CH629437A5 - Carton, method for its manufacture, and blank for carrying out the method - Google Patents

Carton, method for its manufacture, and blank for carrying out the method Download PDF

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CH629437A5
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Description

Die Erfindung betrifft einen Karton nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, ein Verfahren zu dessen Herstellung und einen Zuschnitt zur Durchführung des Verfahrens.
Substanzen, insbesondere in granulierter und Pulverform, 35 z.B. Haushaltswaschmittel, werden in Kartons vertrieben, die eine solche Grösse haben, dass nicht ihr gesamter Inhalt auf einmal gebraucht wird. Derartige Kartons müssen geschlossene Behälter für den Transport und für längere Lagerung ihres Inhalts sein und müssen vorzugsweise irgendeine Ver-40 schlussform aufweisen zum Verschliessen der Kartons nach dem Öffnen und während der Zwischenzeiten zwischen dem Gebrauch ihres Inhalts. Im Augenblick gibt es verschiedene Systeme, mit Hilfe deren ein Behälter auf diese Weise verwendet werden kann. Beispielsweise wird häufig ein getrenn-45 ter Deckel, gewöhnlich aus Plastik, dem Pappbehälter zugegeben. Ferner werden Seitenlaschen verwendet, und diese werden hineingedrückt oder herausgezogen, um eine Öffnung für den Behälterinhalt zu schaffen. Es gibt ausserdem Behälter, die wie ein Sack oder eine Tüte geformt sind, wobei so der obere Teil flexibler ist als der Rest des Behälters, so dass dieser obere Teil oder die Öffnung zur Schliessung des Behälters aufgerollt werden kann.
Derartige Systeme haben eine Vielzahl von Nachteilen. Dazu gehören hohe Kosten und Herstellungsschwierigkeiten, 55 wenn unterschiedliche Materialien für den gleichen Behälter verwendet werden, wie im Fall von Plastikdeckeln, sowie der geringe ästhetische Wert und die nicht zufriedenstellende Schliessung des Behälters, nachdem er geöffnet worden ist, im Falle von hineindrückbaren oder herausziehbaren Laschen 60 und zusätzlich zu der zweifelhaften ästhetischen Qualität ein kompliziertes Verschlusssystem, das oft eine zusätzliche Struktur erfordert im Falle des sackartigen Behälters mit dem aufzurollenden Oberteil oder der Öffnung.
Wünschenswerterweise sollte ein Karton in einer einheit-65 liehen und sehr einfachen Form konstruiert sein und sollte aus einem einzigen billigen Material sein, beispielsweise dünnere oder dickere Pappe, Kraftpapier oder Kartonpapier. Es ist ferner wünschenswert, dass ein solcher Karton mit einem
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Aufreissstreifen ausgestattet ist, da sich dies als einfachste Methode zum Öffnen eines Kartons und zur Bildung eines Körpers und eines Deckels erwies.
Ein einfacher parallelepipedförmiger Karton, der aus einem solchen Material hergestellt ist, kann in einen Hauptbehälterkörper und einen Deckel getrennt werden, indem man einen Aufreissstreifen vollständig um den Karton herum in der Nähe dessen oberen Ende anbringt. Jedoch kann ein auf diese Weise erhaltener Deckel nicht ohne weiteres auf den oberen Teil des Körpers oder der Öffnung des Körpers des Kartons aufgesetzt werden, aus dem einfachen Grund, weil beide Teile ursprünglich durch den anschliessend abgerissenen Aufreissstreifen verbunden waren. Die Umfänge des Hauptbehälterkörpers und des Deckels, die identisch sind, befinden sich übereinander, wenn das eine auf das andere gesetzt wird, und passen nicht das eine in das andere.
Bisher wurde diese Schwierigkeit auf zwei Arten gelöst, entweder indem man den Karton mit einem Innenfutter ausstattete, das beim Öffnen des Kartons nicht beeinträchtigt wurde und in das der vom Karton entfernte Deckelteil passte oder indem man sicherstellte, dass der Aufreissstreifen nur einen Teil des Umfangs des Kartons beeinträchtigte, so dass der Bereich, der nicht aufgerissen wurde, als ein Scharnier für den Deckel diente.
Die Verwendung eines Innenfutters erhöht das Gewicht der Verpackung, reduziert das Fassungsvermögen des Kartons und macht seine Herstellung komplizierter und teurer. Scharnierdeckel neigen dazu, aufgrund des Schichtstoff-Bo-gens, aus dem sie hergestellt worden sind, teilweise offenzubleiben, und zusätzliche Verschlussmethoden sind oft erforderlich.
Die Erfindung betrifft einen Karton, der aus einem einzigen Zuschnitt hergestellt ist, mit einer Trennvorrichtung (in Form eines Aufreissstreifens oder Trennschnittlinien), zum Teilen des Kartons in einen Behälterkörper und in einen Deckel. Der Teil des Kartons, der nach einer solchen Trennung dafür vorgesehen ist, den oberen Abschnitt des Behälterkörpers zu bilden, ist mit Schwächungsbereichen ausgestattet, wie Faltlinien und/oder Reiss- oder Schnittlinien, die es gestatten, dass der Umfang des oberen Abschnitts verengt werden kann, so dass der Deckel auf den oberen Abschnitt passt.
Nachstehende Zeichnungen dienen der weiteren Erläuterung von Ausführungsbeispielen der Erfindung.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungs-gemässen Kartons, bevor er geöffnet wird;
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie die von Fig. 1, jedoch mit abgenommenem Deckel;
Fig. 2a ist eine Draufsicht auf die Oberseite des Körpers des Kartons von Fig. 2;
Fig. 2b ist ein diagrammatischer Aufriss des Kartonkörpers mit wieder aufgesetztem Deckel;
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht des Kartons von Fig. 2, jedoch mit wieder aufgesetztem Deckel;
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den Zuschnitt, aus dem der in vorstehenden Figuren gezeigte Karton gemacht worden ist;
Fig. 5 ist eine Teilperspektive einer weiteren Ausführungsform eines Kartons mit abgenommenem Deckel;
Fig. 5a ist eine Draufsicht auf den Körper des Kartons der Fig. 5;
Fig. 5b ist eine Teildraufsicht auf den Zuschnitt zur Herstellung des Kartons der Fig. 5;
Fig. 6 ist eine Teilperspektive einer weiteren Ausführungsform eines Kartons mit abgenommenem Deckel;
Fig. 6a ist eine Draufsicht auf den Körper des Kartons von Fig. 6;
Fig. 6b ist eine Teildraufsicht auf den Zuschnitt zur Herstellung des Kartons der Fig. 6;
Fig. 7 ist eine Teiiperspektive einer weiteren Ausführungsform eines Kartons mit abgenommenem Deckel;
Fig. 7a ist eine Draufsicht auf den Körper des Kartons der Fig. 7;
5 Fig. 7b ist eine Teildraufsicht auf einen Zuschnitt zur Herstellung des Kartons der Fig. 7;
Fig. 8 ist eine Teilperspektive einer weiteren Ausführungsform eines Kartons mit abgenommenem Deckel;
Fig. 8a ist eine Draufsicht auf den Körper des Kartons io der Fig. 8 und
Fig. 8b ist eine Teildraufsicht auf den Zuschnitt zur Herstellung des Kartons der Fig. 8.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen, dass der erfindungsgemässe Karton aus einem einfachen Zuschnitt aus Pappe oder ähnlichem 15 Schichtstoff-Bogen hergestellt ist, auf dem mit Hilfe von Stanzprägen, Rotationsdruckwalzen oder anderen bekannten Methoden eine Reihe von Faltlinien markiert sind, die in der Bildung eines prismatischen Behälters resultieren. In den illustrierten Beispielen besitzt jeder Behälter die Form eines 20 Parallelepipeds.
Zusätzlich zu diesen konventionellen Faltlinien besitzt dieser Zuschnitt 1 einen Aufreissstreifen 2 in dem Abschnitt in der Nähe einer der Kanten. Nachdem der Karton zusammengebaut worden ist, resultiert das Abreissen oder Aufreis-25 sen dieses Streifens in der Bildung eines Deckels 3 und eines Körpers 4. Wenn man davon ausgeht, dass die Dimensionen dieser beiden Teile sowohl in der Länge als auch in der Breite identisch sind, würde es im Prinzip unmöglich sein, den Dek-kel auf den Körper 4 zu setzen.
30 Um dieses Problem zu lösen, ist der Bogen 1 in dem Abschnitt in der Nähe des unteren Teils des Streifens 2 mit einer Reihe von zusätzlichen oder neuen Faltlinien 5 markiert, die nur die Schmalseiten des Kartons beeinflussen wie in den Figuren 1 bis 4 gezeigt oder andere Seiten wie nachstehend be-35 schrieben wird.
Wenn der Karton aus Bogen 1, wie er in Fig. 4 abgebildet ist, zusammengesetzt worden ist, sieht er wie in Fig. 1 aus, weil der Aufreissstreifen und die Faltlinien fast unsichtbar sind, da sie vorzugsweise auf der Seite des Bogens 1 markiert 40 sind, die sich auf der Innenseite des gebildeten Kartons befindet. Das Abziehen des Streifens 2 unter Verwendung einer Lasche 6, die zweckmässigerweise sich an einer der Ecken des Kartons befindet, trennt die Oberfläche des Kartons in zwei Teile, einen Deckel 3 und einen Körper 4. Danach wer-45 den durch Anwendung von schwachem Druck nach innen auf den oberen Abschnitt der Schmalseiten des Kartonkörpers in der Nähe der Faltlinien 5 die Schmalseiten leicht nach innen bewegt. Auch der obere Teil der breiteren Seiten wird etwas nach innen gebogen. Die Bewegung oder Biegung des oberen so Abschnitts resultiert in einer Verengung des Öffnungs- oder Oberteils des Körpers 4 (Fig. 2), wodurch der Deckel 3 daraufgesetzt werden kann.
Während des Zusammenbaus des in Fig. 4 gezeigten Zuschnitts bildet sich ein röhrenförmiger Körper, indem man 55 den Zuschnitt zusammenfaltet und die zusammentreffenden Überlappungen zusammensteckt, klebt, schweisst oder anderweitig mit Hilfe einer geeigneten Methode verbindet. Ein Ende des röhreniörmigen Körpers, entweder das obere oder unter Ende, wird dann geschlossen und das Material, das er 6o enthalten soll, hineingefüllt. Die zusammentreffenden Überlappungen am anderen Ende werden dann geschlossen, wonach der Karton fertig für den Transport und die Lagerung ist. Der Streifen 2 dient als Methode zum Öffnen und als ein Sicherheitsband, um anzuzeigen, dass der Karton noch nicht 65 geöffnet worden ist.
Nachdem der Deckel und der Körper durch Ziehen am Aufreissstreifen getrennt worden sind, wird ein Druck nach innen auf die oberen Abschnitte des Körpers ausgeübt, um
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ihn. teilweise nach innen zu bewegen. Wenn der Deckel 3 auf den Körper 4 aufgesetzt wird, wird er aufgrund seines Gewichtes und seiner Form und wegen des Druckes nach aussen der gefalteten Kanten des Körpers 4 an Ort und Stelle gehalten. Das flexible Verengen oder Falten der Öffnung des Körpers 4 wird, wie bereits ausgeführt, durch Faltlinien oder Schwächungsbereiche erzielt, die entweder nur auf den oberen Abschnitt der Schmalseiten oder auch auf die breiteren Seiten einwirken.
Fig. 4 zeigt die Faltlinien 5 in Form eines krummlinigen gleichschenkligen Dreiecks, das nur auf die Schmalseiten einwirkt. In dieser Ausführungsform sind zusätzliche Faltlinien 7 angebracht, die parallel zur Oberkante der Breitseiten in einem Abstand verlaufen, der gleich den Basen der Dreiecke ist. Diese Linien 7 schaffen eine verbesserte Verjüngung der breiteren Seiten nach innen, wenn sie durch Drücken der Schmalseiten nach innen entlang der Linien 5 gefaltet werden und erhöhen somit den Falteffekt. Das äussere Aussehen des Kartons, nachdem er geöffnet worden ist, wird in Fig. 3 gezeigt.
Die Faltlinien 5 schaffen eine Verengung des oberen Teils des Körpers 4, so dass der Deckel 3 auf den Körper aufgesetzt werden kann, wenn die Seiten, auf denen diese Faltlinien markiert sind, nach innen gepresst oder gedrückt werden. Die Linien 5 bilden ausserdem durch Ausübung eines Druckes nach aussen auf eine der Seiten eine Verengung oder einen Kanal, der als Tülle zum Ausgiessen des Produktes aus dem Karton wirkt.
Eine weitere Ausführungsform wird in Fig. 5, 5a und 5b gezeigt. Diese Ausführungsform geht von einem Zuschnitt la aus, der unter Bildung eines parallelepipedförmigen Behälters gefaltet und geschlossen wird, der durch Aufreissen eines Streifens 2a unter Bildung eines Deckels 3a und eines Körpers 4a geöffnet werden kann. Die in Fig. 5, 5a und 5b gezeigte Ausführungsform ist ähnlich der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform, wobei lediglich die Anordnung der Faltlinien 5a und 7a, die die Faltung bilden, verändert sind. In dieser Ausführungsform besitzen die Faltlinien die Form eines gleichschenkligen Trapezoids, dessen Dimensionen dadurch bestimmt werden, dass die Faltlinien entweder auf die breiteren oder auf die engeren Seiten einwirken. Die äussere Ansicht dieser Ausführungsform wird in der Teilperspektive in Fig. 5 gezeigt.
Fig. 6, 6a und 6b zeigen eine andere Möglichkeit für die Faltlinien 5b und 7b, in diesem Fall gleichschenklige Dreiecke, deren Basen gleich der Breite der Breit- bzw.
Schmalseiten sind. Ausserdem ist in dieser Ausführungsform der Aufreissstreifen durch eine Schnittlinie 2b ersetzt worden. Selbstverständlich kann diese alternative Form des Öffnens des Kartons bei jeder der gezeigten Ausführungsformen der 5 Erfindung angewendet werden.
Fig. 7, 7a und 7b zeigen eine andere alternative Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform wirken die Faltlinien 5c und 7c sowohl auf die Breit- als auch auf die Schmalseiten ein. Die Faltlinien sind als Doppelbogen angelo ordnet von grösserer oder geringerer Breite je nach der Breite der Seiten. Beide Doppelbögen auf einer bestimmten Seite treffen sich an einem Punkt, der sich nahe oder in der Mitte der Oberkante der infragekommenden Seite befindet. Als eine weitere Alternative zu den Methoden zum Öffnen des 15 Kartons verwendet diese Ausführungsform einen Aufreissstreifen 2c, der mit einem Band 8 als Schneidehilfsmittel ausgestattet ist. Das Band 8 gestattet ausserdem ein besseres Ziehen oder Reissen. Diese Öffnungsmethode kann mit jedem der gezeigten Ausführungsformen der Erfindung kombiniert 20 werden.
Schliesslich zeigen Fig. 8, 8a und 8b noch eine andere alternative Ausführungsform, worin die Faltlinien durch Längsschnitte 9 ersetzt worden sind, die sich in den Schmalseiten des Oberabschnitts des Körpers befinden. Nachdem der Kar-25 ton geöffnet worden ist, werden die beiden Teile, in die der Oberabschnitt der Schmalseiten durch die Schnitte 9 geteilt worden ist, übereinandergeschichtet und leicht nach innen gebogen, wodurch die Breitseiten ebenfalls nach innen gezogen werden. Die Breitseiten haben Faltlinien 7d für diesen 30 Zweck. Wahlweise können Reisslinien anstelle der Schnittlinien 9 verwendet werden.
Wie gezeigt worden ist, gibt es viele Arten, auf die der Oberabschnitt der Öffnung des Körpers des Kartons gefaltet oder geschnitten werden kann, damit der Deckel darauf passt. 35 Die gezeigten Möglichkeiten stellen jedoch lediglich Beispiele für erfindungsgemässe Ausführungsformen dar.
Gleicherweise wurden Möglichkeiten für die Fait- oder Schnittlien gezeigt, die sich auf einem kleinen oberen Abschnitt des Körpers des Kartons befanden, um eine maximale 40 Kapazität des Kartons beizubehalten. Jedoch könnte die Tiefe der Fait- oder Schnittlinien grösser oder kleiner sein, je nach Erfordernissen und gewünschtem äusseren Aussehen. Es darf ferner darauf hingewiesen werden, dass die vorliegende Erfindung auf Kartons oder Behälter angewendet werden kann, 45 die andere Formen als die gezeigten besitzen, wie beispielsweise quadratische oder dreieckige Formen.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (9)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Karton, hergestellt aus einem einzigen Zuschnitt mit einer Trennvorrichtung zum Teilen des Kartons in einen Behälterkörper und in einen Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterkörper (4) einen oberen Abschnitt aufweist, der mit Schwächungsbereichen (5) ausgestattet ist, derart,
    dass sich der Umfang des oberen Abschnitts verengen lässt, so dass der Deckel (3) auf diesen oberen Abschnitt passt.
  2. 2. Karton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungsbereiche Faltlinien darstellen, die nur an zwei gegenüberliegenden Seiten des Körpers angebracht sind.
  3. 3. Karton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterkörper vier Seiten aufweist und dass die Schwächungsbereiche Faltlinien darstellen, die auf jeder dieser vier Seiten ausgebildet sind.
  4. 4. Karton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungsbereiche Faltlinien darstellen, in Form von gleichschenkligen Dreiecken, krummlinigen gleichschenkligen dreieckähnlichen Figuren oder gleichschenkligen Tra-pezoiden, deren Basen parallel zur Trennvorrichtung und in gleichem Abstand davon verlaufen.
  5. 5. Karton nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltlinien nur auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Körpers angebracht sind, wobei zusätzliche Faltlinien auf dem anderen sich gegenüberliegenden Seitenpaar parallel zu und in gleicher Höhe wie die Basen angebracht sind.
  6. 6. Karton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungsbereiche Einschnitte, die quer zu der Trennvorrichtung verlaufen, an zwei sich gegenüberliegenden Seiten des oberen Abschnitts des Behälterkörpers angebracht sind und deren Enden sich im Abstand von der Trennvorrichtung befinden und Faltlinien darstellen, die auf dem anderen sich gegenüberliegenden Seitenpaar parallel zur Trennvorrichtung in der Höhe der Enden der Einschnitte angebracht sind.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung eines Kartons nach Anspruch 1 aus einem Zuschnitt eines Materialbogens mit einem Aufreissstreifen, wobei der Karton einen Deckel aufweist, der durch Abziehen des Aufreissstreifens vom Behälterkörper abzutrennen ist, dadurch gekennzeichnet, dass man Schwächungsbereiche in vorbestimmten Teilen des Zuschnittes ausbildet, wobei die vorbestimmten Teile sich im oberen Abschnitt des Behälterkörpers unmittelbar unter dem Aufreissstreifen des Kartons, wenn er zusammengebaut ist, befinden, in dem Zuschnitt für die Seiten u. Enden des Deckels und des Behälterkörpers Faltlinien ausbildet, den Zuschnitt entlang dieser Faltlinien faltet und bestimmte Teile dieses Zuschnittes zur Bildung eines Kartons miteinander befestigt, wobei die Schwächungsbereiche so angeordnet sind, dass, wenn der Aufreissstreifen abgezogen wird, um den Deckel vom Behälterkörper zu trennen, der Umfang des oberen Abschnitts des Behälterkörpers verkleinert werden kann, indem man diese Schwächungsbereiche nach innen drückt, wodurch man den Deckel auf den oberen Abschnitt des Behälterkörpers aufsetzen kann.
  8. 8. Zuschnitt zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7 aus einem Schichtstoff-Bogen mit einer Oberkante, einer Unterkante und die Oberkante und die Unterkante verbindenden im wesentlichen parallelen Seitenkanten, wobei der Zuschnitt so ausgebildet ist, dass er sich zu einem Karton falten lässt, gekennzeichnet durch eine erste Vielzahl von sich im Abstand voneinander befindlichen Faltlinien, die sich parallel zu den Seitenkanten des Bogens erstrecken,
    eine erste Faltlinie, die lotrecht zu der ersten Vielzahl von sich im Abstand voneinander befindlichen Faltlinien und dieselben überschneidend sowie im Abstand einer Oberkante des Bogens verläuft,
    eine zweite Faltlinie, die lotrecht zu der ersten Vielzahl von sich im Abstand voneinander befindlichen Faltlinien und dieselben überschneidend sowie im Abstand einer Unterkante des Bogens verläuft, wobei die Faltlinien so angeordnet sind, dass der Bogen um die erste Vielzahl der sich im Abstand 5 voneinander befindlichen Faltlinien unter Bildung der Seiten eines Kartons, um die erste Faltlinie unter Bildung einer Abdeckung des Kartons und um die zweite Faltlinie unter Bildung eines Bodens eines Kartons faltbar ist,
    eine Aufreissvorrichtung (2), die auf dem Zuschnitt zwischen io und parallel zu der ersten und zweiten Faltlinie angeordnet ist und die beim Aufziehen einen aus dem gefalteten Bogen hergestellten Karton in einen Behälterkörper (4) und einen Deckel (3) trennt und eine zweite Vielzahl von Faltlinien (5), die sich quer von der is AufreissVorrichtung in Richtung auf die erste Vielzahl von Faltlinien erstreckt, so dass bei einem aus dem gefalteten Bogen hergestellten Karton, der mit Hilfe der Aufreissvorrichtung in einen Deckel und einen Behälterkörper getrennt worden ist, beim Nachinnendrücken eines Teils des Behälterkör-20 pers der Umfang des oberen Abschnitts desselben verkleinert wird, so dass der Deckel auf den Behälterkörper passt.
  9. 9. Zuschnitt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass er eine dritte Faltlinie aufweist, die parallel zu und zwischen der Aufreissvorrichtung und der zweiten Faltlinie ver-25 läuft und dass die zweite Vielzahl von Faltlinien sich quer von dieser dritten Faltlinie in Richtung auf die Aufreissvorrichtung erstreckt.
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