CH634197A5 - Heuwerbungsmaschine. - Google Patents

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CH634197A5 CH1190278A CH1190278A CH634197A5 CH 634197 A5 CH634197 A5 CH 634197A5 CH 1190278 A CH1190278 A CH 1190278A CH 1190278 A CH1190278 A CH 1190278A CH 634197 A5 CH634197 A5 CH 634197A5
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Bucher Guyer Ag Masch
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    • A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/10—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
    • A01D78/12—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis the tines having an additional movement superimposed upon their rotary movement
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Eine derartige Heuwerbungsmaschine ist aus der DE-OS 2 619 867 bekannt, bei der die mit den Zinkenträgern gelenkig gekuppelten Steuerorgane in einer Steuerkurve geführt sind, die in gleichem Abstand um die Stehachse herum verläuft und einen in Richtung dieser Stehachse ansteigenden und wieder abfallenden Abschnitt zum Abheben der Rechzinken bei der Schwadbildung aufweist. Wegen des Platzes, den die Steuerkurve in Richtung der Stehachse benötigt,
wird daher die Bauhöhe der Maschine und somit auch deren Gewicht entsprechend erhöht. Dieses erhöhte Gewicht verlangt nach einer entsprechenden Dimensionierung. Wegen der verhältnismässig grossen Bauhöhe ist der Einsatz dieser Maschine im Bereich von Sträuchern, Büschen und Bäumen mit tiefliegenden Ästen erschwert, wenn nicht gar verunmög-licht.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen. Es stellt sich somit die Aufgabe, eine ver-schleissarme Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, deren Bauhöhe und deren Gewicht möglichst gering ist.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erwähnten Merkmale gelöst.
Da die Steuerbahn in einer Ebene liegt, die zur Stehachse mindest annähernd rechtwinklig verläuft, trägt die Steuerkurve nur unwesentlich zur Maschinenbauhöhe bei. Die Zinkenträger, welche in einer Ebene umlaufen können, die zur Ebene der Steuerkurve im wesentlichen parallel ist, lassen sich in ihrer zweiten Betriebsstellung auf einfache Weise gegen ein Verschwenken um ihre Längsachse sichern.
Die Steuerbahn ist vorzugsweise oberhalb der Zinkenträger angeordnet, was eine gedrängte Bauweise der Maschine möglich macht.
- Es ist weiter von Vorteil, wenn bei einer Heuwerbungsmaschine, deren Zinkenträger in der ersten Betriebsstellung in Drehrichtung gesehen nach hinten weisen, die Steuerbahn so ausgebildet wird, dass sie einen im wesentlichen zur Stehachse koaxialen, ersten Abschnitt und einen gegenüber die--sem in einem grösseren Abstand von der Stehachse verlaufenden, zweiten Abschnitt aufweist. Durch diese Ausbildung der Steuerbahn werden die Steuerorgane der Zinkenträger während ihres Umlaufens längs der Steuerbahn nur allmählich Richtungsänderungen unterworfen und zu keinen Rich-tungsumkehrungen gezwungen. Dadurch kann der Ver-schleiss von Steuerbahn und Steuerorganen vermindert werden.
Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigt schematisch:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch das Rechrad einer Heuwerbungsmaschine,
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Fig. 2 in einem Vertikalschnitt und in gegenüber der Fig. 1 grösserem Massstab den Bereich einer Zinkenträgerlagerung,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2,
und
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2.
Wie insbesondere die Fig. 1 zeigt, weist das Rechrad ein Gehäuse 1 auf, das durch einen obern, schalenförmigen und nach unten offenen Gehäuseteil 2 und einen untern Gehäuseteil 3 gebildet wird. Der obere Gehäuseteil 2 ist auf geeignete Weise, z. B. mittels Schrauben, mit einer stehenden, etwa vertikalen Achse 4 drehfest verbunden. Diese Stehachse 4 stützt sich über ein Stützrad 5 auf dem Boden ab, das mittels eines Nabenteils 6 am untern Ende der Stehachse 4 angebracht ist. Der untere Gehäuseteil 3 ist mittels Kugellager 7 drehbar auf der Stehachse 4 gelagert. Der drehbare untere Gehäuseteil 3 wird in Richtung des Pfeiles B (Fig. 4) im Gegenuhrzeigersinn umlaufend angetrieben. Zu diesem Zweck ist am untern Gehäuseteil 3 ein Kegelrad 8 eines Kegelradgetriebes 9 befestigt. Dieses Kegelrad 8 kann mit dem untern Gehäuseteil 3 auch einstückig ausgebildet sein. Mit diesem Kegelrad 8 kämmt ein zweites Kegelrad 10, das auf einer Antriebswelle 11 sitzt. Diese Antriebswelle 11 ist mittels Kugellager 12 an einem kanalförmigen Verbindungsstück 13 des obern Gehäuseteiles 2 drehbar gelagert. Das Rechrad wird mit diesem Verbindungsstück 13 mit einem Kupplungsteil 13 eines nicht näher dargestellten Zugfahrzeuges, z.B. eines Traktors, verbunden. Dieses Zugfahrzeug zieht das Rechrad in Richtung des Pfeiles A. Die Antriebswelle 11 wird mit der Zapfwelle 15 des Zugfahrzeugs gekoppelt, so dass der untere Gehäuseteil 3 vom Zugfahrzeug her auf bekannte Weise umlaufend angetrieben werden kann.
Der obere Gehäuseteil 2 weist auf seiner Unterseite eine sich längs seines Umfanges erstreckende, geschlossene Steuerbahn 16 auf, deren Zweck noch zu erläutern sein wird. Diese Steuerbahn 16 liegt in einer Ebene, die im wesentlichen rechtwinklig zur Stehachse 4, d.h. etwa horizontal, verläuft. Wie auf den Fig. 1 und 2 hervorgeht, wird die Steuerbahn 16 durch ein nach unten offenes, U-förmiges Profil gebildet. Diese Steuerbahn 16 weist einen ersten Abschnitt auf, der im wesentlichen koaxial zur Stehachse verläuft und der in einen zweiten Abschnitt übergeht, der in einem grösseren Abstand von der Stehachse 4 verläuft als der erwähnte erste Abschnitt. Durch diesen zweiten Abschnitt erhält die Steuerbahn 16 eine ausgebuchtete Form, wie das in der DE-OS 2 946 023 bzw. der DE-OS 2 945 975 genauer dargestellt ist.
Längs des Umfangs des untern, angetriebenen Gehäuseteiles 3 sind in gegenseitigem Abstand mehrere Zinkenträger
17 angeordnet, die an ihrem freien Ende in den Figuren nicht dargestellte Rechzinken tragen. In der Praxis werden z.B. sechs oder acht Zinkenträger 17 vorgesehen. Jeder Zinkenträger 17 ist mit seinem den Rechzinken abgewandten Ende in einer Lagerbüchse 18 um seine Längsachse schwenkbar gelagert. Sicherungsringe 19 (Fig. 2) verhindern ein Verschieben der Zinkenträger 17 in deren Längsrichtung. Die Lagerbüchsen 18 sind an einem Ringflansch 20 gehalten, der Teil des untern Gehäuseteiles 3 bildet und in einer Ebene liegt, die etwa rechtwinklig zur Stehachse 4 verläuft. Die Lagerbüchsen 18 liegen mit einem Flansch 18a auf dem Ringflansch 20 auf und sind auf ihrer dem Flansch 18a gegenüber liegenden Seite mittels eines Sicherungsringes 21 gesichert. Die Lagerbüchsen 18 lassen sich im Ringflansch 20 um eine Achse 22, die etwa parallel zur Stehachse 4 verläuft, zwischen zwei Endlagen verdrehen. Zur Sicherung der Lagerbüchsen 18 in jeder dieser Endlagen sind die Lagerbüchsen
18 mit einem Vorsprung 23 versehen, der ein Loch 24 aufweist, das in jeder Endlage mit einem entsprechenden Loch 24 im Ringflansch 20 fluchtet (Fig. 4). Durch diese fluchtenden Löcher wird ein Sicherungsbolzen 25 gesteckt, wodurch eine Drehung der Lagerbüchsen 18 vermieden wird.
In der einen Endlage, die in Fig. 4 strichpunktiert dargestellt ist, nehmen die Zinkenträger 17 eine erste Betriebsstellung ein, die in Fig. 4 durch den strichpunktierten, mit 17' bezeichneten Zinkenträger dargestellt ist. In dieser ersten Be-tnebsstellung erstrecken sich die Zinkenträger 17 etwa tangential zur Umlaufbahn der Lagerbüchsen 18 und weisen in Umlaufrichtung B gesehen nach hinten. In der andern Endlage der Lagerbüchsen 18, die in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, nehmen die Zinkenträger 17 eine zweite Betriebsstellung ein, in der sie sich etwa in radialer Richtung von der Stehachse 4 weg erstrecken. Die mit diesen beiden Betriebsstellungen verbundenen Funktionsweisen der Zinkenträger 17 werden noch beschrieben werden.
Jeder Zinkenträger 17 ist mit einem Steuerhebel 26 verbunden, der an seinem freien Ende einen Steuerkopf 27 trägt, der in der Steuerbahn 16 geführt ist. Der Steuerhebel 26 übergreift mit seinem gegabelten Ende 26a den zugeordneten Zinkenträger 17 seitlich (Fig. 3). Mittels einer Gelenkachse 28, die in Fig. 3 als aus zwei Teilen bestehend dargestellt ist, ist das gegabelte Ende 26a des Steuerarmes 26 mit dem Zinkenträger 17 verbunden. Diese Gelenkachse 28 verläuft, wie das aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, etwa rechtwinklig zur Längsachse der Zinkenträger 17 und liegt in einer Ebene, die im wesentlichen rechtwinklig zur Stehachse 4 verläuft.
An der Unterseite jedes Zinkenträgers 17 ist ein Arretierorgan 29 angebracht, das sich längs der Drehachse 22 der Lagerbüchsen 18 erstreckt und mit einem Kopf 29a in einen Längsschlitz 30 eingreift, der an einem Fortsatz 31 des untern Gehäuseteils 3 vorhanden ist. Dieser Längsschlitz 30 verläuft etwa in radialer Richtung in einer Ebene, die zur Stehachse 4 im wesentlichen rechtwinklig steht. Die Längserstreckung dieses Schlitzes 30 fallt somit mit der Richtung zusammen, die die Zinkenträger 17 in ihrer zweiten Betriebsstellung einnehmen.
Zum Schwaden werden die Zinkenträger 17 mittels der Lagerbüchsen 18 wie bereits beschrieben in ihre in Fig. 4 strichpunktiert dargestellte erste Betriebsstellung gebracht. In dieser Betriebsstellung ist die durch die Gelenkachse 28 gebildete Gelenkverbindung blockiert, d.h. zwischen den Zinkenträgern 17 und den Steuerhebeln 26 besteht eine Steuerverbindung. Die durch die Steuerbahn 16 den Steuerhebeln 26 erteilte Bewegung wird auf die Zinkenträger 17 übertragen, so dass diese um ihre Längsachse eine Schwenkbewegung ausführen können. Solange die Steuerhebel 26 mit ihrem Steuerkopf 27 während des Umlaufens der Zinkenträger 17 im kreisförmigen Abschnitt der Steuerbahn 16 geführt sind, sind die entsprechenden Zinkenträger 17 in ihre Rechstellung verschwenkt, in der die Rechzinken eine nach unten zum Boden hinweisende, im wesentlichen senkrechte Stellung einnehmen. Das auf dem Boden liegende geschnittene Gut wird durch die sich in ihrer Rechstellung befindlichen Rechzinken auf bekannte Weise zu einem Schwad zusammengerecht.
Gelangen die Steuerarme 26 in den Bereich des ausgebuchteten Steuerbahnabschnittes, so erfolgt ein Verschwenken der Zinkenträger 17, wodurch die Rechzinken vom Boden abgehoben und nach aufwärts verschwenkt werden. In dieser nach oben verschwenkten Lage, in der die Rechzinken entgegen der Umlaufrichtung B weisen, stehen letztere ausser Eingriff mit dem vorher gebildeten Schwad. Während des Durchfahrens des ausgebuchteten Steuerbahnabschnittes erfolgt ein allmähliches Zurückschwenken der Zinkenträger in ihre Rechstellung, in die sie dann endgültig verschwenkt werden, sobald sie wieder in den Bereich des kreisförmigen Steuerbahnabschnittes gelangen. Bezüglich der genaueren
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Erläuterung der Wirkungsweise bei der Schwadbildung wird auf die beiden bereits früher erwähnten DE-OSen verwiesen.
Da der Längsschlitz 30 bei sich in der ersten Betriebsstellung befindlichen Zinkenträgern 17 in einer Ebene liegt, die rechtwinklig zur Längsachse der Zinkenträger 17 verläuft, kann sich das Arretierorgan 29 beim Verschwenken der Zinkenträger 17 um ihre Längsachse im Längsschlitz 30 frei bewegen, so dass dieses Arretierorgan 29 diese Schwenkbewegung in keiner Weise beeinflusst.
Durch Drehen der Lagerbüchsen 18 um die Drehachse 22 werden die Zinkenträger 17 in ihre zweite Betriebsstellung gedreht, in der sie wie bereits erwähnt in radialer Richtung verlaufen. Während dieser Umstellung der Zinkenträger 17 bleibt sowohl der Steuerkopf 27 wie auch der Kopf 29a des Arretierorgans 29 in Eingriff mit der Steuerbahn 16 bzw. dem Längsschlitz 30. In dieser zweiten Betriebsstellung, in der die Zinkenträger 17 zum Zetten und Wenden dienen, ist die Gelenkverbindung zwischen Zinkenträgern 17 und Steuerhebeln 26 wirksam. Beim umlaufenden Antreiben des untern Gehäuseteiles 3 kann der mit seinem Steuerkopf 27 in der Steuerbahn 16 geführte Steuerhebel 26 um die Gelenkachse 28 pendeln. Zwischen Steuerhebel 26 und Zinkenträger 17 besteht demnach keine Steuerverbindung, so dass die Steuerbahn 16 ohne Einfluss auf die Bewegung der Zinkenträger 17 bleibt. Letztere werden durch das mit seinem Kopf 29a im Längsschlitz 30 geführte Arretierorgan 29 gegen ein Verschwenken um ihre Längsachse gesichert. Während des Umlaufens der Zinkenträger 17 werden diese demnach in ihrer Stellung festgehalten, in der die Rechzinken ungefähr vertikal nach unten gerichtet sind. Die Stehachse 4 wird in bekannter Weise so geneigt, dass die Spitzen der Rechzinken in einer in Fahrtrichtung nach vorn abwärts geneigten Ebene umlaufen.
Was ihre Funktionsweise, d.h. das wahlweise Schwaden bzw. Zetten und Wenden, betrifft, so ist die vorstehend beschriebene Heuwerbungsmaschine mit der in der DE-OS 2 945 975 beschriebenen Maschine vergleichbar. Im Unterschied zu dieser bleibt jedoch der Steuerhebel 26 mit seinem Steuerkopf 27 immer, d.h. auch beim Zetten und Wenden, s mit der Steuerbahn 16 im Eingriff.
Es ist auch denkbar, die Sicherung der sich in der zweiten Betriebsstellung befindlichen Zinkenträger 17 gegen ein Ver-schwenken um ihre Längsachse anders als gezeigt und beschrieben auszubilden. Die dargestellte Ausführung mittels io Arretierorgan 29 und Längsschlitz 30 hat jedoch den Vorteil, dass zur Sicherung gegen ein solches Verschwenken neben dem Drehen der Lagerbüchsen 18 keine zusätzlichen Handgriffe notwendig sind.
Die Steuerbahn 16 kann anstatt wie gezeigt als U-för-15 miges Profil auch als nach unten und nach einer Seite offenes L-förmiges Profil ausgebildet sein. Wird ein nach aussen offenes L-förmiges Profil verwendet, so müssen die Steuerarme z.B. durch Federkraft an den sich auf der Innenseite nach unten erstreckenden Schenkel des Profils angedrückt wer-20 den. Der untere Gehäuseteil 3 kann die Gestalt eines nach unten offenen Speichenrades haben, wobei die Zinkenträger 17 an den Speichenarmen dieses Speichenrades zu befestigen sind.
25 Die Umstellung der Zinkenträger 17 von der ersten in die zweite Betriebsstellung und umgekehrt kann auch auf andere . als die beschriebene Weise erfolgen. Zweckmässigerweise wird die UmStelleinrichtung so ausgebildet, dass mit einem Handgriff" alle Zinkenträger 17 gleichzeitig in die andere Be-30 triebsstellung umgestellt und in dieser Betriebsstellung verriegelt werden.
In der Praxis werden vorteilhafterweise zwei oder mehrere Rechräder der vorstehend beschriebenen Art nebeneinander angeordnet. Dabei können die Rechräder gleichsinnig 35 oder paarweise gegensinnig drehend angetrieben werden.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

634 197 PATENTANSPRÜCHE
1. Heuwerbungsmaschine mit mindestens einem um eine stehende Achse umlaufenden Rechrad, das einen auf der Stehachse drehbar gelagerten, angetriebenen Drehteil aufweist, an dem mehrere mit Rechzinken versehene, durch Drehung um eine quer zu ihrer Längsachse und etwa parallel zur Stehachse verlaufende Achse zwischen zwei Betriebsstellungen umstellbare Zinkenträger angebracht sind, die über eine Gelenkverbindung mit einem Steuerorgan, das mit einer mit der Stehachse drehfesten Steuerbahn dauernd in Eingriff steht, verbunden sind, wobei in der ersten Betriebsstellung durch Blockieren der Gelenkverbindung zwischen Steuerorgan und Zinkenträger eine Steuerverbindung besteht, welche ein Verschwenken der Zinkenträger um ihre Längsachse während deren Umlaufes bewirkt und wobei in der zweiten Betriebsstellung, in der durch Freigabe der Gelenkverbindung zwischen Steuerorgan und Zinkenträger keine Steuerverbindung besteht, die Zinkenträger gegen Verschwenken um ihre Längsachse gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (16) in einer zur Stehachse (4) im wesentlichen rechtwinkligen Ebene verläuft.
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (16) oberhalb der Zinkenträger (17) angeordnet ist.
3. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 2 mit in der ersten Betriebsstellung in Umlaufrichtung gesehen nach hinten weisenden Zinkenträgern, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (16) einen im wesentlichen zur Stehachse (4) koaxialen, ersten Abschnitt und einen gegenüber diesem in einem grösseren Abstand von der Stehachse (4) verlaufenden, zweiten Abschnitt aufweist.
4. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (16) durch ein nach unten offenes U-förmiges Profil gebildet ist.
5. Heuwerbungsmaschine nach Ansprach 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn durch ein nach unten und einer Seite offenes L-förmiges Profil gebildet ist.
6. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung eine das Steuerorgan (26,27) und den zugeordneten Zinkenträger (17) miteinander verbindende Gelenkachse (28) aufweist, die etwa rechtwinklig zur Längsachse des Zinkenträgers (17) verläuft und in einer zur Stehachse (4) im wesentlichen horizontalen Ebene liegt.
7. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan (26,27) einen Steuerhebel (26) aufweist, der mit seinem gegabelten Ende (26a) den Zinkenträger (17) seitlich umgreift und mit letzterem mittels der Gelenkachse (28) verbunden ist.
8. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zinkenträger (17) in einer Lagerbüchse (18) gelagert ist, die um eine im wesentlichen parallel zur Stehachse (4) verlaufende und etwa rechtwinklig zur Zinkenträgerlängsachse stehende Drehachse (22) drehbar am Drehteil (3) angeordnet ist.
9. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Zinkenträger (17) ein quer zu dessen Längsachse verlaufendes Arretierelement (29) angebracht ist, das bei sich in der zweiten Betriebsstellung befindlichem Zinkenträger (17) zur Vermeidung einer Verschwenkung des letzteren um seine Längsachse festgehalten ist und in der ersten Betriebsstellung freigegeben ist.
10. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Arretierelement (29) längs der Drehachse (22) des Zinkenträgers (17) erstreckt und in einen am Drehteil (3) vorhandenen Längsschlitz (30) eingreift, der sich in Richtung des sich in der zweiten Betriebsstellung befindlichen Zinkenträgers (17) erstreckt.
11. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel zum Umstellen der Zinkenträger (17) von der einen in die andere Betriebsstellung etwa 90° beträgt.
12. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinkenträger (17) in ihrer ersten Betriebsstellung eine etwa tangentiale Richtung einnehmen und in der zweiten Betriebsstellung in etwa radialer Richtung zur Stehachse (4) verlaufen.
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