CH633411A5 - Herbicidal composition and process for the preparation of novel 1-benzothiazolylimidazolidinones - Google Patents

Herbicidal composition and process for the preparation of novel 1-benzothiazolylimidazolidinones Download PDF

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CH633411A5
CH633411A5 CH627177A CH627177A CH633411A5 CH 633411 A5 CH633411 A5 CH 633411A5 CH 627177 A CH627177 A CH 627177A CH 627177 A CH627177 A CH 627177A CH 633411 A5 CH633411 A5 CH 633411A5
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CH
Switzerland
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group
formula
imidazolidin
alkyl group
produced
Prior art date
Application number
CH627177A
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English (en)
Inventor
Frank Wu
John Krenzer
Original Assignee
Velsicol Chemical Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/60Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D277/62Benzothiazoles
    • C07D277/68Benzothiazoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 2
    • C07D277/82Nitrogen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein herbizides Mittel, das dadurch 25 gekennzeichnet ist, dass es als Wirkstoff ein neues 1-Benzo-thiazolyl-imidazolidinon der Formel I
Ü
i ch—: ch
M
alkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine Gruppe der Formel
H(5-m)
30
&
\
,c - n
- (ch2)p
h
(4-n)
n - r
\ / 35
C
I!
0 (l)
enthält, worin
X eine Alkylgruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe bedeutet,
n 0,1 oder 2 ist,
R1 eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine haloge- 45 nierte Alkylgruppe oder eine Gruppe der Formel
R4
- C - C"=CK
r-
50
60
bedeutet, und wobei
R4 und Rs unabhängig voneinander für Wasserstoffato- 55 me oder Alkylgruppen stehen, und
Q die folgenden Bedeutungen besitzt:
(1) eine Hydroxylgruppe,
(2) eine Amingruppe der Formel
R2
1 3
- N - R
worin R2 und R3 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Alkoxy-
bedeuten, worin p = 0 oder 1 ist,
m = 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3 ist, und
Y eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-gruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe bedeutet, oder (3) eine Estergruppe der Formel:
O
H 6
- O - C - Rb ist, worin
R6 eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Alkinyl-gruppe, eine Alkoxyalkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine Gruppe der Formel
?(5-m)
- (ch2)p
bedeutet, wobei in dieser Formel p = 0 oder 1 ist,
m = 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3 bedeutet, und
Y eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-gruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe bedeutet.
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6
Neue Verbindungen der Formel
OH
I
CH-
CH-
II
\
C - N
N - RJ
(II) ,
H(4-n)
worin die Substituenten weiter oben definiert sind, werden erfindungsgemäss hergestellt, indem man eine Verbindung der Formel
Ï
X
n
H
(4-n)
%
H
I
OCH
i 3
C-N'-C-N - CH2 ~ CH
li I
I
OCH-
(IV)
zu der Verbindung der Formel II cyclisiert. Die neuen Verbindungen der Formel qn
CH CH-
*n
V
N-R1
H,
(Ia)
C - N
s/ \ /
C
II
(4-n) 0
worin Q' eine Gruppe der Formel
R2 I o -N-R
ist, werden erfindungsgemäss erhalten, indem man zuerst Verbindungen der Formel II herstellt und diese dann mit Ammoniak oder einem Amin der Formel
R
H-N-R
umsetzt.
Weitere neue Verbindungen der Formel
Qu worin Q" eine Estergruppe der Formel -O-S-R6
darstellt, werden erfindungsgemäss ebenfalls aus erhaltenen Verbindungen der Formel II durch Umsetzung mit einer 35 Säure der Formel
R6-COOH
oder einem reaktiven funktionellen Derivat dieser Säure her-40 gestellt.
Die neuen Verbindungen weisen eine hohe herbizide Aktivität auf.
In bevorzugten neuen Verbindungen der Formel I ist 45 X eine gegebenenfalls mit Chlor oder Brom substituierte Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, eine Trifluor-methylgruppe, eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, ein Chloratom oder Bromatom,
n ist 0,1 oder 2 so R1 ist eine gegebenenfalls halogensubstituierte Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe der Formel:
55
CH-
-CH.
H
V
- C - C-.
R-
:CH
60
(4-n)
JC - N N-R1,
\ /
C
II o
(Ib)
worin
R4 und R5 unabhängig voneinander Wasserstoffatome oder Alkylgruppen mit bis zu 3 Kohlenstoffatomen bedeuten,
65 R2 und R3 sind unabhängig voneinander Wasserstoffatome, Alkyl-, Halogenalkyl-, Hydroxyalkyl- oder Alkoxy-alkylgruppen mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, Alkenylgruppen mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen,
7
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Cycloalkylgruppen mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen oder Gruppen der Formel h (5-m)
- <ch2)p worin p = 0 oder 1 ist,
m = 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3 bedeutet,
Y eine Alkyl-, Alkoxy-, Alkylthio-, Chloralkyl- oder Bromalkylgruppe mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, die Trifluormethylgruppe, ein Halogenatom, die Nitrogruppe oder die Cyanogruppe ist,
R6 eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Hydroxyalkyl- oder Alkoxyalkylgruppe mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, eine Alkenylgruppe mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppierung der Formel
- (ch2)
bedeutet, worin m, p und Y weiter oben definiert sind.
Die Umsetzung von Verbindungen der Formel II mit einem Amin der Formel III
R^
h - n - r wobei in dieser Formel R2 und R3 wie oben definiert sind, wird bevorzugt durchgeführt, indem man die Verbindung der Formel II mit etwa einer äquimolaren Menge oder mit einem molaren Überschuss des Amins der Formel III in einem inerten Reaktionsmedium, wie zum Beispiel Heptan oder Toluol, zusammenbringt und sodann die Reaktionsmischung unter Rühren erhitzt, bis die Rückflusstemperatur erreicht ist und das Reaktionswasser azeotrop entfernt. Anschliessend kann die Reaktionsmischung gekühlt werden und das erwünschte Produkt kann durch Filtration gewonnen werden, wenn sich ein Niederschlag bildet, oder durch Eindampfen des organischen Reaktionsmediums, wenn die Verbindung in diesem löslich ist. Das Produkt kann sodann nach üblichen Verfahrensweisen gereinigt werden, wie zum Beispiel durch Umkristallisieren oder ähnliches.
Die Verbindungen, in welchen Q" eine Gruppe der Formel
0
»I 6 - 0 - C - Rd bedeutet, können bevorzugt hergestellt werden, indem man die Verbindung der Formel II mit einem Säurechlorid der Formel VIII
0
Cl - c -
IV
(viïi)
5 wobei in dieser Formel
R6 wie oben definiert ist, in Gegenwart eines Säureakzeptors, wie zum Beispiel eines tertiären Amins, umsetzt. Diese Reaktion kann ausgeführt werden, indem man sehr langsam das Säurechlorid der Formel VIII unter Rühren zu io einer Lösung einer etwa äquimolaren Menge der Verbindung der Formel II in einem inerten organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines Säureakzeptors bei einer Temperatur von etwa 10 bis zu etwa 30 °C zusetzt. Nachdem die Zugabe vollständig ist, kann die Reaktionsmischung bis zu 15 einer Temperatur aufgeheizt werden, bei welcher Rückfluss eintritt, um die Vollständigkeit der Reaktion zu gewährleisten. Das erwünschte Produkt kann sodann gewonnen werden, indem man zuerst die Reaktionsmischung filtriert um das Säureakzeptorchlorid zu entfernen und anschliessend 20 das Lösungsmittel abdampft, wenn das Produkt in diesem löslich ist, oder wenn es in Form eines Niederschlages anfällt, durch Filtration und anschliessendes Waschen und Reinigen.
Diese Verbindungen können bevorzugt auch in der Wei-25 se hergestellt werden, indem man eine Verbindung der allgemeinen Formel II mit einem Säureanhydrid der Formel IX
30
R
O
!l
- C
- O
0
Ii c -
R
(ix)
wobei in dieser Formel
R6 wie oben definiert ist, in Gegenwart einer katalyti-schen Menge von p-Toluolsulfonsäure umsetzt. Diese Reaktion kann ausgeführt werden, indem man die Reaktanten 35 und den Katalysator bei Zimmertemperatur in einem inerten organischen Reaktionsmedium zusammenbringt und sodann die Reaktionsmischung auf dem Wasserbad unter Rühren während einer Zeitspanne von etwa Vi bis zu 4 Stunden erhitzt. Anschliessend kann die Reaktionsmischung gekühlt 40 werden, und das erwünschte Produkt kann isoliert werden, indem man filtriert, wenn es in Form eines Niederschlages anfällt, oder durch Abdampfen des organischen Reaktionsmediums, wenn es in diesem löslich ist. In manchen Fällen kann das Säureanhydrid als Lösungsmittel für die Verbin-45 dung der Formel II angewandt werden, wodurch die Anwendung eines inerten Lösungsmittels als Reaktionsmedium überflüssig wird. Wenn Niedercarbonsäureanhydride angewandt werden, kann Wasser der Reaktionsmischung zugesetzt werden, um das erwünschte Produkt nach Abschluss so der Reaktion auszufallen. Das Produkt kann sodann nach üblichen Verfahrensweisen gereinigt werden, wie zum Beispiel durch Umkristallisieren und ähnliches. In manchen Fällen führt die oben erwähnte Reaktion zu einer Produktmischung, die aus der erwünschten Verbindung und dehy-55 dratisiertem Ausgangsmaterial der allgemeinen Formel X
65H(4„n)
besteht, wobei in dieser Formel
X, n und R1 wie oben definiert sind.
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In diesen Fällen kann das erwünschte Produkt durch fraktioniertes Niederschlagen isoliert werden.
Die Verbindung der Formel II kann bevorzugt leicht hergestellt werden, indem man die Verbindung der Formel IV
H
I
N-
C
II
o
OCH.
- N - CHo - CH
r1
i
OCH?
(IV)
(4-n)
wobei in dieser Formel
X, n und R1 wie oben definiert sind, in einem verdünnten sauren Reaktionsmedium während einer Zeitspanne von etwa 10 bis etwa 60 Minuten erhitzt. Temperaturen von etwa 60 °C bis zur Rückflusstemperatur der Reaktionsmischung können angewandt werden. Das Reaktionsmedium kann eine verdünnte wässrige anorganische Säure, wie zum Beispiel Chlorwasserstoffsäure in einer Konzentration von etwa 0,5 bis etwa 10% enthalten. Wassermischbare Niederalkano-le können ebenso geeigneterweise dem Reaktionsmedium zugesetzt werden, um die Löslichkeit des Ausgangsmaterials zu verbessern. Nach Abschluss der Reaktion kann das erwünschte Produkt durch Abdampfen der verwendeten Lösungsmittel, wenn es in diesen löslich ist, oder durch Filtrais tion, wenn es in Form eines Niederschlages anfallt, gewonnen werden. Dieses Produkt kann sodann als solches angewandt werden, oder es kann weiter nach üblichen Verfahrensweisen, wie zum Beispiel Auslaugung, Umkristallisieren, Waschen und ähnliches gereinigt werden. Die Verbindungen 20 der Formel IV können hergestellt werden, indem man eine molare Menge eines Isocyanatdimeren der Formel V
X
n yts
G4-n)
C - M = C = O
H
wobei in dieser Formel
X und n wie oben definiert sind, mit etwa zwei molaren Mengen eines Dimethylacetales der Formel VI
(V)
H - N - CH„ -
R
OCH.,
1 J
CH I
OCH«
(VI)
wobei in dieser Formel
R1 wie oben definiert ist, umsetzt. Diese Reaktion kann ausgeführt werden, indem man das Isocyanatdimere der Formel V in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie zum Beispiel Benzol, mit dem Acetal der Formel VI bei Zimmertemperatur zusammenbringt und die so erhaltene Mischung während einer Zeitspanne von etwa Vi bis zu 4 Stunden rührt. Anschliessend kann die Reaktionsmischung filtriert werden, und aus dem Filtrat wird das Lösungsmittel gewöhnlich abgedampft, wodurch man das erwünschte Produkt erhält. Dieses Produkt kann sodann als solches oder nach weiterer Reinigung nach üblichen Verfahrensweisen angewandt werden.
Das Isocyanatdimere der Formel V kann hergestellt werden, indem man ein Benzothiazol der allgemeinen Formel VII
n
.N
^ C - NH,
H
(4-n)
(VII)
wobei in dieser Formel 35 X und n wie oben definiert sind, mit Phosgen umsetzt. Diese Reaktion kann ausgeführt werden, indem man eine Aufschlämmung oder eine Lösung des Benzothiazoles in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie zum Beispiel Essigsäureäthylester, zu einer Lösung von Phosgen in einem 40 ähnlichen Lösungsmittel zusetzt. Die so erhaltene Mischung kann sodann auf Rückflusstemperatur während einer Zeitspanne von etwa Vi bis zu etwa 2 Stunden erhitzt werden. Das erwünschte Produkt kann sodann durch Filtration gewonnen werden, wenn es in Form eines Niederschlages an-45 fallt, oder durch Abdampfen des organischen Lösungsmittels, wenn es in diesem löslich ist.
Beispiele für geeignete Verbindungen der Formel VT zur Herstellung der neuen Verbindungen sind die folgenden Verbindungen:
so das Dimethylacetal des 2-Methylaminoacetaldehydes, das Dimethylacetal des 2-Äthylaminoacetaldehydes, das Dimethylacetal des 2-Propylaminoacetaldehydes, das Dimethylacetal des 2-Allylaminoacetaldehydes, das Dimethylacetal des 2-ChlormethyIaminoacetaldehydes, das Dimethyl-55 acetal des 2-ß-Bromäthylaminoacetaldehydes, das Dimethylacetal des 2-Propargylaminoacetaldehydes und ähnliche.
Typische Beispiele für geeignete Verbindungen der allgemeinen Formel VII zur Herstellung der neuen Verbindungen sind die folgenden Verbindungen: 6o 2-Aminobenzothiazol, 2-Amino-5-methylbenzothiazol, 2-Amino-6-chlorbenzothiazol, 2-Amino-4,5-dimethylbenzo-thiazol, 2-Amino-7-brombenzothiazoI, 2-Amino-6-methoxy-benzothiazol, 2-Amino-6-fluorbenzothiazol, 2-Amino-4-me-thyl-6-chlorbenzothiazol, 2-Amino-4-chlormethylbenzothia-65 zol, 2-Amino-5-bromäthylbenzothiazol, 2-Amino-6-trifluor-methylbenzothiazol und ähnliche.
Typische Beispiele für Verbindungen der Formeln VIII und IX, die zur Herstellung der neuen Verbindungen dienen,
9
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sind die Säurechloride oder Anhydride der folgenden Säuren:
Essigsäure, Propionsäure, Butansäure, Pentansäure, Hexansäure, Octansäure, Dodecansäure, Octadecansäure, Acrylsäure, Butensäure, Pentensäure, Chloressigsäure, Bromessigsäure, ß-Chlorbutansäure, Cyclohexylcarbon-säure, Cyclopropylearbonsäure, Benzoesäure, Toluylsäure, 4-Chlorbenzoesäure, 3-Brombenzoesäure, 4-Fluorbenzoe-säure, 4-Methoxybenzoesäure, 4-Äthoxybenzoesäure, 4-Chlormethylbenzoesäure, 4-Trifluormethylbenzoesäure, 3,4,5-Trichlorbenzoesäure, 3-Methylthiobenzoesäure, 3-Äthylthiobenzoesäure, 4-Butylthiobenzoesäure, Phenylessig-säure, 4-Methylphenylessigsäure, Propinsäure, Butinsäure, Methoxyessigsäure, ß-Methoxypropionsäure, y-Äthoxy-butansäure und ähnliche.
Die Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen sind anhand der Beispiele näher erläutert.
Präparat 1
Herstellung von Benzothiazol-2-yl Isocyanatdimerem Eine gesättigte Lösung von Phosgen in Essigsäureäthylester (1200 ml) wird in einem Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 100,0 g 2-Aminobenzothiazol (0,67 Mol) wird sodann unter Rühren zugefügt. Nachdem die Zugabe vollständig ist, wird die Reaktionsmischung erwärmt und während etwa einer Stunde unter Rückflussbedingungen gehalten. Anschliessend wird die Reaktionsmischung zur Trockene eingedampft, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich das Isocyanatdimere von Benzothiazol-2-yl in Form eines gelben Feststoffes erhält, der einen Schmelzpunkt von 250-252 °C aufweist.
Präparat 2
Herstellung des Dimethylacetals von 2-(l-Methyl-3-benzothiazol-2-ylureid)acetaldehyd Das Isocyanatdimere von Benzothiazol-2-yl, das in Präparat 1 hergestellt wurde, 300 ml Benzol und das Dimethylacetal von 2-Methylaminoacetaldehyd (80 g; 0,67 Mol) werden in einen Glas-Reaktionsbehälter eingebracht, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist. Die Reaktionsmischung wird bei Zimmertemperatur während einer Zeitspanne von etwa einer Stunde gerührt. Nach dieser Zeit wird die Mischung filtriert, um einen gelben Feststoff, der sich gebildet hat, zu entfernen. Das Filtrat wird sodann unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, und man erhält das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal von 2-(l-Methyl-3-benzothiazol-2-ylureid)-acetaldehyd in Form eines Öls.
Beispiel 1
Herstellung von l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on Das Dimethylacetal von 2-(l-Methyl-3-benzothiazol-2-ylureid)-acetaldehyd (150 g), 750 ml Methanol, 750 ml Wasser und 75 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure werden in einen Glas-Reaktionsbehälter eingebracht, welcher mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist. Die Reaktionsmi-schung wird unter einer Schutzgasatmosphäre aus Stickstoff gehalten, und man erhitzt auf Rückflusstemperatur während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten. Nach dieser Zeit wird die Mischung vom Lösungsmittel befreit, und der Rückstand wird mit wässriger Natriumbicarbonatlösung (500 ml) versetzt. Die Mischung wird sodann mit Essigsäureäthylester extrahiert und die so erhaltene Lösung wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird sodann vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on in Form eines gelben Feststoffes erhält, der einen Schmelzpunkt von 168 bis 170 °C aufweist.
Beispiel 2
Herstellung von l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-äthyiamino-1,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter eingebracht, welcher mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer, einem Dean-Stark-Wasserabscheider und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist. 0,1 Mol Äthylamin werden in den Reaktionsbehälter eingebracht, und die Mischung wird auf Rückflussbedingungen erhitzt, und man entfernt das sich bildende Wasser. Wenn kein weiteres Wasser mehr abgegeben wird, wird die Reaktionsmischung vom Lösungsmittel unter vermindertem Druck befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-äthylamino-1,3-imida-zolidin-2-on erhält.
Beispiel 3
Herstellung von l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-acetyloxy-1,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on, 0,11 Mol Acetylchlorid und 0,11 Mol Pyridin werden in einen Glas-Reaktionsbehäter eingebracht, welcher mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer versehen ist. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten gerührt und man lässt sodann während einer Zeitspanne von etwa 2 Stunden stehen. Anschliessend werden 100 ml Wasser und 30 ml Hexan der Mischung zugesetzt. Die organische Phase wird sodann von der wässrigen Phase abgetrennt und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird sodann filtriert und vom Lösungsmittel unter vermindertem Druck befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich 1 -Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-acetyloxy-1,3-imidazoli-din-2-on als Rückstand erhält.
Präparat 3
Herstellung des 5-Methylbenzothiazol-2-yl-Isocyanatdimerem Eine gesättigte Lösung von Phosgen in Essigsäureäthylester (200 ml) wird in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 0,1 Mol 2-Amino-5-methylbenzothiazol werden unter Rühren zugesetzt. Nachdem die Zugabe vollständig ist, wird die Reaktionsmischung während einer Zeitspanne von etwa einer Stunde auf Rückflusstemperatur erhitzt. Nach dieser Zeit wird die Mischung gekühlt und die festen Produkte, die sich gebildet haben, werden durch Filtration gewonnen. Der Feststoff wird getrocknet, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich das 5-Methylbenzothiazol-2-yl Isocyanatdimere erhält.
Präparat 4
Herstellung des Dimethylacetales von 2-[l-Methyl-3-
(5-methylbenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd 5-Methylbenzothiazol-2-yl Isocyanatdimere (0,1 Mol), das Dimethylacetal von 2-Methylaminoacetaldehyd (0,2 Mol) und 100 ml Benzol werden in einen Glas-Reaktionsbe-hälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird bei Zimmertemperatur während einer Zeitspan-
5
10
15
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25
30
35
40
45
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55
60
65
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10
ne von etwa einer Stunde gerührt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung filtriert und das Filtrat wird vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal von 2-[l-Methyl-3-(5-methyl-benzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd als Rückstand erhält.
Beispiel 4
Herstellung von l-(5-MethyIbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on 15 g des Dimethylacetales von 2-[l-Methyl-3-(5-methyl-benzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd, 200 ml Wasser, 200 ml Methanol und 10 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure werden in einen Glas-Reaktionsbehälter eingebracht, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten auf Rückflusstemperatur erhitzt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung vom Lösungsmittel unter vermindertem Druck befreit und es bleibt ein Rückstand zurück. Dieser Rückstand wird umkristallisiert, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-l ,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 5
Herstellung von l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-t-butylamino-l,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hy-droxy-l,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Dean-Stark-Wasserabscheider und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 0,1 Mol t-Butylamin werden in den Reaktionsbehälter eingebracht und die Mischung wird auf Rückflusstemperatur erhitzt, und man entfernt das bei der Reaktion gebildete Wasser. Nachdem kein Wasser mehr abgeschieden wird, wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-t-butylamino-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Beispiel 6
Herstellung von l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-acryloyloxy-l,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hy-droxy-l,3-imidazolidin-2-on, 0,11 Mol Acrylsäurechlorid und 0,11 Mol Pyridin werden in einen Glas-Reaktionsbehäl-ter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten gerührt und sodann lässt man während einer Zeitspanne von etwa 2 Stunden stehen. Anschliessend werden 100 ml Wasser und 30 ml Hexan zu der Lösung zugesetzt. Die organische Phase wird sodann von der wässrigen Phase abgetrennt, und man trocknet über wasserfreiem Magnesiumsulfat. Die getrocknete Lösung wird sodann filtriert und unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man die erwünschte Verbindung, nämlich l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-acryloyloxy-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Präparat 5 Herstellung von 6-Chlorbenzothiazol-2-yl-Isocyanatdimerem Eine gesättigte Lösung aus Phosgen in 200 ml Essigsäureäthylester wird in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 2-Amino-6-chlorbenzothiazol (0,1 Mol) wird unter Rühren zugefügt. Nachdem die Zugabe vollständig ist, wird die Reaktionsmischung auf Rückflusstemperatur während etwa einer Stunde erhitzt. Nachdem diese Zeitspanne abgelaufen ist, wird die Mischung gekühlt und der Feststoff, der sich gebildet hat, wird durch Filtration gewonnen. Der Feststoff wird getrocknet und man erhält als Produkt das 6-Chlorbenzothiazol-2-yl Isocyanatdimere.
Präparat 6
Herstellung des Dimethylacetales von 2-[l-Allyl-3-(6-chlorbenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd 0,1 Mol 6-Chlorbenzothiazol-2-yl Isocyanatdimere, 0,2 Mol des Dimethylacetales von 2-Allylaminoacetaldehyd und 100 ml Benzol werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgestattet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird bei Zimmertemperatur während einer Zeitspanne von etwa einer Stunde gerührt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung filtriert und das Filtrat wird vom Lösungsmittel befreit und das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal von 2-[l-Allyl-3-(6-chlorbenzothiazol-2-yl)-ureid]acet-aldehyd wird als Rückstand erhalten.
Beispiel 7
Herstellung von l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-
5-hydroxy-l ,3-imidazolidin-2-on 15 g des Dimethylacetales von 2-[l-Allyl-3-(6-chlorbenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd, 200 ml Wasser, 200 ml Methanol und 10 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten auf Rückflusstemperatur erhitzt. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung vom Lösungsmittel unter vermindertem Druck befreit, und es bleibt ein Rückstand zurück. Dieser Rückstand wird umkristallisiert und man erhält so das erwünschte Produkt, nämlich l-(6-Chlorbenzothia-zol-2-yl)-3-allyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on.
Beispiel 8
Herstellung von l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-
5-allylamino-l,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer, einem Dean-Stark-Wasserab-scheider und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. Es werden 0,1 Mol Allylamin in den Reaktionsbehälter eingebracht und die Mischung wird auf Rückflusstemperatur erhitzt, während man das sich bildende Wasser abscheidet. Nachdem kein Wasser mehr entsteht, wird die Reaktionslösung unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-5-allylamino-l,3-imida-zolidin-2-on als Rückstand erhält.
Beispiel 9
Herstellung von l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-
5-a-chloracetyloxy-l,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on, 0,11 Mol a-Chloracetylchlorid und 0,11 Mol Pyridin werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmi5
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schung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten gerührt und sodann lässt man während etwa 2 Stunden stehen. Anschliessend werden 100 ml Wasser und 30 ml Hexan der Mischung zugesetzt. Die organische Phase wird sodann von der wässrigen Phase abgetrennt und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird filtriert und unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-5-a-chloracetyloxy-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Präparat 7 Herstellung von 7-Brombenzothiazol-2-yl-Isocyanatdimerem Eine gesättigte Lösung von Phosgen in 200 ml Essigsäureäthylester wird in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 2-Amino-7-brombenzothiazol (0,1 Mol) wird unter Rühren zugesetzt. Anschliessend wird die Mischung gekühlt, und das feste Produkt das sich bildet, wird durch Filtration gewonnen. Der Feststoff wird sodann getrocknet und man erhält dadurch das erwünschte Produkt, nämlich 7-Bromben-zothiazol-2-yl Isocyanatdimere.
Präparat 8
Herstellung des Dimethylacetales von 2-[l-Propargyl-
3-(7-brombenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd 0,1 Mol 7-Brombenzothiazol-2-yl Isocyanatdimere, 0,2 Mol Dimethylacetal von 2-Propargylaminoacetaldehyd und 100 ml Benzol werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgestattet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird bei Zimmertemperatur während einer Zeitspanne von etwa einer Stunde gerührt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung filtriert, und das Filtrat wird vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal von 2-[l-Propargyl-3-(7-brombenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd als Rückstand erhält.
Beispiel 10
Herstellung von l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on 15 g des Dimethylacetales von 2-[l-Propargyl-3-(7-brom-benzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd, 200 ml Wasser, 200 ml Methanol und 10 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure werden in einen Glas-Reaktionsbehälter eingebracht, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler versehen ist. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von 15 Minuten auf Rückflusstemperatur erhitzt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit und es bleibt ein Rückstand zurück. Dieser Rückstand wird umkristallisiert, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich das I-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 11
Herstellung von l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-ß-chloräthylamino-l,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer, einem Dean-Stark-Wasserabscheider und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 0,1 Mol ß-Chloräthylamin werden in den Reaktionsbehälter eingebracht und die Mischung wird auf Rückflusstemperatur erhitzt, während man das sich bildende
Wasser im Abscheider sammelt. Nachdem kein Wasser mehr abgeschieden wird, wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-ß-chloräthylamino-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Beispiel 12
Herstellung von l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-propinoyloxy-1,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-hy-droxy-l,3-imidazolidin-2-on, 0,11 Mol Propinoylchlorid und 0,11 Mol Pyridin werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten gerührt, und sodann lässt man während 2 Stunden stehen. Anschliessend werden 100 ml Wasser und 30 ml Hexan zu der Mischung zugesetzt. Die organische Phase wird sodann von der wässrigen Phase abgetrennt und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird sodann filtriert und unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich 1 -(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-propinoyloxy-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Präparat 9
Herstellung von 4-Methoxybenzothiazol-2-yl-Isocyanatdimerem Eine gesättigte Lösung von Phosgen in 200 ml Essigsäureäthylester wird in einen Glas-Reaktionsbehälter eingebracht, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist. 0,1 Mol 2-Amino-4-methoxybenzothiazol werden unter Rühren zugefügt. Nachdem die Zugabe vollständig ist, wird die Reaktionsmischung während einer Zeitspanne von etwa einer Stunde auf Rückflusstemperatur erhitzt. Anschliessend wird die Mischung gekühlt und der gebildete Feststoff wird durch Filtration gewonnen. Der Feststoff wird getrocknet, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich 4-Methoxy-benzothiazol-2-yl Isocyanatdimere erhält.
Präparat 10
Herstellung des Dimethylacetales von 2-[l-Äthyl-3-
(4-methoxybenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd 0,1 Mol 4-Methoxybenzothiazol-2-yl Isocyanatdimere, 0,2 Mol Dimethylacetal von 2-Äthylaminoacetaldehyd und 100 ml Benzol werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird bei Zimmertemperatur während einer Zeitspanne von etwa einer Stunde gerührt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung filtriert und das Filtrat wird vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-Äthyl-3-(4-methoxybenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehydes als Rückstand erhält.
Beispiel 13
Herstellung von l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-
äthyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on 15 g des Dimethylacetales von 2-[l-Äthyl-3-(4-methoxybenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd, 200 ml Wasser, 200 ml Methanol und 10 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten auf Rückflusstemperatur erhitzt. Anschliessend
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wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck von den Lösungsmitteln befreit und es bleibt ein Rückstand zurück. Dieser Rückstand wird umkristallisiert und man erhält das erwünschte Produkt, nämlich l-(4-Methoxybenzothia-zol-2-yl)-3-äthyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on.
Beispiel 14
Herstellung von l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-ß-hydroxyäthylamino-1,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(4-MethoxybenzothiazoI-2-yl)-3-äthyl-5-hy-droxy-l,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer, einem Dean-Stark-Wasser-abscheider und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 0,1 Mol ß-Hydroxyäthylamin werden in den Reaktionsbehälter eingetragen und die Mischung wird auf Rückflusstemperatur erhitzt, während man das sich bildende Wasser abscheidet. Wenn kein Wasser mehr abgeschieden wird, wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck von Lösungsmitteln befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-ß-hydroxyäthylamino-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Beispiel 15
Herstellung von l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-a-methoxyacetyloxy-1,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-hy-droxy-l,3-imidazolidin-2-on, 0,11 Mol a-Methoxyacetyl-chlorid und 0,11 Mol Pyridin werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten gerührt, sodann lässt man während etwa 2 Stunden stehen. Anschliessend werden 100 ml Wasser und 30 ml Hexan der Mischung zugesetzt. Die organische Phase wird sodann von der wässrigen Phase abgetrennt und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird sodann filtriert und unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-a-methoxyacetyloxy-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Präparat 11 Herstellung von 5-Fluorbenzothiazol-2-yl-Isocyanatdimerem Eine gesättigte Lösung von Phosgen in 200 ml Essigsaure-äthylester wird in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, mit einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 0,1 Mol 2-Amino-5-fluorbenzothiazol werden unter Rühren zugefügt. Nachdem die Zugabe vollständig ist, wird die Reaktionsmischung auf Rückflusstemperatur während einer Stunde erhitzt. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung gekühlt und der gebildete Feststoff wird durch Filtration entfernt. Der Feststoff wird sodann getrocknet, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich 5-Fluorbenzo-thiazol-2-yl Isocyanatdimere erhält.
Präparat 12
Herstellung des Dimethylacetales von 2-[l-Chlormethyl-3-(5-fluorbenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd 0,1 Mol 5-Fluorbenzothiazol-2-yl Isocyanatdimeres, 0,2 Mol Dimethylacetal des 2-Chlormethylaminoacetaldehydes und 100 ml Benzol werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird bei Zimmertemperatur während einer Zeitspanne von etwa einer Stunde gerührt. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung filtriert und das Filtrat wird vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämüch das Dimethylacetal des 2-[l-Chlormethyl-3-(5-fluor-benzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehydes als Rückstand erhält.
Beispiel 16
Herstellung von l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-ehlormethyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on Das Dimethylacetal von 2-[l-Chlormethyl-3-(5-fluorben-zothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd (15 g), 200 ml Wasser, 200 ml Methanol und 10 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, mit einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. Die Re-aktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten auf Rückflusstemperatur erhitzt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit und es bleibt ein Rückstand zurück. Dieser Rückstand wird umkristallisiert, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlormethyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 17
Herstellung von l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlorme-
thyl-
5-methoxymethylamino-l,3-imidazoIidin-2-on 0,1 Mol l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlormethyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, mit einem Thermometer, einem Dean Stark-Wasserabscheider und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 0,1 Mol Methoxymethylamin werden in den Reaktionsbehälter eingetragen und die Mischung wird auf Rückflusstemperatur erhitzt, während man das Wasser, das sich bildet, abscheidet. Nachdem kein Wasser mehr abgegeben wird, wird die Reaktionsmischung vom Lösungsmittel unter vermindertem Druck befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(5-Fluorbenzothi-azol-2-yl)-3-chlormethyl-5-methoxymethylamino-l,3-imida-zolidin-2-on als Rückstand erhält.
Beispiel 18
Herstellung von l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlor-methyl-5-cyclopropylcarbonyloxy-l,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlormethyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on, 0,11 Mol Cyclopropylcar-bonsäurechlorid und 0,11 Mol Pyridin werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, und einem Thermometer versehen ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten gerührt und sodann lässt man während etwa 2 Stunden stehen. Anschliessend werden 100 ml Wasser und 30 ml Hexan der Mischung zugesetzt. Die organische Phase wird sodann von der wässrigen Phase abgetrennt und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird sodann filtriert und vom Lösungsmittel unter vermindertem Druck befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlorme-thyl-5-cyclopropylcarbonyloxy-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Präparat 13
Herstellung von 5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl Isocyanatdimerem Eine gesättigte Lösung von Phosgen in 200 ml Essigsäureäthylester wird in einen Glas-Reaktionsbehälter, der
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mit einem mechanischen Rührwerk, mit einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. Es werden 0,1 Mol 2-Amino-5-trifluormethylbenzothiazol unter Rühren zugegeben. Nach vollständiger Zugabe wird die Reaktionsmischung während einer Stunde auf Rückflusstemperatur erhitzt. Anschliessend wird die Mischung gekühlt und der gebildete Feststoff wird durch Filtration gewonnen. Der Feststoff wird sodann getrocknet, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich 5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl Isocyanatdimere erhält.
Präparat 14
Herstellung des Dimethylacetales von 2-[l-ß-Bromäthyl-3-(5-trifluormethylbenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd 0,1 Mol 5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl Isocyanatdimere, 0,2 Mol Dimethylacetal von 2-ß-Bromäthylamino-acetaldehyd und 100 ml Benzol werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird bei Zimmertemperatur während einer Zeitspanne von etwa einer Stunde gerührt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung filtriert und das Filtrat wird vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal von 2-[l-ß-Bromäthyl-3-(5-trifluormethylbenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd als Rückstand erhält.
Beispiel 19
Herstellung von l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-
3-ß-bromäthyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on 15 g Dimethylacetal von 2-[l-ß-Bromäthyl-3-(5-trifluor-methylbenzothiazol-2-yl)ureid]acetaldehyd, 200 ml Wasser, 200 ml Methanol und 10 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird während etwa 15 Minuten auf Rückflusstemperatur erhitzt. Anschliessend wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck von dem Lösungsmittel befreit, wobei ein Rückstand zurückbleibt. Dieser Rückstand wird umkristallisiert, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-bromäthyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 20
Herstellung von l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-bromäthyl-5-cyelopropylamino-l,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-brom-äthyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Dean-Stark-Wasserabscheider sowie einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. Es werden 0,1 Mol Cyclo-propylamin in den Reaktionsbehälter eingebracht und die Mischung wird auf Rückflusstemperatur erhitzt, während man das sich bildende Wasser abscheidet. Nachdem kein Wasser mehr entwickelt wird, wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-bromäthyl-5-cyclop-ropylamino-l,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 21
Herstellung von l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-bromäthyl-5-benzoyloxy-1,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-brom-äthyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on, 0,11 Mol Benzoyl-chlorid und 0,11 Mol Pyridin werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk und einem Thermometer ausgerüstet ist, eingebracht. Die Reaktionsmischung wird während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten gerührt, und sodann lässt man während etwa 2 Stunden stehen. Anschliessend werden 100 ml Wasser und 30 ml Hexan der Mischung zugesetzt. Die organische Phase wird sodann von der wässrigen Phase abgetrennt und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird sodann filtriert und unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich 1 -(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-brom-äthyl-5-benzoyloxy-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Beispiel 22
Herstellung von l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-anilin-1,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, welcher mit einem mechanischen Rührwerk, einem Thermometer und einem Dean-Stark-Wasser-abscheider sowie einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. 0,1 Mol Anilin werden in den Reaktionsbehälter eingetragen und die Mischung wird unter Rückfluss erhitzt während man das sich bildende Wasser abscheidet. Nachdem kein Wasser mehr abgegeben wird, wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich 1-Ben-zothiazol-2-yl-3-methyl-5-anilin-1,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Beispiel 23
Herstellung von l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-dimethyl-amin-l,3-imidazolidin-2-on 0,1 Mol l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on und 100 ml Heptan werden in einen Glas-Reaktionsbehälter, der mit einem mechanischen Rührwerk, mit einem Thermometer, mit einem Dean-Stark-Wasserabscheider und einem Rückflusskühler ausgerüstet ist, eingebracht. Es werden 0,1 Mol Dimethylamin in den Reaktionsbehälter eingetragen und die Mischung wird auf Rückflusstemperatur erhitzt, während man das sich bildende Wasser abscheidet. Nachdem kein Wasser mehr abgegeben wird, wird die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck vom Lösungsmittel befreit, wodurch man das erwünschte Produkt, nämlich l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-dimethyl-amino-l,3-imidazolidin-2-on als Rückstand erhält.
Die neuen Verbindungen sind insbesonders wertvoll für die Bekämpfung von Unkraut, weil sie gegenüber vielen Arten und Gruppen von Unkraut toxisch wirken und im wesentlichen nichttoxisch gegenüber Nutzpflanzen sind. Die genau benötigte Menge der Verbindung hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, einschliesslich der Widerstandsfähigkeit der jeweiligen Unkrautart, dem Wetter, der Art des Untergrundes bzw. des Bodens, der Anwendungs- bzw. Applikationsform, der Art der Nutzpflanzen auf der gleichen Fläche und ähnlichem. Dementsprechend kann eine Anwendung von nur bis zu etwa 7-14 mg der aktiven Verbindung pro Quadratmeter ausreichend sein, um eine gute Bekämpfung eines leichten Unkrautbefalles der unter schlechten Wachstumsbedingungen geschieht, während die Anwendung von 1 g oder mehr der aktiven Verbindung pro Quadratmeter notwendig sein kann, um eine gute Bekämpfung eines heftigen Unkrautbefalles mit winterharten bzw. mehrjährigen Unkrauten, die unter günstigen Bedingungen wachsen, zu erreichen.
Die herbizide Toxizität der neuen Verbindungen kann nach den folgenden, nach dem Stand der Technik gut be5
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kannten, Testverfahren bestimmt werden, indem man Anwendungstests vor und nach Befall ausführt.
Die herbizide Aktivität der genannten neuen Verbindungen kann gezeigt werden, indem man Versuche ausführt, die eine vorsorgliche Bekämpfung einer Vielzahl von Unkrauten betreffen. In diesen Experimenten werden kleine Kunststoff-Treibhaustöpfe, die mit trockener Erde gefüllt sind, mit verschiedenen Unkrautsamen angesät. 24 Stunden oder weniger nach Ansäung werden die Töpfe mit Wasser begossen, bis die Erde nass ist und die Testverbindung, die in Form einer wässrigen Emulsion einer Acetonlösung, die Emulgatoren enthält, vorliegt, wird in der erwünschten Konzentration auf die Oberfläche der Erde gesprüht.
Nach dem Besprühen werden die Erdbehälter in das Treibhaus gebracht und es wird gegebenenfalls zusätzlich gewärmt, je nachdem ob dies notwendig ist, und es wird täglich oder wenn nötig häufiger begossen. Die Pflanzen werden unter diesen Bedingungen während einer Zeitspanne von etwa 15 bis 21 Tagen gehalten, und während dieser Zeit wird der Zustand der Pflanzen und der Grad ihrer Schädigung in einer lOstufigen Skala festgehalten, die folgende Bewertungen aufweist:
0 = keine Schädigimg 1 und 2= leichte Schädigung 3 und 4= mittlere Schädigung 5 und 6= mittelschwere Schädigung 7, 8 und 9= starke Schädigung und 10= Absterben der Pflanzen Die herbizide Aktivität der neuen Verbindungen kann ebenso gezeigt werden, indem man Experimente ausführt um die Bekämpfung einer Vielzahl von Unkraut nach Befall zu testen. In diesen Experimenten werden die zu testenden Verbindungen in Form wässriger Emulsionen formuliert und in der erwünschten Dosierung auf die Blätter der Unkraute gesprüht, welche eine vorbestimmte Grösse erreicht haben. Nach Besprühen der Pflanzen werden diese in ein Treibhaus gebracht und täglich oder häufiger gegossen. Es wird dabei auf die Blätter der behandelten Pflanzen kein Wasser aufgebracht. Die Schwere der Schädigung wird 10 bis 15 Tage nach der Behandlung beurteilt, und zwar nach der gleichen lOstufigen Skala, die oben definiert wurde.
Tabelle I
Beurteilung der Schädigungsintensität, die durch das Produkt aus Beispiel 1 hervorgerufen wird:
Unkrautart Anwendungsmenge in g/m2 (lbs/acre)
0,448 0,112 0,056 0,028 0,014
(4)
(1)
(0,5)
(0,25)
(0,125)
Cyperus
0
0
0
-
-
Wildhafer
10
7
7,5*
0
0
Stechapfel
(Datura stramonium)
.3
0
7*
5
10
Cissampelos pareira
10
10
10*
10
0
Chenopodium
10
9
9,5
10
8
Wilder Senf
10
10
10*
10
10
Gelber Fuchsschwanz
(Setaria lutescens)
3
2
5*
7
7
Tabelle I (Fortsetzung)
Unkrautart Anwendungsmenge in g/m2 (lbs/acre)
0,448 0,112 0,056 0,028 0,014 (4) (1) (0,5) (0,25) (0,125)
Echinochloor crus-
galli P. Beauv
9
9
7*
3
0
Digitarla
6
4
2,5
0
0
Weizenähnliches Gras
der Gruppe bromos
10
10
10*
4
0
Ipomea purpurea
10
7
4,5*
0
0
Fluminea festucacea
-
7
5
0
Winde
Convolvulus sepium
-
-■
3
0
0
Sorghum halepense
-
-
4
0
0
Quecke (Quackgrass)
-
-
10
10
5
* Die Werte sind Mittelwerte aus zwei Parallelversuchen.
Die herbizide Aktivität der nach dem erfindungsgemäs-sen Verfahren hergestellten Verbindungen wird ebenso durch Experimente gezeigt, welche bezüglich der Bekämpfung einer Vielzahl von Unkrautsorten nach Befall ausgeführt wurden. In diesen Experimenten wurde das Produkt aus Beispiel 1 in einer wässrigen Emulsion formuliert und in der angegebenen Dosierung auf die Blätter der Unkraute gesprüht, die eine vorgeschriebene Grösse erreicht hätten. Nach dem Besprühen wurden die Pflanzen in ein Treibhaus gebracht und täglich oder häufiger begossen. Es wurde kein Wasser auf die Blätter der behandelten Pflanzen angewandt. Der Grad der Schädigung wurde 14 Tage nach der Behandlung bestimmt und zwar aufgrund der weiter oben beschriebenen lOstufigen Skala. Die Wirksamkeit dieser Verbindung wird durch die Daten in der Tabelle II bestätigt.
Tabellen
Schädigungsintensität des Produktes aus Beispiel 1 gegenüber verschiedenen Unkrautarten:
Unkrautart Anwendungsmenge in g/m2
0,448 (4)
(lbs/acre) 0,112
(1)
0,056 (0,5)
Gelber Fuchsschwanz
10
10
10
Wilder Senf
10
10
10
Sorghum halepense
8
5
4
Chenopodium
10
10
10
Ipomea purpurea
10
10
10
Crabgras
10
10
5
Wildhafer
10
10
10
Winde (Convolvus sepium)
10
8
8
Stechapfel
10
10
10
Echinochloor cras-galli;
P. Beauv.
10
10
10
Cyperus
5
2
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
S

Claims (28)

633411
1 3
- N - RJ
worin R2 und R3 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Alkoxyalkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine Gruppe der Formel h ( 5-itl)
30
bedeutet, wobei in dieser Formel p = 0 oder 1 ist,
m = 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3 bedeutet, und
Y eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-gruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe bedeutet.
(1) eine Hydroxylgruppe,
2. Herbizides Mittel nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem in ihm enthaltenen Wirkstoff der Formel I
X eine gegebenenfalls mit Chlor oder Brom substituierte Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, eine Trifluor-methylgruppe, eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, ein Chloratom oder Bromatom ist,
R1 eine gegebenenfalls halogensubstituierte Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe der Formel:
35
- C - C:
r-
:CH
40
45
bedeutet, worin
R4 und R5 unabhängig voneinander Wasserstoffatome oder Alkylgruppen mit bis zu 3 Kohlenstoffatomen bedeuten,
R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoffatome, Alkyl-, Halogenalkyl-, Hydroxyalkyl- oder Alkoxyalkyl-gruppen mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, Alkenylgruppen mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, Cyclo-alkylgruppen mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen oder Gruppen der Formel
H (5-in)
- (ci
2J P
bedeuten, worin 60 p = 0 oder 1 ist,
m=0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3 bedeutet,
Y eine Alkyl-, Alkoxy-, Alkylthio-, Chloralkyl- oder Bromalkylgruppe mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im 65 Alkylteil, die Trifluormethylgruppe, ein Halogenatom, die Nitrogruppe oder die Cyanogruppe ist,
R6 eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Hydroxyalkyl- oder Alkoxyalkylgruppe mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im
(2) eine Amingruppe der Formel r2
2
PATENTANSPRÜCHE Î. Herbizides Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff ein neues 1-Benzothiazolyl-imidazolidinon der Formel I
Q I
ch-
ist, worin
R6 eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine haloge-nierte Alkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Alkinyl-gruppe, eine Alkoxyalkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine Gruppe der Formel
-ch.
h
3. Verfahren zur Herstellung eines neuen 1-Benzothia-zolyl-imidazolidinons der Formel II qjj
ch-
n
\
/
c - n wobei in dieser Formel
X eine Alkylgruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe bedeutet,
3
633 411
Alkylteil, eine Alkenylgruppe mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppierung der Formel
H(5-m)
- <CH2)p
•Y
m bedeutet, worin m, p und Y weiter oben definiert sind.
(4-n)
(Ib)
wobei in dieser Formel
X eine Alkylgruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe bedeutet,
n 0,1 oder 2 ist,
30 R1 eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Gruppe der Formel:
R*
l l
35 - C - C=CH
RS
ist, wobei in dieser Formel 40 R4 und R5 unabhängig voneinander für Wasserstoffatome oder Alkylgruppen stehen, und Q" eine Estergruppe der Formel
0
45
(III)
in welcher
R2 und R3 die gleiche Bedeutung aufweisen wie in Formel Ia, zu den Verbindungen der Formel la umsetzt.
4
R
! _ - C - C=CH
P.S
ist, wobei in dieser Formel
R4 und R5 unabhängig voneinander für Wasserstoffatome oder Alkylgruppen stehen, und Q' eine Amingruppe der Formel
R2
(4-n)
\
ch-
,c - n
-ch.
n - rj
(Ia)
worin
X eine Alkylgruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe bedeutet,
\ / C
II
0
n 0,1 oder 2 ist,
R1 eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Gruppe der Formel:
633 411
4. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on herstellt.
(4-n)
in welcher
X, n und R1 die gleiche Bedeutung aufweisen wie in Formel II, zu der Verbindung der Formel II cyclisiert.
(4-n)
\ /
C
II o n - p.
5
633 411
eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe bedeutet,
dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 3 eine Verbindung der Formel IV zu der Hydroxyverbindung der Formel II cyclisiert, und diese dann mit einer Säure der Formel V
R6-COOH (V)
in welcher
R® die gleiche Bedeutung aufweist wie in Formel lb, oder einem reaktiven funktionellen Derivat dieser Säure zu den Verbindungen der Formel lb verestert.
5. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on herstellt.
5 n 0,1 oder 2 ist und
R1 eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Gruppe der Formel ch2
j-r1
- c - c:
L
r3
:ch ist, wobei in dieser Formel
(5-m)
\
H
6. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
7. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-pro-pargyl-5-hydroxy-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
h I
n-
och.
- c - n - ch-, - ch
II
0
(IV)
och-
8. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-äthyl-
40 5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
9. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlorme-thyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
45 10. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-bromäthyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
10
10
- (ch2)
ci)
enthält, worin
X eine Alkylgruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe bedeutet, 20
n 0,1 oder 2 ist,
R1 eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine halogenierte Alkylgruppe oder eine Gruppe der Formel:
R
- C - c-
:ch
- (ch2)
bedeuten, worin p = 0 oder 1 ist,
m = 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3 ist, und
Y eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-gruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe bedeutet, oder (3) eine Estergruppe der Formel:
O
II s
- 0 - C - R6
11. Verfahren zur Herstellung des neuen 1-Benzothia-zolyl-imidazolidinons der Formel Ia
50
Qx
h
12. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-äthyl-amino-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
13. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-t-butylamino-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
14. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-5-allylamino-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
15. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-pro-pargyl-5-ß-chloräthylamino-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
16. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-ß-hydroxyäthyIamino-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
- 0 - C - R
darstellt, worin
R6 eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine haloge-i nierte Alkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Alkinyl-gruppe, eine Alkoxyalkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine Gruppe der Formel
60
- (CH2)p bedeutet, wobei in dieser Formel p=0 oder list,
65 m = 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3 bedeutet, und
Y eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-gruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe,
17. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlorme-thyl-5-methoxymethylamino-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
18. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(5-Trifluormethylbenzothiazol-2-yl)-3-ß-bromäthyl-5-cyclopropylamino-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
19. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-anilino-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
20. Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Benzothia-zolyl-imidazolidinonen der Formel Ib
Q"
- N - R
bedeutet, worin
R2 und R3 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Hydroxyalkylgruppe, eine Alkoxyalkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine Gruppe der Formel
!ck2)p bedeuten, worin p = 0 oder 1 ist,
m = 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3 ist, und
Y eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-gruppe, ein Halogenatom, eine halogenierte Alkylgruppe, eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe bedeutet,
dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 3 eine Verbindung der Formel IV zu einer entsprechenden Hydroxyverbindung der Formel II cyclisiert, und diese dann mit Ammoniak oder einem Amin der Formel III
R
H - N - R"
ch ch-
:c - n
\ /
C
n - r1
20
H(4-n)
V
n o (ii)
R4 und R5 unabhängig voneinander für Wasserstoffatome oder Alkylgruppen stehen,
dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der For-25 mei IV:
C -
21. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass man l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-acetyl-oxy-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
22. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(5-Methylbenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-acryloyloxy-l,3-imidazolidin-2-on herstellt.
23. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(6-Chlorbenzothiazol-2-yl)-3-allyl-5-a-chloracetyloxy-l,3-imidazolidin-2-on herstellt.
24. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekenn-5 zeichnet, dass man l-(7-Brombenzothiazol-2-yl)-3-pro-
pargyl-5-propinoyloxy-l,3-imidazolidin-2-on herstellt.
25. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(4-Methoxybenzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-a-methoxyacetyloxy-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
io
26. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass man l-(5-Fluorbenzothiazol-2-yl)-3-chlorme-thyl-5-cyclopropylcarbonyloxy-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
25
25
RS
ist, wobei in dieser Formel
R4 und R5 unabhängig voneinander für Wasserstoffatome oder Alkylgruppen stehen, und
Q die folgenden Bedeutungen besitzt:
27. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekenn-15 zeichnet, dass man l-(5-Trifluormethyl-benzothiazol-2-yl)-3-
ß-bromäthyl-5-benzoyloxy-l ,3-imidazolidin-2-on herstellt.
28. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass man l-Benzothiazol-2-yl-3-methyl-5-benzoyl-oxy-1,3-imidazolidin-2-on herstellt.
CH627177A 1976-05-20 1977-05-20 Herbicidal composition and process for the preparation of novel 1-benzothiazolylimidazolidinones CH633411A5 (en)

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