CH634977A5 - Spring fitting for beds - Google Patents
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-
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/38—Wall beds
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Springaufbeschlag an Liegemöbel, mit einem Lenker, der einerseits an einem Bettgestell, anderseits an einer Liegefläche angelenkt ist, sowie einer am Bettgestell angreifenden, die Hochklappimg der Liegefläche unterstützenden Feder.
Bei bekannten Beschlägen dieser Artist als Feder eine Zugfeder vorgesehen, die zwischen der Liegefläche bzw. dem Beschlag und dem Bettgestell eingehängt ist. Derartige Beschläge weisen den Nachteil auf, dass bei schweren Liegeflächen, z.B. bei Liegeflächen von Doppelbetten, die von der Schmalseite des Bettes her aufklappbar sind, das Anheben der Liegefläche mit einem nicht unerheblichen Kraftaufwand verbunden ist. Dies deshalb, weil die Zugkraft der Feder im abgesenkten Zustand der Liegefläche, also gerade dann, wenn ein erhöhter Kraftaufwand zum Heben erforderlich ist, das Anheben zu wenig unterstützt. Anderseits wird bei den bekannten Beschlägen knapp vor Erreichen der oberen Endlage ein so starker Zug von der Feder ausgeübt, dass das Erreichen der oberen Endstellung mit einem verhältnismässig starken Schlag verbunden ist.
Bei einem weiteren bekannten Beschlag ist ein an der Liegefläche angreifender Arm an dieser verschiebbar geführt und mit einer an der Unterseite der Liegefläche anliegenden Rolle versehen. Bei dieser Ausführungsform werden die geschilderten Nachteile zwar vermindert, jedoch nicht völlig beseitigt.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Beschlag der eingangs genannten Art zu schaffen, der den gestellten Forderungen nach geringstem Kraftaufwand zum Heben der Liegefläche bei gleichzeitigem rucklosen Arbeiten in optimaler Weise entspricht. Dieses Ziel wird erfindungsge-mäss dadurch erreicht, dass die Feder als Druckfeder ausgebildet ist und mit ihrem dem Bettgestell gegenüberliegenden Ende an der Liegefläche angreift, wobei der Lenker an der Liegefläche zwischen deren Schwenkzentrumseitigem Ende und dem Angriffspunkt der Druckfeder angelenkt ist.
Wie Versuche gezeigt haben, ist zum Heben einer Liegefläche eines mit einem erfmdungsgemässen Springaufbeschlag ausgestatteten Liegemöbels nur eine sehr geringe Kraft erforderlich, und die Bewegung der Liegefläche erfolgt nach nur kurzer Hebung völlig selbsttätig, ohne dass ein Schlag bei oder vor Erreichen der Endstellung ausgeübt wird.
Ein gleichmässiges ruckfreies Arbeiten des Beschlages wird insbesondere dann erreicht, wenn, bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die Druckfeder als Gasdruckfeder ausgebildet ist.
Bei einem zweckmässigen Springaufbeschlag mit einem weiteren kürzeren Lenker, der am schwenkzentrumseitigen
20 Ende der Liegefläche und am Bettgestell angreift, lässt sich die Erfindung in besonders vorteilhafter Weise dadurch verwirklichen, dass der längere Lenker annähernd in der Mitte zwischen den Anlenkstellen der Druckfeder und des kürzeren Lenkers an der Liegefläche angelenkt ist. 25 Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei zeigt in Seitenansicht und teilweise geschnitten die Fig. 1 einen an einem Bett angebrachten erfin-dungsgemässen Beschlag. Die Fig. 2 stellt einen Schnitt nach 30 der Linie II-II in Fig. 1 bei abgenommener Gasdruckfeder dar. Die Fig. 3 gibt in einer der Fig. 1 ähnlichen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel wieder.
Gemäss den Fig. 1 und 2 ist mit einem zur Aufbewahrung von Bettzeug ausgebildeten, truhenförmigen Bettgestell 35 1 über einen Springaufbeschlag eine Liegefläche 2 verbunden. Der Springaufbeschlag besitzt einen längeren Lenker 3 und einen kürzeren Lenker 4. Beide Lenker 3 und 4 sind an Lagerstücken 5 bzw. 6 schwenkbar, die am Mögelgestell 1 angeschraubt sind. Das Lagerstück 6 besitzt überdies ein La-40 ger 7 zur Anlenkung einer Gasdruckfeder 8, die an ihrem dem Lagerstück 6 gegenüberliegenden Ende an einer Gabel 9 angreift, die mit der Liegefläche 2 verbunden ist.
Diese Verbindung wird im gezeichneten Beispiel durch einen Winkel 10 bewirkt, der seitlich und unten an der Liege-45 fläche anliegt und mit dieser verschraubt ist. Die Gabel 9 ist mit dem Winkel 10 verschweisst, und an letzterem ist überdies bei 11 der kürzere Lenker 4 und bei 12 der längere Lenker 5 angelenkt.
Soll die Liegefläche 2 aus der mit vollen Linien einge-50 zeichneten waagrechten Stellung in die mit strichlierten Linien eingetragene gehobene Stellung gebracht werden, genügt ein kurzes Anheben derselben, worauf die Gasdruckfeder völlig gleichmässig und langsam die Liegefläche bis zu ihrer oberen Endstellung hebt. Das im Bereich des kürzeren 55 Lenkers 4 liegende, im Normalfall nahe einer Wand liegende schwenkzentrumseitige Ende der Liegefläche wird dabei durch die Schwenkung des kürzeren Lenkers 4 im Uhrzeigersinn von dieser Wand weggeschwenkt. Es ist daher möglich, dieses Ende der Liegefläche mit einem (nichtgezeichneten) 60 Betthaupt zu versehen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist nur ein Lenker 13 vorgesehen, der an einem Ende über ein Lagerstück 14 am Bettgestell 1, am anderen Ende an der Liegefläche 2 an-65 gelenkt ist. Statt des zweiten Lenkers ist eine Führung 15 angeordnet, die mit dem Bettgestell 1 verschraubt ist. Ein von der Liegefläche 2 vorstehender Zapfen 16 greift in die Führung 15 ein.
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Eine Gasdruckfeder 8 ist einerseits an einem mit dem Bettgestell 1 verschraubten Lagerstück 17, anderseits an einer mit der Liegefläche 2 verbundenen Gabel 18 angelenkt. Die Gasdruckfeder drückt nach nur leichtem Anheben der Liegefläche 2 diese nach oben, wobei der Zapfen 16, bezogen auf die Zeichnung, von links unten nach rechts oben gleitet und so das Ende der Liegefläche von der Wand wegführt.
Bei der Beschreibung der beiden Ausführungsbeispiele wurde jeweils nur der an einer Seite des Liegemöbels angeordnete Beschlag beschrieben. Im Normalfall werden an beiden Seiten des Liegemöbels je ein solcher Beschlag angeordnet sein, der aber völlig gleich, nur spiegelbildlich ausgebildet ist.
Im Rahmen der Erfindung sind noch zahlreiche weitere Ausführungsvarianten möglich. Insbesondere können die Massverhältnisse den jeweiligen Gewichten bzw. Massen der zu hebenden Liegefläche angepasst werden.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- 634 97721. Springaufbeschlag an Liegemöbel, mit einem Lenker, der einerseits an einem Bettgestell, anderseits an einer Liegefläche angelenkt ist, sowie einer am Bettgestell angreifenden, die Hochklappung der Liegefläche unterstützenden Feder, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder als Druckfeder (8) ausgebildet ist und mit ihrem nicht am Bettgestell (1) angreifenden Ende an der Liegefläche (2) angreift, wobei der Lenker (3,13) an der Liegefläche (2) zwischen deren schwenkzentrumseitigem Ende und dem Angriifspunkt (18) der Druckfeder (8) angelenkt ist.
- 2. Springaufbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder als Gasdruckfeder (8) ausgebildet ist.5 3. Springaufbeschlag nach Anspruch 1 oder 2 mit einem weiteren kürzeren Lenker, der am schwenkzentrumseitigen Ende der Liegefläche und am Bettgestell angreift, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Lenker (3) annähernd in der Mitte zwischen den Anlenkstellen der Druckfeder (8) io und des kürzeren Lenkers (4) an der Liegefläche (2) angelenkt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT821077A AT350213B (de) | 1977-11-17 | 1977-11-17 | Springaufbeschlag fuer liegemoebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=3603496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1010778A CH634977A5 (en) | 1977-11-17 | 1978-09-28 | Spring fitting for beds |
Country Status (3)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US5638559A (en) * | 1995-05-24 | 1997-06-17 | Kvaerner Masa-Yards Oy | Berth arrangement |
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