CH631337A5 - Vorrichtung zum schutz der gonaden. - Google Patents

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CH631337A5 CH859678A CH859678A CH631337A5 CH 631337 A5 CH631337 A5 CH 631337A5 CH 859678 A CH859678 A CH 859678A CH 859678 A CH859678 A CH 859678A CH 631337 A5 CH631337 A5 CH 631337A5
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Ernst-August Dr Med Gaede
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Gaede Ernst August
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    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F3/00Shielding characterised by its physical form, e.g. granules, or shape of the material
    • G21F3/02Clothing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/10Safety means specially adapted therefor
    • A61B6/107Protection against radiation, e.g. shielding

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz der Gonaden bei der Röntgendiagnostik, bestehend aus einem an dem Lichtschutzvisier des Röntgendiagnostikgerätes mittels zweier paralleler Einschubleisten befestigbaren Halterahmen, welcher zwei einander gegenüberliegende Halteschlitze aufweist, die zur Aufnahme einer verschiebbaren Trägerleiste aus licht- und röntgenstrahlendurchlässigem Material dient, welche eine Scheibe aus einem für Licht und Röntgenstrahlen nicht durchlässigem Material trägt.
Die vorgeschlagene Vorrichtung findet Anwendung bei Röntgendiagnostikgeräten jeglicher Art, soweit sie mit einem Lichtschutzvisier ausgestattet sind.
Mit der deutschen Offenlegungsschrift 2 406 717 ist eine Gonaden-Schutzvorrichtung bekannt geworden, die an dem Lichtschutzvisier von Röntgendiagnostikgeräten angebracht werden kann. Dieses Gerät, mit welchem sich die gefährdeten Gonaden auf einfache Weise abschatten lassen, besteht aus einer in eine Trägerleiste eingelassenen Scheibe aus Blei, wobei die Trägerleiste in einem Halterahmen verschiebbar angeordnet ist, der an dem Lichtschutzvisier befestigt wird. Die Befestigung geschieht mittels im Querschnitt U-förmiger, einen Teil des Halterahmens bildender Einschubleisten, die in an dem Lichtschutzvisier vorgesehene Nuten eingeschoben werden können. Da der Abstand dieser Nuten bei den verschiedenen Röntgendiagnostikgeräten unterschiedlich gross ist, bedurfte es bisher für jedes Röntgendia-gnostikgerät einer Gonaden-Schutzvorrichtung bestimmter Grösse, und aus diesem Grunde waren solche Vorrichtungen bisher relativ teuer und konnten sich deshalb nur zögernd einführen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Verbesserung der bekannten Gonaden-Schutzvorrichtung in Richtung auf universelle Anwendbarkeit bei Röntgendiagnostikgeräten verschiedener Bauart zugrunde.
Bei der Lösung dieser gestellten Aufgabe ist von einer Vorrichtung zum Schutz der Gonaden der eingangs erwähnten Art ausgegangen worden und gelöst wurde die Aufgabe dadurch, dass die Einschubleisten am Halterahmen gegeneinander verschiebbar angeordnet sind. Aufgrund dieser Massnahme kann eine einzige Ausführungsform der vorgeschlagenen Vorrichtung bei allen in Betracht kommenden Röntgendiagnostikgeräten angebracht werden, was die Herstellung und den Vertrieb beträchtlich verbilligt. Die neue, universelle Anwendbarkeit bedeutet für die Einführung dieses wichtigen Schutzgerätes in die Praxis freie Bahn.
Vorteilhaft sind am Halterahmen zur Verschiebung der Einschubleisten parallele Schlitze vorgesehen. Diese Schlitze gestatten die Anordnung von Führungs- und Klemmorganen für die Einschubleisten.
Zweckmässig stehen am Fuss der Einschubleisten prismatische Führungsnasen hervor, welche in die Schlitze eingreifen. Die Führungsnasen erleichtern die Verschiebung der Einschubleisten und sie gewährleisten, dass die Einschubleisten während der Verschiebung ihre parallele Lage zueinander beibehalten.
Zur Fixierung der eingestellten Lage der Einschubleisten können am Fuss der Einschubleisten Klemmschrauben angeordnet sein, deren Schäfte die Schlitze durchdringen. Mittels dieser Klemmschrauben lassen sich die Einschubleisten am Halterahmen festklemmen.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können am Halterahmen zwischen den Schlitzen zwei parallele Haltebrücken angebracht sein. Diese Haltebrücken erleichtern die Benutzung der vorgeschlagenen Vorrichtung beträchtlich, weil mit ihrer Hilfe die Trägerleiste je nach Bedarf in zwei zueinander senkrechten Richtungen in den Halterahmen eingeschoben werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtimg ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, die im folgenden näher erläutert wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Schutz der Gonaden in einer Draufsicht, von unten gesehen,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäss Fig. 1, in einem Querschnitt, geschnitten entlang der Linie II-II in Fig. 1.
Eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Schutz der Gonaden bei der Röntgendiagnostik besteht vorzugsweise aus einem hierzu geeigneten Kunststoff bestehenden, nahezu rechteckigen Halterahmen 1, sowie einer eine Scheibe 2 tragenden Trägerleiste 3.
Während die Scheibe 2 aus einer für Licht und für Röntgenstrahlen undurchlässigen Substanz, beispielsweise aus Blei, hergestellt ist, besteht die Trägerleiste 3 aus einem sowohl Licht wie Röntgenstrahlen durchlässigen Material, etwa aus Acrylglas. Die Scheibe 2, deren Form den zu schützenden weiblichen bzw. männlichen Gonaden angepasst ist, ist in der Trägerleiste 3 eingebettet.
Am Halterahmen 1 sind in einem der Dicke der Trägerleiste entsprechenden Abstand zwei Haltebrücken 4 angeschraubt, wodurch zwei einander gegenüberliegende Halteschlitze 5 gebildet sind, in welche die Trägerleiste 3 eingeschoben werden kann. Durch Verschieben der Trägerleiste 3 - wie durch die Pfeile 6 angedeutet - gegenüber dem Halterahmen 1 wird bei eingeschaltetem Lichtvisier des Röntgendiagnostikgerätes (nicht dargestellt) die Scheibe 2 an die Stelle gebracht, wo sie die zu schützenden Gonaden gegenüber den Röntgenstrahlen abschatten soll.
Zur Befestigung des Halterahmens 1 am Röntgendiagno-stikgerät dienen zwei parallele Einschubleisten 7, welche in hierfür vorgesehene Nuten 8 des durch Strichlinien angedeuteten Lichtschutzvisiers 9 (vgl. Fig. 2) eingeschoben werden.
Die beiden Einschubleisten 7 sind am Halterahmen 1 gegeneinander verschiebbar angeordnet, wie dies durch die
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Pfeile 10 in Figur 2 angedeutet ist. Hierzu sind am Halterahmen 1 zwei parallele Schlitze 11 vorgesehen, durch welche die Schäfte 12 der zwei je Einschubleiste 7 vorhandenen Klemmschrauben 13 hindurchgreifen, die in Gewinde 14 am Fuss 15 der Einschubleisten 7 eingedreht sind. 5
Die Höhe der Einschubleisten 7 kann so gewählt sein,
dass die Vorrichtung ohne weiteres auch auf ein Flächen-Dosispotentiometer aufgeklemmt werden kann.
Am Fuss 15 der Einschubleisten 7 stehen prismatische Führungsnasen 16 hervor, welche in die Schlitze 11 ein- 10 greifen. Diese Führungsnasen 16 sind - vgl. Fig. 2 - an den aus Stahlblech hergestellten, U-förmig profilierten Einschubleisten 7 angeschweisst bzw. hart angelötet. Die Höhe der Führungsnasen 16 ist etwas geringer als die Dicke des Halterahmens 1, so dass mittels des an der Unterseite des Kopfes 17 der Klemmschrauben 13 vorgesehenen Bundes 18 ein Festklemmen der Einschubleisten 7 an der vorgesehenen Stelle möglich ist.
Am Halterahmen 1 sind zwischen den Schlitzen 11 zwei Haltebrücken 19 angebracht, die zwei weitere Halteschlitze 20 bilden, in welche die Trägerleiste 3 wahlweise in Querrichtung eingeschoben werden kann.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

631 337 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Schutz von Gonaden bei der Röntgendiagnostik, bestehend aus einem an dem Lichtschutzvisier des Röntgendiagnostikgerätes mittels zweier paralleler Einschubleisten befestigbaren Halterahmen, welcher zwei einander gegenüberliegende Halteschlitze zur Aufnahme einer eine Scheibe aus einem für Licht und Röntgenstrahlen nicht durchlässigen Material tragenden, verschiebbaren Trägerleiste aus licht- und röntgenstrahlendurchlässigem Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschubleisten (7) am Halterahmen (1) gegeneinander verschiebbar angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Halterahmen (1) zur Verschiebung der Einschubleisten (7) parallele Schlitze (11) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Fuss (15) der Einschubleisten(7) prismatische Führungsnasen (16) hervorstehen, welche in die Schlitze (11) eingreifen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Fuss (15) der Einschubleisten (7) Klemmschrauben (13) angeordnet sind, deren Schäfte (12) die Schlitze (11) durchdringen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Halterahmen (1) zwischen den Schlitzen (11) zwei parallele Haltebrücken (19) angebracht sind.
CH859678A 1977-09-01 1978-08-14 Vorrichtung zum schutz der gonaden. CH631337A5 (de)

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Also Published As

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