CH630319A5 - Vierseilsystem einer fassaden-befahreinrichtung. - Google Patents
Vierseilsystem einer fassaden-befahreinrichtung. Download PDFInfo
- Publication number
- CH630319A5 CH630319A5 CH727778A CH727778A CH630319A5 CH 630319 A5 CH630319 A5 CH 630319A5 CH 727778 A CH727778 A CH 727778A CH 727778 A CH727778 A CH 727778A CH 630319 A5 CH630319 A5 CH 630319A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- rope
- pair
- nacelle
- ropes
- drum
- Prior art date
Links
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 4
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/54—Safety gear
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
- Wind Motors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Vierseilsystem einer mit Gondel und Seiltrommel versehenen Fassaden-Befahreinrichtung. Die Trommel nimmt das jeweils erste Seil jedes den beiden Enden der Gondel zugeordneten Paares unmittelbar auf und das zweite Seil desselben Paares mittelbar in den Rillen der Windungen des ersten Seiles.
Bei einem derartigen bekannten Vierseilsystem (DE-PS 2 129 447), bei dem das erste Seil das Tragseil und das zweite Seil, das entsprechend der Durchmesserdifferenz der gleichsinnigen Seilwindungen dem ersten Seil gegenüber in beiden Hubrichtungen vorläuft, ein praktisch unbelastetes Sicherheitsseil ist, wird die Strammhaltung des zweiten Seiles durch eine an der Gondel angeordnete Federtrommel bewirkt. Die Federtrommel besitzt eine im Falle des Bruches des Tragseiles einrastende Klinkensperre. Der Einrastvorgang ist wegabhängig, so dass bei der Lastübernahme des Sicherheitsseiles ein Lastfangstoss unvermeidlich ist.
Die Erfindung bezweckt, ein Vierseilsystem der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, bei dem die Lastübernahme bei Bruch einer der vier Seile ohne Lastfangstoss erfolgt und auf den Vorteil der gleichmässigen Seilbettung der äusseren auf der inneren Seillage nicht verzichtet zu werden braucht.
Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung vor, über an der Gondel angeordnete Umlenkmittel das erste Seil des einen Paares mit dem zweiten Seil des anderen Paares und das zweite Seil des einen Paares mit dem ersten Seil des anderen Paares zur Gondel frei beweglich zu Diagonalpaaren • zu verbinden.
Der Lastfangstoss lässt sich bei dem erfindungsgemässen Vierseilsystem aber auch bei der etwa im Verhältnis von 80 zu 20% beabsichtigten ungleichmässigen Seilbelastung des ersten und zweiten Seiles jedes Paares vermeiden, und zwar in einfacher Weise dadurch, dass in eines der beiden Diagonalpaare ein Paar Federn eingefügt wird.
In zweckmässiger Ausführungsform des Vierseilsystems, bei dem die an den sich gegenläufig bewegenden Verbindungsseilen wie in zwei Schleifen hängende Gondel in jeder Hubhöhe eine statisch stabile Position erhält, sieht die Erfindung weiter vor, dass die die Diagonalpaare herstellenden Verbindungsseile zwischen den an der Gondel angeordneten Umlenkmitteln durch Einfügung eines an der Gondel befestigten Ausgleichsgetriebes unterbrochen sind. Dies hat den weiteren Vorteil, dass bei Bruch eines der vier Seile nur dieses eine Seil Schappseil wird und nicht auch das andere Seil des jeweiligen Diagonalpaares.
Für das Ausgleichsgetriebe bieten sich verschiedene Lösungen an, so zum Beispiel ein Zahnstangengetriebe oder ein Kolbengetriebe, soweit für die Unterbringung nur eine verhältnismässig kleine Breite zur Verfügung steht. Bei Anordnung des Ausgleichsgetriebes unter der Gondel steht jedoch die Breite der Gondel für die Breite des Ausgleichsgetriebes zur Verfügimg, so dass sich dafür eine Zwillings-Seiltrommel anbietet. Sie hat den Vorteil, die Anschlüsse der vier Seile an einer windungsentlasteten Stelle vorzusehen und den weiteren Vorteil, bei Fassadengeräten besonders hoher Gebäude bequem die damit verbundenen grösseren Differenzlängen unterzubringen.
Seilscheiben als Umlenkmittel lassen sich wegen des verhältnismässig grossen Durchmessers schwerlich ohne Beeinträchtigung des Innenraumes der Gondel unterbringen. In weiterer zweckmässiger Ausführungsform sieht daher die Erfindung vor, dass die Umlenkmittel in platzparender Art als Schienenbögen mit auf das Seil aufgefädelten Rollen-böckchen ausgebildet sind. Zur Vermeidung der wegen der Laufrollenböckchen vorhandenen polygonen Punktbelastung ist es zweckmässig, auf das Seil vor dem Auffädeln der Laufrollenböckchen einen Schlauch aufzuziehen.
In der Zeichnung ist die Erfindung im grundsätzlichen und an Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Zeichnung, die im weiteren erläutert ist, zeigt mit
Fig. 1 schematisch ein Vierseilsystem einer Fassaden-Befahreinrichtung, jedoch ohne Einzeichnung der Gondel, und zwar das Seilsystem einmal in einer oberen Höhenlage der Gondel am Gebäude und zum anderen in einer unteren Höhenlage der Gondel.
Fig. 2 ergänzend zu dem Schema nach Fig. 1 die Anordnung der Seilwindungen entsprechend Schnittlinie II-II der Fig. 1.
Fig. 3 schematisch ein Zahnstangen-Ausgleichsgetriebe.
Fig. 4 schematisch ein Kolben-Ausgleichsgetriebe.
Fig. 5 schematisch ein als Zwillingstrommel ausgebildetes Ausgleichsgetriebe.
Fig. 6 in Ansicht das Ausgleichsgetriebe nach Fig. 5 in praktischer Ausführungsform an einer in den Umrissen an-gedeuten Gondel.
Fig. 7 die Anordnung nach Fig. 6 in der Druntersicht entsprechend Pfeilrichtung VII.
Fig. 8 relativ vergrössert und im Längsschnitt die Seilumlenkmittel der Anordnung nach Figuren 6 und 7.
Eine auf dem Dach eines Gebäudes angeordnete Fassaden-Befahreinrichtung ist gemäss Fig. 1 mit einer Seiltrommel 1 der nichtgezeichneten Winde, mit zwei Umlenkrollen5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
630319
paaren 2 und 3 der beiden nichtgezeichneten Auslegerarme und mit vier Seilen 4, 5, 6 und 7 versehen. Die Seile 4 und 5 und die Seile 6 und 7 bilden zwei Paare 8 und 9, die gemäss Fig. 6 einer daran angehängten Gondel 10 zugeordnet sind. Wie bei einem Zweiseilsystem sind die beiden Hälften der Trommel 1 ebenfalls ben beiden Enden der Gondel 10 zugeordnet. Durchmesser und Länge der Trommel, die sich nach der Gebäudehöhe richten, entsprechen denselben Werten eines Zweiseilsystems.
Zur Unterbringung der für den Übergang auf das Vierseilsystem doppelten Seillänge ist die Wicklung gemäss Fig. 2 doppellagig. Die innere Seilage, deren Windungen in dem Rillenprofil der Trommel 1 gebettet sind, ist die des ersten Seiles 4 des Paares 8. Die äussere, gleichsinnig zur inneren gewickelte Seillage, deren Windungen in den Rillen der Windungen des ersten Seiles 4 gebettet sind, ist die des entsprechenden zweiten Seiles 5. Für die Seile 6 und 7 gilt dasselbe auf der anderen Hälfte der Trommel 1. Bezogen auf die Längsachse 11 der Trommel 1 ist der Radius 12 der äuseren Seillage grösser als der Radius 13 der inneren Seillage.
Wegen der Differenz der Radien 12 und 13 läuft beim Abwickeln und beim Aufwickeln der Trommel 1 das Seil 5 bzw. das Seil 7 dem Seil 4 bzw. dem Seil 6 voraus. Zur besseren Kenntlichmachung der Voreilung ist in Fig. 1 und darüber hinaus in den weiteren Systemzeichnungen Fig. 3 und 4 und Fig. 5 das wegen der äusseren Seillage vorauslaufende Seil 5 bzw. 7 eine ausgezogene Linie und das zurückbleibende Seil 4 bzw. 6 eine gestrichelte Linie. An den zeichnerisch durch Punkte markierten freien Enden der vier Seile sind die Bezugszeichen der genannten Seile angeschrieben. Hiernach liegt der Punkt 4 in der oberen Lage der Gondel tiefer als der Punkt 5, umgekehrt in der unteren Lage der Gondel, entsprechend dem abgetrennten Teil der Fig. 1. Dasselbe gilt für die Punkte 6 und 7.
Zur Herstellung des erfindungsgemässen Vierseilsystems sind das erste Seil 4 des einen Paares 8 mit dem zweiten Seil 7 des anderen Paares 9 und das zweite Seil 5 des einen Paares mit dem ersten Seil 6 des anderen Paares 9 zu der in Fig. 1 nichtgezeichneten Gondel frei beweglich verbunden. Die Verbindungsseile sind als punktierte Linien gezeichnet. Sie tragen keine Bezugszeichen, weil sie ohne irgendeine Unterbrechung in die Seile, an denen sie angezeichnet sind, übergehen. Die in Fig. 1 eingetragenen Punkte der Seilenenden sind nur gedachte Punkte zur Erleichterung des Verständnisses. An diesen Punkten ist erkenntlich, dass die Differenzbewegungen der Seile der beiden Paare 8 und 9 übereinstimmen und dass damit die beiden sogenannten Verbindungsseile sich in ihrer Länge nicht verändern. Sie bilden Schleifen stets gleicher Höhenlage des tiefsten Punktes, so dass man an diesen tiefsten Punkten eine Gondel aufhängen kann. Die Aufhängestelle muss allerdings gegenläufige Bewegungen der beiden Verbindungsseile zulassen. Aus dem Grunde tritt an die Stelle starrer Befestigungspunkte die Anordnung von Umlenkmitteln in der Art von Seilrollen, wie im weiteren aufgezeigt wird. Zunächst wird noch bemerkt, dass durch die Verbindungsseile die beiden geometrisch auf die Enden der Gondel bezogenen Paare 8 und 9 bewegungs- und kräftemässig aufgeteilt werden in zwei unter sich gleiche Diagonalpaare 14 und 15. Diagonal heisst hier, dass die innere Seillage der einen Hälfte der Trommel mit der äusseren Seillage der anderen Hälfte der Trommel gepaart wird, damit für beide Seilgruppen, das heisst Diagonalpaare, dei beiden tiefsten Punkte der Verbindungsseile in jeder Höhenlage der Gondel übereinstimmen.
Die einfachste Art der Ausbildung der Umlenkmittel an der Gondel ist die sogenannte lose Rolle für jedes der beiden zuvor erwähnten Verbindungsseile. Wegen der Notwendigkeit, die Gondel an ihren beiden Enden aufzuhängen, ergeben sich dabei insgesamt vier Umlenkrollen. Bei Bruch eines der vier Seile 4, 5, 6 oder 7 würde bei einer derartigen Aufhängung eines der beiden Diagonalpaare 14 oder 15 kraftlos werden und das andere die Gesamtlast erhalten.
Dies jedoch ohne einen Lastfangstoss; denn das jeweils andere Diagonalpaar war bereits mit 50% an der Gesamtlast beteiligt. Damit nun bei Bruch eines der vier Seile nicht sogleich zwei Seile Schlappseil werden, sondern nur dieses eine, und damit die Gondel zwangsläufig in der tiefsten Stellung der beiden Schleifen gehalten wird, ist gemäss folgendem eine Kopplung der beiden Diagonalpaare über ein Ausgleichsgetriebe vorgeseheil.
Bei einer ersten, in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform, sind an den beiden Enden der nichtgezeichneten Gondel in besagter Art zwei sich gegenläufig drehende Umlenkrollen 16 und 17 angeordnet. Die durch ausgezogene Striche gezeichneten Seilenden 5 und 7 sind die vorlaufenden und die gestrichelt gezeichneten Enden 4 und 6 die jeweils zurückbleibenden. Entsprechend der Diagonalpaarung sind die Seile 5 und 6 bzw. 4 und 7 verbunden, in diesem Falle über Zahnstangen 18 und 19, die gemeinsam mit einem Ritzel 20 kämmen. Das Ritzel ist an der Gondel gelagert.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 tritt an die Stelle der Zahnstangen je eine Kolbenstange 21 und 22 als Kopplungsmittel der jeweils beiden Seilenden. Die Kolbenstangen und ihre Kolben sitzen in je einem Hydraulikzylinder 23 und 24. Die beiden Zylinder sind durch Leitungen 25 SO' verbunden, dass sich die beiden Kolben nur gegenläufig bewegen können. Die Zylinder sind an der Gondel befestigt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 für das Ausgleichsgetriebe sind wiederum die Umlenkrollen 16 und 17 und die entsprechenden Seilenden vorhanden, jedoch umschlingen die Seilenden mit einer nahezu vollen Windung eine Seiltrommel, von der in Fig. 5 eben nur die Windungen sichtbar sind. Die beiden Seiltrommeln sind über eine Verbindungsachse starr miteinander verbunden. Die Achse ist an der Gondel gelagert. Das an die Achse angeschriebene Bezugszeichen 26 gilt für die Gesamtheit von Trommeln und Achsen (s. Fig. 6).
Während die Seilverbindungen der Anordnungen nach Fig. 3 und 4 die volle Seillast übertragen, sind die Anschlussschlösser 27 und 28 der Anordnung nach Fig. 5 wegen der Trommelwindungen entlastet und überdies so ausgebildet, dass sie die beiden äusseren Seilenden unmittelbar verbinden — in dem Falle aber wieder in der geometrischen Paarung 8 und 9.
Für alle drei Ausführungsformen nach den Fig. 3, 4 und 5 gilt, dass bei Bruch eines der Seite die drei anderen straff bleiben. Bei der Anordnung nach Fig. 5 übernimmt das Anschlussschloss 27 oder 28 bei Bruch eines der Seile eine Differenzkraft, die zur Auf lastung des jeweils übrigbleibenden anderen Seiles des Paares 8 oder 9 führt.
Das Vierseilsystem der bis jetzt beschriebenen Art geht davon aus, dass jedes Seilpaar 8 und 9 die beiden Seile 4 und 5 bzw. 6 und 7 gleich stark belastet. Besteht davon abweichend der Wunsch, etwa das erste Seil 4 des Paares 8 beispielsweise mit 80% der Last dieses Paares zu beaufschlagen, und das zweite Seil 5 nur mit 20%, so ist dies dadurch möglich, dass in der Nähe der Gondel in die Seile 5 und 6 eine Lastverteilfeder 29 eingebaut wird. Die Feder 29 bewirkt eine entspannende Längung der beiden Seile 5 und 6 und damit die entsprechende Auflastung der Seile 4 und 7. Entsprechend der höheren Auflastung sind die Seile 4 und 7 Tragseile und die Seile 5 und 6 Sicherheitsseile. Die Lastübernahme bei Bruch eines der zwei Seile erfolgt ohne Lastfangstoss durch stärkere Zusammendrückung der dem ge-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
630319
4
brochenene Seil jeweils zugeordneten Feder 29 des anderen Seiles.
Die bauliche Ausführung des Systems nach Fig. 5 sieht entsprechend Fig. 6 mit dem Bezugszeichen 26 unter Vermeidung einer Verbindungsachse eine Zwillings-Seiltrommel vor, die im Punkte 30 an der in den Umrissen gezeichneten Gondel 10 gelagert ist. Die in Fig. 5 enthaltene Verbindungsachse diente lediglich der klareren Darstellung des Schemas. Die Trommel 26 ist an der Unterseite der Gondel gelagert. Der Durchmesser der Trommel 26 entspricht etwa der Breite der Gondel 10. Entsprechend Fig. 5 ist die untere Hälfte der Trommel 26 von den Seilen 4 und 5 umschlungen und die obere Hälfte von den Seilen 6 und 7.
Die Umlenkstellen der Seile als Rollen in der Art der Umkehrrolle 16 oder 17 auszubilden, würde bedeuten, in den Lichtraum der Gondel einzudringen, was unbequem wäre. Um dies zu vermeiden, ist jedes der vier Umlenkmittel 31 als Rollenführungsbogen gemäss Fig. 8 ausgebildet. Die Rollenführungsbogen 31 setzen sich nach oben als Führungsrohre 40 fort, die bis über den oberen Rand der Gondel gezogen sind.
Anstelle der gezeichneten Vierkant-Führungsrohre 40 können Rinnenprofilstangen verwendet werden, die aussen offen oder abgedeckt sind. Wesentlich ist, dass die Führungsrohre der Seilpaare in der Mitte der Gondeltiefe eng nebeneinanderliegen, so dass bei einem Riss eines der Seile die mittige Aufhängung der Gondel praktisch erhalten bleibt, s Gemäss Fig. 8 ist jedes Umlenkmittel 31 eine zu einem 90°-Bogen geformte aussen offene Führungsschiene mit U-Profil. Sie nimmt eine Anzahl Laufrollenböckchen 33 auf. Jedes dieser Böckchen besteht aus einem sich beiderseitig trichterförmig öffnenden Gehäuse 34, an das senk-10 recht zur Zeichenebene zwei Lagerzapfen 35 angebracht sind. Auf dem Zapfen sitzen Laufrollen 36 aus Kunststoff. Auf das Seil, in diesem Falle das Seil 6, ist ein Schlauch 37 aufgezogen. Auf diesem Schlauch 37 sind in Berührung zueinander die Rollenböckchen 33 aufgefädelt. Die Zeich-15 nung weist aus, dass die beiderseitig trichterförmig ausgebildeten Gehäuse 34 und der Schlauch 37 bewirken, dass das Seil 6 ohne nennenswerte Polygonabknickung in mittelbarer Anlage an der Lauffläche der Schiene die Last an die Gondel überträgt.
20 An das obere Ende des Rollen-Führungsbogens 31 schliesst sich in angedeuteter Weise das bereits erwähnte Führungsrohr 40 an, das in dem Beispiel nach Fig. 8 gon-delaussenseitig jedoch offen ist, also statt des geschlossenen Rohrprofils ein offenes Rinnenprofil aufweist.
v
2 Blätter Zeichnungen
Claims (9)
1. Vierseilsystem einer Fassaden-Befahreinrichtung mit einer das erste Seil (4 oder 6) jedes den beiden Enden der Gondel (10) zugeordneten Paares (8, 9) unmittelbar aufnehmenden und das zweite Seil (5 oder 7) desselben Paares (8 oder 9) mittelbar in den Rillen der Windungen des ersten Seiles aufnehmenden Trommel (1), dadurch gekennzeichnet, dass über an der Gondel (10) angeordnete Umlenkmittel (16, 17) das erste Seil (4) des einen Paares (8) mit dem zweiten Seil (7) des anderen Paares (9) und das zweite Seil (5) des einen Paares (8) mit dem ersten Seil (6) des anderen Paares (9) zur Gondel (10) frei beweglich zu Diagonalpaaren (14 und 15) verbunden sind.
2. Vierseilsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in eines der Diagonalpaare (14 und 15) ein Paar Federn (29) eingefügt ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Vierseilsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den an der Gondel (10) angeordneten Umlenkmitteln (16, 17) der Diagonalpaare (14 und 15) ein an der Gondel befestigtes Ausgleichsgetriebe (Figuren 3, 4, 5) angeordnet ist, durch das die Verbindungsseile (4, 7 und 5, 6) unterbrochen sind.
4. Vierseilsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichsgetriebe ein Zahnstangengetriebe (18, 19, 20) ist.
5. Vierseilsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichsgetriebe ein Kolbengetriebe (21 bis 25) ist.
6. Vierseilsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichsgetriebe eine Zwillings-Seiltrommel (26) ist.
7. Vierseilsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkmittel (16, 17) als Schienenbögen (31) mit auf das Seil (4-7) aufgefädelten Laufrollenböckchen (33) ausgebildet sind.
8. Vierseilsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrollenböckchen (33) auf einen das Seil (4-7) aufnehmenden Schlauch (37) aufgefädelt sind.
9. Vierseilsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkmittel (16, 17) eng nebeneinander im Bereich der Mitte der Tiefe der Gondel (10) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772731415 DE2731415C3 (de) | 1977-07-12 | 1977-07-12 | Vierseilsystem einer Fassaden-Befahreinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH630319A5 true CH630319A5 (de) | 1982-06-15 |
Family
ID=6013735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH727778A CH630319A5 (de) | 1977-07-12 | 1978-07-04 | Vierseilsystem einer fassaden-befahreinrichtung. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH630319A5 (de) |
| DE (1) | DE2731415C3 (de) |
| FR (1) | FR2397356A1 (de) |
| GB (1) | GB2001031B (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0088168B1 (de) * | 1982-03-08 | 1986-11-26 | ATELIERS DE CONSTRUCTIONS ELECTRIQUES DE CHARLEROI (ACEC) Société Anonyme | Sicherheitsvorrichtung für Lastgreifmechanismus von nuklearen Brennelementen |
| CN106946120B (zh) * | 2017-05-02 | 2019-02-19 | 中国矿业大学 | 一种超深立井提升容器端钢丝绳张力调节装置及方法 |
| CN107032245B (zh) * | 2017-05-02 | 2018-09-21 | 中国矿业大学 | 一种超深立井双绳提升系统的天轮自动调力装置及方法 |
| CN108382893B (zh) * | 2018-02-24 | 2019-12-13 | 泉州台商投资区镕逸科技有限公司 | 用于水泥管道的安全装卸设备 |
| CN108373035B (zh) * | 2018-02-24 | 2019-10-25 | 蔡天明 | 水泥管道向低位排水渠道安全输送设备 |
| CN108382882B (zh) * | 2018-02-24 | 2019-11-26 | 深圳市简驿投资控股有限公司 | 水泥管件的平稳运送设备 |
| CN108373036B (zh) * | 2018-02-24 | 2019-03-15 | 湖北超越建设有限公司 | 建筑管状部件的搬运方法 |
| CN108358128B (zh) * | 2018-02-24 | 2019-08-20 | 赵金林 | 水泥管道向低位排水渠道安全输送卸料方法 |
| CN112963420B (zh) * | 2021-03-31 | 2024-12-31 | 东华大学 | 适用于圆竹竿的捆绑收紧式紧固系统 |
-
1977
- 1977-07-12 DE DE19772731415 patent/DE2731415C3/de not_active Expired
-
1978
- 1978-07-04 CH CH727778A patent/CH630319A5/de not_active IP Right Cessation
- 1978-07-07 FR FR7820322A patent/FR2397356A1/fr active Granted
- 1978-07-07 GB GB7829107A patent/GB2001031B/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2001031A (en) | 1979-01-24 |
| GB2001031B (en) | 1982-01-13 |
| DE2731415B2 (de) | 1980-04-17 |
| DE2731415A1 (de) | 1979-01-18 |
| FR2397356A1 (fr) | 1979-02-09 |
| DE2731415C3 (de) | 1980-12-11 |
| FR2397356B3 (de) | 1983-08-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1685829B2 (de) | Paralleldrahtbündel und Vorrichtung zu seiner Herstellung | |
| DE2260301C3 (de) | Anordnung zur Überlastkontrolle von Verzurr- und/oder Anschlagketten | |
| CH630319A5 (de) | Vierseilsystem einer fassaden-befahreinrichtung. | |
| DE19752428B4 (de) | Rollensprosse eines Kabelbetts | |
| DE2851708C3 (de) | Verbindungsorgan für ein Lastgehänge | |
| DE2249127C2 (de) | Seilzuggerät | |
| DE3007975C2 (de) | Pressenrahmen, bei dem Oberholm, Unterholm und Ständer durch Spannelemente zusammengespannt sind | |
| DE19541631C2 (de) | Zirkulationsfähige Leiter | |
| DE2631613A1 (de) | Knuepflochbaum, z.b. webmaschinenkettbaum | |
| DE3129857A1 (de) | Abschleppseil | |
| DE3001410A1 (de) | Lastaufzug mit teleskopschiene | |
| DE2355548B2 (de) | Endlose Hebeschlaufe | |
| DE2753544C2 (de) | Vorrichtung zum Anhängen von Freileitungsseilen an eine Mehrfach-Isolatorkette | |
| DE3137845C2 (de) | Aus wenigstens drei Teleskopschüssen gebildeter Teleskopausleger | |
| DE1916644B2 (de) | Sicherheits-hubwerk, insbesondere fuer einen giesskran | |
| DE2123419C3 (de) | Mehrteilige Feuerwehrleiter | |
| CH390695A (de) | Transportwagen mit absenkbarem Boden | |
| DE19902906C2 (de) | Hebezeug für den Walzenwechsel bei einem Kalander | |
| DE2854019C2 (de) | Seil mit Schlaufe | |
| EP2703332B1 (de) | Kranhubwerk | |
| DE2707044B1 (de) | Paraffiniereinrichtung | |
| CH671737A5 (de) | ||
| DE1535628B1 (de) | Rundwebmaschine | |
| DE2754410C2 (de) | Auszieheinrichtung | |
| AT276479B (de) | Schleppliftgehänge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |