CH630184A5 - Film scanner - Google Patents

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CH630184A5
CH630184A5 CH484777A CH484777A CH630184A5 CH 630184 A5 CH630184 A5 CH 630184A5 CH 484777 A CH484777 A CH 484777A CH 484777 A CH484777 A CH 484777A CH 630184 A5 CH630184 A5 CH 630184A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
film
scanning device
measuring chamber
transport
sensor
Prior art date
Application number
CH484777A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Joerg Laubscher
Johann Winterholler
Albert Stegmueller
Hans Mamberer
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Maschf Augsburg Nuernberg Ag filed Critical Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0027Devices for scanning originals, printing formes or the like for determining or presetting the ink supply

Landscapes

  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Abtastgerät zur Ermittlung der Flächendeckung eines Films, insbesondere einer Filmmontage zur Herstellung einer Offsetdruckplatte, mit einer den Film auf seiner gesamten Breite durchstrahlenden Lichtquelle und einem hierauf ausgerichteten, durch den Film hiervon getrennten Aufnehmer, der in mehrere Zonen unterteilt und mit einer Einrichtung zur Auswertung der gemessenen Werte verbunden ist.
Wie der DT-OS 1 761 333 entnommen werden kann, lässt sich durch Messen der Helligkeitsverteilung einer transparenten Druckvorlage, etwa einer Filmmontage, auf einfache Weise ein genaues Mass zur Einstellung der Farb-Zonenschrauben ermitteln.
Aus der M.A.N.-Schrift «Forschen, Planen, Bauen», Heft 6, ist nun eine Anordnung der eingangs erwähnten Art mit einer sich drehenden Trommel aus transparentem Material zum Aufspannen des abzutastenden Films bekannt. Der von einer innerhalb der Trommel angeordneten Lichtquelle erzeugte und durch die Trommel und den Film hindurchtretende Lichtstrom wird hierbei von einem ausserhalb der Trommel angeordneten Aufnehmer registriert. Das Aufspannen des abzutastenden Films auf eine drehbare Trommel kann jedoch sehr zeitaufwendig sein und erfordert eine hohe Sorgfalt und Erfahrung des Bedienungspersonals. Ausserdem führt die Verwendung einer Trommel als Träger für den abzutastenden Film, insbesondere bei grossen Filmlängen, zu einer starken Durchmesservergrös-serung der Trommel und damit zu einem starken Anwachsen der Baugrösse der Gesamtanordnung. Hiervon jedoch ganz abgesehen erfordert die bei der bekannten Anordnung notwendige Aufspannvorrichtung auf der Trommel einen hohen konstruktiven, fertigungstechnischen und materialmässigen Einsatz. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung, bei welcher der gesamte Trommelinnenraum ausgeleuchtet ist,
besteht darin, dass es zum Auftreten von Streulicht und damit zu einer nicht unbeträchtlichen Verfälschung der Messergebnisse kommen kann.
Eine weitere bekannte Anordnung lässt sich der DT-AS 22 29 500 entnehmen. Hierbei sind eine stationäre Einspannung des zu vermessenden Films und eine gleichzeitige Belichtung und Auswertung des gesamten Films über die ganze Länge und Breite vorgesehen. Die Länge und Breite der hier verwendeten Aufnehmer muss daher der gesamten Länge und Breite der zugeordneten Druckzone entsprechen. Aufnehmer einer derartigen Grössenordnung stehen jedoch nicht mehr als Serienbauteile zur Verfügung, so dass hierbei Spezialanfertigungen in Kauf genommen werden müssen. Dies kann sich negativ auf die Gestehungskosten und damit die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage auswirken. Ausserdem ist eine gleichmässige Ausleuchtung der zu vermessenden Filmvorlage auf ihrer gesamten Fläche schwierig und stellt daher ebenfalls eine besondere konstruktive Anforderung sowie eine permanente Fehlerquelle dar.
Hiervon ausgehend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Lösungen eine wirtschaftliche und dennoch zuverlässige Anordnung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die einfach und leicht und zeitsparend bedienbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einer Anordnung der eingangs erwähnten Art in überraschend einfacher Weise dadurch, dass der Film in gespanntem Zustand durch eine mit einem Eingabeschlitz und einem Ausgabeschlitz versehene, stationäre Messkammer hindurchtransportierbar ist, welche die Lichtquelle und den Aufnehmer enthält. Durch den Wegfall einer Aufspanntrommel sowie der hierauf benötigten Aufspannvorrichtungen ergibt sich hierbei eine einfache, platzsparende und leicht bedienbare Anordnung. Für die Lichtquelle und den Aufnehmer, der sich hier in an sich bekannter Weise lediglich als schmaler, zonenweise unterteilter Streifen über die
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Filmbreite erstreckt und nicht die gesamte Filmfläche bedeckt, können dabei dennoch in vorteilhafter Weise handelsübliche und daher hinsichtlich ihrer Gestehungskosten günstige Bauteile Verwendung finden.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin- 5 dung kann die Messkammer durch zwei nebeneinander angeordnete Walzenpaare begrenzt sein, zwischen deren Walzen der Film hindurchführbar ist. Die Eingabe des zu vermessenden Films in den Einzugsspalt zusammenwirkender Walzen ist leicht und ohne Anstrengung durchzuführen. Die den Einzug io und den Weitertransport des Films übernehmenden Walzen, die satt aneinander anliegen, stellen dabei zugleich eine zuverlässige Abschirmung der Messkammer gegen von aussen eindringendes Licht dar. 1 ^
Zweckmässig können die Walzenpaare jeweils eine ange- 15 triebene Transportwalze und eine mitgenommene Anpresswalze enthalten. Hierdurch lässt sich ein einfacher Antrieb erreichen. Ausserdem ist auf einfache Weise sichergestellt, dass sich die Umfangsgeschwindigkeiten der Transportwalze und der zugeordneten Anpresswalze trotz grosser Durchmesser- 20 toleranzen selbsttätig aufeinander einstellen können.
Vorteilhaft kann zum Antrieb der Transportwalzen ein drehzahlkonstanter Motor vorgesehen sein. Hierdurch ist eine über den gesamten Messvorgang konstantbleibende Geschwindigkeit und damit ein einfacher Aufbau der die 25 gemessenen Daten auswertenden Einrichtung sichergestellt.
Eine Transportgeschwindigkeit der Walzen von etwa zwei Metern pro Sekunde hat sich als besonders zweckmässig erwiesen, da hierbei einerseits noch ausreichend kurze Messzeiten erreicht werden und andererseits die auf den zu vermessenden 30 Film ausgeübten Zugkräfte soweit in Grenzen bleiben, dass auch noch geklebte Filmmontagen vermessen werden können. Hierdurch lassen sich die Vorbereitungsarbeiten bei nachträglich auftretenden geringen Änderungen wesentlich vereinfachen. 35
Zur Ausschaltung möglicher Fehlerquellen kann gemäss einer weiteren Fortbildung der Erfindung der Innenraum der Messkammer, also insbesondere die Walzen, mit einem nicht reflektierenden Material beschichtet sein. Ausserdem kann die Messkammer im Bereich zwischen den Walzenpaaren mit 40 einer wenigstens einseitig abnehmbaren Abdeckung versehen sein. Hierdurch kann das Auftreten von Streulicht wirksam verhindert werden und ist dennoch eine optimale Zugänglichkeit sichergestellt.
Vorteilhaft kann ferner im Bereich zwischen dem Ein- und 45 dem Auslassschlitz ein Führungsblech angeordnet sein, auf dem der Film aufliegt und das eine quer zur Transportrichtung verlaufende, schlitzförmige Ausnehmung für den Aufnehmer aufweist. Diese Massnahmen ergeben eine zuverlässige Führung des zu vermessenden Films. Ausserdem ist hierbei trotz einer äusserst schmalen Ausführung des Aufnehmers eine zuverlässige Abdichtung gegen von aussen eindringendes Streulicht sichergestellt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen in Filmtransportrichtung gelegten Schnitt durch ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung, 60
Fig. 2 eine Vorderansicht des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels und
Fig. 3 den von einer Anordnung gemäss Fig. 1 und 2 ausgehenden Signalfluss anhand eines Blockschaltbilds.
In Fig. 1 ist bei 1 eine zur Herstellung einer Offsetdruck- 65 platte bestimmte Filmmontage angedeutet, deren Flächendek-kung, d. h. das Verhältnis von hellen zu dunklen Flächen, vorteilhaft zur Einstellung der Farbzonenschrauben im Bereich des
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Farbmessers der Druckmaschine Verwendung finden können. Hierzu wird die Filmmontage 1 zwischen einer Lichtquelle und einem Aufnehmer 3 hindurchtransportiert, die in einer mit einem Eingabeschlitz 4 und einem Ausgabeschlitz 5 versehene Messkammer 6 angeordnet sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zur seitlichen Begrenzung der Messkammer 5 zwei mit geringem Abstand nebeneinander angeordnete Walzenpaare 7 und 8 vorgesehen. Die Walzenpaare 7 und 8 enthalten jeweils eine angetriebene Transportwalze 9 und ein mitgenommene Anpresswalze 10, zwischen denen die Filmmontage 1 hindurchgeführt wird und die daher unter Bildung des Eingabeschlitzes 4 bzw. des Ausgabeschlitzes 5 gegeneinander angestellt sind. Die Walzenpaare 7 und 8 übernehmen dabei in vorteilhafter Weise gleichzeitig den Einzug und Weitertransport der Filmmontage 1 sowie die Abschirmung der Messkammer 6 gegen seitlich eindringendes Streulicht. Zum Antrieb der Transportwalzen 9 kann zur Gewährleistung einer konstanten Transportgeschwindigkeit ein drehzahlgeregelter Motor Verwendung finden. Der hiermit verbundene Regelungsaufwand lässt sich jedoch dadurch vermeiden, dass ein lastunabhängiger Motor vorgesehen ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist für die Transportwalzen 9 beider Walzenpaare 7 und 8 ein gemeinsamer Motor 11 vorgesehen, der mit Hilfe eines Riemens 12 mit den angetriebenen Transportwalzen 9 beider Walzenpaare 7 und 8 verbunden sein kann. Es wäre jedoch auch ein Kettentrieb bzw. ein Zahnradvorgelege denkbar. Durch die Verwendung eines gemeinsamen Antriebsmotors sind im Bereich beider Walzenpaare 7 und 8 gleiche Transportgeschwindigkeiten und damit in vorteilhafter Weise eine gestraffte Führung der Filmmontage 1 sichergestellt. Die nicht angetriebenen Walzen 10 der Walzenpaare 7 und 8 können sich selbsttätig der eingestellten Transportgeschwindigkeit anpassen, so dass auch aufgrund von Geschwindigkeitsunterschieden sich ergebender Schlupf nicht zu befürchten ist. Eine Transportgeschwindigkeit von einem bis drei, vorzugsweise zwei, Metern pro Sekunde hat sich als besonders zweckmässig erwiesen.
Zwischen den Transportwalzen 9 der nebeneinander angeordneten Walzenpaare 7 und 8 kann zweckmässig ein bis an die Walzenoberfläche herangeführtes Führungsblech 13 angeordnet sein, dessen Auflagefläche zur Aufnahme der Filmmontage 1 auf die Ein- bzw. Ausgabeschlitze 4 bzw. 5 ausgerichtet ist. Hierdurch ist auf einfache Weise eine sichere Führung der Filmmontage 1, insbesondere der Anfänge und der Enden, vom Eingabeschlitz 4 zum Ausgabeschlitz 5 und zudem eine Abschirmung der Messkammer 6 gegen vom Antrieb her eindringenden Schmutz bzw. eindringendes Licht sichergestellt. Zur weiteren Abschirmung der Messkammer 6 gegen unerwünschtes Streulicht kann im Bereich der den Transportwalzen 9 gegenüberliegenden Anpresswalzen 10 eine vorteilhaft abnehmbare bzw. anschwenkbare Abdeckhaube 14 vorgesehen sein, die mit ihren Kanten zweckmässig an der Walzenoberfläche bzw. seitlichen Gestellwänden aufliegt.
In Fig. 2 ist die Abdeckhaube 14 in ihrer abgeschwenkten Stellung bezeichnet. Die Lichtquelle 2, für die vorteilhaft eine handelsübliche Röhrenlampe Verwendung finden kann, kann mittels beidseitig angeordneter Halter 15 an der abschwenkbaren Abdeckhaube 14 gelagert sein. Beim Abschwenken der Abdeckhaube 14 wird daher gleichzeitig auch die zur Bildung der Lichtquelle 2 vorgesehene Röhrenlampe abgeschwenkt, so dass sich ohne weiteres ein ungehinderter Zugang zum Aufnehmer 3 und zur Lichtquelle 2 ergibt. Es wäre jedoch auch denkbar, die zur Bildung der Lichtquelle 2 verwendete Röhrenlampe leicht abnehmbar in seitlichen Gestellwänden zu lagern. Der Aufnehmer 3, der, wie Fig. 2 ebenfalls erkennen lässt, über seiner Länge zonenweise unterteilt ist, kann mehrere nebeneinander angeordnete Aufnahmeelemente 16 umfassen, deren Länge genau der Breite einer Zone entspricht. Die Breite der
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Aufnahmeelemente 16 und damit des Aufnehmers 3 kann im Verhältnis zu ihrer Länge klein sein. Die damit erreichte kleine lichtempfindliche Aufnahmefläche kann vorteilhaft ohne jeden Aufwand gleichmässig ausgeleuchtet werden. Zur Bildung der Aufnahmeelemente 16 können vorteilhaft handelsübliche optische Wandler, etwa sogenannte Faseroptiken, Verwendung finden. Die den Aufnehmer 3 bildenden Aufnahmeelemente 16 können zweckmässig in eine über die gesamte Filmbreite sich erstreckende, schlitzförmige, schmale Ausnehmung 17 des Führungsblechs 13 eingelassen sein. Hierdurch ist ein einwandfreier Sitz sichergestellt und durch seitliches Verschieben des Führungsblechs 13 eine einfache Justierbarkeit gewährleistet.
Zur Ausschaltung einer störenden Reflexion während des Messvorgangs kann der Innenraum der Messkammer, also das Führungsblech 13, die Abdeckhaube 14 sowie die im Bereich der Lichtquelle 2 angeordneten Anpresswalzen 10, mit einem nicht reflektierenden Material beschichtet sein, etwa schwarz matt lackiert sein.
Der von der Lichtquelle 2 ausgesandte, durch den Film 1 hindurchtretende und von den Aufnahmeelementen 16 des Aufnehmers 3 aufgenommene Lichtstrom, wird, wie Fig. 3 erkennen lässt, den einzelnen Aufnahmeelementen 16 jeweils nachgeordneten Photoelementen 18 zugeführt. Zweckmässig lässt sich dies durch die Verwendung von sogenannten Faseroptiken bewerkstelligen. Die Photoelemente 18 geben ein der ankommenden Lichtintensität entsprechendes elektrisches Signal ab, welches in jeweils nachgeordneten Integratoren 19 über die ganze Filmlänge aufintegriert werden kann. Die Offsetspannung bzw. Empfindlichkeit der Integratoren ist vorteilhaft auf die Verhältnisse des Einzelfalls einstellbar, so dass ohne weiteres Filme verschiedener Breite bzw. Länge bzw. unterschiedlicher Weisswerte vermessen werden können. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Anordnung besteht darin, dass beim Beleuchten eines Weissfilms, das heisst bei vollem Lichtdurchtritt, keine Integration erfolgt. Ein Messsignal und über die Integration ein Messwert entstehen nur bei Flächendek-kung des Films. Hierdurch können ein Start-Stopp-Impuls für 5 die Messung sowie eine Überwachung des Messvorgangs entfallen. Ausserdem fällt hier die Länge des zu vermessenden Films vor und nach dem eigentlichen Sujet nicht negativ ins Gewicht, so dass auch ein Beschneiden entfallen kann. Ferner kann hier die Ansprechempfindlichkeit leicht auf alle handels-io üblichen Filmmaterialien eingestellt werden. Dies lässt sich auf einfache Weise dadurch bewerkstelligen, dass.das Ausgangssignal der Photoelemente 18 bei maximalem Lichtdurchtritt ein Nullwert ist. Da die üblichen Photoelemente bei maximaler Beaufschlagung eine Maximalspannung abgeben, kann dies 15 hier etwa durch eine Spannungsumkehr erreicht werden. Es wäre zum Beispiel auch denkbar, dass die nachfolgenden Integratoren 19 so eingestellt sind, dass diese bei maximaler Beaufschlagung bei Null stehen und umgekehrt. Das Ausgangssignal jedes Integrators 19 entspricht somit genau der Flächendek-20 kung der zugeordneten Zone des Films 1. Dieses Ausgangssignal kann gegebenenfalls unter vorheriger Speicherung in einem Speicher 20 auf einem Anzeigefeld 21 visuell sichtbar gemacht werden und/oder in einen Rechner 22 zur direkten Anpassung der ermittelten Werte an die Gegebenheiten einer 25 beliebigen Druckmaschine eingegeben werden. Dem Rechner 22 kann ebenfalls ein Speicher nachgeordnet sein.
Vorstehend ist zwar ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, ohne dass jedoch hiermit eine Beschränkung verbunden sein soll. Vielmehr ste-30 hen dem Fachmann eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um den allgemeinen Gedanken der Erfindung an die Verhältnisse des Einzelfalls anzupassen.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

630184 PATENTANSPRÜCHE
1. Abtastgerät zur Ermittlung der Flächendeckung eines Films, insbesondere einer Filmmontage zur Herstellung einer Offsetdruckplatte, mit einer den Film auf seiner gesamten Breite durchstrahlenden Lichtquelle und einem hierauf ausgerichteten, durch den Film hiervon getrennten Aufnehmer, der in mehrere Zonen unterteilt und mit einer Einrichtung zur Auswertung der gemessenen Werte verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Film (1) in gespanntem Zustand durch eine mit einem Eingabeschlitz (4) und einem Ausgabeschlitz (5) versehene, stationäre Messkammer (6) hindurchtransportier-bar ist, welche die Lichtquelle (2) und den Aufnehmer (3) enthält.
2. Abtastgerät iiach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messkammer (6) durch zwei nebeneinander angeordnete Walzenpaare (7,8) begrenzt ist, zwischen deren Walzen (9, 10) der Film (1) hindurchführbar ist.
3. Abtastgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenpaare (7,8) jeweils eine angetriebene Transportwalze (9) und eine mitgenommene Anpresswalze (10) enthalten.
4. Abtastgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb derTransportwalzen (9) ein drehzahlkonstanter Motor (11) vorgesehen ist.
5. Abtastgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportgeschwindigkeit des Films (1) etwa zwei Meter pro Sekunde beträgt.
6. Abtastgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum der Messkammer (6) mit einem nicht reflektierenden Material beschichtet ist.
7. Abtastgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messkammer (6) im Bereich zwischen den Walzenpaaren (7,8) mit einer wenigstens einseitig abnehmbaren Abdek-kung(14) versehen ist.
8. Abtastgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen dem Ein- und Auslassschlitz (4,5) ein Führungsblech (13) angeordnet ist, auf dem der Film (1) aufliegt und das eine quer zur Transportrichtung verlaufende, schlitzförmige Ausnehmung (17) aufweist, in welche der Aufnehmer (3) eingelassen ist.
9. Abtastgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Aufnehmer (3) ein schmaler, in der Länge etwa der maximalen Filmbreite entsprechender, zonenweise unterteilter Lichtleiter vorgesehen ist, dessen Einzelelemente (16) mit je einem nachgeordneten Photoelement (18) verbunden sind.
10. Abtastgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Aufnahmeelement (16) eine Faseroptik vorgesehen ist.
11. Abtastgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangssignal der Photoelemente (18) bzw. des Aufnehmers (3) bei vollem Lichtdurchtritt ein Nullwert ist.
12. Abtastgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufnahmegerät jedem Photoelement (18) ein hiervon angesteuerter Integrator (19) nachgeordnet ist, dessen Offsetspannung und Empfindlichkeit einstellbar ist.
13. Abtastgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Integrator (19) an einen Rechner (22) und/oder eine Anzeigevorrichtung (21) angeschlossen ist.
14. Abtastgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechner (22) mit der Anzeigevorrichtung (21) verbunden ist.
15. Abtastgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangswerte des Integrators (19) bzw. des Rechners (22) in einem Speicher (20 bzw. 23) speicherbar sind.
CH484777A 1976-04-27 1977-04-19 Film scanner CH630184A5 (en)

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