CH631026A5 - Tulip-contact arrangement - Google Patents

Tulip-contact arrangement Download PDF

Info

Publication number
CH631026A5
CH631026A5 CH734378A CH734378A CH631026A5 CH 631026 A5 CH631026 A5 CH 631026A5 CH 734378 A CH734378 A CH 734378A CH 734378 A CH734378 A CH 734378A CH 631026 A5 CH631026 A5 CH 631026A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
tulip
fingers
holder
stop
Prior art date
Application number
CH734378A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Zuercher
Original Assignee
Sprecher & Schuh Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sprecher & Schuh Ag filed Critical Sprecher & Schuh Ag
Priority to CH734378A priority Critical patent/CH631026A5/de
Priority to AT185879A priority patent/AT374038B/de
Publication of CH631026A5 publication Critical patent/CH631026A5/de

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00—Contacts
    • H01H1/12—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • H01H1/38—Plug-and-socket contacts
    • H01H1/385—Contact arrangements for high voltage gas blast circuit breakers

Landscapes

  • Contacts (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Tulpenkontaktanordnung mit einem einstückigen im wesentlichen hohlzylindrischen Kontaktorgan, an dessen einem Ende durch Längsschlitze seitlich begrenzte Kontaktfinger mit innenseitigen, rotationssymmetrischen Kontaktflächen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktorgan an den Fingerwurzeln von einer es umgebenden Halterung so gegen einen in seinem Inneren befindlichen Anschlag gepresst ist, dass in Ruhestellung der Finger von ihren Kontaktflächen ein zylindrischer lichter Durchgang umschrieben ist, dessen Radius kleiner ist, als die, quer zum Kontaktorgan gemessenen, inneren Krümmungsradien der Kontaktflächen.



   2. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung innenseitig über einen Teil ihrer Länge konisch, mit gegen das geschlitzte Ende des Kontaktorganes sich verjüngendem Innendurchmesser ist.



   3. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung einstückig, und ihr dem geschlitzten Ende des Kontaktorganes entgegengesetztes Ende geschlitzt ist.



   4. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag mindestens über einen Teil seiner Länge in gleicher Richtung wie die Halterung konisch ist, wobei sich die konischen Teile von Anschlag und Halterung überlappen und die Konizität der Halterung mindestens gleich gross wie diejenige des Anschlages ist.



   5. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des Kontaktorganes über einen Teil des Überlappungsintervalls konstant bleibt.



   6. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wandstärke des Kontaktorganes über das ganze Überlappungsintervall in Richtung auf die Fingerspitzen zu gesamthaft mehr verjüngt, als der Differenz der Konizität von Halterung und Anschlag über diesem Überlappungsintervall entspricht.



   7. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung an ihrem geschlitzten Ende Bohrungen aufweist, welche quer zu den Schlitzen stehen, zur Aufnahme von diese zusammendrückenden Schrauben.



   8. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch   1, dadurch    gekennzeichnet, dass die Kontaktfinger innerhalb ihrer Kontaktflächen hinterschnitten sind.



   9. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch   1, gekennzeich-    net, durch mindestens einen quer durch Halterung, Kontaktorgan und Anschlag gesteckten Sicherungsstift.



   10. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag in den hinterschnittenen Abschnitt der Kontaktfinger hineinragt.



   11. Verfahren zur Herstellung der Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag in das Kontaktorgan eingeführt wird und das also zusammengesetzte Teil dann mit den Fingerspitzen voran in die Halterung eingepresst wird.



   Die Erfindung betrifft eine Tulpenkontaktanordnung, insbesondere für Trennschalter. Diese müssen nicht nur einfach und robust sein, und auch hohe Ströme führen können, sondern auch den bei plötzlichen Stromstössen auftretenden grossen mechanischen Beanspruchungen ohne bleibende Deformation standhalten können. Wenn - wie vielfach üblich - die Tulpe zum Umgreifen eines zylindrischen Schaltstiftes vorgesehen ist, dann müssen die Querschnitte der innenliegenden, kontaktbildenden Flächen der Kontaktfinger Kreissegmente mit einem Radius sein, der um weniges grösser als derjenige des Schaltstiftes ist, damit die Berührung zwischen Kontaktfinger und Schaltstift nicht ausschliesslich an den Enden dieser Segmente stattfindet.

  Um aber in Arbeitsstellung einen federnden Druck auf den Schaltstift auzuüben, müssen die Finger in ihrer Ruhelage einen zylinderförmigen lichten Durchgang umschreiben, dessen Radius kleiner als derjenige des Schaltstiftes, und somit erst recht kleiner als der des die Innenflächen der Finger bestimmenden Zylinders ist. Diese Innenflächen werden im allgemeinen durch Ausbohren   oder -fräsen    eines hohlzylindrischen Tulpenrohlings geformt. Um die Finger nach dieser Bearbeitung einander näher zu bringen, als dem Bearbeitungsradius entspricht, sind im wesentlichen zwei Lösungen möglich.



  Entweder müssen sie vollständig voneinander getrennt, einzeln verarbeitet, und dann wieder zu einer Einheit zusammengesetzt werden, indem sie durch Federn, sowie eventuell durch Auflager in der gewünschten gegenseitigen Lage gehalten werden, oder aber sie müssen - nach teilweiser Trennung durch partielles Längsschlitzen des Rohlings - gegeneinander gebogen werden. Ersteres ist beispielsweise in der DE-OS   2628    177 beschrieben und offensichtlich aufwendig. Letzteres führte bisher infolge der insbesondere beim Längsschlitzen unvermeidlich auftretenden Spannungen, sowie des in der Praxis kaum je exakt reproduzierbar wirkenden Biegevorganges, zu Verwindungen der Finger, welche dann, im Querschnitt gesehen, nur an einem Ende besagten Segmentes aufliegen, mit entsprechend mangelhaften Kontakteigenschaften.



   Es ist das Ziel der Erfindung, besagte Nachteile, unter Verwendung einer sehr einfachen und robusten Konstruktion, zu beheben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2a einen schematischen, teilweisen Längsschnitt derselben, mit eingeführtem Kontaktstift,
Fig. 2b die Ansicht II der Fig. 2a,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Tulpenkontakt der Fig.



  1, vor dem Zusammensetzen der Kontaktanordnung,
Fig. 4 eine Ansicht des Tulpenkontaktes der Fig.3, und
Fig. 5 einen schematischen, teilweisen Längsschnitt durch die Hauptbestandteile der Fig. 1, in ihren ungefähren relativen Längslagen nach dem Zusammensetzen, aber mit zur Veranschaulichung in radialer Richtung stark verzerrten Verhältnissen.



   Das in allen Figuren rechts liegende, gegen den Schaltstift gerichtete Ende der Vorrichtung wird im folgenden als  vorderes , das entgegengesetzte als  hinteres  Ende betrachtet.



   In der Fig. 1 sind der Tulpenkontakt 1, der darin eingesetzte Anschlag 2 und die den Tulpenkontakt umfassende Halterung 3 erkennbar. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Tulpenkontakt 1- welcher beim Zusammenbau der Kontaktanordnung der Fig. 1 nachträglich über seine Elastizitätsgrenze hinaus deformiert wird - vor dieser Deformation, wobei rechts in der Fig. 3 ein zylindrischer Schaltstift 4 des Durchmessers S angedeutet ist, welcher vom Tulpenkonakt umfasst werden soll. Um einen guten, tangentiellen und im Querschnitt gesehen nicht nur punktförmigen Kontakt zu gewährleisten, ist der Innendurchmesser K der Kontaktflächen 5 um ein Weniges grösser, als der Durchmesser S des Schaltstiftes.

   Des weiteren sind die Finger 6 des Tulpenkontaktes 1 innenseitig über die Länge H hinterschnitten, um auch bei nicht-ideal fluchtendem Schaltstift einen einwandfreien, im Bereich der Kontaktflächen 5 stattfindenden Kontakt zwischen Tulpe und Schaltstift zu gewährleisten. Zu diesem Zweck weisen die Kontaktflächen ausserdem in Längsrichtung eine Rundung mit dem Radius R auf. Das Bearbeiten des Radius R sowie des Durchmessers K geschieht vorzugsweise durch Ausbohren oder -fräsen eines zylindrischen oder hohlzylindrischen Stückes, und zwar vor dem Ausnehmen der Schlitze 7, welche die einzelnen Finger trennen. Daraus folgt, dass am fertigen, einstückigen Tulpenkontakt 1 zwischen den Kontaktflächen 5 ein zylindrischen lichter Durchgang des  



  Durchmessers K besteht, welcher grösser als S ist. Wenn aber die Finger 6 Kraft ihrer eigenen Elastizität bei Einführung des Schaltstiftes 4 in die Kontaktanordnung an diesen Schaltstift anschmiegen sollen, dann muss ihr gegenseitiger Abstand nach der Bearbeitung verringert werden. Dies geschieht im wesentlichen beim Einführen des Tulpenkontaktes 1 in die Halterung 3, dessen rückwärtiger (d.h. in der Figur links liegender) Bereich innenseitig dimensioniert ist, um die Finger 6 nahe ihrer Wurzel in gewünschtem Mass einwärts zu deformieren. Ein in den Tulpenkontakt 1 eingeführter zylindro-konischer Anschlag 2 sorgt dabei für die Masshaltigkeit dieser Deformation. Die Fig. 2a und 2b zeigen schematisch die Verhältnisse nach dem Zusammenbau. Die strichpunktierten Linien deuten die Lagen vor, und die ausgezogenen Linien die Lagen nach Einführen des Schaltstiftes 4 an.



   Anhand der massstäblich stark verzerrten Fig. 5 soll die Dimensionierung von Halterung, Tulpenkontakt und Anschlag erläutert werden. Es ist die Halterung 3 im Bereich B zylindrisch ausgebohrt, und zwar mit einem gewissen Untermass gegenüber dem Aussendurchmesser T der Kontakttulpe   1,so    dass (im Gegensatz zu den scheinbaren Verhältnissen in Fig. 5) vor dem Zusammenstecken von Kontakttulpe und Halterung T grösser als der Innendurchmesser U der Halterung 3 ist und beim Zusammenstecken ein Preissitz entsteht. Im Bereich C verengt sich   danti    die Halterung geringfügig in Richtung auf Fingerspitzen zu, beispielsweise indem ihre Innenfläche konisch, mit einem halben Öffnungswinkel   B von    weniger als einem Grad zusammenläuft.

  Vom vorspringenden Punkt 50 an tritt die Innenwandung der Halterung dann verhältnismässig rasch zurück, um genügend Spielraum für die Kontaktfinger zu lassen. Der kleinste Innendurchmesser der Halterung kann den Aussendurchmesser T der Kontakttulpe z.B. um einige Zehntel mm, oder etwa 1-2% unterschreiten. Da die Kontakttulpe etwa vom Bereiche 51 nach vorne hin aufgeschlitzt ist, um die einzelnen Finger auszubilden, werden diese durch den nach innen gerichteten Vorsprung 50 einwärts gedrängt, so dass die Kontaktflächen 5 einander näherkommen, als sowohl ihrem quergerichteten Krümmungsradius   K/2    wie auch dem Radius S/2 des Schaltstiftes 4 entspricht. Die Finger können daher den Schaltstift Kraft ihrer Eigenelastizität fest umfassen.



   Um eine genau reproduzierbare Ausrichtung der Finger nach dem Zusammenstecken zu gewährleisten, weist die Kontaktanordnung im Inneren des Tulpenkontaktes einen massiven Anschlag 2 auf. Dieser ist in seinem rückwärtigen Teil, d. h. über den sich nach vorne etwa bis zu den Fingerwurzeln erstreckenden Bereich E, zylindrisch, mit einem Durchmesser der beispielsweise mit Stecksitz in den Tulpenkontakt passt. Von einem Punkte 52 an, welcher bei fertig montierter Anordnung in die Nähe des Punktes 54, und also hinter dem engsten Punkt 50 der Halterung zu liegen kommt, verjüngt sich der Anschlag konisch nach vorne, und zwar mit einem halben Öffnungswinkel a, welcher nicht grösser, vorzugsweise aber um ein Weniges kleiner als der halbe Öffnungswinkel ss des konischen Abschnittes C der Halterung ist.



   Dadurch kann eine wohldefinierte Endlage der beim Zusammenbau einwärts deformierten Kontaktfinger erreicht, und unter anderem eine seitliche Verwindung derselben vermieden werden. Indem nämlich ein kurzer, bei den Fingerwurzeln liegender Abschnitt konstanter Wandstärke der Kontakttulpe zwischen zwei gegen vorne minim aufeinander zulaufende konische Flächen gezwängt wird, ist die Endlage jedes Fingers statisch exakt festgelegt dadurch, dass einerseits besagter, in den ungeschlitzten Teil des Tulpenkontaktes übergehende Abschnitt fest eingespannt ist, während andererseits der Fingeransatz durch den Vorsprung im Punkt 50 in eine unverrückbar bestimmte Lage gedrängt und festgehalten wird, wie in Fig.



  2a angedeutet.



   Der Anschlag 2 erfüllt noch weitere wichtige Aufgaben, insbesondere die Aufnahme von beim Schalten und bei Kurzschlüssen auftretenden Kräften. Die bei grossen Stromstössen auftretenden elektrodynamischen Kräfte drücken bekanntlich die Finger mit unter Umständen erheblicher Gewalt einwärts, d. h. gegeneinander. Wenn die Finger üblicher Kontaktanordnungen nicht besonders starke Querschnitte aufweisen, was aber wiederum die für den Schaltvorgang wünschenswerte Elastizität beeinträchtigt, besteht die Gefahr einer bleibenden Deformation der Finger nach einem Kurzschlussstoss.

  Bei der hier vorgeschlagenen Lösung genügt es aber, den Anschlag 2 so zu dimensionieren, dass die Finger 6 beim Einwärtsbiegen vor Erreichen ihrer Elastizitätsgrenze auf den konischen Teil des Anschlages aufliegen, wodurch eine bleibende Deformation auch bei relativ kleinen Querschnitten der Finger erfolgreich vermieden werden kann.



   Da bei schnellem Schalten die Eindringtiefe des oft langen - und daher Durchbiegungen ausgesetzten - Schaltstiftes in die Kontaktanordnung nicht exakt festgelegt werden kann, ist der Anschlag auch ausgebildet, um den Stoss eines fallweise zu tief eindringenden Stiftes aufzunehmen. Zu diesem Zweck sind Anschlag, Halterung und Tulpenkontakt mit Bohrungen 56,56' und 56" zur Aufnahme eines Sicherungsstiftes versehen.



   Um das Aufschieben der Halterung auf die Kontakttulpe zu erleichtern, ist - wie aus Fig. 1 zu ersehen - die Halterung 3 in ihrem hinteren Teil geschlitzt, wobei der Längsbereich F dieses Schlitzes nach erfolgtem Zusammenbau teilweise mit demjenigen der Kontaktfinger 6 überlappen kann. Vier Bohrungen 58 gestatten in bekannter Weise ein festes Zusammenziehen der Halterung auf der Kontakttulpe, mittels in der Zeichnung nicht gezeigter Bolzen. 

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Tulpenkontaktanordnung mit einem einstückigen im wesentlichen hohlzylindrischen Kontaktorgan, an dessen einem Ende durch Längsschlitze seitlich begrenzte Kontaktfinger mit innenseitigen, rotationssymmetrischen Kontaktflächen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktorgan an den Fingerwurzeln von einer es umgebenden Halterung so gegen einen in seinem Inneren befindlichen Anschlag gepresst ist, dass in Ruhestellung der Finger von ihren Kontaktflächen ein zylindrischer lichter Durchgang umschrieben ist, dessen Radius kleiner ist, als die, quer zum Kontaktorgan gemessenen, inneren Krümmungsradien der Kontaktflächen.
  2. 2. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung innenseitig über einen Teil ihrer Länge konisch, mit gegen das geschlitzte Ende des Kontaktorganes sich verjüngendem Innendurchmesser ist.
  3. 3. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung einstückig, und ihr dem geschlitzten Ende des Kontaktorganes entgegengesetztes Ende geschlitzt ist.
  4. 4. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag mindestens über einen Teil seiner Länge in gleicher Richtung wie die Halterung konisch ist, wobei sich die konischen Teile von Anschlag und Halterung überlappen und die Konizität der Halterung mindestens gleich gross wie diejenige des Anschlages ist.
  5. 5. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des Kontaktorganes über einen Teil des Überlappungsintervalls konstant bleibt.
  6. 6. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wandstärke des Kontaktorganes über das ganze Überlappungsintervall in Richtung auf die Fingerspitzen zu gesamthaft mehr verjüngt, als der Differenz der Konizität von Halterung und Anschlag über diesem Überlappungsintervall entspricht.
  7. 7. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung an ihrem geschlitzten Ende Bohrungen aufweist, welche quer zu den Schlitzen stehen, zur Aufnahme von diese zusammendrückenden Schrauben.
  8. 8. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfinger innerhalb ihrer Kontaktflächen hinterschnitten sind.
  9. 9. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeich- net, durch mindestens einen quer durch Halterung, Kontaktorgan und Anschlag gesteckten Sicherungsstift.
  10. 10. Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag in den hinterschnittenen Abschnitt der Kontaktfinger hineinragt.
  11. 11. Verfahren zur Herstellung der Tulpenkontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag in das Kontaktorgan eingeführt wird und das also zusammengesetzte Teil dann mit den Fingerspitzen voran in die Halterung eingepresst wird.
    Die Erfindung betrifft eine Tulpenkontaktanordnung, insbesondere für Trennschalter. Diese müssen nicht nur einfach und robust sein, und auch hohe Ströme führen können, sondern auch den bei plötzlichen Stromstössen auftretenden grossen mechanischen Beanspruchungen ohne bleibende Deformation standhalten können. Wenn - wie vielfach üblich - die Tulpe zum Umgreifen eines zylindrischen Schaltstiftes vorgesehen ist, dann müssen die Querschnitte der innenliegenden, kontaktbildenden Flächen der Kontaktfinger Kreissegmente mit einem Radius sein, der um weniges grösser als derjenige des Schaltstiftes ist, damit die Berührung zwischen Kontaktfinger und Schaltstift nicht ausschliesslich an den Enden dieser Segmente stattfindet.
    Um aber in Arbeitsstellung einen federnden Druck auf den Schaltstift auzuüben, müssen die Finger in ihrer Ruhelage einen zylinderförmigen lichten Durchgang umschreiben, dessen Radius kleiner als derjenige des Schaltstiftes, und somit erst recht kleiner als der des die Innenflächen der Finger bestimmenden Zylinders ist. Diese Innenflächen werden im allgemeinen durch Ausbohren oder -fräsen eines hohlzylindrischen Tulpenrohlings geformt. Um die Finger nach dieser Bearbeitung einander näher zu bringen, als dem Bearbeitungsradius entspricht, sind im wesentlichen zwei Lösungen möglich.
    Entweder müssen sie vollständig voneinander getrennt, einzeln verarbeitet, und dann wieder zu einer Einheit zusammengesetzt werden, indem sie durch Federn, sowie eventuell durch Auflager in der gewünschten gegenseitigen Lage gehalten werden, oder aber sie müssen - nach teilweiser Trennung durch partielles Längsschlitzen des Rohlings - gegeneinander gebogen werden. Ersteres ist beispielsweise in der DE-OS 2628 177 beschrieben und offensichtlich aufwendig. Letzteres führte bisher infolge der insbesondere beim Längsschlitzen unvermeidlich auftretenden Spannungen, sowie des in der Praxis kaum je exakt reproduzierbar wirkenden Biegevorganges, zu Verwindungen der Finger, welche dann, im Querschnitt gesehen, nur an einem Ende besagten Segmentes aufliegen, mit entsprechend mangelhaften Kontakteigenschaften.
    Es ist das Ziel der Erfindung, besagte Nachteile, unter Verwendung einer sehr einfachen und robusten Konstruktion, zu beheben. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2a einen schematischen, teilweisen Längsschnitt derselben, mit eingeführtem Kontaktstift, Fig. 2b die Ansicht II der Fig. 2a, Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Tulpenkontakt der Fig.
    1, vor dem Zusammensetzen der Kontaktanordnung, Fig. 4 eine Ansicht des Tulpenkontaktes der Fig.3, und Fig. 5 einen schematischen, teilweisen Längsschnitt durch die Hauptbestandteile der Fig. 1, in ihren ungefähren relativen Längslagen nach dem Zusammensetzen, aber mit zur Veranschaulichung in radialer Richtung stark verzerrten Verhältnissen.
    Das in allen Figuren rechts liegende, gegen den Schaltstift gerichtete Ende der Vorrichtung wird im folgenden als vorderes , das entgegengesetzte als hinteres Ende betrachtet.
    In der Fig. 1 sind der Tulpenkontakt 1, der darin eingesetzte Anschlag 2 und die den Tulpenkontakt umfassende Halterung 3 erkennbar. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Tulpenkontakt 1- welcher beim Zusammenbau der Kontaktanordnung der Fig. 1 nachträglich über seine Elastizitätsgrenze hinaus deformiert wird - vor dieser Deformation, wobei rechts in der Fig. 3 ein zylindrischer Schaltstift 4 des Durchmessers S angedeutet ist, welcher vom Tulpenkonakt umfasst werden soll. Um einen guten, tangentiellen und im Querschnitt gesehen nicht nur punktförmigen Kontakt zu gewährleisten, ist der Innendurchmesser K der Kontaktflächen 5 um ein Weniges grösser, als der Durchmesser S des Schaltstiftes.
    Des weiteren sind die Finger 6 des Tulpenkontaktes 1 innenseitig über die Länge H hinterschnitten, um auch bei nicht-ideal fluchtendem Schaltstift einen einwandfreien, im Bereich der Kontaktflächen 5 stattfindenden Kontakt zwischen Tulpe und Schaltstift zu gewährleisten. Zu diesem Zweck weisen die Kontaktflächen ausserdem in Längsrichtung eine Rundung mit dem Radius R auf. Das Bearbeiten des Radius R sowie des Durchmessers K geschieht vorzugsweise durch Ausbohren oder -fräsen eines zylindrischen oder hohlzylindrischen Stückes, und zwar vor dem Ausnehmen der Schlitze 7, welche die einzelnen Finger trennen. Daraus folgt, dass am fertigen, einstückigen Tulpenkontakt 1 zwischen den Kontaktflächen 5 ein zylindrischen lichter Durchgang des **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH734378A 1978-07-05 1978-07-05 Tulip-contact arrangement CH631026A5 (en)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH734378A CH631026A5 (en) 1978-07-05 1978-07-05 Tulip-contact arrangement
AT185879A AT374038B (de) 1978-07-05 1979-03-13 Tulpenkontaktanordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH734378A CH631026A5 (en) 1978-07-05 1978-07-05 Tulip-contact arrangement

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH631026A5 true CH631026A5 (en) 1982-07-15

Family

ID=4323633

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH734378A CH631026A5 (en) 1978-07-05 1978-07-05 Tulip-contact arrangement

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT374038B (de)
CH (1) CH631026A5 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3509529A1 (de) * 1985-03-16 1986-09-18 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Nennstromkontaktanordnung fuer druckgasschalter
DE3829877A1 (de) * 1988-09-02 1990-03-15 Duerrwaechter E Dr Doduco Ringkontaktstueck fuer mittel- und hochspannungsschalter
EP3091547A1 (de) * 2015-05-07 2016-11-09 ABB Technology AG Schutzschalter
CN106252151A (zh) * 2016-08-31 2016-12-21 北京双杰电气股份有限公司 真空灭弧室的触头装置及真空灭弧室
CN114055093A (zh) * 2021-11-30 2022-02-18 西安西电高压开关有限责任公司 一种全接触导电触头的制备方法
EP3971930A1 (de) * 2020-09-21 2022-03-23 Hitachi Energy Switzerland AG Buchsenkontaktelement für eine schaltanlagenkontaktanordnung

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3509529A1 (de) * 1985-03-16 1986-09-18 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Nennstromkontaktanordnung fuer druckgasschalter
DE3829877A1 (de) * 1988-09-02 1990-03-15 Duerrwaechter E Dr Doduco Ringkontaktstueck fuer mittel- und hochspannungsschalter
EP3091547A1 (de) * 2015-05-07 2016-11-09 ABB Technology AG Schutzschalter
US9905377B2 (en) 2015-05-07 2018-02-27 Abb Schweiz Ag Circuit breaker
CN106252151A (zh) * 2016-08-31 2016-12-21 北京双杰电气股份有限公司 真空灭弧室的触头装置及真空灭弧室
CN106252151B (zh) * 2016-08-31 2019-10-01 北京双杰电气股份有限公司 真空灭弧室的触头装置及真空灭弧室
EP3971930A1 (de) * 2020-09-21 2022-03-23 Hitachi Energy Switzerland AG Buchsenkontaktelement für eine schaltanlagenkontaktanordnung
CN114055093A (zh) * 2021-11-30 2022-02-18 西安西电高压开关有限责任公司 一种全接触导电触头的制备方法

Also Published As

Publication number Publication date
ATA185879A (de) 1983-07-15
AT374038B (de) 1984-03-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69030132T2 (de) Luftdetektor zur Anwendung in einer Infusionspumpe
DE69002047T2 (de) Rohrkupplung.
DE69301896T2 (de) Werkzeugeinspannvorrichtung
EP0332759A2 (de) Vorrichtung zur axialen Befestigung für die Verbindung von Rohrstücken
DE19932877A1 (de) Dentalprothesen-Rohling
EP2688709B1 (de) Verfahren, werkzeug und maschine zum kalibrieren von buchsen
DE2749038C2 (de) Stecker für eine Lichtleitfaser-Koppeleinrichtung
AT393302B (de) Vorrichtung zur verbindung zweier werkzeugteile
EP0275441B1 (de) Spannvorrichtung
EP0397150A2 (de) Kontaktstift-Kontaktbuchsen-Baueinheit
EP1482187B1 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Stabenden
DE2637562A1 (de) Verfahren zum stanzen eines kleinen loches in ein feinmechanisches werkstueck
DE2832763C3 (de) Innere Stützwendel für einen Schlauch und Schlauchanordnung mit Stützspirale
DE20010879U1 (de) Biopsienadel mit Entnahmesystem
CH657550A5 (en) Device for lathes for guiding or clamping bar stock
EP1412117B1 (de) Distanzelement für eine spannzange und spannzange
DE2930833A1 (de) Klemmuffe
DE1202588B (de) Kugelkaefig eines Gleichlaufdrehgelenkes
DE3009749C2 (de) Vorrichtung zum Aushalsen von Rohren
DE4441275A1 (de) Zentrierbohreinsatz für ein Hohlbohrwerkzeug
AT527494B1 (de) Arretierungsklammer für einen Steckverbinder und Verfahren zur Herstellung einer Arretierungsklammer
DD285480A7 (de) Werkzeugkupplung, insbesondere fuer zerspanungswerkzeuge
DE3020523C2 (de) Federhülse für hohe Drücke
DE3724053C1 (en) Cable entry
DE2811137C2 (de) Stecker für Lichtleitfasern mit V-Nut-Führung

Legal Events

Date Code Title Description
PFA Name/firm changed

Owner name: SPRECHER ENERGIE AG

PL Patent ceased
PL Patent ceased