CH632170A5 - Device for processing food with a mixing bowl and rotating blades - Google Patents

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CH632170A5
CH632170A5 CH614878A CH614878A CH632170A5 CH 632170 A5 CH632170 A5 CH 632170A5 CH 614878 A CH614878 A CH 614878A CH 614878 A CH614878 A CH 614878A CH 632170 A5 CH632170 A5 CH 632170A5
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CH
Switzerland
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lid
cover
knife
holder
food
Prior art date
Application number
CH614878A
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English (en)
Inventor
Richard D Hoover
Raymond P Shaeffer
Donald A Brackman
Original Assignee
Hobart Corp
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verarbeitung von Lebensmitteln, mit einer Mischschale, einer sich in diese so durch ihren Boden erstreckenden Antriebswelle, einem ausserhalb der Schale angebrachten Motor, der mit der Antriebswelle verbunden ist, mit Verarbeitungsmessern, die mit der Antriebswelle in der Schale verbunden sind und dazu bestimmt sind, bei eingeschaltetem Motor in der Schale vor-55 handene Lebensmittel zu verarbeiten, und mit einer Abdek-kung mit einem Deckel zum Verschliessen der Oberseite der Schale.
Bekannt sind mit hoher Geschwindigkeit Lebensmittel verarbeitende Maschinen, in denen eine vertikale Antriebs-60 welle Messer oder Blätter für die Verarbeitung von Lebensmitteln in einer oben offenen, Lebensmittel enthaltenden Schale trägt und antreibt. Die Schale, die während der Verarbeitung der Lebensmittel durch einen Deckel verschlossen ist, wird zum Ausgiessen des Inhalts geschwenkt. Z.B. treibt 65 ein starker Motor am Boden der Schale die Antriebswelle an. Damit wird ein Mischumlenkmesser entlang der Innenfläche des Deckels bewegt, um daran haftende Massen abzuschaben und zum Arbeitsbereich der die Lebensmittel verar
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beitenden Messer zurückzuführen. Die Messer sind austauschbar, so dass sie oder auch andere Werkzeugformen an die bei der Verarbeitung jeweils vorhandenen Bedürfnisse angepasst werden können. Maschinen dieser Art sind bei der Verarbeitung von Lebensmitteln sehr wirksam und arbeiten so schnell (viele Verarbeitungen werden in weniger als 1 Minute durchgeführt), dass die tatsächliche Verarbeitungsdauer lediglich ein kleiner Teil der gesamten Benützungsdauer der Maschine ist. D.h. man braucht gewöhnlich länger, um die Maschine zu beladen und zu entladen als die Lebensmittel zu verarbeiten, wenn sie sich erst einmal in der Maschine befinden. Es ist daher erwünscht, das Beladen und Entladen zu beschleunigen.
Wegen der hohen Betriebsgeschwindigkeit ist es auch wichtig, dass man in der Lage ist, die Lebensmittel genau zu beobachten. Wenn eine Verarbeitung weniger als einige wenige Minuten dauert, ist es nicht sinnvoll, den Betrieb alle 10 oder 15 Sekunden zu unterbrechen, um den Zustand der Lebensmittel zu prüfen. Es besteht somit Bedarf nach einem praktischen, im wesentlichen kontinuierlichen Weg, um die Verarbeitung der Lebensmittel zu beobachten und zu überwachen. Die Deckel bekannter Maschinen sind perforiert, so dass man die Lebensmittel durch diese Perforation beobachten kann. Damit könnten aber gewisse Lebensmittelsorten durch diese Öffnungen herausgeworfen werden. Durchsichtige Deckel sind bei auf dem Markt befindlichen Maschinen dieser Art unbekannt, wahrscheinlich wegen der Konstruktionsschwierigkeiten bei der Herstellung einer einsatzfähigen, durchsichtigen Haube bzw. Kuppel mit einer Grösse, die bei derartigen Maschinen üblich ist, und das Beobachten des bearbeiteten Inhaltes unmöglich wird, wenn Lebensmittel durch die Drehzahl der Verarbeitungsmesser gegen den Deckel geschleudert werden. Nachdem die Lebensmittel verarbeitet sind, der Deckel geöffnet ist und die Schale zum Herausnehmen der Lebensmittel gekippt ist, kann das noch an der Innenseite des Deckels haftende Material auf den Boden oder den Benutzer der Maschinen laufen und tropfen. Das Umlenkmesser kann bei geöffnetem Deckel und gekippter Schale auch eine Gefahr bedeuten. Die Umlenkmesser grösserer Maschinen dieser Art werden durch kleine Elektromotoren angetrieben, die beim Anhalten der Maschine zum Stillstand gebracht werden. Bei kleinen Maschinen werden die Umlenkmesser aber von Hand gedreht, und wenn die Maschine mit offenem Deckel gekippt ist, schwenkt das von Hand getriebene Messer unter dem Einfluss der Schwerkraft nach unten. Dies geschieht, sobald die Schale gekippt wird und oft dann, wenn man damit beginnt, die Lebensmittel aus der Schale auszuschütten. Wenn der Benutzer also damit beschäftigt ist, die Lebensmittel auszugiessen,
schwingt das Umlenkmesser gegen ihn, beschmutzt und behindert ihn.
Ziel der Erfindung ist, die angeführten Nachteile zu beheben. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen federnden Deckelschaber, der zur Rotation in Schabeberührung mit der Innenfläche des Deckels angeordnet ist, eine Einrichtung, die dazu dient, den Deckelschaber entlang der Innenfläche des Deckels zu drehen, wobei der Deckel aus einem durchsichtigen Stoff hergestellt ist, derart, dass ein Betrachten der in der Schale vorhandenen Lebensmittel bei geschlossenem Deckel und während des Betriebes des Motors und der Verarbeitungsmesser ermöglicht ist, ohne dass die Lebensmittel aus der Schale verspritzt werden oder verlorengehen, und dass der Deckelschaber beim Drehen desselben Lebensmittelmasse von der Innenfläche des Deckels entfernt und der in der Schale verbleibenden Lebensmittelmasse zurückführt, womit der durchsichtige Dek-kel von Lebensmittelmasse zur Erleichterung der Durchsicht befreit wird. Bei der bevorzugten Ausfuhrungsform ist der
Deckelschaber auf einer Verlängerung eines Trägers gelagert, welcher das Mischumlenkmesser trägt, so dass der Deckelschaber entlang der Innenfläche des Deckels gedreht werden kann, wenn das Mischumlenkmesser entlang der Innenfläche der Schale der die Lebensmittel verarbeitenden Maschine bewegt wird. Der Deckelschaber kann dann Lebensmittel von der inneren Oberfläche des Deckels zur Masse der Lebensmittel in der Schale zurückführen und trägt damit zu einem guten und gleichmässigen Mischen aller Nahrungsmittelbestandteile während der Verarbeitung bei. Bei Beendigung der Verarbeitung kann der Deckelschaber den Deckel von den meisten anhaftenden Lebensmittelstoffen befreien, bevor der Deckel geöffnet wird, um ein nachfolgendes Abtropfen zu verhindern. Für die Reinigung kann der Dek-kelschaber leicht in oder ausser Stellung auf der Mischum-lenkmesserhalterangsverlängerung bewegt werden.
Die Verlängerung des Trägers der Mischumlenkmesser-halterung und der Antriebshandhabe des Mischumlenkmessers können zusammenwirken und ein Gegengewicht für das Messer und den Hauptteil des Stützträgers bilden. Wenn die Schale und der Deckel zum Entleeren gekippt werden, kann das Messer nicht herumschwingen, wenn seine Drehachse aus der Vertikalen verschoben wird. Vorzugsweise wird der Deckelschaber auch mit ausreichender Reibkraft gegen den Deckel gedrückt, um als Bremse zu wirken und mit zu verhindern, dass der Deckelschaber, das Mischumlenkmesser und die Mischumlenkmesserhalterung frei unter dem Einfluss der Schwerkraft drehen, wenn die Schale zum Ausgies-sen gekippt wird.
Bei der bevorzugten Ausführangsform ist der Deckel aus transparentem Kunststoff hergestellt, z.B. Polycarbonaten. Hierdurch kann man die Lebensmittel während deren Verarbeitung beobachten, und dies in besonders wirksamer Weise, weil der Deckelschaber die innere Oberfläche des Deckels freihält, so dass die Lebensmittel gut beobachtet werden können.
Die richtige Halterung für den Deckel und das Abdichten des Deckels gegen die Oberseite der Schale kann durch die neue Deckelgestaltung sichergestellt sein, bei welcher der Deckel vorteilhaft einen flexiblen Mittelteil und einen steifen Aussenteil aufweist. Der Deckel selbst kann durch einen festen Deckelhalterungsteil getragen sein, z.B. einen Arm, der auf der Lebensmittelverarbeitungsvorrichtung an einer Seite der Schale angebracht sein kann. Wird der Deckelhal-terungsarm in die Schliessstellung geschwenkt, in welcher er sich ganz über die Schale erstrecken kann, kann der Arm an dem gegenüber dem Scharnier befindlichen Ende verriegelt werden, um einen dauernden Druck auf den Deckel aufzubringen. Hierdurch kann der Rand des Deckels gegen die Kante der Schale gedrückt und gedichtet werden. Der nachgiebige Mittelteil des Deckels kann wie eine Feder wirken, um eine Toleranz in der Passung auszugleichen und den Druck für ein einwandfreies Dichten aufrecht zu erhalten. Natürlich darf der Deckel nicht zu biegsam sein, weil er sonst ungenügend dichten würde. Der äussere Deckelteil, der vom biegsamen Mittelteil aus verlaufen kann, ist deshalb vorteilhaft hinreichend starr, dass er formstabil sein kann um den Dichtdruck zu übertragen. Diese Eigenschaft kann dadurch erreicht werden, indem dem äusseren Teil die Form eines Ringes erteilt wird, derart, dass er einen Kegelstumpfmantel bildet, der sich von dem Mittelteil nach aussen und unten erstrecken kann. Der Mittelteil kann nachgiebig ausgebildet sein, indem er eine im wesentlichen flache Scheibe bilden kann, und die Scheibe kann durch den Deckelhal-terungsarm an ihrer Mitte angebracht und dort unterstützt sein. Somit können sich, zusätzlich zur Aufnahme von Toleranzveränderungen in der geschlossenen Stellung und bei Vorhandensein des starren Stützarmes, die nachgiebige Zen5
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tralscheibe und der äussere starre Kegelstumpf an eine schwache Drehung oder Verwindung des starren Armes anpassen, der somit nicht genau horizontal verlaufen muss.
Eine mögliche seitliche Lageungenauigkeit, seitlicher Deckungsfehler oder mangelnde Ausfluchtung zwischen dem Deckel und der Oberseite der Schale, die auftreten kann, wenn der Deckel sich zur Seite verschiebt, können unter Anpassung von einem Rand auf der äusseren Kante des starren Teils des Deckels aufgenommen werden. Der Rand kann einen im wesentlichen ebenen Ring bilden, welcher über der Kante der Schale liegt und eine derart wirksame Dichtung aufrecht erhalten kann, dass eine separate Dichtung nicht notwendig sein muss. Somit kann ein sehr wirksamer und gut abgedichteter durchsichtiger Deckel erhalten werden, ohne dass man eine separate Dichtung nach Einmalgebrauch reinigen muss, und mit ausreichender Toleranz, um ein zufriedenstellendes Arbeiten über längere Zeit ohne kritische Einstellung aufrechtzuerhalten können. Ein weiterer auf-baumässiger Vorteil kann in der Tatsache bestehen, dass es infolge der Durchsichtigkeit des Deckels nicht notwendig ist, den Deckel zur Betrachtung des Inhalts der Schale zu perforieren. Damit ist der Deckel durch solche Perforation nicht geschwächt, und die Unversehrtheit und Ganzheit der Dichtung gegen die Oberseite der Schale kann erhalten bleiben.
Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden beispielsweisen Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Ansicht einer Lebensmittelverarbeitungsvorrichtung, teilweise im Schnitt gezeichnet,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 1 mit einer ein Lebensmittel aufnehmenden Pfanne und einem Wagen und einer Karre neben der Vorrichtung, wobei die die Lebensmittel verarbeitende Vorrichtung in ausgezogenen Linien in ihrer Betriebsstellung gezeigt ist, die angehobene Stellung des Deckels in gestrichelter Linie gezeigt ist und die Ausgiessstellung der Vorrichtung in gestrichelten Linien gezeigt ist, um die hochgestellte Ausgiesshöhe zu veranschaulichen,
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 1 Fig. 4 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Aufsicht entlang der Linie 4-4 in Fig. 1 unter Darstellung des Drehzapfens und des Deckelausgleichs,
Fig. 5 ein Querschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 3 unter Darstellung der hohlen Mischumlenkmesserantriebswel-le, welche durch den Deckel und die Deckelhalterung hindurch verläuft.
Fig. 6 einen Querschnitt des Ständerarms, in welchem der Gegenausgleichsfederaufbau angeordnet ist, wobei die Ansicht in der Richtung genommen ist, wenn man in Fig. 1 von links nach rechts blickt, jedoch unter Veranschaulichung der Stellungen der Teile, wenn die Schale in die (in gestrichelten Linien gezeigte) Ausgiessstellung in Fig. 2 gekippt ist.
Fig. 7 in vergrössertem Massstab eine Ansicht, teilweise im Schnitt gezeichnet eines Teils der Gegenausgleichsfeder-anordnung gemäss Fig. 6,
Fig. 8 eine vergrösserte Einzelheit des Deckelschabers, wie in Fig. 1 gesehen,
Fig. 9 einen Querschnitt entlang der Linie 9-9 der Fig. 8, Fig. 10 eine Aufsicht auf den Deckelschaber, wie man ihn sieht, wenn man in Fig. 8 nach unten blickt,
Fig. 11 eine teilweise im Schnitt gezeichnete, vergrösserte Ansicht unter Darstellung von Einzelheiten der Antriebswelle, der Messerbefestigung und Keilsperre oder Kugelsperre, Fig. 12 die Ansicht einer Keilsperrenkappe von unten,
Fig. 13 einen Querschnitt entlang der Linie 13-13 der Fig. II,
Fig. 14 einen Querschnitt entlang der Linie 14—14 der Fig. 11,
Fig. 15 einen Querschnitt eines in der Schale angeordneten Lebensmittelkorbes, und
Fig. 16 eine Aufsicht auf einen Teil des Korbes der Fig. 13.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Die Vorrichtung 20 zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln ist in Fig. 1 gezeigt und weist einen Ständer 22 mit hohlen, vertikal verlaufenden Armen 23a und 23b auf. Die Arme 23a und 23b stützen eine Schale 25 sowie einen Antriebsmotor 26 über Wellen 28a und 28b, die jeweils in Armen 23a bzw. 23b drehbar gelagert sind. Die Wellen 28a und 28b können somit frei schwenken, in den Armen 23a und 23b frei drehen und bilden für die Schale 25 und den Motor 26 eine horizontale Drehachse. Die Wellen 28a und 28b sind in Bohrungen 31 in einem Motor und in einer sich zwischen den Armen 23a und 23b erstreckenden Schalenstützstrebe 32 oder Holm 33 aufgenommen. Die Wellen 28a und b sind durch Stifte 33 im Holm 32 verstiftet, so dass die Wellen und der Holm sich zusammen als Einheit drehen.
Wenn die Schale sich in der lebensmittelverarbeitenden Stellung befindet, steht sie aufrecht (wie in Fig. 2 in gestrichelten Linien gezeigt) und ist oben offen, wobei ihre Oberkante 34 eine horizontale Ebene beschreibt. Die Schale 25 ist im wesentlichen radialsymmetrisch und beschreibt eine Rotationsfigur um die vertikale Mittellinie der Schale. Die Antriebswelle 35 (Fig. 11) des Motors 26 tritt in die Schale 25 durch ihren Boden ein und verläuft koaxial zur Mittellinie der Schale. Wie sich aus Fig. 2 ergibt, ist die Horizontale oder Ausgiessachse, welche durch die Wellen 28a und b gebildet ist, zwischen der Mittellinie der Schale und der vorderen oder Ausgiesskante der Schale angeordnet, auf welcher sich eine Ausgiesslippe 37 befindet. Durch Anordnen der Horizontalachse vorn ist ein grösseres Ausgiessgewicht vorgesehen, als es der Fall wäre, wenn die Achse durch die Mittellinie der Schale hindurchgehen würde, wie dies in vielen bekannten Maschinen der Fall ist. Die grössere Ausgiesshöhe sorgt für eine ausreichende Freiheit für herkömmliche Aufnahmepfannen, wie z.B. die Pfanne 38 auf dem Karren 39 gemäss Fig. 2.
Die (nicht dargestellten) Lebensmittel werden in der Schale 25 durch mindestens ein lebensmittelverarbeitendes Werkzeug, z.B. Messer 40, verarbeitet, das von einer Werkzeug- oder Messerbefestigimg 42 getragen ist. Die Befestigung 42 ist eine Hohlwelle, welche auf die Antriebswelle 35 (Fig. 11) passt, und weist bei ihrem unteren Ende eine hohle Quadratkupplung 43 auf, die mit dem quadratischen Antriebsteil 44 der Antriebswelle 35 beim Boden der Schale verbunden ist (Fig. 11 und 14). Die Kopplung zwischen der Antriebswelle und der Messerbefestigung überträgt das Antriebsdrehmoment von der Antriebswelle zur Befestigung und zu den Messern 40. Die Messerbefestigung 42 erstreckt sich nach oben und endet bei einem oberen Ende 46 neben dem oberen Ende 47 der Antriebswelle 35. Die Messerbefestigung kann leicht entfernt werden und dadurch ersetzt werden, dass sie vertikal auf die Antriebswelle und von dieser über ihr oberes Ende 47 heruntergeschoben wird.
Die Fig. 11 bis 13 veranschaulichen Einzelheiten der von Hand betätigbaren Keilsperre zur Befestigung und zum Lösen der Messerbefestigung 42 und der nahrungsmittelverarbeitenden Messer 40 auf der Antriebswelle 35. Gemäss Darstellung endet das obere Ende 47 der Antriebswelle 35 in einem zylindrischen Vorsprung oder Kopfteil 50, dessen Achse mit der Drehachse der Antriebswelle 35 zusammenfallt.
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Der Vorsprung 50 bildet somit eine vertikal ausgerichtete, zylindrische Oberfläche 51. Das obere Ende 46 der Messerbefestigung 42 ist in ähnlicher Weise mit einer zylindrischen Bohrung 55 mit einer im wesentlichen vertikalen Achse versehen, die jedoch nicht mit der Drehachse der Antriebswelle 35 zusammenfallt und deshalb bezüglich des zylindrischen Vorsprunges 50 exzentrisch ist. Infolgedessen ist die vertikal ausgerichtete, zylindrische Oberfläche 56 auf der Innenseite der Bohrimg 55, die sich im Abstand von der Oberfläche 51 befindet, im Hinblick auf diese exzentrisch. Ferner ist gemäss Darstellung die Oberfläche 51 des Vorsprunges 50 in dem zylindrischen Volumen enthalten, welches durch die Oberfläche 56 der Bohrung 55 gebildet ist. Die Oberflächen 51 und 56 sind Rotationsflächen, und der Raum 60 (Fig. 11) zwischen ihnen ist ein radial exzentrischer Raum. Infolge der Symmetrien, die eine Folge von Gestaltungen, Figuren und Oberflächen der Rotation (ihre Achsen sind dabei vertikal) sind, ist der radial exzentrische Raum 60 ein im wesentlichen symmetrischer Raum um eine radiale Symmetrielinie, welche mit den Drehachsen der Oberflächen 51 und 56 zusammenfällt. (Dies ist aus der Fig. 13 ersichtlich, wo die oberen und unteren Hälften der Figur um eine horizontale Symmetrielinie symmetrisch sind).
Die Oberflächen 51 und 56 sowie der radial exzentrische Raum 16, den sie beschrieben, sind wichtige Teile der Keilsperre, mittels welcher die Messerbefestigung 42 mit der Antriebswelle 35 verbunden ist. Der Rest der Keilsperre ist in einer Kappe 61 getragen, die einen von Hand in Eingriff bringbaren Kopf 62 auf ihrer Oberseite sowie einen Keil 65 hat, der von ihrer Bodenseite aus verläuft. Der Keil 65 hat eine innere zylindrische Oberfläche 66, deren Abmessungen gleich denen der zylindrischen Oberfläche 51 auf dem Vorsprung 50 ist und ist dazu komplementär ausgebildet, und weist eine äussere Oberfläche 67 auf, deren Abmessungen gleich denen der Oberfläche 56 innerhalb der zylindrischen Bohrung 55 auf dem oberen Ende 46 der Messerbefestigung 42 ist und ist komplementär dazu ausgebildet. Der Teil 65 ist somit für eine Aufnahme in dem radial exzentrischen Raum 60 bemessen und ist im wesentlichen komplementär zu diesem bei den oberen Enden 46 und 47 der Befestigung 42 und Antriebswelle 35. Um deshalb die Messerbefestigung 42 auf der Welle 35 zu befestigen nachdem sie auf der Befestigung angeordnet ist, ergreift die Bedienungsperson den Kappenkopf 62, richtet den Keil 65 gegenüber dem Raum 60 aus und führt den Keil in den Raum 60 ein. Als nächstes wird die Kappe 61 kräftig entweder nach links oder rechts gedreht. Hierdurch kommen die Oberflächen 66 und 67 durch die Relativbewegung beim Verschieben des Keiles zur Anlage an die Oberflächen 51 und 56, so dass die grösseren Teile desselben in die engeren Teile des exzentrischen Raumes 60 gedrückt werden. Durch diesen Keileingriff werden die Messerbefestigungskopplung 43 und der Antriebswellenantriebsteil 44 in engem Eingriff miteinander arretiert, um die Befestigung 42 und die darauf befindlichen Messer 40 mit der Antriebswelle 35 zu verbinden.
Der Vorsprung 50 ist derart dargestellt, dass seine Achse mit der Drehachse der Antriebswelle 35 zusammenfällt, es versteht sich aber, dass die Achse des Vorsprunges 50 und die zylindrische Bohrung 55 leicht ausgetauscht werden könnten, zusammen mit einer ähnlichen Modifikation an den Oberflächen 66 und 67 auf dem Keil 65. Dies würde noch einen oben offenen, radial exzentrischen Raum zwischen den oberen Enden 46 und 47 der Messerbefestigung 42 und der Antriebswelle 35 erzeugen. Eine weitere Analyse stellt klar, dass der Keil gemäss der Erfindung nicht Oberflächen benötigt, die einander entgegengesetzt (d.h. aufeinander blickend) gerichtet sind. Das obere Ende 47 der Antriebswelle 35 könnte z.B. mit einer Bohrung versehen sein
(die sogar nicht zylindrisch zu sein braucht), und die Aussen-seite des oberen Endes 46 der Messerbefestigung 42 könnte mit einer Oberfläche versehen sein (die ebenfalls nicht zylindrisch zu sein braucht), die zueinander exzentrisch wären. Es reicht aus, dass die zwei oberen Enden 46 und 47 Oberflächen haben, die im Abstand voneinander angeordnet sind bezüglich einander exzentrisch, vorzugsweise vertikal sind, eines geometrisch in dem anderen und beide durch komplementäre Oberflächen auf der Kappe 61 in Eingriff bringbar. Bei einer solchen Gestaltung und bei richtigem Abstand wird bei einem Rotieren der Kappe die Befestigung mit der Antriebswelle arretiert, weil die Exzentrizitäten auf den Kappenoberflächen ausser Flucht mit der exzentrischen Antriebswelle und den Messerbefestigungsoberflächen gedreht werden. Es versteht sich, dass die Messerbefestigung und Antriebswelle irgendwo und nicht nur miteinander verkeilt werden können. Es ist ein Zwischenraum erforderlich, der derart klein ist, dass die exzentrischen Oberflächen sich bei der Drehung der Kappe verkeilen können.
Die Oberseite der Vorrichtung 20 ist durch eine Abdek-kung verschlossen, die einen Deckel 70 aufweist, der in seiner Mitte durch einen festen Stützarm 71 getragen ist, der bei 72 an einer Seite der Schale 25 angelenkt ist. Der Arm 71 schwenkt auf dem Drehzapfen 72 von einer unteren Schliess-stellung (Fig. 1) zu einer oberen Offenstellung (Fig. 2 in gestrichelten Linien gezeigt). Das Gewicht des Deckels und Armes ist von einer Gegenausgleichsfeder 73 (Fig. 4) ausgeglichen, welche einen Teil des Drehzapfens 72 bildet und zwischen dem Arm 71 und der Schale 25 wirkt. Das Ende des Armes 71 von einer Drehklinke 76 ist in der unteren Stellung verklinkt, die von einem Handgriff 77 zum Eingreifen des daneben liegenden Endes des Armes 71 gedreht wird. Die Klinke 76 wirkt derart auf den Arm 71, dass dieser Arm 71 fest nach unten gegen den Deckel 70 gedrückt wird, um den Deckel mit der oberen Kante 34 der Schale 25 zu verriegeln und abzudichten. Beispielsweise bewegt bei einer Ausführungsform die Klinke 76 den Arm 71 um 4,7625 mm (3/16 Zoll) unter diejenige Stelle, an welcher der Deckel 70 mit der Kante 34 in der Schale 25 in Eingriff tritt.
Der Deckel 70 ist vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt, so dass der Benutzer der Maschine den Inhalt der geschlossenen Schale betrachten kann, ohne dass der Deckel perforiert sein muss. Perforationen schwächen den Deckelaufbau, so dass Dichtkräfte nicht gleich-mässig auf den Umfang des Deckels übertragen werden, und Perforationen schaffen auch die Möglichkeit, dass Lebensmittel aus der Schale herausspritzen.
Ein solcher Deckel muss jedoch auch in wirksamer Weise über einen weiten Bereich von Arbeitsbedingungen und Anwendungen dicht sein. D.h., wenn die Passung zwischen dem Deckel 70 und der Schalenkante 34 eine genaue Einstellung der Klinke 76 erfordert, wird eine Anpassung während der Herstellung teuer, und im Betrieb wird öfters ein Anpassen erforderlich sein. Um diese verschiedenen Bedürfnisse zu erfüllen, hat der Deckel 70 einen solchen Aufbau, dass dieser dann wie eine Feder wirkt, wenn der Arm 71 durch die Klinke 76 nach unten gegen den Deckel gedrückt wird. Insbesondere ist der Mittelteil 80 des Deckels als eine im wesentlichen flache Scheibe geformt und dient als flexibler, federartiger Teil (ähnlich eines Trommelfells). Der äussere Teil 81 des Deckels umringt den mittleren, nachgiebigen Teil 80 und ragt von diesem weg. Der Teil 81 ist ein Ring, der schräg nach unten verläuft und einen Kegelmantelstumpf bildet. Die Form dieses Kegelmantelstumpfes versteift somit zwangsläufig den Teil 81, so dass er nicht durch den Druck des Armes 71 ausbiegt, sondern diese Kraft direkt auf die äussere Kante des Deckels überträgt. Durch ein Verkleinern
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des Mittelteils 80 des Deckels kann die Federkraft oder Elastizität in wirksamer Weise versteift werden und umgekehrt.
Der Deckel 70 endet in einem Rand 85 auf der äusseren Kante des starren, äusseren Ringes 81. Der Rand 85 ist für einen Eingriff in die obere Kante 34 der Mischschale bemessen und bildet einen im wesentlichen ebenen Ring, welcher über dieser Kante der Schale liegt, wenn die Abdeckung geschlossen ist. Der Rand 85 ist etwas grösser als nötig, um eine Anpassung an seitliche Deckungsfehler zwischen dem Deckel 70 und der Oberseite 34 der Scheibe 25 aufzunehmen, wodurch eine zusätzliche Toleranz geschaffen wird. Die Toleranzen sind tatsächlich so gross, dass keine Dichtimg zwischen dem Deckel und der Schale notwendig ist. Es sei ferner bemerkt, dass der nachgiebige, mittige Scheibenteil 80 eine schwache Drehung des Stützarmes 71 aufnimmt, wenn der Arm aus irgendeinem Grunde nicht genau parallel zu der Ebene liegt, die von der oberen Kante 34 der Schale beschrieben ist.
Lebensmittelverarbeitungsmaschinen mit hoher Geschwindigkeit dieser Art haben gewöhnlich ein Mischumlenkmesser, das z.B. wie das Messer 95 ausgebildet ist. Solche Messer sind bei der Oberseite der Vorrichtung gelagert und um eine Achse drehbar, die parallel zur Achse der Antriebswelle 35 verläuft. Das Mischumlenkmesser rotiert entlang der Innenfläche der Schale und entfernt daran haftende Lebensmittel und führt diese zum Bereich der die Lebensmittel verarbeitenden Messer 40 zurück. Die Vorrichtung weist ein solches Mischumlenkmesser 95 auf, welches von einer Halterung 96 getragen ist, wie z.B. einem Träger aus rostfreiem Stahl. Die Halterung 96 trägt das von einer zentralen Antriebswelle 98 weg ragende Messer 95, welche Antriebswelle 98 im Deckelhalterungsarm 71 gelagert ist und durch den mittleren Scheibenteil 80 des Deckels in das Innere hindurchragt. Ein Handgriff mit einer Kurbelanordnung 99 ist mit dem oberen Ende der Antriebswelle 98 oder an ihrem äusseren Ende verbunden, so dass das Mischumlenkmesser 95 während der Verarbeitung der in der Vorrichtung 20 befindlichen Lebensmittel von Hand gedreht werden kann.
Die Antriebswelle 98 kann hohl sein, wie in Fig. 5 dargestellt, und oben und unten offen sein, um einen Durchgang durch die Mitte des Deckels 70 von ausserhalb der Schale 25 in deren Inneres hinein zu bilden. Dieses erlaubt das Einführen von Flüssigkeit in die Mischschale direkt über die Nahrungsmittelverarbeitungsmesser 40 und die Antriebswelle 35, währenddem der Motor 26 in Betrieb ist. Die Kappe 61 schirmt in wirksamer Weise die hohle Antriebswelle 98 gegen Lebensmittel ab, die sonst herausgeschleudert werden könnten. Da ausserdem die Flüssigkeiten durch die Welle 98 eingebracht werden, wirkt die Kappe 61 wie ein Schleuderrad zum gleichmässigen Herausschleudern der Flüssigkeiten über die Nahrungsmittel, währenddem diese verarbeitet werden. Es hat sich herausgestellt, dass bessere und gleichmäs-sigere Verarbeitungsergebnisse erzielt werden, wenn Flüssigkeiten in dieser Weise eingeführt werden.
Ein Deckelschaber 100 ist drehbar auf einer Verlängerung 104 des Schabermesserhalterungsträgers 96 angeordnet und steht in Schaberberührung mit der Innenfläche des Dek-kels 70. Der Deckelschaber 100 weist ein Schabermesser 101 und einen Greifkörper 102 auf. Letzterer ist ein nachgiebiger Teil, welcher im Reibeingriff einer Verlängerung 104 sitzt. Bei der bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich die Verlängerung 104 in einer zum Hauptteil 105 der Halterung radial entgegengesetzten Richtung, wobei das Umlenkmesser 95 an dem Hauptteil 105 angebracht ist. Wenn dann das Mischumlenkmesser 95 durch die Handhabungs- und Kurbelanordnung 99 in der Schale 25 gedreht wird, entfernt das Deckelschabermesser 101 die Lebensmittel von der inneren Oberfläche des Deckels und führt diese zur Lebensmittelmasse in der Schale zurück, so dass die Lebensmittel besser und gleichmässiger verarbeitet werden. Bei Abschluss der Verarbeitung entfernt das Deckelschabermesser 101 Lebensmittelteile vom Deckel 70, bevor er geöffnet wird, um das 5 Abtropfen vom Deckel zu vermindern. Wenn der Deckel ausserdem durchsichtig ist, macht der Schaber die Sicht frei durch Entfernen von Lebensmittel.
Vorzugsweise erstrecken sich die Anordnung 99 mit Handgriff und Kurbel und die Verlängerung 104 der Hallo terung 96 in radial entgegengesetzten Richtungen vom Hauptteil 105 der Halterung mit welcher das Mischumlenkmesser 95 verbunden ist. Die Verlängerung und die Handgriff- und Kurbelanordnung 99 sind in ihrer Grösse so bemessen und sind so angeordnet, dass sie für das Mischum-i5 lenkmesser 95 und den Hauptteil 105 der Halterung 96 ein Gegengewicht bilden, um die Tendenz oder Neigung des Mischumlenkmessers 95 zu schwenken, zu reduzieren oder sogar auszuschalten unter Einwirkung der Schwerkraft, wenn der Deckel offen ist und die Vorrichtung 20 zum Her-20 ausnehmen der Nahrungsmittel gekippt ist. Ausserdem ist der Deckelschaber 100 so gestaltet, dass er mit einer ausreichenden Reibkraft gegen den Deckel vorgespannt ist, so dass er wie eine Bremse wirkt. Damit hilft der Deckelschaber 100 auch zu verhindern, dass das Mischumlenkmesser 95 und die 25 Halterung 96 frei unter Einfluss der Schwerkraft drehen, wenn diese Drehachse aus der Vertikalen ausgelenkt ist.
Weil der Deckelschaber und der Deckel in Reibberührung stehen, sind sie vorzugsweise aus verträglichen Materialien hergestellt, wie z.B. aus Kautschuk bzw. Kunststoff, um eine 30 Rillen- bzw. Riefenbildung an der inneren Oberfläche des Deckels zu vermeiden.
Wenn die Vorrichtung gekippt wird, wie in Fig. 2 in gestrichelten Linien gezeigt ist, um die Zutaten oder Bestandteile aus der Schale zu entfernen, wirkt das Gewicht des Mo-35 tors 26 dem Kippen der Schale entgegen. Der Motor steht daher in einem Gegenausgleich, so dass die Lebensmittel bei gekippter Schale leichter ausgeschüttet werden können. Eine entsprechende Gegenausgleichanordnung ist im Arm 23a enthalten und in diesem aus hygienischen Gründen einge-40 schlössen, so dass er nicht den Lebensmitteln ausserhalb der Maschine, und umgekehrt ausgesetzt ist. Die Gegenaus-gleichsfederanordnung 110 ist an der Drehwelle 28a am oberen Ende des Armes 23a angebracht und arbeitet gegen einen Anschlag 112, der weiter unten im Arm 23a vorhanden ist. 45 Wie man in Fig. 6 sieht (welche die Federanordnung zeigt, wenn die Schale ganz gekippt worden ist), wirkt die Gegen-ausgleichsfederanordnung 110 zwischen dem Arm 23a und der Welle 28a, um ein Drehen der Welle im Uhrzeigersinn zu unterstützen, (wie in Fig. 6 gezeigt ist), um einen Gegenaus-50 gleich für den Motor 26 während des Kippens vorzusehen. Die Steuerung der Schale 25 während des Kippens und Aus-giessens wird auch durch eine Bremse 113 im Arm 23b unterstützt. Die Bremse 113 wird durch einen Bremshandgriff 114 betätigt, um die Drehung der Welle 28b und damit der Scha-55 le 25 bezüglich des Armes 23b zu steuern.
Die Gegenausgleichsfederanordnung 110 weist eine Kurbel 115 auf, die mittels eines Schraubenbolzens 116 mit einer Welle 28a verbunden ist. Ein Joch 117 ist bei 118 an der Kurbel 115 am Kurbelende gegenüber der Welle 28a ange-60 lenkt. Das Joch 117 trägt einen Kragen 119 am entgegengesetzt gelagerten Ende gegenüber der Kurbel 115 und dem Drehzapfen 118, und ein Rohr 120 ist mit dem Joch und Kragen verbunden und erstreckt sich vom Drehzapfen 118 nach unten. Eine Führungsstange 122 ist in dem Rohr 120 65 angeordnet und kann frei nach oben und unten durch das Rohr und den Kragen 119 gleiten, kann aber infolge einer Anschlagmutter 123 nicht nach unten aus dem Rohr herausgleiten, die auf dem oberen Ende der Stange 122 über dem
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Kragen 119 aufgeschraubt ist. Mit anderen Worten bildet die Mutter 123 eine untere Grenze der Bewegung für die Stange 122.
Das untere, dem Kragen 119 entgegengesetzt liegende Ende der Stange 122 erstreckt sich durch ein Polster 125. Eine am Boden der Führungsstange 122 unter dem Polster 125 aufgeschraubte Anschlagmutter 126 bildet eine untere Bewegungsgrenze für das Polster 125 auf der Stange 122, oder umgekehrt schafft die Mutter 126 eine obere Bewegungsgrenze für die Führungsstellen 122 durch das Polster 125. Sonst sind die Stange 122 und das Polster 125 frei, um relativ zueinander zu gleiten.
Schliesslich ist eine zwischen dem Kragen 119 und dem Polster 125 zusammengedrückte Feder 130 auf der Führungsstange 122 befestigt, so dass die Feder 130 das Polster 125 und den Kragen 119 voneinander wegspannt, bis sie die Anschlagmuttern 123 und 126 erreichen. Diese und die Stange 122 halten dann die Feder 130 zusammengedrückt.
In Betriebsstellung innerhalb des Armes 23a ruht das Polster 125 auf dem Anschlag 112, der als zwei Stifte (Fig. 1 und 6) dargestellt ist, welche durch den Arm 23a hindurch verlaufen und das Polster 125 dazwischen haltern. Wie durch die Pfeile in Fig. 6 dargestellt, befindet sich die Kurbel 115 in einer solchen Stellung, dass das Joch 117 und der Kragen 119 vom Polster 125 fortbewegt werden, wenn die Schale 25 aus ihrer aufrechten Stellung zur Verarbeitung von Lebensmitteln in ihre gekippte Ausgiessstellung und umgekehrt gedreht wird. Sobald die Schale aus der vollständig gekippten Stellung nach Fig. 6 in ihre aufrechte Stellung zurückgebracht wird, nähert sich der Kragen 119 dem Polster 125, die Zugspannung auf dem Stab 122 wird entlastet, die Feder 130 wird weiter zusammengedrückt, und der Druck der Feder 130 wirkt zwischen dem Anschlag 112 (über das Polster 125) und die Welle 28a (über den Kragen 119, Joch 117 und Kurbel 115). Die Verminderung des Abstandes zwischen dem Kragen 119 und dem Polster 125 macht die Stange 122 zur Bewegung dazwischen frei, und zwar innerhalb der Grenzen, welche durch die Muttern 123 und 126 bestimmt sind. Das Polster 125 führt die Stange 122, so dass die Feder 130 darauf verbleibt. Das Polster 125 führt die Stange 122 auch, wenn sie unter dem Zug der Schwerkraft nach unten gleitet. Die Gegenausgleichsfederanordnung 110 ist somit kompakt, kann ganz im Arm 23a enthalten sein, kann leicht in den Arm eingeführt werden und kann (infolge der Stange 122) unter Vorspannung gesetzt werden.
Ein Startschalter 132 und ein Stopschalter 133 (Fig. 3) setzen die Vorrichtung 20 in Betrieb bzw. schalten sie aus. Ein Betriebsschalter 134 steuert entweder auf kontinuierlichen Betrieb (wenn der Schalter 134 in der Position «laufen» ist) oder den intermittierenden Betrieb (wenn der Schalter 134 sich in der Position «Stoss»-«jog» befindet). Wenn sich der Schalter 134 in der Position «Stoss» bzw. «Rütteln» befindet, hält die Maschine 20 an, sobald der Startschalter 132 freigegeben bzw. ausgelöst ist. Zusätzlich zu dem Stopschalter 133 kann die Vorrichtung durch Auslösen der Klinke 71, durch Kippen der Schale oder dadurch angehalten werden,
dass der Schalter 134 in die «Stoss»- («jog»)-Position gebracht wird.
Die Fig. 15 und 16 veranschaulichen einen vorteilhaften Lebensmittelkorb 135, welcher in die Schale 25 eingeführt s werden kann, um Lebensmittel im Korb 135 schnell und leicht zu verarbeiten. Bekannte Lebensmittelkörbe sind jedoch aus Metall hergestellt gewesen, um eine ausreichende Festigkeit vorzusehen und die Gestalt des Korbes zu erhalten. Metalle sind jedoch verformbar, und wenn sie erst ein-lo mal gebogen oder eingebeult sind, ist es schwierig, ihre ursprüngliche Form wieder herzustellen. Dies bereitet insbesondere dann Schwierigkeiten, wenn Zwischenräume bzw. Spielräume wie hier eng sind. Erfindungsgemäss werden deshalb Körbe 135 verwendet, die aus flexiblem, nicht verform-15 barem Kunststoff hergestellt sind. Die Körbe sind zwar nicht ausreichend fest, so dass sie ihre Gestaltung behalten, sie widerstehen aber insbesondere dem dauernden Verformen, Biegen oder Dehnen. Jeder Korb wird dann so geformt, dass seine äussere Oberfläche gut an die innere Oberfläche der 20 Schale passt. Da der Korb sehr dicht bzw. gut innen an die Schale angepasst ist, trägt bzw. lagert die feste Schale den Aufbau des Korbes und führt den Korb in seine richtige, an die Schale angepasste Gestalt zurück. Der Lebensmittelkorb 135 braucht daher nicht in der Lage zu sein, sich selbst in der 25 richtigen Gestalt zu halten, und kann vielmehr der Abnutzung widerstehen, wenn seine Grösse für die Wechselwirkung mit der Schale 25 bemessen ist.
Der Deckel ist also so aufgebaut und gelagert, dass durchsichtige Materialien für eine bessere und leichtere Be-3o trachtung des Inhalts der Lebensmittelvorrichtung verwendet werden können, wobei auch grosse Toleranzen vorgesehen sind. Das Mischumlenkmesser steht im Gegenausgleich und trägt einen Deckelschaber zum Entfernen von Lebensmitteln von der inneren Oberfläche des Deckels zur Ver-3s besserung der gleichmässigen Verarbeitung der Lebensmittel. Damit wird die Neigung des Deckels zum Herabtropfen reduziert, wenn er geöffnet ist, und man kann den Inhalt beobachten, wenn der Deckel transparent ist. Der Deckelschaber wirkt auch wie eine Bremse und vermindert die 40 Wahrscheinlichkeit, dass das Mischumlenkmesser sich bewegt, wenn der Deckel geöffnet wird. Das Ausgiessen oder Entfernen von verarbeiteten Lebensmitteln aus der Vorrichtung wird erleichtert durch eine höhere Ausgiesshöhe und ein ganz wie in einem Behältnis aufgenommenes Gegenaus-45 gleichssystem. Das Einführen und das Herausnehmen der Lebensmittelverarbeitungsmesser ist einfach und schnell, wobei nur die Kappe 61 in irgendeine Richtung kurz gedreht werden muss, um die Mischmesser auf der Antriebswelle zu lösen bzw. zu entriegeln oder zu verriegeln bzw. zu arretie-50 ren. Bestandteile oder Zutaten können während der Verarbeitung durch die hohle Mischumlenkmesserantriebswelle zugegeben werden, und die Zutaten werden gleichmässig verteilt und ohne Zurückspritzen verarbeitet. Wenn die Lebensmittel in einem separaten Lebensmittelkorb gelagert S5 werden sollen, kann ein flexibler, nicht verformbarer bzw. nicht schmiedbarer Korb verwendet werden, um die Wahrscheinlichkeit der Beschädigung durch Verbiegen oder Verformen des Korbes zu vermindern.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. 632170
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Vorrichtung (20) zur Verarbeitung von Lebensmitteln, mit einer Mischschale (25), einer sich in diese durch ihren Boden erstreckenden Antriebswelle (35), einem ausserhalb der Schale (25) angebrachten Motor (26), der mit der Antriebswelle (35) verbunden ist, mit Verarbeitungsmessern (40), die mit der Antriebswelle (35) in der Schale (25) verbunden sind und dazu bestimmt sind, bei eingeschaltetem Motor (26) in der Schale (25) vorhandene Lebensmittel zu verarbeiten, und mit einer Abdeckung (70-85) mit einem Deckel (70) zum Verschliessen der Oberseite (34) der Schale (25), gekennzeichnet durch einen federnden Deckelschaber (100), der zur Rotation in Schabeberührung mit der Innenfläche des Deckels (70) angeordnet ist, eine Einrichtung (99), die dazu dient, den Deckelschaber (100) entlang der Innenfläche des Deckels (70) zu drehen, wobei der Deckel (70) aus einem durchsichtigen Stoff hergestellt ist, derart, dass ein Betrachten der in der Schale (25) vorhandenen Lebensmittel bei geschlossenem Deckel (70) und während des Betriebes des Motors (26) und der Verarbeitungsmesser (40) ermöglicht ist, ohne dass die Lebensmittel aus der Schale (25) verspritzt werden oder verlorengehen, und dass der Deckelschaber (100) beim Drehen desselben, Lebensmittelmasse von der Innenfläche des Deckels (70) entfernt und der in der Schale (25) verbleibenden Lebensmittelmasse zurückführt, womit der durchsichtige Deckel (70) von Lebensmittelmasse zur Erleichterung der Durchsicht befreit wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Mischumlenkmesser (95) und eine in der Abdeckung (70-85) drehbar gelagerte Halterung (96), die den Deckelschaber (100) trägt, derart, dass ein Drehen der Halterung (96) bewirkt, dass sich das Mischumlenkmesser (95) entlang der Innenfläche der Schale (25) bewegt und dabei Lebensmittelmasse von der Seite der Schale (25) zum Bereich der Verarbeitungsmesser (40) zur weiteren Verarbeitung zurückführt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (101), die den Deckelschaber (100) mit einer Reibkraft gegen den Deckel (70) vorspannt die derart bemessen ist, dass ein freies Drehen des Mischumlenkmessers (95) und seiner Halterung (96) durch die Einwirkung der Schwerkraft dann verhindert ist, wenn deren Drehachse nicht vertikal verläuft.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (96) des Mischumlenkmessers (95) einen Hauptteil (105) aufweist, der sich von der Mitte des Dekkels (70) zum Mischumlenkmesser (95) erstreckt, und einen Verlängerungsteil (104) aufweist, der vom Hauptteil (105) aus verläuft, und dass der Deckelschaber (100) vom Verlängerungsteil (104) getragen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Handgriffteil (99) mit einem ausserhalb des Deckels (70) gelegenen Handgriff und der eine Einrichtung (98) aufweist, mittels welcher der Handgriffteil (99) mit der Halterung (96) des Mischumlenkmessers (95) antriebsverbunden ist um die Halterung (96) und das Mischumlenkmesser (95) zu drehen, und dass der Handgriffteil (99) und der Verlängerungsteil (104) derart bemessen und angeordnet sind, dass bei nicht vertikal stehender Rotationsachse das Mischumlenkmesser (95) und der Hauptteil (105) die Mischumlenk-messerhalterung (96) gegenausgleichen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschaber (100) entfernbar auf dem Verlängerungsteil (104) der Halterung (96) des Mischumlenkmessers (95) gelagert ist und einen nachgiebigen Teil (102) aufweist, der derart bemessen ist, dass er auf den Verlängerungsteil (104) der Halterung (96) passt und in dieser eingreift.
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  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Verlängerungsteil (104) vom Hauptteil (105) der Halterung (96) des Mischumlenkmessers (95) in einer radial entgegengesetzten Richtung er-
    5 streckt, und der Deckel (70) und der Deckelschaber (100) aus derart verträglichen Materialien hergestellt sind, dass ein Bekratzen der Innenseite des Deckels (70) im Betrieb vermieden ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da-lo durch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (70-85) folgendes aufweist: einen starren Deckelhalterungsteil (71); eine Einrichtung (72,76,77) die zur Befestigung des Deckelhal-terungsteils (71) an der Oberseite (34) der Schale (25) dient; welcher Deckel (70) folgendes aufweist: einen mittleren
    15 nachgiebigen Teil (80) der mit dem Halterungsteil (71) verbunden und von diesem getragen ist; einen äusseren, starren Teil (81) der den mittleren, nachgiebigen Teil (80) umringt und davon absteht; einen bei der äusseren Kante des starren Teils (81) gelegenen Rand (85) der zum Eingriff in die obere 20 Kante (34) der Mischschale bemessen ist; und eine Einrichtung (76), die dazu dient, den Halterungsteil (71) und den Deckel (70) in der geschlossenen Stellung derselben miteinander zu arretieren, wobei der Deckelrand (85) an der Kante (34) der Schale (25) anliegt, und dazu dient, den Halterungs-25 teil (71) nach unten gegen den Deckel (70) zu drücken, womit der Rand (85) des Deckels (70) an der Kante (34) der Schale (25) dichtend arretiert ist, wobei der nachgiebige Teil (80) des Deckels (70) bei der Einwirkung eines Abwärtsdruk-kes des Stützteils (71) dagegen als Feder wirkt. 30 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere, nachgiebige Teil (80) des Deckels (70) der Abdeckung (70-85) eine weitgehend flache Scheibe (80) und der starre Teil (81) ein Ring ist, der einen Kegelstumpfmantel beschreibt und vom nachgiebigen Teil (80) nach aus-35 sen und unten gegen den Rand (85) verläuft.
  9. 10. Vorrichtimg nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (85) der Abdeckung (70-85) einen weitgehend ebenen Kreisring beschreibt, die geschlossene Abdek-kung (70-85) auf der Kante (34) der Schale (25) aufliegt und 40 dazu dient, den Deckel (70) mit der Oberseite (34) der Schale (25) auszurichten.
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