CH630193A5 - Schaltungsanordnung zur automatischen zwischenzeitueberwachung in verkehrssignalanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur automatischen zwischenzeitueberwachung in verkehrssignalanlagen. Download PDF

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CH630193A5
CH630193A5 CH843578A CH843578A CH630193A5 CH 630193 A5 CH630193 A5 CH 630193A5 CH 843578 A CH843578 A CH 843578A CH 843578 A CH843578 A CH 843578A CH 630193 A5 CH630193 A5 CH 630193A5
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CH843578A
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Heinrich Brunner
Karin Fischer
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Siemens Ag
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    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
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    • G08G1/097Supervising of traffic control systems, e.g. by giving an alarm if two crossing streets have green light simultaneously
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur automatischen Zwischenzeitüberwachung in Verkehrssignalanlagen, bei denen zur Festlegung von mit dem Ende eines Grünsignals für wenigstens eine Verkehrsflussrichtung einzuhaltenden Zwischenzeiten bis zum Einschalten von Grünsignalen, die durch anderen Verkehrsflusseinrichtungen zugeordnete Signalgeber abgegeben werden, den Signalgebern zugeordnete und auf die jeweiligen Zwischenzeiten eingestellte Sollwertspeicher vorhanden sind, die mit einem Taktgeber zur Freigabe von entsprechenden Grünsignaleinschaltbe-fehlen beim Erreichen bzw. Überschreiten der in den Sollwertspeichern festgehaltenen Zeitwerte durch die jeweils während einer Zwischenzeit aufsummierten Signale des Taktgebers verbunden sind.
Eine solche Schaltungsanordnung ist aus der CH-PS 578 770 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auftretende Unstimmigkeiten bei Zwischenzeiten sofort kenntlich zu machen und dann entsprechende Sicherheitsvorkehrungen einzuleiten, aber auch unbefugtem Wartungspersonal jede Änderung der Zwischenzeiten unmöglich zu machen.
Erfindungsgemäss ergibt sich die Lösung dieser Aufgabe aus den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1.
Es zeigen
Fig. 1 eine Kreuzung mit vier Zufahrten und ihren Hauptverkehrsflüssen (Fahrzeug- und Fussgängerverkehr),
Fig. 2 einen vereinfachten Signalplan der Kreuzung,
Fig. 3 eine Zusammenstellung der zwischen zwei Verkehrsflüssen erforderlichen Zwischenzeiten,
Fig. 4 ein Schaltprogramm für eine Signalplan-Gebeeinrichtung und
Fig. 5 und 6 das Blockschaltbild dieser Signalplangebeein-richtung.
Die in Fig. 1 dargestellte Kreuzung hat vier Zufahrten, deren Fahrzeugflüsse 1 bis 4 und Fussgängerflüsse 11 bis 14 durch entsprechende, nur in Fig. 6 dargestellte Signalgeber Sgl... für den Fahrzeugverkehr und Sgl4... für den Fussgängerverkehr regelbar sind.
In Fig. 2 ist der entsprechende Signalplan dargestellt. Dabei bedeuten die dicken Striche rot und die dünnen Striche grün. Das Grünende gn-ed ist dabei noch durch einen Kreis und das Rotende rt-ed ist durch einen Querstrich hervorgehoben. Auf die Darstéllung der Übergangszeiten rot/gelb bzw. gelb wurde verzichtet, da diese für die Erfindung bedeutungslos sind.
In Fig. 3 sind in Gestalt einer Matrix die in Fig. 2 grafisch dargestellten Zwischenzeiten zusammengestellt. In der ersten Zeile sind die Verkehrsflüsse 1 bis 14 für den Wechsel von grün nach rot (gn-ed) und in der ersten Spalte ebenfalls die Verkehrsflüsse 1 bis 14 aber für den Wechsel von rot nach grün (rt-ed) aufgeführt. Die Kreuzungsstelle zwischen Zeilen und Spalten enthält dann jeweils die zugehörige Zwischenzeit. Ausserdem enthält die letzte Spalte die Summe aller Zwischenzeiten.
Die Signalgeber Sgl bis Sgl4 sollen also entsprechend dem Signalplan in Fig. 2 steuerbar sein. Die dafür erforderlichen Informationen sind in die Speicherzellen I bis VIII gem. Fig. 4 eingegeben; und zwar sind diese Speicherzellen, wie der Einschaltbefehl «L» in ihrer letzten Spalte erkennen lässt, scharfgeschaltet. Es werden also über die Wirkverbindungen VI 1 die Schaltzeiten 67,30,70 und 35 für das Rotende rt-ed und über die Wirkverbindungen VI2 die Schaltzeiten 20,60,15 und 55 für das Grünende gn-ed abgegeben. Ausserdem werden über die Wirkverbindungen VI3 der Zeitgeber Zg2 mit der Umlaufzeit 90 Sekunden aktiviert.
Nach Einschalten der Signalplan-Gebeeinrichtung gem. Fig. 5 gibt der Taktgeber Tg entsprechend dem Taktabstand des Zeitrasters sekundlich Impulse über die Wirkverbindung VI an den Frequenzgenerator Ge für 40 kHz. Dieser fragt über die Wirkverbindung V2 nacheinander alle Speicherzellen I, II usw. der Speichereinrichtung Spe durch den Taktverteiler Tv ab und setzt sich selbst durch den letzten Taktverteiler-Schritt über die Wirkverbindung V3 wieder still. Gleichzeitig geben der Taktgeber Tg und der Frequenzgenerator Ge ihre Zeittakte an als Zeitgeber Zgl.. .Zg3 für die Umlaufzeiten ui = 60 s, U2 = 90 s und U3 = 120 s wirkende Taktzähler. Jeder von diesen ist über die Wirkverbindung VI3 durch den von der Speichereinrichtung Spe betätigbaren Wahlschalter Ws an der Speichereinrichtung Spe nachgeschaltete Vergleicher Vgl, Vg2 anschaltbar. Durch das als Zuordner wirkende Adressenregister ArL werden nacheinander sämtliche Speicherzellen I, II usw. der Speichereinrichtung Spe abgefragt. Gleichzeitig werden über die Wirkverbindung VI 0 die Zuordnung zwischen den Speicherzellen I, II usw. und den einzelnen bistabilen Schaltern Kl.. .K8 für die Signalgeber Sgl usw. im Schaltgerät Sch hergestellt. Wird also beispielsweise die in Fig. 4 dargestellte Speicherzelle I vom Taktverteiler Tv über das Adressenregister ArL abgefragt, so wird durch die Wirkverbindung VI3 der Zeitgeber Zg2 an die Vergleicher Vgl, Vg2 angeschaltet. Diese legen bei Zeitidentität zwischen dem Zeitgeber Zg2 und dem Informationsinhalt «67» der Speicherzelle I über die Wirkverbindungen VI 1, VI 5 den bistabilen Schalter Kl des Signalsgebers Sgl um; nachdem der Einschaltbefehl «L» über die Wirkverbindung V14 kommt, so dass nun die Haltlampe ausgeschaltet wird (rt-ed). Im Schaltgerät Sch sind die über die einzelnen Wirkverbindungen V10, V14 bis VI6 herbeizuführenden Schaltoperationen durch die Schalter vlO, vl4 bis vl6 symbolisiert. Nur wenn die zugehörige Speicherzelle über die Wirkverbindung VI 4 den Einschaltbefehl «L» gibt, wird durch einen Schalter Kl usw. nach Anwahl durch den als Drehwähler dargestellten Schalter vlO über die Kontakte vl4 bis vl6 die Halt- oder
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Fahrtlampe im zugehörigen Signalgeber Sgl usw. ein- bzw. aus- flüsse 2,4,12 und 14 beobachtet wurden. Mit Einschalten der geschaltet. Dabei können beim Umschalten der bistabilen Fahrtlampe im Signalgeber Sgl werden gleichzeitig alle Spei-
Schalter Kl usw. gleichzeitig Zeitglieder angelassen und so cher Sp 1 bis Sp4 auf Null zurückgestellt und bis auf weiteres in zunächst - wie im einzelnen nicht dargestellt - die Lampen der dieser Lage festgehalten.
Übergangsphasen ein- und erst nach deren Ablauf diese Lam- 5 Die Sollwerte der Zwischenzeiten in den Speichern Spi ' pen ab- und die Lampen der Hauptphasen eingeschaltet wer- bis Sp24' können über die Eingebevorrichtung E gem. Fig. 5 den. Dies ist aber hier ohne weitere Bedeutung. immer nur dann eingegeben werden bzw. verändert werden,
In Fig. 6 sind die Schalter Kl, K8, der Taktgeber Tg und der wenn zuvor ein entsprechender Code in den Speicher Sp26 ein-Taktverteiler Tv nochmals dargestellt, da sie zum Verständnis gegeben wurde. Der Vergieicher Vg28 vergleicht dann die Solider hier gezeigten Schaltung erforderlich sind. Übrigens kön- io und Istspeicher Sp26, Sp26' und gibt nur bei positivem Ergebnen alle Teile der Fig. 6 in den Rechner gemäss Fig. 5 integriert nis die Eingabe für die Sollwertspeicher Spi ' bis Sp24' frei.
sein und dann auch durch entsprechende Programmabläufe Weiterhin fragt der Taktverteiler Tv mit seinen letzten realisiert werden. Schritten 01 bis 025 bei jedem Abfragezyklus, also zu jeder
Erhält der Schalter Kl das Signal gn-ed, so kann der Takt- Sekunde, die Sollwertspeicher Spi ' bis Sp24' nacheinander ab geber Tg den Speicher Sp23 jede Sekunde über das darin vor- 15 und summiert die Speicherinhalte in dem Istwertspeicher Sp25. gesehene Und-Gatter um eine Sekunde weiterschalten. Dies ist Dieser Wert wird durch den Vergleicher Vg27 mit dem Inhalt, im einzelnen aus dem Kreuzschienenverteiler gn-ed mit den nämlich «276» des Sollwertspeichers Sp25' verglichen. Bei Zugängen 1 bis 14 erkennbar; bei Grünende gn-ed der Ver- einem fehlerhaften Abweichen schaltet dann der Vergleicher kehrsflüsse 1,4,12 und 14 werden also die entsprechenden Ist- Vg27 den Alarmschalter A, al, a2 ein, der sich bis auf weiteres werte in den Speichern Spi bis Sp4 zur Überwachung der Zwi- 20 selbst hält und mit seiner Schaltstrecke a2 den Alarmgeber W schenzeiten abgespeichert. Durch die Vergleicher Vg3 bis Vg6 bringt. Natürlich können durch diesen Alarmschalter A, al, a2 werden diese Ist-Werte, die jeweils mit jedem Sekundentakt um auch alle sonstigen Sicherungsvorkehrungen, die sich aus feheinen Wert erhöht werden, mit dem Inhalt der Speicher Spi ' bis lerhaften Zwischenzeiten ergeben können, ausgelöst werden. Sp4' für die Sollwerte verglichen. Solange die Sollwerte über- Mit seinem letzten Schritt «00» löscht schliesslich der Taktverwiegen, erfolgt nichts, werden aber die Istwerte gleich oder 25 teiler Tv den Inhalt des Istwertspeichers Sp25 und bereitet die-grösser als die Sollwerte, so geben die entsprechenden Verglei- sen für eine neue Abfrage vor.
eher Vg3 bis Vg6 eine «1 » ab und deshalb kann nach Umschal- All die in dieser Einrichtung beschriebenen Schalter, Spei-
ten des Schalters Kl auf rt-ed dieser über das Und-Gatter uGl eher und Vergleicher können natürlich auch in einen Rechner, im Signalgeber Sgl die Haltlampe ab- und die Fahrtlampe ein- z.B. in einen Mikrocomputer, integriert werden und dann kann schalten. Dadurch wird aber sichergestellt, dass sämtliche Zwi- 30 durch entsprechende Ablaufprogramme dieses Rechners das schenzeiten der zum Verkehrsfluss 1 feindlichen Verkehrs- erfindungsgemässe Verfahren sichergestellt werden.
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5 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

630193 PATENTANSPRÜCHE
1. Schaltungsanordnung zur automatischen Zwischenzeitüberwachung in Verkehrssignalanlagen, bei denen zur Festlegung von mit dem Ende eines Grünsignals für wenigstens eine Verkehrsflussrichtung einzuhaltenden Zwischenzeiten bis zum Einschalten von Grünsignalen, die durch anderen Verkehrsflussrichtungen zugeordnete Signalgeber abgegeben werden, den Signalgebern zugeordnete und auf die jeweiligen Zwischenzeiten eingestellte Sollwertspeicher vorhanden sind, die mit einem Taktgeber zur Freigabe von entsprechenden Grün-signaleinschaltbefehlen beim Erreichen bzw. Überschreiten der in den Sollwertspeichern festgehaltenen Zeitwerte durch die jeweils während einer Zwischenzeit aufsummierten Signale des Taktgebers verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollwertspeicher (Fig. 6, Spi . .Sp24') abfragbar ausgebildet und über Vergleicher (Vg3.. .Vg26) mit während des Ablaufs einer Zwischenzeit jeweils die Signale des Taktgebers summierenden Istwert-Speichern (Spi.. .Sp24) zusammengeschaltet sind, dass ein weiterer jeweils wenigstens einmal während eines Signaltaktes der Signalanlage mit der Summe aller abgefragten Zwischenzeiten der Sollwertspeicher beaufschlagbarer Istwert-Speicher (Sp25) und eine weitere Vergleichseinrichtung (Vg27) zum jeweiligen Vergleich des Inhaltes des weiteren Ist-Wert-Speichers (Sp25) mit dem Inhalt eines weiteren, auf die Summe aller Sollwerte der Zwischenzeiten einstellbaren Sollwertspeichers (Sp25') vorgesehen ist und dass die Vergleichseinrichtung (Vg27) zur Abgabe eines Signales bei Speichergleichstand oder Ungleichstand ausgebildet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Eingabevorrichtung für die Sollwertspeicher (Sp'.. .Sp24') und den Sollwertspeichern eine nur durch Eingabe eines Codewortes aufhebbare Sperre vorgesehen ist (Sp26, Sp26', Vg28).
CH843578A 1977-09-02 1978-08-08 Schaltungsanordnung zur automatischen zwischenzeitueberwachung in verkehrssignalanlagen. CH630193A5 (de)

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