CH635950A5 - Muenzspeicher. - Google Patents

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CH635950A5
CH635950A5 CH1195978A CH1195978A CH635950A5 CH 635950 A5 CH635950 A5 CH 635950A5 CH 1195978 A CH1195978 A CH 1195978A CH 1195978 A CH1195978 A CH 1195978A CH 635950 A5 CH635950 A5 CH 635950A5
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Guenther Hauenstein
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Sodeco Compteurs De Geneve
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
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Description

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PATENTANSPRÜCHE wobei nach einem elektrischen Startimpuls eine von einem
1. Münzspeicher bestehend aus einem Rechen mit neben- Steuernocken (27) beeinflussbare Selbsthalteschaltung j eweils einander angeordneten Fächern zur Aufnahme von je einer mit eine ganze Umdrehung des Steuernockens (27) bewirkt und ihren parallelen Flächen senkrecht stehenden Münze, einem dabei über das Malteserkreuz-Getriebe (26) immer einen vollen Zuführungs- und einem Austrittskanal sowie einer Antriebsein- 5 Teilungsschritt des Rechens (4; 15) auslöst.
richtung zur schrittweisen Bewegung des Rechens um je eine Teilung in einer Richtung für die Einnahme und in der entgegengesetzten Richtung für die Ausgabe der Münzen, dadurch
gekennzeichnet, dass der Münzspeicher zur Aufnahme verschiedener, in beliebiger Reihenfolge eingebbarer Münzen (11) io unterschiedlicher oder gleicher Grösse ausgebildet ist, wobei Die Erfindung bezieht sich auf einen Münzspeicher zur die Fächer (7) unten und oben frei durchgehend offen und nur Verwendung in Dienstleistungsautomaten nach dem Oberbe-an den im wesentlichen senkrecht stehenden Stirnseiten minde- griff des Patentanspruches 1.
stens zum Teil geschlossen sind und so je einen durchgehenden In Dienstleistungsautomaten müssen die eingegebenen Kanal bilden, welcher die Münzen (11) in freiem Fall auf- is Münzen vorerst gespeichert werden, bis der zu bezahlende nimmt und wieder abgibt, dass ferner ein feststehendes Gleit- Gesamtbetrag erreicht oder überschritten ist. Dazu ist bisher blech (13 ; 20) mit seiner Oberfläche parallel zur Bewegungs- für jede Münzsorte ein eigener Speicher verwendet worden, richtung des Rechens (4; 15) angeordnet ist, das die Ausgabeöff- was relativ aufwendig ist (DE-OS 1 574 177). Daneben sind aber nung des jeweils unter dem Zuführungskanal (12) liegenden auch Speicher bekannt, die wohl verschiedene Münzen aufneh-Faches (7a ; 18a) sowie die Ausgabeöffnungen aller bereits mit 20 men können, diese aber zugleich auch nach Grösse sortiert zur einer Münze (11) belegten Fächer (7) unten abdeckt, während Einkassierung leiten (CH-PS 588 745). Solange die Forderung mindestens die Ausgabeöffnung desj enigen Faches (7b ; 18b), nach sortierter Einkassierung nicht gestellt wird, sind solche das in der Rückgabe-Bewegungsrichtung neben dem unter dem Speicher zu aufwendig und auch zu langsam. Ferner besteht für Zuführungskanal (12) liegenden Fach (7a; 18a) liegt, unten die Anwendung solcher Speicher in Münzfernsprechern die offen bleibt. 25 Forderung nach einem möglichst kleinen Energieaufwand, der
2. Münzspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- bei den bisher bekannten Speichern noch zu gross war. zeichnet, dass der Rechen (4) aus parallel nebeneinander Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Münzangeordneten Wänden (6) besteht, die zwischen sich die Fächer Speicher zu schaffen, der schnell arbeitet, einfach und billig (7) bilden, wobei alle Wände (6) mit dem Boden (3) des Rechens herstellbar und mit geringem Energieaufwand zu betätigen ist. (4) über Laufrollen (5) an einer Laufschiene (2) einer Grund- 30 Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet, platte (1) aufgehängt sind, dass der Rechen (4) senkrecht zu den Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfin-parallelen Wänden (6) längs einer Geraden schrittweise ver- dung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : schiebbar ist und dass sich ferner das Gleitblech (13) längs die- Fig. 1 einen Aufriss,
ser Geraden über die ganze Speicherlänge des Rechens (4) Fig. 2 einen Seitenriss eines ersten Ausführungsbeispieles erstreckt und einseitig zwischen dem unter dem Zuführungska- 35 und die nal (12) befindlichen Fach (7a) und seinem in der Rückgabe- Fig. 3 und 4 einen Seitenriss bzw. einen Grundriss eines richtung benachbarten Fach (7b) endet. zweiten Beispieles.
3. Münzspeicher nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn- Gemäss den Fig. 1 und 2 ist bei einem ersten Beispiel auf zeichnet, dass der Rechen (4) für seinen Antrieb eine Zahn- einer senkrecht stehenden Grundplatte 1 eine waagrechte Laufstange (8) aufweist, in die ein Zahnritzel (9) eingreift. io schiene 2 befestigt, an welcher der Boden 3 eines Rechens 4 mit-
4. Münzspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- tels Laufrollen 5 aufgehängt ist. Der Rechen 4 besteht aus paral-zeichnet, dass der Rechen aus einem Speicherrad (15) besteht, lei nebeneinander angeordneten Wänden 6, die zwischen sich dessen Achse (16), die ein Antriebs-Zahnrad (17) trägt, senk- je ein Fach 7 bilden, wobei alle Wände 6 mit dem Boden 3 des recht steht, mit über seinem Umfang gleichmässig verteilten Rechens 4 verbunden sind. Der ganze Rechen 4 ist durch die radial angeordneten Fächern (18), deren Innenwände (19) senk- 45 beschriebene Aufhängung längs einer zu den Wänden 6 senkrecht und zueinander parallel liegen und wobei die Anzahl recht stehenden Geraden schrittweise verschiebbar. Zu diesem Fächer ( 18) um 1 grösser ist als die geforderte maximale Anzahl Zweck trägt der Boden 3 an seiner oberen Kante eine Zahn-der zu speichernden Münzen (12), und dass das Gleitblech eine stange 8, in die ein Zahnritzel 9 einer weiter unten beschriebe-dem Speicherrad (15) angepasste stillstehende Scheibe (20) ist, nen Antriebseinrichtung eingreift die einen mit dem in der Ausgabestellung befindlichen Fach 50 Die Fächer 7 sind unten und oben frei durchgehend offen (18b) fluchtenden Schlitz (21) aufweist, der gegenüber dem und ergeben so je einen durchgehenden Kanal, der nur an sei-Zuführungskanal (12) um eine Teilung in der Rückgabe-Dreh- nen im wesentlichen senkrecht stehenden Stirnseiten minde-richtung versetzt angeordnet ist. stens zum Teil geschlossen ist. Dazu sind die einen senkrechten
5. Münzspeicher nach Patentanspruch 4, dadurch gekenn- Stirnseiten der Wände 6 am Boden 3 befestigt und die anderen zeichnet, dass die Scheibe (20) der Boden eines das Speicherrad 55 mit einer Anschlussleiste 10 miteinander verbunden. Die obe-(15) umgebenden Gehäuses (22) ist, dessen Mantel (23) gleich- ren und unteren waagrechten Begrenzungskanten der Wände 6 zeitig die radial aussen liegenden, senkrecht stehenden Stirnsei- bilden für jedes der Fächer 7 eine Eingabe- bzw. eine Ausgabe-ten der Fächer (18) verschliesst, und dass ein zur Scheibe (20) Öffnung für je eine zu speichernde Münze 11, wie nachfolgend paralleles Deckblech (24) des Gehäuses (22) das Speicherrad beschrieben.
(15) gegen oben abdeckt und vom Zuführungskanal (12) durch- eo Der Rechen 4 ist in den Fig. 1 und 2 nach erfolgter Aufbrachen ist. nähme der ersten Münze 11 dargestellt. Das äusserste Fach 7a
6. Münzspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- des Rechens 4 befindet sich mit seiner Eingabeöffnung unterzeichnet, dass als Antriebseinrichtung für den Rechen (4 ; 15) halb eines Zuführungskanals 12, durch den die Münze 11 im ein von einem Elektromotor (25) angetriebenes Malteserkreuz- freien Fall in das Fach 7a gelangt ist und auf einem feststehen-Getriebe (26) dient, auf dessen Antriebsachse ein Zahnritzel (9) es den Gleitblech 13 aufsteht. Das an der Grundplatte 1 befestigte zum Bewegen des Rechens (4 ; 15) angeordnet ist, dass der Elek- Gleitblech 13 ist mit seiner Oberfläche, auf der die Münze 11 -tromotor (25) in einer Drehrichtung eine Speicher- und in der aufliegt, parallel zur Bewegungsrichtung des Rechens 4 anderen Drehrichtung eine Rückgabebewegung veranlasst, angeordnet und deckt die Ausgabeöffnung des jeweils unter
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dem Zuführungskanal 12 liegenden Faches 7a sowie die Ausgabeöffnungen aller bereits mit einer Münze 11 belegten Fächer 7 unten ab. Dazu erstreckt es sich gradlinig über die ganze Speicherlänge des Rechens 4. Das Gleitblech 13 endet zwischen dem unter dem Zuführungskanal 12 befindlichen Fach 7a und seinem in der Rückgabe-Bewegungsrichtung benachbarten Fach 7b. Es lässt die Ausgabeöffnung des benachbarten Faches 7b sowie die Ausgabeöffnungen aller folgenden Fächer 7 unten offen.
Unmittelbar neben dem erwähnten Ende des Gleitbleches 13 befindet sich eine Führung 14 zur Weiterleitung der aus dem Speicher ausgegebenen Münzen 11.
Im zweiten Beispiel nach den Fig. 3 und 4 besteht der Rechen zur Aufnahme der Münzen 11 aus einem Speicherrad 15. Dessen Achse 16 steht senkrecht und trägt ein Antriebs-Zahnrad 17. Das Speicherrad 15 besitzt über seinen Umfang gleichmässig verteilte, radial angeordnete Fächer 18, deren Innenwände 19 senkrecht und zueinander parallel liegen und deren Anzahl Fächer 18 um 1 grösser als die geforderte maximale Anzahl der zu speichernden Münzen 11 ist. Als Gleitblech dient eine dem Speicherrad 15 angepasste stillstehende Scheibe 20, die einen mit dem in der Ausgabestellung befindlichen Fach 18b fluchtenden Schlitz 21 aufweist, der gegenüber dem Zuführungskanal 12 um eine Teilung in der Rückgabe-Drehrichtung versetzt angeordnet ist. Der Schlitz 21 dient zur Rückgabe der Münzen 11 in eine Führung 14.
Zum Schutz des Speicherrades 15 ist es zweckmässig, dieses in ein Gehäuse 22 einzubauen, dessen Boden die als Gleitblech für die gespeicherten Münzen 11 dienende Scheibe 20 ist. Èin Mantel 23 des Gehäuses 22 bildet gleichzeitig den Abschluss gegen aussen für die radial aussen liegenden, senkrecht stehenden Stirnseiten der Fächer 18. Ein zu der Scheibe 20 paralleles Deckblech 24 des Gehäuses 22 deckt das Speicherrad 15 gegen oben ab. Es wird einzig vom Zuführungskanal 12 für die Münzen 11 durchbrochen.
In beiden vorangehend beschriebenen Beispielen dient für den Antrieb des Rechens 4 bzw. des Speicherrades 15 ein von einem Elektromotor 25 angetriebenes Malteserkreuz-Getriebe 26, auf dessen Abtriebsachse das Zahnritzel 9 zur Bewegung des Rechens 4 bzw. 15 angeordnet ist. Im Beispiel der Fig. 1 und 2 greift das Zahnritzel 9 in die Zahnstange 8 ein, während es im Beispiel der Fig. 3 und 4 mit dem Antriebs-Zahnrad 17 des Speicherrades 15 in Eingriff steht. Der Elektromotor 25 bewirkt in seiner einen Drehrichtung eine Speicher- und in der anderen io
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Drehrichtung eine Rückgabebewegung, wozu er einen das Malteserkreuz-Getriebe 26 weiterschaltenden Steuernocken 27 antreibt. Jeder elektrische Startimpuls für den Elektromotor 25 bewirkt über eine Selbsthalteschaltung mit einem vom Steuernocken 27 betätigten, in den Figuren nicht dargestellten Kontakt je eine volle Umdrehung des Steuernockens 27 und dadurch immer einen vollen Teilungsschritt des Rechens 4 bzw. des Speicherrades 15.
Die beschriebenen Münzspeicher arbeiten wie folgt:
Bevor eine Münze 11 angenommen wird, macht der Rechen 4 bzw. das Speicherrad 15 einen Schritt in Richtung Speichern. Die einfallende Münze 11 wird vom Gleitblech 13 bzw. der Scheibe 20 gestoppt und bleibt in ihrem Fach 7a stehen. Die Fächer 7 sind nach der grössten zu speichernden Münze dimensioniert. Eine kleinere Münze stellt sich etwas schräg, wie dies in der Fig. 1 angedeutet ist. Jede weitere zu speichernde Münze 11 bewirkt eine Bewegung des Rechens 4 bzw. des Speicherrades 15 in der Richtung Speichern, wobei die bereits eingespeicherten Münzen seitwärts verschoben werden.
Sobald ein Rückgabe-Befehl erteilt wird, bewegt sich der Rechen 4 bzw. das Speicherrad 15 in entgegengesetzter Richtung. Die Münzen werden über das Ende des Gleitbleches 13 beziehungsweise über den Schlitz 21 gestossen und verlassen in freiem Fall und in umgekehrter Reihenfolge als bei der Eingabe den Speicher.
Die beschriebenen Speicher kommen mit einer viel kleineren Betätigungsenergie-Menge aus als bekannte Speicher.
Durch die Verwendung eines Malteserkreuz-Getriebes bleibt auch der Anlaufstromstoss des Elektromotors niedrig, denn dieser kann ohne Last anlaufen, um erst bei voller Drehzahl den Schaltschritt auszuführen.
Auch die Beschleunigungskräfte bleiben kleiner als bei bekannten Speichern, und trotzdem ist eine sehr schnelle Münzausgabe möglich, denn die Münzen müssen nicht rollen, sondern sie fallen frei aus dem Speicher. Durch die wenigstens zum Teil schräg in ihrem Fach liegenden Münzen müssen bei der Schrittbewegung nicht alle Münzen gleichzeitig beschleunigt werden. Die einen werden ihrer Lage entsprechend etwas früher als die anderen angestossen, was eine kleinere Beschleunigungskraft benötigt. Der Energiebedarf der ersten Ausführung mit linearem Speicher ist gegenüber der zweiten Ausführung mit dem Rundspeicher noch günstiger. Der Rundspeicher ermöglicht jedoch bei gleicher Speicherkapazität kleinere Aus-senabmessungen.
2 Blatt Zeichnungen
CH1195978A 1978-11-22 1978-11-22 Muenzspeicher. CH635950A5 (de)

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