CH634010A5 - Ueberfuehrvorrichtung an verladerampe. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Überführvorrichtung an einer Verladerampe mit einer schwenkbar an der Rampe gelagerten Brückenplatte, die sich in Betriebsstellung an ihrem vorderen Ende über eine in Plattenlängsrichtung bewegbare, 5 ein- und ausfahrbare Verlängerung auf der zu be- bzw. entladenden Plattform abstützt, wobei sich die Verlängerung unterhalb der Brückenplatte befindet und die Brückenplatte an ihrer Unterseite mit zu ihrer Versteifung dienenden, längs verlaufenden Stegen versehen ist.
io Bei derartig ausgeführten Überführvorrichtungen besteht aufgrund der unterhalb der Brückenplatte befindlichen Verlängerung eine Schwierigkeit darin, bei grossem Hub der Verlängerung eine ausreichend grosse Versteifung der Brük-kenplatte und der Verlängerung herbeiführen zu können. 15 Der Erfindung liegt somit im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, die Überführvorrichtung so zu verbessern, dass sie trotz der unterhalb der Brückenplatte befindlichen hin- und herbeweglichen Verlängerung in starkem Masse belastet werden kann.
20 Zur Lösung dieser Aufgabe weist erfindungsgemäss die Verlängerung Längsschlitze auf, die von den unterhalb der Brückenplatte befindlichen Stegen durchsetzt sind. Diese Längsschlitze in der Verlängerung sind für den Überführbetrieb nicht nachteilig, und zwar auch dann nicht, wenn 25 sie durch Vorfahren der Verlängerung von oben sichtbar sind bzw. die so geschlitzten Abschnitte beim Ladebetrieb befahren werden; diese Schlitze eröffnen aber die Möglichkeit, die unterhalb der Brückenplatte befindlichen Stege auch dort anzuordnen, wo sich die Verlängerung befindet. 30 Die Verstärkung der Brückenplatte ist also auch im Überlappungsbereich zwischen Brückenplatte und Verlängerung möglich, während die Verlängerung ihrerseits zwischen ihren Schlitzen in üblicher Weise versteift sein kann, was vorzugsweise ebenfalls durch Längsstege erfolgt. Dazu können auch 35 diese Längsstege brückenartig untereinander in Verbindung stehen, wobei diese Verbindungen die Schlitze der Verlängerung übergreifen bzw. überbrücken können.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der Ausführungsbeispiele der Erfin-40 dung dargestellt sind, die vorzugsweise verwendet werden sollen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Überführvorrichtung in der Betriebsstellung, und zwar in der Seitenansicht,
45 Fig. 2 eine Teildraufsicht auf die Überführvorrichtung gemäss Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2 und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3, jedoch nur die Brückenplatte zeigend. 50 Die Brückenplatte 1 ist an ihrem hinteren Ende um eine waagerechte Achse 2 an der Rampe 3 verschwenkbar gelagert. Am freien, vorderen Ende der Brückenplatte 1 befindet sich eine ein- und ausfahrbare Verlängerung 4, die in Richtung des Doppelpfeiles 5 bewegt werden kann. In Betriebs-55 Stellung gemäss Fig. 1 stützt sich die Brückenplatte 1 und somit die Überführvorrichtung ausschliesslich über die Verlängerung 4 auf der zu be- bzw. entladenden Plattform 6 ab. Die Überführvorrichtung kann somit Höhenänderungen der Plattform 6 folgen. Zum Verschwenlcen der Brücken-60 platte 1 dient ein Hubzylinder 7; ein solcher ist jedoch kein unbedingtes Erfordernis, jedoch für eine einfache Handhabung sinnvoll und wirtschaftlich.
Unterhalb der Brückenplatte 1 befinden sich an dieser zueinander parallele, senkrechte und längs zur Brücke ver-65 laufende, der Plattenverstärkung dienende Stege 8, die unten eine waagerechte Abwinkelung haben und oben fest mit der eigentlichen Brückenplatte 1 verschweisst sind. Die unten gelegene Abwinkelung ist mit 9 bezeichnet. Diese Stege 8
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erstrecken sich nicht ganz bis an das freie Ende der Brük-kenplatte 1, sie enden vielmehr um ein Mass im Abstand vom freien Ende, das durch das Auflageteil 10 mit senkrechter Endplatte 11 der Verlängerung 4 bestimmt ist, um so dieses Auflageteil 10 ganz unter die Brückenplatte 1 fah- j ren zu können bzw. einfahren zu können. An den Stegen 8 sind Nocken 12 mit balliger Oberfläche 13 angebracht, und zwar je zwei in Brückenlängsrichtung hintereinander.
Der obere Teil der Verlängerung 4 ist insgesamt ein plattenförmiges, kräftiges Stahlblech, das jedoch von der io Endplatte 11 aus besehen nach hinten mit Längsschlitzen 14 versehen ist, durch die mit geringem Spiel die Stege 8 hindurchgreifen. An den die Längsschlitze 14 angrenzenden Rändern der Verlängerung 4 sind die senkrechten Stege 15 von U-förmigen Unterzügen 16 angeschweisst, deren Quer- 15 Stege mit 17 bezeichnet sind. Diese Unterzüge 16 umgeben die Stege 8 mit Abwinkelung 9 in der Weise, dass auch die die Verlängerung 4 bildende Platte ausreichend in Quer-und Längsrichtung versteift ist.
Wie aus Fig. 1 und 3 erkennbar ist, liegt die Unterseite 20 der die Verlängerung 4 bildenden Platte auf den Nocken 12 auf, während die Oberfläche dieser Platte praktisch an der Unterseite der Brückenplatte 1 bzw. des sie bildenden Stahlbleches anliegt. Der Abstand der Fläche 13 von der Unterfläche des Stahlbleches der Brückenplatte 1 entspricht also 25 praktisch der Wandstärke des die Verlängerung 4 bildenden Stahlbleches, um so an der vorderen Stirnkante der Brückenplatte 1 keine für den Überfahrbetrieb ungünstige Stufe entstehen zu lassen. Darüber hinaus können auch durch die erwähnten Stege 8 und die Unterzüge 16 die genannten Stahlbleche in ihrer Wandstärke klein sein, und zwar bei vergleichsweise grosser Belastbarkeit der Überladebrücke.
Zur Anbringung des Hubzylinders 7 weist die Verlängerung 4 eine an ihrem hinteren Ende randoffene Ausnehmung 19 auf; somit kann die Verlängerung 4, ohne durch den Hubzylinder 7 behindert zu werden, weit hin und her bewegt werden.
Zum Verfahren der Verlängerung 4 ist zudem ein Arbeitszylinder 20 vorgesehen, der die Verlängerung 4 hinten erfasst und ein- bzw. ausfahren kann. Während gemäss Fig. 1 die Verlängerung 4 ausgefahren ist, sich also in der Betriebsstellung befindet, kann die Verlängerung 4 so weit eingefahren werden, dass sie sich insgesamt unterhalb der Brückenplatte 1 befindet. Dabei befindet sich die Endplatte 11 des Auflageteils 10 an oder in der Nähe der vorderen Stirnflächen der Stege 8.
Es sei noch erwähnt, dass die Endplatte 11 mit den Unterzügen 16 verschweisst und somit fest verbunden ist; dadurch wird eine weitere Verfestigung erreicht.
Durch die Stege 8 einerseits und die Unterzüge 16 andererseits wird eine grosse Versteifung der Überführvorrichtung erzielt. Es können daher auch vergleichsweise lange und auch solche Vorrichtungen gebaut werden, bei denen ein grosser Hub der Verlängerung erzielbar ist, diese also sehr weit ausgefahren werden kann. Wichtig ist dabei auch die etwa U-förmige Gestalt der Unterzüge 16; sie umschlies-sen und umgehen die Stege 8 und verbinden dabei benachbarte Längsabschnitte der Verlängerung 4, die durch die Längsschlitze 14 voneinander getrennt sind. Diese Längsschlitze 14 stören den Überfahrbetrieb nicht, weil sie vergleichsweise schmal gehalten werden können, also nicht die Gefahr von Fahrbahnenunterbrechungen mit sich bringen. Bei in ausreichender Anzahl vorgesehenen Stegen 8 können die Schlitze 14 eine Breite von etwa 6-10 mm haben.
Die Erfindung eröffnet auch die Möglichkeit, an den seitlichen Rändern der Brückenplatte 1 senkrechte Schutzbleche anzuordnen, die sich vorzugsweise bis an die vordere Kante der Brückenplatte insb. aber bis an die Rampenkante erstrecken sollen, die der zugehörigen Rampe zugeordnet ist. Damit wird der Spalt zwischen der Rampenoberfläche und der Brückenplatte glatt und ausnahmslos überbrückt. Diese Bleche schliessen dabei auch die hinteren Teile der Verlängerung 4 zwischen sich ein, wenn sich die Vorrichtung in der Arbeitsstellung befindet. Im eingezogenen Zustand der Verlängerung ist diese seitlich ganz durch die genannten Bleche abgedeckt.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Überführvorrichtung an Verladerampe mit einer schwenkbar an der Rampe gelagerten Brückenplatte (1), die sich in Betriebsstellung an ihrem vorderen Ende über eine in Plattenlängsrichtung bewegbare, ein- und ausfahrbare Verlängerung (4) auf der zu be- bzw. entladenen Plattform abstützt, wobei sich die Verlängerung unterhalb der Brük-kenplatte befindet und die Brückenplatte an ihrer Unterseite mit längs verlaufenden Stegen (8) zur Versteifung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (4) Längsschlitze (14) aufweist, die von den unterhalb der Brük-kenplatte (1) befindlichen Stegen (8) durchsetzt sind.
2. Überführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (4) mit ihrer Oberfläche nahe unterhalb der Brückenplatte (1) befindlich auf seitlichen Vorsprüngen (12) der Stege (8) angeordnet sind.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Überführvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (12) oben von einer balligen Fläche (13) begrenzt sind.
4. Überführvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich zwei Vorsprünge (12) in Plattenrichtung hintereinander angeordnet sind.
5. Überführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Längsschlitze (14) voneinander getrennten Längsabschnitte der Verlängerung (4) durch längsverlaufende Stege (15) an ihrer Unterseite versteift sind.
6. Überführvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Stege (15) in der Nähe der Längsschlitze (14) befinden und benachbarte Stege durch einen Quersteg (17) fest miteinander verbunden sind.
7. Überführvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Auflageteil (10) der Verlängerung (4) nach hinten durch eine etwa senkrechte Endplatte (11) begrenzt ist und dass die Stege (15) bzw. die von ihnen gebildeten Unterzüge (16) bis an diese Endplatte geführt sind.
8. Überführvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (15) und die Endplatte (11)
fest miteinander verbunden sind.
9. Überführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (4) an ihrem hinteren Ende eine dorthin randoffene Ausnehmung (19) für einen Hubzylinder (7) der Brückenplatte (1) aufweist.
10. Überführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (8) sich senkr.echt zur Brückenplatte (1) erstrecken und im unteren Bereich seitlich ausladen bzw. Abwinkelungen (9) aufweisen.
11. Überführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das an den seitlichen Rändern der Brückenplatte (1) senkrechte Bleche befestigt sind, die sich vorzugsweise bis an die Vorderkante der Brückenplatte erstrecken und den Spalt zwischen Rampenoberfläche und der nach oben verschwenkten Brückenplatte überbrücken.
12. Überführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schlitzrändern und den Stegen (8) ein kleines, zum Verschieben der Verlängerung (4) ausreichendes Spiel vorgesehen ist.
13. Überführ Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Längsschlitze (14) bis an den Auflageteil (10) bzw. diese nach hinten abschliessende Endplatte (11) erstrecken.
14. Überführvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die senkrechten Bleche bis an die der Überführvorrichtung zugeordnete Rampenkante erstrecken.
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