CH631539A5 - Garden swimming pool with a solar heat collector which is arranged around the pool and through which water from the pool flows - Google Patents
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Description
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und ein Gartenschwimmbecken der ein-20 gangs geschilderten Art zu schaffen, dessen Sonnenkollektor neben der gewünschten Wassererwärmung Platz für einen bequemen Aufenthalt unmittelbar am Wasser mit sich bringt und das Einsteigen ins Wasser erleichtert.
Die Erfindung löst diese Aufgabe gemäss den Merlanalen 25 des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1.
Durch diese besondere Ausgestaltung des Sonnenkollektors als eigentliche Beckenumrandung kann erreicht werden, dass direkt auf der Beckenseitenwandung eine Sitz- und Liegefläche entsteht, die gleichzeitig auch zur Beckenwassererwärmung 30 dient. Die doppelten Abdeckplatten können dabei eine zu starke Erhitzung der Oberseite des Kollektors verhindern und gewährleisten die für eine solche Aufenthaltsfläche erforderliche Festigkeit.
Vorteilhaft ist es zum Beispiel, wenn der den horizontalen 35 Teil der Beckenumrandung bildende Sonnenkollektor exzentrisch zur Beckenseitenwand angeordnet ist und in Richtung zum Beckeninneren weiter übersteht als nach aussen. Unterhalb dieses über das Wasser vorkragenden Teiles ensteht genügend Platz, um Abdeckmatten oder andere Zubehörteile unterbrin-40 gen zu können. Auch kann sich hier Oberflächenschmutz des Wassers ansammeln, was eine einfache Beckenreinigung erlaubt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen 45 Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Gartenschwimmbecken,
Fig. 2 einen Längsschnitt und
Fig. 3 einen Querschnitt in grösserem Massstab durch den oberen Rand eines derartigen Schwimmbeckens und
Fig. 4 einen Schnitt durch die Schwimmbeckenumrandung so in noch grösserem Massstab.
In den Fig. 1 bis 4 sind mit 1 die Seitenwände eines im Boden 2 eingelassenen Gartenschwimmbeckens und mit 3 die Oberfläche des Wassers bezeichnet. Ein Sonnenkollektor bildet mit der Beckenseitenwand 1 einen T-förmigen Querschnitt und 55 dient als Beckenumrandung 4, wobei eine Licht- und Wärmestrahlen durchlässige Abdeckung 5 für den Sonnenkollektor 6 vorgesehen ist.
Die strahlendurchlässige Abdeckung 5 ist als Sitz- und Liegefläche ausgebildet und besteht in Sandwichbauweise aus zwei 60 Glasplatten 55 mit dazwischenliegenden, längs- oder querverlaufenden Stegleisten 50. Die Stegleisten dienen der Verstärkung der Abdeckung, damit sie begehbar ist, und der sich zwischen den beiden Platten ergebende Luftraum kühlt die Abdek-kung, wodurch zusammen mit dem unterhalb der Abdeckung 5 65 vorhandenen weiteren belüfteten Zwischenraum 56 auch bei intensiver Sonnenbestrahlung eine zu starke Erwärmung der Oberfläche verhindert wird und eine echte, voll nutzbare Sitz-und Liegefläche entsteht.
Als Isolationsschicht gegen eine Wärmeabstrahlung nach unten ist eine Schaumstoffschicht 64 angeordnet und der eigentliche Sonnenkollektor 6 besteht aus mindestens zwei parallel zueinanderliegenden Platten, deren Zwischenraum mittels längsverlaufender Zwischenstege 60 in kapillarartige Kanäle unterteilt ist. Diese Kanäle erstrecken sich von einer Wassereintrittsstelle zu einer Wasseraustrittsstelle entlang der ganzen Beckenumrandung. An Stelle von Kanälen kann der Sonnenkollektor natürlich auch Schläuche od.dgl. zur Wasserführung aufweisen. Der die Wassereintrittsstelle bildende Einlaufstutzen 8 ist an einer beliebigen Stelle der Beckenumrandung angebracht und verbindet das Beckeninnere mit dem Sonnenkollektor 6. Die Auslaufdüse 80, die als Wasseraustritt dient, befindet sich an der gegenüberliegenden Seite oder nahe des Einlaufstutzens und ist vorzugsweise in ein Wasserzulaufrohr 7 eingebaut. Dabei kann es sich um das Zulaufrohr des Frischwassers oder der Filtriereinrichtung handeln. Die Wasserzirkulation funktioniert zuerst nach dem Prinzip der Injektorwirkung und nach dem Anlauf der Zirkulation nach dem Prinzip der Syphonwir-kung. Auch kann bei grösseren Becken eine Pumpe zur Erhöhung der Durchflussgeschwindigkeit im Kollektor angeschlossen sein, womit das Schwimmbad in der Nacht durch Wasserzirkulation nötigenfalls abgekühlt werden kann.
Der den horizontalen Teil der Beckenumrandung 4 büden-de Sonnenkollektor muss, wie die Fig. 2 bis 4 zeigen, nicht mittig auf der Seitenwand 1 angeordnet sein, sondern kann auch exzentrisch liegen. Steht er dabei in Richtung zum Beckeninneren weiter über als nach aussen, dann bildet sich unter dem
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einwärts ragenden Teil eine Nische, die gross genug ist, um beliebige Zubehörteile für das Schwimmbecken aufzunehmen (Fig. 2 und 4).
Ein solcher Zubehörteil ist beispielsweise eine dünne, 5 selbstschwimmende Folie 9 aus Polyäthylen, die auf die Wasseroberfläche 3 gelegt wird, um das Abstrahlen von Wärme zu verhindern. Bei Sonneneinstrahlung wird von der vorzugsweise schwarzen Folie zudem Wärme aufgenommen und an das Bek-kenwasser geleitet. Bei Gebrauch des Schwimmbeckens kann 10 dann die Folie 9 auf eine unterhalb der Beckenumrandung 4 liegende Walze 90 aufgewickelt werden und eine Führungsrolle 91 führt die Folie satt der Wasseroberfläche zu (Fig. 2).
Auch eine nicht auf der Wasseroberfläche liegende Abdek-15 kung kann unter der Umrandung versteckt gelagert werden. Auf der linken Seite der Fig. 2 ist z.B. eine harmonikaartig zusammengefalzte Abdeckung 10 gezeigt. Diese Abdeckung ist an den Längswänden abgestützt und liegt im ausgespannten Zustand mit Abstand oberhalb der Wasseroberfläche. Folie 9 und 20 Abdeckung 10 bilden nun zusammen einen isolierenden Raum, der als Dampfsperre wirkt. Die Abdeckung ergibt ausserdem durch ihre Stabilität einen Schutz, z.B. wenn ein Kleinkind in das Becken fallen sollte.
Unterhalb der Beckenumrandung können selbstverständlich 25 ausser Abdeckungen auch andere zur Wartung des Beckens od.dgl. dienende Einrichtungen, wie eine Wasserentkeimungsanlage mit Bakterientötung durch UV-Bestrahlung u.dgl. Platz finden.
C
2 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Gartenschwimmbeckeri mit einem um das Becken angeordneten Sonnenkollektor, der vom Beckenwasser durchflössen ist und eine Licht- und Wärmestrahlen durchlassende Abdek-kung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonnenkollektor (6) mit der Beckenseitenwand (1) zusammen die Beckenumrandung (4) von T-förmigem Querschnitt bildet, wobei die Abdeckung (5) des Sonnenkollektors als Sitz- und Liegefläche ausgebildet ist und in Sandwichbauweise aus zwei Platten (55) mit dazwischenliegenden, senkrechten Stegleisten (50) besteht.
2. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonnenkollektor (6) den horizontalen Teil der Beckenumrandung (4) bildet und exzentrisch zur Bek-kenseitenwand (1) angeordnet ist und in Richtung zum Beckeninneren weiter übersteht als nach aussen.
3. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonnenkollektor (6) einen Einlaufstutzen (8), der mit dem Beckeninnem verbunden ist, und eine Auslaufdüse (80), die in das Beckeninnere mündet, aufweist.
4. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserkreislauf vom Einlaufstutzen (8) über den Sonnenkollektor (6), die Auslaufdüse (80) und das Wasser des Schwimmbeckens geschlossen ist.
5. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Wasserkreislauf eine Förderpumpe angeordnet ist.
6. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonnenkollektor (6) im Wasserkreislauf einer Filtriereinrichtung des Beckens angeordnet ist.
7. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonnenkollektor (6) im Wasserkreislauf hinter einer Wasserüberlaufrinne des Beckens angeordnet ist und von diesem Überlaufwasser durchflutet wird, wobei der weitere Umlauf des Wassers nach dem Thermosyphonsystem erfolgt.
dung (4) eine Wasserentkeimungseinrichtung mit Bakterientötung durch UV-Bestrahlung angeordnet ist.
8, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Sonnenkollektors (6) eine Isolierschicht (64), z.B. aus Schaumstoff, angeordnet ist.
8. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufdüse (80) im Strömungsbereich des Auslaufes einer Filtriereinrichtung des Beckens oder in einer Wasserzuführleitung zum Becken angeordnet ist, so dass der Umlauf des zu heizenden Wassers im Injektorsystem arbeitet.
9, mit einer Dampfsperre oberhalb der Wasseroberfläche zur Verhinderung von Wärmeverlust, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfsperre aus einer direkt auf die Wasseroberfläche auflegbaren, selbstschwimmenden Folie (9) aus einem Material, das spezifisch leichter als Wasser ist, besteht.
9. Gartenschwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis
10. Gartenschwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis
11. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Wasseroberfläche auflegbare Folie (9) unterhalb der Randabdeckung (4) aufwickelbar ist.
12. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (9) aus Polyäthylen besteht und auf ihrer Oberfläche vorzugsweise schwarz ist.
13. Gartenschwimmbecken nach einem der Ansprüche 10 bis 12, gekennzeichnet durch eine im Abstand oberhalb der Wasseroberfläche anbringbare, zweite, an sich tragfähige Abdeckung (10).
14. Gartenschwimmbecken nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Abdeckung (10) in eingefahrener Stellung harmonikaartig gefalzt und unterhalb der inneren Bek-kenumrandung (4) angeordnet ist.
15. Gartenschwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der BeckenumranDie Erfindung betrifft ein Gartenschwimmbecken gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1. •
Bisher bestehen solche Sonnenkollektoren aus aussen um das Becken herum auf dem Boden verlegten Rohrleitungen, io hohlen Platten oder Plattenelementen, die wegen ihrer beträchtlichen Erwärmung bei stärkerer Sonnenbestrahlung relativ viel und wenig ausnutzbaren Platz für sich beanspruchen. Da die Schwimmbecken ausserdem einen schmalen Rand besitzen, ist meist ein Aufenthalt in direkter Wassernähe unmöglich und 15 vor allem auch bei freistehenden Becken ist ein mühsames Übersteigen des schmalen Beckenrandes notwendig, um ins Wasser gelangen zu können.
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| CH631539A5 true CH631539A5 (en) | 1982-08-13 |
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