CH631273A5 - Simulationseinrichtung zur verwendung in verbindung mit einer prozessvorrichtung. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Simulationseinrichtung zur Verwendung in Verbindung mit einer eine Anzahl von verstellbaren Prozess-Steuerelementen aufweisenden Prozessvorrichtung, deren Steuerelemente jeweils auf wenigstens eine Kenngrösse von Prozessignalen einwirken und diese unter Beeinflussung des Prozessablaufes verändern, mit Mitteln zur Erzeugung oder Zufuhr von die Prozessignale kennzeichnenden Simulationssignalen, und einer Anzahl die Simulationssignale verändernden, einstellbaren Simulations-Steuerelemente, von denen jedes jeweils einem der Prozess-Steuerelemente entspricht, sowie mit einer auf die veränderten Simulationssignale ansprechenden Anzeigeeinrichtung, die das den Einstellungen der Simulations-Steuerelemente entsprechende wirkliche Prozessergebnis darstellt.
Bei der Erfindung geht es insbesondere um die Übertragung der Einstellungen der Prozess-Steuerelemente der Prozess-Si-mulationseinrichtung auf die Prozessvorrichtung. Vorzugsweise kann die Erfindung in Verbindung mit einer Einrichtung verwendet werden, bei der die Wirkungsweise eines Farbabtastgerätes (scanner) durch eine Vorbetrachtung des Farbbildes vorherbestimmt und die Einstellung der Steuerelemente des Vor-betrachtungsgerätes auf das Farbabtastgerät übertragen wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine praktische, genaue und billige Einrichtung zur Übertragung der Steuerelemente-Einstellungen der Simulationseinrichtung auf die Prozessvorrichtung zu schaffen, wobei insbesondere die Möglichkeit vorhanden sein soll, die Prozess-Simulationseinrichtung getrennt von der Prozessvorrichtung zu verwenden und die Steuerelemente-Einstellungen nach wahlweisem Belieben der Bedienungsperson der Prozessvorrichtung übertragen zu können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Simulationseinrichtung gemäss der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gekennzeichnet.
Die neue Simulationseinrichtung enthält Mittel zur Erzeugung oder Zufuhr von Simulationssignalen ; sie weist den Pro-zess-Steuerelementen entsprechende Simulations-Steuerele-mente auf. Die Simulationseinrichiung verfügt über eine Anzeigeeinrichtung, welche eine Darstellung des tatsächlichen Prozessergebnisses erzeugt, wie es entsprechend den Einstellungen der Simulations-Steuerelemente sich ergibt. Ausserdem ist eine Leseeinrichtung vorhanden, welche eine Folge von Einstellungs-Steuersignalen abgibt, von denen jedes für die elektrische Ausgangsgrösse eines der Simulations-Steuerelemente kennzeichnend ist, wenn die Simulationseinrichtung mit vorbestimmten }
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Steuereinrichtung für die Prozessvorrichtung vorhanden, welche mit einer Belichtungsvorrichtung 16 verbunden, welche einen aufeinanderfolgend auf die einzelnen Einstellungs-Steuersigna- Satz Farbauszüge erzeugt. Normalerweise werden vier Farbaus-le und die elektrischen Ausgangsgrössen der einzelnen Prozess- züge hergestellt, von denen jeder ein Schwarz-Weiss-Transpa-Steuerelemente anspricht, wenn die Prozessvorrichtung mit den rentbild ist, welches jeweils für eine Farbkomponente des Origi-vorbestimmten Simulationssignalen gespeist ist. Die Steuerein- 5 nalbildes kennzeichnend ist. Wenn vier Farbauszüge hergestellt richtung verstellt über zugeordnete Betätigungseinrichtungen werden, sind diese normalerweise für die Gelb-, Magenta-, Cy-den Zustand der Prozess-Steuerelemente. an- und Schwarzkomponente des Bildes kennzeichnend. Die
Die Leseeinrichtung weist vorzugsweise eine Einrichtung Farbauszüge werden zum Ätzen der Druckplatten oder -zylin-zur Aufzeichnung der Einstellungs-Steuersignale auf. In diesem der 20 verwendet. Es wird entsprechend jedem der vier Farb-Falle ist die Betätigungseinrichtung für Prozessvorrichtung mit i0 auszüge eine Druckplatte bzw. ein Druckzylinder hergestellt, einer auf die aufgezeichneten Signale ansprechenden Einrich- worauf die Farbauszüge und die Druckplatten bzw. -zylinder tung ausgerüstet. Die Prozess-Steuerelemente der Prozessvor- mit entsprechenden Druckfarben dazu benutzt werden, die richtung können mechanisch betätigbar sein, wobei dann die Farbkomponentenbilder aufeinanderfolgend auf dem Papier Betätigungseinrichtungen Motoren aufweisen, welche mecha- abzudrucken, um damit das zusammengesetzte Farbbild zu er-nisch mit den einzelnen Prozess-Steuerelementen gekuppelt 15 zeugen, welches alle Farbkomponenten enthält.
sind. Auch kann die Leseeinrichtung über Mittel verfügen, wel- Der Farbkorrekturcomputer 14 ist mit einer grossen Anzahl che eine Folge der Simulationssignale der Simulationseinrich- Steuerelementen zur Veränderung der kennzeichnenden Cha-tung zuführen, wobei ein ausgewähltes Signal während der Zeit rakteristika der von dem Abtastgerät 12 erzeugten Farbauszüge vorhanden ist, während der jedes der einzelnen Steuerelemente ausgerüstet. Fig. 6 veranschaulicht das Steuerpult eines typi-gelesen wird, um ein Einstellungs-Steuersignal zu erhalten. Die 20 sehen bekannten Farbkorrekturcomputers. Es ist zu ersehen, Einstellungs-Steuersignale werden vorzugsweise von der Ana- dass das Steuerpult 89 verschiedene Steuerelemente, ein-logform in die Digitalform umgesetzt und in einem Speicherme- schliesslich Schaltern und Potentiometern aufweist. Die Steuer-dium gespeichert, etwa auf einem Magnetband oder Lochstrei- elemente sind in einer, den vier von dem Abtastgerät erzeugten fen. Die Erfindung kann mit besonderem Vorteil in Verbindung Farbauszügen entsprechenden Ordnung angeordnet, wobei den mit einem Farbabtastverfahren (scanning) eingesetzt werden, 25 einzelnen Steuergeräten, wenn möglich, das Vorzeichen Y, M, bei dem die Simulationseinrichtung bei einem drucktechnischen C und B zu der jeweiligen Steuer- oder Bedienungszahl zuge-Vorbetrachtungsgerät verwendet ist. ordnet ist. Steuer- oder Bedienungszahlen, die nicht in Bezie in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegen- hung zu einem speziellen Farbauszug stehen, sind mit S für standes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Schalter und mit R für Potentiometer bezeichnet. Der Format-
Fig. 1 ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung eines unter 30 Wähler ist mit dem vorangestellten Buchstaben D gekenn-Verwendung eines Farbabtastgerätes (scanner) arbeitenden zeichnet.
Farbdruckverfahrens, Bei der grossen Zahl der bei einem typischen Farbabtastge-
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines drucktechnischen Vorbe- rät vorhandenen Steuerelemente hängt die Qualität der herge-trachtungsgerätes für ein Farbdruckverfahren, stellten Farbauszüge in grossem Masse von der Geschicklichkeit
Fig. 3 ein schematisches Blockschaltbild einer Schaltungsan- 35 der Bedienungsperson des Gerätes ab. Abhängig von der Einordnung zum Lesen und Aufzeichnen der Einstellungen einer Schätzung des Farboriginales durch die Bedienungsperson muss Simulationseinrichtung gemäss der Erfindung, diese auf dem Steuerpult Einstellungen in der Weise vorneh-
Fig. 4 ein schematisches Blockschaltbild einer Schaltungsan- men, in der sie annimmt, dass sich Farbauszüge ergeben, die Ordnung zur Einstellung von Steuerelementen in Abhängigkeit dann bei dem tatsächlichen Druckvorgang einen akzeptablen von aufzeichneten Einstellungs-Steuersignalen der Simulations- 40 Farbdruck ergeben. Nach der Herstellung eines ersten Satzes einrichtung gemäss der Erfindung, von Farbauszügen ist es notwendig, entsprechende Druckzylin-
Fig. 5 eine Betätigungsvorrichtung für die Steuerelemente der oder -platten herzustellen und tatsächlich Druckfarbe auf bei einer Simulationseinrichtung gemäss der Erfindung in per- dem Papier abzudrucken, um damit feststellen zu können, ob spektivischer Darstellung, die Beurteilung durch die Bedienungsperson richtig gewesen ist.
Fig. 5a ein Kupplungselement der Vorrichtung nach Fig. 5 45 Wenn der sich ergebende Farbabdruck für den Herausgeber in auseinander gezogener, perspektivischer Darstellung und oder die Bedienungsperson nicht zufriedenstellend ist, muss die
Fig. 6 das Steuerpult eines bei dem Verfahren nach Fig. 1 Bedienungsperson das Steuerpult des Farbabtastgerätes von verwendbaren Farbabtastgerätes (scanners) in der Draufsicht. neuem anders einstellen und das Verfahren wiederholen, wobei In Fig. 1 ist das für die Herstellung von Farbdrucken typi- neue Farbauszüge und Druckplatten hergestellt werden. Alter-sche Verfahren veranschaulicht. Dieses Verfahren verwendet 50 nativ können die Farbauszüge oder die Druckplatten naturge-ein Farbabtastgerät (scanner) 12, welches Einheiten 11,12,13, mäss auch durch Ätzen oder andere Verfahren abgeändert 14 und 16 aufweist. Das farbige Original 10, das eine Farbfoto- werden.
grafie oder ein Farbtransparentbild sein kann, ist auf einer um- Um die Herstellung von Farbdrucken zu erleichtern, wur-
laufenden Trommel 11 befestigt. Ein Lichtdetektor 13 stellt bei den schon Farbdruck-Vorbetrachtungsgeräte entwickelt, welche dem mit umlaufender Trommel 11 und in einer der Achse der 55 die Bedienung des Farbabtastgerätes und die Wirkung des Farb-Trommel 11 entsprechenden Richtung über das Bild 10 beweg- korrekturcomputers simulieren. Ein solches Vorbetrachtungs-tem Lichtdetektor 13 erfolgenden aufeinanderfolgenden Abta- gerät 23 ist in Fig. 2 dargestellt, bei dem das Farboriginal 10 sten der einzelnen Segmente des Bildes die Farbkomponenten- durch eine Videosignale erzeugende Vorrichtung 24 abgetastet anteile des Bildes 10 fest. Die Ausgangsgrösse des Detektors 13 wird, die durch eine Farbfernsehkamera oder ein ähnliches Ge-tritt in Gestalt von Videosignalen auf, die für die Amplitude der 60 rät gebildet sein kann. Die Videosignale erzeugende Vorrich-einzelnen Farbkomponenten in den aufeinanderfolgend abgeta- tung 24 gibt für die in dem Bild 10 enthaltenen Grundfarben steten Teilen des Bildes 10 kennzeichnend sind und die einem kennzeichnende Videosignale ab, die einem Farbkorrekturcom-Farbkorrekturcomputer 14 zugeleitet werden. Diese Signale puter 26 zugeleitet werden, der gleich oder ähnlich dem Farb-sind normalerweise kennzeichnend für den Gelb-, Magenta- korrekturcomputer 14 ist, welcher bei dem Farbabtastgerät und Cyan-Farbgehalt des Bildes 10 und sind in Fig. 1 durch die 65 nach Fig. 1 benutzt wird. Die Ausgangsgrösse des Farbkorrek-Buchstaben Y, M, C angedeutet. Der Farbkorrekturcomputer turcomputers 26 besteht aus Videosignalen, die für die bei dem 14 enthält Schaltungen zur Verbesserung, Korrektur und zur tatsächlichen Drucken verwendeten Farbauszüge 18 kennzeich-gegenseitigen Abstimmung der Farbkomponentensignale ; er ist nend sind. Diese Videosignale werden einem Drucksimulator-
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Computer 28 zugeleitet, welcher die Videosignale entsprechend korrekturcomputers 26 Signale zugeführt, die jeweils eine der Eigenheiten des gerade verwendeten Druckverfahrens ab- zweckentsprechende Spannung an das abzulesende Potentiome-wandelt. Die Ausgangssignale des Drucksimulator-Computers ter anlegen, die unabhängig von den Einstellungen der übrigen, 28 werden einer Farbanzeigeeinheit 30 zugeleitet, welche ein nicht abgelesenen Potentiometer ist. Wenn z.B. alle Videosi-Farbbild anzeigt, das für den resultierenden Farbdruck kenn- 5 gnaleingänge geerdet sind, um damit eine Null-Videosignaleinzeichnend ist, welcher sich bei Verwendung eines Druckverfah- gangsspannung zu erzielen, liegt an bestimmten Potentiometern rens ergeben würde, wenn die Steuerelemente des Farbkorrek- 38 eine zweckentsprechende Spannung, die nicht von der Ein-turcomputers entsprechend der Einstellung der Steuerelemente Stellung der anderen Potentiometer abhängig ist. Diese speziel-des Computers 26 eingestellt sind. len Potentiometer 38 können dann mittels des Mehrfachschal-Eine das Vorbetrachtungsgerät 23 benutzende Bedienungs- io ters 40 und des Analog/Digital-Umsetzers 44 abgelesen wer-person kann während der Betrachtung der Farbanzeigeeinheit den. Die Schleifer-Spannung des jeweiligen Potentiometers 30 die Farbkorrektur-Steuerelemente verstellen und damit zu wird in ein Digitalsignal umgesetzt, das einem Lochstreifen-einem Satz von Einstellungen kommen, die bei der Übertragung schreiber 54 zugeführt und auf einem Ausgangslochstreifen 56 auf den tatsächlichen Farbkorrekturcomputer 14 des Farbab- aufgezeichnet wird. Jedes der Potentiometer wird in einer vor-tastgerätes 12 einen akzeptablen Satz Farbauszüge ergeben, die 15 bestimmten Folge abgelesen. Wenn alle abzulesenden Potentio-dann zu dem Farbdruck 22 in der gewünschten Qualität führen. meter mit allen Null-Eingangsspannungen abgelesen sind, betä-Wie erwähnt, weisen der Farbkorrekturcomputer 14 und tigt der Schrittmotor 52 den Mehrfachschalter 50 in dem Sinne, dessen Simulator 26 in der Grössenordnung von 90 Steuerele- dass die den Eingangsschaltern 34 zugeführten Eingangsspan-menten auf. Für die Bedienungsperson ist es sowohl mühsam als nungen verändert werden.
auch zeitraubend, die einzelnen Steuerelemente des Farbkor- 20 Die Betätigung des Mehrfachschalters 50 ergibt einen zwei-rekturcomputers 14 des Farbabtastgerätes 12 entsprechend den ten Satz von Spannungen an den Eingangsschaltern 34, der zu zugeordneten Ablesungen der Steuerelemente des Vorbetrach- zweckentsprechenden Spannungen an anderen, bisher noch tungsgerätes 23 von Hand einzustellen. nicht abgelesenen Potentiometern 38 führt. Die Spannung an In Fig. 3 sind schematisch in Gestalt eines Blockschaltbildes jedem Potentiometer des zweiten Potentiometersatzes darf le-die wesentlichen Bauteile der neuen Vorrichtung dargestellt, 25 diglich von der zugeführten Spannung und der Einstellung der wie sie bei dem grafischen Vorbetrachtungsgerät 23 nach Fig. 2 vorher abgelesenen Potentiometer abhängig sein. Diese Bedin-verwendet werden. Auf den Eingangsleitungen des Farbkorrek- gung ist deshalb notwendig, weil die auf dem Lochstreifen ge-turcomputers 26 liegen die für die Gelb-, Magenta- und Cyan- speicherten Einstellungs-Steuersignale in der gleichen Reihen-Komponente des von der Videosignal erzeugenden Vorrichtung folge dazu benutzt werden, die Steuerelemente eines Farbab-24 abgetasteten Originalbildes 10 kennzeichnenden Videosig- 30 tastgerätes einzustellen. Die Steuereinheit 46 liefert der Spannale. Diese Videosignale werden in eine Matrix von Potentio- nungserzeugungsschaltung 48, den Schrittmotoren 42, 52 und. metern 38a, 38b, 38c etc. eingekoppelt, welche die Steuerele- dem Lochstreifenschreiber 54 Steuersignale. Damit ergibt sich mente des Farbkorrekturcomputers bilden. Die Potentiometer eine Aufeinanderfolge der Betätigungen, in deren Verlauf ein 38 sind zu einer Matrix zusammengeschaltet, welche es gestat- vorbestimmter Satz von Signalen auf die Eingangsschalter 34 tet, die Amplitude jedes der Videosignale einzustellen und die 35 des Farbkorrekturcomputers 36 gegeben wird, ausgewählte Po-Videosignale miteinander zu vermischen, um damit für die Her- tentiometer bezüglich der an ihren Schleiferkontakten liegen-stellung von Farbauszügen geeignete Signale zu erzeugen. Die den Spannungen abgelesen werden, und diese Ablesungen so-Potentiometer 38 sind im übrigen derart ausgelegt, dass sie im dann in Digitalform umgesetzt und mittels des Lochstreifenwesentlichen identisch mit den entsprechenden Steuerelemen- schreibers 54 auf dem Ausgangslochstreifen 56 gespeichert werten des Farbkorrekturcomputers 14 des Farbabtastgerätes sind, 40 den. An diese Folge schliesst sich die Verwendung anderer Ein-mit dem zusammen das Vorbetrachtungsgerät verwendet wird. gangsspannungskombinationen für ausgewählte Potentiometer Jeder der Ausgänge der Schleifer der Potentiometer 38 ist zu- 38 an, bis alle Potentiometer abgelesen sind. Der Ausgangsloch-sätzlich zu seinen Schaltverbindungen in dem Computer 26 über streifen 56 enthält dann einen vollständigen Satz der Potentio-einen der Pufferverstärker 39 mit einem Mehrfachschalter 40 metereinstellungen in dem Farbkorrekturcomputer 26 ; er kann verbunden. Der Mehrfachschalter 40 wird durch ein Schritt- 45 aus dem Potentiometer-Einstellungsaufzeichnungsgerät 32 ent-schaltwerk 42 in Abhängigkeit von einer Steuereinheit 46 emp- nommen werden, um später in einem Farbabtastgerät benutzt fangenen Steuersignalen betätigt. Der Ausgang des Mehrfach- zu werden.
schalters 40 ist an einen Analog/Digital-Umsetzer 44 ange- In Fig. 4 ist in einem schematischen Blockschaltbild die Einschlössen, welcher ein Digitalsignal erzeugt, das für die Ampli- richtung veranschaulicht, die dazu dient, den Ausgangsloch-tude der Spannung an dem Schleifer des an den Analog/Digital- 50 streifen 56 zur Einstellung der Steuerelemente eines Farbab-Umsetzer 44 über den Mehrfachschalter 40 jeweils angeschlos- tastgerätes zu benutzen. Wie bereits erwähnt, weist der Farb-senen Potentiometer kennzeichnend ist. Um die jeweilige Ein- computer 14 eines Farbabtastgerätes eine Anzahl von Potentio-stellung der Potentiometer 38 mit ihrem entsprechenden Sinn- metern 60a, 60b, 60c etc. auf, von denen jedes einem der Po-gehalt jeweils ablesen zu können, ist ein Signalgenerator vorge- tentiometer 38 in dem drucktechnischen Vorbetrachtungsgerät sehen, der aus einem vielpoligen Mehrfachschalter 50 und einer 55 entspricht. Der Farbcomputer 14 weist ausserdem einen Satz Spannungserzeugungsschaltung 48 besteht. Wenn die Stellung Videosignaleingangsklemmen auf, denen Schalter 58 zugeord-der Potentiometer 38 abgelesen werden soll, werden über Ein- net sind, von denen jeder einer der Farbkomponenten Gelb, gangsschalter 34 die Videosignaleingänge mit dem Schalter 50 Magenta und Cyan entspricht. Eine durch eine Steuereinheit 76 verbunden. Die Spannungserzeugungsschaltung 48 und der programmierte Spannungsquelle 62 gibt auf die Eingangsschal-Mehrfachschalter 50 werden dazu benutzt, den Videosignalein- 60 ter 58 einen Satz Eingangssignale, welche den den Schaltern 34 gangsschaltern 34 des Farbkorrekturcomputers 26 einen vorbe- des Farbkorrekturcomputers 26 zugeführten Signalen entspre-stimmten Satz von Spannungen zuzuführen. Die zugeführten chen. An den Schleifer-Ausgang der einzelnen Potentiometer-Spannungen sind entsprechend dem jeweils abzulesenden Po- Steuerelemente 60 des Farbkorrekturcomputers 14 ist ein tentiometer 38 gewählt. Der Mehrfachschalter 50 wird von ei- Mehrfachschalter 64 über einen Isolationsverstärker ange-nem Schrittmotor 52, gesteuert von der Steuereinheit 46, betä- 65 schlössen. Der Mehrfachschalter 64 verbindet jeden der Potentigt. Die Steuereinheiten 40 bis 54 bilden in Fig. 3 ein Aufzeich- tiometerausgänge mit einem Differentialverstärker 74. nungsgerät 32 für die Potentiometereinstellung auf. In einen Lochstreifenleser 70 wird der von dem Lochstrei-Erfindungsgemäss werden den Eingangsklemmen des Färb- fenschreiber 54 der Einrichtung nach Fig. 3 hergestellte Loch
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streifen 56 eingegeben ; er gibt dann ein digitales Ausgangssi- Kupplungen verbunden, wie eine in Fig. 5 A im auseinanderge-
gnal ab, welches den auf dem Lochstreifen gespeicherten Ein- zogenen Zustand veranschaulicht ist. Auf die Wellenenden 82
stellungs-Steuersignalen entspricht, und zwar ein Signal für je- und die Wellen 84 sind drehtest Kupplungselemente 92,96 auf-
des der Potentiometer in dem Farbkorrekturcomputer 14. Die gesetzt. Ein mittiges Kupplungselement 94 ist mit Quernuten
Einstellungs-Steuersignale werden in einem Digital/Analog- 5 versehen, welche vorragenden Abschnitten der Kupplungsele-
Umsetzer aus der Digital- in die Analogform umgesetzt und mente 92,96 entsprechen, derart, dass, wenn die Wellen mit dem Differentialverstärker 74 zugeführt. Der Ausgang des Dif- ihren entsprechenden Kupplungselementen in Anlage an das ferentialverstärkers 74 ist über einen Mehrfachschalter 68 mit mittige Kupplungselement 94 gebracht werden, die vorragen-
jeweils einem der den Potentiometern 60 zugeordneten Moto- den Abschnitte der Kupplungselemente 92,96 in die zugeord-
ren 78 verbunden. Die Motoren 78 sind jeweils mechanisch mit io neten Quernuten des mittigen Kupplungselementes 94 eingrei-
dem Betätigungsglied der Potentiometer 60 gekuppelt ; sie wer- fen. Der ganze Kupplungsmechanismus ist von einer Hülse 98
den dazu verwendet, die Potentiometer 60 aufeinanderfolgend umschlossen, die verhindert, dass das mittige Kupplungselement in eine Stellung zu überführen, in der ihr Ausgangssignal jeweils 94 vor der Eingriffnahme von dem Kupplungselement 92 oder gleich der Ausgangsgrösse des Digital/Analog-Umsetzers 72 ist. 96 abgleitet. Eine derartige Kupplung ist zur Herstellung einer
Die Anordnung nach Fig. 4 stellt die jeweilige Lage der 15 stumpfen Verbindung zwischen den Wellen 84 und den entspre-Steuerelemente des Farbkorrekturcomputers 14 eines Farbab- chenden Wellenenden 82 bei auf das Steuerpult des Farbabtast-tastgerätes in dieser Reihenfolge ein: Die Steuereinheit 76 lie- gerätes aufgesetztem Chassis 80 zweckmässig. Jede der Wellen fert der Spannungsquelle 62 ein Signal, welches zur Folge hat, 84 ist zunächst in die von dem entsprechenden Wellenende 82 dass die Spannungsquelle 62 auf die Eingangsschalter 58 des entfernte Axialstellung überführt. Demgemäss steht das an der Farbkorrekturcomputers 14 einen ausgewählten Satz vorbe- 20 Welle 84 befestigte Kupplungs-Verbindungselement 96 ausser stimmter Simulationsspannungen gibt. Die Steuereinheit 56 be- Eingriff mit dem mittigen Kupplungselement 94. Dies gestattet tätigt ausserdem den Schrittmotor 66 derart, dass dieser die es, das Chassis 80 auf das Steuerpult des Farbabtastgerätes aufMehrfachschalter 64,68 in Stellungen überführt, die dem zusetzen, ohne dass die Wellenverbindungen dabei hinderlich Schleifer und Motor des jeweils ersten Kontrollelement-Poten- sind. Jede der Wellen 84 kann dann einzeln gedreht werden, tiometers 60 gemäss der gleichen bei der Anordnung nach Fig. 3 25 während sie gleichzeitig entsprechend dem Pfeil S in ihre untere verwendeten Reihenfolge entspricht. Ausserdem bewirkt die Stellung gedrückt wird, so dass, wenn der vorspringende AbSteuereinheit 76, dass der Lochstreifenleser 70 das erste gespei- schnitt des Kupplungselementes 96 mit der Quernut des mitti-cherte digitale Einstellungs-Steuersignal auf dem Lochstreifen gen Kupplungselementes 94 in Eingriff kommt, die Welle 84 in 56 abliest, welches der gewünschten Einstellung des ersten Po- ihre untere Stellung überführt werden kann, in der sie mit dem tentiometers 60 entspricht. Das digitale Einstellungs-Steuersi- 30 zugeordneten Wellenende 82 drehfest gekuppelt ist. Hierauf gnal wird durch den Digital/Analog-Umsetzer 72 in eine analo- werden die Bedienungsknöpfe 90 auf die vorragenden Wellen ge Form umgesetzt, und mit der tatsächlichen Schleiferspan- 84 aufgesetzt; sie gestatten eine Handbetätigung der Steuerele-nung des ersten Potentiometers 60 dem Differentialverstärker mente des Farbabtastgerätes in der gleichen Weise wie vor dem 74 zugeleitet. Wenn die Spannungen am Eingang des Differen- Einbau der Steuereinheit.
tialverstärkers 76 unterschiedlich sind, ergibt sich ein Steuersi- 35 Die Aufeinanderfolge der einzelnen Funktionen beim Able-gnal, welches dem mechanisch mit dem ersten Potentiometer sen der einzelnen Steuer-Einstellungen bei einem drucktechni-gekuppelten Motor 78 zugeleitet wird, so dass dieser das Poten- sehen Vorbetrachtungsgerät sowie die Aufeinanderfolge der tiometerstellglied solange betätigt, bis die Signale gleich sind. Einstellungen der Steuerelemente eines Farbabtastgerätes sol-Wenn die beiden Signale gleich sind, fällt die Ausgangsgrösse len anhand der nachfolgenden Tabelle veranschaulicht werden, des Differentialverstärkers 74 auf Null. Diese Bedingung wird 40 welche eine Folge von 69 Schritten beinhaltet, von denen jeder von der Steuereinheit 76 festgestellt, welche daraufhin bewirkt, einem jeweils ausgewählten Steuerelemente der 89 Steuerele-dass die Spannungsquelle 62, der Lochstreifenleser 70 und der mente auf dem in Fig. 6 dargestellten Steuerpult eines Farbab-Schrittmotor 66 zu der nächstfolgenden Einstellung übergehen. tastgerätes entspricht. Nicht alle Steuerelemente werden selbst-Der Aufbau und die Betriebsweise der erfindungsgemässen tätig eingestellt, weil einige der Steuerelemente aus Mehrfach-Anordnung ist ohne weiteres anhand der Geräteausführung in 45 Schaltern bestehen, die einfach einstellbar sind, während andere Verbindung mit einem speziellen Teil der Vorrichtung, etwa Steuerelemente leicht von Hand eingestellt werden können. Es dem Farbabtastgerät, zu verstehen, dessen Steuerpult in Fig. 6 hat sich als zweckmässig erwiesen, drei Antriebschassis 80 der in dargestellt ist. Um die Steuerelemente des Steuerpultes des Fig. 5 dargestellten Art zur Einstellung der Steuerelemente des Farbabtastgerätes motorisch betätigen zu können, kann eine Farbabtastgerätes nach Fig. 6 zu benutzen. Ein erstes Antriebs-Vorrichtung, wie sie etwa in Fig. 5 veranschaulicht ist, verwen- 50 chassis 80 wird zur Betätigung der 32 Potentiometer auf der det werden. Die Vorrichtung nach Fig. 5 weist ein Chassis 80 linken Seite des Steuerpultes verwendet. Ein zweites Antriebsauf, in dem die den Steuerelementen des Farbabtastgerätes ent- chassis 80 wird dazu verwendet, die mit Y-50 bis R-69 bezeich-sprechenden Antriebmotoren 78 angeordnet sind. Die Bedie- neten Potentiometer einzustellen, während ein drittes Antriebs-nungsdrehknöpfe des Farbabtastgerätes wurden von ihren ent- chassis 80 zur Einstellung der Potentiometer Y-70 bis B-89 sprechenden Wellen bei dem Farbabtastgerät abgenommen, 55 Verwendung findet. Die in der Mitte des Steuerpultes gruppier-womit die Wellenenden 82 der Steuerelemente aus dem Steuer- ten Schalter und Potentiometer werden von der Bedienungsperpult vorragen. Das Chassis 80 enthält eine Anzahl Wellen 84, son von Hand eingestellt. Viele von diesen Steuerelementen von denen jede einem der Steuerelement-Wellenenden 82 ent- werden nämlich lediglich beim Wechsel der Art des Originalbil-spricht. Auf den Wellen 84 sind Zahnräder 86 vorgesehen, die des oder bei einem Wechsel der Art des verwendeten Druckver-mit entsprechenden Zahnrädern 88 der in der Schaltung nach 60 fahrens einmal verstellt. Wie erwähnt, sind zur Erleichterung Fig. 4 liegenden Antriebsmotoren 78 in Eingriff stehen. Zur der Identifikation die Steuerelemente des Steuerpultes nach Fig. Vereinfachung des Aufbaus sind die Wellen 84 in dem Chassis 6 mit den vorgesetzten Buchstaben Y, M, C und B für die Far-derart gelagert, dass sie zwischen zwei durch einen Pfeil S ange- ben gelb, magenta, cyan und schwarz versehen, welche ausser-deuteten Axialstellungen hin- und herbewegbar sind. Die von dem durch die jeweilige Farbe des Bedienungsknopfes bei dem den Wellenenden 82 des Bedienungspultes des Farbabtastgerä- 65 Farbabtastgerät angezeigt sind. Steuerelemente, die aus Potentes abgenommenen Bedienungsknöpfe 90 können auf die aus tiometern bestehen, welche keine Farbbedeutung haben, sind dem Chassis 80 vorragenden Wellen 84 aufgesetzt werden. Die mit einem vorgesetzten Buchstaben R bezeichnet, während Wellen 84 sind mit den Wellenenden 82 vorzugsweise über Schalter den vorgesetzten Buchstaben S aufweisen. Der For-
7
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matwähler (single mater) des Steuerpultes ist mit vorgesetztem Buchstaben D gekennzeichnet.
Tabelle
Folge-
Nr.
Eingangsspannungen
Steuer-
element-
Nr.
Y
M
C
1
0
0
0
R
69
2
0
0
0
Y
53
3
0
0
0
M
54
4
0
0
0
C
55
5
0
0
0
R
65
6
0
0
0
R
67
7
0
0
0
R
68
8
0
0
0
B
31
9
0
0
0
R
73
10
0
0
0
R
87
11
0
0
0
B
63
12
10
0
0
Y
50
13
10
0
0
Y
1
14
10
0
0
M
9
15
10
0
0
C
17
16
10
0
0
B
25
17
10
0
0
Y
56
18
10
0
0
R
62
19
10
0
0
B
32
20
10
0
0
R
79
21
0
10
0
M
51
22
0
10
0
Y
2
23
0
10
0
M
10
24
0
10
0
C
18
25
0
10
0
B
26
26
0
10
0
M
57
27
0
10
0
Y
59
28
0
10
0
C
61
29
0
10
0
Y
3
30
0
10
0
M
11
31
0
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0
C
19
32
0
10
0
B
27
33
0
0
10
C
52
34
0
0
10
Y
6
35
0
0
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M
14
36
0
0
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C
22
37
0
0
10
B
30
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0
0
10
C
58
39
0
0
10
M
60
40
0
6
10
Y
4
41
0
6
10
M
12
42
0
6
10
C
20
43
0
6
10
B
28
44
0
.07
10
Y
5
45
0
.07
10
M
13
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0
.07
10
C
21
47
0
.07
10
B
29
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0
.08
.32
Y
7
49
0
.08
.32
M
15
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0
.08
.32
C
23
51
0
.07
.31
Y
8
52
0
.07
.31
M
16
53
0
.07
.31
C
24
54
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10
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Y
81
55
10
10
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M
82
56
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C
83
57
10
10
10
B
84
58
10
10
10
B
89
59
10
10
10
R
86
60
10
10
10
R
88
61
10
10
10
R
64
62
0
0
0
Y
75
63
0
0
0
Y
70
64
0
0
0
M
76
65
0
0
0
M
71
66
0
0
0
C
77
67
0
0
0
C
72
68
0
0
0
B
78
69
10
10
10
R
66
10
Die obenstehende Tabelle gibt eine Folge von Ablesungen der Steuerelemente eines drucktechnischen Vorbetrachtungsgerätes sowie der Einstellungen der Steuerelemente eines typi-i5 sehen Farbabtastgerätes, etwa des Hell Chromograph DC 300 Scanners wieder. Nachdem das drucktechnische Vorbetrachtungsgerät so eingestellt worden ist, dass die Anzeigeeinheit ein akzeptables Farbdruckbild wiedergibt, wird die Anlage entsprechend dieser Folge derart betätigt, dass sie automatisch die Ein-20 Stellungen der Steuerelemente des drucktechnischen Vorbetrachtungsgerätes abliest und diese Einstellungen auf einem Papierlochstreifen oder einer anderen Speichereinrichtung speichert. Die oben angegebene Folge ist in keiner Weise die einzige; sie wurde aber zweckmässig gewählt, um eine kleine Anzahl 25 verschiedener Sätze von Eingangsspannungen zu ergeben und ausserdem derart, dass die Steuerelemente des Farbabtastgerätes in einer Reihenfolge eingestellt werden, in der die einem speziellen Steuerelement zugeführte Spannung nicht von der Einstellung eines noch nicht eingestellten Steuerelementes ab-30 hängig ist.
Die Steuereinheit 46 der Anordnung nach Fig. 2 setzt den Ablauf der Folge dadurch in Gang, dass sie der Spannungserzeugungsschaltung 48 und dem Mehrfachschalter 50 einen entsprechenden Befehl erteilt, der zur Folge hat, dass der Mehr-35 fachschalter 50 so eingestellt wird, dass er auf alle Eingangsschalter 34 eine Null-Eingangsspannung gibt. Gleichzeitig wird der Schrittmotor 42 in dem Sinne betätigt, dass der Schalter 40 das Steuerelement R 69 des drucktechnischen Vorbetrachtungsgerätes an den Analog/Digital-Umsetzer 44 anschliesst. Ein 40 weiteres Steuersignal bewirkt, dass der Lochstreifenschreiber 54 die Ausgangsspannung des Steuerelementes R 69 auf dem Lochstreifen 56 registriert. Wenn dies beendet ist, betätigt die Steuereinheit 46 den Schrittmotor 42 derart, dass er den Schalter 40 weiterschaltet und das Steuerelement Y 53 mit dem Ana-45 log/Digital-Umsetzer 44 für den zweiten Schritt der Ablesefolge der Steuerelemente verbindet. Nach dem Schritt Nr. 11 der Folge liefert die Steuereinheit 46 dem Schrittmotor 52 und der Spannungsquelle 48 ein Steuersignal, das zur Folge hat, dass eine Eingangsspannung von 10 Volt an die gelbe Videosignaiso eingangsklemmen angelegt wird, während die anderen Videosignaleingangsklemme geerdet bleiben. Die Steuereinheit 46 löst dann die Ablesung der Steuerelementausgänge in der von der Tabelle angegebenen Folge aus. Nachdem die Ausgangssignale aller Steuerelemente der Folge gelesen worden sind, kann 55 der Lochstreifen aus dem Lochstreifenschreiber 54 herausgenommen und zusammen mit dem Originalbild 10 zu dem Farbabtastgerät gebracht werden, um dort von der Bedienungsperson des Farbabtastgerätes zur Herstellung von Farbauszügen verwendet zu werden.
Es ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, dass das Farbabtastgerät unabhängig von dem drucktechnischen Vorbetrachtungsgerät bedient werden kann und die Bedienung der beiden Geräte bei einem bestimmten Originalbild nicht zeitlich koordiniert zu werden braucht. Das Originalbild und der Ausgangslochstreifen des drucktechnischen Vorbetrachtungsgerätes können solange aufbewahrt werden, bis auf dem Farbabtastgerät Zeit zur Verfügung steht, um Farbauszüge aus dem entsprechenden Original herzustellen. Um die Steuerelemente des
60
631 273
Farbabtastgerätes einzustellen, legt die Bedienungsperson des Farbabtastgerätes lediglich den Lochstreifen 56 in den Lochstreifenleser 70 ein, worauf sie die Steuereinheit 76 derart betätigt, dass diese die Lochbandablesung und das Einstellen der Steuerelemente in Gang setzt. Dieser Vorgang geschieht nach der gleichen Reihenfolge, die in der vorstehenden Tabelle angegeben ist und gemäss der die Signalausgänge der Steuerelemente des drucktechnischen Vorbetrachtungsgerätes abgelesen worden waren. Bei der Einstellung der Steuerelemente bewirkt die Steuereinheit 76, dass die Steuerquelle 62 zunächst den ersten Satz von Eingangsspannungen — an allen Eingängen null Volt — auf die Eingangsschalter 58 des Farbkorrekturcomputers 26 gibt. Der Lochstreifenleser 70 liest dann das für die Ausgangsspannung des Steuerelementes R 69 kennzeichnende digitale Signal, das auf dem Lochstreifen 56 gespeichert ist und führt es dem Digital/Analog-Umsetzer 62 zu, welcher eine Bezugsspannung erzeugt. Der Schrittmotor 66 betätigt die Schalter 64,68 derart, dass die Ausgangsklemme des Steuerelementes R 69 des Farbabtastgerätes an den Differentialverstärker 74 und gleichzeitig dazu der Ausgang des Differentialverstärkers an den mit dem Steuerelement R 69 gekuppelten Motor 78 angeschlossen werden. Der Differentialverstärker 74 gibt ein Ausgangssignal auf den Schalter 68 und den mit dem Steuerelement R 69 gekuppelten Motor 78, was zur Folge hat, dass der Motor 78 anläuft und die Einstellung des Steuerelementes R 69 solange verändert, bis dessen Ausgangssignal gleich dem gespeicherten, aus dem Lochstreifen 56 entnommenen Ausgangssignal ist, welches der anderen Klemme des Differentialverstärkers 74 zugeführt wird. Wenn die beiden den Differentialverstärker 74 zugeführten Signale gleich sind, nähert sich die Ausgangsgrösse des Differentialverstärkers 64 null Volt, einem Zustand, der durch die Steuereinheit 76 festgestellt wird, welche daraufhin den Lochstreifenleser 70 in dem Sinne betätigt, dass dieser das dem nächsten Steuerelement, nämlich dem Steuerelement Y 53 zugeordnete gespeicherte Einstellungssignal abliest und ein neues Bezugssignal in analoger Form dem Differentialverstärker 74 zuleitet, während der Schrittschalter 66 den Ausgang des Steuerelementes Y 53 und den diesem Steuerelement Y 53 entsprechenden Motor 78 an den Differentialverstärker 74 an-schliesst. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis alle mit einem Motorantrieb versehenen Steuerelemente des Farbabtastgerätes eingestellt sind. An geeigneten Stellen der Folge liefert die Steuereinheit 76 der Spannungsquelle 62 ein Steuersignal, welches bewirkt, dass die Spannungsquelle 62 die den Eingangsschaltern 58 zugeführten Eingangsspannungen ändert. Es wurde bereits erwähnt, dass nicht alle Steuerelemente des Farbabtastgerätes notwendigerweise mit einem Motorantrieb versehen sein müssen. Die Steuerelemente, die keinen Motorantrieb aufweisen, können von Hand dadurch eingestellt werden, dass ihre jeweilige Stellung bei der Vorbetrachtung des Bildes auf dem drucktechnischen Vorbetrachtungsgerät aufgezeichnet wird und die Bedienungsperson des Farbabtastgerätes, soweit notwendig oder zweckmässig, die Einstellung dieser Steuerele-
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mente einjustiert. In vielen Fällen brauchen die Einstellungen der Steuerelemente beim Übergang zu einem Bild zu dem nächstfolgenden nicht verändert zu werden.
5 Die erfindungsgemässe Anordnung kann auch auf andere Einrichtungen als Farbabtastgeräte und drucktechnische Vorbetrachtungsgeräte angewandt werden. Allgemein gesehen kann die Anordnung bei einer Verarbeitungsmaschine Verwendung finden, die verstellbare Steuerelemente aufweist; sie kann auch 10 auf einen Prozessimulator angewandt werden, der mit entsprechenden Steuerelementen versehen ist. Derartige ähnliche elektronische Geräte können chemische Prozesse simulieren, wie fotografische, mechanische oder elektrische Prozesse, etwa die Herstellung von Lochbandaufzeichnungen oder phonografi-15 sehen Aufzeichnungen.
Auch können naturgemäss andere Bauelemente, als wie sie veranschaulicht wurden, bei einem erfindungsgemässen Gerät Verwendung finden. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wurden Mehrfachschalter und/oder mehrpolige, schritt-2c weise weiterschaltbare Schalter verwendet. Diese Schalter können einfach durch Festkörper-Multiplexschaltungen ersetzt werden, welche die Schaltfunktionen entsprechend zugeführten Steuersignalen ausführen. In ähnlicher Weise kann der beschriebene Lochstreifenschreiber durch eine entsprechende 25 Speichervorrichtung ersetzt werden, etwa einen Magnetbandschreiber, einen Plattenschreiber oder einen Kartenstanzer. Auch ist es möglich und in gewissen Fällen zweckmässig, das Gerät ohne Verwendung eines Speichermediums derart aufzubauen, dass der mit dem Steuerelement des Prozessimulators 30 verbundene Ausgang des Schalters 40 an eine der Klemmen des Differentialverstärkers 74 angeschlossen wird. Die Verwendung eines Speichermediums, wie des Lochstreifens 56, erleichtert die Trennung und die unabhängige Benutzung des Prozessimulators, wie etwa eines drucktechnischen Vorbetrachtungsgerä-35 tes, und der Prozessmaschine, wie etwa des Farbabtastgerätes.
Auch kann die Erfindung bei Einrichtungen Verwendung finden, die andere Steuerelemente als Potentiometer benutzen. Die in einer solchen Einrichtung verwendeten Steuerelemente können veränderliche Kondensatoren oder Induktivitäten oder 40 sogar Verstärker mit veränderbarer Verstärkung aufweisen. Bei diesen Anwendungsfällen kann es notwendig sein, andere oder komplexere Testsignale bei der Ablesung und Einstellung der Steuerelemente zu benutzen. In einigen Fällen kann es beispielsweise erforderlich sein, zum Einstellen der Steuerelemente 45 einfrequente Tonsignale od.dgl. zu verwenden. In diesen Fällen kann auch die kennzeichnende Ausgangsgrösse der Steuerelemente etwas anders als die am Ausgang dieser Steuerelemente auftretende Spannung sein. Es wären dann entsprechend andere Detektor- und Testsignalgeneratorschaltungen erforderlich, so Die Erfindung ist naturgemäss durch die beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt ; sie umfasst alle im Rahmen der Ansprüche liegenden Abwandlungen und Ausbildungen.
C
3 Blatt Zeichnungen
Claims (19)
- 631 273PATENTANSPRÜCHE1. Simulationseinrichtung zur Verwendung in Verbindung mit einer eine Anzahl von verstellbaren Prozess-Steuerelemen-ten aufweisenden Prozessvorrichtung, deren Steuerelemente jeweils auf wenigstens eine Kenngrösse von Prozessignalen einwirken und diese unter Beeinflussung des Prozessablaufes verändern, mit Mitteln zur Erzeugung oder Zufuhr von die Pro-zessignale kennzeichnenden Simulationssignalen, und einer Anzahl die Simulationssignale verändernden, einstellbaren Simulations-Steuerelemente, von denen jedes jeweils einem der Prozess-Steuerelemente entspricht, sowie mit einer auf die veränderten Simulationssignale ansprechenden Anzeigeeinrichtung, die das den Einstellungen der Simulations-Steuerelemente entsprechende, wirkliche Prozessergebnis darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass den Simulations-Steuerelementen (38) eine eine Folge von Einstellungs-Steuersignalen abgebende Leseeinrichtung (40,42,44) zugeordnet ist, von deren Einstellungs-Steuersignalen jedes für die elektrische Ausgangsgrösse eines der Simulations-Steuerelemente (38) bei mit vorbestimmten Simulationssignalen gespeister Simulationseinrichtung kennzeichnend ist und dass an die jeweiligen Ausgänge der Leseeinrichtung (40,42,44) eine eine maschinell lesbare Darstellung der Einstellungs-Steuersignale bewirkende Steuereinrichtung (32, 70) für die Prozessvorrichtung angeschlossen ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung für die Prozessvorrichtung als eine aufgezeichnete Folge von maschinell lesbaren Steuersignalen für die Prozessvorrichtung erzeugende Aufzeichnungseinrichtung (54) ausgebildet ist.
- 3. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung eine Einrichtung (40,44) zur Abgabe eines digitalen Signales aufweist, das für die der jeweiligen Einstellung jedes der Simulations-Steuerelemente (60) entsprechende Ausgangsgrösse kennzeichnend ist.
- 4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (40,42,44) aufeinanderfolgend an den Ausgang jedes der Simulations-Steuerelemente (38) anschliessbar ist.
- 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Verwendung als drucktechnisches Vorbetrachtungsgerät in Verbindung mit einem Farbabtastgerät, welches eine Anzahl verstellbarer Steuerelemente zur Beeinflussung von farbkennzeichnenden Videosignalen im Sinne der Veränderung der jeweiligen Videosignal-Kenngrössen und damit der von dem Farbabtastgerät erzeugten Farbauszüge aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Simulations-Steuerelemente (38) durch die jeweils entsprechenden Steuerelementen des Farbabtastge-rätes zugeordneten Steuerelemente eines Farbkorrekturcomputers (26) gebildet sind und durch sie Simulations-Videosignale durch Veränderung von Videosignal-Kenngrössen unter Erzeugung von für Farbauszüge kennzeichnenden Simulations-Signalen beeinflussbar sind,dass die die Simulations-Signale erzeugende Einrichtung durch einen auf ein Farbbild (10) ansprechenden Videosignalgenerator (24) gebildet ist, der einen Satz farbkennzeichnender, den Videosignalen in dem Farbabtastgerät entsprechender Simulations-Videosignale abgibt und diese den Simulations-Steuerelementen (38) zuleitet,dass die für die Farbauszüge kennzeichnenden Simulations-Signale von einem Drucksimulator (28) im Sinne der Erzeugung von Videosignalen verarbeitet werden, welche für ein durch ein tatsächliches Druckverfahren hergestelltes Farbdruckbild kennzeichnend sind,dass die Anzeigeeinrichtung aus einer von der Ausgangsgrösse des Drucksimulators (28) gesteuerten, ein für ein Farbdruckbild kennzeichnendes Bild darstellenden Sichtvorrichtung (30) gebildet ist und dass die Leseeinrichtung (40,42,44) eine Folge von Einstellungs-Steuersignalen abgibt, von denen jedes für die elektrische Ausgangsgrösse eines der Steuerelemente (38) des Vorbetrachtungsgerätes kennzeichnend ist, wenn dem Videosignalein-5 gang des Farbkorrekturcomputers (26) vorbestimmte Spannungen zugeführt sind.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozessvorrichtung durch die Steuereinrichtung (32, 70) in ihrem Zeitablauf gesteuert ist,io dass bei Zufuhr eines vorbestimmten Satzes von Prozesssignalen zu der Prozessvorrichtung durch einen ein beschriebenes Speichermedium (56) abtastenden Detektor (70) eine Folge von Bezugssignalen geliefert wird, die für die jeweils gewünschten Prozess-Steuerelement-Ausgangssignale kennzeichnend 15 sind,dass sie einen Signalgenerator (62) aufweist, der den vorbestimmten Satz Prozessignale für die Prozessvorrichtung liefert,dass sie eine Folge von Einstellungs-Steuersignalen abgebende Abtasteinrichtung (64,66) aufweist, von deren Einstel-20 lungs-Steuersignalen jedes für die Ausgangsgrösse eines der Prozess-Steuerelemente (60) kennzeichnend ist,dass die Steuereinrichtung für die Prozessvorrichtung eine von den Bezugssignalen und den Einstellungs-Steuersignalen gesteuerte Betätigungseinrichtung (74, 68,78) aufweist, durch 25 die aufeinanderfolgend die Prozess-Steuerelemente (60) so weit verstellbar sind, bis die Einstellungs-Steuersignale gleich den Bezugssignalen sind und dass der Detektor (70), der Signalgenerator (62), die Ab-30 tasteinrichtung (64,66) und die Betätigungseinrichtung (74, 68) durch eine Steuereinheit (76) gesteuert sind.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrichtung Mittel (68) zur aufeinanderfolgenden Verbindung jedes der Prozess-Steuerelemente (60) mit der35 Betätigungseinrichtung (74,68) aufweist.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung einen Differentialverstärker (74) aufweist, der in Abhängigkeit von den zugeführten Bezugssignalen und Einstellungs-Steuersignalen ein Motor-Be-40 tätigungssignal abgibt und dass den Prozess-Steuerelementen (60) jeweils Motoren (78) zugeordnet sind, durch die ihre Einstellungin Abhängigkeit von dem Motorbetätigungssignal verstellbar ist.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, 45 dass die Betätigungseinrichtung Mittel (68) zur aufeinanderfolgenden Verbindung jedes der Motoren (78) mit dem Ausgang des Differentialverstärkers (74) aufweist.
- 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung eine Anzahl50 von Motoren (78) aufweist, von denen jeder mechanisch mit jeweils einem der Prozess-Steuerelemente (60) gekuppelt ist.
- 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoren (78) an einem Chassis (80) angeordnet sind, das an die Prozessvorrichtung anfügbar ist und dass Ein-55 richtungen (92,94,96,98) zur mechanischen Verbindung der Motoren (78) mit den Prozess-Steuerelementen (60) vorhanden sind.
- 12. Einrichtung nach Anspruch 6 zur Betätigung der Steuerelemente eines Farbabtastgerätes entsprechend den auf einem60 Speichermedium eingeschriebenen Einstellungs-Steuersignalen, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor (70) bei Einspei-sung eines Satzes simulierter Videosignale in das Farbabtastgerät in Abhängigkeit von den auf dem Speichermedium (56) eingeschriebenen Einstellungs-Steuersignalen eine Folge von Be-65 zugssignalen abgibt, die für die jeweils gewünschten Steuerelement-Ausgangssignale des Farbabtastgerätes kennzeichnend sind,dass der Signalgenerator aus einer Spannungsquelle (62) be631 273steht, die den vorbestimmten Satz simulierter Videosignale in das Farbabtastgerät einspeist,dass die Betätigungseinrichtung einen Differentialverstärker (74) aufweist, der aus den zugeführten Bezugssignalen und Steuerelement-Ausgangssignalen ausgangsseitig ein Motorbetä- 5 tigungssignal erzeugt,dass eine Anzahl Motoren (78) vorgesehen sind, von denen jeder mechanisch mit einem Steuerelement (60) gekuppelt ist und die einzeln wahlweise über eine erste Schalteinrichtung (68) jeweils mit dem Ausgang des Differentialverstärkers (74) ver- io bindbar sind,dass die Abtasteinrichtung eine zweite Schalteinrichtung (64) aufweist, durch die der Ausgang jedes der Steuerelemente (60) mit einem Eingang des Differentialverstärkers (74) verbindbar ist und 15dass durch die Steuereinheit (76) der Detektor (70), die Spannungsquelle (62) und die erste und zweite Schalteinrichtung (68,64) in einer vorbestimmten Folge ansteuerbar sind.
- 13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung für die Prozessvorrichtung aufeinan- 20 derfolgend auf die einzelnen Einstellungs-Steuersignale und die elektrische Ausgangsgrösse der einzelnen Prozess-Steuerele-mente (60) bei mit den vorbestimmten Simulationssignalen gespeister Prozessvorrichtung ansprechende gesteuerte Betätigungseinrichtungen (78,68) aufweist, durch die der Zustand der 25 Prozess-Steuerelemente (60) in Abhängigkeit von einem Vergleich der Einstellungs-Steuersignale mit den elektrischen Aus-gangsgrössen der entsprechenden Prozess-Steuerelemente (60) nachregelbar ist.
- 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich- 30 net, dass die Steuereinrichtung für die Prozessvorrichtung eine Einrichtung (54) zur Aufzeichnung der von der Leseeinrichtung (40,42,44) erzeugten Einstellungs-Steuersignale aufweist und dass die Steuereinrichtung für die Prozessvorrichtung ausserdem eine Einrichtung (70) zum Lesen der aufgezeichneten Si- 35 gnale aufweist.
- 15. Einrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozess-Steuerelemente (60) mechanisch betätigbar sind und dass die Betätigungseinrichtungen eine Anzahl von mechanisch mit den Prozess-Steuerelementen (60) ge- 40 kuppelten Motoren (78) aufweisen.
- 16. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtungen Mittel (62,58) zur Zufuhr der Folge der vorbestimmten Simulationssignale zu der Prozessvorrichtung aufweisen. 45
- 17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Zufuhr der Simulationssignale einen eine Folge vorbestimmter Simulationssignale erzeugenden Signalgenerator (62,76) aufweist und die Leseeinrichtung über eine den Ausgang der Prozess-Steuerele- so mente (60) abtastende und die Einstellungs-Steuersignale abgebende Abtasteinrichtung (64) verfügt und dass durch die Steuereinrichtung der Signalgenerator (62,76), die Abtasteinrichtung (64) und die Aufzeichnungseinrichtung (54) in gegenseitiger Abhängigkeit gesteuert sind. 55
- 18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17,dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung durch eine Bedienungsperson betätigbare Steuermittel (90) zur Steuerung des Signalgenerators (62), der Abtasteinrichtung (64), der Leseeinrichtung (70) und der Betätigungseinrichtungen aufweist. 60
- 19. Simulationseinrichtung nach Anspruch 1 zur Verwendung in Verbindung mit einem eine Anzahl von verstellbaren Farbabtastelementen aufweisenden Farbabtastgerät, dessen Farbabtastelemente jeweils auf farbkennzeichnende Videosignale einwirken und deren Kenngrössen, unter Änderung der 65 von dem Farbabtastgerät erzeugten Farbauszüge, beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, dass die Simulationseinrichtung als ein zugeführte farbkennzeichnende Videosignale verarbeitendes,drucktechnisches Vorbetrachtungsgerät ausgebildet ist, das den Farbabtast-Steuerelementen entsprechende, einstellbare Vor-betrachter-Steuerelemente aufweist und über eine Sichtgerät-Einheit verfügt, durch welche eine simulierte Nachbildung eines aus den bei einer bestimmten Farbabtastgeräteinstellung, entsprechend den Einstellungen der Vorbetrachter-Steuerelemente, erzeugten Farbauszügen sich ergebenden Farbdruckbildes sichtbar gemacht wird, dass die Leseeinrichtung (40,42,44) der Simulationseinrichtung eine Folge von Einstellungs-Steuersi-gnalen abgibt, von denen jedes für die elektrische Ausgangsgrösse eines der Vorbetrachter-Steuerelemente (38) kennzeichnend ist, wenn auf den Videosignaleingang des Vorbetrachtungsgerätes vorbestimmte Spannungen aufgeschaltet werden und dass die Steuereinrichtung für die Prozessvorrichtung als eine Stellvorrichtung für das Farbabtastgerät ausgebildet ist, durch die, abhängig von den einzelnen Einstellungs-Steuersignalen und der elektrischen Ausgangsgrösse der einzelnen Farbabtast-Steuerelemente (60), bei den auf den Videosignaleingang des Farbabtastgerätes aufgeschalteten vorbestimmten Spannungen der Zustand der einzelnen Farbabtast-Steuerele-mente (60) nachstellbar ist.
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