CH631083A5 - Rollschlitten-gelaendebahn-anlage. - Google Patents

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CH631083A5
CH631083A5 CH846278A CH846278A CH631083A5 CH 631083 A5 CH631083 A5 CH 631083A5 CH 846278 A CH846278 A CH 846278A CH 846278 A CH846278 A CH 846278A CH 631083 A5 CH631083 A5 CH 631083A5
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towing
roller carriage
roller
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brake
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Josef Wiegand
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Josef Wiegand
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rollschlitten-Ge-ländebahn-Anlage, mit einer Roll- und Gleitbahn, einer 6o Schleppbahn, einem Schlepplift und mindestens einem einsitzigen oder mehrsitzigen Rollschlitten, wobei am Rollschlitten vorn am Sitz ein Rad-Paar, hinten am Sitz ein Gleitkufen-Paar, sowie wenigstens ein Bremsschuh angebracht sind, ganz vorn um eine waagrechte Achse schwenk-65 beweglich eine Fussstütze mit Gleitkufen angelenkt ist und durch Vorwärts-Drücken eines vor dem Sitz angeordneten Fahrhebels der Bremsschuh von der Roll- und Gleitbahn abhebbar ist.
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Ein Rollschlitten für Geländebahnen, die länger als 1000 Meter sein und landschaftsbedingt sehr unterschiedliche Gefalle haben können, soll sich, damit sein Benutzer oder Fahrgast Spass daran hat, gut beschleunigen aber auch, wenn nötig, schnell wirksam bremsen lassen, und zwar alles dies auf einfache Weise.
Bei einem bekannten Rollschlitten der eingangs bezeichneten Art (deutsche Offenlegungsschrift 2 515 994) ist der Bremsschuh auf der Unterseite des Fahrgastsitzes befestigt. Um ihn von der Bahn abzuheben, also die Bremsung aufzuheben, muss mittels des Fahrhebels der Fahrgastsitz auf dem nach vorn etwas ansteigenden Schlittengestell vorgerückt werden. Je weiter der Sitz vorgerückt ist, umso weniger sind auch die hinteren Gleitkufen und umso mehr das Rad-Paar belastet; der Rollschlitten läuft schneller. Zum Bremsen wird der Fahrgastsitz entsprechend weit zurückgeschoben.
Bei einem andern bekannten Rollschlitten (deutsche Auslegeschrift 2 404 337) wird das Rad-Paar nur zum Beschleunigen in Aktion gebracht, im übrigen gleitet der Schlitten nur auf seinen beiden langen Kufen. Durch Vorrutschen in seinem Sitz kann der Fahrgast den Schlitten noch etwas schneller machen. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Fussteil nicht, wie bei dem erstbeschriebenen Rollschlitten, an den Sitzteil angelenkt ist, sondern mit ihm eine starre, schalenförmige Einheit bildet. Infolgedessen ist dieser bekannte Rollschlitten unhandlich und neigt auch zum Querpendeln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen, vor allem die Fahreigenschaften und die Fahrsicherheit des Rollschlittens zu verbessern und ihn weitgehend bedienungssicher zu machen. Weiter besteht die Aufgabe darin, den Rollschlitten so auszurüsten, dass er sich mühelos vom Ende der Roll- und Gleitbahn zu ihrem Anfang bringen lässt.
Die erfindungsgemässe Rollschlitten-Geländebahn-Anlage ist gekennzeichnet durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1.
Durch Abheben des Gleitkufen-Paares von der Roll- und Gleitbahn bewegt sich der Rollschlitten nur noch auf seinem Rad-Paar und auf den Gleitkufen der die sichere Führung übernehmenden Fussstütze, also mit dem kleinstmöglichen Reibungswiderstand.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Rollschlitten im Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt denselben Rollschlitten von unten gesehen.
Fig. 3 zeigt den Rollschlitten in Beschleunigungsstellung.
Fig. 4a zeigt den Rollschlitten in Ansicht von hinten in einer tiefen Mulde der Roll- und Gleitbahn.
Fig. 4b zeigt den Rollschlitten in Ansicht von hinten in einer flachen Mulde der Roll- und Gleitbahn.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen im Längsschnitt verschiedene automatisch bremsende Rollschlitten.
Fig. 8 zeigt in Ansicht von hinten einen automatisch bremsenden Rollschlitten.
Fig. 9 zeigt einen Rollschlitten auf der Schleppbahn.
Fig. 10 zeigt einen Rollschlitten in Ansicht von hinten auf der Schleppbahn.
Fig. 11 zeigt eine Schleppöse mit dem Querschnitt eines Schlepphakens.
Fig. 12 zeigt den Ausklinkmechanismus bei der Schleppart nach Fig. 9. -
Fig. 13 zeigt einen auf der Schleppbahn hinter angehobenen Rollschlitten im Längsschnitt.
Fig. 14 zeigt den Rollschlitten nach Fig. 13, jedoch in für das Ausklinken korrigierter Stellung.
Fig. 15 zeigt den Ausklinkmechanismus nach Fig. 12 gegen die Schlepprichtung gesehen.
Fig. 16 zeigt die Schleppöse und den Schlepphaken in vertauschter Anordnung im Längsschnitt.
Fig. 17 zeigt einen automatischen Einklinkmechanismus nach Entfernung des Fahrgastsitzes von oben gesehen.
Fig. 18 zeigt einen weiteren, einfachen automatischen Einklinkmechanismus im Querschnitt.
Fig. 19 zeigt eine Rücklaufbremse von der Seite gesehen, einmal ausser Aktion und einmal in Aktion.
Wie sich insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ergibt, gleitet der Rollschlitten 1 gleichzeitig auf einem Rad-Paar 6 und Gleitkufen 7. Die Füsse des Fahrgastes ruhen auf einer ganz vorn um eine waagerechte Achse schwenkbewegliche Fussstütze 3 mit Gleitkuven 4. Diese Fussstütze kann am die Achse 5 eines Fahrhebels 2 an den Rollschlitten 1 in Pfeilrichtung geklappt werden. Am Fahrgastsitz sind die hochgezogene Rückenlehne la und der vordere Höcker lb zu erkennen. Zieht der Fahrgast den Fahrhebel 2 zu sich heran, bewegt er die an der Achse 5 angeschweissten Bremshebel 23 mit dem Bremsgestänge 23' nach unten und drückt dabei die Bremsschuhe 8 auf die Mulde der Roll- und Gleitbahn 16, wodurch eine starke Bremsung erreicht wird. Auf der hinteren Querachse 24 sind die hinteren Bremshebel 23 beweglich gelagert. Die Radachse 9 für das Rad-Paar 6 und/oder die Querachse 24 für die Gleitkufen 7 können je nach den Neigungsverhältnissen der Roll- und Gleitbahn 16 unter dem Radachsträger 10 in Längsrichtung des Rollschlittens 1 vor- oder rückwärts verschoben werden. In der gewünschten Position wird die Radachse 9 an den Radachsträger 10 ge-schweisst oder geschraubt. Die automatische Rücklaufbremse 11, die in der Schleppbahn 18 benötigt wird, ist so angeordnet, dass sie in der Roll- und Gleitbahn 16 keinen Bodenkontakt haben kann. Die Führungsleisten 12 dienen zur Fixierung des Rollschlittens in der Schleppbahn 18. Eine auf die Bremsschuhe 8 wirkende Federkraft wird durch eine Zugfeder 22 bewirkt, die unter Vorspannung an einem Ende in die Radachse 9 und mit dem anderen Ende in das Bremsgestänge 23' eingehängt ist. Eine Fliehkraftbremse 14 ist an einem Rad aussen angeschraubt.
Fig. 3 zeigt einen Rollschlitten in der Beschleunigungsendstellung. Dabei ist der Fahrhebel 2 so weit nach vorne gedrückt, dass die hinteren Gleitkufen 7 von der Roll- und Gleitbahn 16 abgehoben sind. Dadurch verlagert sich das ganze Gewicht des Fahrgastes, das im Belastungsmittelpunkt 15 auf den Rollschlitten wirkt, auf das Rad-Paar 6 und die Kufen 4 der Fussstütze 3.
Fig. 4a zeigt einen Rollschlitten 1 in der Ansicht von hinten in einer tiefen Mulde der Roll- und Gleitbahn 16. Der Fahrhebel 2 steht auf «Beschleunigen», da die Bremsschuhe 8 von der tiefen Mulde der Roll- und Gleitbahn 16 abgehoben sind, während die Gleitkufen 7 und entsprechend auch das Rad-Paar 6 auf der Roll- und Gleitbahn aufliegen.
Fig. 4b zeigt den gleichen Rollschlitten in einer flachen Mulde der Roll- und Gleitbahn 16. Obwohl der Fahrhebel 2 immer noch auf «Beschleunigen» steht, ruht der ganze Rollschlitten 1 auf den Bremsschuhen 8, da die Gleitkufen 7 und entsprechend auch das Rad-Paar 6 keinen Kontakt mehr zur Roll- und Gleitbahn haben. Der Rollschlitten wird somit zwangsweise gebremst.
Nach den Fig. 5 bis 7 sind an Stelle von Bremsschuhen 8 zwei Bremskufen 8' von etwa Stitzlänge mit einem geriffelten Profil vorgesehen. Diese Bremskufen 8' sind durch starre Winkelhebel 34 mit dem Fahrgastsitz verbunden, und zwar in der Weise, dass die drehbeweglich am Gestell angeordneten Winkelhebel 34 mit ihren nach oben gerichteten Armen am Sitz und mit ihren nach unten gerichteten Armen an den Bremskufen 8' angelenkt sind. Infolgedessen werden die Bremskufen 8' bei nicht betätigtem Fahrhebel 2 durch das Gewicht des Sitzes und des Fahrgastes auf die Roll- und
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Gleitbahn 16 gedrückt, während das Rad-Paar 6 und die Gleitkufen 7 ohne Berührung mit der Roll- und Gleitbahn 16 sind. Damit der Rollschlitten losfahren kann, muss der Fahrhebel 2 nach vorn gedrückt werden.
Die hinteren Winkelhebel 34 sind in Fig. 7 durch Kniehebel 34' ersetzt worden deren Arme durch eine Druckfeder 37 gegeneinander abgestützt sind, damit die Bremskufen 8' weicher aufsetzen können. Der Fahrhebel 2 greift an dem Sitz (Fig. 5 und 6) oder an den vorderen Kniehebeln 34' (Fig. 7) an. Die Schwenkachse der Winkel- bzw. Kniehebel ist mit 36, das Schlittengestell mit 32 bezeichnet.
Eine weitere Möglichkeit der Verbindung der Bremskufen 8' mit dem Sitz ist in Fig. 8 dargestellt, wobei die Bremskufen 8' mit dem Sitz 1 durch Ständer 38 verbunden sind.
In der Fig. 9 stellt sich die Situation des Schleppaufzuges mit einem Schlepplift 17 dar. Der Fahrgast sitzt rückwärts auf dem Rollschlitten. Am Schlepphaken 27 einer Griffstange 28 des Schleppseiles 17a ist der Rollschlitten 1 angeklinkt. Der Rollschlitten wird auf einer Schleppbahn 18, die vorwiegend aus Edelstahlsegmenten besteht, die von Stützträgern 19 gehalten werden, bergauf gezogen. Die Stützträger 19 sind auf Schwellen 20 aufgeschraubt. Mit Pflöcken 21 können die Schwellen 20 zusätzlich verankert werden.
Fig. 10 zeigt den Querschnitt einer Schleppbahn 18, die auf dem Stützträger 19 ruht, der mit der Schwelle 20 verschraubt ist. Neben der Stützfunktion bewirkt der Stütz-träger 19 durch seine der Schleppbahn 18 angepasste Form, dass sich die auf den Stützträgern 19 gestossenen Segmente weder seitlich noch nach oben gegeneinander verschieben können.
Auf beiden Seiten eines Führungssteges 25 gleiten die Führungsleisten 12 des Rollschlittens 1, so dass dieser genau mittig über die Schleppbahn 18 geführt wird. Durch eine schwalbenschwanzförmige Ausführung des Führungssteges 25 ergibt sich mehr Zwischenraum zwischen der hinteren Querachse 24 des Rollschlittens und dem Mittelteil des Führungssteges 25, ohne dass die Auflageflächen für die Führungsleisten 12 verkleinert werden. Der Platzgewinn wirkt sich günstig für die Anordnung der Schleppöse 13 und der Ausklinkrolle 30 (Fig. 12) aus.
Zwischen den Seitenwänden des Führungssteges 25 und den eigentlichen Auflageflächen der Gleitkufen 7 auf der Schleppbahn 18 sind zwei Kanäle 31 vorgesehen, in denen die Bremsschuhe 8 des Rollschlittens 1 während des Schleppvorganges gezogen werden. Die Kanäle 31 sind so tief angeordnet, dass die Bremsschuhe 8, unabhängig von der Fahrhebelstellung, keinen Kontakt mit der Schleppbahn 18 bekommen können.
Fig. 11 zeigt die unter der hinteren Querachse 24 des Rollschlittens befestigte Schleppöse 13 in Seitenansicht mit dem Querschnitt des Schlepphakens 27 in der Zugposition. Die Schleppöse 13 hat zum schnellen Einklinken des Schlepphakens 27 eine grosse, in Zugrichtung verjüngte Öffnung und ist um wenige Winkelgrade gegen die Vertikale geneigt am Rollschlitten befestigt.
Fig. 12 zeigt in Draufsicht den Führungssteg 25 mit montierten Korrekturleisten 29 und die Ausklinkrolle 30, der sich ein Rollschlitten (hier nur angedeutet) nähert. Die Spitze des Schlepphakens 27, deren Bewegungsbahn durch die Führungsleisten 12 und die Korrekturleisten 29 genau vorgesehen ist, wird bei Fortsetzung der Bewegung in Pfeilrichtung an die Ausklinkrolle 30 treffen und von dieser aus der Schleppöse 13 gedrückt. Damit die Spitze des Schlepphakens 27 nicht an der Ausklinkrolle 30 vorbeischlüpfen kann, ist die Oberkante der Korrekturleiste 29 unmittelbar vor der Ausklinkrolle 30 nach innen vorgezogen und hindert somit die Spitze des Schlepphakens 27 an einem Ausweichen. Der
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Schlepphaken 27 ist mit einer Abkröpfung versehen; ohne diese Abkröpfung würde der Schlepphaken aus der Schleppöse 13 unbeabsichtigt herausrutschen.
Fig. 13 zeigt im Längsschnitt einen Rollschlitten 1 in der s Schleppbahn 18, die ebenfalls im Längsschnitt dargestellt ist. Durch den schräg aufwärts gerichteten Zug der Griffstange 28 ist hintere Querachse 24 mit den Kufen 7 um die Radachse 9 hochgekippt. Damit hat sich auch die Position der Schleppöse 13 mit dem Schlepphaken 27 so weit nach oben io verschoben, dass die Spitze des Schlepphakens 27 über die Ausklinkrolle 30 hinweggeleitet würde. Somit könnte keine automatische Ausklinkung erfolgen.
Fig. 14 zeigt die gleiche Situation, jedoch ist hier die Achse 5 des Fahrhebels durch die Wirkungsweise der auf dem 15 Führungssteg 25 montierten, konisch zulaufenden Korrekturleisten 29 so weit um die Radachse 9 hochgekippt, und gleichzeitig die hintere Querachse 24 nach unten gekippt, dass sich beide Achsen nunmehr auf einer Ebene bewegen. Die Schleppöse 13 mit dem Schlepphaken 27 befindet sich 20 jetzt im Wirkungsbereich der Ausklinkrolle 30 und eine automatische Ausklinkung ist damit gewährleistet.
Fig. 15 zeigt die Schleppbahn 18 mit dem Führungssteg 25 im Querschnitt, entgegengesetzt zur Schlepprichtung gesehen. Die hintere Querachse 24 mit Schleppöse 13 und 25 Schlepphaken 27 befinden sich unmittelbar vor der Ausklinkrolle 30. Die gestrichelten Linien in der Ausklinkrolle 30 stellen die Fortsetzung der Hakenspitze 27 und die Korrekturleiste 29 mit vorgezogener Oberkante, die ein Wegschlüpfen der Spitze des Schlepphakens 27 nach oben ver-30 hindert.
Fig. 16 zeigt eine Zugvorrichtung in Drauf- und Seitenansicht für Rollschlitten in einer Schleppbahn 18, die nach dem gleichen Prinzip, wie unter Fig. 11 beschrieben, arbeitet. Lediglich die Positionen von Schlepphaken 27 und Schlepp-35 öse 13 sind miteinander vertauscht, d.h. der Schlepphaken 27 ist an dem Rollschlitten und die Schleppöse 13 ist an der Griffstange 28 befestigt.
Fig. 17 zeigt in Draufsicht, nach Abnahme des Fahrgastsitzes, in einem Ausschnitt und auf die linke der beiden spie-40 gelbildlich gleichen Hälften beschränkt, eine Anordnung zum automatischen An- und Abkoppeln des Rollschlittens an ein bzw. von einem Schleppseil 54, das bergauf in der Mulde der Schleppbahn 18 unterhalb des Rollschlittens geführt ist. Der Rollschlitten ist durch zwei Leisten 43, die mit 45 einer schmierungsfrei gleitfähigen Auflage 44 belegt sind, in seitlichen Schienen 25' in der Mulde der Schleppbahn 18 geführt. Die Leisten 43 sind durch Traversen 52 verbunden, und an der in Schlepprichtung vorderen Traverse ist links und rechts von der Mittelebene Oje eine Klemmbacke 46 mit so einem Schuh aus Gummi oder Kunststoff 47 schwenkbeweglich um eine Achse 45 gelagert. Eine Schenkelfeder auf jeder Seite sorgt für den ersten Kraftschluss zwischen den Klemmbacken 46 und dem Schleppseil 54. Das Schleppseil läuft über eine Seilscheibe 51 durch einen Schlitz.50 in die Mulde 55 der Schleppbahn 18 ein. Damit es von den Klemmbacken 46 erfasst werden kann, wird es durch einen in der Mulde angeordneten keilförmigen Körper 49 vorübergehend offengehalten. Ein gleicher keilförmiger Körper befindet sich auch am Ende der Schleppstrecke, um die Klemmbacken 46 zum Ab-6o koppeln des Rollschlittens zu öffnen. Das Auseinanderspreizen der Klemmbacken 46 erfolgt in der Weise, dass in die Klemmbacken 46 eingesetzte Bolzen 48 an den keilförmigen Körper 49 anlaufen.
Fig. 18 zeigt eine andere Art, den Rollschlitten an ein in 65 der Mulde der Schleppbahn 18 laufendes Schleppseil 54 an-und von ihm abzukoppeln. An dem im Schnitt gegen die Schlepprichtung gesehenen Seil 54 sind in gleichmässigen Abständen Mitnehmer 56 befestigt, und an dem Rollschiit-
ten ist eine Gabel 55 angeordnet, die das Schleppseil 54 übergreift bzw. in die das Schleppseil einläuft.
Zur Führung des Schleppseiles 54 in der Mulde der Schleppbahn 18 können Walzen oder Rollen vorgeschoben sein. s
Fig. 19 zeigt die automatische Rücklaufbremse 11 in Seitenansicht, einmal in Ruhestellung A und einmal in Arbeitsstellung B. Die Rücklaufbremse 11 mit dem Bremsgummi 26
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ist pendelnd an der Radachse 9 befestigt. Dabei ist die Rücklaufbremse 11 so ausgebildet und der Drehpunkt so weit in Richtung Fussstütze 3 angeordnet, dass die Anstellachse der Rücklaufbremse 11 möglichst senkrecht auf dem Führungssteg 25 steht, der als Angriffsfläche der Rücklaufbremse 11 dient. Durch die Senkrechtstellung der Anstellachse wird erreicht, dass diese Bremse auch auf steilem Schleppbahngelände sicher eingreift.
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6 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Rollschlitten-Geländebahn-Anlage mit einer Roll- und Gleitbahn (16), einer Schleppbahn (18), einem Schlepplift (17) und mindestens einem einsitzigen oder mehrsitzigen Rollschlitten (1), wobei am Rollschlitten vorn am Sitz (lb) ein Rad-Paar (6), hinten am Sitz (la) ein Gleitkufen-Paar (7), sowie wenigstens ein Bremsschuh (8) angebracht sind, ganz vorn um eine waagrechte Achse (5) schwenkbeweglich eine Fussstütze (3) mit Gleitkufen (4) angelenkt ist und durch Vorwärts-Drücken eines vor dem Sitz (la, lb) angeordneten Fahrhebels (2) der Bremsschuh (8) von der Roll-und Gleitbahn (16) abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch weiteres Vorwärts-Drücken des Fahrhebels (2) zum Beschleunigen des Rollschlittens (1) dessen hinterer Teil bis zum völligen Abheben des Gleitkufen-Paares (7) von der Roll- und Gleitbahn (16) schwenkbar ist, wobei die Radachse (9) die Kippachse bildet und auf die Bahn (16) nur noch das Rad-Paar (6) und die Gleitkufen (4) der Fussstütze (3) zu liegen kommen.
  2. 2. Anlage nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (9) für das Rad-Paar (6) und/oder die Querachse (24) für die Gleitkuven (7) in Längsrichtung des Rollschlittens (1) verstellbar ausgebildet sind.
  3. 3. Anlage nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad-Paar (6) durch mindestens eine Fliehkraft-Bremse (14) abbremsbar ist (Fig. 2).
  4. 4. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsschuhe (8) entgegen der Kraft mindestens einer Feder (22) von der Roll- und Gleitbahn (16) abhebbar sind (Fig. 2).
  5. 5. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsschuhe (8) als zwei Bremskufen (8') von annähernd Sitzlänge ausgebildet und vorzugsweise mit einem geriffelten Profil versehen sind (Fig. 5-7).
  6. 6. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Rollschlitten-Gestell (32) starre Winkel-Hebel (34) und/oder Knie-Hebel (34') mit zwischen ihren Armen eingesetzter Druckfeder (37) drehbeweglich angeordnet sind, wobei die aufwärts gerichteten Arme am Sitz und die abwärts gerichteten Arme an den Bremskufen (8') angelenkt sind (Fig. 5-7).
  7. 7. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollschlitten mit einer Rücklauf-Bremse (11) ausgerüstet ist, welche aus am Rollschlitten-Ge-stell (32) aufgehängten Bremsschuhen (26) besteht, die ausschliesslich auf der Schleppbahn (18) wirksam zu werden bestimmt sind (Fig. 1,2,19).
  8. 8. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ankoppeins des Rollschlittens (1) an ein umlaufendes Schleppseil (17a) des Schlepplifts (17) am hinteren Ende des Rollschlittens eine Schleppöse (13) angebracht ist, in welcher beim Ankoppeln am Schleppseil (17a) ein Schlepphaken (27) mit seinem langen, freien Ende von der Seite her eingreift, wobei der Rollschlitten (1) auf der muldenförmig profilierten Schleppbahn (18) rückwärts abschleppbar ist, und dass an jeder Griffstange (28) des Schleppseiles (17a) ein solcher Schlepphaken (27) angebracht ist, welcher Haken (27) an der Bergstation mit seinem freien Ende an einer Rolle (30) oder an einer zugehörigen schrägen Fläche aufläuft und dadurch aus der Schleppöse (13) ausklinkt, wodurch die an der Talstation zwischen Rollschlitten und Schleppseil (17a) hergestellte Verbindung an der Bergstation selbsttätig wieder gelöst wird (Fig. 9-15).
  9. 9. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleppöse (13), welche eine grosse, in Zugrichtung verjüngte Öffnung hat, um wenige Winkelgrade gegen die Vertikale geneigt am Rollschlitten (1) befestigt ist.
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  10. 10. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Gestell (32) des Rollschlittens (1) zwei um vertikale Achsen (45) bewegliche Klemmbacken (46) angebracht sind, dass in der muldenförmig profilierten
    5 Schleppbahn (18) das Schleppseil (54) des Schleppliftes (17) geführt ist, dass in der Mulde der Schleppbahn (18) sowohl am Anfang als auch am Ende je ein keilförmiger Körper (49) eingesetzt ist, mittels dem die Klemmbacken (46) geöffnet und offen gehalten werden, und dass zum Kraftschluss des io Schleppseiles (54) an beiden Klemmbacken (46) in Zugrichtung sich die Klemmbacken unter Federkraft und zwangsläufig schliessen (Fig. 17).
  11. 11. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Rollschlitten (1) zusätzlich Füh-
    15 rungsleisten (12) angebracht sind, welche sich entlang eines in der profilierten Schleppbahn (18) eingesetzten Führungssteges (25) bewegen, wobei die am Rollschlitten angebrachten Bremsschuhe (8) bzw. die Bremskufen (8') sich wirkungslos in Kanälen (31) bewegen, welche einerseits durch diesen
    20 Führungssteg (25) sowie anderseits durch Flanken der profilierten Schleppbahn (18) gebildet sind (Fig. 10).
  12. 12. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Bergstation auf dem Führungssteg (25) Korrektur-Leisten (29) befestigt sind, wel-
    25 che am ankommenden Rollschlitten (1) an der Achse (5) des Fahrhebels (2) angreifen, wodurch der Rollschlitten um die Radachse (9) in Ausklink-Position kippbar ist (Fig. 12).
  13. 13. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der Korrektur-Leisten (29) die
    30 Oberkante vor der Ausklinkrolle (30) zum Führungssteg (25) hin vorgezogen ist, um vom freien Ende des Schlepphakens (27) zwangsläufig unterlaufen zu werden (Fig. 12).
  14. 14. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die muldenförmig profilierte Schlepp-
    35 bahn (18) aus Segmenten zusammengesetzt ist, welche an ihren Stossstellen von einem gemeinsamen Stützträger (19) vertikal und seitlich unverrückbar getragen sind, wobei eines der beiden aneinanderstossenden Segmente mit diesem Stützträger (19) fest verbunden und das andere Segment auf
    40 denselben aufgeschoben ist (Fig. 9).
  15. 15. Anlage nach den Patentansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ankoppeins des Rollschlittens (1) an ein umlaufendes Schleppseil (17a) des Schlepplifts (17) einerseits am Gestell (32) des Rollschlittens eine Gabel (55)
    45 angebracht, sowie anderseits in der Mulde der Schleppbahn (18) das Schleppseil (54) mit äquidistant angesetzten Mitnehmern (56) geführt ist, wobei die Gabel (55) dieses Schleppseils (54) übergreift, und dass, vorzugsweise zwischen dem Gestell-(32) und der Gabel (55) ein in Schlepprichtung wir-
    50 kendes Dämpfungsglied eingesetzt ist (Fig. 18).
    55
CH846278A 1977-08-16 1978-08-09 Rollschlitten-gelaendebahn-anlage. CH631083A5 (de)

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DE2736731A DE2736731C2 (de) 1977-08-16 1977-08-16 Rollschlitten für eine Geländerutschbahn
DE19772742141 DE2742141A1 (de) 1977-09-19 1977-09-19 Rollschlitten fuer gelaenderutschbahnen
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DE19782815265 DE2815265A1 (de) 1978-04-08 1978-04-08 Schleppaufzug mit schleppbahn fuer die rollschlitten von gelaenderutschbahnen

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