CH635714A5 - Verfahren und schaltungsanordnung zum betreiben einer gluehlampe. - Google Patents

Verfahren und schaltungsanordnung zum betreiben einer gluehlampe. Download PDF

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CH635714A5
CH635714A5 CH11879A CH11879A CH635714A5 CH 635714 A5 CH635714 A5 CH 635714A5 CH 11879 A CH11879 A CH 11879A CH 11879 A CH11879 A CH 11879A CH 635714 A5 CH635714 A5 CH 635714A5
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lamp
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incandescent lamp
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operating
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Guenther Dr Ing Nelle
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Heidenhain Gmbh Dr Johannes
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    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • H05B39/04Controlling
    • H05B39/041Controlling the light-intensity of the source
    • H05B39/044Controlling the light-intensity of the source continuously
    • H05B39/045Controlling the light-intensity of the source continuously with high-frequency bridge converters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B20/00Energy efficient lighting technologies, e.g. halogen lamps or gas discharge lamps

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Description

635 714
2

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Betreiben einer Glühlampe mit einer Gleichspannung, insbesondere zur Beleuchtung für ein optoelektronisches Messsystem, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarität der an der Gleichspannung an der Lampe (7, 8) in bestimmten Zeitabständen wechselt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarität der Gleichspannung an der Lampe (7, 8) in konstanten Zeitabständen wechselt.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühlampe ( 1), im Diagonalzweig einer mit einer Gleichspannung (9,10) beaufschlagten Brückenschaltung (2) aus zwei Paaren komplementärer Transistoren (3,4,5,6) liegt, derart, dass die eine Elektrode (7) der Glühlampe ( 1 ) mit den Kollektoren des einen Paares von komplementären Transistoren (3,4) und die andere Elektrode (8) mit den Emittern des anderen Paares von komplementären Transistoren (5,6) verbunden sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Basen der Transistoren (3,4,5,6) mit Rechteckimpulsen beaufschlagt sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Taktfrequenz der Rechteckimpulse 50 bis 100 Hz beträgt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Glühlampe mit einer Gleichspannung, insbesondere zur Beleuchtung für ein optoelektronisches Messsystem.
Üblicherweise werden Lampen mit einer Gleichspannung oder einer sinusförmigen Wechselspannung betrieben. Untersuchungen haben aber ergeben, dass bei Betriebstemperaturen von Lampenwendeln unterhalb von 2700 K, wie z.B. bei fast allen Miniaturlampen, die erreichte Lebensdauer bei Betreiben der Lampen mit Gleichstrom wesentlich geringer als bei Betreiben mit Wechselstrom ist. Rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen von Wendeln haben gezeigt, dass bei Wechselstrombetrieb die Wendel keine oder nur eine geringfügige Facettenbildung auf der Aussenseite aufweist, während sich bei Gleichstrombetrieb eine ausgeprägte Facettenbildung an der Aussen-und Innenseite der Wendel zeigt. Dabei stehen die Facetten an der Innen- und Aussenseite nicht parallel zueinander, wodurch sich Einschnürungen ergeben, die sich offenbar zu tiefen Einkerbungen entwickeln, wodurch schliesslich die Wendel mechanisch schwach wird und abbricht. Es ist bekannt, aus diesem Grund Miniaturlampen mit einer sinusförmigen Wechselspannung zu betreiben.
In inkrementalen Messsystemen allerdings dürfen die Lampen nicht mit einer sinusförmigen Wechselspannung betrieben werden, weil infolge der dabei auftretenden, mit dem Auge nicht feststellbaren Helligkeitsschwankungen Modulationen der Messsignale auftreten, die zu Fehlsignalen führen.
Weiter ist es bekannt, Lampen zur Erhöhung der Lampenleistung ohne Beeinflussung der Lebensdauer bzw. zur Erhöhung der Lebensdauer bei gleicher Leistung impulsmässig zu beitreiben (DT-AS 1 589 223, DT-OS 1 539 453). Dabei steigen die Spannungen beispielsweise von Null auf einen bestimmten Wert V und fallen nach einer bestimmten Zeit wieder auf Null.
Ferner sind Verfahren zum Regeln und Stabilisieren des Lichtstromes bekannt, bei denen die Lampen mit Rechteckimpulsen regelbarer Breite betrieben werden (DT-OS 2 423 153, DT-OS 1 489 383, DT-PS 1 589 120).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Glühlampe, insbesondere zur Beleuchtung für ein optoelektronisches Messsystem anzugeben, bei denen die Lampe eine konstante Helligkeit bei erhöhter Lebensdauer aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Polarität der Gleichspannung an der Lampe in bestimmten Zeitabständen wechselt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch das erfindungsgemässe Verfahren mit einfachen Mitteln eine konstante Helligkeit einer Glühlampe erzielt wird, die bei optoelektronischen Messsystemen Modulationen der Messsignale und damit Fehlsignale ausschliesst. Gleichzeitig führt die Erhöhung der Lebensdauer der Lampe zu einer grösseren Wirtschaftlichkeit, da ein Auswechseln der Lampe nur noch selten nötig sein wird, so dass Fehlzeiten in der Produktion weiter verringert werden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens vorgesehen, bei der die Glühlampe im Diagonalzweig einer mit Gleichspannung beaufschlagten Brücke aus zwei Paaren komplementärer Transistoren liegt. Dabei sind die eine Elektrode der Glühlampe mit den Emittern des einen Paares von komplementären Transistoren und die andere Elektrode mit den Kollektoren des anderen Paares von komplementären Transistoren verbunden, wobei die Basen der Transistoren z.B. mit Recheck-timpulsen beaufschlagt sind. Diese Schaltungsanordnung weist den Vorteil eines geringen Schaltungsaufwandes auf.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen :
Figur 1 eine bevorzugte Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens und
Figur 2 eine schematische Darstellung eines optoelektronischen Messsystems.
In der vorgeschlagenen Schaltungsanordnung nach Figur 1 ist eine Glühlampe 1 im Diagonalzweig einer mit einer Gleichspannung beaufschlagten Brückenschaltung 2 aus zwei Paaren komplementärer Transistoren 3,4,5,6 vorgesehen. Dabei ist die eine Elektrode 7 der Glühlampe 1 mit den Kollektoren des einen Paares von komplementären Transistoren 3,4 und die andere Elektrode 8 mit den Emittern des anderen Paares von komplementären Transistoren 5,6 verbunden. Der positive Pol 9 der Gleichspannung ist mit dem Emitter des Transistors 3 und dem Kollektor des Transistors 5 und der negative Pol 10 mit dem Emitter des Transistors 4 und dem Kollektor des Transistors 6 verbunden. Weiter sind die Basen der Transistoren 3,4,5,6 mit Rechteckimpulsen eines nicht dargestellten Rechteckoszillators über einen Anschluss 11 beaufschlagt.
Diese bevorzugte Schaltungsanordnung bewirkt, dass ein Gleichstrom IL durch die Glümlampe 1 fliesst, der in bestimmten, vorzugsweise konstanten Zeitabständen seine Polarität wechselt, wobei die Taktfrquenz der Rechteckimpulse vorteilhaft 50 oder 100 Hz beträgt. Der Polaritätswechsel erfolgt dabei so schnell, dass die Helligkeit der Lampe infolge der Trägheit der Wendel konstant bleibt. Dadurch treten keine Modulationen der Messsignale bei optoelektronischen Messsystemen mehr auf, wodurch Fehlsignale ausgeschlosen sind. Gleichzeitig bewirkt diese Polaritätsumkehr eine Unterdrückung der Facettenausbildung, wodurch die Lebensdauer der Wendel wesentlich erhöht wird, da die bei Gleichstrombetrieb lebensdauerbestimmende Einschnürung vermieden wird, die schliesslich zum mechanischen Bruch führt.
Bei der schematischen Darstellung eines optoelektronischen Messsystems in Figur 2 fällt das Licht der Glühlampe 1 über einen Kondensator 21, einen Massstab 22 und eine Abtastplatte
23 auf Abtastfotoelemente 24. Bei der Bewegung des Massstabs 22 relativ zur Abtastplatte 23 erzeugen die Abtastfotoelemente
24 periodische Signale, die einer elektronischen Auswerteeinheit 25 und über einen Anschluss 26 einer nicht dargestellten Anzeigeeinheit zur Anzeige der Position eines zu messenden, nicht dargestellten Objekts zugeleitet werden. Dabei ist die Schaltungsanordnung nach Figur 1 zum erfindungsgemässen Betreiben der Glühlampe 1 in der Baueinheit 27 angeordnet.
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1 Blatt Zeichnungen
CH11879A 1978-02-04 1979-01-08 Verfahren und schaltungsanordnung zum betreiben einer gluehlampe. CH635714A5 (de)

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