 8' hängenbleibender Flor wird von den Abstreifmessern 32 abgenommen und die auf den Lieferwalzen 8 und 8' haftenden Partikel können infolge des Abstandes b an die Abschabemesser 12 und 12' gelangen, von denen sie, wie in den vorstehenden Ausführungsbeispielen beschrieben, losge-30 löst werden.
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1 Blatt Zeichungen
Claims (9)
1. Florabnahmeaggregat am Abnehmer einer Karde mit einem der Abnehmerwalze nachgeordneten, eine Klemmlinie für den Flor bildenden Lieferwalzenpaar, das an jeder Lieferwalze ein sich in Richtung der Längsachse derselben erstrek-kendes, nahe an deren Zylinderfläche angestelltes, stationäres Abschabemesser für Schalenteile oder dergleichen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an eine Lieferwalze (8,8'; 28,28') zwischen der Klemmlinie (K) und dem Abschabemesser (12,12') und ausserhalb in der Nähe des freien Florablaufweges (9') ein Florabstreifer (15,15'; 26,26'; 27,27'; 32,33) in einem Abstand (a;b) von mindestens 0,1 mm angestellt ist.
2. Florabnahmeaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Florabstreifer eine sich in Richtung der Längsachse der Lieferwalze (8,8'; 28,28') erstreckende, drehbar gelagerte, gleichläufig zur Lieferwalze (8,8' ; 28,28') antreibbare Florabstreifwalze (15,15'; 26,26'; 27,27') vorgesehen ist.
3. Florabnahmeaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Florabstreifwalze (15,15') auf ihrer Zylinderfläche eine Kunststoffbeschichtung (15') besitzt.
4, dadurch gekennzeichnet, dass der Florabstreifer (15,15'; 26,26'; 27,27'; 32,33) in dem Abstand (a;b) von 0,1-0,4 mm von der Lieferwalze (8,8'; 28,28') angeordnet ist.
4. Florabnahmeaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Florabstreifer ein sich in Richtung der Längsachse der Lieferwalze erstreckendes, stationäres Abstreifmesser (32,33) vorgesehen ist, das entgegen der Umlaufrichtung (C, O) der Lieferwalze (8,8') gerichtet angeordnet ist.
5, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Lieferwalze (28) als Quetschwalze gegenüber der anderen Lieferwalze (28') belastbar ausgebildet ist.
5. Florabnahmeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass der Florabstreifer (15,15'; 26,26'; 27,27'; 32,33) an beiden Lieferwalzen vorgesehen ist.
6. Florabnahmeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis
7. Florabnahmeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis
8. Florabnahmeaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschabemesser (12,12') an der Zylinderfläche der Lieferwalze (8,8'; 28,28') anliegen.
9. Florabnahmeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die eine Lieferwalze (8,8' ; 28,28') auf ihrer Zylinderfläche eine schraubenförmig verlaufende Reinigungsnut (19,19') besitzt.
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1979
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