CH630144A5 - Verfahren zum herstellen von leitringen fuer wasserturbinen und pumpenturbinen. - Google Patents

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Masao Ishihara
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Leitringen für Wasserturbinen oder Pumpenturbinen, wobei die Leitringe eine obere und eine untere Ringscheibe besitzen, sowie mehrere in Umfangsrichtung beabstandete Leitschaufeln, die sich jeweils zwischen der oberen und der unteren Ringscheibe erstrecken.
In Wasserturbinen und Pumpenturbinen eingesetzte Stützoder Leitringe besitzen üblicherweise eine obere und eine untere Ringplatte, die in Achsrichtung voneinander beabstandet sind, sowie mehrere in Umfangsrichtung gleich beabstandet angeordnete Stütz- oder Leitschaufeln, deren jede sich zwischen der oberen und der unteren Ringscheibe erstreckt.
Gemäss dem herkömmlichen Herstellverfahren derartiger Leitringe werden obere und untere Ringplatte und die Leitschaufeln getrennt hergestellt. Danach wird nach korrektem Anordnen der Leitschaufeln zwischen oberer und unterer Ringplatte ein Schweissen durchgeführt längs den Umfängen der Ober- und Unterenden der Leitschaufeln, um so die Leitschaufeln an oberer und unterer Ringplatte starr oder steif zu befestigen.
Dieses herkömmliche Verfahren ist jedoch ausserordentlich unwirtschaftlich und kann bei der Herstellung von Leitschaufeln für Wasserturbinen nicht zweckmässig verwendet werden, die für die Verwendung unter hohen Wassersäulen oder -fallhöhen vorgesehen werden sollen. Der Abstand zwischen oberer und unterer Ringscheibe ist nämlich bei einem derartigen Leitring zu gering. In bestimmten Fällen ist der Abstand zwischen zwei Ringscheiben an den Innenumfängen dieser Ringe sehr klein, wie beispielsweise 28 cm. Es ist daher ausserordentlich schwierig, eine befriedigende Schweissung durchzuführen mittels Einsetzen der Schweissgeräte in den begrenzten Raum zwischen oberer und unterer Ringscheibe. Folglich kann die gewünschte Qualität der verschweissten Teile kaum erreicht werden, und darüber hinaus hat sich häufig erwiesen, dass sogar das Schweissen nicht durchgeführt werden kann.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Herstellverfahren für Leitringe für Wasserturbinen und Pumpenturbinen anzugeben, durch das eine gute Qualität der verschweissten Konstruktion sichergestellt ist, unabhängig vom Abstand zwischen oberer und unterer Ringscheibe.
Zu diesem Zweck wird gemäss der Erfindung ein Herstellverfahren für Leitringe zur Verwendung in einer Wasserturbine und einer Pumpenturbine angegeben, wobei der Leitring eine obere und eine untere Ringscheibe und mehrere in Umfangsrichtung beabstandete Leitschaufeln besitzt, die sich jeweils zwischen oberer und unterer Ringscheibe erstrecken, das sich dadurch auszeichnet, dass Öffnungen in zumindest der oberen Ringscheibe an Stellen ausgebildet werden, an denen die Leitschaufeln anzuordnen sind, dass obere und untere Ringscheibe voneinander beabstandet mit einem festen Abstand dazwischen angeordnet werden, dass mehrere Formen, die jeweils einen Formenraum entsprechend der Form der Leitschaufeln besitzen. an
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festen Stellen zwischen oberer und unterer Ringscheibe so angeordnet werden, dass die Räume in den Formen mit entsprechenden Öffnungen in der oberen Ringscheibe in Verbindung gebracht sind, dass eine Elektroschlackenschweissung in jedem der Räume der Formen durch die zugeordneten Öffnungen in der oberen Ringscheibe so durchgeführt wird, dass der Raum in der Form und mindestens ein Teil eines Raumes, welcher durch die zugeordnete Öffnung in der oberen Ringscheibe bestimmt ist, mit geschmolzenem Metall gefüllt wird, dass das die Räume in den Formen füllende geschmolzene Metall abgekühlt und verfestigt wird zur Bildung der Leitschaufeln und zum gleichzeitigen starren Verbinden von oberer und unterer Ringscheibe über diese gebildeten Leitschaufeln, und dass die jeweiligen Formen von den Leitschaufeln entfernt werden.
Die Erfindung gibt also ein Herstellverfahren für einen Leitring für Wasserturbinen oder Pumpenturbinen an, der eine obere Ringscheibe, eine untere Ringscheibe und mehrere in Umfangsrichtung gleich beabstandete Leitschaufeln enthält, die sich zwischen oberer und unterer Ringscheibe erstrecken. Das Verfahren umfasst auch das Bilden von Öffnungen in der oberen und der unteren Ringscheibe an Stellen, an denen die Leitschaufeln anzuordnen sind, das Anordnen von oberer und unterer Ringscheibe derart, dass die Öffnungen in der oberen und der unteren Ringscheibe in Vertikalrichtung ausgerichtet sind, das Anordnen mehrerer Formen, die jeweils einen Raum einer Form enthalten, die mit der der Leitschaufeln übereinstimmt, derart, dass die Räume in den Formen in Verbindung mit dem jeweiligen Paar von Öffnungen in oberer und unterer Ringscheibe gebracht sind, und das Erreichen einer Elektroschlackenschweissung in dem Raum jeder Form durch die jeweilige Öffnung in der oberen Ringscheibe zum Füllen des Raumes mit dem Schweissmetall, um so die Leitschaufeln zu bilden und um gleichzeitig die obere und die untere Ringscheibe über die so gebildeten Leitschaufeln zu verbinden.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Schnitt einen zusammengesetzten oder vollständigen Leitring;
Fig. 2 im Schnitt einen anders ausgebildeten, vollständigen Leitring.
Fig. 3 den Schnitt III—III in Fig. 2;
Fig. 4A bis 4C Teilaufsichten einer oberen Ringscheibe mit verschieden ausgebildeten, in der oberen Ringscheibe geformten Öffnungen;
Fig. 5 perspektivisch teilweise einen Leitring bei der Herstellung zur Darstellung der Art, wie eine Elektroschlackenschweissung im Raum der Form erreicht wird;
Fig. 6 vergrössert perspektivisch ein Beispiel einer Form, wie sie zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens verwendbar ist;
Fig. 7 den Schnitt VII—VII gemäss Fig. 5;
Fig. 8 eine Ansicht ähnlich Fig. 5 mit jedoch Abschmelzelektroden-Drähte anstelle von Abschmelzelektroden-Platten, wie in Fig. 5 dargestellt;
Fig. 9 einen Schnitt ähnlich Fig. 7, bei dem die untere Ringscheibe mit einer darin ausgebildeten Vertiefung versehen ist;
Fig. 10 einen Schnitt ähnlich Fig. 7, bei dem die untere Ringscheibe mit darin ausgebildeten Öffnungen versehen ist;
Fig. II einen Schnitt ähnlich Fig. 7, wobei im Raum der Form ein Kernteil eingesetzt ist.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen Beispiele zusammengesetzter oder vollständiger Stütz- oder Leitringe. Fig. 1 zeigt einen Leitring 10, der eine obere Ringscheibe 11, eine von der oberen Ringscheibe 11 in Axialrichtung beabstandete untere Ringscheibe 12 und mehrere in Umfangrichtung gleich beabstandete Stütz- oder Leitschaufeln 13 enthält, deren jede sich zwischen der oberen und der unteren Ringscheibe 11, 12 erstreckt.
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Die Fig. 2 und 3 zeigen einen weiteren Leitring20. Dieser Leitring 20 besitzt eine obere Ringscheibe 21, eine untere Ringscheibe 22, die von der oberen Ringscheibe 21 in Achsrichtung beabstandet ist und sich zu letzterer parallel erstreckt sowie mehrere in Umfangsrichtung gleich beabstandete Leitschaufeln 23, deren jede sich zwischen oberer und unterer Ringscheibe 21,
22 erstreckt.
Der Leitring 10 gemäss Fig. 1 kann im wesentlichen gemäss dem gleichen Verfahren hergestellt werden wie der Leitring 20 gemäss Fig. 2 und 3. Aus diesem Grund wird im folgenden das erfindungsgemässe Herstellverfahren beispielhaft für Leitringe erläutert, wie sie in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind.
Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren werden erste Öffnungen in der Dickenrichtung der oberen Ringscheibe 21 an Stellen gebildet, an denen die Leitschaufeln 23 anzuordnen sind. Diese Öffnungen sind dazu vorgesehen, dass eine Führungsdüse bzw. ein Führungsrohr eines Elektroschlackenschweissgerätes in den Raum einer weiter unten erläuterten Form eingesetzt oder eingeführt werden kann. Folglich ist jede Form einer Öffnung zulässig, die das Einsetzen des Führungsrohrs durch sie hindurch ermöglicht.
Bei dem in Fig. 4A dargestellten Beispiel sind die Öffnungen in Form mehrerer Löcher 25 ausgebildet, während bei dem anderen in Fig. 4B dargestellten Beispiel jede der Öffnungen aus einem Langloch oder einem Schlitz 26 besteht mit einer Form ähnlich der Querschnittsform der Leitschaufeln 23, jedoch etwas kleiner als diese. Gemäss dem in Fig. 4C dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel ist jede der Öffnungen als Schlitz 27 einer Form und Grösse ausgebildet, die mit der des Querschnitts der Leitschaufeln 23 übereinstimmen.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird im folgenden mit insbesonderem aber beispielhaftem Bezug auf die Form der Öffnung 27 gemäss Fig. 4C erläutert, obgleich das erfindungsgemässe Verfahren in gleicher Weise auf Öffnungen anwendbar ist, wie sie in den Fig. 4A und 4B dargestellt sind.
Anschliessend werden obere und untere Ringscheibe 21,22 mit dem erforderlichen Abstand angeordnet, d.h. dass ein Abstand, der im wesentlichen gleich der Höhe der Leitschaufeln
23 ist, dazwischen freigelassen ist. Dann werden mehrere Formen ähnlich der Form 30 gemäss Fig. 6 an vorgegebenen Stellen zwischen den beabstandeten oberen und unteren Ringscheiben 21 und 22 in einer Weise angeordnet, wie sie in Fig. 5 und 7 dargestellt ist.
Wie sich insbesondere aus Fig. 6 ergibt, ist die Form 30 teilbar mit zwei trennbaren Abschnitten 31,32, deren jeder eine Vertiefung 33,34 besitzt. Diese Vertiefungen 33,34 bilden zusammengesetzt einen Raum 36 einer Form, die der der Leitschaufel 23 entspricht, wenn die beiden Abschnitte 31,32 zusammengebracht sind und miteinander mittels Klammern 35 einstückig gehalten sind. Ein Paar von Anschlüssen 37 ist in jedem Abschnitt 33,34 der Form 30 eingeschraubt, an denen, wie dargestellt, eine Einlassleitung 38 und eine Auslassleitung 39 befestigt sind derart, dass ein Kühlfluid durch einen in jedem Formen-Abschnitt33,34 gebildeten Durchschnitt 40 (Fig. 7) strömen bzw. umgewälzt werden kann.
Wie sich aus Fig. 7 ergibt, ist der Raum 36 mit der in der oberen Ringscheibe 21 gebildeten Öffnung27 ausgerichtet angeordnet und mit dieser in Verbindung, wenn jede Form richtig in der vorgegebenen Stellung zwischen oberer und unterer Ringscheibe 21, 22 angeordnet ist.
Dann wird eine ring- oder scheibenförmige Platte 43 mit Öffnungen 42, deren jede in Form und Grösse der Öffnung 27 in der oberen Ringscheibe 21 entspricht, auf der oberen Ringscheibe 21 so angeordnet, dass die Öffnungen 42 mit den ensprechenden Öffnungen 27 der oberen Ringscheibe 21 ausgerichtet sind.
Nach Anordnung der Platte 43 bzw. des Plattenteils wird eine
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Elektroschlackenschweissung in den Raum 36 jeder Form 3Ü in der folgenden Weise erreicht:
Eine verzehrende oder Abschmelz-Düse bzw. ein -Rohr 45 eines Elektroschlackenschweissgerätes ist in den Raum 36 der Form 30 durch dieÖffnung42 in der scheibenförmigen Platte 43 und durch die Öffnung27 in der oberen Ringscheibe 21 eingeführt. Eine verzehrende oder Abschmelz-Plattenelektrode 46 ist kontinuierlich von einem Zuführ- oder Speisemotor 27 unter Führung durch das Rohr45 eingeführt. Die Plattenelektrode 46 wird kontinuierlich durch die Wärme oder Hitze geschmolzen, die durch einen elektrischen Strom erzeugt wird, der durch die Plattenelektrode 46 selbst, die geschmolzene Schlacke48 und geschmolzenes Metall 49 fliesst, um so den Raum 36 in der Form 30 und zumindest einen Teil des Raums zu füllen, der durch die Öffnungen 27 und 42 in der oberen Ringscheibe 21 und der scheibenförmigen Platte 43 gebildet ist.
Das geschmolzene Metall 49 wird nacheinander oder aufeinanderfolgend verfestigt, wenn es durch die gekühlte Wand der Form 30 gekühlt wird, wie das durch das verfestigte Metall 50 in Fig. 7 wiedergegeben ist.
Es zeigt sich, dass die Leitschaufel 23 gebildet wird und dass gleichzeitig obere und untere Ringscheibe 21,22 starr miteinander verbunden werden über die so gebildete Leitschaufel 23,
wenn die Elektroschlackenschweissung im Raum 36 der Form 30 beendet ist.
Schliesslich werden die Form 30 und die scheibenförmige Platte 43 entfernt und wird derTeil des Schweissmetalls, der im Raum der Öffnung 42 in der scheibenförmigen Platte 43 verfestigt ist, mittels mechanischer Bearbeitung entfernt.
Selbstverständlich sind nicht ausschliesslich verzehrende oder Abschmelz-Plattenelektroden zu verwenden, sondern können ebenso anders ausgebildete verzehrende oder Abschmelzelek- 35 troden leicht verwendet werden. Beispielsweise kann die Abschmelz-Plattenelektrode durch mehrere Abschmelz-Drähte 146ersetzt werden, wieinFig. 8 dargestellt. In einem derartigen Fall werden, wie in Fig. 8 dargestellt, die Abschmelzdrähte 146 kontinuierlich in den Formen-Raum 36 eingeführt mittels des 40 Zuführmotors 47 durch Führungen entsprechender Abschmelz-Düsen oder-Rohre 145. Jedoch ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten die Verwendung einer Plattenelektrode 46 vorzuziehen und zu empfehlen.
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Gemäss dem erläuterten erfindungsgemässen Verfahren erfolgt die Bildung der Leitschaufeln und das miteinander Verbinden von oberer und unterer Ringscheibe simultan mittels einer Elektroschlackenschweissung, die in den Räumen der Formen erreicht wird, so dass ein erhöhter Wirkungsgrad der '° Fertigungsarbeit gewährleistet ist. Die bei dem erfindungsgemässen Verfahren zum Vollenden eines Leitrings erforderliche Zeit ist tatsächlich um etwa das Zehnfache kürzer als die bei herkömmlichen Verfahren erforderliche Zeit.
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Gleichzeitig kann gemäss der Erfindung ein qualitativ hochstehender Leitring ohne wesentliche Schwierigkeiten erzeugt werden, selbst wenn der Abstand zwischen oberer und unterer Ringscheibe 21,22 klein ist, da die Abschmelz-Elektroden durch die in der oberen Ringscheibe 21 gebildeten Öffnungen einge- 50 führt bzw. zugeführt werden.
Weiter kann der Wirkungsgrad der Arbeit noch weiter dadurch erhöht werden, dass das Elektroschlackenschweissen automatisch durchgeführt wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, dass das 55 erfindungsgemässe Verfahren insbesondere zweckmässig bei der I lerstellung solcher Leitringe ist. die einen kleinen Abstand zwischen oberer und unterer Ringscheibe besitzen, wie diejenigen für Wasserturbinen, die zur Verwendung bei hohen Fallhöhen vorgesehen sind. Jedoch kann selbstverständlich das erfindungsgemässe Verfahren auch bei der Herstellung von Leitschaufeln verwendet werden. die relativ grosse Abstände zwi-5 sehen oberer und unterer Ringscheibe besitzen.
Fig. 9 zeigt eine Weiterbildung der unteren Ringscheibe, wobei im übrigen gleiche Teile wie in dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel gleiche Bezugszeichen besitzen.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel sind, wie in Fig. 9 deutlich dargestellt, Vertiefungen 51 in der Fläche der unteren Ringscheibe 122 ausgebildet an Stellen, an denen die Leitschaufeln 23 zu sichern sind. Jede Vertiefung51 besitzt eine Form, die im 15 wesentlichen der Querschnittsform der Leitschaufeln 23 entspricht. Wenn obere und untere Ringscheibe 21,122 mit dem vorgegebenen Abstand voneinander angeordnet sind, werden die Vertiefungen 51in der Oberfläche der unteren Ringscheibe 122 mit den entsprechenden Öffnungen 127 in der oberen 20 Ringscheibe 121 vertikal ausgerichtet. Zusätzlich sind, wenn die Formen 30 richtig zwischen oberer und unterer Ringscheibe 21, 122 angeordnet sind, die Räume 36 in den Formen 30 jeweils in Verbindung mit den Öffnungen 127 in der oberen Ringscheibe 21 und den Vertiefungen 51 in der unteren Ringscheibe 122. Durch das Vorsehen der Vertiefungen 51 wird der Schweissbereich erhöht, um so eine grössere Festigkeit der Verbindung zwischen den Leitschaufeln 23 und der unteren Ringscheibe 122 zu erreichen.
Fig. 10 zeigt eine weitere Weiterbildung der unteren Ringscheibe. In Fig. 10 sind die gleichen Teile wie bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die untere Ringscheibe 222 gemäss Fig. 10 ist an Stellen, an denen die Leitschaufeln 23 anzuordnen sind, mit Schlitzen oder Öffnungen 151 einer Form versehen, die im wesentlichen der Querschnittsform der Leitschaufeln 23 entspricht. Die Öffnungen 151 der unteren Ringscheibe 222 sind vertikal ausgerichtet zu den entsprechenden Öffnungen 127 in der oberen Ringscheibe 21, wenn die beiden Ringscheiben 21,222 mit vorgegebenem Abstand zueinander angeordnet sind. Weiter sind, wenn die Formen 30 richtig zwischen oberer und unterer Ringscheibe 21, 222 angeordnet sind, die Räume 36 in den Formen 30 in Verbindung mit den zugehörigen Öffnungen 127,151 in oberer und unterer Ringscheibe 21, 222.
Vor der Durchführung der Elektroschlackenschweissung kann eine ringförmige oder scheibenförmige Platte 53 öder ein Plattenteil mit Vertiefungen 52, die an Stellen ausgebildet sind, die den Öffnungen 151 in der unteren Ringscheibe 222 entsprechen, in Berührung mit der Unterseite der unteren Ringscheibe 222 so angeordnet werden, dass die Öffnungen 151 in letzterer verschlossen oder abgeschlossen werden.
Die Öffnungen 151 dienen zur Vergrösserung des Schweiss-bereiches, um eine grössere mechanische Festigkeit der Schweissverbindung zwischen den zu formenden Leitschaufeln 23 und der unteren Ringscheibe 222 sicherzustellen. Darüber hinaus wird, da das qualitätsschwächere Schweissen, das zu Beginn des Schweissens unvermeidbar stattfindet, in dem Raum der Vertiefung52 durchgeführt wird, diese qualitätsschwächere Schweissung vollständig aus dem Schweissbereich zwischen der Wand der Öffnung 151 und dem verfestigten Schweissmetall 50 ausgeschlossen, wodurch die mechanische Festigkeit der Schweissverbindung weiter sichergestellt wird.
Fig. 11 zeigt ein weiteres Ausführungbeispiel der Erfindung, bei dem gleiche Teile wie bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Gemäss diesem Ausführungsbeispiel ist eine Kernplalte oder
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ein kenimetall SS in den Raum eingesetzt, der durch die Vertiefung 52 in der Platte 53. die Öffnung 151 in der unteren Ringscheibe 222, den Raum 36 in der Form 30 und die Öffnung 27 in der oberen Ringplatte 21 gebildet ist, um so diesen Gesamtraum im wesentlichen in zwei Abschnitte zu teilen. Abschmelz-Diisen oder -Rohre 245,261 sind jeweils in diese beiden *. Abschnitte eingesetzt, und Absehmelz-Plattenelektroden 246, 2(>2 sind jeweils in diese beiden Abschnitte durch Führung der
\bschmclz-Rohre 245,261 eingeführt mittels Zufiihrmotoren 247 bzw. 263. Auf diese Weise wird eine Elektroschlackenschweissung simultan in beiden Abschnitten des Raums durchgeführt. Selbstverständlich ist dieses Ausführungsbeispiel vorteil-5 haft in bezug auf verringerte Herstellkosten und kürzere Arbeitszeit, da die Menge des Schweissmetalls 50 infolge des Vorhandenseins des Kernmetalls 55 beträchtlich eingespart werden kann.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. 630 144
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum Herstellen von Leitringen für Wasserturbinen oder Pumpenturbinen, wobei die Leitringe eine obere und eine untere Ringscheibe besitzen sowie mehrere in Umfangsrich-tung beabstandete Leitschaufeln, die sich jeweils zwischen der oberen und der unteren Ringscheibe erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest der oberen Ringscheibe Öffnungen an Stellen ausgebildet werden, an denen die Leitschaufeln anzuordnen sind, dass die obere und die untere Ringscheibe voneinander beabstandet mit einem festen Abstand dazwischen angeordnet werden, dass mehrere Formen, die jeweils einen Formenraum entsprechend der Form der Leitschaufeln besitzen, an festen Stellen zwischen oberer und unterer Ringscheibe so angeordnet werden, dass die Räume in den Formen mit entsprechenden Öffnungen in der oberen Ringscheibe in Verbindung gebracht sind, dass ein Elektroschlackenschweissen in jedem der Räume in den Formen durch die zugeordneten Öffnungen in der oberen Ringscheibe so durchgeführt wird, dass der Raum in der Form und mindestens ein Teil eines Raumes, welcher durch die zugeordnete Öffnung in der oberen Ringscheibe bestimmt ist mit geschmolzenem Metall gefüllt wird, dass das die Räume in den Formen füllende geschmolzene Metall abgekühlt und verfestigt wird zur Bildung der Leitschaufeln und zum gleichzeitigen starren Verbinden von oberer und unterer Ringscheibe über die so gebildeten Leitschaufeln, und dass die jeweiligen Formen von den Leitschaufeln entfernt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weiter Vertiefungen in der unteren Ringscheibe an Stellen gebildet werden, an denen die Leitschaufeln anzuordnen sind, vor dem Anordnen von oberer und unterer Ringscheibe, wobei das Anordnen von oberer und unterer Ringscheibe mit Abstand zueinander so durchgeführt wird, dass die Öffnungen in der oberen Ringscheibe vertikal zu den entsprechenden Vertiefungen der unteren Ringscheibe ausgerichtet sind, während das Anordnen der Form zwischen oberer und unterer Ringscheibe so durchgeführt wird, dass die Räume in den Formen in Verbindung sind mit entsprechenden Öffnungen der oberen Ringscheibe und entsprechenden Vertiefungen der unteren Ringscheibe.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in der unteren Ringscheibe gebildeten Vertiefungen eine Form besitzen, die im wesentlichen der Querschnittsform der Leitschaufeln entspricht.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Öffnungen in der unteren Ringscheibe an Stellen gebildet werden, an denen die Leitschaufeln anzuordnen sind, vor dem beabstandeten Anordnen von oberer und unterer Ringscheibe, wobei das Anordnen von oberer und unterer Ringscheibe mit Abstand zueinander so durchgeführt wird, dass die Öffnungen in der oberen Ringscheibe in vertikaler Ausrichtung zu entsprechenden Öffnungen in der unteren Ringscheibe gebracht werden, während das Anordnen der Formen zwischen oberer und unterer Ringscheibe so durchgeführt wird, dass die Räume in den Formen in Verbindung mit entsprechenden Öffnungen in oberer und unterer Ringscheibe gebracht werden, und dass weiter eine Platte in Berührung mit der Unterseite der unteren Ringplatte gebracht wird, um die Öffnungen der unteren Ringplatte zu verschliessen, vor dem Durchführen der Elektro-schlackenschweissung.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen in der unteren Ringplatte jeweils eine Form besitzen, die der Querschnittsform der Leitschaufeln entspricht.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte mit mehreren Vertiefungen versehen ist, die in Verbindung mit entsprechenden Öffnungen der unteren Ringscheibe gebracht werden, wenn die Platte mit letzterer in Berührung gebracht wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Kernteil in jedem der Räume in den Formen angeordnetwird, um den Raum in jeder Form in zumindest zwei Abschnitte zu teilen, wobei das Durchführen der Elektroschlackenschweissung für jeden der beiden Abschnitte des Raums in jeder Form durchgeführt wird.
  8. B. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Öffnung in der oberen Ringscheibe durch mehrere in Dickenrichtung durchgehende Löcher gebildet wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Öffnung in der oberen Ringscheibe eine Form besitzt, die mit der öuerschnittsform der Leitschaufeln übereinstimmt.
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JPS5628227B2 (de) 1981-06-30

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