CH631395A5 - Device for moving railway wagons - Google Patents

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Publication number
CH631395A5
CH631395A5 CH828178A CH828178A CH631395A5 CH 631395 A5 CH631395 A5 CH 631395A5 CH 828178 A CH828178 A CH 828178A CH 828178 A CH828178 A CH 828178A CH 631395 A5 CH631395 A5 CH 631395A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
trolley
cable
pull
rope
pressure arms
Prior art date
Application number
CH828178A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Winnekens
Guenter Meuters
Hellmut Buscher
Original Assignee
Thyssen Industrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thyssen Industrie filed Critical Thyssen Industrie
Publication of CH631395A5 publication Critical patent/CH631395A5/de

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00—Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04—Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means
    • B61J3/06—Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means with vehicle-engaging truck or carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen, mit einem zwischen den Schienen eines Gleises mit einem Seilzug in Gleisrichtung vor und zurück verfahrbaren Förderwagen, bei der das eine Ende des Seilzuges als Zugseil am Rahmen des Förderwagens und das andere Ende des Seilzuges als Folgeseil an einem auf dem Förderwagen begrenzt verschiebbaren Schlitten befestigt ist, mit dessen Hilfe an den Längsseiten des Förderwagens schwenkbar gelagerte Druckarme über ein Schaltgestänge durch Änderung der Zugkraft in dem Seilzug auf-und abschwenkbar sind.
Das Auf- und Abschwenken der Druckarme erfolgt durch Veränderung der Zugseilspannung, und zwar in der Regel in Verbindung mit einer ohnehin vorhandenen Seilspannvorrichtung; denn diese ist auch dann nötig, wenn ein Verändern der Zugseilspannung nicht vorgesehen ist und die Druckarme mit einem besonderen Steuerseil auf- und abgeschwenkt werden.
Durch die deutsche Patentschrift 931 778 ist eine derartige Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen bekannt, bei der das eine Ende des Seilzuges, das Zugseil, am Rahmen des Förderwagens und das andere Ende des Seilzuges, das Folgeseil, an einem auf dem Förderwagen begrenzt verschiebbaren Schlitten («Kreuzkopf») befestigt ist. Durch Erhöhung der Zugkraft im Folgeseil gegen die Kraft einer Feder wird der Schlitten verschoben, wodurch über eine Mechanik die Druckarme aufgerichtet werden. Beim Nachlassen der Zugkraft im Folgeseil wird die Feder entspannt, der Schlitten gleitet zurück in die usprüngliche Lage und die Druckarme schwenken unter ihrem Eigengewicht wieder in die Ausgangslage zurück. Das Anheben und Senken der Druckarme ist unabhängig von der Förderichtung und dem jeweiligen Standort des Förderwagens.
Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht insbesondere darin, dass in den Fällen, in denen ein stehender durch den Förderwagen zu verschiebender Eisenbahnwagen durch den angreifenden Förderwagen plötzlich losgebrochen ist und zu rollen beginnt, der Förderwagen dem Eisenbahnwagen nicht schnell genug zu folgen vermag, so dass kurzzeitig der Kontakt zwischen den Druckarmen des Förderwagens und den Spurkränzen der Räder des Eisenbahnwagens verloren geht. Dies hat zur Folge, dass die im Seilzug auf der Zugseite während des Schwerlasthochlaufes gespeicherte kinetische Energie des Antriebes sich ausgleichen will und den Förderwagen schlagartig vorschnellt; dadurch gerät die ganze Fördervorrichtung ins Schwingen, und es kommt in dem Antrieb derselben zu unkontrollierten und unerwünschten Schaltbewegungen. Kurzzeitig wird das Folgeseil periodisch durch die Feder spannungslos und wieder gespannt, und hierdurch werden unerwünschte und unkontrollierte Schaltvorgänge ausgelöst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beheben und eine Fördervorrichtung der letztgenannten Art derart zu verbessern, dass ungewollte und unkontrollierte Schaltvorgänge zum Auf- und Abschwenken der Druckarme ausgeschlossen sind. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass dem verschiebbaren Schlitten zwecks zeitlicher Verzögerung der Druckarm-Bewegungen ein Dämpfungsglied zugeordnet ist. Dieses Dämpfungsglied unterdrückt alle kurzzeitigen Spannungsänderungen im Seilzug und bewirkt, dass die Druckarme nur bei eindeutigem Steuerbefehl gehoben und gesenkt werden.
Als Dämpfungsglied kommt beispielsweise eine Druckfeder in Frage, insbesondere in der Form eines Paketes an sich bekannter Tellerfedern. Als besonders vorteilhaft hat sich jedoch ein Dämpfungsglied gezeigt, das aus einem an sich bekannten Hydraulikzylinder mit einer ebenfalls an sich bekannten hydraulischen Drossel und einem an sich bekannten Blasenspeicher besteht. Diese Kombination hat den Vorteil, dass sie beim Aufschwenken der Druckarme nur als Feder wirkt, während beim Abschwenken der Druckarme die hydraulische Drossel eine Verzögerung bewirkt, die nur bei länger anhaltendem Schaltbefehl überwunden wird und kurzzeitige Seilschwingungen unterdrückt. Dabei ist es in den meisten Fällen zweckmässig, eine Drossel zu verwenden, die einstellbar ist, so dass das Dämpfungsglied unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen angepasst werden kann.
In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Förderwagen in der Sicht von oben,
Fig. 2 zeigt den Querschnitt II-II aus Fig. 1 mit hochgestellten Druckarmen.
Der Förderwagen 1 ist mit seinen Rädern 2 auf den Schienenfüssen 3 der Schienen 4 eines normalen Fahrgleises verfahrbar gelagert. In den Seitenwangen 21 des Förderwagens 1 sind in an sich bekannten Lagern 22 verschwenkbare Druckarme 5 angeordnet, an deren freien Enden in üb- • licher Weise je eine Rolle 6 befestigt ist. Diese Rollen 6 kommen bei hochgestellten Druckarmen 5 an den Rädern 16 bzw. den Radkränzen der zu verschiebenden, nicht dargestellten Eisenbahnwagen zum Anliegen. Das eine Ende eines üblichen Seilzuges, nämlich das Zugseil 7, ist bei 8 am Förderwagen 1 fest angeschlagen, während das andere Ende des Seilzuges, das Folgeseil 9, an einem in dem Förderwagen 1 auf Rollen 23 begrenzt verschiebbaren Schlitten 10 befestigt ist. Der Schlitten 10 stützt sich gegen den Hydraulikzylinder 11 ab, dem ein Blasenspeicher 12 nachgeschaltet ist. Der Druck in dem aus dem Hydraulikzylinder 11 und dem Blasenspeicher 12 bestehenden Hydrauliksystem, der beim Verschieben eines Eisenbahnwagens entsteht, reicht aus, um die nach dem Verschieben eines Wagens in dem Folgeseil 9 vorhandene geringe Vorspannung zu überwinden, so dass der Hydraulikzylinder 11 bzw. dessen Kolben den Schlitten 10 in Richtung 13 verschiebt und infolgedessen über ein Schaltgestänge 15 die Druckarme 5 absenkt. Der Druckausgleich kann durch eine einstellbare Drossel 17 in der Ausgleichsleitung zwischen dem Blasenspeicher 12 und dem Hydraulikzylinder 11 zeitlich eingestellt werden. Je grösser die Drosselwirkung ist, je länger dauert der Absenkvorgang, so dass bei zufälliger kurzzeitiger Seilschwingung
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das System nicht anspricht. Wird an dem Folgeseil 9 in Richtung des Pfeiles 14 gezogen, um den Förderwagen 1 in eine Ausgangsposition zu bringen, so wird der Schlitten 10 in Richtung 14 bewegt, hierdurch im Hydraulikzylinder 11 bzw. dem Blasenspeicher 12 Druck aufgebaut, und die Druckarme 5 werden aufgerichtet.
In Fig. 2 sind die Druckarme 5 in aufgerichteter Stellung dargestellt, und die Rolle 6 jedes Druckarmes 5 liegt an dem Spurkranz eines Wagenrades 16 an. In dieser Stellung wird der mit kleinen Rollen 23 versehene verschiebbare Schlitten
10 gegen den Widerstand des Hydraulikzylinders 11 und des Blasenspeichers 12 gezogen, wenn — unter Erhöhung der Seilspannung — gleichzeitig am Zugseil 7 in Richtung 13 und am Folgeseil 9 in Richtung 14 über eine nicht dar-5 gestellte Seilwinde in die eine oder andere Richtung gezogen wird, je nachdem, ob das Zugseil 7 oder das Folgeseil 9 auf die Trommel der Seilwinde aufgenommen wird. In Richtung des Pfeiles 14 entfällt zweckmässig die Drosselwirkung, um die Druckarme 5 bei Erhöhung der Seilspannung möglichst io schnell aufrichten zu können.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

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1. Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen, mit einem zwischen den Schienen eines Gleises mit einem Seilzug in Gleisrichtung vor und zurück verfahrbaren Förderwagen, bei der das eine Ende des Seilzuges als Zugseil am Rahmen des Förderwagens und das andere Ende des Seilzuges als Folgeseil an einem auf dem Förderwagen begrenzt verschiebbaren Schlitten befestigt ist, mit dessen Hilfe an den Längsseiten des Förderwagens schwenkbar gelagerte Druckarme über ein Schaltgestänge durch Änderung der Zugkraft in dem Seilzug auf- und abschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass dem verschiebbaren Schlitten
(10) ein Dämpfungsglied zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungsglied aus einem Paket Tellerfedern besteht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungsglied aus einem Hydraulikzylinder
(11), Druckspeicher (12) und einer zwischengeschalteten Hydraulikdrossel (17) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikdrossel (17) einstellbar ist.
CH828178A 1977-08-06 1978-08-03 Device for moving railway wagons CH631395A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2735616A DE2735616C2 (de) 1977-08-06 1977-08-06 Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen

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CH631395A5 true CH631395A5 (en) 1982-08-13

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ID=6015863

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CH828178A CH631395A5 (en) 1977-08-06 1978-08-03 Device for moving railway wagons

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AT (1) AT368458B (de)
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DE (1) DE2735616C2 (de)
FR (1) FR2399347A1 (de)
SE (1) SE431429B (de)

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ATA567578A (de) 1982-02-15
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