CH632305A5 - Elongate supporting structure made of reinforced concrete or prestressed concrete, in particular a bridge - Google Patents

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CH632305A5
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sliding surfaces
supporting structure
bridge
brackets
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CH58978A
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Winfried Dipl Ing Huenlein
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Bung Ingenieurbuero Gemeinscha
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    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • E01D21/06Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges by translational movement of the bridge or bridge sections
    • E01D21/065Incremental launching
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein auf Stützen ruhendes, ausserhalb seiner endgültigen Lage abschnittsweise hergestelltes und in die endgültige Lage verschobenes langgestrecktes Tragwerk aus Stahl oder Spannbeton, insbesondere eine Brücke.
Bisher wurden nur Trag werke, insbesondere Brücken, gleichgültig ob sie aus Fertigteilen oder in einer Schalung hergestellten Ortbetonabschnitten zuammengesetzt sind, in ihre endgültige Lage eingeschoben, wenn die Höhe des Tragwerks über die gesamte Länge konstant war. Bedingt durch unterschiedlich grosse Spannweiten der einzelnen Felder kann es aber sein, dass ein solches auf mehreren Stützen ruhendes Tragwerk eine entsprechend unterschiedliche Bauhöhe erfordert. Auch kann durch die Anordnung von Vouten oder durch einen gekrümmten Verlauf der Tragwerksunterseite den statischen Erfordernissen oft auf die wirtschaftlichste Weise Rechnung getragen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, das Einschieben auch von Tragwerken mit sich ändernder. Bauhöhe mit einfachen Mitteln zu erlauben.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Tragwerk, mit sich über die Tragwerkslänge ändernder Bauhöhe zum Verschieben des Tragwerks dienende Gleitflächen besitzt, die auf gleichem Niveau durchgehend verlaufen.
Es spielt also keine Rolle, ob die Bauhöhe für einzelne Felder mehrfach verändert wird; es ist sogar gleichgültig, ob die Bauhöhe gegebenenfalls kontinuierlich oder auch mehr oder weniger diskontinuierlich verändert wird. Auf das zur Herstellung des Tragwerks anzuwendende Verschiebeverfahren braucht bei der Dimensionierung der Bauhöhe keinerlei Rücksicht genommen werden.
Weiterhin wird durch die Ausbildung der Gleitflächen der Vorteil erreicht, dass die Seitenflächen eines Bauwerks durch die auf konstantem Niveau durchlaufende Gleitbahn derart gegliedert wird, dass eine ästhetisch ansprechende Gestaltung gegeben sein kann.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform können die Gleitflächen unabhängig von den endgültigen Lagerflächen ausgebildet sein. Dadurch wird bei der Anbringung und Ausrichtung der endgültigen Lager eine grössere Bewegungsfreiheit geschaffen.
Vorzugsweise können die Gleitflächen an Konsolen ausgebildet sein, die sich über die gesamte Längsausdehnung des Tragwerks auf gleichem Niveau erstrecken.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung sind bei einem als Hohlkasten ausgebildeten Brückentragwerk die Konsolen in den seitlichen Stegen ausgebildet.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind die Konsolen dabei im unteren Bereich der Stege ausgebildet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 6 bis 8.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Hohlkasten-Brük-kenüberbau, und zwar an einer Stelle, an welchem die Bauhöhe ein Minimum aufweist, gemäss der Linie 1-1 in Fig. 4,
Fig. 2 einen entsprechenden Vertikalschnitt wie in Fig. 1, jedoch an einer Stelle, an welcher die Bauhöhe ein Maximum aufweist, gemäss der Linie 2-2 in Fig. 4,
Fig. 3 einen vergrösserten Teilschnitt einen in der Fig. 2 durch einen Kreis gekennzeichneten Stelle und
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Abschnittes eines Hohlkasten-Brückenüberbaues mit veränderlicher Bauhöhe.
In den Fig. 1 und 2 ist ein in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnetes Tragwerk, nämlich der Überbau einer Brücke im Vertikalschnitt dargestellt. Der Hohlkasten weist im Schnitt gemäss Fig. 1 eine minimale Bauhöhe auf, und es ist aus dem Vergleich mit der entsprechenden Darstellung eines Schnittes maximaler Bauhöhe gemäss Fig. 2 ersichtlich, in welcher Weise sich der Hohlkasten in seinem Querschnitt zwischen den beiden extremen Querschnittsabmessungen verändert, die aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich sind. In dem Schnitt gemäss Fig. 1 wird während des Verschiebens des Tragwerks 10 der Hohlkasten auf den Gleitlagern 11 entlanggeführt. Zwischen den Gleitlagern 11 ist in der Darstellung der Fig. 1 der nach unten vorstehende Ansatz 16 des Tragwerks 10 sichtbar, durchweichen die Bauhöhe des Überbaues kontinuierlich bis zu der in der Fig. 4 dargestellten Schnittlinie 2-2 vergrössert wird.
Aus der Fig. 2 sind weiterhin die endgültigen Lager 12 ersichtlich, aufweichen das Tragwekrk 10 mit seinem Ansatz 16 aufliegt.
Der Pfeiler 13 weist auf beiden Seiten jeweils einen Aufsatz 17 auf, auf dessen oberem Rand jeweils die Gleitlager 11 angeordnet sind. In dem Bereich, über welchem sich der Ansatz 16 gegenüber dem Niveau der Gleitflächen 14 nach unten erstreckt, ist in den beiden seitlichen Stegen 15 des Tragwerks 10 jeweils eine Konsole ausgebildet, mittels deren gemäss der Darstellung horizontalen Gleitflächen 14 der Überbau aufliegt und während des Verschiebens entlanggleitet.
Die Gestaltung des Steges 15 in seinem unteren Bereich, in welchem die Konsole ausgebildet ist, mittels der das Tragwerk 10 auf dem Gleitlager 11 über seine Gleitflächen 14 verschoben werden kann, wird im Teilschnitt der Fig. 3 in Einzelheiten näher veranschaulicht. Aus der Fig. 3 ist im einzelnen besonders deutlich ersichtlich, dass auf dem Aufsatz 17 des Pfeilers 13 auf dem oberen Rand das Gleitlager 11 angeordnet ist, auf welchem die Gleitfläche 14 des Steges 15 ausgebildet ist. Diese verläuft durchgehend auf gleichem Niveau. Vorzugsweise kann das Gleitlager 11 mit einem Seitenführungslager 18 ausgestattet sein, um dem Tragwerk 10 während des Verschiebens eine seitliche Führung zu geben. Sobald die endgültige Einbaulage erreicht ist, wird das Tragwerk 10 auf das endgültige Lager 12 aufgesetzt.
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Die oben bereits näher diskutierte Fig. 4 lässt die anspre- che 14 aufgrund der dadurch erreichten Gliederung der Seitenflä
chende ästhetische Gestaltung des Überbaues durch die Gleitflä- che erkennen.
M
2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

632 305 PATENTANSPRÜCHE
1. Auf Stützen ruhendes, ausserhalb seiner endgültigen Lage abschnittweise hergestelltes und in die endgültige Lage verschobenes, langgestrecktes Tragwerk aus Stahl oder Spannbeton, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragwerk (10) mit sich über die Tragwerkslänge ändernder Bauhöhe zum Verschieben des Tragwerkes dienende Gleitflächen (14) besitzt, die auf gleichem Niveau durchgehend verlaufen.
2. Tragwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet »dass die Gleitflächen (14) unabhängig von den endgültigen Lagerflächen ausgebildet sind.
3. Tragwerk nach Anspruch 1 oder2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitflächen (14) an Konsolen ausgebildet sind, die sich über die gesamte Längsausdehnung des Tragwerks (10) auf gleichem Niveau erstrecken.
4. Tragwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem als Hohlkasten ausgebildeten Brückentragwerk die Konsolen in den seitlichen Stegen (15) ausgebildet sind.
5. Tragwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen im unteren Bereich der Stege (15) ausgebildet sind.
6. Tragwerk nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitflächen auf den beiden Seiten des Hohlkastens, im Querschnitt gesehen, eine V-förmige Neigung zueinander haben.
7. Tragwerk nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, das die Konsolen durch eine Verbreiterung des Steges (15) gebildet werden.
8. Tragwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gleitflächen an einer ihm zugeordneten Hilfskonstruktion befinden.
CH58978A 1977-02-01 1978-01-20 Elongate supporting structure made of reinforced concrete or prestressed concrete, in particular a bridge CH632305A5 (en)

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