CH633373A5 - Verfahren zur herstellung eines mehrfarbigen anzeigepolarisators. - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines mehrfarbigen anzeigepolarisators. Download PDF

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CH633373A5
CH633373A5 CH993578A CH993578A CH633373A5 CH 633373 A5 CH633373 A5 CH 633373A5 CH 993578 A CH993578 A CH 993578A CH 993578 A CH993578 A CH 993578A CH 633373 A5 CH633373 A5 CH 633373A5
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CH
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film
resin
polarizing
photosensitive
transparent
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Application number
CH993578A
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Shigeyoshi Sugibuchi
Mitsuo Hiramatsu
Takeo Aizawa
Original Assignee
Sanritsu Electric
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines mehrfarbigen Anzeige-Polarisators («multi-colored display polarizer»), der z.B. mit Erfolg bei einer
Flüssigkristall-Anzeigeeinheit anwendbar ist.
Gewöhnlich wird bei der Herstellung eines Polarisators eine Leerfolie aus polymerem Material, wie Polyvinylalkohol, Cellophan usw., auf welche Jod, Farbstoff usw. adsorbiert ist, zuerst in einer Richtung unter Bildung eines polarisierenden Filmes orientiert, worauf auf eine oder beide Seiten des erhaltenen, polarisierenden Filmes ein transparentes Substrat aus Cel-luloseharz, Acrylharz, Film, Glas usw. aufgebracht wird, so dass der polarisierende Film eine stabile Polarisierbarkeit bewahren kann.
Bisher sind viele verschiedene Flüssigkristall-Anzeigeein-heiten vorgeschlagen worden, in welchen ein in oben beschriebener Weise gebildeter Polarisator auf die Ober- und Unterseite einer hermetisch mit einem Flüssigkristall gefüllten Elek- ■ trodenzelle in solcher Weise angebracht wird, dass die Polarisationsachsen der beiden Polarisatoren senkrecht zueinander stehen und, in Abhängigkeit von der auf die Elektrodenzelle angelegten Spannung, das Anzeigen gewünschter Muster, wie alphanumerische Symbole, erlauben.
Da jedoch bei den bekannten Polarisatoren diese selbst eine optisch einheitliche und homogene Natur über ihre Gesamtheit haben, besteht die Anzeige nur aus einem einfarbigen (monochromatischen) Muster, das mit Ausnahme von Fällen, in denen die Polarisatoren aufgrund einer Färbe- oder anderweitigen Behandlung unterschiedliche optische Eigenschaften haben, nur auf einer unterschiedlichen Helligkeit beruht. Wenn daher solche bekannten Polarisatoren in den Anzeigetafeln von Messinstrumenten, wie Fliessmesser, Niveaumesser usw., verwendet werden, ist die so erhaltene Anzeige monoton ohne Farbveränderung und kann oft falsch abgelesen oder übersehen werden. Weiter sind die bekannten Polarisatoren unbefriedigend, weil beim Entwerfen nur eine begrenzte Variationsbreite möglich ist, weshalb sie für erzieherisches Spielzeug, das insbesondere farbenfrohe Veränderungen braucht, nicht geeignet sind.
Zur Überwindung der Nachteile üblicher Polarisatoren wurde die Aufbringung polarisierender Filme aus engen Filmstreifen unterschiedlicher Farben auf das oben erwähnte, transparente Substrat in optischer Weise oder die Übertragung eines Druckes einer aus Jod, Farbstoff usw. bestehenden, polarisierenden Tinte auf die obengenannte Leerfolie aus polymerem Material, wie Polyvinylalkohol, vorgeschlagen. Beim erstgenannten Verfahren ist es jedoch nicht nur schwierig, die polarisierenden Filme auf das transparente Substrat aufzubringen, ohne einen Spalt zwischen zwei benachbarten polarisierenden Filmen zu hinterlassen, sondern man erhält auch nur schwer Polarisatoren von stabiler Qualität, weil die polarisierenden Filme dazu neigen, im Lauf der Zeit vom transparenten Substrat abzublättern. Beim zweiten, oben genannten Verfahren ist es weiterhin schwierig, eine scharfe Trennung der Farbzonen sicherzustellen, weil sich zwei benachbarte gefärbte polarisierende Streifen im Grenzgebiet aufgrund eines Auseinanderlaufens der polarisierenden Tinte überlappen oder aufgrund einer eventuell nicht optimalen Übertragungstechnik durch einen kleinen Spalt voneinander getrennt sind.
Die vorliegende Erfindung soll nun die oben genannten Nachteile bekannter Polarisatoren überwinden.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur einfacheren Herstellung eines mehrfarbigen Anzeigepolarisators mit scharfer Farbtrennung ohne Überlappung oder Spalten in den Grenzgebieten zwischen zwei benachbarten gefärbten polarisierenden Streifen, die jeweils eine unterschiedliche Farbe haben. Der erfindungsgemässe Anzeigepolarisator soll weiterhin eine stabile Polarisierbarkeit über lange Zeit bewahren ohne Gefahr, dass die gebrauchten, gefärbten, polarisierenden Streifen mit unterschiedlichen Farben aufgrund einer Alterung vom transparenten Substrat nach und nach abblättern.
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Ausserdem kann der erfindungsgemäss hergestellte, mehr- Fig. 2 zeigt die aufeinanderfolgenden verschiedenen Stufen farbige Anzeigepolarisator beliebige Muster, wie Buchstaben, zur Herstellung des mehrfarbigen Anzeigepolarisators, wobei Zahlen, Symbole usw., auf einem einzigen transparenten Sub- zuerst eine photoempfindliche Flüssigkeit auf die Oberfläche strat in gewünschten Farben bilden. des polarisierenden Leerfilmes 1 des Schichtmaterials 3 aufge-
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines 5 bracht und zur Bildung einer photoempfindlichen Schicht 4 aus mehrfarbigen Anzeigepolarisators, der aus einem polarisieren- einem kolloidalen Überzug getrocknet wird (Fig. 2A).
den Film und einem diesen tragenden, transparenten Substrat Dann wird ein photographisches Negativ 5 auf die photo besteht, ist dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Ober- empfindliche Schicht 4 in engem Kontakt damit aufgelegt und fläche eines durchsichtigen polarisierenden Leerfilmes ein pho- mit Licht L belichtet. Auf dem photographischen Negativ 5 ist toempfindliches Harz aufbringt und trocknet, den so beschich- io ein durchsichtiger Teil 5a in Streifenform und ein undurchsich-teten Film durch ein photographisches Negativ zum Photohär- tiger Teil 5b in ähnlicher Streifenform, nämlich weisse und ten des photoempfindlichen Harzes in dem dem durchsichtigen schwarze Streifen, alternierend angeordnet, so dass sich ein Teil des photographischen Negativs entsprechenden Filmteil geriffeltes Muster bildet. Zur Belichtung mit Licht L wird 30 belichtet, den so belichteten Teil durch Lösen und Entfernen Sekunden bis 3 Minuten lang Licht aus einer Hochdruck-des auf den unbelichteten Teil des Filmes verbleibenden Har- is Quecksilberdampflampe, Kohlebogenlampe, Xenonlampe zes zum Freilegen des darunterliegenden, ursprünglichen, oder ähnlichen Quelle zur Bestrahlung der photoempfindlichen durchsichtigen, polarisierenden Leerfilmes entwickelt, nur den Schicht 4 verwendet.
so freigelegten Teil des durchsichtigen, polarisierenden Leerfil- Aufgrund der Belichtung werden in der photoempfindli-mes mit einer Jod oder Farbstoff enthaltenden, polarisierenden chen Schicht 4 nur die Teile entsprechend den durchsichtigen Tinte unter Bildung eines gefärbten polarisierenden Filmes 20 Teilen 5a des photographischen Negativs 5 photogehärtet, so anfärbt, anschliessend das Harz aus dem photogehärteten Teil dass in Schicht 4 gehärtete Teile 4a und nicht-gehärtete Teile der Beschichtung entfernt und die obige Folge von Vorgängen 4b gebildet werden (Fig. 2B).
jedesmal mit einer polarisierenden Tinte unterschiedlicher Anschliessend wird das so belichtete Schichtmaterial 3 mit
Farbe so oft wiederholt, wie dies zur Bildung des gewünschten, der photoempfindlichen Schicht 4 entwickelt, indem man die mehrfarbigen Musters auf dem polarisierenden Leerfilm not- 25 nichtgehärteten Anteile 4b der photoempfindlichen Schicht 4 wendig ist. mit Wasser oder einem geeigneten organischen Lösungsmittel
Ein im erfindungsgemässen Verfahren geeignetes, photo- löst und entfernt, um den ursprünglich, polarisierenden Leerempfindliches Harz ist flüssig und umfasst wasserlösliche film 1 freizulegen. So erhält man eine positive Platte 6, auf wel-Harze, z.B. solche von Dichromat-Typ, die man durch Mischen eher die photogehärteten Teile 4a als unlöslich gemachter eines Dichromates mit Isinglas, Casein oder Polyvinylalkohol 30 Gelüberzug belassen werden (Fig. 2C).
erhält, photoempfindliche Acrylharze, erhalten durch Polyme- Dann wird die positive Platte 6 in eine aus Jod, Farbstoff risieren eines Vinylmonomeren mit Methylmethacrylat ; öllös- usw. bestehende, polarisierende Tinte (Lösung) eingetaucht, die liehe Harze von Polyvinylcannamattyp, erhalten durch nur den freigelegten polarisierenden Leerfilm 1 ohne Anfärben
Mischen eines Polyvinylcinnamates mit verschiedenen Photo- des photogehärteten Teils 4a der photoempfindlichen Schicht sensibilisatoren; cyclische, Kautschuk-Azid-Harze, erhalten 35 4 färbt. So kann man einen Polarisator 8 herstellen, in welchem durch Mischen eines cyclisierten natürlichen oder syntheti- gefärbte, polarisierende Filmanteile 7 gebildet werden, um so sehen Kautschuks mit einer aromatischen Bisazidverbindung, ein insgesamt monochromatisches Riffelmuster entsprechend wie 2,6-Di-(4'-azidbenzal)-cyclohexanon usw. Die obigen Mate- den undurchsichtigen Anteilen 5b des photographischen Nega-rialien sind sog. photoempfindliche Negativmaterialien. Ausser tivs 5 darzustellen (Fig. 2D).
diesen können öllösliche Verbindungen von o-Naphtochinon- 40 Darauf wird das Harz im gehärteten Anteil 4a des Polarisa-diazid-Typ, die beim Bestrahlen mit Licht eine wasserlösliche tors 8 entfernt, um den darunter liegenden ursprünglichen, Cyclopentacarbonsäure bilden, verwendet werden. durchsichtigen, polarisierenden Leerfilm 1 freizulegen, indem
Im folgenden werden anhand der beiliegenden Zeichnun- man ein geeignetes Lösungsmittel verwendet, das nicht unter gen Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Freisetzung (Ablösung) des gefärbten polarisierenden Filmes 7
Fig. 1A ist ein Schnitt eines beim erfindungsgemässen Ver- 45 aus dem polarisierenden Leerfilm 1 wirkt, und die photoemp-fahren zur Herstellung eines mehrfarbigen Anzeigepolarisa- findliche Flüssigkeit wird erneut über die gesamte Oberfläche tors verwendeten Leerfilmes, und Fig. 1B ist ein Schnitt des in der Oberseite des Polarisators 8 aufgebracht und unter Bildung Fig. 1A gezeigten Leerfilmes nach Aufbringung auf ein durch- einer weiteren, photoempfindlichen Schicht 9 getrocknet, sichtiges Substrat; Dann wird ein weiteres photographisches Negativ mit
Fig. 2A bis 2F sind Schnitte während der Herstellung des 50 durchsichtigen Anteilen 10a und undurchsichtigen Anteilen Polarisators zur Darstellung der aufeinander folgenden Stufen 1 Ob, die den durchsichtigen Teilen 5a bzw. undurchsichtigen des erfindungsgemässen Verfahrens ; Teilen 5b des ersten photographischen Negativ 5 genau entge-
Fig. 3A bis 3C sind schematische Draufsichten zur Darstel- gengesetzt sind, in engem Kontakt auf die photoempfindliche lung einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform des erfin- Schicht 9 gelegt, worauf die Stufen der Belichtung und Ent-dungsgemässen Verfahrens; und 55 wicklung in oben beschriebener Weise wiederholt werden.
Fig. 4 ist eine schematische Draufsicht zur Darstellung Aufgrund dieser Stufen werden nur die den durchsichtigen einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform des erfindungs- Teilen 10a des Photonegativs 10 entsprechenden Anteile der gemässen Verfahrens. photoempfindlichen Schicht 9 photogehärtet und bilden Teile,
In den Zeichnungen in Fig. 1 wird der zur Herstellung des die als unlöslich gemachter Gelüberzug verbleiben, der die vor-erfindungsgemässen, mehrfarbigen Anzeigepolarisators ver- 6o her darunter gebildeten, gefärbten, polarisierten Filmteile wendete, polarisierende Leerfilm erhalten, indem man ein poly- schützt. Die an den undurchsichtigen Teilen 10b des Photone-meres Material, wie Polyvinylalkohol in einer Richtung orien- gativs 10 aufliegenden Anteile der photoempfindlichen Schicht tiert und das so orientierte Material durch Trocknen fixiert 9 werden gelöst und entfernt, um den darunter liegenden, pola-(Fig. 1A). 3 ist ein Schichtmaterial (Fig. 1B), erhalten durch risierenden Leerfilm 1 freizulegen (Fig. 2E).
durch optisches Aufbringen und Fixieren des obigen polarisie- 65 Wenn somit das Schichtmaterial 3 mit der so behandelten, renden Leerfilmes 1 auf ein durchsichtiges Substrat 2 aus einem photoempfindlichen Schicht 9 durch Eintauchen in eine polari-Celluloseharz, Acrylharz usw. das durchsichtige Substrat kann sierende Tinte zur Bildung einer anderen als der vorher ver-vorgefärbt sein. wendeten Farbe gefärbt und der gehärtete Teil der photoemp-
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findlichen Schicht 9 mit einem geeigneten Lösungsmittel abgewaschen wird, dann erhält man einen Polarisator 11, auf welchem polarisierende Filmanteile 7 und 7a mit unterschiedlicher Farbe alternierend angeordnet sind, so dass sie ein zweifarbiges Rastermuster bilden (Fig. 2F).
Die obige Beschreibung betrifft einen Polarisator mit zweifarbigem Rastermuster durch Verwendung von zwei photographischen Negativen 5 und 10 mit durchsichtigen und undurchsichtigen Teilen, die genau entgegengesetzt zueinander angeordnet sind. In ähnlicher Weise kann man einen mehrfarbigen Anzeigepolarisator mit einem gewünschten Muster herstellen, indem man eine entsprechende Anzahl photographischer Negative verwendet, auf welchen Buchstaben, Symbole, Zahlen usw. gebildet und jedes Mal durch ein anderes der so gewählten photographischen Negative in der obengenannten Verfahrensfolge wiederholt werden.
Fig. 3 zeigt eine andere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens; der Polarisator 12 besteht aus einem durchsichtigen Substrat 13, auf welchem polarisierende Filmteile 14 mit einem Buchstabenmuster, wie S, M,... Sa für die Wochentage in grüner Farbe gemäss Darstellung im oberen Teil von Fig. 3A und ein polarisierender Film 15 von grauer Farbe gemäss Darstellung im unteren Teil von Fig. 3A gebildet werden.
Dieser Polarisator 12 kann hergestellt werden, indem man ein erstes photographisches Negativ 16 mit undurchsichtigen Teilen 17 der Buchstaben S, M,... in den im oberen Teil von 3B gezeigten Stellungen und ein zweites photographisches Negativ 18 mit einem durchsichtigen Teil in der oberen Hälfte und einem undurchsichtigen Teil 10 in der unteren Hälfte verwendet; vgl. Fig. 3C.
Gemäss Fig. 4 kann man einen Polarisator mit monochromatischer Anzeige des gewünschten Musters erhalten, indem man ein einziges photographisches Negativ 20 mit einem oberen durchsichtigen Teil 21, in welchem undurchsichtige Teile 22 der Buchstaben S, M,... usw. oder andere Muster gebildet werden, und einen unteren undurchsichtigen Teil 23 verwendet.
Da im oben beschriebenen Verfahren der vorliegenden Erfindung die jeweiligen, zu färbenden Teile des polarisierenden Leerfilmes 1 durch Verwendung der photoempfindlichen Schichten 4 und 9 und der photographischen Negative 5 und 10 deutlich voneinander abgesetzt sind, erhält man einen mehrfarbigen Anzeigepolarisator, in welchem die polarisierenden Filmteile 7 und 7a in unterschiedlichen Farben gefärbt sind und sich weder überlappen noch durch einen kleinen Spalt voneinander getrennt sind, so dass eine deutliche Farbtrennung gewährleistet wird.
Im Gegensatz zu den bekannten Polarisatoren, in welchen getrennt hergestellte, polarisierende Filme oder Polarisatorabschnitte auf ein durchsichtiges Substrat aufgebraucht werden, besteht keine Gefahr eines Abblätterns der polarisierenden Filmteile 7 und 7a vom durchsichtigen Substrat 2, weil die gefärbten, polarisierenden Filmteile 7 und 7a praktisch integral mit dem polarisierenden Leerfilm 1 gebildet werden, und daher kann über lange Zeit eine stabile Polarisierbarkeit aufrechterhalten werden.
In weiterem Gegensatz zu den üblichen Polarisatoren, bei denen polarisierende Filmstreifen auf ein durchsichtiges Substrat aufgebracht oder eine polarisierende Tinte auf einen Leerfilm aus polymerem Material übertragen wird, kann man erfin-dungsgemäss leicht einen mehrfarbigen Anzeigepolarisator mit einem Muster aus einer Kombination komplizierter Figuren und/oder Farben herstellen, weil jede beliebige Anzahl photoempfindlicher Schichten und photographischer Negative, wie sie in Fig. 2 durch 4 und 9 bzw. 5 und 10 dargestellt werden, in einer gewünschten Kombination zur Bildung unterschiedlich gefärbter, polarisierender Filmteile verwendet werden kann.
jedes oben genannte, photoempfindliche Harz wird auf einen polarisierenden Leerfilm aufgebracht und der so aufgebrachte Film unter Bildung einer photoempfindlichen Schicht von etwa 10-50 u Dicke getrocknet. Dann wird ein photographisches Negativ mit dem gewünschten Muster aufgelegt, und 5 die photoempfindliche Schicht des mit dem Negativ bedeckten Filmes wird mit Licht bestrahlt. In dieser Weise erhält man auf der photoempfindlichen Schicht einen durch Licht gehärteten und nicht-gehärteten Teil entsprechend dem Muster der photographischen Negativs.
io Anschliessend wird der nicht-gehärtete Teil der photoempfindlichen Schicht mit Wasser oder einem geeigneten organischen Lösungsmittel abgewaschen, um den ursprünglichen, polarisierenden Leerfilm freizulegen, während der durch Licht gehärtete (photogehärtete Teil) als unlöslich gemachter 15 Gelüberzug auf dem Film gelassen wird; das heisst, der bestrahlte Film wird entwickelt, wobei, entsprechend dem besonderen verwendeten photoempfindlichen Harz, ein geeigneter Entwickler verwendet wird. So ist z.B. Wasser für Dichro-matharze, Xylol oder Trichloräthylen z.B. für Polyvinylcinna-20 matharze und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol, Xylol usw., sind für cyclisierte Kautschuk-Azid-Harze geeignet.
Der Teil des durch den Entwickler gelösten, polarisierenden Leerfilmes wird in einer gewünschten Farbe angefärbt, indem man ihn in eine aus Jod, Farbstoff und anderen Kompo-25 nenten bestehende, polarisierende Tinte(nlösung) eintaucht.
Für diese Färbeverfahren kann jeder bekannte Farbstoff, z.B. ein saurer oder Direktfarbstoff, mit ausreichender Farbstärke gegenüber dem Leerfilm, wie Polyvinylalkohol, verwendet werden, der jedoch keine Affinität für den photogehärteten 30 Teil der photoempfindlichen Schicht des Filmes hat. Es können z.B. die im folgenden aufgeführten Farbstoffe verwendet werden:
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Bezeichnung
Color-Index
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saure Farbstoffe Naphtal Gelb-S 40 Kayaku Azid Hellgelb 2G Suminol Fast Rot B Solar Rot RB Suminol Schwarz 8BS Sumilan Schwarz WA Aizen Violett 3RG Solar Reinblau VX Suminol Blau BL Sumitomo Hellgrün SF gelblich Direktfarbstoffe 50 Kayaku Direktbrilliant-gelb G Kayarus Gelb GC Kayaku Kongorot Aizen Direktviolett LNH Kayaku Direktkupferblau 2B 55 Kayarus Cuprogrün G Kayku Direktfastschwarz D
10316 18965 14680 14895 26370 15711 16055 42051 50315 42095
24890 29000 22120 22480 24185 34040 27700
Auf dem polarisierenden Leerfilm, der wie oben teilweise mit der polarisierenden Tinte gefärbt ist, verbleibt auch ein Teil 60 des photogehärteten Anteils als unlöslich gemachter Gelüberzug. Dieser photogehärtete Teil des photoempfindlichen Harzes wird mit einem geeigneten Lösungsmittel abgewaschen, um den ursprünglichen, polarisierenden Leerfilm darunter freizulegen. So wird ein polarisierender Film hergestellt, der in dem 65 Teil entsprechend dem durchsichtigen Anteil des photographischen Negativs teilweise gefärbt ist.
Das zum Abwaschen des photogehärteten Anteils des photoempfindlichen Harzes verwendete Lösungsmittel darf den
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gefärbten Teil des polarisierenden Filmes in keiner Weise getrocknet. So wurden die freigelegten Teile des durchsichti-
angreifen, wobei z.B. eine verdünnte wässrige Alkalilösung für gen, polarisierenden Leerfilmes blau gefärbt, die unbelichteten die genannten Acrylharze, Monochlorbenzol für Polyvinylcin- Teile wurden jedoch nicht gefärbt und mit einem Verdünner namatharze und Trichloräthylen oder Perchloräthylen für abgezogen. So erhielt man einen Polarisator mit zweifarbigem cyclisierte Kautschuk-Azid-Harze verwendet werden kann. 5 Rastermuster, in dem rote und blaue Bänder alternierend Neben dem mehrfarbigen Anzeigepolarisator kann man angeordnet waren. Das zweifarbige Muster erschien bei auch leicht einen monochromatischen Anzeigepolarisator mit Besichtigung durch einen Polarisator von neutraler Farbe in gewünschtem Muster, wie Buchstaben, Zahlen, Symbole usw. paralleler Stellung in neutralem rötlichen und bläulichen entsprechend dem photographischen Negativ erhalten. Tönen. Wenn jedoch der Polarisator um 900 gedreht wurde,
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende w erschien das Muster als polarisierte Farbbänder von intensi-
Erfindung, ohne sie zu beschränken. vem Rot und Blau.
Beispiel 1 Beispiel 2
In der in Fig. 1B gezeigten Weise wurde auf die Oberfläche Nach gleichmässiger Aufbringung von 5 g photoempfindli-eines durchsichtigen Substrates aus einem 250-350 jx dicken is chem E.P.P.R.® auf einen polarisierenden Leerfilm eines durch-Triacetatfilm ein durchsichtiger, polarisierender Leerfilm von sichtigen Schichtmaterials und Trocknen wie in Beispiel 1 18-25 ja. (erhalten durch Orientieren eines Polyvinylalkoholfil- wurde darauf ein photographischees Negativ mit schwarzem mes bei einem Zugverhältnis von 2,5-3,5) optisch aufgebracht Buchstabenmuster in engen Kontakt gelegt. Das Schichtmate-und das erhaltene Schichtmaterial auf eine Grösse von rial und das photographische Negativ wurden zwischen einem
250x400 mm geschnitten; auf die Oberfläche des polarisieren- 20 Paar Glasplatten gehalten und 20-30 Sekunden mit dem Licht den Leerfilmes 1 wurden 5 g photoempfindliches Harz aus einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe bestrahlt. Das so
E.P.P.R.® (hergestellt von der Tokyo Ohka Co., Ltd.) gleichmäs- belichtete Schichtmaterial wurde unter Vibration 20-30 Sekun-sig aufgebracht und zu einem 15-30 (i dicken Überzug getrock- den in Ligroin (hergestellt von der Nippon Seiyu Co., Ltd.) ent-net. Dann wurde auf den photoempfindlichen Überzug ein pho- wickelt, wodurch der photoempfindliche Überzug in den tographisches Schwarz-Weiss-Negativ mit Streifenmuster in 25 belichteten Teilen auf dem Schichtmaterial belassen wurde, der eingen Kontakt gebracht und der so behandelte, mit dem pho- durchsichtige, polarisierende Leerfilm jedoch in den unbelich-tographischen Negativ abgedeckte Schichtkörper zwischen teten Teilen des photoempfindlichen Überzuges entsprechend einem Paar Glasplatten gehalten und 20-30 Sekunden aus dem Buchstabenmuster des photographischen Negativs freige-
einem Abstand von etwa 30 cm mit dem Licht einer 3-kW- legt wurde. Nach Spülen und Trocknen wurde das entwickelte
Hochdruck-Quecksilberdampflampe belichtet. Das so belich- 30 Schichtmaterial 2-4 Minuten in eine Farbstofflösung einge-tete Schichtmaterial wurde 30-40 Sekunden Trichloräthylen- taucht, die durch Lösen von 2 g Kayarus Cuprogrün (der Nip-dampf ausgesetzt, um den ursprünglichen durchsichtigen, pola- pon Kayaku co., Ltd.) in 11 Wasser hergestellt worden war. risierenden Leerfilm unter dem unbelichteten Teil des photo- Dadurch wurden die freigesetzten Teile entsprechend dem empfindlichen Überzugs freizulegen, wodurch der photoemp- Buchstabenmuster des photographischen Negativs gefärbt, findliche Überzug in den belichteten Teilen zurückblieb. Das so 35 Diese gefärbten Teile erschienen bei Besichtigung durch einen entwickelte Schichtmaterial wurde 2-4 Minuten in eine Färb- Polarisator von neutraler Farbe in paralleler Stellung in einem stofflösung von 25-30 °C eingetaucht, die durch Lösen von neutralen grünlichen Ton, bei senkrechter Besichtigung
1,6 g Kayarus Rot 4B (der Firma Nippon Kayaku Co., Ltd.) und erschienen sie jedoch als Buchstaben mit polarisierter Farbe
I g Direktbrilliantgelb G in 11 Wasser hergestellt worden war; aus intensivem sattem Grün. Dann wurde der photoempfind-dann wurde gespült und getrocknet. So wurden die freigelegten 40 liehe Überzug in den belichteten Teilen mit Chlorbenzol abge-Teile des durchsichtigen, polarisierenden Leerfilmes rot zogen, die photoempfindliche Flüssigkeit wurde erneut aufge-gefärbt. Diese rotgefärbten Teile erscheinen bei Besichtigung bracht und getrocknet. Anschliessend wurde ein weiteres pho-durch einen Polarisator von neutraler Farbe in paralleler Stel- tographisches Negativ mit durchsichtigem Buchstabenmuster lung zum polarierenden Leerfilm in neutralem rötlichem Ton, auf einem schwarzen Hintergrund im Gegensatz zum ersten wenn jedoch der Polarisator in einem Winkel von 90 °C senk- 45 photographischen Negativ auf dem photoempfindlichen Überrecht zum polarisierenden Leerfilm gedreht wird, erscheinen zug des Schichtmaterials gelegt, das erhaltene Schichtmaterial sie als Farbband von intensivem rötlichen Ton. Dann wurde der zwischen einem Paar Glasplatten gehalten und wie oben mit photogehärtete Überzug in den belichteten Teilen des photo- dem Licht einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe bestrahlt, empfindlichen Überzugs unter Verwendung eines vorherr- Dann wurde das so belichtete Schichtmaterial in Ligroin ent-schend aus Xylol bestehenden Verdünners entfernt und das 50 wickelt, gespült und getrocknet. So verblieben die belichteten oben genannte, photoempfindliche E.P.P.R.® erneut auf das Teile des photoempfindlichen Überzugs entsprechend dem Schichtmaterial aufgebracht und getrocknet. Anschliessend Buchstabenmuster des photographischen Negativs, während wurde ein weiteres photographisches Schwarz-Weiss-Negativ der durchsichtige, polarisierende Leerfilm in den restlichen, mit komplementärer Anordnung des Rastermusters zum ersten unbelichteten Teilen freigelegt wurde. Dann wurde das so ent-Photonegativ in engem Kontakt aufgelegt, das so behandelte, 55 wickelte Schichtmaterial 3-5 Minuten in eine Farbstofflösung mit dem weiteren Photonegativ bedeckten Schichtmaterial von 25-30 °C eingetaucht, die durch vollständiges Lösen von zwischen einem Paar Glasplatten gehalten und erneut aus dem- 2 g Direkttiefschwarz D (der Nippon Kayaku Co., Ltd.) in 11 selben Abstand mit dem Licht einer Hochdruckquecksilber- Wasser hergestellt worden war, worauf gespült und getrocknet dampflampe belichtet, worauf in Trichloräthylendampf entwik- wurde. Dadurch wurden nur die freigelegten Teile des polari-kelt wurde. Dadurch wurde der belichtete, photoempfindliche 60 sierten Leerfilmes gefärbt. Anschliessend wurde der photo-Überzug auf dem rot gefärbten, polarisierenden Filmteilen auf empfindliche Überzug in den Buchstabenmusterteilen mit dem Schichtmaterial belassen, und der durchsichtige, polarisie- Chlorbenzol abgelöst. So erhielt man einen zweifarbigen Polarende Leerfilm wurde in den unbelichteten Teilen des photo- risator mit einem polarisierbaren Buchstabenmuster, das bei empfindlichen Überzuges freigelegt. Dann wurde das so ent- Besichtigung durch einen Polarisator von neutraler Farbe in wickelte Schichtmaterial 2-3 Minuten bei 25-30 °C in eine es paralleler Stellung in neutraler Farbe erscheint und seine Pola-Farbstofflösung eingetaucht, die durch Lösen von 2 g Direkt- risierbarkeit für Grau und gleichzeitig eine Polarisierbarkeit kupferblau 2B (hergestellt von der Nippon Kayaku Co., Ltd.) in für Grün in den Buchstabenteilen zeigt, wenn es in senkrechter
II Wasser erhalten worden war; darauf wurde gespült und Stellung besichtigt wird.
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Beispiel 3 Farbbänder in verschiedenen Farben gezeigt werden, oder es
Nach gleichmässigem Aufbringen von photoempfindlichen können nur Buchstabenmuster teilweise durch ein durchsichti-
T.P.R.® (der Tokyo Ohka Co., Ltd.) auf einen polarisierenden ges Material unter Verwendung verschiedener Kombinationen
Leerfilm eines durchsichtigen Schichtmaterials und Trocknen photographischer Negative und/oder polarisierender Tinten wie in Beispiel 1 wurde ein photographisches Negativ mit 5 polarisiert werden. Durch wiederholte Bildung eines polarisier-
einem undurchsichtigen Muster aus Buchstaben und einem baren Bandes einer Farbe auf einem Schichtmaterial können
Symbol X in engem Kontakt aufgelegt, das so behandelte gleichzeitig Farbbänder derselben Farbe in gleichem Abstand Schichtmaterial wurde zwischen einem Paar Glasplatten gehal- voneinander auf einem Polarisator, z.B. einem solchen mit ten und belichtet, worauf das belichtete Schichtmaterial in einem mehrfarbigen Streifenmuster von gleichem Abstand,
Trichlene-dampf (Trichloräthylen) entwickelt und gespült 10 hergestellt werden.
wurde. Das entwickelte Schichtmaterial wurde 1 -2 Minuten in Durch Aufbringung eines zusätzlichen Substrates (Triace-eine durch Lösen von 2 g Kayarus Schwarz ARX (der Nippon tat-, Acetatbutyrat-, Cellulose-, Acrylfolie usw.) auf den polari-Kayadu Co., Ltd.) in 500 ccm Wasser und 500 ccm Äthylalkohol sierenden Leerfilm erhält man einen Polarisator mit verbesserhergestellte Farbstofflösung eingetaucht, gespült und getrock- ter Dauerhaftigkeit. Durch mehrfaches Wiederholen der oben net. So wurden die dem Buchstabenmuster und dem Symbol X 's genannten Verfahrensfolge unter Verwendung geeigneter, des photographischen Negativs entsprechenden Teile des pola- unterschiedlicher Farben und/oder Muster entsprechend der risierenden Leerfilmes grau gefärbt. Nach Spülen und Trock- beabsichtigten Anordnung und Schneiden der erhaltenen Pola-nen wurde der photoempfindliche Überzug in den belichteten risatorfolie auf eine vorherbestimmte Grösse erhält man einen Teilen mit Benzylalkohol abgelöst, wodurch der polarisierende Polarisator, der als farbenfrohe Anzeigeeinheit auf der Vorder-Leerfilm freigelegt wurde. Der erhaltene Polarisator erschien 20 oder Rückseite einer Flüssigkristallzelle angeordnet werden bei Besichtigung durch einen Polarisator von neutraler Farbe kann.
in paralleler Stellung in neutraler Farbe, während der nach Das in den obigen Beispielen genannte E.P.P.R besteht
Drehen des Polarisators um 90 °C das polarisierte Buchstaben- hauptsächlich aus einem cyclisiertem Kautschuk und 2,6-Di-
und X-Muster in einer polarisierten blau-purpurfarbenen (azidobenzol)-cyclohexanon und T.P.R besteht hauptsächlich
Tönung zeigte. 25 aus einer Mischung von Polyvinylcinnamat mit einem Photo-
Im erfindungsgemässen Verfahren können Buchstaben und sensibilisator.
2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

  1. 633373
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zur Herstellung eines mehrfarbigen Anzeigepolarisators aus einem polarisierenden Film und einem diesen tragenden, durchsichtigen Substrat, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Oberfläche eines durchsichtigen polarisierenden Leerfilmes ein photoempfindliches Harz aufbringt und trocknet, den so beschichteten Film durch ein photographisches Negativ zum Photohärten des photoempfindlichen Harzes in dem dem durchsichtigen Teil des photographischen Negativs entsprechenden Filmteil belichtet, den so belichteten Film durch Lösen und Entfernen des auf den unbelichteten Teil des Filmes verbleibenden Harzes zum Freilegen des darunterliegenden, ursprünglichen, durchsichtigen, polarisierenden Leerfilmes entwickelt, nur den so freigelegten Teil des durchsichtigen, polarisierenden Leerfilmes mit einer Jod oder Farbstoff enthaltenden, polarisierenden Tinte unter Bildung eines gefärbten polarisierenden Filmes anfärbt, anschliessend das Harz aus dem photogehärteten Teil der Beschichtung entfernt und die obige Folge von Vorgängen jedes Mal mit einer polarisierenden Tinte unterschiedlicher Farbe so oft wiederholt, wie dies zur Bildung des gewünschten, mehrfarbigen Musters auf dem polarisierenden Leerfilm notwendig ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der polarisierende Leerfilm aus einem polymeren Material, wie Polyvinylalkohol, hergestellt ist und eine Dicke von 18 bis 25 ji hat.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das photoempfindliche Harz ein wasserlösliches, flüssiges Harz ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wasserlösliche Harz ein photoempfindliches Harz vom Dichromattyp ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man das photoempfindliche Dichromatharz durch Mischen eines Dichromates mit Isinglas, Kasein oder Polyvinylalkohol erhält.
  6. 6. Verfahren nach Anpruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wasserlösliche Harz ein photoempfindliches Acrylharz ist, das man durch Mischpolymerisation eines Vinylmonomeren mit Methylmethacrylat erhält.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das photoempfindliche Harz ein öllösliches, flüssiges Harz ist.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das öllösliche Harz ein photoempfindliches Polyvinylcin-namatharz ist, das man durch Mischen eines Polyvinylcinnama-tes mit einem Photosensibilisator erhält.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das öllösliche Harz ein cyclisiertes, photoempfindliches Kautschuk-Azid-Harz ist, das man durch Mischen eines cycli-sierten Kautschuks mit einer aromatischen Bisazidverbindung erhält.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die aromatische Bisazidverbindung 2,6-Di-(4'-azidbenzal)-cyclohexanon usw. umfasst.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Harzentfernung aus dem unbelichteten Teil des beschichteten Filmes durch Ablösen der photoempfindlichen Schicht mit einem organischen Lösungsmittel durchgeführt wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Harzentfernung aus dem photogehärteten Teil des beschichteten Filmes durch Ablösen der Beschichtung mit einem organischen Lösungsmittel durchgeführt wird.
CH993578A 1978-07-26 1978-09-22 Verfahren zur herstellung eines mehrfarbigen anzeigepolarisators. CH633373A5 (de)

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