CH630576A5 - Verfahren und anlage zum automatischen verpacken von artikelstapeln. - Google Patents
Verfahren und anlage zum automatischen verpacken von artikelstapeln. Download PDFInfo
- Publication number
- CH630576A5 CH630576A5 CH585978A CH585978A CH630576A5 CH 630576 A5 CH630576 A5 CH 630576A5 CH 585978 A CH585978 A CH 585978A CH 585978 A CH585978 A CH 585978A CH 630576 A5 CH630576 A5 CH 630576A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- article
- machine
- stacks
- box
- articles
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 238000012856 packing Methods 0.000 title 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 claims description 7
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 6
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 10
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 230000032823 cell division Effects 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B5/00—Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
- B65B5/06—Packaging groups of articles, the groups being treated as single articles
- B65B5/061—Filled bags
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Container Filling Or Packaging Operations (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Verpak-ken von in mindestens zwei Maschineneinheiten hergestellten Artikeln, welche mittels einer Kartoniermaschine in Schachteln abgefüllt und diese zu einer Packung verschlossen werden.
Artikel, z.B. kleine Tüten, Säckchen oder beuteiförmige Gebilde, die mit einer bestimmten Dosis eines Materials abgefüllt sind, werden in Kartons oder Schachteln abgefüllt, welche zu Packungen verklebt werden. Da die genannten Artikel in grossen Stückzahlen benötigt werden, werden auch Schachteln mit mehreren Reihen von Artikeln verwendet. Das Einfüllen der Artikel in die Schachteln, wobei zwischen die einzelnen Artikelreihen Kartonwände eingesetzt werden müssen, um das Ineinandergleiten der einzelnen Reihen zu vermeiden, erfolgt hierbei manuell.
Für das Herstellen der Artikel, d.h. für das Bilden eines tüten-oder beuteiförmigen Gebildes, für das dosierte Abfüllen desselben mit einem Material und für das Verschliessen des Gebildes, werden spezielle Maschinen verwendet. Werden nur einreihige Packungen hergestellt, so kann hierzu eine Kartoniermaschine verwendet werden, die der Artikelherstellmaschine nachgeschaltet ist. Unter einer Kartoniermaschine wird hierbei eine Maschine verstanden, in welcher die zugeführten Kartons oder Schachteln aufgerichtet, gefüllt und verschlossen werden.
Reicht nun die Produktion einer einzigen Artikelherstellmaschine nicht mehr aus, so liegt es nahe, eine zweite Einheit mit einer Kartoniermaschine aufzustellen und dadurch die Produktionsmöglichkeit zu verdoppeln. Bei weiterer Steigerung der Produktion werden weitere Maschineneinheiten beschafft und aufgestellt. Diese Art der Steigerung der Produktion weist den Vorteil auf, dass bei Ausfall einer Maschine die anderen Maschinen weiterproduzieren können. Nachteilig ist aber, dass jede der neuaufgestellten Maschine ihre eigene Zubehöreinrichtungen aufweist, die einen entsprechend grossen Platzbedarf benötigen und gegebenenfalls auch nicht vollständig ausgenützt werden können, so dass diese Lösung kostenmässig ungünstig ist.
Weniger kostenaufwendig ist zwar eine für eine grosse Produktion ausgelegte Maschine, sofern deren Kapazität ausgenützt werden kann. Nachteilig ist aber, dass bei Maschinenstörungen die gesamte Produktion ausfällt.
Bei allen bekannten Lösungen ist zudem zu berücksichtigen, dass für das Einfüllen der Artikel in die Kartons oder Schachteln, insbesondere bei Packungen mit zwei und mehr Artikelreihen, der manuelle Arbeitsanteil verhältnismässig gross ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass unter Verwendung preisgünstiger Maschineneinheiten für die Artikelherstellung die für das Verpacken benötigten zusätzlichen Einrichtungen wesentlich verringert werden können und gleichzeitig auch ein vollautomatisches Verpacken der Artikel unabhängig davon, ob es sich um ein-, zwei- oder mehrreihige Packungen handelt, erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung gelöst durch die Schritte
— die Artikel werden in den Maschineneinheiten zu Artikelstapeln geschichtet,
— die Artikelstapel werden einer taktweise arbeitenden Fördereinrichtung übergeben,
— die Artikelstapel werden zu der Kartoniermaschine transportiert,
— die Artikelstapel werden quer zur Transportrichtung in eine Schachtel geschoben, wobei ein, zwei oder mehr Artikelstapel in die Schachtel eingeschoben wird bzw. werden.
Die Erfindung umfasst auch eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens, bei welcher jeder Maschineneinheit eine Stapelvorrichtung zur Bildung von Artikelstapeln und ein Querschieber zugeordnet sind, wobei die Maschineneinheiten durch einen gemeinsamen, taktweise bewegten Zellenförderer verbunden sind, dessen Zellen in einem bestimmten Bereich auf die Länge eines Artikelstapels form verstellbar sind, und im Stillstand mit den Querschiebern fluchten, und dass — in Bewegungsrichtung gesehen — am Ende des Zellenförderers eine Kartoniermaschine angeordnet ist, welcher ein mit den Zellen des Zellenförderers im Stillstand fluchtender, weiterer Querschieber zugeordnet ist.
Die Erfindung umfasst auch die nach dem Verfahren hergestellte Packung, deren Schachtel mindestens einen Artikelstapel aufnimmt.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung anhand eines
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
630576
Ausführungsbeispiels dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 : eine Anlage zum automatischen Verpacken von Artikeln, die in mindestens zwei Maschineneinheiten hergestellt werden,
Fig. 2: eine Draufsicht auf die Anlage nach Fig. 1,
Fig. 3: eine Schachtel mit den dazugehörigen Artikelstapeln vor dem Einfüllen in räumlicher Darstellung,
Fig. 4: DIE Schachtel nach Fig. 3 mit den eingeschobenen Artikelstapeln vor dem Kleben der Abdecklaschen in räumlicher Darstellung und
Fig. 5 : die Schachtel nach Fig. 4 mit verklebten Decklaschen, jedoch mit bereits geöffnetem Deckel zur Entnahme der Artikel.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Anlage zum automatischen Verpacken von Artikeln weist eine Anzahl Maschineneinheiten 1 zum Herstellen von Artikeln auf, von deren zwei Einheiten ersichtlich sind. Die Maschineneinheit 1 kann je nach dem herzustellenden Artikel verschieden ausgelegt sein. In Fig. 1 ist angenommen, dass ein tütenförmiges Gebilde hergestellt, mit einer bestimmten Menge eines Materials gefüllt und mit einem Etikett versehen wird. Die Maschineneinheit 1 weist demnach eine Folienrolle 2 auf, von der die Folie 3 abgewickelt und in einer Fait- und/oder Siegeleinheit zu einem tütenähnlichen Gebilde verarbeitet wird. Aus einem Materialbehälter 5 wird in nichtdargestellter Weise eine bestimmte Dosis Material in das tütenförmige Gebilde eingefüllt und darauf das Gebilde versiegelt.
Aus Fig. 2 ist eine Etikettrolle 6 ersichtlich, von der ein Etikettband 7 abgewickelt wird. An dem Etikett wird ein von einer Fadenrolle 9 abgewickelter Faden durch eine Klammer befestigt und dieser in einer Verbindungsstation 8 mit dem Gebilde verbunden. Der nun fertige Artikel 10 wird von einem Greifer 11 übernommen und in einem Arm 12 eines Drehkreuzes 13 zu einem Artikelstapel 15 geschichtet. Nun wird das Drehkreuz 13 je nach der Zahl der Arme 12 um einen bestimmten Winkel, z.B. 90°, gedreht, so dass der Artikelstapel 15 in einen Querschieber 16 geschoben werden kann, der gleichzeitig auch als Zwischenspeicher dient.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist den Maschineneinheiten 1 eine Zellenkette 18 — in Fig. 1 als strichpunktierter Hülltrieb dargestellt — zugeordnet, deren Zellen 19 die Länge eines Artikelstapels 15 aufweisen und durch Zwischenwände 20, eventuell mit innenliegenden Leerräumen 21 voneinander getrennt sind. Die Zellenkette 18 bewegt sich taktweise, wobei die Zellen 19 im Stillstand mit dem Querschieber 16 jeder Maschineneinheit 1 fluchten, so dass der im Querschieber 16 befindliche Artikelstapel 15 in die betreffende Zelle geschoben werden kann.
Durch die Zellenkette 18 werden die Artikelstapel 15 taktweise in Richtung einer Kartoniermaschine 22 bewegt. Die Kartoniermaschine weist einen Stapel von Faltschachteln 23 auf, die nacheinander dem Stapel entnommen und so aufgerichtet werden, dass sie mit den ankommenden Artikelstapeln 15 gefüllt werden können. Hierzu wird am Ende der Zellenkette 18 ein weiterer Querschieber 25 vorgesehen, der mit den Zellen 19 im Stillstand fluchtet und die Artikelstapel 15 entweder nacheinander in die bereitgestellten Faltschachteln 23 schiebt, oder die gewünschte Anzahl Artikelreihen in einem Zwischenspeicher versammelt, von wo sie dann in die Faltschachteln 23 eingeschoben werden. Je nach der Grösse der Faltschachteln 23 kann ein bzw. können zwei und mehr Artikelstapel 15 in eine Schachtel geschoben werden. Nach dem Füllen der Schachtel 23 werden diese in nachfolgenden Stationen 26 in verschiedenen Schritten verschlossen und die fertigen Packungen 28 anschliessend abgeführt.
Mit dieser Anordnung der Maschineneinheiten und ihrer Verkettung durch die Zellenkette 18 gelingt es, für eine grosse Produktion mit einer einzigen Kartoniermaschine 22 auszukommen, welche in der Lage ist, die nacheinander von der Zellenkette 18 antransportierten Artikelstapel 15 in beliebiger Weise in Schachteln abzufüllen und zu Packungen zu verschliessen. Auch wenn eine Maschineneinheit 1 ausfallen sollte, kann der Betrieb der Anlage ohne Schwierigkeit weitergeführt werden.
Damit ein kontinuierlicher Abfluss der Artikelstapel 15 erfolgt, ist zwischen zwei benachbarten Querschiebern 16 ein Abstand M einzuhalten, der von der Zahl n, der in einer Reihe stehenden Maschineneinheiten, der Länge z der Artikelstapel 15 bzw. der Zellen 19 sowie der Breiten w der Zwischenwände 20 und s des Leerspalts 21 abhängig ist, und zwar ist M = (n—1) ■ (z+w+s), oder ein Vielfaches davon, d.h. z.B. bei sechs Maschineneinheiten 1 beträgt der Abstand zwischen zwei Querschiebern 16 fünf Zellenteilungen oder ein Vielfaches davon. Die Beladung der Zellen 19 mit den Artikelstapeln 15 erfolgt bei jeder Maschineneinheit 1 nach jedem sechsten Takt oder einem Vielfachen davon, d.h. nachdem die Kette um sechs Zellenteilungen oder ein Vielfaches davon verschoben wurde. Dadurch wird erreicht, dass am Ende der Zellenkette 18 alle Zellen 19 mit Artikelstapeln 15 belegt sind. Die Maschineneinheiten 1 können auch beidseits des Zellenförderers angeordnet werden, wobei die Gesamtlänge der Anlage verkürzt wird. Es muss nur jedem Querschieber je-wels eine bestimmte Zelle zugeordnet bleiben.
Wenn mit der beschriebenen Anlage Schachteln mit mehreren Artikelstapeln 15 gepackt werden, dürfen beim Transport die einzelnen Artikelstapel 15 nicht durcheinander gerüttelt werden. Deshalb wird am Anfang der Zellenkette 18 eine Folienzuführvorrichtung 30 vorgesehen, durch welche Führungsfolien 31 von einem Band oder einem Stapel 32 entnommen, gefaltet und in die Zellen 19 der Zellenkette 18 eingelegt werden, bevor der Artikelstapel 15 durch die Querschieber 16 in die Zellen 19 geschoben werden. Die Führungsfolien 31 weisen L- oder U-Form auf, d.h. sie bilden eine oder zwi Seitenwände für den Artikelstapel 15, und weisen etwa die gleiche Länge wie die Zellenlänge auf. Durch die Ausrüstung des Artikelstapels 15 mit einer Führungsfolie 31 wird das Abschieben der Artikelstapel durch den weiteren Querschieber 25 nicht beeinflusst, dagegen sind nun die einzelnen Artikelstapeln 15 in den Schachteln 23 durch die Seitenwände der Führungsfolien 31 getrennt und gehalten, so dass sie nicht ineinandergerüttelt werden können.
Die Bereitstellung der Artikelstapel 15 zusammen mit Führungsfolien 31 erlaubt es, für das Verpacken der Artieklstapel 15 eine der gewöhnlichen Faltschachteln ähnliche Faltschachtel 23 zu verwenden.
Das Einschieben der mit Führungsfolien 31 versehenen Artikelstapel 15 in die Faltschachtel 23 wird anhand von Fig. 3 und 4 erläutert. Die Faltschachtel 23 wird zunächst in der Kartoniermaschine
22 aufgerichtet, siehe Fig. 3, wobei Seitenlaschen 33 und ein Einstecklappen 34 eine Öffnung bilden, durch die die Artikelstapel 15 eingeschoben werden. Die einzelnen Artikelstapel 15 deren Artikel 10 ein Etikett 6' mit einem Faden 9' aufweisen, mit ihren Führungsfolien 31 werden von dem weiteren Querschieber 25 entweder vor der Schachtel 23 bereitgestellt, siehe Fig. 3, oder direkt in die Schachtel
23 eingeschoben. Bei Bereitstellung der Artikelstapel 15 vorder Schachtel 23 werden die Artikelstapel 15 durch in der Kartoniermaschine 22 vorgesehene Mittel in die Schachteln 23 eingeschoben.
In Fig. 4 ist die Schachtel 23 teilweise verpackt dargestellt. Die Seitenlaschen 33 und/oder die Einstecklappen 34 werden mit Klebstoff versehen und dann wird der Einstecklappen 34 über die bereits beigelegten Seitenlappen 33 eingesteckt, womit eine fertige und transportfähige Packung vorliegt, deren Artikelstapel 15 unverändert in ihrer Lage gehalten werden.
Fig. 5 zeigt die fertige Packung mit den durch Führungsfolien 31 getrennten Reihen von Artikelstapeln 15 nach dem Öffnen einer Dek-kellasche 35, welche im Gegensatz zu üblichen Faltschachteln aussen verklebt ist und zusätzlich eine Perforierung aufweisen kann. Sie dient als Aufreisslasche, die bei Wiederverschluss als Einstecklasche benutzt wird.
Die beschriebene Anlage kann im Rahmen der Erfindung modifiziert werden. Die Maschineneinheiten 1, die durch Rollen 40 verschiebbar sind, können auch fest am Boden 41 abgestützt werden, wie dies beispielsweise bei der Kartoniermaschine 22 vorgesehen ist. Die Maschineneinheiten 1 brauchen jedoch nicht in einer Geraden aufgestellt zu werden, sondern können entsprechend den Platzverhältnissen aufgestellt werden, wobei der die Maschineneinheiten 1 verbindende Zellenförderer entsprechend ausgebildet werden muss.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
630576
Der Zellenförderer 18 kann auch als Drechtrommel ausgebildet sein, um den die Maschineneinheiten 1, die Kartoniermaschine 22 und die Folienzufiihrvorrichtung 30 angeordnet sind. Wesentlich ist, dass unabhängig von der Zahl der verwendeten Maschineneinheiten 1 nur eine einzige Kartoniermaschine 22 und nur eine einzige Folienzufiihrvorrichtung 31 benützt werden muss. Die Folienzufiihrvorrichtung 31 kann entfallen, wenn Packungen mit nur einem Artikelstapel hergestellt werden.
R
1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Verfahren zum automatischen Verpacken von in mindestens zwei Maschineneinheiten hergestellten Artikeln, die mittels einer Kartoniermaschine in Schachteln abgefüllt werden, worauf die Schachteln zu einer Packung verschlossen werden, gekennzeichnet, durch die Schritte
— die Artikel werden in den Machineneinheiten zu Artikelstapeln geschichtet,
— die Artikelstapel werden einer taktweise arbeitenden Fördereinrichtung übergeben,
— die Artikelstapel werden zu einer Kartoniermaschine transportiert,
— die Artikelstapel werden quer zur Transportrichtung in eine Schachtel geschoben, wobei wahlweise ein, zwei oder mehr Artikelstapel in die Schachtel eingeschoben wird bzw. werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Artikelstapel mindestens teilweise von einer Führungsfolie um-fasst wird.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Maschineneinheit (1) eine Stapelvorrichtung (13) zur Bildung von Artikelstapeln (15) und ein Querschieber (16) zugeordnet sind, wobei die Maschineneinheiten (1) durch einen gemeinsamen, taktweise bewegten Zellenförderer (18) verbunden sind, dessen Zellen (19) in einem bestimmten Bereich auf die Länge eines Artikelstapel (15) formatver-stellbar sind und im Stillstand mit den Querschiebern (16) fluchten, und dass — in Bewegungsrichtung gesehen—am Ende des Zellenförderers (18) eine Kartoniermaschine (22) angeordnet ist, welcher ein mit den Zellen (19) des Zellenförderers (18) im Stillstand fluchtender, weiterer Querschieber (25) zugeordnet ist.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Anfang des Zellenförderers (18) eine Folienzuführvorrichtung (30) angeordnet ist, durch welche Führungsfolien (31) zum Ausrichten und Zusammenhalten der Artikel (15) in den Zellen (19) zuführbar sind.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfolien (31) etwa die gleiche Länge wie die Zellen (19) aufweisen und sich über den Zellenboden und mindestens eine Seite des Artikelstapels (15), z.B. in L- oder U-Form, erstrecken.
6. Packung hergestellt nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine, in der Kartoniermaschine (22) aufgerichtete Faltschachtel (23) mindestens einen Artikelstapel (15) aufnimmt.
7. Packung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikelstapel (15) mindestens teilweise mit der Führungsfolie (31) versehen sind.
8. Packung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtel Decklaschen (33) aufweist, die nach dem Einschieben der Artikelstapel (15) klebbar sind.
9. Packung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtel eine von aussen geklebte Einstecklasche (35) aufweist, die nach dem ersten Öffnen zum Wiederverschliessen einsteckbar ist.
10. Packung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtel an der Einstecklasche (35) mit einer Perforation versehen ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH585978A CH630576A5 (de) | 1978-05-29 | 1978-05-29 | Verfahren und anlage zum automatischen verpacken von artikelstapeln. |
| DE19782855803 DE2855803A1 (de) | 1978-05-29 | 1978-12-22 | Verfahren und anlage zum automatischen verpacken von artikelstapeln |
| GB7918152A GB2022544B (en) | 1978-05-29 | 1979-05-24 | Method and installation for packaging groups of articles in cartons or boxes |
| IT23014/79A IT1166853B (it) | 1978-05-29 | 1979-05-25 | Procedimento e dispositivo per l'imballaggio automatico di pile di prodotti |
| CA000328381A CA1119137A (en) | 1978-05-29 | 1979-05-25 | Method of and an installation for the automatic packing of stacks of articles |
| JP6572979A JPS54156793A (en) | 1978-05-29 | 1979-05-29 | Method and equipment for automatically wrapping stack |
| US06/043,493 US4258527A (en) | 1978-05-29 | 1979-05-29 | Method of and an installation for the automatic packing of stacks of articles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH585978A CH630576A5 (de) | 1978-05-29 | 1978-05-29 | Verfahren und anlage zum automatischen verpacken von artikelstapeln. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH630576A5 true CH630576A5 (de) | 1982-06-30 |
Family
ID=4300494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH585978A CH630576A5 (de) | 1978-05-29 | 1978-05-29 | Verfahren und anlage zum automatischen verpacken von artikelstapeln. |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4258527A (de) |
| JP (1) | JPS54156793A (de) |
| CA (1) | CA1119137A (de) |
| CH (1) | CH630576A5 (de) |
| DE (1) | DE2855803A1 (de) |
| GB (1) | GB2022544B (de) |
| IT (1) | IT1166853B (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4466016A (en) * | 1981-05-27 | 1984-08-14 | Rca Corporation | Television signal filtering system |
| US4870803A (en) * | 1987-05-07 | 1989-10-03 | Winkler & Duennebier Maschinenfabrik Und Eisengiesserei Kg | Method and apparatus for packing envelopes in cartons |
| IT1207692B (it) * | 1987-05-13 | 1989-05-25 | Acma Spa | Apparecchiatura per predisporre in gruppi le buste erogate da un apparato automatico |
| EP0311830B1 (de) * | 1987-10-16 | 1992-11-25 | Körber Ag | Verfahren und Vorrichtung zum gruppenweisen Verpacken von Einzelpackungen |
| US5246121A (en) * | 1988-10-21 | 1993-09-21 | Konica Corporation | Apparatus for conveying presensitized lithographic printing plates |
| GB8921398D0 (en) * | 1989-09-21 | 1989-11-08 | Premier Brands Uk | Packaging systems |
| DE4342112C1 (de) * | 1993-12-10 | 1995-02-02 | Teepack Spezialmaschinen | Vorrichtung zum gruppenweisen Verpacken von gefüllten Teebeuteln |
| DE19508248A1 (de) * | 1995-03-08 | 1996-09-12 | Vp Schickedanz S A | Handhabungsvorrichtung für lagenförmige Zellstoffprodukte, insbesondere Wattepads |
| DE102006045277B3 (de) * | 2006-09-22 | 2008-03-27 | WINKLER + DüNNEBIER AG | Verfahren und Vorrichtung zum Zwischenspeichern und Bereitstellen von Reihen |
| CN104494906B (zh) * | 2014-11-28 | 2018-10-26 | 北京翰林航宇科技发展股份公司 | 一种颗粒包装袋传送装置 |
| CN104443477B (zh) * | 2014-12-11 | 2016-08-24 | 东方机器制造(昆明)有限公司 | 新型装箱机 |
| CN107434061B (zh) * | 2017-08-31 | 2023-09-22 | 江西万申机械有限责任公司 | 多功能高效自动装盒机 |
| NL2025906B1 (en) * | 2020-06-24 | 2022-02-21 | Blueprint Holding Bv | Packing Machine for Horizontal and Vertical Packing of Articles into a Packing Box |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA490655A (en) * | 1953-02-17 | International Cellucotton Products Company | Packaging apparatus and method | |
| DE954139C (de) | 1953-11-06 | 1956-12-13 | Natronzellstoff Und Papierfabr | Vorrichtung zum Einschieben von Packungen in eine Umhuellung, z.B. Umsack, Karton, Kiste od. dgl. |
| DE1228553B (de) | 1963-01-16 | 1966-11-10 | Otto Haensel Ges Mit Beschraen | Verpackungsmaschine fuer Bonbons oder andere kleine Suesswarenteile zum Herstellen von Sammelpackungen |
| US3370549A (en) * | 1966-12-01 | 1968-02-27 | Bartelt Engineering Co Inc | Transfer apparatus |
| US3641737A (en) | 1969-01-23 | 1972-02-15 | Eurosicma Soc Italiana Costruz | Packaging machine for bags to be filled with liquids, powders or granular products |
| US3593837A (en) * | 1969-02-06 | 1971-07-20 | Riegel Paper Corp | Packaging machine |
-
1978
- 1978-05-29 CH CH585978A patent/CH630576A5/de not_active IP Right Cessation
- 1978-12-22 DE DE19782855803 patent/DE2855803A1/de not_active Ceased
-
1979
- 1979-05-24 GB GB7918152A patent/GB2022544B/en not_active Expired
- 1979-05-25 CA CA000328381A patent/CA1119137A/en not_active Expired
- 1979-05-25 IT IT23014/79A patent/IT1166853B/it active
- 1979-05-29 US US06/043,493 patent/US4258527A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-05-29 JP JP6572979A patent/JPS54156793A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT7923014A0 (it) | 1979-05-25 |
| DE2855803A1 (de) | 1979-12-06 |
| GB2022544B (en) | 1983-01-19 |
| US4258527A (en) | 1981-03-31 |
| IT1166853B (it) | 1987-05-06 |
| JPS54156793A (en) | 1979-12-11 |
| CA1119137A (en) | 1982-03-02 |
| GB2022544A (en) | 1979-12-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2509889B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von packungen insbesondere für zigaretten | |
| DE3110720C2 (de) | Vorrichtung zum gruppenweisen Einschieben von Packungen in einen bodenseitig offenen Faltkarton | |
| EP2477907B2 (de) | Packungen insbesondere für zigaretten sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen derselben | |
| DE69926941T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigarettenpackungen | |
| DE1786161C3 (de) | Vorrichtung zum Sammelpacken flacher Gegenstände | |
| EP1829783B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Doppelpackungen | |
| EP2240369A1 (de) | Verpackungsvorrichtung und -verfahren zum gruppieren einer packformation von gebinden | |
| WO2013185957A1 (de) | Vorrichtung zum transport von gegenständen, insbesondere von packmitteln | |
| CH630576A5 (de) | Verfahren und anlage zum automatischen verpacken von artikelstapeln. | |
| EP0405121B1 (de) | Produktionsanlage für die Herstellung von Grosseinheiten in der Form von kartonierten Gebinden aus Gruppen von Kleinpackungen von Papiertaschentüchern | |
| EP2562092A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Packungen für Zigaretten | |
| DE102020107432A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung einer röhrenförmigen Verpackung aus Blattmaterial | |
| EP2076377A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von (zigaretten-)packungen | |
| EP1601575A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von verpackungen aus wenigstens zwei teilpackungen | |
| DE102020126911B4 (de) | Verpackungssystem und verpackungsverfahren | |
| DE6942143U (de) | Verpackung fuer flaschen od. dgl. und vorrichtung zum herstellen derselben. | |
| EP0174591A2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Packungen, insbesondere Zigaretten-Stangen | |
| EP0418687B1 (de) | Bodenfaltungspacker | |
| DE102020105133A1 (de) | Gruppierungseinrichtung in einer kartoniermaschine zur bildung von gruppen von zigarettenpackungen | |
| DE1761159C3 (de) | Vorrichtung zum Trocknen der Gummierung von aus einer Verpackungsmaschine kommenden Zigarettenpackungen | |
| DD229366A5 (de) | Maschine zur verpackung und gruppierung von produkten | |
| EP4464621A2 (de) | Gebindepackung für packungen für produkte der zigarettenindustrie und verfahren sowie vorrichtung zur herstellung derselben | |
| DE1761589A1 (de) | Verpackungsmaschine | |
| DE102015001311A1 (de) | Modulare Vorrichtung zum Herstellen von Packungen mit einer Gruppe von Zigaretten als Packungsinhalt | |
| DE4327828A1 (de) | Folieneinschweißeinrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |