CH631877A5 - Ski with ski boot - Google Patents

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CH631877A5
CH631877A5 CH861578A CH861578A CH631877A5 CH 631877 A5 CH631877 A5 CH 631877A5 CH 861578 A CH861578 A CH 861578A CH 861578 A CH861578 A CH 861578A CH 631877 A5 CH631877 A5 CH 631877A5
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CH
Switzerland
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ski
boot
shoe
sole
walking
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Application number
CH861578A
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English (en)
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Louis Beerli
Original Assignee
Louis Beerli
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0415Accessories
    • A43B5/0417Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings
    • A43B5/0419Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings for walking aids
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Ski mit Skischuh, der eine starre Sohle hat, wobei am Ski zwecks Neigen des Schuhes nach vorn im Bereich des Absatzes eine skifeste Erhöhung vorhanden ist.
Es ist bekannt, den Schuh auf dem Ski nach vorn zu neigen, damit man leichter mit Körpervorlage fahren kann. Zu diesem Zweck wurden Ski mit einer im Bereich des Schuhabsatzes liegenden keilförmigen Erhöhung versehen, welche die Neigung nach vorn bewirkte. Dazu wurden Schuhe mit biegsamen Ledersohlen verwendet, welche sich vom Druck des Fahrergewichtes durchbiegen liessen, und sich im Bereich der Zehen der Skioberfläche anpassten. Dank der Biegsamkeit der Sohlen liessen sich die Schuhe beim Gehen auch Abrollen, so dass ein verhältnismässig gutes Gehen möglich war.
Die jetzt gebräuchlichen Schuhe aus Kunststoff besitzen starre Sohlen, die sich durch das Fahrergewicht nicht durchbiegen lassen. Das hat zur Folge, dass sich diese Schuhe, zum Erreichen einer Vorlagestellung auf dem Ski, nicht nach vorn neigen lassen, indem man den Absatz höherstellt, weil die Sohle im Bereich der Zehen am Ski nicht anschmiegbar ist; der nach vorn geneigte Schuh könnte deshalb auf dem Ski keinen guten Halt finden. Ausserdem lässt sich der Schuh mit der starren Sohle beim Gehen nicht abrollen. Um trotzdem in Vorlagestellung fahren zu können, ist es üblich, den Fuss im Inneren des Schuhs selbst nach vorn zu neigen, indem die Fussauflage an der Ferse höher ausgebildet wird als im Bereich der Zehen. Der am Ski anliegende Teil der Sohle verläuft nach einer geraden Linie. Dies bringt den zusätzlichen Nachteil mit sich, dass der Fuss auch beim Gehen im Schuh nach vorn geneigt bleibt. Das Gehen mit solchen Schuhen ist einmal wegen der starren Sohle und zusätzlich noch durch das Neigen des Fusses im Skischuh nach vorn sehr schlecht.
Es sind Schuhe bekanntgeworden, welche sich gegen die Schuhspitze hin vom Boden abheben, indem die Sohle gegen die Schuhspitze hin allmählich dünner wird. Man kann deshalb etwas leichter gehen, doch ist die Anwendbarkeit dieser Massnahme im Hinblick auf die mindest notwendige Sohlendicke sehr begrenzt.
Es wird die Schaffung eines verbesserten Skis mit Skischuh bezweckt, mit dem die erwähnten Nachteile vermieden werden können.
Der erfindungsgemässe Ski mit Skischuh ist dadurch gekennzeichnet, dass die starre Schuhsohle auf der Unterseite eine hintere, ebene Auflagefläche und eine dazu geneigte, vordere Auflagefläche aufweist, die bei der auf der skifesten Erhöhung aufliegenden, hinteren Auflagefläche im wesentlichen parallel zur Skioberfläche verläuft, wobei zwischen den beiden zueinander geneigten Auflageflächen eine Abrollkante gebildet ist, durch welche das Gehen mit dem Skischuh erleichtert ist.
Im folgenden wird ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes und ein bekannter Skischuh mit Ski anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen gebräuchlichen Schuh und einen Skiteil von der Seite gesehen, die Sohle und der Skiteil im Schnitt,
Fig. 2 den Schuh des Erfindungsgegenstandes mit geänderter Sohle und mit einem geänderten Skiteil,
Fig. 3 den Schuh nach Fig. 2, auf dem Boden stehend, und
Fig. 4 den Skiteil mit einer Schuhauflageplatte, im Schnitt.
In Fig. 1 ist ein gebräuchlicher Schuh 1 mit eingebauter Erhöhung H zwischen Punkten a und b für die Körpervorlage gezeigt. Der Schuh hat einen Schaft 2, einen Absatz 3 und ein vorderes Ende 4 der Sohle 5. Der Schuh 1 wird mittels einer nichtdargestellten Bindung auf dem mittleren Skiabschnitt 6 festgehalten, der eine Skioberfläche 6a aufweist. Die Fussauflage im Inneren des Schuhs verläuft nach der Linie A, welche durch die Punkte a und b festgelegt ist, wobei der Punkt b um die Erhöhung H höher liegt als der Punkt a. Dieser Höhenunterschied H ist massgebend für die Grösse der Körpervorlage. Die Linie A bildet mit der Skioberfläche 6a des Skiteils 6 den Winkel a3. Die Mittellinie des Unterschenkels eines gedachten, im Schuh steckenden Beines ist mit C bezeichnet und schliesst mit der Linie A den Winkel ß ein, welche beim Ausführungsbeispiel 90 Grad beträgt. Die Linie D steht senkrecht zur Skioberfläche 6a und schliesst deshalb mit der Linie C den Winkel ai ein, wobei die Winkel at und a3 einander gleich gross sind. Der Punkt a bezeichnet den Bereich der Zehenwurzeln, und c ist eine Abrollkante in der Sohle 5, von der aus, parallel zur Linie A, die Linie B verläuft. Der Winkel a2 ist deshalb gleich gross wie der Winkel a3.
In Fig. 2 ist der erfindungsgemässe Schuh 10 in der gleichen Schrägstellung gezeigt wie der bekannte Schuh in Fig. 1; dagegen ist der Sohlenteil, der in Fig. 1 zwischen der Linie B und dem Skiteil 6 liegt, durch eine keilförmige Erhöhung 7 ersetzt worden, die mit dem Skiteil 6 verbunden ist. Der Schuh 10 hat eine Sohle 50 und einen Absatz 30 mit einer Auflagefläche 12.
Fig. 3 zeigt den Schuh 10 nach Fig. 2 auf dem Boden stehend. Die Linien C und D fallen zusammen, und der Vorlagewinkel et! wird gleich Null. Anderseits verläuft die Sohle 50 von der Abrollkante c aus gegen die Schuhspitze 40 hin über zumindest eine vordere Auflagefläche 11 entlang einer Linie, die mit dem Boden den Winkel a4 einschliesst. Die Sohle 50 hat die Dicke S. Der Winkel a4 ist gleich den anderen Winkeln al5 a2 und ot3.
Fig. 4 zeigt auf dem Skiteil 6 eine Schuhauflageplatte 8 einer Skibindung. Eine Erhöhung 7a der Platte 8 dient hier als Unterlage für den Absatz 30 und ersetzt die keilförmige Erhöhung 7 in Fig. 2. Es sind noch Halteteile 9 für die Platte 8 vorhanden. Die in Fig. 2 gezeigte Erhöhung 7 könnte auch durch andere Teile der Skibindung gebildet werden.
Durch die beschriebenen Massnahmen wird das Gehen in zweifacher Hinsicht erleichtert. Beim Gehen wird der
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Winkel a2, der durch den Höhenunterschied H in der Sohle 50, bzw. von den Erhöhungen 7 bzw. 7a, am Skiteil 6 gegeben ist, gleich Null. Die Schuhgestaltung kann hierbei so gewählt werden, dass das im Schuh steckende Bein senkrecht steht. Gleichzeitig wird der von der Abrollkante c ausgehende Winkel a4 gebildet, so dass das Abrollen der Sohle 50 beim Gehen ermöglicht wird. Die Abrollkante c wird vorteilhaft in den Bereich a der Zehenwurzeln verlegt, weil dann das Abrollen der Sohle 50 beim Gehen dem natürlichen Abrollen des Fusses am Boden am besten entspricht. Auch die Standfestigkeit beim Stehen nach Fig. 3, welche durch die von der Abrollkante c bis zum Ende des Absatzes 30 reichende Auflage der Sohle 50 erreicht wird, stimmt mit der natürlichen Standfestigkeit des Fusses auf dem Boden überein. Je weiter die Abrollkante c vom Bereich a der Zehenwurzeln gegen die Schuhspitze 40 hin verschoben wird, umso kleiner wird die erstrebte Verbesserung beim Gehen. Um bequemes Gehen zu erzielen, soll ferner der Winkel ß etwa 90 Grad betragen, und die Dicke S der Sohle 50 soll an den Punkten a und b wenigstens annähernd gleich gross sein.
Die Sohle 50 in Fig. 2 kann im Bereich der Abrollkante c 5 eine Rundung bilden. Die Abrollkante c ist dann als Beginn der Berührung der Sohle 50 mit der Skioberfläche 6a zu verstehen.
Gemäss dem erläuterten Beispiel wird die beim Fahren io nach Fig. 2 oder 4 vorhandene Vorlagestellung beim Gehen nach Fig. 3 um den Winkel ax vermindert, wobei der Winkel dj gleich dem Winkel a2 ist. Wenn der Winkel ß kleiner als 90 Grad gewählt wird, ist die Schrägstellung des Fusses im Innern des Schuhes 10 grösser. Bei einem derartigen nach i5 Fig. 3 am Boden anliegenden Schuh liegt die Linie C dann nicht mehr vertikal, d.h. liegt dann nicht mehr rechtwinklig zum Boden.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

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1. Ski mit Skischuh, der eine starre Sohle hat, wobei am Ski zwecks Neigen des Schuhes nach vorn im Bereich des Absatzes eine skifeste Erhöhung vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Schuhsohle (50) auf der Unterseite eine hintere, ebene Auflagefläche (12) und eine dazu geneigte, vordere Auflagefläche (11) aufweist, die bei auf der skifesten Erhöhung (7,7a) aufliegenden hinteren Auflagefläche (12) im wesentlichen parallel zur Skioberfläche (6a) verläuft, wobei zwischen den beiden zueinander geneigten Auflageflächen (11,12) eine Abrollkante (c) gebildet ist, durch welche das Gehen mit dem Skischuh erleichtert ist.
2. Ski mit Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abrollkante (c) im Zehenwurzelbe-reich (a) des Schuhes (10) befindet.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Ski mit Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die skifeste Erhöhung (7, 7a) einen Teil der Skibindung bildet.
4. Ski mit Skischuh nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die skifeste Erhöhung an einer Schuhauflageplatte (8) gebildet ist.
CH861578A 1977-08-18 1978-08-14 Ski with ski boot CH631877A5 (en)

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AT596777A AT359405B (de) 1977-08-18 1977-08-18 Schi mit dazugehoerigem schuh

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CH631877A5 true CH631877A5 (en) 1982-09-15

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DE3016278A1 (de) * 1980-04-28 1981-10-29 Geze Gmbh, 7250 Leonberg Kombination eines skiestifels und einer sicherheitsskibindung mit einer sohlenplatte
US4505057A (en) * 1983-04-29 1985-03-19 Kiester Phillip D Ski boot sole extension
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ATA596777A (de) 1980-03-15
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