CH629652A5 - Method of controlling undesired plant growth - Google Patents

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CH629652A5
CH629652A5 CH378577A CH378577A CH629652A5 CH 629652 A5 CH629652 A5 CH 629652A5 CH 378577 A CH378577 A CH 378577A CH 378577 A CH378577 A CH 378577A CH 629652 A5 CH629652 A5 CH 629652A5
Authority
CH
Switzerland
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solution
mol
alkyl
alkylene group
cyclopropyl
Prior art date
Application number
CH378577A
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English (en)
Inventor
Alan Angus Macdonald
Original Assignee
Stauffer Chemical Co
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Publication date
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Publication of CH629652A5 publication Critical patent/CH629652A5/de

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/16Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms acylated on ring nitrogen atoms
    • C07D295/20Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms acylated on ring nitrogen atoms by radicals derived from carbonic acid, or sulfur or nitrogen analogues thereof
    • C07D295/21Radicals derived from sulfur analogues of carbonic acid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Other In-Based Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwachstums mit einer neuen Klasse von Thiocarbamaten, bestimmten davon abgeleiteten Sulf-oxyden und ein herbizides Mittel, das diese Thiocarbamate und Sulfoxyde zusammen mit einem Trägerstoff enthält.
Die neuen Verbindungen werden durch folgende Strukturformel I dargestellt:
(Q)
n
R-
■CH,
(i),
R,
worin *~
n Null oder 1;
R tert.-Butyl, Cyclopropyl, Cyclobutyl oder Cyclo-pentyl; und
Ri und R2 unabhängig voneinander jeweils Alkyl, Alke-nyl, Cyclopropylmethyl, Cyclohexyl, Cyclohexylmethyl, Phenyl oder Benzyl; oder
Ri und R2 zusammen eine unverzweigte Alkylengruppe oder eine alkylsubstituierte Alkylengruppe bedeuten.
Unter «Alkyl» sind vorzugsweise Alkylgruppen mit gerader oder verzweigter Kette und 1 bis 6 Kohlenstoffatomen zu verstehen. Unter «Alkenyl» sind vorzugsweise Alkenyl-gruppen mit gerader oder verzweigter Kette mit 2 bis 6 Koh-5 lenstoffatomen zu verstehen. Unter «Alkylen» sind vorzugsweise Alkylengruppen mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen zu verstehen.
Die Thiocarbamate, d.h. Verbindungen der obenstehenden Formel, worin n Null bedeutet, können nach irgendeiner io für die Synthese von Thiocarbamaten bekannten Methode hergestellt werden. Typische Methoden zur Herstellung von Thiocarbamaten sind in den US-PS 2 913 327,2 983 747, 3 101 263, 3 133 947, 3 175 897 und 3 185 720 beschrieben. Eine besonders bevorzugte Methode zur Herstellung der 15 Thiocarbamate besteht darin, dass man ein geeignetes Chlorthioformiat mit dem gewünschten Amin umsetzt. Die im Einzelfall für die Herstellung der Thiocarbamate zu verwendenden Ausgangsmaterialien können von einem Fachmann ohne Schwierigkeiten ausgewählt werden. 20 Die Sulfoxyde der Formel I, d. h. Verbindungen der obenstehenden Formel, worin n 1 bedeutet, können hergestellt werden, indem man die obengenannten Thiocarbamate mit einem Oxydationsmittel wie Peressigsäure oder m-Chlor-benzoesäure behandelt. Die Umsetzung wird in Gegenwart 25 eines Lösungsmittels wie Chloroform, Methylenchlorid, Benzol oder Toluol und bei verminderter Temperatur im Bereich von etwa —25 bis etwa 65 °C durchgeführt. Die Menge des zu verwendenden Oxydationsmittels muss wenigstens ein Moläquivalent betragen.
30 Die Carbamylsulfoxyde der Formel I sind ausgezeichnete Herbizide und zeigen eine verbesserte thermische Stabilität.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Herstellung von typischen Thiocarbamaten und Sulfoxyden der Formel I und veranschaulichen deren herbizide Wirksamkeit.
35
Beispiel 1
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von S-Cyclo-propylmethyldi-n-propylthiocarbamat.
Zu einer Lösung von 6,0 g (0,040 Mol) Cyclopropylme-40 thylchlorthioformiat in 50 ml Benzol wurden 8,5 g (0,084 Mol) Di-n-propylamin, die in 25 ml Benzol gelöst waren, zugesetzt, während die Temperatur unter 30 °C gehalten wurde. Das Reaktionsgemisch wurde 30 Minuten gerührt und dann mit 50 ml 0,05molarer Salzsäure und zweimal mit 45 50-ml-Portionen Wasser gewaschen. Die Lösung wurde dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und die flüchtigen Stoffe abgedampft. Es wurde eine Ausbeute von 7,9 g (Theorie = 8,5 g) Produkt mit nD 30 = 1,4683 erhalten. Die Struktur des Produkts wurde durch so NMR und IR bestätigt.
Beispiel 2
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von S-Cyclopropylmethyl-n-butyl-cyclopropylmethylthiocarba-55 mat.
Eine Lösung von 3,44 g (0,021 Mol) n-Butylcyclopropyl-methylaminhydrochlorid und 40,5 g (0,04 Mol) Triäthyl-amin in 100 ml Wasser wurde hergestellt. Dann wurden 3,0 g (0,020 Mol) Cyclopropylmethylchlorthioformiat tropfen-60 weise unter Rühren zugesetzt, während die Temperatur unter 30 °C gehalten wurde. Das Rühren wurde eine Stunde fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde darauf mit 50 ml (0,05 Mol) Salzsäure und zweimal mit 50-ml-Portionen Wasser gewaschen. Die Lösung wurde über wasserfreiem Ma-65 gnesiumsulfat getrocknet, filtriert und die flüchtigen Stoffe abgedampft. Es wurde eine Ausbeute von 4,4 g (Theorie = 4,84 g) Produkt erhalten, nD30 = 1,4797. Die Struktur des Produkts wurde durch NMR und IR bestätigt.
Beispiel 3
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von S-Cyclo-propylmethyl-n-butyl-cyclopropylmethylthiocarbamat-sulfoxyd.
Es wurde eine Lösung durch Lösen von 4,3 g (0,0178 Mol) S-Cyclopropylmethyl-n-butylcyclepropylmethylthio-carbamat, hergestellt wie in Beispiel 2 beschrieben, in 75 ml Methylenchlorid in einem 250-ml-Dreihalskolben hergestellt, der mit einem mechanischen Rührer ausgestattet war. Die Lösung wurde auf 0 °C gekühlt und 3,08 g (0,0178 Mol) m-Chlorperoxybenzoesäure portionsweise so zugegeben,
dass die Temperatur zwischen 0 und 5 °C gehalten wurde. Das Reaktionsgemisch Hess man unter Rühren auf Raumtemperatur erwärmen und setzte das Rühren etwa 90 Minuten fort. Nach etwa 30 Minuten zeigte Stärke/Kaliumjodid-testpapier das vollständige Verschwinden des Peroxyds aus der Reaktionslösung. Die Lösung wurde mit 70 ml 5%igem Kaliumcarbonat und zweimal mit 50-ml-Portionen Wasser gewaschen. Die Lösung wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und die flüchtigen Anteile abgedampft. Man erhielt eine Ausbeute von 4,5 g (Theorie = 4,6 g) eines Produkts, nD30 = 1,4890. Die Struktur des Produkts wurde durch NMR und IR bestätigt.
Beispiel 4
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von S-Cy-clobutylmethyldi-n-propylthiocarbamat.
In einen 250-ml-Dreihalskolben mit rundem Boden, der mit einem mechanischen Rührer und einem Thermometer ausgestattet war, wurde eine Lösung von 1,6 g (0,04 Mol) Natriumhydroxyd in 75 ml Wasser und 4,05 g (0,04 Mol) Di-n-propylamin eingebracht. Es wurde mit schnellem Rühren begonnen und 6,57 g (0,04 Mol) S-Cyclobutylmethyl-chlorthioformiat tropfenweise mit einer solchen Geschwindigkeit zugegeben, dass die Temperatur unter 40 °C gehalten wurde. Nach der Zugabe wurde die Lösung 1 Stunde bei Zimmertemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde zwischen einer organischen und einer wässrigen Schicht verteilt und die wässrige Schicht mit Benzol gewaschen. Die erhaltene Benzolschicht wurde mit der organischen Schicht vereinigt, mit 50 ml ln-Salzsäure und mit Wasser gewaschen, worauf die erhaltene Lösung über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet wurde. Es wurde eine Ausbeute von 8,6 g (Theorie = 9,17 g) Produkt erhalten, nD30 = 1,4688. Die Struktur des Produkts wurde durch NMR und IR bestätigt.
Beispiel 5
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von S-Cy-clobutylmethyldi-n-propylthiocarbamatsulfoxyd.
Es wurde eine Lösung durch Lösen von 4,57 g (0,020 Mol) S-Cyclobutylmethyldi-n-propylthiocarbamat, hergestellt wie in Beispiel 4 beschrieben, in 75 ml Methylenchlorid in einem 250-ml-Dreihalskolben gebildet, der mit einem mechanischen Rührer ausgestattet war. Die Lösung wurde auf 0 °C gekühlt und 3,56 g (0,020 Mol) m-Chlorperoxybenzoe-säure in Portionen so zugesetzt, dass die Temperatur zwischen 0 und 5 °C gehalten wurde. Das Reaktionsgemisch liess man unter Rühren auf Zimmertemperatur erwärmen. Das Rühren wurde etwa 90 Minuten fortgesetzt. Nach etwa 30 Minuten zeigte Stärke/Kaliumjodidtestpapier das vollständige Verschwinden von Peroxyd aus der Reaktionslösung an. Die Lösung wurde mit 70 ml 5%igem Kaliumcarbonat und dann zweimal mit 50-ml-Portionen Wasser gewaschen. Die Lösung wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und die flüchtigen Stoffe abgedampft.
629 652
Man erhielt eine Ausbeute von 4,7 g (Theorie = 4,9 g) Produkt, nD30 = 1,4793. Die Struktur des Produkts wurde durch NMR bestätigt.
Beispiel 6
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von S-Cy-clopentylmethyldi-n-propylthiocarbamat.
In einen 250-ml-Dreihalsrundkolben, der mit einem mechanischen Rührer und einem Thermometer ausgestattet ist, wurde eine Lösung von 0,8 g (0,02 Mol) Natriumhydroxyd in 75 ml Wasser und 2,02 g (0,02 Mol) Di-n-propylamin eingebracht. Man begann schnell zu rühren. Dann wurden 3,58 g (0,02 Mol) S-Cyclopentylmethylchlorthioformiat tropfenweise mit einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt, dass die Temperatur unter 40 °C gehalten wurde. Nach der Zugabe wurde die Lösung eine Stunde bei Zimmertemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde zwischen einer organischen und einer wässrigen Schicht verteilt und die wässrige Schicht mit Benzol gewaschen. Die erhaltene Benzolschicht wurde mit der organischen Schicht vereinigt, mit 50 ml ln-Salzsäure und mit Wasser gewaschen und die erhaltene Lösung über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Es wurde eine Ausbeute von 4,6 g (Theorie = 4,87 g) erhalten, nD30 = 1,4719. Die Struktur des Produkts wurde durch NMR und IR bestätigt.
Beispiel 7
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von S-2,2-Di-methylpropyl-butyl-äthylthiocarbamat.
In einen 250-ml-Kolben wurde eine Lösung von 1,6 g (0,04 Mol) NaOH in 100 ml Wasser und 4,0 g (0,04 Mol) Butyläthylamin eingesetzt. Das Gemisch wurde schnell gerührt, während 6,7 g (0,04 Mol) 2,2-Dimethylpropylchlor-thioformiat tropfenweise mit einer solchen Geschwindigkeit zugegeben wurden, dass die Temperatur auf maximal 40 °C gehalten wurde. Nach Beendigung der Zugabe wurde das Gemisch 1 Stunde bei Zimmertemperatur gerührt. Die organische Schicht wurde abgetrennt, die wässrige Schicht mit Benzol gewaschen und die vereinigten organischen Schichten mit 50 ml ln-HCl und darauf mit Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. Man erhielt eine Ausbeute von 7,2 g (78% d.Th.) S-
2,2-Dimethylpropylbutyläthylthiocarbamat, nD30 = 1,4499.
Beispiel 8
Dieses Beispiel beschreibt die Herstellung von S-2,2-Di-methyl-propylhexahydro-1 H-azepincarbothioatsulfoxyd.
In einen 250-ml-Kolben wurden 4,6 g (0,02 Mol) S-2,2-Dimethylpropylhexahydro-lH-azepincarbothioat und 75 ml Methylenchlorid eingebracht. Das Gemisch wurde in einem Eis-Aceton-Bad auf 5 °C gekühlt und 3,5 g (0,02 Mol) m-Chlorperoxybenzoesäure zugegeben. Das Reaktionsgemisch liess man auf Zimmertemperatur erwärmen, erwärmte es weiter auf etwa 35 bis 40 °C, wusch es zweimal mit je 50 ml 5%igem wässrigem Kaliumcarbonat und zweimal mit je 50 ml Wasser, trocknete es über Magnesiumsulfat und dampfte das Lösungsmittel ab. Es wurden 4,3 g (86% d.Th.) S-2,2-Dimethylpropylhexahydro-lH-azepincarbothioatsulf-oxyd erhalten, nD30 = 1,4619.
Andere Verbindungen wurden in analoger Weise hergestellt, indem man von geeigneten Ausgangsstoffen, wie oben angegeben, ausging. Die folgende Tabelle I zeigt Verbindungen, die für die Verbindungen der Formel I repräsentativ sind, einschliesslich diejenigen, deren Herstellung oben beschrieben ist. Jeder Verbindung ist eine Nummer zugeordnet, die in der ganzen Beschreibung verwendet wird.
3
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
4
Tabelle I
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0 0 0
0
-cH2-<g 0
629652
Tabelle I (Fortsetzung)
Verbindung Nr.
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
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39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
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1
1
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1
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1
1
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0
6
Tabelle I (Fortsetzung)
R R,
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ch2-ch2-ch2
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Tabelle I (Fortsetzung)
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Nr.
56
59
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61 r\ -C2H5 s-C4H9 0
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o a
63 O —n-C3H7 —n-C3H7 0
64 o -i-C4H9 -i-C4H9 0
o -ch2<I -ch2<3 0
66 o -i-C4H9 -s-C4H9 0
67 IV -s-C4H0 -S-C4Hq 0
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69 \ /" 92H5 0
ch2 1
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ch ch0
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ch2-ch2-ch2
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
Tabelle I (Fortsetzung)
R
Ri
R2
ch3
I
ch3-c- c2h5 ch3 ch3
ch3-ç- c2H5 ch3 çh3
ch3-c- C2Hs ch3 çh3
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ch3
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I
ch3 çh3
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Q-C3H7
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Allyl ch3
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ch3
Ì-C4H9
ch3
I
ch3-c-1
ch3 ch3
I
ch3-c-!
ch3
sec.-C4H0
i-CE
4ii9
sec.-C4H9
sec.-CiHn
9
Tabelle I (Fortsetzung)
629652
Verbindung R Rj
Nr.
ch
3
CH
3
ch
3
CH
CH,-CH,-CH,
82 CH3-C- ( I
| CH2-CH2-CH2
CH3
ch3
J
83 CH3-C- C2Hs Allyl
CH3
ch3
I
84 CH3-C- C2H5 Cyclohexyl
CH3 CH3
I
85 CH3-C- n-C4H9 Cyclopropyl-
] methyl
CH3
CH3 ?2H5
| /ch2-^
86 CH3-C- / ru
CH3 fK Ca2
ch„
j
87 CH3-C- Cyclopropyl- Cyclopropyl-
I methyl methyl
| CH2-CH2-CH2
88 CH3-C- ' JCH2
| CH2-CH2-CH2
ch3
CH3
I
89 CH3-Ç- C2Hs sec.-C4.H9
CH3
ch3
90 CH3-C- i-C4H9 sec.-C4H9.
CH3
ch3
!
91 CH3-Ç- C2H5 n-C4H9
ch,
Nr.
92
93
94
95
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100
101
n
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
10
Tabelle I (Fortsetzung)
R
Ri
R2
ch3
I
CHs-Ç- C2Hs i-QHp
CH3
ch3
I
CH3-C- C3H7 i-C3H7
CH3
ch3
CH3-Ç- i-C3H7 i-C4H9
CH3
ch3 !
CH3-Ç- sec.-C4H9 sec.-C4H9
ch3 ch3
f ch3-c- ch2ch=ch2 ch2ch=ch2
ch3
ch3 I
CH3-C- n-C3H7 n-C3H7
ch3 ch3
I
ch3-c- c2h5 gh2ch=ch2
ch3 ch3
I
CH3-C- C2H5 Cyclohexyl
CH3
ch3 !
CH3-Ç- C4H9 Cyclopropyl methyl
CH
3
CH
3
.CH
C
I 2 5 n-o—ch ch3-c- ^ ;ck„
I \ 2
k P-^2
3
11
Tabelle I (Fortsetzung)
629 652
Verbindung R R! R2
Nr.
CH3
| Cyclopropyl- Cyclopropyl-
102 CH3-C- methyl methyl
CH3 CH3
I
103 CH3-C- i-C4H9 i-C4H9
CH3
ch3
104 CH3-C- n
CH2-CH2-CH2
ch2-ch2-ch
2-vn2-^n2
ch3 ch3
i ch2-ch2-ch2
105 ch3-c- ( j2h2
I ch2-ch2-ch2
CH
s
Herbicider Screening-Test Wie vorher erwähnt, sind die hier beschriebenen Thiocarbamate und Sulfoxyde phytotoxische Verbindungen, die bei der Bekämpfung verschiedener Pflanzenarten nützlich und wertvoll sind. Sie werden als Herbicide in folgender Weise geprüft:
Herbicider Screening-Test vor dem Auflaufen Unter Verwendung einer Analysenwaage werden 20 mg der zu untersuchenden Verbindung auf einem Stück Per-gamin-Wägepapier abgewogen. Das Papier und die Verbindung werden in eine 30-ml-Weithalsflasche eingebracht und 3 ml Aceton, die 1% «Tween 20» (ein Polyoxyäthylen-sorbitanmonolaurat) enthalten, zugesetzt, um die Verbindung zu lösen. Wenn das Material in Aceton nicht löslich ist, wird an seiner Stelle ein anderes Lösungsmittel, wie Wasser, Alkohol oder Dimethylformamid verwendet. Im Falle von Dimethylformamid benötigt man nur 0,5 ml oder weniger zur Lösung der Verbindung. Dann wird ein anderes Lösungsmittel verwendet, um das Volumen auf 3 ml zu bringen. Diese Lösung wird einen Tag nach dem Pflanzen von Unkrautsamen gleichmässig auf den Boden aufgesprüht, der sich in einer kleinen «Styrofoam»-Schale befindet. Ein Nr. 152 DeVilbiss-Atomizer wird zum Aufbringen des Sprays mit kompromierter Luft mit einem Druck von 0,352 kg/cm2 verwendet. Die aufgebrachte Menge beträgt 8,97 kg/ha und das Sprayvolumen 1137,5 Liter/ha.
Am Tage vor der Behandlung wird die «Styrofoam»-Schale, die etwa 17,5 cm lang, 12,5 cm breit und 7 cm tief ist, bis zu einer Tiefe von 5 cm mit lehmigem Sandboden gefüllt. Samen von sieben verschiedenen Unkrautarten werden in einzelnen Reihen gepflanzt, eine Art pro Reihe über die Schalenbreite. Die Samen werden mit Sandboden bedeckt, so dass sie in einer Tiefe von etwa 1,3 cm liegen. Die verwendeten Samen sind: Blaugrüne Borstenhirse (Setaria glauca), Fingergras (Digitaria sanguinalis), Gemeiner Amaranth
(Amaranthus retroflexus), Indischer Senf (Brassica juncea), Krauser Ampfer (Rumex crispus), Hühnergras (Echinochloa 35 crusgalli) und Rispenhafer (Avena sativa). Die Samen werden so reichlich gepflanzt, dass je nach ihrer Grösse ungefähr 20 bis 50 Sämlinge nach dem Auflaufen pro Reihe vorhanden sind.
Nach der Behandlung werden die Schalen in ein Treib-40 haus mit einer Temperatur von etwa 20 bis 30 °C gebracht und begossen. Zwei Wochen nach der Behandlung wird der Schadensgrad oder die Bekämpfung durch Vergleich mit unbehandelten Pflanzen gleichen Alters ermittelt. Der von 0 bis 100% reichende Bekämpfungsgrad wird für jede Unkrautart 45 als prozentuale Vernichtung aufgezeichnet, wobei O keine Vernichtung und 100% vollständige Vernichtung darstellen.
Herbicider Screening-Test nach dem Auflaufen Samen von sechs Pflanzenarten, nämlich Fingergras, so Hühnergras, Rispenhafer, Indischer Senf, Krauser Ampfer und Scheckige Bohnen (Phaseolus vulgaris) werden wie beim Versuch vor dem Auflaufen in «Styrofoam»-Schalen gepflanzt. Die Schalen werden in ein Treibhaus bei 20 bis 30 °C gesetzt und täglich mit einer Giesskanne begossen. Ungefähr 55 10 bis 14 Tage nach dem Pflanzen, wenn die Keimblätter der Bohnenpflanzen fast voll entfaltet sind und sich die ersten Dreifachblätter zu bilden beginnen, werden die Pflanzen besprüht. Der Spray wird durch Auswiegen von 20 mg der zu untersuchenden Verbindung, Lösen derselben in 5 ml Ace-6o ton, die 1% «Tween 20» enthalten, und Zugabe von 5 ml Wasser hergestellt. Die Lösung wird auf das Blattwerk mittels eines Nr. 152 DeVilbiss-Atomizers mit einem Druck von 0,352 kg/cm2 aufgesprüht. Die Spraykonzentration beträgt 0,2% und die aufgebrachte Menge 8,97 kg/h, das Sprayvolu-65 men 4452 Liter/ha. Der Grad der Unkrautbekämpfung wird 14 Tage nach der Behandlung aufgezeichnet. Das System ist das gleiche wie vorher beim Test vor dem Auflaufen beschrieben.
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
12
Tabelle II
Prozentuale Bekämpfung* bei 8,97 kg/ha vor dem Auflaufen nach dem Auflaufen
75
25
55
5
56
30
54
43
57
63
55
25
59
52
87
37
77
53
92
42
91
42
91
37
71
28
53
20
76
44
13
13
85
39
55
28
31
5
81
73
45
3
76
70
82
59
98
63
67
65
94
77
92
58
88
66
85
86
6
8
38
31
92
74
97
87
91
79
79
78
96
79
99
83
68
60
97
81
63
48
99
84
89
67
100
93
94
76
98
56
40
42
44
72
51
46
52
34
51
31
51
35
26
3
49
5
24
46
69
50
81
58
68
81
17
73
76
66
52
47
51
27
17
35
30
41
Tabelle II (Fortsetzung)
Verbindung Prozentuale Bekämpfung* bei 8,97 kg/ha
Nr. vor dem Auflaufen nach dem Auflaufen
5
64
14
35
65
36
36
66
16
15
67
14
27
io 68
28
35
69
52
31
70
0
27
71
32
48
72
42
12
i5 73
47
32
74
59
0
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67
28
76
44
12
77
21
2
20 78
58
0
79
42
3
80
31
0
81
50
12
82
32
32
25 83
47
0
84
33
43
85
50
28
86
55
28
87
82
45
30 88
65
55
89
91
83
90
83
74
91
93
73
92
97
67
35 93
100
63
94
100
62
95
89
73
96
70
66
97
99
77
40 98
84
68
99
98
83
100
85
64
101
84
72
102
90
71
45 103
100
77
104
83
68
105
89
51
* Durchschnitt für sieben Pflanzenspezies beim Test vor dem 50 Auflaufen und für sechs Pflanzenspezies beim Test nach dem Auflaufen.
Um das Wachstum unerwünschter Vegetation zu bekämpfen, werden die herbiciden Verbindungen der Formel I 55 in Form von Mischungen oder Zubereitungen aufgebracht, ■die die Verbindung und einen inerten Träger enthalten. Herbicide Zubereitungen liegen im allgemeinen in Form von Stäuben, Netzpulvern, Granulaten, Lösungen oder emul-gierbaren Konzentraten vor.
6o Stäubepulver sind freifliessende Pulverzubereitungen, bei denen ein teilchenförmiger Trägerstoff mit der herbiciden Verbindung imprägniert ist. Die Teilchengrösse des Trägerstoffes liegt gewöhnlich im Bereich von 30 bis 50 Mikron. Beispiele für geeignete Trägerstoffe sind Talk, Bentonit, Dia-65 tomeenerde und Pyrophyllit. Gewünschtenfalls können das Zusammenbacken verhindernde und antistatische Mittel zugegeben werden. Die Zubereitung enthält im allgemeinen bis zu 50% Wirkstoff.
13
Netzpulver sind feinverteilte Zubereitungen, bei denen der Trägerstoff mit der herbiciden Verbindung imprägniert ist und zusätzlich ein oder mehrere oberflächenaktive Mittel enthält. Das oberflächenaktive Mittel fördert die schnelle Dispersion des Pulvers im wässrigen Medium und bildet be- 5 ständige, versprühbare Suspensionen. Eine Vielzahl von oberflächenaktiven Mitteln kann verwendet werden, z.B. langkettige Fettalkohole und Alkalimetallsalze der sulfatier-ten Fettalkohole; Salze von Sulfonsäuren; Ester langkettiger Fettsäuren; und Polyoxyalkohole, wobei die Alkoholgrup- 10 pen freie, oa-substituierte Polyäthylenglykole mit verhältnismässig langer Kette sind. Eine Liste von geeigneten oberflächenaktiven Mitteln, die bei landwirtschaftlichen Zubereitungen verwendet werden, findet sich in «Pesticide Formulations» von Wade Van Valkenburg, Marcel Dekker, 15 Inc., N.Y. 1973, Seiten 79-84.
Granulate umfassen einen teilchenförmigen inerten Trägerstoff mit einer Teilchengrösse von etwa 1 bis 2 mm Durchmesser, der mit der herbiciden Zubereitung imprägniert ist. Die Granulate können durch Sprühen einer Lösung des 20 Wirkstoffes in einem flüchtigen Lösungsmittel auf den körnigen Trägerstoff hergestellt werden. Geeignete Trägerstoffe bei der Herstellung von Granulaten sind z.B. Ton, Vermicu-lit, Sägemehl oder granulierte Kohle.
629 652
Die herbiciden Verbindungen können auch auf den Boden in Form einer Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel aufgebracht werden. Die häufig in herbiciden Zubereitungen verwendeten Lösungsmittel sind z.B. Kerosen, Schweröl, Xylol, Erdölfraktionen mit Siedebereichen oberhalb denjenigen von Xylol und aromatische Erdölfraktionen, die reich an methylierten Naphthalinen sind.
Emulgierbare_ Konzentrate bestehen aus einer Lösung des Herbicids in Öl zusammen mit einem Emulgierungsmit-tel. Vor der Verwendung wird das Konzentrat mit Wasser yerdünnt und bildet dann eine Emulsion mit suspendierten Öltröpfchen. Die verwendeten Emulgiermittel sind gewöhnlich ein Gemisch von anionischen und nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln. Andere Zusatzstoffe, wie Verlauf-und Haftmittel, können dem emulgierbaren Konzentrat zugesetzt werden.
Um das Wachstum unerwünschter Vegetation zu bekämpfen, werden die Zubereitungen auf den Boden in einer Menge von 1,12 bis 56,04 kg/ha an aktivem Herbicid aufgebracht. Die Menge des pro ha verwendeten Wirkstoffes hängt von den allgemeinen Kosten und dem gewünschten Ergebnis ab. Dem Fachmann wird klar sein, dass bei weniger aktiven Verbindungen höhere Dosen eingesetzt werden müssen als bei stärker aktiven.

Claims (3)

  1. 629 652
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwachstums, dadurch gekennzeichnet, dass man den Boden mit einer wirksamen Menge einer neuen Verbindung der Formel I
    (Q)
    R-
    ■CH,
    n
    0
    'FL
    R,
    (I)
    worin n Null oder 1;
    R tert.-Butyl, Cyclopropyl, Cyclobutyl oder Cyclo-pentyl; und
    Rj und R2 unabhängig voneinander jeweils Alkyl, Alke-nyl, Cyclopropylmethyl, Cyclohexyl, Cyclohexylmethyl, Phenyl oder Benzyl; oder
    R! und R2 zusammen eine unverzweigte Alkylengruppe oder eine alkylsubstituierte Alkylengruppe bedeuten, behandelt.
  2. 2. Herbizides Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass es eine neue Verbindung der Formel I
    (Q)
    n
    R-
    -CH,
  3. -R.
    R,
    (I),
    worin ^
    n Null oder 1;
    R tert.-Butyl, Cyclopropyl, Cyclobutyl oder Cyclopen-tyl; und
    Rj und R2 unabhängig voneinander jeweils Alkyl, Alke-nyl, Cyclopropylmethyl, Cyclohexyl, Cyclohexylmethyl, Phenyl oder Benzyl; oder
    Ri und R2 zusammen eine unverzweigte Alkylengruppe oder eine alkylsubstituierte Alkylengruppe bedeuten, als aktive Komponente und einen inerten Trägerstoff enthält.
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