CH636121A5 - Metall-ionen-, phosphat- und enzym-freies reiniger-konzentrat. - Google Patents

Metall-ionen-, phosphat- und enzym-freies reiniger-konzentrat. Download PDF

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CH636121A5
CH636121A5 CH347177A CH347177A CH636121A5 CH 636121 A5 CH636121 A5 CH 636121A5 CH 347177 A CH347177 A CH 347177A CH 347177 A CH347177 A CH 347177A CH 636121 A5 CH636121 A5 CH 636121A5
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Schaefer Chemisches Inst Ag
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Metall-Ionen-, Phosphat* und Enzym-freies Reiniger-Konzentrat auf der Basis io-nogener und nichtionogener Tenside, nachstehend definierter Salze als vorzugsweise amphoter dissoziierende Hilfsmittel sowie von Lösungsmitteln, vorzugsweise weitestgehend wasserlöslicher aprotischer Lösungsmittel, und von nachstehend definierten Lösungsvermittlern.
Die Entfernung von Rückstanden biologischen Materials, wie zum Beispiel solche aus Blut, Seren, Zellkulturen, Bakterienrasen usw., bereiten bei angeschmutzten Oberflächen von Gläsern, Kunststoff-Küvetten, Schlauchsystemen und Innen-Behältern von Geräten für die labordiagnostische Analyse besondere Schwierigkeiten.
Die zunehmende Automatisierung labordiagnostischer Verfahren macht den nach jeder Bestimmung notwendig werdenden Reinigungs-Prozess zu einem wesentlichen Bestandteil für eine zuverlässige Funktion der Analysen-Systeme, weshalb besonders hohe Forderungen an die zuverlässige Wirkungsweise solcher Spezial-Reiniger zu stellen sind.
Eingetrocknetes, biologisches Material, bei welchem vor allem durch Denaturierungs-Vorgänge in verstärktem Umfange vernetzte Eiweisse mit schlechter Löslichkeit in Wasser und Reinigungsmittel-Lösungen entstehen, stellen für deren Anlö-sung sowie deren Resolubilisierung besondere chemische und physikalisch-chemische Probleme.
Bei der thermischen oder oxidativen Vernetzung von Proteinen werden einerseits freie Sulfhydril-Gruppen zu Disulfid-brücken übergeführt, andererseits werden die intramolekularen. strukturbestimmenden Brückenbindungen zwischen den amphoter reagierenden freien Carbonsäure-Gruppen sowie den primären Amino-Gruppen wie auch der Wasserstoffbrückenbindungen unter Beteiligung der polymeren Carbonamid-Grup-pen aufgehoben und in andere inter- oder zwischenmolekulare Bindungen transferiert.
Diese ionische, auf dem Prinzip der Bipolarität beruhende Vernetzung wird durch stereochemische Konfigurationsänderungen vervollständigt, bei welchen die hydrophoben Molekül-Abschnitte der Proteine nach dem Prinzip der micellaren Zusammenlagerung ebenfalls zur Molekül-Vergrösserung oder -änderung führen wobei als Endprodukt wasserunlösliche vernetzte Proteine entstehen.
Die Überführung der Rückstände solcher biologischen Materialien in teilweise anlösbare oder lösliche Verschmutzungen kann im Hinblick auf deren chemische Natur nur durch den Einsatz stärker reagierender Agentien angegangen werden, um die geschilderten chemischen und physikalischen Vernetzungs-Prozesse reversibel zu gestalten.
Bisher verwendete man dazu relativ aggressive Medien, wobei die verschmutzten Gefässe und Gerätschaften entweder längere Zeit in stark sauren Medien mit Oxidationsmitteln, wie z.B. Chromschwefelsäure, eingelegt wurden, andererseits wurden ätzalkalisch eingestellte Reiniger verwendet, welche zur Hydrolyse der biologischen Bestandteile, insbesondere der Fette durch Verseifungs-Prozesse und der Proteine und Phosphatide durch alkalische Aufspaltung beitrugen.
Der Umgang mit diesen Medien setzt jedoch Beständigkeit der zu reinigenden Oberflächen gegen solche aggressiven Chemikalien voraus. Andererseits führte die Einführung von Enzymen in Reinigungsmitteln zu der Möglichkeit, mit weniger stark wirkenden Agentien zu arbeiten und den Abbau des biologischen Materials der Substrat-spezifischen Wirkung von Enzym-Systemen wie z.B. Proteasen und Lipasen zu überlassen, eine durchaus materialschonende Arbeitsweise, aber ein Vorgang mit erheblichen, zeitlichen Zugeständnissen. In Anwesenheit von bestimmten tensio-aktiven Stoffen mit enzymblockierender Wirkung kommt dieser biologische Abbau rasch zum Stillstand.
5 Der Einsatz apparativer Hilfsmittel und die Automatisierung labordiagnostischer Verfahren setzt jedoch dem Einsatz der bisher verwendeten Reinigungs-Verfahren der geschilderten Art deutliche Grenzen, die nicht nur von der Art und der chemischen Resistenz des behandelten Materials bestimmt wer-lo den. Apparativ geschlossene Systeme sind nicht mit Chromschwefelsäure behandelbar.
So haben eingehende Untersuchungen gezeigt, dass im Falle des Einsatzes stark alkalisch eingestellter Reinigungs-Lösungen 15 sowohl an Glasoberflächen als auch an den Metall-Oberflächen wie an Kunststoffen erhebliche Retentionen und Chemisorptio-nen von Alkali-Metallionen erfolgen, welche durch Klarspülung nicht entfernbar sind und bei der nachträglichen Bestimmung von Na+-, K+- und Ca+-Ionen, die häufig im Mikro- bis zum 20 Nanogramm-Bereich erfolgen, stark interferierende Ergebnisse bei der quantitativen analytischen Erfassung erbringen. Teilweise sind durch die adsorptiv festgehaltenen Reinigungsmittel-Rückstände solche Bestimmungen infolge ihrer hohen Fehlerquote kaum durchführbar. Diese Gesichtspunkte treffen auch 25 für die Phosphatbestimmungen zu.
Es konnte weiterhin nachgewiesen werden, dass auch an Kunststoff-Oberflächen ein sehr hoher Anteil gebräuchlicher tensio-aktiver Stoffe adsorptiv und resorptiv gebunden wird, was bei der Labordiagnostik zu erheblichen Störungen bei der Bestimmung von Alkali- und Erdalkali-Ionen wie auch bei en-zymatischen Verfahren führt.
35
40
45
Die Adsorption und Chemisorption von Reinigungsmittel-Rückständen auf den Oberflächen der behandelten Materialien ist weitaus grösser, als den verbreiteten Anschauungen nach angenommen wird (G. A.Somorjai: Chemische Bindung an Oberflächen. Angewandte Chemie 89 (1977) S. 94-102).
Um diese Unsicherheit bei labordiagnostischen Bestimmungs-Verfahren und den beträchtlichen Schwankungen gemessener Werte vorzubeugen, drängen sich daher andere Konzeptionen beim Aufbau von Spezial-Reinigern für labordiagnostische Geräte und Hilfsmittel auf.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen neuen Spezial-Reiniger ohne aggressive Agentien zu schaffen, wobei vollständig auf die Anwesenheit von störenden Metall-Ionen so wie Natrium-, Kalium-, Calcium- und Phosphat-Ionen sowie auch von Enzymen verzichtet wird. Darüber hinaus soll das Tensid-Spektrum so aufgebaut werden, dass Adsorption an festen Oberflächen weitestgehend ausbleibt und praxisgerechte Spülprozesse mit de-ionisiertem Wasser zu gereinigten Materia-55 lien führen, welche nur einen unbedeutenden oder unmessbaren Einfluss auf die nachträglichen labordiagnostischen Bestimmungen auszuüben vermögen.
60
Theoretischen Vorstellungen zufolge ist dies erreichbar, wenn man das schwer auflösbare denaturierte biologische Material nach den folgenden Richtlinien einer Anlösung und im Idealfall einer chemisch-physikalischen Umwandlung in Richtung Resolubilisierung in wässerigen Systemen entgegenführen kann:
65
a) Die bei der Vernetzung von Proteinen wirksam gewordenen intermolekularen und intramolekularen Brückenbindungen gemäss dem Formel-Schema:
5
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müssen aufgehoben werden können, wenn man ein stärkeres, ebenfalls amphoter dissoziierendes Medium einwirken lässt, welches mit mindestens einer der an der Brückenbindung beteiligten funktionellen Gruppen durch Umsalzungs-Prozess reagiert. Dies kann erfolgen, wenn zum Beispiel das Chlorhydrat oder Sulfat einer schwächer dissoziierenden organischen Base mit den freien Aminogruppen des Proteins umsalzt, oder aber das Salz einer stärkeren organischen Base mit einer schwachen
Säure durch Umsalzung auf die freien Carbonsäure-Gruppen 20 der Proteine einwirkt.
In beiden Fällen wird die Resolubilisierung begünstigt, wenn der verbliebene schwächere dissoziierende Ionen-Partner des Reinigers so starke Hydrophilie mitbringt, dass das verbliebene Brückenbindungs-Ion der Proteine ebenfalls durch Salz-25 bildung hydrophilisiert wird. Ein solcher Vorgang verliefe nach dem Schema:
II
A=Carbonsäuregruppe B=prim- Aminogruppe C= schwaches organ. Kation D = stark dissoz. Anion
T
A
B A
A B
+ C.D
BD
1
+ C.D
AC
_L
AC
BD
AC
£
b) Die micellar zusammengelagerten hydrophoben Molekülteile des biologischen Materials müssen ebenfalls hydrophilisiert werden, was sowohl durch bestimmte tensio-aktive Stoffe einerseits, als auch durch bestimmte organische Lösungsmittel andererseits erreicht werden kann. Für diese Funktion sind chemisch-physikalische Wirkungsprinzipien nutzbar zu machen, wie sie W. Schäfer (Die Vorbehandlung metallischer Oferflä-chen mit chemischen Mitteln. Mitteilungen des Vereins deutscher Emailfachleute e.V., Band 9 (1961), Seite 25-34) beschrieben hat.
c) Im Hinblick auf die spezifische Verwendung der Reiniger ist neben der unter a) beschriebenen Funktion der ionisch-dis-soziierenden Reiniger-Komponenten, den nach b) wirkenden Tensiden und Lösungsmitteln streng auf die Abwesenheit von Natrium-, Kalium-, Calcium- und Phosphat-Ionen zu achten, wobei auch ionogene Tenside keine verstärkte Adsorption an den behandelten Oberflächen erbringen dürfen. Dies erfordert auch eine besondere Vorbehandlung der tensio-aktiven Stoffe, welche in den Reinigern zum Einsatz gelangen sollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Reiniger-Konzentrat aus folgenden variablen Gruppenbestandteilen zusammengesetzt ist:
T
.AC
T
BD
50
AC BD
a) einem oder mehreren anionischen Tensiden oder einem oder mehreren kationischen Tensiden vorzugsweise in einer Menge bis zu 20 Gewichts-Prozent.
b) einem oder mehreren nichtionischen Tensiden mit HLB-Werten von 5-20, vorzugsweise in einer Menge von 5-30 Ge-wichts-Prozent.
c) einem oder mehreren gegebenenfalls tensioaktiven Salzen schwacher organischer Basen mit starken anorganischen
55 oder organischen Säuren und/oder einem oder mehreren gegebenenfalls tensio-aktiven Salzen starker organischer Basen und schwachen Säuren, vorzugsweise in einer Menge von 5-40 Gewichtsprozent.
d) einem oder mehreren Lösungsmitteln vorzugsweise der 60 folgenden Gruppe: In Gegenwart der Komponenten (a) bis (c)
und (e) bis (i) wassermischbarer oder wasserlöslicher aproti-scher lipophiler Lösungsmittel; Äther und/oder Ester mit N,N-Dialkylamino-alkylgruppen; aliphatische, cycloaliphatische und/oder aromatische Verbindungen mit tertiärem Stickstoff, 65 vorzugsweise in einer Menge von 5-50 Gew.-%.
e) einem oder mehreren Polyalkoholen und/oder Äther-al-koholen mit einem Molekulargewicht bis 600, vorzugsweise in Mengen von 5-40 Gewichtsprozent, als Lösungsvermittler.
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f) 0 bis 5 Gewichtsprozent eines oder mehrerer Biozide.
g) 0 bis 10 Gewichtsprozent eines oder mehrerer Metallkomplexbildner in Form von carbonsauren, sulfonsauren, hydroxycarbonsauren, aminocarbonsauren und/oder polyami-nocarbonsauren Salzen organischer Basen.
h) 0 bis 2 Gewichtsprozent eines oder mehrerer Inhibitoren gegen saure Metallkorrosion,
i) 0 bis 5 Gewichtsprozent eines oder mehrerer Peroxidverbindungen,
j) 0 bis 75 Gewichtsprozent Wasser.
Das erfindungsgemässe Reinigerkonzentrat wird im folgenden noch näher erläutert. Es setzt sich aus den folgenden Gruppenbestandteilen zusammen:
la) Aus einem variablen Anteil von anionogenen Ténsiden, die keine Kationen der Alkali-, Erdalkali-Gruppe und keine Metallatome und keine Phosphatgruppen enthalten.
Als anionogene tensio-aktive Stoffe können erfindungsge-mäss alle Produkte verwendet werden, welche als hydrophilisie-renden Molekül-Bestandteile eine oder mehrere Sulfonsäure-, Carbonsäure-, Sulfonsäure-ester-Gruppen enthalten. Der hydrophobe Molekül-Bestandteil kann aus einer linearen oder verzweigten Kohlenwasserstoff-Kette mit mindestens sechs Kohlenstoffatomen aus Alkyl- oder Polyalkylaromaten oder Al-kyl-substituierten heterocyclischen Verbindungen bestehen, die auch noch andere Gruppierungen wie Carbonamid-, Sulfonamid", Carbonsäure- oder Sulfonsäure-ester, Amino-, Imino-und Schwefel-Gruppen im Molekül enthalten können, sowie Verbindungen, bei welchen zwischen dem hydrophoben Kohlenwasserstoff-Rest und der anionisch dissoziierenden Säure-Gruppe noch die Wasserlöslichkeit verbessernde Molekül-Reste, wie zum Beispiel Kohlenhydrate, Polyhydroxy-Alkylen-Po-ly-Alkoxy-Ether-Gruppen, vertreten sein können.
Als kationisch dissoziierender Salzbildner-Anteil können bei den anionogenen Tensiden erfindungsgemäss Ammonium-, Hydrazonium-, organische primäre, sekundäre und tertiäre substituierte Amino- oder Poly amino- und Imino-Verbindungen dienen, welche sowohl, der Gruppe der aliphatischen als auch der aromatischen und der heterocyclischen Verbindungen zugeordnet werden können, und bei welchen neben aliphatischer und/oder cyclischer Kohlenwasserstoff-Substitution noch Hydr-oxyl- und Ether-Gruppen auch als polymere Substitution der Kohlenwasserstoff-Reste vertreten sind, wie zum Beispiel Mo-no- oder Poly-Alkylolamine oder -imine.
lb) Statt anionischen Tensiden werden erfindungsgemäss auch kationische Tenside eingesetzt. Als kationische Tenside können erfindungsgemäss allgemein Stoffe der allgemeinen Formel
Rl-3-(KtJ) ! _ x • Q] _ x eingesetzt werden, wobei R als hydrophober Molekülteil im allgemeinen den gleichen chemischen Aufbau wie bei den vorgenannten anionogenen Verbindungen haben kann, hingegen die Kationen bildende Molekülgruppe KtJ eine aus einer Ami-nogruppe oder mehreren Aminogruppen gebildete basische Gruppe darstellt. Die Stickstoffatome der Aminogruppen können im Falle R= 1 sekundär oder tertiär anstelle von Wasserstoff durch andere organische aliphatische, aromatische, alkyl-aromatische oder heterocyclische Reste substituiert sein oder selbst Glieder einer heterocyclischen organischen Verbindung darstellen ; sie können auch durch niedermolekulare Polyoxal-kylgruppen ersetzt sein. Der kationogene Molekülteil kann im Falle R=2-3 auch durch 2 oder 3 als hydrophober Molekülteil bezeichnete organische Reste substituiert sein.
Q stellt einen den kationogenen Molekülteil durch Quater-nisierung des oder der Stickstoff-Atome(s) wasserlöslichmachenden Rest dar. Diese Quaternisierung kann erfolgen durch Ammoniumsalzbildung zwischen der kationogenen Base und einer organischen, anorganischen oder einem Gemisch beider
Säuren oder auch durch echte Quaternisierung mit halogenier-ten Kohlenwasserstoffen oder anderen, einen negativen Substi-tuenten tragenden organischen Verbindungen, wie beispielsweise Alkylnitraten, Alkylphosphaten oder -Sulfaten usw.
5 Besonders geeignet sind erfindungsgemäss Verbindungen der allgemeinen Formel
Fettalkyl (C4-bis C22-)-R-N
Ri
10
\ HO R3
/i nr2
wobei R1? R2 und R3 niedrige Alkyl-, einfache Aryl- und/oder einfache Aralkylreste bedeuten. Bei diesen Verbindungen enthält also die quaternäre Ammoniumgruppe keine Halogenato-15 me, sondern die Gruppe^N-OH. Diese hydroxylierten Quats haben besonders gute Löse-Eigenschaften für biologisches Material, insbesondere auf Membranen und Proteine.
2) Aus einem Gemisch von nichtionogenen Tensiden mit HLB-Werten von 5-20, die im Molekül auch noch andere che-20 mische Gruppierungen, wie zum Beispiel Carbonamid-, Sulfonamid-, Carbonsäure-ester-Gruppen oder Elemente wie Stickstoff und Schwefel in nicht reaktiver Form enthalten können.
Der Anteil der nichtionogenen tensio-aktiven Stoffe besteht erfindungsgemäss ebenfalls aus einem hydrophoben Molekül-25 teil, wie unter la) bei den anionogenen Tensiden beschrieben, jedoch besteht der das Molekül hydrophilisierende Rest nur aus nichtionogenen Substituenten, wie zum Beispiel Poly-hydroxy-alkylen-Verbindungen (Mannit, Sorbit oder Zucker), aus Poly-alkoxy-ethern, wie beispielsweise Polyoxäthylen und/oder 30 -poly-oxypropylen-Resten.
Diese nichtionogene Gruppe kann über ein Sauerstoff-Atom als Ether mit dem hydrophoben Molekülteil verknüpft sein, dieser kann auch als einfache oder mehrfache Substitution über Stickstoff- und Schwefelatome sowie über Carbonamid-35 oder Sulfonamid- oder Carbonsäure/Sulfonsäure-ester-Grup-pen mit dem Kohlenwasserstoff-Rest verbunden sein.
Bevorzugt können auch nichtionogene Verbindungen eingesetzt werden, bei welchen der hydrophilisierende Polyalkohol-oder Poly-ether-Rest an beiden Enden des hydrophoben Mole-40 külteils vertreten ist, wie zum Beispiel bei Propylen-oxid-Ethy-lenoxid-Blockpolymerisaten oder den Alkoxylierungsproduk-ten von Alkylen-diolen oder -diaminen mit zentralen Kohlen-wasserstoff-Resten von 2- bis 20-Kohlenstoffatomen. Auch AI-kylierungsprodukte von Di-Alkyl- und/oder Di-Aryl- oder -Al-45 kylaryl-aminen, bei welchen gesamthaft mindestens sechs Kohlenstoffatome in den Kohlenwasserstoff-Resten als Substituenten vertreten sein sollen, besitzen günstige Eigenschaften für die Herstellung des erfindungsgemässen Reinigers. Des weiteren Verbindungen auf Polyether-Basis, welche durch Umsetzung 50 von Epoxiden mit Alkyl- oder Alkylaryl-alkoholen, -thiolen, -aminen und/oder ihren Polyalkoxy- oder Polyhydroxy-ethern erhalten werden, wie zum Beispiel die Verbindung Glyceryl-1-(Fettalkyl C8_10-hexaethylenoxid-)-3-n-ButyIether oder Sor-bityl-bis-(2'-Ethylhexyloxy-l,3-Glyceryl-)-ether. 55 Verbindungen dieser Zusammensetzung zeigen sehr starke Anlösewirkung auf hydrophobe Substanzen, wobei sich die auf beide Molekülenden verteilenden hydrophoben Reste der tensio-aktiven Verbindungen als besonders wirksam erweisen. In Verbindung mit den oben genannten nichtionogenen Block-Po-60 lymerisaten aus Propylen- und Ethylenoxid, bei welchen die hydrophile Gruppe an beiden Enden des Moleküls vertreten ist, lassen sich durch Variation dieser Reinigerbestandteile je nach dem abzulösenden Schmutz besonders günstige Einstellungen erzielen.
65 Von den nichtionogenen Tensiden werden, bezogen auf den speziellen Anwendungszweck, solche Umsetzungs-Produkte mit Ethylen- oder Propylenoxid bevorzugt, welche sauer katalysiert zur Reaktion gelangten.
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Zu einem wesentlichen Merkmal der Erfindung gehört der Sachverhalt, dass die für ihre Zusammensetzung benötigten Ausgangs-Materialien vor ihrer Verarbeitung entionisiert werden müssen, soweit sie von ihrer Synthese her unerwünschte Ionen, vor allem der Alkali- und Erdalkali-Gruppe als Verunreinigung enthalten. Dies trifft vor allem zu auf die angeführten nichtionogenen und tensio-aktiven Stoffe, die zur Vermeidung von Adhäsionen an den zur Reinigung bestimmten Grenflächen häufig den mengenmässig grösseren Anteil unter den zur verwendenden Tensiden stellen.
Bei der Polyether-Bildung mit Hydroxyl-Gruppen enthaltenden Verbindungen werden in der Technik häufig basisch katalysierte Alkoxylierungen vorgenommen, wobei sowohl mit Ätzalkalien als auch mit Alkali-Alkoholaten sowie mit Lithiumhydroxid gearbeitet wird.
Diese von den Katalysatoren herstammenden Ionen der Alkali- und Erdalkali-Gruppe müssen jedoch vor der Bearbeitung zum Endprodukt aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien entfernt werden, um der Aufgabenstellung bei der Verwendung der Fertig-Erzeugnisse gerecht zu werden.
Zu diesem Zwecke werden erfindungsgemäss die noch Reste von Katalysatoren enthaltenden oder Alkalisalze enthaltenden nichtionogenen Verbindungen mit Wasser oder mit Gemischen von Wasser und Alkoholen zu 20% bis 50% Tensid enthaltenden Lösungen so anverdünnt, dass durch nachfolgende Behandlung mit bestimmten Ionenaustauscher-Substanzen -vorzugsweise polymere anionische Gruppen enthaltenden Austauscher-Harzen - eine weitestgehende Entfernung der kontaminierenden Ionen erfolgen kann.
Hierzu werden je nach Viskosität der erhaltenen wässerigen Lösungen die nichtionogenen Verbindungen über eine Ionenaustauscher-Säule laufen gelassen oder aber mit in der Lösung durch intensives Rühren aufgeschlämmten Ionenaustauscher-s Harzen mit kleiner Partikelgrösse und grosser Oberfläche behandelt, wobei im letztgenannten Fall durch anschliessende Filtration die de-ionisierte Lösung der nichtionogenen Tenside erhalten wird.
3) Aus vorzugsweise amphoter dissoziierenden Ionenbil-io dem, welche durch Umsalzungs-Prozesse mit den funktionellen Gruppen von Proteinen unter Konformations- und Struktur-Änderung reagieren.
Als amphoter dissoziierende Ionenbildner werden erfindungsgemäss in erster Linie die Salze organischer Amino- und 15 Imino-Verbindungen sowie solche aus der Reihe der Carbamid-Verbindungen eingesetzt, wie zum Beispiel Carbamid-Chlorhy-drat oder -Sulfat, Imino-Carbamid-Chlorhydrat, -Sulfat und -Citrat, Dicyan-diamidin-salze, die Salze des Dicyan-diamids, des Biguanids und ähnliche.
20 Bevorzugt eingesetzt werden erfindungsgemäss auch die Hydrochloride, die Sulfate, die Salze mit organischen Säuren, wie zum Beispiel Citrate, Laktate von Polyhydroxialkylen-dia-minen, Polyalkylen-polyaminen. Darüber hinaus stark amphoter dissoziierende Verbindungen, welche man durch partielle 25 Hydroxi-Alkylierung von Polyamino-polyalkylen-polycarbon-säure-Derivaten erhält, wie zum Beispiel die Umsetzungs-Produkte von Diethylentriamin mit 2 Mol Chloressigsäure und mit 3 Mol Ethylen- oder Propylenoxid. Diese Verbindungen entsprechen der allgemeinen Formel
H
H cr
HO-Rv
H
,ch2-coo-
i i i /"-n2-
+—CH2-CH2-N +—CH2-CH2—NV( OOC-CH2 I \R_OH
R-OH
und können ebenfalls als stark sauer dissoziierende Salze sowie auch auf neutrales oder schwach basisches pH abgepufferte Salze mit schwächeren Ammonium-Verbindungen der allgemeinen Formel
H
(CH3-CH-CH2)3: N-H I
OH
ho-r v i /ch2-coo-
>-CH2-CH2-N-CH2-CH2-N-CH2-CH2-N+V
-ooc/ | i nr-oh r-oh
I
r-oh
•HCl zur Anwendung gelangen.
Diese amphoter dissoziierenden Ionenbildner können darüber hinaus auch Tensid-Charakter haben, wenn längere Fettalkyle entweder über eine Carbonamid-Brücke oder aber über eine Ethergruppe mit den polybasischen Verbindungen verbunden sind.
Bei dieser Verbindungsklasse werden erfindungsgemäss bevorzugt solche mit längerem Fettalkyl, vorzugsweise von C18-C26 verwendet, da sie in Verbindung mit schaumdämpfenden
Zusatzstoffen nur geringe Schaumentwicklung aufweisen. Produkte dieser Art werden beispielsweise erhalten, wenn man Epoxy-Gruppen tragende Fettalkyl-Derivate mit den Polyami-no-Verbindungen umsetzt und anschliessend darauf mit Salz-, Schwefelsäure oder organischen Säuren die entsprechenden amphoter dissoziierenden Salze herstellt.
Verbindungen dieser Art entsprechen zum Beispiel der 55 Formel oh ch3-(ch2)18-ch2-ch-ch2-0-ch2-ch2 " c1 ,ch,-ch,-oh
>+-ch2-ch2-n^
ho-ch2-ch2 i \ch2-ch2-oh ch2 I
coo-
4) Aus einem variablen Anteil von organischen Lösungsmit- ter und genügender Wasserlöslichkeit sowie starker Entfettein, von welchen vorzugsweise solche mit aprotischem Charak- tungswirkung und Quellwirkung auf hydrophobe Anteile biolo-
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8
gischen Materials zur Anwendung gelangen. Es handelt sich hier vor allem um die Gruppe der nichtwässerigen Lösungsmittel, welche kein ionisierbares Proton im Molekül enthalten (Bronsted).
Bevorzugt werden erfindungsgemäss Lösungsmittel mit hy- 5 drophilem Charakter, also solche, welche entweder selbst Wasserlöslichkeit aufweisen oder aber in Verbindung mit den vorgenannten tensio-aktiven Stoffen sowie der Hilfsmittel gemäss la) bis 3) hinreichend wasserlöslich gemacht werden können. Zu diesen zählen zum Beispiel Chlorkohlenwasserstoffe, Bis-alkyl- io ether des Ethylenglykols, der Polyethylenglykole sowie der po-lyoxethylierten Polypropylenglykole, deren Molekulargewicht vorzugsweise unter 300 liegt, Dioxan und Dioxolan.
Dazu zählen weiterhin Dialkylsäure-amide, wie beispielsweise N-N-Dimethylformamid, N,N-Dialkylacetamid, Dime- is thylsulfon, Dimethyl-sulfoxid, Hexamethylphosphorsäure-tri-amid, Tetramethylen-sulfon, Tetraalkylharnstoff-Derivate, sowie auch die Di-ester oder Ether-ester der Polyalkylenglykole, wie zum Beispiel Methyl-Diglykolacetat, Methyl-Glykolacetat, Tetraethylen-GIykoldiacetat. 20
Ausser den angeführten aprotischen Lösungsmitteln können erfindungsgemäss verwendet werden die Ether oder Ester von Di-Alkyl-alkylenaminen und -iminen, so zum Beispiel Meth-oxy- oder Ethoxy-Glykol-N,N-dialkylamino-ethyl-ether. Auch organische Amino-Verbindungen, bei welchen der Amino- 25 Stickstoff in tertiärer Bindung vorliegt, lassen sich für die diesem Verfahren zugrundeliegenden Stoffgemische sowohl für sich allein als auch im Gemisch mit den vorgenannten Lösungsmittel-Typen vorteilhaft verwenden, wobei der tertiär gebundene Stickstoff als wasserlöslich machende Gruppe in aliphatischer 3<> oder auch in cyclischer Bindung vertreten sein kann.
Zu Verbindungen dieser Art mit starkem Lösungsmittel-Charakter gehören zum Beispiel 1-Methylimidazol, 1,2-Dime-thylimidazol, bis-(ß-N,N-Dimethyl-amino-ethyl)-ether, N-ß-methoxy-ethylmorpholin, N-Alkyl-Derivate des Pyrolidons und35 ähnliche.
Die angeführten Lösungsmittel können in den beanspruchten Stoffgemischen sowohl für sich allein als auch als Gemische untereinander zur Anwendung gelangen.
5) Aus einem auf die Zusammensetzung gemäss 1) bis 4) 40 abgestimmten Anteil an Lösungsvermittlern zur Verbesserung der Wasserlöslichkeit und Wasserverdünnbarkeit.
Lösungsvermittler werden erfindungsgemäss in den beanspruchten Stoffgemischen eingesetzt, wenn die verwendeten vorgenannten organischen Lösungsmittel nur eine beschränkte Wasserlöslichkeit aufweisen und bei der Verdünnung der beanspruchten Mittel in Wasser zur Emulsionsbildung neigen.
Soweit unter den angeführten aprotischen Lösungsmitteln nicht schon selbst lösungsvermittelnde Wirkung erbracht wird, 50 werden im vorgenannten Falle vorwiegend niedrig molekulare Verbindungen verwendet, welche zwischen hydrophober und hydrophiler Phase der Gesamtbestandteile der angeführten Spezialreiniger-Komponenten die Balance zugunsten der Hy-drophilie verschieben. 55
Bevorzugt werden hierfür Lösungsvermittler verwendet, welche sowohl ausgezeichnete Wasserlöslichkeit als auch gute Löslichkeit in wasserunlöslichen Lösungsmitteln aufweisen. Zu diesen gehören ausser den obengenannten aprotischen Lösungsmitteln vor allem Stoffe wie Polypropylen-Glykole mit Mol- 60 Gewichten bis zu 600, Hexan-l,6-Diol, isomere Butan- und Pentan-Diole sowie niedrig oxethylierte oder polyoxethylierte Alkanole, wie beispielsweise Hexanol-Monoglykolether, Octa-nol-Mono- bis zum Penta-glykolether, sowie Mono-Alkylether des Glycerins. 65
Besonders brauchbar erweisen sich hierbei Lösungsvermittler der genannten Art, welche zugleich schaumdämpfende oder schaumverhindernde Wirkung auf die Gesamtkombination aus45
üben, damit die beanspruchten Stoffgemische auch in Reinigungsautomaten apparativ eingesetzt werden können.
6) Gegebenenfalls aus einem Anteil von unter 5 Gew.% liegendem bioxid-wirkendem Stoff oder Stoffgemisch, welcher während der Anwendung des erfindungsgemässen Spezial-Rei-nigers die an den zu reinigenden Oberflächen der Gläser und Geräteschaften verbliebenen oder gewachsenen mikrobiologischen Systeme, wie zum Beispiel Bakterien, Viren und Pilze, abtötet und die gereinigten Gegenstände keimfrei macht.
Für diesen Zweck werden vorzugsweise Stoffe eingesetzt, welche in Abstimmung zu den übrigen Komponenten eines nach den Gruppen 1) bis 5) zusammengesetzten Spezial-Reinigers nur in den vorgeschriebenen Anwendungs-Konzentrationen mikrobiocide Wirkung entfalten, die jedoch bei stärkerer Verdünnung mit Wasser möglichst vollständig verloren gehen soll. Man bezeichnet diese Funktion als mikrobiocide Tandem-Wirkung, die es ermöglicht, nur innerhalb bestimmter Konzentrationsbereiche der Reiniger-Anwendungslösungen vollständige mikrobiocide Wirkung sicherzustellen, wohingegen diese bei stärkerer Verdünnung der Reinigerlösung ausbleibt.
Diese mikrobiocide Stufen-Wirkung wird angestrebt, um zu vermeiden, dass beim evtl. Einführen solcher Reinigungsmittel-Abwässer in die öffentlichen Gewässer, Kanalisationen oder Kläranlagen keine negative Beeinträchtigung der dort vorhandenen mikrobiologischen Systeme erfolgt, welche für den biologischen Abbau-Prozess organischer Verunreinigungen in Abwässer und Kläranlagen von entscheidender Bedeutung sind.
Die mikrobiocid wirksamen Stoffe sind bezüglich ihrer chemischen Konstitution sowie ihrer mikrobiociden Wirkung jeweils auf die Komponenten der beanspruchten Spezial-Reiniger so abzustimmen, dass ihre mikrobiocide Wirkung nicht durch chemische Reaktion mit den übrigen Reiniger-Bestandteilen verlorengeht.
Dies trifft besonders zu beim Einsatz von quaternären Ammonium-Verbindungen, welche bei gleichzeitiger Verwendung von anionisch dissoziierenden tensio-aktiven Stoffen mit diesen Komplexverbindungen eingehen und hierbei ihre mikrobiocide Wirkung verlieren können. Werden jedoch quaternäre Ammonium-Verbindungen verwendet, bei welchen zwischen der quaternären Ammonium-Gruppe als kennzeichnendes Merkmal der biociden Wirkung und dem längerkettigen Kohlenwasserstoff-Alkyl polymere wasserlöslich machende Ethergruppen im Molekül vertreten sind, so können auch die Komplexverbindungen mit anionaktiven Stoffen eine genügend hohe mikrobiocide Wirkung behalten, um in den beanspruchten Stoffgemischen den erwarteten Effekt zu erbringen.
Zu brauchbaren mikrobiocid wirksamen Verbindungen gehören erfindungsgemäss zum Beispiel Trichlor-acetamid, Tri-chloracet-N-(ß-Chlorethyloxy-ethyI)-amid, Alkylphenole mit einer oder mehreren Alkylsubstituenten mit mindestens 3-10 Kohlenstoffatomen, anionisch dissoziierenden tensio-aktiven Baktericiden, wie beispielsweise fettaeylierte Benzoacrylsäuren, S-Alkyl-thio-bernsteinsäuren und ihre Salze, amphotere tensio-aktive Stoffe mit Betain-Struktur wie zum Beispiel Verbindungen vom Typ N-Fettalkyl-dimethyl-ß-carboxyäthyl oder -me-thyl-ammonium-halogenide (Tegobetaïne ®) und Derivate der fettalkylierten Imidazolincarboxylate, welche als Miranole® bekannt wurden.
Des weiteren sind erfindungsgemäss brauchbar unter den nichtionogenen baktericiden Verbindungen aliphatische Phe-nolalkoxy- und -polyhydroxy-ether, wie zum Beispiel Guajakol, Phenoxy-ethanol und -Isopropanol sowie Phenol- und Alkyl-phenol-Glycerinether und ihre Glycerinchlorhydrinether.
Auch die Formiate und Sorbate der organischen Basen, wie sie unter Abschnitt 3) als Salzbildner angeführt sind, weisen eine genügende mikrobiocide Wirkung auf, um innerhalb der beanspruchten Spezial-Reiniger-Komponenten die notwendige
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mikrobiocide Wirkung bis zu bestimmten Verdünnungsgraden mit einfachen oder poly-basischen Gruppen - also stark kationsicherzustellen. aktivem Verhalten —, auch solche mit amphoterer Dissoziation, Die als Beispiele angeführten Stoffgruppen sind sowohl für wozu bereits Stoffe gehören, wie sie in den obigen Abschnitten sich allein als auch als Gemische untereinander in den Produk- unter 3) und 6) bereits angeführt sind.
ten der beanspruchten Zusammensetzung verwendbar, wobei 5 Darüber hinaus sind erfahrungsgemäss für diese Funktion jedoch stets darauf Rücksicht genommen werden muss, dass brauchbar Verbindungen vom Typ des N,N-AIkylthioharn-evtl. anionisch dissoziierende tensio-aktive Bestandteile als stoffs, des Hexamethylen-tetramins, von fettacylierten HeteroKomponenten der Spezial-Reiniger keine Reaktion mit den mi- cyclen, bei welchen sowohl Stickstoff- als auch Schwefelatome krobiocid wirksamen Komponenten eingehen, wodurch ihre in cyclisierter Bindung vorliegen, Stoffe vom Typ der Trithione, Wirksamkeit eingeschränkt oder aufgehoben werden könnte. 10 sowie organische Phosphoniumsalze, wie zum Beispiel Carboxy-
7) Gegebenenfalls aus einem Anteil von unter 10 Gew. % methyl-triphenyl-phosphonium-chlorid, Dialkylaminoalkyl-tri-liegendem organischem Basensalz Metallionen sequestrierender phenyl-phosphonium-chlorid u.ä. Darüber hinaus sind für die Carbonsäuren oder Poly-Amino-Carbonsäuren. Diese Verbin- beschriebene Funktion brauchbar Verbindungen der Acety-dungsgruppe hat innerhalb der beanspruchten Kombinationen lenalkohole und -diole, wie zum Beispiel Propinol, Butinol, Bu-die Aufgabe, jeweils beim Erst-Einsatz des Spezial-Reinigers 15 tindiol und deren Oxyethylierungs-Derivate.
sowohl innerhalb der Apparate-Systeme als auch auf Glasober- Die Verwendung dieser Säure-inhibierend wirkenden flächen oder Metalloberflächen von Instrumenten verbliebene Schutzstoffe richtet sich jeweils nach der Art des in dem Reini-
Kationen, in erster Linie solche aus der Alkali-, Erdalkali- und ger vertretenen Tensidspektrums, wobei stark kationisch disso-Schwermetall-Gruppe durch Umsalzungs-Prozess zu sequestrie- ziierende Inhibitoren möglichst nicht eingesetzt werden sollten,
ren und dadurch ihre Redeponierung oder auch Retention auf 20 wenn die gesamte Kombination einen wesentlichen Anteil an den zu reinigenden Oberflächen zu unterbinden. anionisch dissoziierenden tensio-aktiven Stoffen wie oben unter
Erfindungsgemäss eignen sich hierfür zwar bereits Verbin- Punkt la) geschildert enthält.
düngen der unter Abschnitt 3) angeführten amphoter dissoziie- Spezial-Reinigungsmittel des geschilderten Aufbaues sollen renden Stoffgemische, insbesondere solche, welche innerhalb im Hinblick auf ihre vielseitige Anwendung, die manuell, appa-
des Moleküls basische Amino- oder Imino-Gruppen und Mono- 25 rativ oder im Tauchbad-Verfahren erfolgt, zusätzlich nur gerin-
oder Polycarbonsäure-Gruppen enthalten. ge Schaumbildung bei den Gebrauchslösungen auslösen, wes-
Darüber hinaus sind aber auch verwendbar Derivate der halb schwach schäumende tensio-aktive Stoffe bevorzugt ver-
Nitrilo-triessigsäure, der Ethylen-diamin-tetraessigsäure, der wendet werden. Unter den Lösungsvermittler werden solche be-
Hydroxyalkyl-ethylen-diamin-triessigsäure und der endständig vorzugt, die schaumdämpfende oder -verhindernde Wirkung carboxylierten Alkyl-polyoxethylether, wie zum Beispiel reine 30 zusätzlich aufweisen.
N-Octyl-octo-oxethylether-glykolsäure. Auch als Sequestrier- Die Zusammensetzung des erfindungsgemässen Mittels ist mittel bekannte organische Oxysäuren, wie beispielsweise bezüglich prozentualer Anteiligkeit in den angegebenen Gren-Wein-, Zitronen-, Glukonsäure und polymere Alkylen-polycar-. zen variabel, wobei der prozentuale Anteil der oben unter 1) bis bonsäuren vom Typ Poly-l-hydroxy-butan-3,4-dicarbonsäure 10) angeführten Stoffgruppen der jeweiligen Natur der abzutra-
und die Mischpolymerisate aus Methylvinylether und Malein- 35 genden oder zu entfernenden Verschmutzungsarten angepasst säure-anhydrid sowie analoger Mischpolymerisate mit polyme- werden kann. Dies richtet sich insbesondere auf die jeweilig ren Carbonsäure-Gruppen sind für den genannten Zweck bevorzugte Dissoziation der angeführten Produkten-Gruppen brauchbar. in bevorzugt saurer oder alkalischer Richtung, wobei Wirkungs-
Auch für Stoffe mit dieser Funktion gilt gemäss dem Erfind- maxima erzielbar sind, wenn im Rahmen der beschriebenen ungsgegenstand die Regel, dass sie keinerlei Alkali- und Erdal- 40 Umsalzungs-Prozesse mit dem denaturierten Protein-Material kali- oder Metallionen enthalten dürfen, und dass sie Vorzugs- bevorzugt basische oder saure Proteine abzutragen sind. Da es weise mit einfachen oder polymeren Stickstoff-Gruppen enthal- sich vorzugsweise bei den innerhalb der klinischen Diagnostik tenden organischen Basen zu den entsprechenden wasserlösli- anfallenden biologischen Materialien um solche handelt, bei de-
chen Salzen vor ihrer Einarbeitung in den erfindungsgemässen nen in vermehrtem Umfange saure Proteine vertreten sind, ha-
Spezial-Reiniger wasserlöslich gemacht werden, soweit sie nicht 45 ben Spezial-Reiniger-Einstellungen der beschriebenen Art mit selbst schon wasserlöslich sind. vorzugsweise basischer Einstellung schnellere und intensivere
Die angeführten auf Kationen sequestrierend wirkenden Wirkung als die konträr eingestellten.
Verbindungen können auch als Säure-Komponente für die am- Es wurde weiterhin gefunden, dass die hier beschriebenen photer wirksamen, basisch dissozüerenden Verbindungen ge- erfindungsgemässen Spezial-Reiniger der beanspruchten Zu-
mäss der obenangeführten Stoffgruppe unter 3) dienen, wobei so sammensetzung sich auch noch als besonders brauchbar erwei-
sie eine Doppelfunktion in der Weise übernehmen, dass sie mit sen für den Fall, dass bereits mit Alkali- und Erdalkali-Ionen den anzuquellenden und anzulösenden biologischen Materialien kontaminierte Oberflächen vorliegen, die sich wieder sehr gut
(denaturierte Eiweisse usw.) durch Umsalzungs-Prozesse rea- reinigen und blank legen lassen, wenn die beschriebenen Reini-
gieren und zur besser löslichen Struktur- bzw. Konformations- gerlösungen als Neutralisatoren-Flüssigkeit zur Nachbehand-
Änderung beitragen. 55 hing angewendet werden.
8) Gegebenenfalls aus einem Anteil von bis zu 2 Gew. % auf Werden beispielsweise Glas- oder Kunststoff-Küvetten oder sauer dissoziierenden Bestandteile gegenüber Metallen reak- andere Gefässe für die labordiagnostische Analytik aus Grün-tions-inhibierend wirkenden Schutzstoffen. den der Zeitersparnis oder bei besonders starker Anschmutzung
Diese haben die Aufgabe, bei Anwesenheit von stark sauer mit ätzalkalisch eingestellten Reinigern behandelt, so können dissoziierenden Anionen innerhalb der übrigen Reiniger-Kom- 60 die - die Analytik störenden - Kationen von den Oberflächen ponenten die zu reinigenden Metalloberflächen gegen Korro- entfernt werden, wenn man etwas stärker konzentrierte Lösunsion und Säureangriff zu schützen. gen der erfindungsgemässen Zusammensetzung entweder bei Stoffe mit dieser Funktion sind allgemein als Säure-Inhibi- Zimmertemperatur oder bei Temperaturen bis maximal 65 0 C toren bekannt, da sie durch intermediäre Adsorption oder Che- auf die kontaminierten Oberflächen einwirken lässt. Hierbei misorption an Metalloberflächen diese gegen die Einwirkung 65 werden die stärker basisch dissoziierenden Kationen der Alkali-der Säure abdecken und einen korrosiven Metallabtrag blok- und Erdalkali-Gruppe durch Umsalzungsmechanismus gegen kieren. die organisch-basischen Bestandteile der Reiniger-Komponen-Solche Funktionen übernehmen bereits tensio-aktive Stoffe ten ausgetauscht, wobei durch stark amphoteren Wirkungsme-
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10
chanismus die Reiniger-Bestandteile voll zur vorteilhaften Auswirkung gelangen.
Werden auf diese Weise neutralisierte und nachbehandelte Oberflächen mit de-ionisiertem Wasser nachgespült, so sind auch diese von den die Analytik störenden Kationen befreit.
Es wurde weiterhin gefunden, dass die Reinigungs-Intensi-tät noch gesteigert werden kann, wenn man den beanspruchten Stoff-Gemischen zusätzlich noch stark oxidierend wirkende Peroxid-Verbindungen hinzufügt. Durch diese werden die bei der Denaturierung oxidativ vernetzten Disulfidbrücken der Cy-stein-Sulfhydrat-Gruppen innerhalb der Proteine in Cystein-säure-Einheiten aufoxidiert, wodurch die Hydrophilie unter Proteinketten-Trennung gesteigert wird (A.L. Lehninger: Biochemie, Verlag Chemie, Aufl. 1975, Seiten 49-132 (Biochemi-stry); G.D. Fasman und S.N. Timasheff ; Fine Structure of Proteins and Nuclic Acids, Marcel Deccer Inc., New York 1970 ; Dickerson und E. Geis, Struktur und Funktion der Proteine, Verlag Chemie, 1970; K. Lübke, E. Schröder, Gerhard Kloss; Chemie und Biochemie der Aminosäuren, Peptide und Proteine. Georg Thieme Verlag Stuttgart 1975. Über nichtionogene Tenside:
N. Schönfeldt: Surface Active Ethylene Oxide Adducts, 1969, Pergamon Press, London, New York, Paris ; M. Schick: Nonionic Surfactants, 1967, Marcel Dekker Inc., New York.
Als Peroxidverbindungen brachbar sind hierzu ebenfalls solche, welche keine Kationen vom Typ Alkali-, Erdalkali- oder Schwermetall-Ionen aufweisen, wie zum Beispiel Wasserstoff-Peroxid, Per-Carbamid, Perameisensäure oder -essigsäure sowie deren Salze mit organischen Basen, vorzugsweise solchen wie unter den obigen Gruppen 1) und 3) beschrieben.
Tertiär substituierte Di- und Polybasen als auch amphoter dissoziierende Amino- und/oder -poly-Amino-alkylen-säuren und ihre Derivate, Betaine und Imidazolin-carboxylat-Verbin-dungen sowie Amino-Verbindungen mit tertiär substituierten Alkyl-Stickstoff-Verbindungen, welche Aminoxide bilden, wirken hierbei zusätzlich als Stabilisatoren für die Peroxid-Verbin-dungen, um die Autolyse der Perverbindungen in den Reiniger-Konzentraten während des Transports und der Lagerung zu unterbinden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend angeführten Ausführungsbeispielen:
Ausführungsbeispiel 1
40 Gew. % de-ionisiertes Wasser werden mit 7 Gew. % Bu-tylglycol vermischt. In diese Lösung werden dann nacheinander 3 Gew.% n-Octylphenol-polypropoxy-polyethoxy-glycol mit 20% Polyglycol-Anteil und einem HLB-Wert von 9.5 und 3
Gew.% C18_22-Fettalkohol-Mischpolymerisat-ether aus 12 Mol Propylenoxid und 4 Mol Ethylenoxid eingerührt und gelöst.
Die erhaltene Lösung der beiden nichtionogenen Tenside wird nunmehr zur Demineralisierung über eine Ionenaustau-5 scher-Mischbett-Anlage mit Kation- und Anion-Austauscher-Harzen mehrmals umgepumpt, bis mittels Flammen-Probe an Platindraht oder Messung mittels Atomabsorptions-Spektrome-ter keine Natrium/Kalium/Calcium-Ionen mehr nachweisbar sind. Nach dieser Vorbehandlung werden dann in die Lösung io der beschriebenen Zusammensetzung nacheinander
6 Gew.% nichtionogenes Tensid vom Typ Ethylendiamin-Blockpolymer mit Polypropylenoxidblock mit Molgewicht von ca. 6000 und einem prozentualen Anteil von 10% Polyethy-lenoxid und gesamthaft einem durchschnittlichen Molekularge-15 wicht von ca. 6600 5 Gew.% N,N',N"-Tetrahydroxypropyl-penta-ethylentetra-min-N,N-Di-(methylencarboxylat)-bis-chlorhydrat
5 Gew. % Carbamid-chlorhydrat
10 Gew.% (Hexamethyl-phosphorsäure-triamid als aprotisches 20 Lösungsmittel, technisch reine Qualität
6 Gew.% Diethylenglycol-di-Isopropylether
5 Gew.%Pentahydroxy-ethyl-diethylentriamin-mono-Nitrilo-triacetat-Salz
3 Gew. % n-Hexyloxy-ethanol (2)
25 0,5 Gew.% ortho-Hydroxy-methoxy-Benzol und 0,5 Gew.% n-Butin-Oxy-othanol (2)
5 Gew.% Iso-Octancarbonsäure-tri-isopropanolammonsalz in 8 Gew.% Wasser vorgelöst als anionisches Tensid hinzugegeben.
3° Die erhaltene klare und homogene Lösung wird sodann mit N-Tetrahydroxyethyl-diamino-diethylether auf einen pH-Wert von ca. 8.80 abgepuffert, wozu ca. 2 Gew.% dieser Base benötigt werden.
Das erhaltene Reiniger-Konzentrat mit einem Gehalt von 35 ca. 55 Gew.% Gesamtaktivmaterial wird für die manuelle oder apparative Reinigung von medizinischem Gerät für die Labordiagnostik auf ca. 5-8 prozentige Gebrauchslösung mit de-ionisiertem Wasser verdünnt zur Anwendung gebracht.
So werden zum Beispiel gebräuchliche Glasküvetten mit 40 einheitlich angetrocknetem Blutrückstand bei Zimmertemperatur sowie 1 Stunde bei 60 °C der Gebrauchslösung aus dem Reiniger-Konzentrat gemäss Ausführungsbeispiel 1 während 5 Stunden eingelegt. Zum Wirkungsvergleich wurden drei ätzalkalisch eingestellte handelsübliche und zwei alkalisch und neu-45 trai eingestellte Spezial-Reiniger herangezogen, wie sie für die Reinigung von Küvetten und Laborgeräten empfohlen werden.
Das Ergebnis bezüglich Reinigungswirkung ist aus der Tabelle I ersichtlich:
Tabelle I ( Vergleichsversuche)
Reinigertyp
Temperatur in
°C Einwirkungszeit
Ionenkontamination
Beurteilung
Konventioneller Reiniger A
21 °C
5 Stunden
Phosphat Natriumionen nach Spülen stark alkalisch
zu 90% rein
Konventioneller Reiniger B
21 °C
5 Stunden
Phosphat Natriumionen
80% rein stark alkalisch
Konventioneller Reiniger C-33
21 °C
5 Stunden
Natrium- und Kaliumionen,
20% rein flüssig, neutral
Phosphat
C—33, Pulver (Waschmaschinen)
21 °C
5 Stunden wie oben
20%
MEGLA-Reiniger neu, flüssig,
21 °C
5 Stunden
Ionen: keine
85% rein neutral
Konventioneller Reiniger A
50 °C
60 Minuten
Phosphat Natriumionen
95% rein stark alkalisch
Konventioneller Reiniger B
50 °C
60 Minuten
Phosphat Natriumionen
70% rein stark alkalisch
Konventioneller Reiniger C—33
50 °C
60 Minuten
Natrium- und Kaliumionen,
35% rein flüssig, neutral
Phosphat
11
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Tabelle I (Vergleichsversuche) (Fortsetzung)
Reinigertyp
C-33, Pulver (Waschmaschinen) MEGLA-Reiniger neu, flüssig, neutral
Temperatur in °C Einwirkungszeit Ionenkontamination
50 °C 50 °C
60 Minuten 60 Minuten wie oben Ionen: keine
Beurteilung
30% rein 90% rein
Die Beurteilung des Reinigungsgrades erfolgte an Hand künstlich verunreinigten polierten Stahl- und planparallelen Glas-Platten und einer dunkelblau gefärbten Schicht gleichmäs-siger Dicke aus Verunreinigungen und Färbemitteln. Die prozentuale Entfernung der Verunreinigungen wurde bestimmt durch Reflexionsmessung der Rückstände gegenüber einem weissen Hintergrund, wobei ein Reflektometer nach Dr. Lange benutzt wurde.
Der konventionelle Reiniger A enthielt eine ungewöhnlich hohe Menge an Alkali-Phosphat-Ionen.
Aus den Ergebnissen ist ersichtlich, dass der Reiniger nach Ausführungsbeispiel 1 trotz des Fehlens von Alkali/Erdalkali-Ionen und bei einem pH-Bereich von ca. 8.2 bis 8.3 unmittelbar hinter den beiden stark ätzalkalisch eingestellten Reinigern wir-kungsmässig folgt, wohingegen ein weiteres ätzalkalisch eingestelltes handelsübliches Produkt und zwei alkalisch - aber nicht ätzalkalisch - eingestellte Küvettenreiniger vor allem bei erhöhter Temperatur auffallend schlechtere Ergebnisse liefern.
Werden die mit den erwähnten handelsüblichen Reinigern behandelten Küvetten anschliessend mit einer 5-prozentigen Lösung von Bis-Tri-ethanolammonium-Citrat bei 50 °C während 15 Minuten nachgereinigt, so lassen sich in den erhaltenen Lösungen sowohl mittels Flammenprobe als auch mittels Ato-mabsorptions-spektrografischen Messungen Natrium-Ionen nachweisen, wohingegen die mit dem Produkt gemäss Ausführungsbeispiel 1 gereinigten Oberflächen ein negatives Ergebnis ■ erbringen.
A usführungsbeispiel 2
40 Gew.% de-ionisiertes Wasser werden mit 5 Gew.% Diethylenglycol-dimethylether vermischt.
Zu dieser Lösung werden nacheinander 4 Gew.% C18-Fettalkoholmischpolymer-ether mit 12 Mol Pro-pylenoxid und 6 Mol Ethylenoxid und
4 Gew. % Deca-ethylenglycol-bis (3-Isooctyloxy-2-Hydroxy-Propyl)-ether — hergestellt durch Reaktion von 1 Mol Deca-ethylenglycol mit 2 Mol Isooctyl-glycidylether in Gegenwart von 1 % Natrium-Isopropylat als Katalysator - eingetragen und gelöst.
Die auf diese Weise erhaltene Lösung der beiden nichtionogenen Tenside wird nunmehr, wie in Ausführungsbeispiel 1 angeführt, durch Umpumpen über eine Mischbett-Ionenaustau-scher-Anlage demineralisiert.
Zu dieser demineralisierten Tensidlösung werden sodann ebenfalls unter gutem Rühren nacheinander
5 Gew.% 2-(N-Di-iso-octyl)-aminoethyl-pentaethylenglycol-ether
10 Gew.% Carbamidin-sulfat
5 Gew.% N,N',N"-Tetra-2-hydroxypropyI-diethyIentriamin-
dichlorhydrat
5 Gew.% 1,6-Hexandiol
5 Gew.% N-methoxy-ethyl-Pyrrolidin
5 Gew.% Bis-(tetrahydroxyethyl-ethylendi-ammonium)-ethy-
lendiamin-N,N'-tetra-acetat
5 Gew.% Polypropylenglycol-600
5 Gew.% 2-Ethylhexanol-octo-ethylenglycol-suIfosäure-tri-iso-propanol-ammonsalz
1 Gew. % ß-HydroxyethyI-amino-para-phenoxy-2-Isopropa-nol
1 Gew.% 1,4-Butindiol zugegeben.
Man erhält eine klare, homogene Lösung mit ca. 58 Prozent Aktiv-Material. Dieses als Reiniger-Konzentrat dienende Stoff -10 gemisch ergibt unter den im Ausführungsbeispiel 1 angegebenen Anwendungsbedingungen im Vergleich zu handelsüblichen Reinigungs-Produkten eine annähernd analoge Wirkung. Die mit diesem Produkt gereinigten Glasgeräte, Küvetten und apparativen Hilfsmittel ergeben bei der Durchführung labordiagno-15 stischer Analysen-Verfahren keine Interferenzen bei der Bestimmung von Alkali- und Erdalkali-Ionen sowie bei enzymati-schen Testverfahren.
Ausführungsbeispiel 3 20 5 Gew. % Isopropanol werden in 40 Gew.% de-ionisiertes Wasser eingetragen und gelöst, hiernach werden diesem Gemisch
5 Gew.% nichtionogenes Blockpolymerisat-Tensid auf Basis von Propylen- und Ethylenoxid mit einem gesamten Ethylen-25 oxid-Gehalt von ca. 40% sowie
4 Gew. % nichtionogenes Tensid vom Typ Hexa-ethylenglycol-(2-Hydroxy-decyl-)-(3-Butoxy-2-hydroxy-propyl-)ether hinzugefügt.
Diese Lösung der beiden nichtionogenen Tenside wird so-30 dann, wie in Ausführungsbeispiel 1 beschrieben, durch Umpumpen über eine Ionenaustauscher-Säule völlig demineralisiert. Nach Vorbehandlung werden dem Gemisch weiterhin 3 Gewichtsprozent N,N'-Bis-(3-Isooctyloxy-2-hydroxy-prop-yl)diethylen-triamin-mono-chlorhydrat 35 6 Gew.% Carbamidin-Chlorhydrat, technisch
5 Gew.% C18_22-Fettalkyl-deca-ethoxy-methyl(ß-dihydroxy-ethylamino-ethyl)-imidazolin-chlorhydrat
8 Gew. % Polyethylenimino-poly-acet-diglycol-amid der allgemeinen Formel
40
(-N-CH2-CH2-N—CH2-CH2-N-CH2-CH2-)x I I I
H CH2 H
C-O
NH
ch2-ch2-o-ch2-ch2-oh
50
4 Gew.% N-Methyl-pyrrolidon 4 Gew. % Diacetonalkohol 3 Gew.% Hexamethylphosphorsäure-triamid 55 3 Gew. % Tetra-isobutylen
2 Gew.% Methylphenyl-oxy-ethanol
3 Gew. % Hydrazonium-caprylat in
3 Gew.% de-ionisiertem Wasser vorgelöst, der gesamten Kombination zugegeben.
60 Man erhält eine klare und homogene Lösung mit ca. 43 % Wassergehalt. Diese Lösung dient als Konzentrat und wird für die Anwendung als Spezial-Reiniger für labordiagnostisch verwendete Gerätschaften als 2 bis 8 prozentige Lösung in deionisiertem Wasser zur Anwendung gebracht.
65 Der Spezial-Reiniger des Ausführungsbeispiels 3 zeichnet sich durch eine beschleunigte Lösewirkung gegenüber de-ioni-sierten Proteinen aus und zeigt darüber hinaus auch besonders gute Entfettungswirkungen, wodurch eine rasche Reaktion mit
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den abzulösenden proteinhaltigen Anschmutzungen durch bio- Natrium, Kalium und Calcium zu konstatieren ist und keine logisches Material erfolgt. starken Interferenzen bei den einzelnen Bestimmungsverfahren mehr auftreten.
Ausführungsbeispiel 4
Es werden Original-Glasküvetten für labordiagnostischen 5 Ausführungsbeispiel 5
Gebrauch zunächst mit einem stark ätzalkalisch eingestellten Es wird ein Spezialreiniger-Konzentrat nach den in Ausfüh-
handelsüblichen Reiniger gereinigt und über Nach in einer der rungsbeispiel 3 angeführten Komponenten hergestellt, wobei im Anwendungsvorschrift entsprechenden Lösung belassen. Gegensatz hierzu das zuletzt genannte Hydrazonium-caprylat
Nach dieser Reinigungsprozedur wird zunächst mit de-ioni- durch 3 Gewichtsprozent Decyl-octa-ethoxy-methyl-carbon-siertem Wasser gespült, auch nach diesem Spülprozess enthalten 10 (ß-N-Dimethylamino-ethyl-amid) in der gleichen Menge deio-die Glasküvetten an ihrer Oberfläche Alkali-Ionen, vor allem nisierten Wassers vorgelöst ersetzt wird.
Natrium-Ionen, welche einen starken störenden Einfluss auf die Kurz vor Anwendung des Reinigers dieser Zusammenset-Bestimmung von Alkali- und Erdalkali-Ionen in Human-Blut- zung werden entweder dem Konzentrat 5 % 30-prozentiges proben ausüben. Wasserstoffperoxid zugesetzt resp. einer 65-prozentigen An-
Um diese adsorptiv festgehaltenen Rückstände von der 15 Wendungslösung bis zu 1 % der Wasserstoffperoxid-Lösung. Glasoberfläche zu entfernen, werden die mit dem ätzalkalischen Zwei der genannten basisch dissoziierenden Inhaltsstoffe Reiniger vorbehandelten Glasküvetten in eine 5-prozentige Lö- des Reinigers wirken zugleich auf das zugesetzte Wasserstoff-sung des Reiniger-Konzentrates, gemäss Ausführungsbeispiel 2 peroxid stabilisierend.
oder 3, über Nacht bei Zimmertemperatur eingelegt oder aber Lässt man eine 3- bis 5-prozentige Anwendungslösung mit in einem Ultraschallgerät während 20 Minuten bei 50 °C behan- 20 dem Peroxid-Zusatz vor allem auf eingetrocknete Eiweisse oder delt. eingetrocknete Blutproben einwirken, so wird nochmals eine
Nach diesem Reinigungsprozess werden sodann die Küvet- zusätzliche Beschleunigung des Reinigungsvorgangs erreicht, ten mit de-ionisiertem Wasser intensiv gespült und getrocknet. Handelt es sich bei dem von den Oberflächen abzutragen-
In diesem Falle diente der nach dem beanspruchten Verfahren den Material um biologische Anschmutzungen, deren iso-elek-gewonnene Reiniger als Neutralisator unter gleichzeitiger Ent- 25 trischer Punkt vorwiegend im sauren Bereich liegt, wie bei-fernung der die Analysen-Verfahren störenden Metallionen von spielsweise bei vielen Human-Proteinen, so können die in den den Oberflächen der Glasküvetten. Diese können nach der be- Ausführungsbeispielen 1-5 angeführten organischen Basen-schriebenen Behandlung mit den Spezial-Reinigern der ange- Chlorhydrate der Funktionsgruppe 3) auch als freie organische führten Zusammensetzung direkt für labordiagnostische Analy- Basen zur Anwendung gelangen, soweit sie als solche wasserlös-sen verwendet werden, wobei nachgewiesenermassen nur eine 30 lieh sind oder die Hydrophilie des verwendeten Tensidspek-Fehlergrenze von plus/minus 1,5 % bei der Bestimmung von trums verstärken.
C

Claims (24)

  1. 636 121
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Metall-Ionen-, Phosphat- und Enzym-freies Reiniger-Konzentrat, gekennzeichnet durch einen Gehalt an variablen Bestandteilen von a) einem oder mehreren anionischen Tensiden oder einem oder mehreren kationischen Tensiden,
    b) einem oder mehreren nichtionischen Tensiden mit HLB-Werten von 5-20,
    c) einem oder mehreren nichttensioaktiven und/oder tensio-aktiven Salzen schwacher organischer Basen und starker anorganischer oder organischer Säuren oder einem oder mehreren nichttensioaktiven und/oder tensioaktiven Salzen starker organischer Basen und schwacher Säuren,
    d) einem oder mehreren Lösungsmitteln,
    e) einem oder mehreren Polyalkoholen und/oder Äther-Alkoholen mit einem Molekulargewicht bis 600 als Lösungsvermittler.
  2. 2. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die Komponenten (b) in einer grösseren Menge als die Komponenten (a) enthält.
  3. 3. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ionische Tenside mit einem Anion mit hydrophilem und hydrophobem Bestandteil, wobei der hydrophile Bestandteil aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: Ein oder mehrere Sulfonsäure-, Carbonsäure- und/oder Sulfonsäure-estergruppen ; wobei der hydrophobe Bestandteil sich von einer oder mehreren Verbindungen aus der folgenden Gruppe ableitet: Linearer oder verzweigter Kohlenwasserstoff mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen, Alkylaromat, Polyalkylaromat und alkylsubstituierte heterocyclische Verbindung, wobei diese Verbindungen noch ein oder mehrere Carbonamid-, Sulfonamid-, Carbonsäureester-, Sulfonsäureester-, Amino-, Imino- und/ oder Schwefelgruppen enthalten können; wobei der hydrophile und der hydrophobe Bestandteil durch eine sich von einem Kohlehydrat ableitende Gruppe oder durch eine Polyhydroxyal-kylen-Polyalkoxyäthergruppe verbunden sein können, und wobei sich das salzbildende Kation von einer oder mehreren Verbindungen aus der folgenden Gruppe ableitet: Ammonium-, Hydrazonium-, primäre, sekundäre oder tertiäre aliphatische, aromatische oder heterocyclische Amino-, Polyamino- oder Iminoverbindungen, die durch aliphatische Gruppen und/oder cyclische Kohlenwasserstoff-, Hydroxyl- und/oder Äthergruppen substituiert sein können.
  4. 4. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Kation der anionischen Tenside von einem Mono- oder Polyalkylolamin oder -imin ableitet.
  5. 5. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht-ionischen Tenside einen hydrophoben Bestandteil definiert im Anspruch 3 und einen hydrophilen Bestandteil aufweisen, der sich von Polyhydroxyalkylen-Verbindungen oder Polyalkoxyäthern ableitet.
  6. 6. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der hydrophile Bestandteil von Mannit, Sorbit oder Zucker ableitet oder einen Polyoxalkylenrest, zum Beispiel Polyoxyäthylen- oder Polyoxypropylen-Rest darstellt.
  7. 7. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der hydrophobe und der hydrophile Bestandteil über ein Sauerstoff-, Stickstoff- oder Schwefelatom oder über eine Carbonamid- oder Sulfonamid- oder Carbonsäu-re- oder Sulfonsäureester-Gruppe miteinander verknüpft sind.
  8. 8. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht-ionischen Tenside einen zentralen hydrophoben Bestandteil definiert im Anspruch 3, und endständige Polyalkohol- oder Polyätherreste
    5 als hydrophile Bestandteile aufweisen und z.B. Propylenoxid-Äthylenoxid-Blockpolymerisate oder Alkoxylierungsprodukte von Alkylendiolen oder -diaminen mit einem zentralen C2_20-Kohlenwasserstoffrest darstellen.
  9. 9. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden io Ansprüche, gekennzeichnet durch Alkylierungsprodukte von
    Dialkyl-, Diaryl- und/oder AJkylarylaminen mit jeweils mindestens 6 C-Atomen in den Kohlenwasserstoffsubstituenten und Verbindungen auf Polyätherbasis, die durch Umsetzen von Epoxiden mit Alkyl- oder Alkylarylalkoholen, -thiolen, -ami-15 nen und/oder ihren Polyalkoxy- oder Polyhydroxyäthern erhalten worden sind, als nicht-ionische Tenside.
  10. 10. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch Glyceryl-l-(fettalkyl-C8_10-hexaäthylenoxid)-3-n-butyl-äther und/oder Sorbityl-bis-(2'-äthylhexyloxy-l,3-glyceryl)-
    20 äther als nicht-ionische Tenside.
  11. 11. Reiniger-Konzentrat nach einem der Ansprüche 1,2 und 5 bis 9, gekennzeichnet durch einen Gehalt von nichtioni-schen Tensiden, welche durch Umsetzung entsprechender Verbindungen mit Äthylen- oder Propylen-oxyd infolge saurer Ka-
    25 talyse frei von Metall-, insbesondere Alkali- oder Erdalkali-Ionen erhalten worden sind.
  12. 12. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Salze organischer Amino-und Iminoverbindungen, Salze aus der Reihe der Carbamid-
    30 Verbindungen, Dicyandiamidin-Salze, Salze des Dicyandiamids und/oder Salze des Biguanids als Salze schwacher organischer Basen mit starken anorganischen oder organischen Säuren bzw. Salze starker organischer Basen mit schwachen Säuren, wobei diese polybasischen Verbindungen über eine Carbonamidbrük-35 ke oder über eine Äthergruppe eine längere Fettalkylgruppe tragen können, z.B. einer C18_26-Alkylgruppe.
  13. 13. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Salze von Carbamidverbindungen, wie Carbamid-chlor-hydrat, Carbamid-sulfat, Iminocarbamid-chlorhydrat, Imino-
    40 carbamid-sulfat und/oder Iminocarbamid-citrat; Salze organischer Säuren, wie z.B. Zitronensäure und/oder Milchsäure, Salze von Polyhydroxyalkylendiaminen und/oder Polyalkylenpo-lyaminen, von partiellen Hydroxyalkylierungsprodukten, von Polyaminopolyalkylenpolycarbonsäure-Derivaten, wie z.B. die 45 Umsetzungsprodukte von Diäthylentriamin mit 2 Mol Chloressigsäure und 3 Mol Äthylenoxid öder Propylenoxid der folgenden allgemeinen Formel:
    ho-rv h
    H cr
    -H
    OOC-Cu(
    'N TCH2-CH2-N-CH2-CH2-+ N
    ch2-coct \r-OH
    /
    R-OH
    55
    mit R=Äthylen- bzw. Propylengruppe.
  14. 14. Reiniger-Konzentrat nach Änspruch 13, gekennzeichnet durch eine Kombination der Verbindungen der allgemeinen Formel, definiert im Anspruch 13, mit schwächer basischen 60 Ammoniumverbindungen gemäss der folgenden allgemeinen Formel:
    (CH3-CH-CH2)3 N-H-OOC I
    OH
    h ho-r i /ch2-coo-
    >i-ch2-ch2n-ch2-ch2-n -ch2-ch2 -n( I I +\
    R-OH
    R-OH
    R-OH
    ■HCl
    636121
  15. 15. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 12 oder 13, ge- oxy-Gruppen tragenden Fettalkyl-Derivaten mit Polyamino-
    kennzeichnet durch die mit Salzsäure, Schwefelsäure und/oder Verbindungen, z.B. die Verbindung der folgenden Formel: organischen Säuren erhaltenen Umsetzungsprodukte von Ep-
    OH
    1 H er
    CH3-(CH2)18-CH2-CH-CH2-0-CH2-CH2v I .CH2CH2-OH
    ;n-ch2-ch2-i<
    HO-CH2-CH2 + I CH2-CH2-OH
    2V +/
    ixi ch2
    I
    coo"
  16. 16. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden 15 24. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Chlorkohlenwasserstoffe ; Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt ei-Bis-alkyläther des Äthylenglykols, der Polyäthylenglykole und/ nes Metallkomplexbildners aus der Gruppe der Nitrilotriessig-oder der polyäthylierten Polypropylenglykole mit einem Mole- säure-Derivate, Äthylendiamintetraessigsäure-Derivate, Hydr-kulargewicht von jeweils z.B. unter 300 ; Dioxan und Dioxolan ; oxyalkyläthylendiamintriessigsäure-Derivate, Derivate end-Dialkylsäureamide ; Dimethylsulfon, Dimethylsulfoxid und/ 20 ständig carboxylierter Alkylpolyoxäthyläther, organische Oxy-oder Tetramethylensulfon ; Hexamethylphosphorsäuretriamid ; säuren, polymere Alkylenpolycarbonsäuren, Mischpolymerisate Tetraalkylharnstoff-Derivate ; und/oder Diester oder Äther- aus Methylvinyläther und Maleinsäureanhydrid und/oder ana-ester der Polyalkylenglykole als aprotische lipophile Lösungs- loge Mischpolymerisate mit polymeren Carbonsäure-Gruppen mittel. als Metallkomplexbildner.
  17. 17. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 16, gekennzeichnet 25 25. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch N,N-Dimethylformamid, N,N-Dialkylacetamid, Methyl- durch N-Octyloctaoxäthylätherglykolsäure, Weinsäure, Zitro-diglykolacetat, Methylglykolacetat und/oder Tetraäthylengly- nensäure, Glukonsäure und/oder Poly-l-hydroxybutan-3,4-di-koldiacetat. carbonsäure als Metall-Komplexbildner.
  18. 18. Reiniger-Konzentrat nach einem der Ansprüche 1 bis 26. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden
    15, gekennzeichnet durch die Lösungsmittel Methoxy- und/ 30 Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt an oder Äthoxyglykol-N,N-dialkylaminoäthyläther als Äther mit Inhibitoren gegen saure Metall-Korrosion aus der Gruppe N,N-N,N-Dialkylaminoalkyl-Gruppen. Alkylthioharnstoff, Hexamethylentetramin, fettaeylierte Hete-
  19. 19. Reiniger-Konzentrat nach einem der Ansprüche 1 bis rocyclen, bei denen sowohl Stickstoff- als auch Schwefelatome 15, gekennzeichnet durch die Lösungsmittel 1-Methylimidazol, im Ring vorliegen, Trithione, organische Phosphoniumsalze,
    1,2-DimethylimidazoI, Bis-(ß-N,N-Dimethylaminoäthyl)- 35 Acetylenalkohole und/oder Acetylendiole und/oder deren äther, N-ß-Methoxyäthylmorpholin und/oder N-Alkyl-Deri- Oxalkylierungs-Derivate.
    vate des Pyrrolidons als aliphatische, beziehungsweise heteroey- 27. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 26, gekennzeichnet clische Verbindungen mit tertiärem Stickstoff. durch Carboxymethyltriphenylphosphoniumchlorid, Dialkyl-
  20. 20. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden aminoalkyltriphenylphosphoniumchlorid, Propinol, Butinol Ansprüche, gekennzeichnet durch Polypropylenglykole mit Mo-40 und/oder Butindiol und deren oxäthylierten Derivaten als Inhi-lekulargewichten bis 600, Hexan-l,6-diol, isomere Butandiole, bitoren.
    isomere Pentandiole, niedrig oxäthylierte und/oder polyoxäthy- 28. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden lierte Alkanole und/oder Monoalkyläther des Glycerins als Po- Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt lyalkohole bzw. Ätheralkohole mit einem Molekulargewicht bis von Peroxydverbindungen aus der Gruppe Wasserstoffperoxid, 600 als Lösungsvermittler. 45 Percarbamid, organische Persäuren und/oder deren Salze mit
  21. 21. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 20, gekennzeichnet organischen Basen.
    durch Hexanolmonoglykoläther, Octanolmonoglykoläther, Oc- 29. Reiniger-Konzentrat nach Anspruch 28, gekennzeichnet tanoldiglykoläther, Octanoltriglykoläther, Octanoltetraglykol- durch Perameisensäure, Peressigsäure und/oder ihre Salze mit äther und/oder Octanolpentaglykoläther. organischen Basen als Peroxydverbindung.
  22. 22. Reiniger-Konzentrat nach einem der vorhergehenden 50 30. Verfahren zur Herstellung des metallionenfreien, pho-Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt ei- sphat- und enzym-freien Reinigerkonzentrats nach Anspruch 1, nes Biozids aus der Gruppe der quaternären Ammoniumverbin- dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten (a) bis (e) des düngen mit länger kettigen Alkylgruppen und wiederkehrenden Anspruchs 1), welche für den Anwendungszweck des Reiniger-Äthergruppen zwischen Ammonium- und Alkylgruppen, Tri- konzentrats kontaminierende Bestandteile enthalten, vor ihrer chloracetamid, TrichIoracet-N-(ß-chIoräthyloxyäthyl)-amid, 55 Verarbeitung durch Behandlung mit Mischbett-Ionenaustau-Alkylphenole mit einem oder mehreren C3_10-Alkylsubstituen- scher-Anlagen dekontaminiert werden oder dass vorgängig bei ten, Tensio-aktive anionische Baktericide, tensio-aktive Ver- der Synthese des Komponenten (a) bis (e) im Hinblick auf de-bindungen mit Betain-Struktur, Derivate fettalkylierter Imida- ren Verwendungszweck Reaktions-Hilfsmittel verwendet wer-zolincarboxylate, Phenolalkoxyäther, Phenolpolyhydroxyäther, den, welche keine der kontaminierenden Ionen in die Kompo-Phenolglycerinäther und/oder Alkylphenolglycerinäther und/ 60 nenten 1) (a) bis (e) einbringen und dass die erhaltenen dekon-oder ihre Glycerinchlorhydrinäther und/oder Formiate und/ taminierten Komponenten (a) bis (e) direkt zu den metallio-oder Sorbate organischer Basen. nen-, phosphat- und enzym-freien Reiniger-Konzentraten ver-
  23. 23. Reiniger-Konzentrat nach Ansprüchen 1 bis 21, ge- mischt werden.
    kennzeichnet durch fettaeylierte Benzoacrylsäure, S-Alkylthio- 31. Verfahren nach Anspruch 30 zur Herstellung des Reini-bernsteinsäuren und ihre Salze, N-Fettalkyldimethyl-ß-carb- 65 ger-Konzentrates nach einem der Ansprüche 2 bis 29. oxyäthylammoniumhalogenid, N-Fettalkyldimethyl-ß- 32. Verwendung des Reiniger-Konzentrates nach Anspruch carboxymethylammoniumhalogenid, Guajakol, Phenoxyäth- 1 zur Reinigung von Geräten und Gefässen der labordiagnosti-anol und/oder Phenoxyisopropanol als Biozid. sehen Analytik.
    636121
  24. 33. Verwendung nach Anspruch 32 des Reiniger-Konzentrats gemäss einem der Ansprüche 2 bis 29.
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