CH629275A5 - Kombinationsschloss. - Google Patents

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CH629275A5
CH629275A5 CH775378A CH775378A CH629275A5 CH 629275 A5 CH629275 A5 CH 629275A5 CH 775378 A CH775378 A CH 775378A CH 775378 A CH775378 A CH 775378A CH 629275 A5 CH629275 A5 CH 629275A5
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CH
Switzerland
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combination
slide
movement
shims
lock according
Prior art date
Application number
CH775378A
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English (en)
Inventor
Lazlo Bako
Original Assignee
Kidde Co Presto Lock Div
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others
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    • Y10T70/7237Rotary or swinging tumblers
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Description

Die Erfindung betrifft ein Kombinationsschloss mit einem für die Entriegelung des Schlosses in eine bestimmte Richtung aus einer Ausgangslage in eine Entriegelungslage bewegbaren Betätigungsteil, das nur in der Kombinations-30 Stellung des Schlosses bewegbar ist. Solche Schlösser finden bei Gepäckstücken Verwendung.
Kombinationsschlösser, die dem Benutzer ein Ändern der Kombination gestatten, sind beispielsweise aus den US-PS'en 3 416 338,3 597 945 und 3 720 082 bekannt. Bei den in 35 den US-PS'en 3 416 338 und 3 597 945 beschriebenen Kombinationsschlössern sind eine Mehrzahl von Kombination-Einstellscheiben und mit diesen zusammenwirkbaren Büchsen um eine gemeinsame Achse drehbar. Die Büchsen sind im normalen Betrieb mit den entsprechenden Einstellscheiben 40 gekuppelt, so dass sie sich mit diesen drehen. Wenn sich die Einstellscheiben nicht in ihrer Kombination-Stellung befinden, blockieren die Büchsen die für ein Öffnen des Schlosses erforderliche Bewegung eines Schiebers gegenüber den Büchsen. Für ein Ändern der Kombination sind die 45 Büchsen von den entsprechenden Einstellscheiben durch ein Bewegen der Büchsen in axialer Richtung gegenüber den Einstellscheiben entkuppelt. Bei dem aus der US-PS 3 720 082 bekannten Kombinationsschloss werden die Büchsen zum Öffnen des Schlosses in axiale Richtung in der so einen Richtung gegenüber den Kombination-Einstell-scheiben bewegt und für ein Ändern der Kombination axial in die entgegengesetzte Richtung verschoben.
Demgemäss besteht ein wesentliches Anliegen der Erfindung darin, ein verbessertes Kombinationsschloss zu 55 schaffen.
Das erfmdungsgemässe Kombinationsschloss ist durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs 1 gekennzeichnet
Das Betätigungsteil kann aber in eine bestimmte Richtung so aus einer Ausgangslage in eine Entriegelungslage für ein Entriegeln des Schlosses bewegbar sein und kann ferner in die bestimmte Richtung über die Entriegelungslage hinaus in eine Kombination-Änderungslage für ein Ändern der Kombination verschoben werden. Die Bewegung des Betätigungs-«5 teiles in die Entriegelungslage kann nur dann vorgenommen werden, wenn die Kombinations-Einstellscheiben und die Büchsen, die miteinander gekuppelt sind, sich in der Kombinationsstellung befinden. In der Kombination-Änderungs-
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läge des Betätigungsteiles sind die Büchsen vorteilhaft von den Einstellscheiben entkuppelt. Ein Stoppmechanismus kann im normalen Betrieb die Bewegung des Betätigungsteiles in die Kombination-Änderungslage verhindern und wird durch Niederdrücken eines Kolbens gelöst werden. Derselbe Stoppmechanismus kann das Betätigungsteil während des Änderns der Kombination in der Kombination-Änderungslage haben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer detaillierten Beschreibung näher erläutert, welche auf die zugehörige Zeichnung Bezug nimmt, in der eine bevorzugte und beispielhafte Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, aus der die äussere Gestaltung eines Kombinationsschlosses gemäss der Erfindung ersichtlich ist,
Fig. 2 einen Längsschnitt des Kombinationsschlosses, in dem illustriert wird, wie das Schloss geöffnet wird,
Fig. 3 und 4 Querschnitte entlang den Linien 3-3 bzw. 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 einen Längsschnitt des Kombinationsschlosses, in dem illustriert wird, wie die Kombination geändert wird, Fig. 6 eine Stirnansicht einer Büchse, welche bei dem erfindungsgemässen Kombinationsschloss verwendet werden kann,
Fig. 7 einen Längsschnitt der Büchse,
Fig. 8 eine Stirnansicht einer Einstellscheibe, welche bei dem erfindungsgemässen Kombinationsschloss verwendet werden kann,
Fig. 9 eine Seitenansicht der Einstellscheibe,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Schiebers, der bei dem erfindungsgemässen Kombinationsschloss verwendet werden kann,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines Betätigungsteiles, das bei dem erfindungsgemässen Kombinationsschloss verwendet werden kann,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht eines Kolbens, der bei dem erfindungsgemässen Kombinationsschloss verwendet werden kann, und
Fig. 13 bis 16 einige schematische Längsschnitte, in denen verschiedene Betriebsstellungen des Kombinationsschlosses illustriert sind.
Aus Fig. 1 ist ein erfindungsgemässes Kombinationsschloss 10 ersichtlich, das eine Umhüllung oder Gehäuse 12 mit einer Platte 14 und einem Untergestell 16 aufweist. Das Gehäuse 12 kann beispielsweise auf einer Aussenwand oder einer Frontplatte eines Gepäckstückes angebracht sein,
indem das Untergestell 16 in eine entsprechende Öffnung in der Aussenwand eingesetzt ist und die Platte auf der Aussenwand mit Hilfe von Nieten befestigt ist, welche durch Löcher 18 in der Platte 14 hindurchgehen. In der Aussenfläche des Schlosses sind durch Schlitze 22 in der Platte 14 die Umfangsteile von drei Kombination-Einstellscheiben 20 freigelegt. Ein Schlitz 24 in der Platte 14 schafft einen Zugang zu einem Riegelteil 26, das beispielsweise mit einer Schwenkplattenöse 28 zusammenwirkt. Die Schwenkplattenöse 28 kann ein integraler Bestandteil einer Schwenkplatte 30 eines Schliess-bandes 32 sein, das einen Fuss 34 aufweist, an dem die Schwenkplatte schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkplatte 30 kann unter der Kraft einer Feder (nicht gezeigt) des Schliessbandmechanismus 32 von dem Gehäuse 12 weggedrückt werden. Das Schliessband kann auf einer anderen Aussenwand oder Frontplatte befestigt werden, die in dichter Anlage an die Aussenwand oder Frontplatte gehalten werden soll, auf welcher das Gehäuse 12 angebracht ist. Für diesen Zweck können Nieten in entsprechende Löcher 36 eingesetzt werden, die an den entgegengesetzten Enden des Fusses 34 ausgebildet sind (aus Fig. 1 ist nur das eine der beiden Löcher ersichtlich). Aus dem Schlitz 24 ragt an dem einen Ende der Platte 14 ein Andruckteil 38 eines Kolbens heraus, der für ein Ändern der Kombination verwendet wird, wie es später noch beschrieben wird. An dem entgegengesetzten Ende der Platte 14 ist ein Betätigungsteil 40 vorgesehen, das für die Entriegelung des Schlosses und auch für die Änderung der Kombination verwendet wird.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann zur Bildung des Gehäuses 12 in einer üblichen Weise die Platte 14 und das Untergestell 16 mittels Niete 42 zusammengesetzt sein, welche ein integraler Bestandteil der Platte 14 sind. In dem Gehäuse 12 sind die Einstellscheiben 20 und damit korrespondierende Büchsen 44 untergebracht, die auf einer Achse 46 für eine Drehung um dieselbe drehbar gelagert sind. In dem Gehäuse 12 ist auch ein Schieber 48 (siehe Fig. 10) untergebracht, der einen Fussteil 50 besitzt, der in Längsrichtung entlang dem Boden des Untergestells 16 verschiebbar ist. Ein kopfseitiges Ende 52 des Schiebers erstreckt sich quer zu dem Fussteil 50 und hat eine Öffnung 54, die zur Lagerung des einen Endes der Achse 46 dient. Das freie Ende des kopfseitigen Teiles 52 bildet den Riegelteil 26 und ist - wie aus der Zeichnung ersichtlich - für einen steuerkurvenartigen Eingriff mit der sich entsprechend verjüngend ausgebildeten Schwenkplattenöse 28 sich zum freien Ende hin verjüngend ausgebildet. Quer zu dem kopfseitigen Teil 52 erstrecken sich Ansätze 56, die als Anschlagteile für eine Begrenzung der in Längsrichtung erfolgenden Bewegung des Schiebers 48 dienen, wie es später beschrieben wird. Das entgegengesetzte Ende 58 des Schiebers hat ein Paar von Löchern 60, die zur Aufnahme von herabhängenden Füssen 62 des Betätigungsteiles 40 dienen. An dem freien Ende der Füsse 62 können als integraler Bestandteil derselben Niete 64 vorgesehen sein, die zur Befestigung des Betätigungsteiles an dem Schieber 48 - wie aus Fig. 2 ersichtlich - dienen, so dass das Betätigungsteil im Betrieb ein Teil des Schiebers wird. Das Betätigungsteil ragt aus dem Gehäuse 12 durch einen Schlitz 66 in der Platte 14 heraus. Ein Lagerblech 68 ist an dem Schieber 48 beispielsweise mit Hilfe einer integral mit dem Lagerblech ausgebildeten Nase 70 (siehe Fig. 3) angebracht, die in einen Schlitz 72 in den Endteil 58 des Schiebers eingesetzt ist, und ebenfalls im Betrieb Teil des Schiebers ist. Das Lagerblech stützt das verbleibende Ende der Achse 46 ab, das sich durch eine Öffnung 74 in dem Lagerblech 68 hindurcherstreckt.
Auf der Achse 46 sind zwischen dem Lagerblech 68 und einem Bund 76 der Achse 46 die Büchsen 44 in einer Reihe hintereinander angeordnet. Jede Büchse 44 in der Reihe stützt sich gegen die nächste Büchse in der Reihe ab. Die an dem einen Ende dieser Reihe liegende Büchse berührt das Lagerblech 68, und die Büchse an dem entgegengesetzten Ende dieser Reihe liegt an dem Bund 76 an. Die Büchsen haben vorzugsweise die aus den Fig. 6 und 7 ersichtliche Form, wobei gleichmässig rings des Umfangs der Büchsen eine Aussenverzahnung 78 vorgesehen ist, bei der aber ein Zahn fehlt, so dass eine Zahnlücke 80 geschaffen ist. Wie aus Fig. 7 ersichtlich, erstreckt sich die Aussenverzahnung 78 nicht über die ganze Länge der Büchse und ist dem einen Ende der Büchse näher als dem anderen Ende. Auch kann jede Büchse mit einer Aussparung 82 an einer der Zahnlücke 80 entgegengesetzten Stelle versehen sein, so dass die bestehende Kombination bestimmt werden kann, wenn das rückwärtige Teil des Gehäuses 12 frei gelegt ist, wie es in der US-PS 3 597 945 beschrieben ist, indem durch jedes der Löcher 83 in dem Untergestell 16 ein dünner Draht soweit eingeführt wird, bis er in die Aussparungen 82 eingreift.
Die Einstellscheiben 20 haben vorzugsweise die aus den Fig. 8 und 9 ersichtliche Form. Jede Einstellscheibe hat Num5
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mern oder andere Kombinations-Schriftzüge, die im Abstand voneinander gleichmässig rings der Oberfläche der Einstellscheibe angeordnet sind, und hat Einkerbungen 84, die zwischen den aufeinanderfolgenden Nummern für den Eingriff mit einer Einstellscheiben-Feder 86 - wie aus Fig. 3 ersichtlich - angeordnet sind. Die Einstellscheiben-Feder, welche in Form einer scheibenförmigen Biegefeder ausgebildet ist, kann eine Mehrzahl von Blattfederarmen 88 aufweisen, die aus einer gemeinsamen Platte 90 herausgeschlagen sind, welche auf Niete 92 abgestützt sein kann, die an den freien Enden der Ansätze 94 ausgebildet sind, welche integraler Bestandteil der Platte 14 sind. Die freien Enden der Arme 88 können in Form von Rastklinken - wie es in Fig. 3 in gestrichelten Linien dargestellt ist - geformt sein, die stoss-frei in und ausser Eingriff mit den Einkerbungen 84 gelangen. Wie in den vorstehenden Patentschriften gezeigt und beschrieben, haben alle Einkerbungen 84 mit Ausnahme der einen Einkerbung 84a vorzugsweise symmetrisch auseinanderlaufende Wände, so dass jede Einstellscheibe in jede Richtung hinter ihren Federarm 88 gedreht werden kann und lösbar gehalten ist, wenn sie durch eine Einkerbung 84 gestoppt ist, die das Ende ihres Armes 88 aufnimmt. Bei der Einkerbung 84a erstreckt sich die eine Wand im wesentlichen in radialer Richtung der Einstellscheibe, so dass, wenn die Einstellscheibe in die eine Richtung gedreht ist, das Ende des zusammenwirkenden Federarmes 88 schliesslich mit der radial verlaufenden Wand der Einkerbung 84a in Eingriff gelangt und die Drehung der Einstellscheibe in einer Nullstellung stoppt. Die Drehung der Einstellscheibe in die entgegengesetzte Richtung ist durch die radial verlaufende Wand der Einkerbung 84a nicht behindert.
Jede Einstellscheibe ist an dem einen stirnseitigen Ende der Einstellscheibe mit einer Innenverzahnung 96 versehen. Die Zähne dieser Innenverzahnung kämmen im normalen Betrieb mit den Zähnen der Aussenverzahnung 78 einer Büchse 44, wobei jede Büchse in eine mit ihr korrespondierende Einstellscheibe 20 eingepasst ist und - wie aus Fig. 2 ersichtlich - zur Lagerung der Einstellscheibe dient. Somit sind die Büchsen im normalen Betrieb mit den Einstellscheiben gekuppelt und drehen sich mit diesen.
Wenn sich die Einstellscheiben nicht in ihrer Kombinationsstellung befinden und die Büchsen 44 keine bestimmte Ausrichtung haben, blockieren Anschläge 98, welche mit der Platte 14 (siehe Fig. 2 und 5) einstückig ausgebildet sein können, die Bewegung der Büchsen 44 gegenüber den Einstellscheiben 20 entlang der Achse 46 in Richtung des Pfeiles a (vgl. Fig. 2). Wenn die Einstellscheiben sich in ihrer Kombinationsstellung befinden, sind die Büchsen derart ausgerichtet, dass jede Zahnlücke mit einem angrenzenden Anschlag 98 in einer Linie ausgerichtet ist, so dass die Büchsen die Anschläge freigeben und sich in Richtung des Pfeiles a bewegen können. Die Bewegung der Büchsen in diese Richtung wird auch ein manuell erfolgendes Verschieben des Betätigungsteiles 40 in diese Richtung durchgeführt, d.h. aus seiner Ruhelage, die in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien gekennzeichnet ist, in seine Entriegelungslage, die mit gestrichelten Linien gekennzeichnet ist. Dabei wird der Schreiber 48 in dieselbe Richtung bewegt. Der kopfseitige Teil 52 des Schiebers liegt an der einen Stirnseite des Bundes 76 der Achse 46 an und die entgegengesetzte Stirnseite des Bundes steht mit der benachbarten Büchse 44 in Eingriff. Sobald die Büchsen alle untereinander in Kontakt stehen, bewegen sie sich alle zusammen in Richtung des Pfeiles a entlang der Achse 46. Zu demselben Zeitpunkt wird der Riegel 26 aus einer Schliessposition (in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien dargestellt) in eine Öffnungsposition (mit strichpunktierten Linien dargestellt) bewegt und aus der Schwenkplattenöse 28 zum Lösen der Schwenkplatte 30 herausgezogen.
Wenn die Büchsen - wie aus Fig. 2 ersichtlich - bewegt werden, bleiben sie dennoch mit den Einstellscheiben 20 gekuppelt, da die Zähne der Innenverzahnung 78 nicht soweit in Richtung des Pfeiles a verschoben werden, dass sie aus dem Eingriff der Zähne der Aussenverzahnung 98 der Einstellscheiben gelangen. Die Zähne der Aussenverzahnung 78 an den entgegengesetzten Seiten der Zahnlücken 80 stossen gegen die jeweils zugeordneten Anschläge 98, wenn die Büchsen die Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angegebene Position einnehmen, und daher können die Einstellscheiben 20 nicht gedreht werden, bis das Betätigungsteil 40 in seine Ruhelage zurückgekehrt ist. Wenn der manuell ausgeführte Druck auf das Betätigungsteil 40 aufhört, bewegt eine Schraubenfeder 100, die ein Ende der Achse 46 umgibt, das Lagerblech 68 in die zum Pfeil a entgegengesetzte Richtung. Sobald das Lagerblech mit einer benachbarten Büchse 44 in Eingriff gelangt, werden alle Büchsen in dieselbe Richtung bewegt. Die Anordnung aus den Büchsen 44, der Achse 46, dem Schieber 48 und dem Betätigungsteil 40 wird somit in seine ursprüngliche Ruhelage zurückkehren.
Die Bewegung des Betätigungsteiles 40 in die Richtung des Pfeiles a ist im normalen Betrieb begrenzt, so dass die Büchsen nicht in ausreichender Weise bewegt werden können, um von den Einstellscheiben entkuppelt zu werden. Für diesen Zweck gelangen die Anschlagteile 56 des Schiebers 48 (Fig. 10) mit zusammenwirkenden Anschlagteilen 102 eines Kolbens 104 (Fig. 12) in Eingriff. Der Andruckteil 38 des Kolbens wurde im Zusammenhang mit der Beschreibung von Fig. 1 bereits vorne beschrieben. Der Andruckteil erstreckt sich von einer Bodenplatte 106 des Kolbens, die eine Ausstülpung 108 aufweist, welche in dem einen Ende einer Schraubenfeder 110 aufgenommen ist, deren anderes Ende über eine Ausstülpung 112 des Untergestells 16 - wie aus Fig. 2 ersichtlich - aufgepasst ist. Der Kolben 104 ist im normalen Betrieb unter der Kraft der Schraubenfeder 110 in einer Stellung gehalten, in welcher der Andruckteil 38 aus dem Schlitz - wie gezeigt - hervorsteht. Die Anschlagteile 102 des Kolbens erstrecken sich von Armen 114 aus, welche sich seitlich erstreckende Führungsteile 116 aufweisen, die zur Führung der Bewegung des Kolbens zwischen den gegenüberliegenden Wänden des Untergestells 16 - wie aus Fig. 4 ersichtlich - dienen. In der ursprünglichen Ausgangslage des Kolbens 104 liegen die Anschlagteile 102 in der in Richtung des Pfeiles a weisenden Bewegungsbahn (Fig. 2) der Anschlagteile 56. Wenn der Schieber 48 in diese Richtung bewegt wird, gelangt die eine Seitenfläche der Anschlagteile 56 mit der einen Seitenfläche der Anschlagteile 102 in Eingriff, wodurch eine weitere Bewegung des Schiebers 48 blok-kiert ist und das Betätigungsteil 40 in seiner Bewegung in seine Kombination-Änderungslage gehindert ist. Aus Fig. 13 ist die Position des Schiebers 48 gegenüber dem Kolben 104 in der ursprünglichen Schliesstellung des Schlosses ersichtlich, während aus Fig. 14 die relativen Positionen der Teile 48 und 104 in der Öffnungsstellung des Schlosses mit den Anschlagteilen 56 ersichtlich sind, die durch die Anschlagteile 102 blockiert sind.
Für ein Ändern der Kombination muss das Betätigungsteil 40 über seine Entriegelungslage, die aus Fig. 14 ersichtlich ist, hinaus in eine Kombination-Änderungslage verschoben werden. Um dies zu bewerkstelligen, muss das Andruckteil 38 des Kolbens 104 momentan niedergedrückt werden, wie es aus Fig. 15 ersichtlich ist, damit die Anschlagteile 102 aus der Bewegungsbahn der Anschlagteile 56 für ein Lösen des Stoppmechanismus bewegt werden, so dass die Anordnung aus Betätigungsteil 40, Schieber 48, Büchsen 44 und Achse 46 ihre Bewegung in Richtung des Pfeiles a in die aus Fig. 5
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ersichtliche Stellung fortsetzen kann. Der Schieber 48 und der Kombinationsschloss schafft, bei dem ein Betätigungsteil, Kolben 104 nehmen dann die Positionen ein, die aus Fig. 15 das sich in eine bestimmte Richtung zum Entriegeln des ersichtlich sind. Sobald der manuell ausgeübte Druck auf den Schlosses bewegt, in diese Richtung für ein Ändern der Kom-Andruckteil 3 8 des Kolbens 104 beendet ist, wird sich der bination weiterbewegt wird. Das Betätigungsteil kann sich Kolben in die aus Fig. 16 ersichtliche Stellung bewegen. s nur dann in seine Kombination-Änderungslage bewegen,
Dadurch werden die Anschlagteile 102 wieder in die Bewe- wenn das Schloss entriegelt ist ünd nur wenn ein Stoppmecha-gungsbahn der Anschlagteile 56 - wie aus der Zeichnung nismus durch Niederdrücken eines manuell betätigbaren ersichtlich - geführt. Der auf das Betätigungsteil 40 ausgeübte Andruckteiles gelöst worden ist. Überdies braucht das Betäti-manuelle Druck kann dann beendet werden, und wenn die gungsteil während des Änderns der Kombination nicht Feder 100 den Schieber 48 in eine Rückkehrrichtung entge- io manuell festgehalten werden und die Teile kehren automa-gengesetzt zu dem Pfeil a in Fig. 5 bewegt, werden die tisch in ihre ursprüngliche Ausgangslage zurück, wenn der
Anschlagteile 56 wieder mit den Anschlagteilen 102 in Ein- Andruckteil des Stoppmechanismus nach dem Ändern der griff gelangen, aber diesmal gegenüber dem oben beschrie- Kombination wieder niedergedrückt wird. Wie aus Fig. 2 benen ersten Eingriff an der entgegengesetzten Seitenfläche - ersichtlich, ist der manuell betätigbare Andruckteil abgedeckt wie aus Fig. 16 ersichtlich -, so dass eine weitere Bewegung is oder verdeckt, wenn der Riegelteil mit der Schwenkplatte des des Schiebers 48 und der Büchsen 44 in die Rückkehrrichtung Schliessbandes in Eingriff steht. Der Andruckteil ist an der verhindert ist. Aussenfläche des Schlosses nur dann freigelegt, wenn das
In der Kombination-Änderungslage, die aus Fig. 16 Schloss entriegelt ist, wie es aus Fig. 1 ersichtlich ist.
ersichtlich ist, sind die Zähne der Aussenverzahnung 78 der Während im Vorstehenden eine bevorzugte Ausführungs-
Büchsen 44 ausser Eingriff von den Zähnen der Innenverzah- 20 form der Erfindung beschrieben wurde, ist es naheliegend, nung 96 der Einstellscheiben 20, wie es in Fig. 5 kurz vor dem dass Abweichungen von dieser Ausführungsform möglich manuellen Auslösen des Betätigungsteil 40 dargestellt ist, so sind, ohne dass von den Prinzipien und dem von der Erfin-dass die Büchsen von den Einstellscheiben entkuppelt sind. dung aufgezeigten Weg abgewichen wird. So kann beispiels-Die Einstellscheiben 20 können sich nun frei von den weise bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung der
Büchsen 44 gegenüber diesen für die Wahl einer neuen Kom- 25 Schieber 48 gegenüber den Büchsen 44 in der Richtung des bination drehen. Sobald der Andruckteil 38 dann wieder Pfeiles a für ein Öffnen des Riegels bewegbar sein, wobei eine niedergedrückt wird, werden die Anschlagteile 56 von den derartige Bewegung durch eine Verriegelung zwischen dem Anschlagteilen 102 gelöst. Die Feder 100 wird dann die Schieber und den Büchsen blockiert ist, wenn sich die Ein
Anordnung aus Betätigungsteil 40, Schieber 48, Achse 46 und stellscheiben nicht in ihrer Kombinationsstellung befinden. Büchsen 44 in die Richtung entgegengesetzt zu dem Pfeil a 30 Der Schieber kann dann die Büchsen für deren Auskuppeln bewegen, so dass die Teile in ihre ursprüngliche Ausgangs- von den Einstellscheiben bewegen, wenn das Betätigungsteil läge zurückkehren und die Büchsen wieder mit den Einstell- an die Kombination-Änderungslage bewegt ist. Auch kann Scheiben gekuppelt sind. die Achse 46 stationär sein, während der Schieber und die
Aus der bevorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass Büchsen entlang der Achse durch das Betätigungsteil die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ein einfaches 35 bewegbar sind.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

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    PATENTANSPRÜCHE 1. Kombinationsschloss mit einem für die Entriegelung des Schlosses in eine bestimmte Richtung aus einer Ausgangslage in eine Entriegelungslage bewegbaren Betätigungsteil, das nur in der Kombinationsstellung des Schlosses bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsteil (40) für ein Ändern der Kombination in die bestimmte Richtung über die Entriegelungslage hinaus in eine Kombi-nation-Änderungslage (Fig. 16) bewegbar ist, und dass im normalen Betrieb eine Bewegung des Betätigungsteiles (40) in die Kombination-Änderungslage verhindernde Anschlageinrichtung (102) und eine manuell betätigbare Andruckeinrichtung (38) zum Lösen der Anschlageinrichtungen (102) vorgesehen sind.
  2. 2. Kombinationsschloss nach Anspruch 1, mit einer Mehrzahl von um eine gemeinsame Achse drehbar angeordneten Einstellscheiben, wobei jede Einstellscheibe einer um dieselbe Achse drehbaren und im normalen Betrieb zusammen mit der Einstellscheibe umlaufenden Büchse zugeordnet ist, mit einer aus einer Schliessstellung in eine Öffnungsstellung in Antwort auf eine Bewegung des Betätigungsteiles aus dessen Ausgangslage in dessen Entriegelungslage bewegbaren Riegeleinrichtung, mit einer mit den Büchsen zusammenwirkbaren Blockiereinrichtung, durch welche das Betätigungsteil an einer Bewegung der Riegeleinrichtung in deren Öffnungsstellung gehindert ist, wenn die Büchsen nicht eine bestimmte Ausrichtung haben, wobei die Büchsen entlang der Achse in die bestimmte Richtung verschiebbar sind und von den Einstellscheiben in Antwort auf eine Bewegung des Betätigungsteiles in dessen Kombination-Änderungslage entkuppelt werden, so dass die Einstellscheiben für ein Ändern der Kombination gegenüber den Büchsen drehbar sind, und mit einer die Büchsen im normalen Betrieb in einer zu der bestimmten Richtung entgegengesetzten Richtung vorspannenden Federeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Anschlageinrichtungen (102) für ein Verhindern einer Bewegung der von den Einstellscheiben entkuppelten Büchsen (44) in die entgegengesetzte Richtung und eine manuell betätigbare Andruckeinrichtung (38) zum Lösen der weiteren Anschlageinrichtungen vorgesehen sind.
  3. 3. Kombinationsschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Anschlageinrichtungen (102) durch ein einzelnes Andruckteil (38) lösbar sind.
  4. 4. Kombinationsschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchsen (44) auf einer Achse (46) und die Einstellscheiben (20) auf den zugeordneten Büchsen gelagert sind, welche in einer Reihe hintereinander, sich jeweils gegeneinander abstützend angeordnet sind und in die bestimmte Richtung durch einen Schieber (48) bewegbar sind, der eine Büchse gegen das eine Ende der nächstfolgenden Büchse stösst und dadurch die anderen Büchsen in die bestimmte Richtung bewegt.
  5. 5. Kombinationsschloss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (46) auf dem Schieber (48) gelagert ist und mit dem Schieber in axialer Richtung bewegbar ist.
  6. 6. Kombinationsschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Anschlageinrichtungen (102) in einen gemeinsamen Stoppteil zusammengefasst sind, das in die Bewegungsbahn des Schiebers (48) für ein Blockieren desselben bewegbar ist.
  7. 7. Kombinationsschloss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stoppteil (104) unter der Kraft einer Feder (110) in die Bewegungsbahn des Schiebers (48) hinein und durch das manuell betätigbare Andruckteil (38) aus der Bewegungsbahn des Schiebers heraus bewegbar ist.
  8. 8. Kombinationsschloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (48) ein weiteres Stoppteil
    (56) aufweist, dessen eine Seite mit der einen Seite des zuerst genannten Stoppteiles zum Begrenzen der Verschiebebewegung des Schiebers (48) in die bestimmte Richtung (Fig. 14) in Eingriff bringbar ist und dessen entgegengesetzte Seite mit s der entgegengesetzten Seite des zuerst genannten Stoppteiles zum Begrenzen der Verschiebebewegung des Schiebers in die entgegengesetzte Richtung (Fig. 16) in Eingriff bringbar ist.
  9. 9. Kombinationsschloss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchsen (44) in die bestimmte Rich-
    lo tung durch den Schieber (48) in Antwort auf eine Bewegung des Betätigungsteiles (40) in dessen Entriegelungslage bewegt v/erden, wobei sich die Büchsen in die bestimmte Richtung gegenüber den Einstellscheiben (20) bewegen, aber mit den Einstellscheiben verkuppelt bleiben, bis das Betätigungsteil
    15 die Kombination-Änderungslage erreicht.
  10. 10. Kombinationsschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die manuell betätigbare Andruckeinrichtung (38) nur bei entriegeltem Schloss (Fig. 1) an einer Aussenfläche desselben frei liegt.
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