CH630984A5 - Insulating cladding for a wall - Google Patents

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CH630984A5
CH630984A5 CH707478A CH707478A CH630984A5 CH 630984 A5 CH630984 A5 CH 630984A5 CH 707478 A CH707478 A CH 707478A CH 707478 A CH707478 A CH 707478A CH 630984 A5 CH630984 A5 CH 630984A5
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cladding
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legs
shaped
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CH707478A
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Bernhard Kleindienst
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Friedrichsfeld Gmbh
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Isolierverkleidung für eine Wand, insbesondere für eine Wand eines Innenraumes, mit an ihrer Rückseite angeordneten und mit gegenseitigem Abstand zueinander verlaufenden Befestigungsrippen.
Eine Verkleidung aus einer mit Befestigungsrippen versehenen Kunstoff-Folienbahn ist aus der DE-AS 2 042 735 bekannt. Sie hat den Vorteil, dass sie in nahezu beliebiger Länge hergestellt werden kann. Die Folie besitzt Vollrippen. Sie dient neben ihrer Abdichtungsfunktion als Putz- oder Betonierfolie zur Verankerung des aushärtbaren Materials.
Bei einer anderen derartigen Isolierverkleidung (FR-PS 1102 294) muss diese j eweils vor dem Aufbringen exakt auf die Grösse der zu verkleidenden Wände abgestimmt werden. Diese genaue Abstimmung ist hauptsächlich bei grossflächigen Verkleidungen oder bei der Innenverkleidung von Hohlräumen, wie z.B. von Rohren, schwierig, da die genaue Erfassung und Übertragung der Masse mit den üblichen Messmethoden aufwendig ist und da z.B. bei Rohren eine direkte Bestimmung der Umfangfläche meist nicht möglich ist. Hinzu kommt noch, dass grossflächige Verkleidungen meist aus einzelnen Teilen zusammengesetzt werden müssen, wodurch die Grössenabstimmung zusätzlich erschwert wird.
Ausgehend von einer Verkleidung der vorbeschriebenen Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, dieselbe auf einfache und somit kostensparende Weise derart auszubilden, dass Längendifferenzen zwischen Wand und Verldeidung leicht ausgeglichen werden können. Ausserdem soll die Verkleidung bei universeller Einsetzbarkeit den üblichen betrieblichen Bedingungen gewachsen und leicht zu verarbeiten sein.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass die Befestigungsrippen jeweils als ein Paar von der Verkleidungsfläche angeordneten und an ihren der Verkleidungsfläche abgewandten freien Enden miteinander verbundenen Schenkeln ausgebildet sind, die etwa lotrecht zur Ebene der Verkleidungsfläche angeordnet sind und dass zwischen den Schenkeln in der Verkleidungsfläche Fugen ausgebildet sind.
Da benachbarte Verkleidungsflächenteile über die beiden Schenkel der zweischenklig ausgebildeten Befestigungsrippen jeweils nur am Rippenkopf miteinander verbunden sind, kann die Verkleidung in ihrer Länge quer zur Rippenrichtung durch Zug leicht verändert werden. Da solche Verkleidungen meist nur geringe Wandstärken und eine Vielzahl von Befestigungsrippen aufweisen, ist die für die Verlängerung der Verkleidung erforderliche Zugkraft gering. Für die Verarbeitung einer Verkleidung gemäss der Erfindung ergibt sich somit die Richtlinie, die Verkleidung kmzer als die zu verkleidende Wand vorzubereiten und bei der Befestigung auf die erforderliche Länge zu ziehen, so dass auch bei ungenauer Grössenabstimmung genaue und lückenlose Wandverkleidungen auf einfache Weise möglich sind.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung der Erfindung kann darin bestehen, dass die Verkleidungsflächen aus einer
Folie von vorzugsweise 0,5 bis 2,5 mm Dicke bestehen, in welcher die Befestigungsrippen und Fugen durch Faltung gebildet sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Verkleidung aus beliebigem Material, das zu einer Folie oder einer dünnen Platte verarbeitet ist, durch Faltung hergestellt werden. So lassen sich denn auch ausser Kunststoffolien vorteilhaft Metallfolien, vorzugsweise aus Titan, verwenden.
In weiterer vorteilhalfter Ausgestaltung der Erfindung sind die Befestigungsrippen parallel und äquidistant zueinander angeordnet. Hierdurch ist die Herstellung vereinfacht und gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, die jeweils zwischen zwei Schenkeln gebildete Fuge für die gegenseitige Verbindung von Verkleidungsteilen auszunutzen.
Soll die Verkleidung sofort mit der Erstellung einer aus aushärtbarem Material bestehenden Wand aufgebracht werden, so sind zur guten Verankerung der Verkleidung die Befestigungsrippen an ihren freien Enden verbreitert und somit hintergriffig ausgebildet. Dies istz. B. bei der Herstellung von verkleideten Betonrohren günstig.
Eine sichere Verankerung der Verkleidung an aushärtbaren Wänden ist dann gegeben, wenn vorteilhaft die Befestigungsrippen jeweils an ihren Enden einen seitlichen Steg und somit L-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei vorzugsweise der Steg abwechselnd auf der einen oder anderen Seite der Schenkel angeordnet ist.
Eine andere ebenso empfehlenswerte Weiterbildung dieser Art kann darin bestehen, dass die Befestigungsrippen zwei seitliche Stege und somit etwa T-förmigen Querschnitt aufweisen.
Die Stege können hierbei auf beliebige Weise gebildet sein; vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Stege doppelwandig ausgebildet sind und eine Querfuge einschliessen, die sich an die Fuge anschliesst.
Um eine Befestigung der Verkleidung zu erzielen, die gegen Verschiebungen in Richtung der Befestigungsrippen gesichert ist, empfiehlt es sich, die freien Enden der Befestigungsrippen in Längsrichtung wellen- oder zick-zack-förmig auszubilden .Die Befestigungsrippen haben also endseitig ungefähr das Aussehen eines Sägeblattes, wobei die Zähne eine sichere Verankerung in der Wand ermöglichen, z. B. unter Zuhilfenahme von Verbindungsmitteln wie Mörtel. Sind die Befestigungsrippen mit Stegen versehen, so ist es zu dem gleichen Zweck empfehlenswert, die Stege wellen- oder zick-zack-förmig auszubilden.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zur sicheren Fixierung der Verkleidung, insbesondere in aushärtbarem Untergrund oder bei Verwendung von aushärtbaren Verbindungsmitteln, wiez. B. Mörtel, kann darin bestehen, dass die Befestigungsrippen im Querschnitt sack-, tropfen-, kreis- oder dreieckförmig ausgebildet sind. Sind hierbei vorteilhaft die frontseitigen Übergänge von der Verkleidungsfläche zu den Schenkeln scharfkantig ausgebildet, so wird gegenüber einer abgerundeten Ausbildung der Eindruck einer weitgehend geschlossenen Vorderseite vermittelt. Dies ist aus ästhetischen Gründen oft bei der Verkleidung von sichtbaren Aussenwänden erwünscht. Um den sich erweiternden Umriss der Befestigungsrippen unter allen Umständen beizubehalten, ist es vorteilhaft, im Hohlraum der Befestigungsrippen einen stabförmigen, vorzugsweise steifen Körper anzuordnen. Hierbei ist es günstig, wenn die Querschnitte von Hohlraum und Körper aufeinander abgestimmt sind, vorzugsweise übereinstimmen. Hierdurch wird bei Verwendung von weichem Material für die Schenkel eine sichere Verankerung der Schenkel beim Einbringen in aushärtbares Material, z. B. Beton oder Mörtel, erzielt.
Ist die Verkleidung hauptsächlich für den Schutz von Wänden vorgesehen, so ist es vorteilhaft, wenn im handelsüblichen Zustand der Verkleidung sich die Schenkel im Bereich der Ebene der Verkleidungsflächen berühren, d.h., wenn die Fuge
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geschlossen ist. Hierdurch kann beim Einbau der Verkleidung eine grösstmögliche Längsdehnung erzielt werden.
Soll die Verkleidung zusätzlich ästhetischen Ansprüchen genügen, wie z. B. beim Schutz von Aussenwänden, so ist vorteilhaft die Fuge offen und bildet in der Ebene der Verkleidungsfläche einen Spalt. Auf diese Weise wird eine optische Unterteilung und somit eine Belebung der Fläche erzielt. Darüber hinaus kann die offene Fuge als Abflusskanal für Flüssigkeiten dienen, was z.B. bei der Verkleidung von Wänden, die dem Regen ausgesetzt sind, von Bedeutung ist.
Um einzelne Verkleidungsteile ggf. ohne grosse Schwierigkeiten aneinanderreihen zu können und wie gewünscht eine Längenanpassung zu erreichen, kann eine empfehlenswerte Weiterbildung der Erfindung darin bestehen, dass die an einem seitlichen Ende der Verkleidung befindliche Fuge eine für die Aufnahme einer Abwinklung einer benachbarten Verkleidung geeignete Öffnungsweite aufweist.
Um bei der Verkleidung der Wände eines Behälters, welcher für Flüssigkeiten vorgesehen ist, ein Austreten der Flüssigkeit über die Fugen zu vermeiden, sind vorteilhaft die Hohlräume in den Befestigungsrippen wenigstens an einer Stirnseite verschlossen.
Die Möglichkeit einer weitgehenden Verlängerung der Verkleidung durch Zug ist dann gegeben, wenn vorteilhaft die Befestigungsrippen jeweils im Abstand von 20 bis 80 mm angeordnet sind und ihre Höhe 6 bis 15 mm beträgt.
Verwendet man die erfindungsgemässe Verkleidung an der Aussenfläche von Betonkörpern (beispielsweise an Spannbeton-Brücken , um das Eindringen von Wasser zu verhindern), so bewirken die in den Beton ragenden Rippen, das die äussere Betonschicht zu Tragfähigkeit nichts beiträgt. In diesem Fall macht man, um die zur Tragfähigkeit nichts beitragende Schicht möglichst dünn zu halten, die Rippen möglichst niedrig, z.B. gemäss der angegebenen unteren Grenze 6 mm hoch.
Neben der erwähnten Faltung ermöglicht die erfindungsgemässe Gestaltung der Isolierverkleidung andere einfache Herstellungsmethoden. Besteht die Verkleidung z. B. aus Metall, so können die Schenkelpaare beim Walzen des Bleches eingeformt werden, wobei die herstellbare Breite der Verkleidungselemente von der Durchgangsweite der Walzenpaare bestimmt ist. Besteht die Verkleidung aus Kunststoff, so werden die Schenkelpaare gleichzeitig mit den Verkleidungsflächen extrudiert und die herstellbare Breite der Verkleidungselemente ist durch die maximal mögliche Extrudier-Breite gegeben.
Im folgenden wird die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Teil der Isolierverkleidung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Verkleidung mit verschiedenen Ausführungsvarianten a bis e der Befestigungsrippen,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Verkleidung mit verschiedenen Ausführungsformen a bis d der Befestigungsrippen,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Verkleidung mit Ausführungsvarianten a bis c der Befestigungsrippen mit geschlossenen Fugen,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Verkleidung mit Ausführungsvarianten a bis d der Befestigungsrippen, deren Fugen in dieser Darstellung offen sind,
Fig. 6 eine Verbindungsmöglichkeit von zwei Verkleidungen,
Fig. 7 und 8 die Verkleidung mit seitlichen Verbindungselementen in verschiedenen Ausführungsformen,
Fig. 9 bis 11 Beispiele für Aussen- und Innenraumverklei-dungen,
Fig. 12 den Querschnitt durch Befestigungsrippen in verschiedenen Ausführungsformen, deren Fugen verschlossen sind und
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Fig. 13 eine perspektivische Ansicht einer Verkleidung mit (Fig. 3d). Hierbei ist gemäss Fig. 3b in dem in den Schenkeln veschiedenen Ausführungsformen von Befestigungsrippen, gebildeten Hohlraum 52 ein stabförmiger, steifer Körper 54
deren stirnseitige Enden verschlossen sind. angeordnet. Dieser Körper 54 bewirkt, dass auch bei einer
Gemäss Fig. 1 sind zwischen den Befestigungsrippen 30 Herstellung der Verkleidung aus weichem elastischem Material Verkleidungsflächen 32 vorgesehen, welche die Form von dün- 5 die Form des Umrisses und somit die Hintergriffigkeit der nen Platten oder Folien aufweisen. Zur Verbindung der einzel- Schenkel gewahrt bleibt.
nen Verkleidungsflächen 32 weisen die Befestigungsrippen Fig. 4 zeigt den Querschnitt durch eine Verkleidung mit jeweils zwei Schenkel 34 und 36 auf, die an ihren freien Enden Befestigungsrippen in drei verschiedenen Ausführungsformen,
bzw. am Rippenkopf 38 miteinander und am Rippenfuss 40 wobei sich der Umriss der Schenkel zum Kopf hin erweitert; j eweils mit der Verkleidungsfläche 32 verbunden sind. Hierbei ist10 diese Verkleidung entspricht weitgehend der in Fig. 3 dargestell-
jeweils zwischen zwei Schenkeln 34,36, die sich quer, Vorzugs- ten Ausführungsform. Ein Unterschied besteht jedoch darin,
weise senkrecht, zur Verkleidungsfläche 32 erstrecken, jeweils dass im handelsüblichen Zustand der Verkleidung die Schenkel eine Fuge 42 gebildet. 34,36 im Bereich der Ebene der Verkleidungsfläche 32 aneinan-
Da im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Verkleidung aus derliegen, so dass die Fugen 42 geschlossen sind. Da sich auch einer dünnen Folie oder einem dünnen Blech hergestellt ist, sind,15 beim Einbau dieser Verkleidung die Fugen oft nur geringfügig wie aus Fig. 1 deutlich zu ersehen, die Schenkel 34,36 sowie die öffnen, ergibt sich somit eine weitgehend geschlossene Vorder-
Fuge 42 durch entsprechendes Falten der Folie bzw. des Bleches fläche 60. Dies ist oft bei der Verkleidung von sichtbaren gebildet, so dass die Verkleidungsteilflächen 32 und die Schenkel Wänden aus ästhetischen Gründen gewünscht.
34, 36 aus einem Stück bestehen.
Um eine Wand mit einer Verkleidung gemäss Fig. 1 zu 20 Der Eindruck der Geschlossenheit der Vorderfläche 60 wird versehen, werden an der Wand Aussparungen angebracht, in dadurch noch verstärkt, wenn gemäss der Ausführungsform nach welche die rückseitigen Befestigungsrippen 30 der Verkleidung Fig. 3c die frontseitigen Übergänge von der Verkleidungsfläche eingebracht werden und z. B. durch Umgiessen mit Beton 32 zu den Schenkeln 34, 36 jeweils eine Kante 58 bilden, befestigt werden. Hierbei kann durch gleichzeitiges Ziehen an 2s der Verkleidung in Richtung der Pfeile 44 ein Aufbiegen der im Im Gegensatz hierzu sind in Fig. 6 schematisch Befestigungs-
Querschnitt klammerartigen Schenkel 34,36 erzielt und somit rippen gezeigt, bei denen die Fugen 42 auch im handelsüblichen eine Verlängerung und Anpassung der Verkleidung erreicht Zustand der Verkleidung offen sind. Dies ist manchmal aus werden. Besonders einfach gestaltet sich das Anbringen der ästhetischen Gründen gewünscht. Ansonsten dient Fig. 6 zur
Verkleidung an Wände aus einem aushärtbaren Material, wie Darstellung der Verbindung von Isolierverkleidungen und wird z.B. Beton, unmittelbar bei der Erstellung der Wände. Hierbei nachfolgend noch näher erläutert.
kann die Verkleidung als Verschalung mitbenutzt werden und ist nach dem Erstarren des Materials fest mit diesem verbunden. Ist In Fig. 5 sind Ausführungsformen von Befestigungsrippen die Verkleidung hierbei durch Zug verlängert worden, so muss dargestellt, die, wie in Fig. 2, mit einseitigen oder beidseitigen sie selbstverständlich in dieser verlängerten Stellung bis zur Stegen 48 bzw. 50 ausgerüstet sind. Um eine Beweglichkeit der
Aushärtung des Materials festgehalten werden. VerkleidunginRichtungderBefestigungsrippenzuverhindern,
Das letztgenannte Vorgehen ist hauptsächlich geeignet zur sind gemäss Fig. 5a bis 5c die Stege 48 und 50 in Längsrichtung
Herstellung von Betonrohren oder Hohlkörpern, wobei das gewellt. In der Ausführungsvariante gemäss Fig. 5d ist der Steg
Verkleidungsmaterial Kunststoff oder Metall sein kann. nicht gewellt, sondern zur Vermeidung von axialer Verschieb-
Da die Verkleidungen mit einer Vielzahl von Befestigungsrip- barkeit abwechselnd auf der einen oder anderen Seite der pen 30 versehen sind, ist eine grosse Verlängerung quer zur Schenkelpaare vorgesehen. Dies geschieht am einfachsten durch
Rippenrichtung möglich. entsprechendes Abbiegen der Schenkel 34, 36.
In Fig. 2 ist eine Verkleidung mit verschiedenen Ausführungsvarianten von Befestigungsrippen dargestellt; in der Praxis In den Fig. 6 bis 8 sind verschiedene Verbindungsmöglichkei-
wird man jedoch nur eine einzige Form an einem Verkleidungs- ten von Verkleidungsteilen dargestellt. Im Ausführungsbeispiel teil verwenden. p gemäss Fig. 6 ist an einem seitlichen Ende 62 der Verkleidung
Die Befestigungsrippe gemäss Fig. 2 ist an ihrem freien Ende eine offene Befestigungsrippe angeordnet, dessen einer Schenkel
46 zick-zack-förmig ausgebildet, wodurch nach ihrer Befestigung 34 keine Fortsetzung der Verkleidungsfläche 32 findet, wogegen ein Verschieben der Verkleidung in Richtung der Bef estigungs- das andere seitliche Ende 64 der Verkleidung eine Abwinkelung rippe verhindert bzw. erschwert ist. Darüber hinaus ergibt sich 66 aufweist. Diese Abwinkelung 66 ist in ihrem Profil derart bei der Gestaltung der Fig. 2a eine Hintergriffigkeit der Rippe, 50 ausgebildet, dass diese zwischen die Schenkel 34,36bzw. Nut 42
insbesondere in den am weitesten nach aussen (stehenden) einer anschliessenden Verkleidung eingreifen kann. Um hierbei
Kanten. Die Befestigungsrippen gemäss den Fig. 2b bis 2e sind gleichmässige Abstände zwischen den Befestigungsrippen der zur Verbesserung ihres Haltes an der Wand an ihrem freien Ende derart herzustellenden Verkleidung zu gewährleisten, haben verbreitert und somit hintergriffig ausgebildet. Hierzu weisen sie sämtliche Befestigungsrippen sowie die Abwinkelung 66 unter-
an ihrem freien Ende bzw. Kopf jeweils Stege 48 und 50 auf, die 55 einander gleichen Abstand t.
einseitig (Fig. 2d und 2e) oder zweiseitig (Fig. 2b und 2c) In den Fig. 7 und 8 sind weitere Beispiel gezeigt, wie sich angeordnet sein können, so dass die Befestigungsrippen ein einzelne Verkleidungsteile winkelig miteinander verbinden las-
Profil von der Form eines umgekehrten L oder eines T oder eines sen und die Fig. 9 bis 11 zeigen die verschiedenartigsten Formen
Y aufweisen. Die Stege 48 und 50 sind hierbei durch entsprechen- von Verkleidungen, die sich durch entsprechende Verbindungen des Abbiegen der jeweiligen Befestigungsrippe gebildet, so dass 60 zusammenstellen lassen.
die Stege je eine Querfuge 51 aufweisen, die mit der Fuge 42
verbunden ist. Fig. 12 stellt einen Querschnitt durch eine Verkleidung mit
Fig. 3 zeigt eine Verkleidung mit Befestigungsrippen, deren verschiedenen Ausführungsformen von Befestigungsrippen dar.
Hintergriffigkeit dadurch gebildet ist, dass die Schenkel zu ihrem Sie zeigt hierbei, wie die Fugen 42 durch eingeklebte oder
Kopf hin ein sich erweiterndes Profil aufweisen. Dieses Profil 65 eingeklemmte Körper, z.B. schnurförmige Körper aus Dichtma-
kann im Querschnitt zur Rippenrichtung kreisförmig (Fig. 3a, terial, wie z. B. Kitt oder Gummi, verschlossen werden können.
3b) oder tropfenförmig ausgebildet sein (Fig. 3c), oder schliess- Ebenso ist zu ersehen, dass der gesamte von den Schenkeln 34,36
lieh die Form eines auf der Spitze stehenden Dreieckes aufweisen umschlossene Hohlraum mit Dichtmaterial ausgefüllt sein kann.
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Fig. 13 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Verklei- Dichtmaterial in Rippenrichtung auf etwa 10 mm verschlossen dung, bei der die einen Enden der Befestigungsrippen durch sind.
zwischen die Schenkel 34,36 eingefügtes oder eingeklebtes
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (20)

630 984 PATENTANSPRÜCHE
1. Isolierverkleidungfür eine Wand, insbesondere für eine Wand eines Innenraumes, mit an ihrer Rückseite angeordneten und mit gegenseitigem Abstand zueinander verlaufenden Befe- 5 stigungsrippen, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsrippen (30) jeweils als ein Paar von an der Verkleidungsfläche
(32) angeordneten und an ihren der Verkleidungsfläche (32) abgewandten freien Enden (38 ; 46) miteinander verbundenen Schenkeln (34,36) ausgebildet sind, die etwa lotrecht zur Ebene 10 der Verkleidungsfläche (32) angeordnet sind, und dass zwischen den Schenkeln (34,36) in der Verkleidungsfläche (32) Fugen (42) ausgebildet sind.
2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus einer insbesondere elastischen Folie von Vorzugs- 15 weise 0,5 bis 2,5 mm Dicke besteht, in welcher die Befestigungsrippen (30) und die Fugen (42) durch Faltung gebildet sind.
3. Verkleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Folie eine Kunststoffolie ist.
4. Verkleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, 20 dass die Folie eine Metallfolie, vorzugsweise aus Titan, ist.
5. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsrippen (30) parallel und äquidistant zueinander angeordnet sind.
6. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsrippen (30) an ihren freien Enden (38) verbreitert ausgebildet sind (Fig. 2 bis 5).
7. Verkleidungen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsrippen (30) jeweils an ihren Enden einen seitlichen Steg (48) und somit L-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei vorzugsweise der Steg (48) abwechselnd auf der einen oder anderen Seite der Schenkel (34,36) angeordnet ist (Fig. 2d, 2e und 5b, 5c).
8. Verkleidungen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsrippen (30) zwei seitliche Stege (48,50) und somit etwa T-förmigen Querschnitt aufweisen (Fig. 2b, 2c, 5a).
9. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (46) der Befestigungsrippen (30) in Längsrichtung wellen- oder zick-zack-förmig ausgebildet sind (Fig. 2a).
10. Verkleidung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (48,50) in Längsrichtung wellen- oder zick-zack-förmig ausgebildet sind (Fig. 5a bis 5c).
11. Verkleidung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (48,50) doppelwandig ausgebildet sind und eine Querfuge (51) einschliessen, die sich an die Fuge (42) anschliesst (Fig. 2b bis 2e, 5a bis 5d).
12. Verkleidung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsrippen (30) im Querschnitt sack-, tropfen-, kreis- oder dreieckförmig ausgebildet sind.
13. Verkleidung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die frontseitigen Übergänge von der Verkleidungsfläche (32) zu den Schenkeln (34,36) scharfkantig ausgebildet sind (Fig. 4c).
14. Verkleidung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn- 55 zeichnet, dass im Hohlraum (52) der Befestigungsrippen ein stabförmi ger, vorzugsweise steifer Körper (54) angeordnet ist (Fig. 3b).
15. Verkleidung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte des Hohlraumes (52) und des Körpers (54) aufeinander abgestimmt sind, vorzugsweise übereinstimmen (Fig. 3a bis d).
16. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schenkel (34,36) der Befestigungsrippen (30) in der Ebene der Verkleidungsflächen (32) berühren 65 (Fig. 4).
17. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugen (42) in der Ebene der Verklei25
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dungsflächen (32) einen Spalt aufweisen (Fig. 6).
18. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die an einem seitlichen Ende (62) der Verkleidung befindliche Fuge (42) eine für die Aufnahme einer Abwinkelung (66) einer benachbarten Verkleidung geeignete Öffnungsweite aufweist (Fig. 6).
19. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume (52) in den Befestigungsrippen (30) wenigstens an einer Stirnseite verschlossen sind.
20. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsrippen (30) jeweils im Abstand von 20 bis 80 mm angeordnet sind und ihre Höhe 6 bis 15 mm beträgt
CH707478A 1977-06-29 1978-06-29 Insulating cladding for a wall CH630984A5 (en)

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