CH628834A5 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen von begeh- und/oder befahrbaren platten oder trittstufen. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum herstellen von begeh- und/oder befahrbaren platten oder trittstufen. Download PDF

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CH628834A5
CH628834A5 CH77078A CH77078A CH628834A5 CH 628834 A5 CH628834 A5 CH 628834A5 CH 77078 A CH77078 A CH 77078A CH 77078 A CH77078 A CH 77078A CH 628834 A5 CH628834 A5 CH 628834A5
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Peter Reuss
Wolfgang Schubert
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Wolfgang Schubert
Peter Reuss
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B19/00Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon
    • B28B19/0053Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon to tiles, bricks or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/04Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres
    • E04C2/041Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres composed of a number of smaller elements, e.g. bricks, also combined with a slab of hardenable material
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von begeh- und/oder befahrbaren Platten oder Trittstufen unter Verwendung von Betonwerkstoff.
Bekannte Platten sind in voller Höhe aus Betonwerkstoff gefertigt. Diese Platten weisen eine unansehnliche Lauffläche auf. Es ist weiter bekannt, durch Einfärben des die Lauffläche bildenden Teils des Betonwerkstoffes das Erscheinungsbild von Platten zu verbessern. Ausserdem ist es bekannt,
Platten mit einer kieselsteinhaltigen Beschichtung zu versehen, die zur Bildung von Waschbeton einer umständlichen Nachbehandlung bedürfen. Allen Platten ist der Nachteil gemeinsam, dass der bis zur Lauffläche reichende Betonwerkstoff die Säuberung der Platten erschwert. Ausserdem sind die Platten nicht trittsicher.
Die Erfindung hat unter Ausschluss der Nachteile die Schaffung von Platten mit Laufflächen aus Kunst- und/oder Naturstein oder keramischen Materialien zum Inhalt.
Erfindungsgemäss ist hierzu vorgesehen, dass eine Anzahl ebene Körper aus Kunst- und/oder Naturstein oder aus keramischen Materialien im Abstand nebeneinander in mit einer Teiltiefe der Körperdicke ausgebildeten formgleichen Ausnehmungen der Bodenfläche eines Formkastens aus expandiertem Kunststoff frei eingelegt, die Zwischenräume zwischen den Körpern bis zur oberen Körperebene mit Quarzsand lose aufgefüllt werden und der Formkasten ein-oder mehrschichtig mit Betonwerkstoff aufgefüllt und gerüttelt wird und dass nach dem Abbinden des Betonwerkstoffs der Formkasten abgezogen, der Quarzsand durch die Zwischenräume ausfüllenden Fugenmörtel ersetzt und nachfolgend der Formkasten von der die Körper aufweisenden Seite her lose auf die Platte oder Trittstufe aufgestülpt wird. Die Verfahrensschritte erlauben die Herstellung von Platten mit beliebig geformten und grossen Körpern und ermöglichen mittels des Formkastens schalungs- und werkzeugfrei zu arbeiten. Fernerhin macht der Formkasten eine beschädigungsfreie Lagerung und bruchsicheren Transport möglich. Der Formkasten kann auch wiederholt verwendet werden. Ausserdem können die Abstände für die Körper durch ein in den Formkasten einschiebbares Gitter aus Formkastenwerk-stoff erzielt und beibehalten sein. Weiter kann der Betonwerkstoff eine Bewehrung aufnehmen, die einlagig oder mehrlagig übereinander angeordnet ist, wobei eine mehrlagige Bewehrung bei befahrbaren Platten zu bevorzugen ist. Als Bewehrung ist ein Gitterrost aus hochkant stehenden und in den Kreuzungsstellen fest verbundenen Flachstreifen möglich. Das Rastermass des Gitterrostes ist jeweils der Grösse der Platten anzupassen.
Ein Rastermass von 4 bis 6 cm bei einer Höhe von etwa 1 cm für die Flachstreifen hat sich als zweckmässig erwiesen. Auf die Anordnung einer Bewehrung kann gegebenenfalls bei weniger belastbaren Platten, z.B. begehbaren Bodenplatten dann verzichtet werden, wenn dem Betonwerkstoff ein weichgemachtes Kunstharz im Verhältnis 5 bis 20% des Zementanteils beigemischt wird. Bevorzugt kann hierzu Vinyl-Terpolymerisat dienen, das als Dispersion mit dem Anmachwasser für den Betonwerkstoff vermischt, der Trockenmasse beigegeben wird.
Ferner sind zur Erzielung einer festen Verbindung des Betonwerkstoffes mit glattflächigen Körpern, z.B. Marmor, die dem Betonwerkstoff zugewandten Flächen derselben mit einer Haftschicht zu versehen.
Der Formkasten ist zweckmässig einseitig permanent offen mit einem umlaufenden Randstreifen aus aufgeblähtem Polystyrol gebildet und nimmt im Bodenbereich das Gitter fest oder abnehmbar auf. Der Randstreifen hindert das Betonwasser über die Dauer des Abbindens des Betonwerkstoffs an einem Ablaufen, was unter Nutzung der Betonwärme zu einer Art Warmluft-Dampftrocknung mit kurzen Fertigungszeiten führt. Schliesslich kann der Formkasten einstückig oder zur Herstellung von Trittstufen aus Teilstücken zusammengefügt sein. So ist möglich, Formkästen durch ein Formstück mit U-förmigem Querschnitt in Verbindung mit an den Stirnseiten desselben ansteckbaren Deckelteilen zu bilden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung verdeutlicht.
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Es zeigen:
Fig. 1 eine Bodenplatte mit Formkasten im Schnitt, Fig. 2 einen Formkasten axonometrisch,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 einen abgewandelten Formkasten in Draufsicht, 5 verkleinert,
Fig. 5 einen Teilschnitt eines Formkastens anderer Ausführung,
Fig. 6 einen Formkasten gemäss einer weiteren Ausführung, axonometrisch,
Fig.7 einen Formkasten entsprechend einer anderen Ausführung im Schnitt und
Fig. 8 einen Stapel Platten mit Formkasten in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Die mit 1 bezeichneten Klinkerplatten sind als ebene Körper im Abstand voneinander in formgleiche Ausnehmungen 2 des Bodens eines Formkastens 3 (Fig. 1 bis 3) aus expandiertem Kunststoff, z.B. aufgeblähtem Polystyrol, frei eingelegt. Die Tiefe der Ausnehmungen 2 ist dabei etwas kleiner gewählt als die Dicke der Klinkerplatten 1, wodurch oberhalb der die Zwischenräume zwischen den Klinkerplatten 1 ausfüllenden Stege 9 im Formkasten Räume 5 verbleiben, die mit Quarzsand 6 bis zur oberen Ebene der Klin-kerplatten 1 auszufüllen sind. Nach dem Auftragen von Schalungsöl auf die Innenseiten 10 der Randleisten 3" des 25 Formkastens 3 wird Betonwerkstoff 7 und gegebenenfalls eine durch einen Gitterrost gebildete Bewehrung 8 in den Formkasten 3 oberhalb der Klinkerplatten 1 eingebracht. Nach erfolgtem Abbinden des Betonwerkstoffs 7 werden der Formkasten 3 abgezogen, der Quarzsand 6 durch Ausblasen mit Pressluft entfernt und die Räume 5 mit Fugenmörtel geschlossen. Danach kann der Formkasten 3 von der die Klinkerplatten aufweisenden Seite her als Schutzelement, entsprechend der Darstellung der Fig. 7 auf die Platten bzw. Trittstufen aufgeschoben werden.
Der Formkasten 3 kann auch, wie in Fig. 7 gezeigt, einen ebenen Boden 3' aufweisen, auf dem die Klinkerplatten 1 im Abstand nebeneinander auflegbar sind, die zur Gewährleistung der Abstände ein die Stege 9 bildendes, einschiebbares Gitter 9' zwischen sich aufnehmen.
In Fig. 4 sind die Stege 9 schräg zu den Randstreifen 3" verlaufend angeordnet, während der Formkasten 3 der Fig. 5 zur gleichzeitigen Aufnahme ebener und abgewinkelter Körper 1 und 1' dient.
Der Formkasten der Fig. 6 ist durch ein beliebig langes Mittelteil 3'" mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt und an den stirnseitigen Enden des Mittelteils 3"' ansteckbaren Deckelteilen 3"" gebildet.
Die Fig. 8 zeigt einen Plattenstapel. Hierbei weisen die mit 11 bezeichneten fertigen Platten aufgestülpte Formkästen 3 auf, die die Platten beschädigungsfrei zu transportieren erlauben.
15
S
1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

628 834
1. Verfahren zum Herstellen von begeh- und/oder befahrbaren Platten oder Trittstufen unter Verwendung von Betonwerkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl ebene Körper (1) aus Kunst- und/oder Naturstein oder aus keramischen Materialien im Abstand nebeneinander in mit einer Teiltiefe der Körperdicke ausgebildeten formgleichen Ausnehmungen (2) der Bodenfläche eines Formkastens (3) aus expandiertem Kunststoff frei eingelegt, die Zwischenräume (5) zwischen den Körpern (1) bis zur oberen Körperebene mit Quarzsand lose aufgefüllt werden und der Formkasten ein- oder mehrschichtig mit Betonwerkstoff aufgefüllt und gerüttelt wird und dass nach dem Abbinden des Betonwerkstoffs der Formkasten (3) abgezogen, der Quarzsand durch die Zwischenräume ausfüllenden Fugenmörtel ersetzt und nachfolgend der Formkasten (3) von der die Körper (1) aufweisenden Seite her lose auf die Platte (11) oder Trittstufe aufgestülpt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch einen einseitig permanent offenen Formkasten (3) aus aufgeblähtem Polystyrol mit einem umlaufenden Randstreifen (3") und einem Boden (3'), der fest oder lose aufgelegt Stege (9) zur seitlichen Fixierung von frei zwischen den Stegen (9) auflegbaren Plattenkörpern (1) aufweist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Betonwerkstoff eine Bewehrung eingelegt wird.
4. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bewehrung verwendet wird, die durch mindestens einen Gitterrost aus hochkant stehenden und in den Kreuzungsstellen fest verbundenen Flachstreifen gebildet ist.
5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass glattflächige Körper (1) auf der dem Beton-werkstoff zugewandten Seite mit einer aushärtbaren Haftschicht versehen werden.
6. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Betonwerkstoff ein weichgemachtes Kunstharz im Verhältnis 5 bis 20% des Zementanteils beigemischt wird.
7. Verfahren nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharz Vinyl-Terpolymerisat dient.
8. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Betonwerkstoff ein Entschäumer beigefügt wird.
9. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (9) durch ein lose auf den Boden des Formkastens (3) auflegbares Gitter (9') gebildet sind.
10. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkasten (3) durch ein Formstück (3"') mit U-förmigem Querschnitt und an den Stirnseiten desselben ansteckbaren Deckelteilen (3"") gebildet ist.
CH77078A 1977-11-19 1978-01-25 Verfahren und vorrichtung zum herstellen von begeh- und/oder befahrbaren platten oder trittstufen. CH628834A5 (de)

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DE19772759206 DE2759206A1 (de) 1977-12-31 1977-12-31 Verfahren zum herstellen von begeh- oder befahrbaren platten, trittstufen o.dgl.

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