CH636018A5 - Plane for refinishing the track groove of skis. - Google Patents

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CH636018A5
CH636018A5 CH91479A CH91479A CH636018A5 CH 636018 A5 CH636018 A5 CH 636018A5 CH 91479 A CH91479 A CH 91479A CH 91479 A CH91479 A CH 91479A CH 636018 A5 CH636018 A5 CH 636018A5
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planer
knife shaft
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Dietmar Kasubke
Wilhelm Trefz
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Dietmar Kasubke
Wilhelm Trefz
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/04Accessories for skiing or snowboarding for treating skis or snowboards
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/14Apparatus for repairing damaged skis or snowboards

Landscapes

  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description


  
 

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   PATENTANSPRÜCHE
1. Hobel zum Nacharbeiten der in die Lauffläche von Skiern eingearbeiteten Spurrille, mit einem eine Hobelsohle und wenigstens einen Griff aufweisenden Führungskörper, mit an dessen Längsseiten angeordneten und sich an den Skiseitenkanten abstützenden Führungselementen und mit mindestens einem aus der Hobelsohle heraustretenden Messer, gekennzeichnet durch eine sich mit der Achse (16) quer zur Längsrichtung der Hobelsohle (12, 12') erstreckende, motorgetriebene Messerwelle (14), durch mindestens zwei an der Messerwelle (14) einander diametral gegenüberliegend angeordnete Hobelmesser (58, 60) und durch eine Einstellvorrichtung (68, 70) zum Einstellen der Hobelmesser auf die Breite der nachzuarbeitenden Spurrille durch Verstellen parallel zur Achse (16) der Messerwelle (14).



   2. Hobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerwelle (14) ungefähr im mittleren Bereich der Hobelsohle (12, 12') angeordnet und die Hobeltiefe veränderbar ist.



   3. Hobel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Hobeltiefe eines der beiden durch die Messerwelle (14) voneinander getrennten Teilstücke der Hobelsohle, vorzugsweise das, in Hobelrichtung gesehen, vor der Messerwelle (14) liegende Sohlenteilstück (12'), parallel zur Messerwellenachse (16) höhenverstellbar ist.



   4. Hobel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das höhenverstellbare Teilstück (12') der Hobelsohle am Führungskörper (10) entlang einer zur Hobelsohle (12) schiefen Ebene (28) verstellbar ist.



   5. Hobel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Einstellskala (78 bzw.



  78') zur Einstellung der Hobelmesser (58, 60).



   6. Hobel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem der beiden Teilstücke der Hobelsohle (12, 12'), der Messerwelle (14) benachbart, zwei symmetrisch zur Quermitte der Hobelsohle angeordnete Einstellskalen (78, 80   bzw. 78',    80') vorgesehen sind, und dass eine Orientierungsmarke der Hobelmesser (58, 60) durch die aus der Hobelsohle herausragende, zur Formung der Spurrille dienende Messernase (74 bzw. 74') gebildet ist.



   7. Hobel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellskalen (78, 80 bzw. 78', 80') auf einem vertieft liegenden Flächenteil (84 bzw. 84') des betreffenden Teilstücks der Hobelsohle (12, 12') angeordnet sind.



   8. Hobel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellskalen (78, 80 bzw. 78', 80') an einer zur Achse (16) der Messerwelle (14) parallelen Kante (76 bzw.



  76') der Hobelsohlenteilstücke (12, 12') angeordnet sind.



   9. Hobel nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine zur Achse (16) der Messerwelle (14) symmetrische Anordnung von Einstellskalen (78, 80 bzw. 78', 80') an den einander benachbarten, zur Messerwellenachse (16) parallelen Kanten (76, 76') der Hobelsohlenteilstücke.



   10. Hobel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Führungselemente der Hobelsohle (12, 12') durch seitlich am Führungskörper (10) paarweise und im Abstand voneinander vorgesehene Führungsrollen (32, 34 bzw. 32', 34') gebildet sind, wobei die einander gegenüberliegenden Führungsrollen (32, 32', 34, 34') gemeinsam quer zur Längsrichtung der Hobelsohle (12, 12') verstellbar und mittels einer Speicherkraft ständig an die Skiseitenkanten (46, 48) anpressbar sind.



   Die Erfindung betrifft einen Hobel zum Nacharbeiten der in die Lauffläche von Skiern eingearbeiteten Spurrille, mit einem eine Hobelsohle und wenigstens einen Griff auf weisenden Führungskörper, mit an dessen Längsseiten angeordneten und sich an den Skiseitenkanten abstützenden Führungselementen und mit mindestens einem aus der Hobelsohle heraustretenden Hobelmesser.



   Beim Behandeln der Lauffläche von Skiern mit Wachs ist nicht zu vermeiden, dass auch in die Spurrille der Laufflächen Wachsrückstände gelangen.



   Nach mehrmals erfolgter Wachsbehandlung von Skiern sammelt sich Wachs in den Spurrillen an, das sich zusammen mit Schmutz in die Spurrillen einlagert und diese verstopft, was den Lauf der Skier erheblich beeinträchtigt. Ausserdem werden die Kanten der Spurrillen z. B. durch Auflaufen auf Steine beschädigt. Diese Umstände führen dazu, dass die Spurrillen von Skiern von Zeit zu Zeit gesäubert und in einem Fachgeschäft nachgearbeitet werden müssen.



   Für dieses Nacharbeiten bedient man sich Hobel der eingangs beschriebenen Art.



   Diese bekannten Hobel sind manuell auf der Gleitfläche der Skier entlangzuführen. Im mittleren Bereich der Hobelsohle ihres Führungskörpers ist ein Hobelmesser eingesetzt, dessen Breite der Spurrille entspricht.



   Zu beiden Seiten des Führungskörpers sind Führungselemente in Form von Führungsrollen angeordnet, die eine reibungsarme Führung des Hobels zu beiden Seiten des Skis ermöglichen, wobei sich diese Führungsrollen auf die entsprechende Breite des Skis einstellen lassen.



   Das Nacharbeiten der Spurrillen von Skiern mit derartigen Hobeln erfordert einen erheblichen Kraftaufwand, wenn man berücksichtigt, dass in manchen Betrieben die diese Arbeiten ausführenden Personen einen vollen Arbeitstag mit solchen Hobeln arbeiten müssen.



   Da die Rillenbreite bei Skiern unterschiedlich ist, muss hierbei vor jeder Nachbearbeitung geprüft werden, ob die Breite des in den Hobel eingesetzten Hobelmessers der Breite der nachzuarbeitenden Spurrille entspricht. Trifft dies nicht zu, muss zunächst ein Messerwechsel vorgenommen werden.



   Schliesslich ergeben sich bei der Hobelbearbeitung im Bereich des nach oben gebogenen Skivorderendes insofern Schwierigkeiten, als dort die Hobelsohle nicht mehr ganzflächig mit der   Skigleitfläche    in Berührung gehalten werden kann und dadurch eine gleichmässige Hobel- und saubere Rillenführung kaum möglich ist.



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, einen Hobel anzugeben, durch den die vorstehend geschilderten Nachteile und Schwierigkeiten vermieden werden und mit dessen Hilfe das Nacharbeiten von Spurrillen jeder gängigen Breite ohne Messerwechsel möglich ist.



   Zur Lösung dieser Aufgabe bedient sich die Erfindung eines Hobels der eingangs beschriebenen Art, der erfindungsgemäss gekennzeichnet ist durch eine sich mit der Achse quer zur Längsrichtung der Hobelsohle erstreckenden, motorgetriebenen Messerwelle, durch mindestens zwei an der Messerwelle einander diametral gegenüberliegend angeordnete Hobelmesser und durch eine Einstellvornchtung zum Einstellen der Hobelmesser auf die Breite der nachzuar  



  beitenden Spurrille durch Verstellung parallel zur Achse der Messerwelle.



   Bei diesem Hobel wird man die Breite der Hobelmesser derart wählen, dass sie der minimalsten Breite von Spurrillen entspricht. Diese Breite beträgt üblicherweise 6 mm, während die grösste Breite üblicherweise 9 mm beträgt. Ist deshalb z. B. eine Spurrille mit 6 mm Breite nachzuarbeiten, so werden mit Hilfe der Einstellvorrichtung beide Hobelmesser relativ zueinander derart eingestellt, dass sich deren Seitenkanten in gleichen Ebenen befinden. Sind breitere Spurrillen auszuhobeln, so sind die Hobelmesser in einander entgegengesetzten Richtungen so zu verstellen, dass der Abstand der beiden senkrecht zur Rotationsachse der Messerwelle liegenden Ebenen, in denen sich jeweils eine Seitenkante der beiden Hobelmesser befindet, der Breite der betreffenden Spurrille entspricht.

  Somit lassen sich Spurrillen mit unterschiedlichsten Breiten mit den gleichen Hobelmessern nacharbeiten, wobei die hierzu gegebenenfalls notwendig werdende Messerverstellung einfach und schnell und vor allen Dingen massgenau vorgenommen werden kann.



   Die rotierenden Messer gewährleisten hierbei höchste Oberflächengüte nachgearbeiteter Spurrillen, wobei sich diese Arbeiten ohne Krafaufwand in einem Bruchteil der Zeit durchführen lassen, die beim üblichen manuellen Aushobeln erforderlich ist.



   Die massgenaue Einstellung der Hobelmesser lässt sich in einfacher Weise mittels wenigstens einer Einstellskala bewerkstelligen, wobei vorteilhaft die Hobelmesser mit einer Art   Orientierungsmarke    ausgestattet sind.



   In weiterer, günstiger Ausgestaltung der Erfindung ist die Messerwelle ungefähr im mittleren Bereich der Hobelsohle angeordnet, so dass eine stabile Auflage des Hobelführungskörpers gewährleistet ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Hobeltiefe veränderbar, wozu eines der beiden durch die Messerwelle voneinander getrennten Teilstükke der Hobelsohle, vorzugsweise das in   Hobelrichtung    gesehen, vor der Messerwelle liegende Sohlenteilstück, parallel zur Messerwellenachse höhenverstellbar ist. Diese höhenverstellbare Anordnung des einen Sohlenteilstückes lässt sich in besonders günstiger Weise dadurch bewerkstelligen, dass es am Führungskörper entlang einer zur Hobelsohle schiefen Ebene verstellbar ist.



   Was die vorstehend erwähnte Einstellskala zur Einstellung der Hobelmesser auf die entsprechende   Spurrillenbreite    betrifft, ergibt sich eine vorteilhafte Konstruktion, wenn an mindestens einem der beiden Teilstücke der Hobelsohle, der Messerwelle benachbart, zwei symmetrisch zur Quermitte der Hobelsohle angeordnete Einstellskalen vorgesehen sind, wobei die Orientierungsmarke der Hobelmesser durch die aus der Hobelsohle herausragende, zur Formung der Spurrille dienende Messernase gebildet ist.



   Dabei ist es zweckmässig, die Einstellskalen auf einen vertieftliegenden Flächenteil des betreffenden Teilstückes der Hobelsohle anzuordnen, um Beschädigungen derselben durch das Entlangführen der Hobelsohle auf der Gleitfläche von Skiern zu vermeiden.



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der sich anschliessenden Beschreibung eines in der Zeichnung gezeigten, bevorzugten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Hobels und/oder in den Schutzansprüchen erläutert.



  In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Hobels,
Fig. 2 eine Untersicht des Hobels, im grösseren Massstab als Fig. 1,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch den Führungskörper des Hobels entlang der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht der Messerwelle, in Richtung des Pfeiles A der Fig. 1 gesehen, in grösserem Massstab als   Fig. 1,       Fig.5    einen Querschnitt durch die Messerwelle.



   Der in Fig. 1 gezeigte Hobel weist einen als Ganzes mit 10 bezeichneten Führungskörper auf, dessen Unterseite eine Hobelsohle 12 bildet. Diese ist rechteckförmig, und ihre Breite entspricht ungefähr der Breite des Skis. Ungefähr in der Längsmitte des Führungskörpers 10 ist eine als Ganzes mit 14 bezeichnete Messerwelle gelagert, deren Achse 16 quer zur Längsrichtung der Hobelsohle 12 gerichtet und im Führungskörper derart angeordnet ist, dass die Hobelsohle 12 die Messerwelle etwa tangiert. 18 bezeichnet einen auf dem Führungskörper fest angeordneten Elektromotor zum Antrieb der Messerwelle, während 20 einen z. B. an dessen Gehäuse angeformten Handgriff zur Handhabung des Hobels bezeichnet. In diesen Handgriff ist auch ein nicht näher gezeigter elektrischer Schalter zum Ein- und Ausschalten des Elektromotors eingebaut, der mittels eines Druckknopfes 22 betätigbar ist.

  In den Handgriff ist auch ein Elektrokabel 24 zugeführt.



   Wie aus Fig. 1 deutlich zu ersehen ist, befindet sich das, in Hobelrichtung gesehen, vor der Messerwelle 14 liegende Teilstück 12' der Hobelsohle an einem Verstellkörper 26, der an einem vorderen oberen Teilstück 10' des Führungskörpers entlang einer schiefen Ebene 28, die sich, in Hobelrichtung gesehen, von hinten unten nach vorne oben erstreckt, verstellbar und feststellbar, wobei ein an der Oberseite des Führungskörperteilstücks 10' vorgesehener Drehgriff 30 dazu dient, den Verstellkörper 26 am Führungskörper in einer gewünschten Stellung festzustellen.



   Durch Verschieben des Verstellkörpers 26 entlang der schiefen Ebene 28 lässt sich zur Veränderung der Hobeltiefe das Teilstück 12' der Hobelsohle relativ zu deren anderem Teilstück in der Höhe parallel verstellen.



   An den beiden Längsseiten des Führungskörpers 10 befindet sich jeweils ein Paar von Führungsrollen 32, 34 bzw.



  32', 34', wobei sich jeweils eine Führungsrolle zu beiden Seiten der Messerrille 14 befindet. Die Führungsrollen sind in senkrecht zur Hobelsohle angeordneten Achsen drehbar, wobei die an den einander gegenüberliegenden Längsseiten zugeordneten Führungsrollen 32, 32' bzw. 34, 34' jeweils an einer Tragstange 36 bzw. 38 gelagert sind, die den Führungskörper bzw. den Verstellkörper 26 in geringem Abstand oberhalb der Hobelsohle zu dieser parallel und axial verschiebbar angeordnet sind. Die einander zugeordneten Paare von Tragstangen 36, 38 sind an den Enden der Hebelarme eines doppelarmigen Hebels 40 angelenkt, der um eine Schwenkachse 42 gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 44 verschwenkbar ist, die an der einen Tragstange und am Führungskörper bzw. Verstellkörper verankert ist.

  Diese Anordnung stellt sicher, dass die Führungsrollen ständig unter Druck an den Längsseiten 46, 48 eines in Fig. 2 strichpunktiert eingezeichneten Skis 50 unter Druck anliegen.

 

   Aufgrund der Axialverstellbarkeit der Tragstangen 36, 38 lässt sich der Abstand der Führungsrollen jeder gängigen Skibreite anpassen, wobei durch Herausziehen der einen Tragstange zwangsläufig die die gegenüberliegende Führungsrolle tragende Tragstange um den gleichen Betrag aus dem Führungskörper bzw. dessen Verstellkörper herausbewegt wird.



   52 bezeichnet eine um eine Schwenkachse 54 verschwenkbare Abdeckklappe zum Abdecken einer seitlichen Öffnung 56 des Führungskörpers für den Zugang zur einen Stirnseite der Messerwelle 14. In Fig.   list    die Abdeckklappe in hochgeklappter Stellung gezeigt.



   Wie Fig. 1 deutlich zeigt, trägt die Messerwelle zwei Hobelmesser 58, 60, die, einander diametral gegenüberliegend,  in jeweils einer Aufnahmenut 62 bzw. 62' eingesetzt sind, deren Weite, in radialer Richtung nach aussen gesehen, abnimmt. In diesen Aufnahmenuten sind die Hobelmesser, deren Länge im wesentlichen der axialen Länge der Messerwelle entspricht, jeweils mittels einer Klemmleiste 64 bzw. 64' in üblicher Weise durch Anpressen an die eine Nutwand 66 bzw. 66' gehalten.



   Die Anordnung der Klemmleisten und die Befestigung der Hobelmesser ist aus Fig. 5 im einzelnen zu ersehen. Die Klemmleisten 64 bzw. 64' sind mittels in die Messerwelle senkrecht zu deren Achse eingeschraubten Druckschrauben 68 unter Druck an die Hobelmesser anlegbar, während die letzteren mittels in die Messerwelle eingeschraubten Einstellschrauben 70, die sich an einer Schulter 72 der Hobelmesser abstützen, parallel zur Messerwellenachse einstellbar sind.



   Die Hobelmesser weisen in der Mitte jeweils eine Messernase 74 bzw. 74' auf. Diese Messernasen ragen über den Umfang der Messerwelle hinaus und tauchen bei der Rotation der letzteren aus der Ebene der Hobelsohle 12 heraus, um eine Spurrille in die Lauffläche von Skiern ein- bzw. vorhandene Spurrillen nachzuarbeiten.



   Die Breite a der Messernasen entspricht hierbei der üblichen kleinsten Breite von Spurrillen, so dass, wenn Spurrillen mit der üblichen Minimalbreite von 6 mm nachzuarbeiten sind, die beiden Hobelmesser so zueinander einzustellen sind, dass deren Stirnkanten sich in einer gemeinsamen Ebene und die Hobelmesser zwischen der Längsmitte der Messerwelle befinden.



   Die Hobelsohle 12 und deren Teilstück 12' schliessen auf der Seite der Messerwelle mit einer Kante 76 bzw. 76' ab, die zueinander und zur Achse der Messerwelle parallel sind. Jeder dieser Kanten sind zwei Skalen 78, 80   bzw. 78',    80' zugeordnet, und zwar sind diese symmetrisch zur Längsmitte dieser Kanten so vorgesehen, dass die beiden inneren, einander benachbarten Skalenstriche der Breite der Messernasen 74, 74' entsprechen. Diese Breite entspricht wiederum der üblichen geringsten Breite von Spurrillen. Die beiden äusseren Skalenstriche befinden sich in einem gegenseitigen Abstand b, der der üblichen Maximalbreite von Spurrillen entspricht, die 9 mm beträgt.



   Stellt sich bei der Bearbeitung eines Skis heraus, dass die Spurrille eine grössere Breite als 6 mm besitzt, so sind die beiden Hobelmesser durch Lösen der Klemmleiste 64 bzw.



  64' in den Aufnahmenuten der Messerwelle zu lösen und in zueinander entgegengesetzten Richtungen anhand der Doppelskalen 78, 80 um gleiche Beträge so lange zu verstellen, bis die zueinander entgegengesetztliegenden Seitenkanten 82, 82' der Messernasen sich in senkrecht zur Messerwellenachse liegenden Ebenen befinden, deren gegenseitiger Abstand der Breite der betreffenden Spurrille entspricht.



   Die Doppelskalen 78, 80 bzw. 78', 80' sind in einen vertieftliegenden Flächenteil 84, 84' der Hobelsohle 12 bzw. deren Teilstück 12' eingearbeitet, wodurch die Skalen vor Abnutzung geschützt sind.



   Die Doppelskalen bilden einen Bestandteil einer Einstellvorrichtung, mit deren Hilfe die Hobelmesser auf eine notwendige Rillenbreite einstellbar sind. Die Einstellvorrichtung kann auch noch, insbesondere an der Stirnseite der Messerwelle bzw. an den Klemmleisten 64 bzw. 64' und insbesondere an deren Stirnseite angeordnete Einstellmittel aufweisen, mit deren Hilfe die Hobelmesser nach Lösen in den Aufnahmenuten, beispielsweise durch Drehen eines Stellgliedes, in zueinander entgegengesetzter Richtung definiert verstellbar sind. Solche Einstellmittel können z.B. Schrauben sein, die mit einem Umfangsbund formschlüssig in eine entsprechende Ausnehmung an der benachbarten Flachseite der Hobelmesser eingreifen und diese bei einer Axialverstellung zwangsläufig in die gleiche Richtung mitnehmen.

 

   Wenn bei dem Hobel das Hobelmesser anstelle einer Messernase eine sich über die gesamte Länge der Hobelmesser erstreckende Messerschneide aufweist, lässt sich mit Hilfe eines derartigen Hobels die Gleitfläche von Skiern nach entsprechender Abnutzung vorteilhaft nacharbeiten. Dabei kann die Messerwelle eines Hobels auch mit beiden Arten von Hobelmessern ausgestattet sein, wobei die gleichartigen Hobelmesser, die nicht benötigt werden, in die Messerwelle versenkt werden können. In diesem Falle können mit dem gleichen Hobel sowohl die Laufflächen als auch die Spurrillen von Skiern nachgearbeitet werden. 

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Hobel zum Nacharbeiten der in die Lauffläche von Skiern eingearbeiteten Spurrille, mit einem eine Hobelsohle und wenigstens einen Griff aufweisenden Führungskörper, mit an dessen Längsseiten angeordneten und sich an den Skiseitenkanten abstützenden Führungselementen und mit mindestens einem aus der Hobelsohle heraustretenden Messer, gekennzeichnet durch eine sich mit der Achse (16) quer zur Längsrichtung der Hobelsohle (12, 12') erstreckende, motorgetriebene Messerwelle (14), durch mindestens zwei an der Messerwelle (14) einander diametral gegenüberliegend angeordnete Hobelmesser (58, 60) und durch eine Einstellvorrichtung (68, 70) zum Einstellen der Hobelmesser auf die Breite der nachzuarbeitenden Spurrille durch Verstellen parallel zur Achse (16) der Messerwelle (14).
  2. 2. Hobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerwelle (14) ungefähr im mittleren Bereich der Hobelsohle (12, 12') angeordnet und die Hobeltiefe veränderbar ist.
  3. 3. Hobel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Hobeltiefe eines der beiden durch die Messerwelle (14) voneinander getrennten Teilstücke der Hobelsohle, vorzugsweise das, in Hobelrichtung gesehen, vor der Messerwelle (14) liegende Sohlenteilstück (12'), parallel zur Messerwellenachse (16) höhenverstellbar ist.
  4. 4. Hobel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das höhenverstellbare Teilstück (12') der Hobelsohle am Führungskörper (10) entlang einer zur Hobelsohle (12) schiefen Ebene (28) verstellbar ist.
  5. 5. Hobel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Einstellskala (78 bzw.
    78') zur Einstellung der Hobelmesser (58, 60).
  6. 6. Hobel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem der beiden Teilstücke der Hobelsohle (12, 12'), der Messerwelle (14) benachbart, zwei symmetrisch zur Quermitte der Hobelsohle angeordnete Einstellskalen (78, 80 bzw. 78', 80') vorgesehen sind, und dass eine Orientierungsmarke der Hobelmesser (58, 60) durch die aus der Hobelsohle herausragende, zur Formung der Spurrille dienende Messernase (74 bzw. 74') gebildet ist.
  7. 7. Hobel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellskalen (78, 80 bzw. 78', 80') auf einem vertieft liegenden Flächenteil (84 bzw. 84') des betreffenden Teilstücks der Hobelsohle (12, 12') angeordnet sind.
  8. 8. Hobel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellskalen (78, 80 bzw. 78', 80') an einer zur Achse (16) der Messerwelle (14) parallelen Kante (76 bzw.
    76') der Hobelsohlenteilstücke (12, 12') angeordnet sind.
  9. 9. Hobel nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine zur Achse (16) der Messerwelle (14) symmetrische Anordnung von Einstellskalen (78, 80 bzw. 78', 80') an den einander benachbarten, zur Messerwellenachse (16) parallelen Kanten (76, 76') der Hobelsohlenteilstücke.
  10. 10. Hobel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Führungselemente der Hobelsohle (12, 12') durch seitlich am Führungskörper (10) paarweise und im Abstand voneinander vorgesehene Führungsrollen (32, 34 bzw. 32', 34') gebildet sind, wobei die einander gegenüberliegenden Führungsrollen (32, 32', 34, 34') gemeinsam quer zur Längsrichtung der Hobelsohle (12, 12') verstellbar und mittels einer Speicherkraft ständig an die Skiseitenkanten (46, 48) anpressbar sind.
    Die Erfindung betrifft einen Hobel zum Nacharbeiten der in die Lauffläche von Skiern eingearbeiteten Spurrille, mit einem eine Hobelsohle und wenigstens einen Griff auf weisenden Führungskörper, mit an dessen Längsseiten angeordneten und sich an den Skiseitenkanten abstützenden Führungselementen und mit mindestens einem aus der Hobelsohle heraustretenden Hobelmesser.
    Beim Behandeln der Lauffläche von Skiern mit Wachs ist nicht zu vermeiden, dass auch in die Spurrille der Laufflächen Wachsrückstände gelangen.
    Nach mehrmals erfolgter Wachsbehandlung von Skiern sammelt sich Wachs in den Spurrillen an, das sich zusammen mit Schmutz in die Spurrillen einlagert und diese verstopft, was den Lauf der Skier erheblich beeinträchtigt. Ausserdem werden die Kanten der Spurrillen z. B. durch Auflaufen auf Steine beschädigt. Diese Umstände führen dazu, dass die Spurrillen von Skiern von Zeit zu Zeit gesäubert und in einem Fachgeschäft nachgearbeitet werden müssen.
    Für dieses Nacharbeiten bedient man sich Hobel der eingangs beschriebenen Art.
    Diese bekannten Hobel sind manuell auf der Gleitfläche der Skier entlangzuführen. Im mittleren Bereich der Hobelsohle ihres Führungskörpers ist ein Hobelmesser eingesetzt, dessen Breite der Spurrille entspricht.
    Zu beiden Seiten des Führungskörpers sind Führungselemente in Form von Führungsrollen angeordnet, die eine reibungsarme Führung des Hobels zu beiden Seiten des Skis ermöglichen, wobei sich diese Führungsrollen auf die entsprechende Breite des Skis einstellen lassen.
    Das Nacharbeiten der Spurrillen von Skiern mit derartigen Hobeln erfordert einen erheblichen Kraftaufwand, wenn man berücksichtigt, dass in manchen Betrieben die diese Arbeiten ausführenden Personen einen vollen Arbeitstag mit solchen Hobeln arbeiten müssen.
    Da die Rillenbreite bei Skiern unterschiedlich ist, muss hierbei vor jeder Nachbearbeitung geprüft werden, ob die Breite des in den Hobel eingesetzten Hobelmessers der Breite der nachzuarbeitenden Spurrille entspricht. Trifft dies nicht zu, muss zunächst ein Messerwechsel vorgenommen werden.
    Schliesslich ergeben sich bei der Hobelbearbeitung im Bereich des nach oben gebogenen Skivorderendes insofern Schwierigkeiten, als dort die Hobelsohle nicht mehr ganzflächig mit der Skigleitfläche in Berührung gehalten werden kann und dadurch eine gleichmässige Hobel- und saubere Rillenführung kaum möglich ist.
    Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, einen Hobel anzugeben, durch den die vorstehend geschilderten Nachteile und Schwierigkeiten vermieden werden und mit dessen Hilfe das Nacharbeiten von Spurrillen jeder gängigen Breite ohne Messerwechsel möglich ist.
    Zur Lösung dieser Aufgabe bedient sich die Erfindung eines Hobels der eingangs beschriebenen Art, der erfindungsgemäss gekennzeichnet ist durch eine sich mit der Achse quer zur Längsrichtung der Hobelsohle erstreckenden, motorgetriebenen Messerwelle, durch mindestens zwei an der Messerwelle einander diametral gegenüberliegend angeordnete Hobelmesser und durch eine Einstellvornchtung zum Einstellen der Hobelmesser auf die Breite der nachzuar **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH91479A 1978-02-15 1979-01-31 Plane for refinishing the track groove of skis. CH636018A5 (en)

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