CH630139A5 - Master-key system based on cylinder locks - Google Patents

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CH630139A5
CH630139A5 CH621778A CH621778A CH630139A5 CH 630139 A5 CH630139 A5 CH 630139A5 CH 621778 A CH621778 A CH 621778A CH 621778 A CH621778 A CH 621778A CH 630139 A5 CH630139 A5 CH 630139A5
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CH
Switzerland
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Application number
CH621778A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Luef
Original Assignee
Grundmann Gmbh Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0017Key profiles
    • E05B19/0029Key profiles characterized by varying cross-sections of different keys within a lock system
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/0053Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in for use with more than one key, e.g. master-secondary key

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hauptschlüsselanlage auf Zylinderschlossbasis mit Flachschlüsseln mit einem Schlüsselrücken auf einer Schmalseite und Kerben auf der anderen Schmalseite, wobei der Querschnitt jedes Schlüssels beziehungsweise jedes Schlüsselkanals drei Abschnitte aufweist, von welchen der etwa in der Mitte des Querschnittes liegende, ein innerhalb einer Anlage invariantes Führungsprofil umfasst und die aussen liegenden Abschnitte-für ein Variationsprofil vorgesehen sind, das in Form von V-förmigen oder trogförmigen Rinnen im Schlüssel, beziehungsweise Vorsprüngen im Schlüsselkanal ausgebildet ist, deren wählbare Abgrenzungen mit denen einer gegebenen Grundform dieses Profils zusammenfallen oder dazu parallel verlaufen.
Moderne Zylinderschlüssel bzw. - als Negativ dazu - die Schlüsselkanäle in den Zylinderkernen von Zylinderschlössern weisen im Querschnitt gesehen in ihrem oberen Teil, nahe dem Schlüsselrücken, ein Führungsprofil auf, welches zur Festlegung der Bezugsebenen bei der Profilabtastung durch die Sperrstifte dient. Dieses Führungsprofil leistet keinen Beitrag zur Erhöhung der Variationszahl innerhalb einer Schlüsselanlage
Obwohl von den Schlossherstellern bereits sehr einbruchsichere Anlagen angeboten werden, gelingt es einigen Einbruchsspezialisten immer wieder, mit Hilfe von kleinen Haken das Querschnittsprofil des Schlüsselkanals zu umgehen und die Sperrstifte gefühlvoll in die Teilungsfläche zu verschieben.
Innerhalb von Schlossanlagen hat man bereits überlappte Profile ausgeführt. Man spricht von überlappten Profilen, wenn mindestens zwei Profilrippen, die den Schlüsselkanal begrenzen, in der Projektion auf die Zuhaltungsstifte einander überdecken. Diese Überlappungen können das Abtasten eines Zylinderschlosses ganz wesentlich behindern. Da Überlappungen nur innerhalb des Variationsprofils eines Anlagenschlosses auftraten, handelte es sich zumeist um rein zufällige Überschneidungen der entsprechend variierten Profilrippenhöhen. Eine durchgehende Sicherheit im gesamten System war dadurch nicht gegeben.
Es sind ferner Schlüssel bekannt, die ein Führungsprofil in der Mitte des Querschnitts aufweisen bzw. deren Führung durch eine mittig angeordnete Führungsnutflanke zusammen mit dem Schlüsselrücken erfolgt.
Die Erfindung zielt darauf ab, das Abtasten eines -Schlosses zu erschweren und eine Verschlussanlage mit erhöhter Sicherheit zu schaffen, die eine besonders grosse Variationsvielfalt gestattet. Dies wird erfindungsgemäss dadurch ereicht, dass das invariante Führungsprofil mindestens zwei gegeneinander gerichtete Ausnehmungen im Schlüssel bzw. Rippen im Schlüsselkanal umfasst, von welchen mindestens eine über die Längsmittellinie des Querschnittes hinaus reicht und die andere Ausnehmung bzw. Rippe des Führungsprofils überlappt.
Ein Kernpunkt der Erfindung liegt darin, dass ein überlapptes Profil genau in der kritischen Ebene der Kopfenden der Sperrstifte im Schlüsselkanal (und somit im Schlüssel) vorgesehen ist. Das überlappte Profil deckt also die Kopfenden der Sperrstifte ab und erschwert dadurch das Abtasten der Zuhaltungen. Um sicherzustellen, dass auch bei Schlüsselanlagen immer eine überlappte Profilausbildung genau in der kritischen Zone vorgesehen ist, wird das innerhalb einer Anlage invariante Führungsprofil aus dem Rückenbereich des Schlüssels (Schlüsselkanals) in die kritische Zone verlegt und als überlapptes Profil ausgebildet. Dadurch ist bei allen Schlüsseln und Schlössern einer Anlage, von der einfachsten bis zur kompliziertesten Form des Variationsprofils, maximale Abtastsicherheit gewährleistet. Der mittlere Abschnitt kann ferner zum Aufbau weiterer Sperranlagen etwa gegen einen der äusseren Abschnitte versetzt sein. Die neue Anlage kann hinsichtlich der Variationsprofile identisch aufgebaut sein. Auch kann die Form des Führungsprofils bei beiden Anlagen gleich sein. Allein durch die geringfügige Versetzung ist es bereits möglich, eine neue Anlage aufzubauen, wobei zu beachten ist, dass die Kopfenden der Sperrstifte abgedeckt bleiben.
Bei der Verschlussanlage wird von einem Rohling ausgegangen, dessen Führungsprofil mindestens zwei gegeneinander gerichtete Ausnehmungen aufweist, von welchen mindestens eine über die Längsmittellinie des Querschnittes hinaus verläuft und mindestens eine andere Ausnehmung des Führungsprofils überlappt, und die aussen liegenden Abschnitte mit vollem Querschnitt für die Einarbeitung des Variationsprofils vorgesehen sind.
Der Rohling weist bereits eines der wesentlichsten Merkmale, nämlich das mittig angeordnete überlappende Führungsprofil auf. Ausgehend von einem solchen Rohling können durch Einfräsen der jeweiligen Variationsprofile die Einzelschlüssel, Gruppenschlüssel usw. hergestellt werden.
Ein noch weiter vorbereiteter Rohling ist dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsprofil mindestens zwei gegeneinander gerichtete Ausnehmungen aufweist, von welchen mindestens eine über die Längsmittellinie des Querschnittes hinaus verläuft und mindestens eine andere Ausnehmung des Führungsprofils überlappt, und die aussen liegenden Abschnitte mindestens eine Profilausnehmung in Form des höchstgeordneten Grundprofils aufweisen. Ein derartiger Rohling übergreift mit seinem Profil alle denkbaren Variationsausbildungen der Anlage und kann sonst in jedes Anla-genschloss eingeschoben werden. Die Herstellung der beiden
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letztgenannten Rohlinge auch als Einzelschlüssel muss aus Sicherheitsgründen dem Schlossanlagenhersteller vorbehalten bleiben.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Schlüsselrohling,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen als Hauptschlüssel ausgebildeten Rohling,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen untergeordneten Einzelschlüssel und
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Teil eines Schlosszylinders, der vom Schlüsselkanal für den Schlüssel nach Fig. 3 durchsetzt wird.
Die Schnitte nach den Fig. 1 bis 3 wurden aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit nicht schraffiert.
Der Querschnitt durch den Schlüsselrohling nach Fig. 1 lässt das in seinem Mittelteil angeordnete Führungsprofil 1 erkennen, welches aus zwei gegeneinander gerichteten und jeweils über die Längsmittelebene des Schlüssels hinausgehende Ausnehmungen 2 und 3 besteht. Alle Schlüssel einer Anlage weisen genau dieses Führungsprofil auf, wie man bei Betrachtung der Fig. 2 und 3 erkennen kann. Die Abschnitte oberhalb und unterhalb des Mittelteiles mit dem Führungsprofil 1 sind in Fig. 1 noch unbearbeitet. Sie sind dem Variationsprofil vorbehalten, welches die Unterscheidung der Rangordnung jedes Schlüssels bestimmt.
Fig. 2 zeigt einen Hauptschlüssel, der neben dem mit Fig. 1 übereinstimmenden Führungsprofil 1 in seinem oberen und unteren Abschnitt ein Grundprofil aufweist. Dieses Grundprofil besteht aus den V-förmigen Rinnen 4,5,6 und 7. Diese Rinnen können auch trogförmigen Querschnitt haben. Die Neigung der Seitenflächen 8,9 können ferner auch unterschiedlich sein. Innerhalb der Rinne 4 ist ein Raster eingezeichnet, der als Grundlage zum Aufbau des Variationsprofils im Schlüsselsystem, zusammen mit dem Führungsprofil, das nur innerhalb einer Anlage invariant bleibt, dient. Der Raster besteht aus Parallelen 8', 8"... und 9', 9"..., zu den beiden Seitenflächen 8 und 9. Durch Kombination dieser s Profillinien (8,8', 8" ... und 9,9', 9"...) kommt man zu einem Variationsprofil. Ein entsprechender Schlüssel mit dem Variationsprofil 4', 5', 6', 7' ist in Fig. 3 dargestellt.
Ohne den Aufbau der einzelnen Variationsprofile einer bestehenden Anlage zu verändern, kann man eine weitere io Anlage dadurch aufbauen, dass man die Position des Führungsprofils 1 verändert - z.B. um 0,3 mm anhebt oder absenkt. Es kann also die relative Anordnung der drei das Gesamtprofil bestimmenden Abschnitte variiert werden, wobei dadurch die einzelnen kompletten Anlagen unterein-i5 ander unterschieden werden.
Fig. 4 zeigt den Schlüsselkanal 10 im Zylinderkern 11 passend zum Schlüssel nach Fig. 3. Man erkennt, dass der Hauptschlüssel nach Fig. 2 ebenfalls ansteckbar ist. Bei dieser Darstellung zeigt sich der Vorteil des im Mittelteil angeord-20 neten Führungsprofils 1 ' deutlich. Dieses liegt nämlich genau im Bereich der Kopfenden der Sperrstifte 12 (strichliert dargestellt). Eine Manipulation mittels eines Hakens zum Niederdrücken der Sperrstifte 12 in die Teilungsposition wird durch die erfindungsgemässe Anordnung wesentlich 25 erschwert, wenn nicht sogar verhindert.
Das Führungsprofil 1 ' kann noch durch von der Seite in den Zylinder eingesetzte, der Profilform entsprechend angespitzte Stahlbolzen verstärkt werden. Dadurch ergibt sich ein zusätzlicher Aufbohrschutz.
30 Zusätzlich zu der speziellen Querschnittsgestaltung weist jeder Schlüssel selbstverständlich auch eine Profilverzahnung zum Verschieben der Sperrstifte in die Teilungsflächen auf.
Da sich Schlüssel und Schlüsselkanal zueinander wie ein Positiv zu einem Negativ verhalten, ist es selbstverständlich, 35 dass die Erfindung nicht nur die Kombination, sondern z.B. auch den Schlüssel allein betrifft.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

630 139 PATENTANSPRÜCHE
1. Hauptschlüsselanlage auf Zylinderschlossbasis mit Flachschlüsseln mit einem Schlüsselrücken auf einer Schmalseite und Kerben auf der anderen Schmalseite, wobei der Querschnitt jedes Schlüssels beziehungsweise jedes Schlüsselkanals drei Abschnitte aufweist, von welchen der etwa in der Mitte des Querschnittes liegende, ein innerhalb einer Anlage invariantes Führungsprofil umfasst und die aussen liegenden Abschnitte für ein Variationsprofil vorgesehen sind, das in Form von V-förmigen odertrogförmigen Rinnen im Schlüssel, beziehungsweise Vorsprüngen im Schlüsselkanal ausgebildet ist, deren wählbare Abgrenzungen mit denen einer gegebenen Grundform dieses Profils zusammenfallen oder dazu parallel verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass das invariante Führungsprofil (1) mindestens zwei gegeneinander gerichtete Ausnehmungen (2,3) im Schlüssel beziehungsweise Rippen im Schlüsselkanal umfasst, von welchen mindestens eine über die Längsmittellinie des Querschnittes hinaus reicht und die andere Ausnehmung beziehungsweise Rippe des Führungsprofils überlappt.
2. Schlüssel für die Schlüsselanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er ein etwa in der Mitte seines Querschnittes angebrachtes, invariantes Führungsprofil (1) aufweist, das zwei gegeneinander gerichtete Ausnehmungen (2,3) umfasst, von denen mindestens eine (2) über die Längsmitte des Querschnittprofils hinaus reicht und die zweite Ausnehmung (3) überlappt.
3. Schlüssel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er an mindestens einer Seite mindestens ein, neben dem invarianten Führungsprofil angebrachtes, V-förmiges oder trogförmiges Variationsprofil (4,5,6,7) aufweist, dessen wählbare Abgrenzungen mit denen einer gegebenen Grundform dieses Profils zusammenfallen oder dazu parallel verlaufen.
CH621778A 1977-06-23 1978-06-07 Master-key system based on cylinder locks CH630139A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT443477A AT358951B (de) 1977-06-23 1977-06-23 Verschlussanlage auf zylinderschlossbasis

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ID=3563968

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CH621778A CH630139A5 (en) 1977-06-23 1978-06-07 Master-key system based on cylinder locks

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AT (1) AT358951B (de)
BE (1) BE900206Q (de)
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DE (2) DE7812471U1 (de)
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