CH631863A5 - Loading truck with a cutting device for stalk and leaf material - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ladewagen mit einer Schneidvorrichtung für Halm- und Blattgut, bei welcher in den Förderkanal des Ladewagens eingreifenden Förderzinken Messer zugeordnet sind, deren Schneiden von der den Förderzinken gegenüberliegenden Seite des Förderkanals her schräg entgegen dessen Förderrichtung gerichtet sind, wobei die Messer einzeln aufgehängt und an ihrem der Gutförderrichtung entgegengerichteten Ende an einem ausserhalb des Förderkanals gelegenen Gelenk gegen die Federkraft einer am Messerrücken oberhalb des Gelenkes angreifenden und die Messer in Schneidstellung haltenden Federvorrichtung zumindest teilweise aus dem Förderkanal schwenkbar angeordnet sind.
Mit Schneidvorrichtungen dieser Art wird bei Auftreffen von eventuell in dem Halm- und Blattgut verteilten harten Gegenständen wie Stahlzinken und Steinen ein Ausweichen der Messer bezweckt, so dass die Messerschneiden nicht beschädigt werden.
Bei einer bekannten Vorrichtimg der eingangs genannten Art besteht die Federvorrichtung aus einer am Förderschacht angelenkten, federbelasteten Klinke, die in der Arbeitsstellung mit einer Schrägraste an der Unterkante der Klinke in einem am Messerrücken vorgesehenen Bolzen eingerastet ist. Bei Überlastung der Messer drücken die Bolzen an der schrägen Anlauffläche der Raste die Klinke aus der Raststellung und gleiten dann unter weiterer Aufladung des Federspeichers an der Unterkante weiter zurück. Umgekehrt drückt bei Beendigung des Überlastungszustandes die Klinke durch Druck auf die Bolzen die Messer wieder in ihre Arbeitstellung zurück.
Nachteilig ist hierbei, dass die Messer auch bei sich erhöhenden Förder- und Schneiddrücken, letztere z.B. bei stumpfen Messern, ebenfalls zurückschwenken können und dann nur noch teilweise oder überhaupt nicht schneiden.
Das ungeschnittene oder nur unvollkommen geschnittene Gut kann bei Ladewagen dann nicht mehr so leicht ausgebracht werden und bereitet auch bei der Lagerung, z.B. beim Silieren und/oder Füttern, Schwierigkeiten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demzufolge darin, eine Schneidvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die Messer beim normalen Gutschnitt in der Schneidstellung verbleiben und nur beim Auftreffen von Fremdkörpern - und nur solange diese mit ihnen in Berührung sind - zurückschwenken.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Gelenk so ausgebildet ist, dass die Messer in und entgegen der Gutförderrichtung verschiebbar sind und die Federvorrichtung zusammen mit der Messeraufhängung als eine über den gesamten Schiebe- und Schwenkweg wirksame Messerhalterung derart ausgebildet ist, dass sie in Schneidstellung der Messer unter dem Druck der Feder und/oder dem Schneiddruck des Fördergutes als formschlüssige Sperre wirkt, die eine Verschwenkung der Messer nur nach deren Verschiebung in dem Gelenk in einer.dem Gutstrom entgegengerichteten Richtung zulässt.
Beim Laden werden die Messer vor allem durch den Förder- und Schneiddruck des Gutes in der Sperre gehalten.
Erst unter höherem Druck eines nicht durch die Schneiden der Messer zerteilbaren harten Fremdkörpers können sich die Messer mit ihren Schneiden dem Förderstrom entgegenbewegen und sich durch diese Verschiebung aus der Sperre befreien und zurückschwenken. Es ist einleuchtend, dass dieser Gedanke der Erfindung auf vielerlei Weise verwirklicht werden kann.
Gemäss einer Ausführungsart der Erfindung besteht die Halterung aus einem in den Messern vorgesehenen Schlitz und einem diesen ortsfest zugeordneten in ihn eingreifenden, jeweils im Messerheft verankerten Bolzen, wobei der Schlitz einen Schwenkradius des Messers um das Gelenk entsprechenden Bogen beschreibt und als Sperre eine von dem Schlitz abgewinkelte, sich entgegen der Gutförderrichtung erstreckende Rastnische dient.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Schneidvorrichtung im Schnitt durch den Förderkanal eines Ladewagens,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schneidvorrichtung gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine abgewandelte Schneidvorrichtung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Ausführungsart gemäss Fig. 3.
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Bei der Ausführungsart gemäss Fig. 1 und 2 sind in einem Förderkanal 1 eines Ladewagens, der durch eine innere Kanalwand 2 und eine äussere Kanalwand 3 begrenzt ist, Messer 4 nebeneinander angeordnet. Diese sind an ihrer unteren Spitze 4a in Schlitze 5 einer Traverse 6 eingesteckt und durchdringen mit ihrer Schneide 4b von hier schräg nach oben den Förderkanal 1. Mit ihrer oberen Schneidspitze 4c tauchen sie in Schlitze 8 in der äusseren Kanalwand 3 ein, durch die Zinken 9 einer nichtdargestellten Fördervorrichtung in den Förderkanal 1 eingreifen. Die Zinken 9 umgreifen mit zwei Fingern 9a und 9b - vgl. Fig. 2 - die Messer bei ihrem Durchgang in Richtung des Pfeiles a. Oben am Messerrücken 4d ist an der inneren Kanalwand 2 eine Quertraverse 10 angeordnet, an der unten Konsolen 11 und 12 angeschlossen sind, die das Messerheft bzw. die Scheide bilden, in welchen die Messer 4 gehalten sind. Die Konsolen 11 und 12 weisen für einen Steckbolzen 14 nichtdargestellte Durchstecklöcher auf. Mit diesen werden die Messer 4 an einem Führungsschlitz 13, der in dem Schwenkbogen verläuft, in einer ihr Verschwenken ermöglichenden Weise abgesteckt. Die Spitze 4a und der Schlitz 5 bilden dabei das Gelenk.
An dem Messerrücken 4d ist oben eine Einkerbung 16 vorgesehen, an welcher das abgebogene Ende 17 wenigstens einer an der Traverse 10 gelagerten Torsionsfeder 18 andrückbar ist und die Messer 4 in der Wirkungsstellung hält, in der sie an ihrer unteren Spitze die in Vollinie gezeichnete Lage in dem Durchsteckschlitz 5 einnehmen. An den Führungsschlitz 13 schliesst sich eine nach unten abgewinkelte Rastsperre 19 an. Unter dem Druck der Federenden 17 und dem in Richtung des Pfeiles a wirkenden Förderdruck sind die Messer 4 formschlüssig in der Rastsperre 19 gehalten und können nicht zurückschwenken.
Sobald nun Fremdkörper, z. B. Steine oder Zinken von 5 Erntemaschinen, an den Schneiden 4b auftreffen, können die Messer erst dann in die gestrichelte Lage zurückschwenken, wenn die Fremdkörper an der oberen Messerhälfte angelangt sind, wo die Resultierende ein Moment erzeugt, durch das sich die Messer entgegen der Förderrichtung - Pfeil a -10 in den Schlitzen 8 in die gestrichelte Stellung verschieben. Dabei gelangt der Steckbolzen 14 in den Führungsschlitz 13 und die Messer können nun zurückschwenken. In den Ausweichstellungen lassen sie sodann Fremdkörper vorbei.
Sollen die Messer 4 zum Schleifen herausgenommen werden, so wird der Steckbolzen 14 entfernt und die Federenden 17 zurückgezogen.
Bei der Ausführungsart gemäss Fig. 3 und 4 sind Messer 24 im Unterschied zu der vorbeschriebenen Ausgestaltung 20 an etwa senkrechten Schlitzen 25 mittels Bolzen 26 schwenk-und absenkbar gehalten. Schlitze 27 sind hier mit einem abgewinkelten Rastlager 28 für einen im Messerheft 29 absteckbaren Steckbolzen 30 versehen und in der Schneidlage (Vollinie) durch an einem hinteren Messerfortsatz 24a an-25 greifende Druckfedern 31 gehalten. Letztere sind auf an einer Traverse 32 vorgesehenen Kolben 33 aufgesetzt.
Diese Ausführung ist dort mit Vorteil vorzusehen, wo die Federvorrichtung oberhalb der Messer nicht unterzubringen ist.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Ladewagen mit einer Schneidvorrichtung für Haimund Blattgut, bei welcher in den Förderkanal des Ladewagens eingreifenden Förderzinken Messer zugeordnet sind, deren Schneiden von der den Förderzinken gegenüberliegenden Seite des Förderkanals her schräg entgegen dessen Förderrichtung gerichtet sind, wobei die Messer einzeln aufgehängt und an ihrem der Gutförderrichtung entgegengerichteten Ende an einem ausserhalb des Förderkanals gelegenen Gelenk gegen die Federkraft einer am Messerrücken oberhalb des Gelenks angreifenden und die Messer in Schneidstellung haltenden Federvorrichtung zumindest teilweise aus dem Förderkanal schwenkbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (4a, 5,25,26) so ausgebildet ist, dass die Messer (4,24) in und entgegen der Gutförderrichtung (a) verschiebbar sind und die Federvorrichtung (16-18,24a, 31) zusammen mit der Messeraufhängung (13, 14,19,27,28, 30,33) als eine über den gesamten Schiebe-und Schwenkweg wirksame Messerhalterung derart ausgebildet ist, dass sie in Schneidstellung der Messer (4, 24) unter dem Druck der Feder (18, 31) und/oder dem Schneiddruck des Fördergutes als formschlüssige Sperre wirkt, die eine Verschwenkung der Messer (4,24) nur nach deren Verschiebung in dem Gelenk (4a, 5,25, 26) in einer dem Gutstrom entgegengerichteten Richtung zulässt.
2. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messeraufhängung in den Messern (4,24) jeweils ein Führungsschlitz (13, 27) vorgesehen ist, in dem ein diesem ortsfest zugeordneter, im Messerheft (11,12, 29) verankerter Steckbolzen (14, 30) eingreift, wobei der Führungsschlitz (13,27) einen dem Schwenkradius des jeweiligen Messers (4,24) um das Gelenk (4a, 5,25, 26) entsprechenden Bogen beschreibt und in einer Abwinkelung eine sich entgegen der Gutförderrichtung (a) erstreckende Rastsperre (19,28) bildet.
3. Ladewagen nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk als Bolzenschlitzverbindung (25,26) oder als Steckverbindung (4a, 5) ausgebildet ist (Fig. 1 und 3).
4. Ladewagen nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (24) jeweils an ihrem Rücken einen nach unten stehenden Ansatz (24a) aufweisen, der jeweils in das freie Ende einer an einem Kragen (33) einer Traverse (32) gehaltenen Druckfeder (31) eingreift (Fig. 3).
5. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (4) jeweils an ihrem Rücken (4d) eine Kerbe (16) aufweisen, in welche jeweils eine an einer Quertraverse (10) angeordnete Schraubenfeder (18) mit zumindest einem abgebogenen Teilstück (17) einrastet.
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