CH633576A5 - Mixture of disperse dyes of the monoazo series - Google Patents

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CH633576A5
CH633576A5 CH459178A CH459178A CH633576A5 CH 633576 A5 CH633576 A5 CH 633576A5 CH 459178 A CH459178 A CH 459178A CH 459178 A CH459178 A CH 459178A CH 633576 A5 CH633576 A5 CH 633576A5
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dyes
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CH459178A
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George Arthur Bennett
Brian Ribbons Fishwick
John Howarth Moore
Robert David Mcclelland
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Ici Ltd
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Gemische aus zwei oder mehr Monoazodispersionsfarbstoffen mit nahe verwandter Struktur, die sich für das Färben oder Bedrucken von aromatischen Polyestertextilien und Mischtextilien aus aromatischem Polyester und Cellulose eignen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gemisch, das zwei oder mehr Dispersionsfarbstoffe der Monoazoreihe enthält, die der Formel
(I)
nhcor entsprechen, worin W für Chlor oder Brom steht, X für Wasserstoff oder -OR1 steht und R, R:, Y und Z für Niederalkylgruppen stehen, wobei das Gemisch mindestens eine Komponente, < worin X für Wasserstoff steht, und eine andere Komponente, worin X für OR1 steht, enthält.
In der gesamten Beschreibung bezieht sich der Ausdruck
«Niederalkylgruppe» auf eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
i Spezielle Beispiele für Niederalkylgruppen R, R1, Y und Z sind Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, sek.-Butyl und Isobutyl.
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Wenn die oben definierten Farbstoffgemische nur zwei Komponenten enthalten, dann können diese Komponenten im Gemisch in einem Gew.-Verhältnis von 95:5 bis 5:95, vorzugsweise von 20:80 bis 80:20, vorhanden sein.
Wenn im Gemisch drei oder mehr Farbstoffkomponenten vorhanden sind, dann wird in der Regel kein einziger Farbstoff weniger als 5 Gew.-% des Gesamtgewichts des Gemisches ausmachen.
Ein bevorzugtes erfindungsgemässes Farbstoffgemisch ent-5 hält zwei Farbstoffe der Formel c2h5
(ii)
worin W für Br steht und X1 für H steht bzw. W für Br steht und X1 für Methoxy steht.
Ein weiteres bevorzugtes erfindungsgemässes Farbstoffgemisch enthält zwei Farbstoffe der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für H steht bzw. W für Br steht und X1 für Äthoxy steht.
Ein anderes bevorzugtes erfindungsgemässes Farbstoffgemisch enthält zwei Farbstoffe der Formel (II), worin W für Cl steht und X1 für H steht bzw. W für Cl steht und X1 für Methoxy steht.
Noch ein anderes bevorzugtes erfindungsgemässes Farbstoffgemisch enthält zwei Farbstoffe der Formel (II), worin W für Cl steht und X1 für H steht bzw. W für Cl steht und X1 für Äthoxy steht.
Es wird weiterhin bevorzugt, dass in einem jeden der oben definierten Gemische der Farbstoff der Formel (II), worin X1 für H steht, und der Farbstoff der Formel (II), worin X1 entweder für Methoxy oder für Äthoxy steht, in den Gewichtsverhältnissen zwischen 4:1 und 2:1 vorliegen.
Besonders bevorzugt ist ein Gemisch aus zwei Farbstoffen der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für H steht bzw. W für Br steht und X1 für Methoxy steht, wobei die Gew.-Verhält-nisse annähernd 3:1 sind.
Die erfindungsgemässen Gemische von Dispersionsfarbstoffen der Formel (I) können hergestellt werden, indem man ein Gemisch aus mindestens zwei Kupplungskomponenten der Formel
(iii)
nhcor mit mindestens einer Diazoniumverbindung kuppelt, die durch Diazotieren eines Amins der Formel
(iv)
erhalten worden ist, wobei das Gemisch der Kupplungskomponenten mindestens eine Komponente, worin X für Wasserstoff steht, und mindestens eine Komponente, worin X für OR1 steht, enthält.
20 Wenn zwei Diazoniumverbindungen in dem oben definierten Verfahren verwendet werden, dann können diese einzeln verwendet werden, indem die Amine diazotiert werden und die so erhaltenen Diazoniumverbindungen gleichzeitig oder aufeinanderfolgend zu dem Gemisch von Kupplungskomponen-25 ten zugegeben werden. Die Amine können aber auch in Mischung diazotiert werden, worauf das so erhaltene Gemisch von Diazoniumverbindungen dem Gemisch von Kupplungskomponenten zugegeben wird. Es können aber auch die einzeln hergestellten Diazoniumverbindungen gemischt werden, bevor 3o sie dem Gemisch von Kupplungskomponenten zugesetzt werden.
Das Amin der Formel (IV) kann 2,4-Dinitro-6-chIoranilin oder 2,4-Dinitro-6-bromanilin sein.
Beispiele für Kupplungskomponenten der Formel (III) sind 35 5-Acetylamino-2-methoxy-N,N-diäthylanilid und N,N-Diäthyl-m-aminoacetanilid. Die Diazotierung und Kupplung können durch Verfahren ausgeführt werden, die für diese Reaktionen üblich sind. So kann die Diazotierung des Amins oder der Amine der Formel (IV) in bekannter Weise in Nitrosylschwefel-40 säure ausgeführt werden, worauf dann die resultierende Lösung der Diazoverbindung einer Lösung oder Suspension der Kupplungskomponenten in Wasser oder in einem Gemisch aus Wasser und einer mit Wasser mischbaren organischen Flüssigkeit zugegeben wird, nötigenfalls der pH des Gemischs zur 45 Erleichterung der Kupplungsreaktion nachgestellt wird und abschliessend der resultierende Farbstoff durch herkömmliche Verfahren isoliert wird.
Die erfindungsgemässen Farbstoffgemische können nicht nur aus gemischten Kupplungskomponenten und einer einzi-50 gen Diazokomponente oder einem Gemisch von Diazokompo-nenten erhalten werden, sondern auch dadurch, dass man die einzeln hergestellten Farbstoffkomponenten des Gemischs, die durch herkömmliche Diazotierung und Kupplung aus einem Amin der Formel (IV) und einer Kupplungskomponente der 55 Formel (III) erhalten worden sind, mischt.
Die Farbstoffgemische können auf Polyestertextilien durch wässrige Färbe-, Klotz- oder Druckverfahren in Form von wässrigen Dispersionen aufgebracht werden, die durch herkömmliche Verfahren erhalten werden, beispielsweise durch 60 Mahlen der Farbstoffe mit Wasser und einem geeigneten Dispergiermittel, wie z.B. dem Natriumsalz eines Naphthalin-2-sul-fonsäure/Formaldehyd-Kondensats.
Die erfindungsgemässen Farbstoffgemische ergeben auf Textilien aus aromatischen Polyestern marineblaue Farbtöne 65 mit sehr guten Aufbaueigenschaften und einer hohen Farbkraft, welche denjenigen Effekten überlegen sind, die durch das Aufbringen irgendeiner einzigen Komponente des Farbstoffge-mischs allein erhalten werden.
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Es ist bekannt, dass die Polyesterkomponente von Poly-ester/Cellulose-Mischtextilien mit Dispersionsfarbstoffen gefärbt werden kann; jedoch haben diese Farbstoffe den Nachteil, dass sie - insbesondere wenn sie durch ein Klotz- oder Druckverfahren aufgebracht werden - auch an der Cellulose-komponente haften. Da Dispersionsfarbstoffe auf Cellulose-materialien schlechte Echtheitseigenschaften aufweisen, wird der Teil des Farbstoffs, der die Cellulose färbt, leicht abgewaschen und durch Licht leicht ausgebleicht. Infolgedessen haben Polyester/Cellulose-Mischtextilien, die auf diese Weise gefärbt worden sind, aufgrund des Verlustes von Farbstoff aus der Cellulose schlechte Echtheitseigenschaften. Damit die gefärbten Mischtextilien maximale Echtheitseigenschaften aufweisen, ist es wesentlich, dass jeglicher unfixierter Farbstoff entfernt wird. Dies wird üblicherweise durch eine «Reduktionsreinigungsbe-handlung» der gefärbten Mischtextilien erreicht (z.B. durch eine Behandlung in einer warmen wässrigen alkalischen Natriumhydrosulfitlösung). Jedoch verursacht die Beseitigung der Flüssigkeiten aus dieser Reduktionsreinigungsbehandlung ökologische Probleme, und zwar aufgrund des Vorhandenseins des Reduktionsmittels. Auch kann eine Reduktionsreinigungsbehandlung nicht angewandt werden, nachdem der Celluloseteil der Mischtextilien mit einem Farbstoff gefärbt worden ist, der gegenüber dieser Behandlung empfindlich ist.
Ausserdem kann, wenn eine solche Reduktionsreinigungsbehandlung nicht durchgeführt wird, jeglicher Farbstoff, der beispielsweise im Falle eines Drucks bei einer üblichen Waschbehandlung entfernt wird, zu einem Abfärben auf benachbarte andere Bereiche des Drucks oder zu matten Farbtönen Anlass geben.
Die obigen Schwierigkeiten werden durch die Verwendung der erfindungsgemässen Gemische von Dispersionsfarbstoffen verringert, da sie eine geringere Anfärbung des Celluloseteils von Mischtextilien verursachen.
Polyester/Cellulose-Mischtextilien können in ein Färbebad eingetaucht werden, das eine wässrige Dispersion eines erfindungsgemässen Farbstoffgemisches und vorzugsweise auch ein nicht-ionisches, kationisches und/oder anionisches oberflächenaktives Mittel enthält, worauf man das Färbebad eine Zeitlang auf eine geeignete Temperatur erhitzen kann. Das Färbeverfahren kann entweder bei einer Temperatur zwischen 95 und 100 °C, vorzugsweise in Gegenwart eines Carriers, wie z.B. Diphenyl, o-Hydroxydiphenyl, Methylnaphthalin, Methylsalicy-lat oder Trichlorobenzol, oder bei einer Temperatur von 120 bis 140 °C unter Überdruck ausgeführt werden.
Man kann auch eine wässrige Dispersion eines erfindungsgemässen Farbstoffgemisches auf Polyester/Cellulose-Misch-textilien aufklotzen, worauf dann die Farbstoffe auf den Mischtextilien durch kurzes Dämpfen bei Temperaturen zwischen 100 und 180 °C oder Backen bei Temperaturen zwischen 160 und 220 °C fixiert werden können. Gegebenenfalls kann die Klotzflüssigkeit die üblichen Zusätze enthalten, wie z.B. Dispergiermittel, Eindicker, Wanderungsinhibitoren oder Harnstoff.
Man kann ferner eine eingedickte Druckpaste, die ein erfindungsgemässes Farbstoffgemisch in dispergierter Form enthält, auf die Oberfläche der Polyester/Cellulose-Mischtextilien durch eines der Verfahren aufbringen, die üblicherweise zum Aufbringen von Druckpasten auf Textilien angewendet werden, beispielsweise durch Block-, Sieb- oder Rollendruck. Das bedruckte Textilmaterial kann dann, nachdem es gegebenenfalls vorher getrocknet worden ist, eine kurze Zeit bei Temperaturen zwischen 100 und 180 °C gedämpft oder bei Temperaturen zwischen 160 und 220 °C gebacken werden. Geeignete Verdickungsmittel, die in der Druckpaste vorhanden sein können, sind Tragantgummi, Gummiarabikum, Alginate, wie z.B. Natrium- oder Ammoniumalginate, Öl-in-Wasser- oder Wasser-in-Öl-Emulsionen oder Verdickungsmittel synthetischen Ursprungs auf der Basis von Äthylen/Maleinsäureanhydrid-
Mischpolymeren oder Polyacrylsäuren. Die Druckpasten können auch herkömmliche Zusätze enthalten, wie z.B. Harnstoff, Natrium-m-nitrobenzolsulfonat, Diimide, Säuren oder Alkalien, um die Fixierung der verschiedenen Farbstoffe zu unterstützen.
Nach dem Färbe-, Klotz- oder Druckverfahren kann das gefärbte Textilmaterial in Wasser gespült werden.
Die mit den erfindungsgemässen Farbstoffgemischen färbbaren Mischtextilien aus einem aromatischen Polyester und Cellulose können beliebige Textilien sein, die Gemische von Cellulosefasern mit Fasern aus einem aromatischen Polyester sind. Solche Mischtextilien liegen üblicherweise als gestrickte oder vorzugsweise gewebte Waren vor. Der Anteil der Fasern aus einem aromatischen Polyester liegt üblicherweise im Bereich von 20 bis 95 Gew.-% und vorzugsweise von 30 bis 85 Gew.-%, bezogen auf die Mischtextilien. Die Fasern aus einem aromatischen Polyester bestehen vorzugsweise aus Polyäthy-lenterephthalat, und die Cellulosefasern bestehen vorzugsweise aus Baumwolle, Leinen, Viskosereyon oder polynosi-schem Reyon.
Durch die Verwendung der erfindungsgemässen Gemische von Monoazodispersionsfarbstoffen wird der aus einem aromatischen Polyester bestehende Teil von Polyester/Cellulose-Mischtextilien in marineblauen Farbtönen mit einer vorzüglichen Reservage des Celluloseteils der Mischtextilien gefärbt, d.h., dass die Cellulose ungefärbt oder praktisch ungefärbt bleibt. Jede Anfärbung der Cellulose, die eventuell eintritt, kann durch eine Reduktionsreinigungsbehandlung entfernt werden, die viel milder sein kann, als sie üblicherweise angewandt wird, was eine entsprechende Verringerung der Abwasserbeseitigungsprobleme zur Folge hat.
Die erfindungsgemässen Farbstoffgemische können auch zum Färben von Mischtextilien aus einem aromatischen Polyester und Cellulose angewendet werden, wobei das Gemisch gemeinsam mit einem oder mehreren geeigneten Färbemitteln für die Cellulose aufgebracht werden kann.
Geeignete Färbemittel für den Celluloseteil der Polyester/ Cellulose-Mischtextilien sind Direktfarbstoffe, Küpenfarbstoffe, Schwefelfarbstoffe, Azofärbemittel und Reaktivfarbstoffe.
Das erfindungsgemässe Gemisch von Farbstoffen für den Teil der Mischtextilien, der aus einem aromatischen Polyester besteht, und ein Färbemittel aus einer der oben definierten Klassen für den Celluloseteil der Mischtextilien können im allgemeinen gleichzeitig oder aufeinanderfolgend durch herkömmliche Verfahren aufgebracht werden.
Zwar können die erfindungsgemässen Farbstoffgemische durch alle herkömmlichen Verfahren und zusammen mit allen Klassen von Farbstoffen für Cellulose auf Polyester/Cellulose-Mischtextilien aufgebracht werden, doch liegt ein besonderer Vorteil dieser Farbstoffe darin, dass sie eine gute Reservage auf Cellulose ergeben und dass Färbungen mit hoher Echtheit unter Anwendung von Prozessen erhalten werden können, bei denen keine Reduktionsreinigungsbehandlung vorgenommen wird. Dies gestattet die Verwendung von einfacheren und wirtschaftlicheren Verfahren, wie dies weiter unten anhand von Beispielen belegt wird.
So kann man die Polyester/Cellulose-Mischtextilien mit einer Flüssigkeit, die das erfindungsgemässe Farbstoffgemisch und Reaktivfarbstoffe enthält, klotzen, trocknen, bei einer hohen Temperatur backen oder dämpfen, um die Dispersionsfarbstoffe auf der Polyesterkomponente zu fixieren, und dann in einem wässrigen Alkali klotzen, dämpfen, um den Reaktivfarbstoff auf der Cellulosekomponente zu fixieren, waschen und trocknen.
Alternativ kann die Klotzflüssigkeit Alkali enthalten, wobei die Fixierung des Reaktivfarbstoffs während des Trocknens vor dem Backen erreicht werden kann, so dass eine Alkaliklotz/ Dämpf-Behandlung wegfallen kann.
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Bei der chargenweisen Behandlung kann die Polyesterkom- N,N-Diäthyl-m-aminoacetanilid wird in ähnlicher Weise ponente in jeder herkömmlichen Weise gefärbt werden, wobei erhalten, wobei von m-Aminoacetanilid ausgegangen wird, die Färbung einer milden Reduktionsreinigungsbehandlung oder gar keiner solchen Behandlung unterworfen werden kann, Herstellung des Farbstoffs der Formel (II), worin X1 für worauf der Celluloseteil dann durch ein beliebiges Verfahren 5 Methoxy steht unter Verwendung einer beliebigen Klasse von Farbstoffen für 70 Vol.-Teile 100%ige Schwefelsäure werden zu 4 Teilen Cellulose gefärbt werden kann. Wasser zugegeben. 7 Teile Natriumnitrit werden dann por-
Der Celluloseteil kann zunächst mit einem Reaktivfarbstoff tionsweise zu der gerührten Säure mit einer solchen Geschwin-gefärbt werden und das Material dann bis zur Neutralität digkeit zugegeben, dass die Temperatur des Gemischs auf 70 ±
gespült werden, worauf die Polyesterkomponente mit dem i o 2 °C steigt und bei diesem Wert gehalten wird. Nach beendeter erfindungsgemässen Farbstoffgemisch in einem gesonderten Zugabe des Natriumnitrits wird die Lösung 1 st gerührt, wobei Färbebad entweder unter Druck oder mit einem Carrier die Temperatur auf Raumtemperatur fallen gelassen wird. 26,2
gefärbt und das Material dann gewaschen und getrocknet wer- Teile 2,4-Dinitro-6-bromanilin werden der gerührten Natrium-den kann. Die Cellulose kann aber auch zunächst mit einem nitritlösung während 30 min bei 25-28 °C zugegeben. Nach Reaktivfarbstoff gefärbt werden, worauf das erfindungsge- 15 beendeter Zugabe wird die Lösung noch 2 st bei Raumtempera-mässe Farbstoffgemisch dem erschöpften Färbebad zugege- tur gerührt.
ben, der pH eingestellt und beliebige Hilfsmittel zugesetzt wer- 23,6 Teile 5-Acetylamino-2-methoxy-N,N-diäthylanilin werden können und die Polyesterkomponente entweder am Siede- den in 500 Teilen Wasser gerührt, und 10 Vol.-Teile konzen-punkt mit einem Carrier oder unter Druck gefärbt werden trierte Salzsäure werden zugegeben. Dann wird Eis zu der kann. 20 Lösung zugesetzt, um die Temperatur auf 0 °C abzusenken,
Die verwendeten Reaktivfarbstoffe können beliebige was- worauf wasserfreies Natriumacetat zugegeben wird, um den serlösliche Farbstoffe sein, die mindestens eine mit Fasern pH auf 3-4 einzustellen. Die diazotierte Aminlösung wird dann reaktive Gruppe enthalten. Dies ist eine Gruppe, deren Vor- tropfenweise während 30 min bei 0 °C und pH 4 (kontrolliert handensein im Farbstoffmolekül den Farbstoff dazu fähig durch die Zugabe von Eis und Natriumacetat) zugegeben, bis macht, sich mit Hydroxylgruppen in Cellulosetextilien 25 nur eine Spur eines Überschusses an Kupplungskomponente chemisch zu verbinden, so dass das Farbstoffmolekül durch verbleibt, was durch Testen des Gemischs mit diazotiertem eine oder mehrere kovalente chemische Bindungen an das Cel- p-Nitroanilin gezeigt werden kann. Das Gemisch wird weitere lulosemolekül gebunden wird. Jede faserreaktive Gruppe ist an 15 min bei 0-5 °C gerührt, und der Farbstoff wird dann abge-ein Kohlenstoffatom gebunden, welches im Farbstoffmolekül trennt und mit Wasser von anorganischen Verunreinigungen vorliegt, und zwar vorzugsweise an ein Kohlenstoffatom eines 30 freigewaschen. Der Farbstoff wird in siedendem Aceton aufge-aromatischen Rings, insbesondere eines Benzolrings, der im löst, die Lösung wird filtriert, und der Farbstoff wird durch Farbstoffmolekül vorhanden ist. Die erwähnten Farbstoffe sind Zusatz von Eis und Wasser zur Acetonlösung ausgefällt. Das vorzugsweise Farbstoffe der Azoreihe (einschliesslich Produkt wird wiederum gesammelt, mit Wasser gewaschen
Monoazo-, Polyazo- und metallisierte Azofarbstoffe), Anthra- und bei 70 °C getrocknet.
chinonreihe, Formazanreihe, Triphendioxazinreihe, Nitroreihe 35
und Phthalocyaninreihe, welche mindestens eine faserreaktive Herstellung des Farbstoffs der Formel (II), worin X1 für Was-Gruppe enthalten. serstoff steht
Auf diese Weise können Mischtextilien aus einem aromati- 26,2 Teile 2,4-Dinitro-6-bromoanilin werden diazotiert und sehen Polyester und Cellulose in den verschiedensten Farbtö- mit 20,6 Teilen N,N-Diäthyl-m-aminoacetanilid gekuppelt, nen gefärbt werden, die eine vorzügliche Echtheit gegenüber 40 genauso, wie es für die vorhergehende Herstellung beschrieben den Tests aufweisen, die üblicherweise auf solche Textilmate- worden ist.
rialien angewendet werden : Dabei ergibt sich eine vorzügliche Im folgenden sind alle Teile und Prozentangaben auf das
Reservage der weissen unbedruckten Teile solcher Textilmate- Gewicht bezogen.
rialien.
Die Herstellung gewisser Kupplungskomponenten und 45 Färbevorschrift 1 Farbstoffe für die besonders bevorzugten erfindungsgemässen 10 Teile der Farbstoffe der Formel (II), worin W für Br steht Farbstoffgemische ist weiter unten beschrieben. Teile sind und X1 für Methoxy steht bzw. W für Br steht und X1 für Was-
Gewichtsteile, sofern nichts anderes angegeben ist. Das Ver- serstoff steht, werden einzeln mit 12,8 Teilen einer wässrigen hältnis von Gewichtsteilen zu Volumenteilen ist dasjenige von Lösung eines Dispergiermittels (Natriumsalz von Naphthalin-2-kg zu 1. 50 sulfonsäure/Formaldehyd-Kondensat), die 39,2 Gew.-% des Mit tels und 77,2 Teile Wasser enthält, in einer Kugelmühle gemah-Herstellung von 5-Acetylamino-2-methoxy-N,N-diäthylanilin len. Nach einer Mahlzeit von 48 st ist die Teilchengrösse eines
18 Teile 5-Acetylamino-2-methoxyanilin werden in 50 Vol.- jeden Farbstoffs in der Dispersion 3-4 |i.
Teilen Wasser gerührt. Wässrige Natriumhydroxidlösung (70° 0,3 Teile der 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs
Tw) wird zugegeben, um den pH auf 9-10 einzustellen. Das 55 der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff Gemisch wird auf 65 °C erhitzt, und 0,5 Teile Polyglycerolrici- steht, und 0,075 Teile der 10%igen wässrigen Dispersion des noleat (ein Dispergiermittel) werden zugegeben, worauf sich Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für der Zusatz von 29,4 Teilen Natriumbicarbonat (entsprechend Methoxy steht (es handelt sich um die vorstehend beschriebe-3,5 Mol je Mol Anilinausgangsmaterial) anschliesst. 54 Teile nen Dispersionen), werden in einen Färbebehälter eingebracht. Diäthylsulfat (3,5 Mol je Mol Ausgangsmaterial) werden dann eo 0,5 Vol.-Teile einer Pufferlösung werden zugegeben, worauf 5 während eines Zeitraums von 2 st bei 65 °C zugegeben. Die Teile eines Polyestertextilmaterials eingebracht werden. Das Reaktion verläuft glatt. Das Rühren des Gemischs bei 65 °C Färbebad wird dann mit Wasser auf 50 Teile gebracht, und das wird nach beendeter Zugabe des Diäthylsulfats noch 2 st bei Färben wird unter überatmosphärischem Druck während 1 st 65 °C fortgesetzt, um die Reaktion zu Ende zu bringen. Das beil30°C ausgeführt.
Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt. 65 Nach beendeter Färbung wird das gefärbte Material in Es wird 5-Acetylamino-2-methoxy-N,N-diäthylanilin abge- einem Reduktionsreinigungsbad 30 min bei 70 °C gerührt,
trennt, das mit 500 Vol.-Teilen Wasser gewaschen und bei 70 °C wobei das Bad 5 Teile Natriumhydrosulfit, 3 Vol.-Teile Natriumgetrocknet wird. hydroxidlösung (70° Tw), 3 Vol.-Teile eines Dispergiermittels
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und 490 Vol.-Teile Wasser enthält. Die Fasern werden dann sorgfältig in einer Seitenlösung gewaschen, gut in Wasser gespült und getrocknet.
Der Polyester wird in einen marineblauen Farbton mit sehr guten Aufbaueigenschaften und einer hohen Färbekraft gefärbt.
Färbevorschrift 2
Das in der Färbevorschrift 1 beschriebene Färbeverfahren wird wiederholt, ausser dass die 10%ige wässrige Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für H steht, und die 10%ige wässrige Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, in den folgenden Mengen verwendet werden.
(II) W = Br, X1 = H
(II) W = Br, X1 = Methoxy
(a)
0,10
0,30
(b)
0,20
0,20
(c)
0,25
0,15
(d)
0,30
0,10
(e)
0,35
0,05
In jedem Fall wird auf dem Polyestertextilmaterial eine starke marineblaue Färbung erhalten.
Färbevorschrift 3
Das in der Färbevorschrift 1 beschriebene Färbeverfahren wird wiederholt, ausser dass die 0,075 Teile der 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, durch 0,1 Teil einer 10%igen wässrigen Dispersion eines der folgenden Farbstoffe der Formel (I) ersetzt werden. W, X, Y, Z und R in der folgenden Tabelle besitzen die gleiche Bedeutung wie in Formel (I).
w x
y z
r
(a)
Br ochs chs ch3
chs
(b)
Br och3
C3H7(n)
C3H7(n)
ch3
(c)
Br
OQH9(n)
c2h5
c2h5
cha
(d)
Br
OCHj c2h5
c2h5
c2h5
(e)
Cl och3
CzHs
C2H5
ch3
(f)
Br oc2h5
CÎHS
c2h5
ch3
(g)
Br
OC3H7(n)
c2h5
c2h5
ch3
(h)
Br ocha aft(n)
G.h9(n)
ch3
(i)
Br och3
cha c4hs(n)
ch3
(j)
Br
OCHJ
c2h5
c2h5
GiHKn)
(k)
Br och3
c2h5
c2h5
Csl-tyiso)
Jedes Farbstoffgemisch ergibt beim Aufbringen auf ein Textilmaterial aus einem aromatischen Polyester gemäss der Färbevorschrift 1 eine stark marineblaue Färbung.
Färbevorschrift 4
Das in der Färbevorschrift 1 beschriebene Färbeverfahren wird wiederholt, ausser dass die 0,075 Teile der 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, durch 0,1 Teil der gleichen Farbstoffdispersion ersetzt werden und dass die 0,3 Teile der 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, durch 0,3 Teile einer 10%igen wässrigen Dispersion eines der folgenden Farbstoffe der Formel (I) ersetzt werden. W, X, Y, Z und R besitzen in der folgenden Tabelle die gleichen Bedeutungen wie in Formel (I).
W
X
Y
Z
R
(a)
Br
H
c2h5
c2h5
c2h5
(b)
Cl
H
c2h5
c2h5
ch3
(c)
Br
H
ch3
ch3
ch3
(d)
Br
H
c3h7(n)
gsh7(n)
ch3
(e)
Br
H
G.H9(n)
GtH<>(n)
ch3
(f)
Br
H
ch3
ch2ch(ch3)2
ch3
(g)
Br
H
c>h5
c2h5
G>H7(n)
Jedes Farbstoffgemisch ergibt beim Aufbringen auf ein Textilmaterial aus einem aromatischen Polyester gemäss der Färbevorschrift 1 eine stark marineblaue Färbung.
Färbevorschrift 5
0,3 Teile einer 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, 0,05 Teile einer 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, und 0,05 Teile einer 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Äthoxy steht, werden miteinander vermischt. Das Gemisch ergibt, wenn es auf ein Textilmaterial aus einem aromatischen Polyester durch das in der Färbevorschrift 1 beschriebene Verfahren aufgebracht wird, starke marineblaue Farbtöne.
Ähnliche Resultate weden erhalten, wenn der Farbstoff der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Äthoxy steht, durch den Farbstoff der Formel (I) ersetzt wird, worin W für Brom steht, X für Methoxy steht, Y und Z jeweils für n-Propyl stehen und R für Methyl steht.
Färbevorschrift 6
Es wird ein Gemisch aus 10%igen wässrigen Dispersionen von vier Farbstoffen der Formel (I) in den angegebenen Verhältnissen hergestellt, wobei Y und Z jeweils für Äthyl stehen, R für Methyl steht und W und X die unten angegebenen Bedeutungen besitzen.
W
X
Br
H
1,5 Teile
Cl
H
1,5 Teile
Br
OCH3
0,5 Teile
Cl
OCH3
0,5 Teile
Wenn dieses Gemisch auf ein Textilmaterial aus einem aromatischen Polyester durch das in der Färbevorschrift 1 beschriebene Verfahren aufgebracht wird, dann werden starke marineblaue Farbtöne erhalten.
Beispiel 1
26,2 Teile 2,4-Dinitro-6-bromanilin werden durch das vorstehend beschriebene Verfahren diazotiert, und die so erhaltene Diazoniumverbindung wird mit einem Gemisch aus 6,0 Teilen 5-Acetylamino-2-methoxy-N,N-diäthylanilin und 15,4 Teilen N,N-Diäthyl-m-aminoacetanilid durch das vorstehend beschriebene Verfahren gekuppelt. Das so erhaltene Farbstoffgemisch ergibt beim Aufbringen aus einer wässrigen Dispersion auf ein Textilmaterial aus einem aromatischen Polyester nach der Färbevorschrift 1 starke marineblaue Farbtöne.
Färbevorschrift 7
Das in der Färbevorschrift 1 beschriebene Färbeverfahren wird wiederholt, ausser dass die 0,3 Teile der 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, durch 0,3 Teile einer 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II),
6
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
633576
worin W für Cl steht und X1 für Wasserstoff steht, ersetzt werden und dass die 0,075 Teile der 10%igen wässrigen Dispersion des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, durch 0,1 Teil einer 10%igen wässrigen Dispersion eines der folgenden Farbstoffe der Formel (I) ersetzt werden, wobei W, X, Y, Z und R in der folgenden Tabelle die gleiche Bedeutung wie in Formel (I) besitzen.
w x
y z
r
(a)
Cl ochs c2h5
c2h5
ch3
(b)
Cl oc2h5
c2h5
c2h5
chs
(c)
Cl och3
c2h5
c2h5
c2h5
(d)
Cl ochs
C3H7(n)
C3H7(n)
cha
Jedes Farbstoffgemisch ergibt, wenn es auf ein Textilmaterial aus einem aromatischen Polyester nach der Färbevorschrift 1 aufgebracht wird, starke marineblaue Farbtöne.
Färbevorschrift 8
Ein gewebtes 67/33-Gemisch aus Polyester/Baumwoll-Fasern wird in einer Klotzflüssigkeit der folgenden Zusammensetzung geklotzt, so dass das Material 50% seines eigenen Gewichts an Klotzflüssigkeit festhält:
1 Teil des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, als 10%ige wässrige Dispersion,
4 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht, X1 für Methoxy steht, als 10%ige wässrige Dispersion,
10 Teile Harnstoff,
10 Teile Matexil FA-MIV (ein Wanderungsinhibitor, der von der Imperial Chemical Industries Limited vertrieben wird; «Matexil» ist ein eingetragenes Warenzeichen),
10 Teile Natriumbicarbonat je 1000 Teile Klotzflüssigkeit.
Die Farbstoffe besitzen vorzugsweise die Form einer wässrigen Dispersion, welche in Gegenwart eines gleichen Gewichts eines Schutzmittels, wie z.B. dem Natriumsalz von N aphthalin-2-sulfonsäure/Formaldehyd-Kondensat, gemahlen worden ist.
Das geklotzte Material wird 30 s bei 110 °C getrocknet, 60 s bei 210 °C gebacken, in heissem Wasser gespült, 30 s bei 80 °C in einer Lösung behandelt, die 2 g/1 Synperonic BD (ein synthetisches Detergenz, das von der Imperial Chemical Industries Limited vertrieben wird; «Synperonic» ist ein eingetragenes Warenzeichen) enthält, in kaltem Wasser gespült und getrocknet. Die obige Reihe von Arbeitsgängen kann zweckmässig kontinuierlich ausgeführt werden.
Der Polyesterteil des Gemischs wird in einen vollen rötlich-, marineblauen Farbton gefärbt, während der Baumwollteil nur leicht angefärbt wird. Der Textilstoff besitzt eine gute Echtheit gegenüber Licht und Waschen.
Färbevorschrift 9
Das in der Färbevorschrift 8 beschriebene Klotzverfahren wird wiederholt, ausser dass der Farbstoff der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, und der Farbstoff der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, in den folgenden Verhältnissen verwendet werden:
(II) W = Br, X1 = H
(II) W = Br,X' = Methoxy
(a)
1,0
3,0
(b)
2,0
2,0
(c)
2,5
1,5
(d)
3,0
1,0
(e)
3,5
0,5
In jedem Fall werden ähnliche Resultate wie nach Färbevorschrift 8 erhalten.
Färbevorschrift 10 s Das in der Färbevorschrift 8 beschriebene Klotzverfahren wird wiederholt, ausser dass der 1 Teil des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, auf 3 Teile erhöht wird und dass die 4 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, durch 1 io Teil eines der folgenden Farbstoffe der Formel (I) ersetzt werden, wobei W, X, Y, Z und R in der folgenden Tabelle die gleichen Bedeutungen wie in Formel (I) haben.
W
X
Y
Z
R
(a)
Br ocha ch3
ch3
ch3
(b)
Br och3
C3H7(n)
C3H7(n)
ch3
(c)
Br oc4hs(n)
c2h5
c2h5
ch3
(d)
Br och3
czhs c2h5
c2h5
(e)
Cl och3
c2h5
c2h5
ch3
(f)
Br oc2h5
c2h5
c2h5
ch3
(g)
Br
OC3h7(n)
c2h5
c2h5
ch3
(h)
Br och3
cth9(n)
cths(n)
ch3
(i)
Br och3
ch3
cths(n)
ch3
(j)
Br ocha c2h5
c2h5
G>h7(n)
(k)
Br och3
c2h5
c2H5
C3H7(iso)
30 In jedem Fall wird ein ähnliches Resultat wie nach der Färbevorschrift 8 erhalten.
Färbevorschrift 11
Das in der Färbevorschrift 8 beschriebene Klotzverfahren 35 wird wiederholt, ausser dass die 4 Teile des Farbstoffs der Formel II, worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, auf 1 Teil verringert werden und dass der 1 Teil des Farbstoffs der Formel (II), worin W für B steht und X1 für Wasserstoff steht, durch 3 Teile eines der folgenden Farbstoffe der Formel (I) ersetzt ' rd, wobei W, X, Y, Z und R in der folgenden Tabelle die glei-Bedeutungen wie in Formel (I) haben.
W X Y Z R
Br
H
C2H5
C2H5
C2H5
Cl
H
C2H5
C2H5
CH3
Br h
ch3
ch3
ch3
Br h
C3H7(n)
C3H7(n)
ch3
Br h
GtHstn)
GtHKn)
ch3
Br h
CH3
CH2CH(CH3)2 CH3
Br h
C2H5
C2H5
C3H7(n)
55 In jedem Fall wird ein ähnliches Resultat wie nach der Färbevorschrift 8 erhalten.
Färbevorschrift 12
Das in der Färbevorschrift 8 beschriebene Klotzverfahren 60 wird wiederholt, ausser dass der 1 Teil des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, und die 4 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, durch 3 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, 0,5 65 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, und 0,5 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Äthoxy steht, ersetzt werden.
40 wu chi
45
(a)
(b)
(c)
50 W)
(e)
(f)
(g)
633576
8
Es wird ein ähnliches Resultat wie nach der Färbevorschrift 8 erhalten.
Wenn der Farbstoff der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Äthoxy steht, durch die gleiche Menge des Farbstoffs der Formel (I), worin W für Brom steht, R für Methyl steht, X für Methoxy steht und Y und Z jeweils für n-Propyl steht, ersetzt wird, dann wird ein ähnliches Resultat erhalten.
Färbevorschrift 13
Das in der Färbevorschrift 8 beschriebene Klotzverfahren wird wiederholt, ausser dass der 1 Teil des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, und die 4 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Methoxy steht, durch vier Farbstoffe der Formel (I) in den in der Folge angegebenen Verhältnissen ersetzt werden, wobei Y und Z jeweils für Äthyl stehen, R für Methyl steht und W und X die in der Folge angegebenen Bedeutungen besitzen:
Beispiel 2
Ein Gemisch von Farbstoffen der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht bzw. W für Br steht und X1 für Methoxy steht, wird wie in Beispiel 7 hergestellt und in s eine 10%ige wässrige Dispersion überführt. Wenn diese Dispersion auf ein Polyester/Baumwoll-Mischtextilmaterial gemäss der Färbevorschrift 8 aufgebracht wird, dann wird ein ähnliches Resultat erhalten.
io Färbevorschrift 14
Das in der Färbevorschrift 8 beschriebene Klotzverfahren wird wiederholt, ausser dass der 1 Teil des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht und X1 für Wasserstoff steht, und die 4 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Br steht 15 und X1 für Methoxy steht, durch 3 Teile des Farbstoffs der Formel (II), worin W für Cl steht und X1 für Wasserstoff steht, und 1 Teil eines der folgenden Farbstoffe der Formel (I) ersetzt werden, wobei W, X, Y, Z und R in der folgenden Tabelle die gleiche Bedeutung wie in Formel (I) haben.
20
W X Y Z R
W X
Br H 1,5 Teile
Cl H 1,5 Teile
Br OCHs 0,5 Teile
Cl OCH3 0,5 Teile
25 (a) Cl OCHa C2H5 C2H5 CHa
(b) Cl OC2H5 C2H5 C2H5 CHa
(c) Cl OCHa C2H5 C2H5 C2H5
(d) Cl OCHa CaH7(n) CaH7(n) CHa
Es wird ein ähnliches Resultat wie nach der Färbevorschrift 30 In jedem Fall wird ein ähnliches Resultat wie nach der Fär-8 erhalten. bevorschrift 8 erhalten.

Claims (5)

  1. 633576
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Gemisch, enthaltend zwei oder mehr Dispersionsfarbstoffe der Monoazoreihe, die der Formel nhcor entsprechen, worin W für Chlor oder Brom steht, X für Wasserstoff oder OR1 steht und R, R1, Y und Z für Niederalkylgruppen stehen, wobei das Gemisch mindestens eine Komponente, worin X für H steht, und mindestens eine andere Komponente, worin X für OR1 steht, enthält.
  2. 2. Gemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass i5 es zwei Komponenten im Gew.-Verhältnis von 95:5 bis 5:95 enthält
  3. 3. Gemisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es die beiden Komponenten im Gew.-Verhältnis von 80:20 bis 20:80 enthält.
    2o 4. Gemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Farbstoffe enthält, die aus Farbstoffen der Formel c2h5
    ausgewählt sind, worin W für Chlor oder Brom steht und X1 entweder für Wasserstoff oder für Methoxy oder Äthoxy steht, wobei in einer Komponente des Gemisches X1 für Wasserstoff steht und wobei in der anderen Komponente X1 für Methoxy oder Äthoxy steht.
  4. 5. Gemisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass worin X1 für Methoxy oder Äthoxy steht, in einem Gew.-Ver-35 hältnis zwischen 4:1 und 2:1 vorliegen.
  5. 6. Gemisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Farbstoff, worin W für Brom steht und X1 für Wasserstoff steht, und einen Farbstoff, worin W für Brom steht und X1 für Methoxy steht, in einem Gew.-Verhältnis von 3:1 enthält.
    der Farbstoff, worin X1 für Wasserstoff steht, und der Farbstoff, w
    45
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