CH636152A5 - Structural element - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bauelement, welches zur Abdichtung und Isolation von wenigstens einer seiner Wände und/oder von bei seinem Versetzen auftretenden Lager- bzw. Stossfugen zumindest einen Isolierkörper aufweist.
Die Abdichtung einer Wand des Bauelementes sowie der beim Aufeinandersetzen wenigstens zweier Bauelemente auftretenden Lagerfuge erfolgt bekanntlich durch einen im Bauelement parallel zur betreffenden Wand untergebrachten Isolierkörper. Dieser befindet sich im Anlieferungszustand des Bauelementes zur Baustelle, entweder bereits im Bauelement oder wird erst an Ort und Stelle (nach dem Versetzen) in dieses eingeschoben. Das Ein- bzw. Verschieben erfolgt mitunter so, dass der Isolierkörper eines Bauelementes auch in ein im versetzten Zustand unmittelbar benachbartes (z.B. darunter oder darüberliegendes) Bauelement hineinragt und so auch die Lagerfuge abdichtet. Die Isolierkörperhöhe entspricht im allgemeinen der Bauelementhöhe, wobei vorausgesetzt wird, dass die Bauelemente ohne Zwischenlage anein-anderliegen. Bei Einkalkulierung einer Zwischenlage (z.B. Mörtellage bei Bausteinen) wird jedoch die Isolierkörperhöhe grösser als die Bauelementhöhe bemessen.
Zur Abdichtung der Stossfuge ist es bekannt, in den Seitenwänden der Bauelemente fluchtende Nuten auszubilden. Im versetzten Zustand der Bauelemente stossen dann jeweils die Nuten zweier benachbarter Bauelemente aufeinander und begrenzen einen Hohlraum, in den ein Isolierkörper eingeschoben wird.
Die bekannten Isolierkörper besitzen praktisch keine oder höchstens eine sehr geringe Elastizität und bieten demnach nur dann eine optimale Abdichtung, wenn die betreffenden Abmessungen des zu dichtenden Raums ihren eigenen, korrespondierenden Abmessungen entsprechen. Dies ist aber in der Praxis kaum der Fall, denn die Grössen der Stoss- und Lagerfugen unterliegen oft beträchtlichen Schwankungen. Weiter können die Isolierkörper, die zur Abdichtung einer Bauelementwand sowie der Lagerfuge dienen, in das Bauelement bereits eingesetzt und höher als dieses sind, beim Transport der Bauelemente leicht beschädigt werden. Um diesem Nachteil abzuhelfen kann man zwar die Isolierkörper erst in die bereits verlegten Bauelemente einsetzen, nimmt aber dabei durch die separate Lagerung, den erhöhten Platzbedarf und Verwaltungsaufwand andere Nachteile in Kauf. Schliesslich tritt bei den Isolierkörpern, die zur Abdichtung einer Wand sowie der Lagerfuge dienen und so in ein Bauelement eingeschoben bzw. in diesem verschoben werden, dass sie auch in ein benachbartes Bauelement eingreifen, der Nachteil auf, dass die Isolierkörper in einer Endlage der Bauelemente (z.B. in der untersten Lage) kürzer ausgeführt werden müssen, um ein Eindringen benachbarter Isolierkörper der nächsten Bauelementlage zu ermöglichen. Hiezu müssen die Isolierkörper entweder abgeschnitten werden, oder es ist überhaupt die Herstellung spezieller End-Bauelemente (z.B. besondere Bodensteine) erforderlich.
Ziel der Erfindung ist die Beseitigung aller oben angeführten Nachteile. Dieses Ziel wird mit einem Bauelement der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Isolierkörper in wenigstens einer Richtung elastisch verformbar ausgebildet ist.
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Die elastische Verformbarkeit gewährleistet nunmehr eine Anpassungsfähigkeit des Isolierkörpers an unterschiedliche Fugengrössen, schliesst Beschädigungen von vorstehenden Isolierkörperteilen infolge deren elastischer Nachgiebigkeit aus und erübrigt auch die Herstellung von Bauelementen für Endlagen, da die Isolierkörper unterschiedliche Höhen bzw. Längen einnehmen können.
Zur Gewährleistung der elastischen Verformbarkeit kann der Isolierkörper wenigstens einen quer zur gewünschten Verformungsrichtung verlaufenden Schlitz aufweisen. Beispielsweise können zwei von gegenüberliegenden Seiten in den Isolierkörper eindringende, gegeneinander versetzt angeordnete Schlitze vorgesehen sein. Der Isolierkörper kann aber auch aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Teilen aufgebaut sein, von denen zumindest einer elastisch verformbar ist.
Falls der Isolierkörper zur Abdichtung und Isolation einer Wand des Bauelementes und der Lagerfuge dient, ist es günstig, wenn seine Höhe im entspannten Zustand grösser als die Höhe des Bauelementes ist, durch elastische Verformung jedoch mindestens auf die Bauelementhöhe reduzierbar ist. Der Isolierkörper steht dann im eingebauten Zustand stets unter Spannung und übt so auf die angrenzenden Isolierkörper einen Druck aus. Infolge des so hervorgerufenen, satten Aneinanderliegens der Isolierkörper wird auch dann eine einwandfreie Fugendichtung erzielt, wenn die Bauelemente beim Zusammenfügen nicht satt aufeinander liegen, sondern zwischen ihnen ein Spalt vorhanden ist. Dieser Spalt kann durch zwischen den Bauelementen liegende, unerwünschte Fremdkörper oder durch ein erforderliches Aufkeilen von Bauelementen zwecks Anpassung an vorbestimmten Höhenmasse bedingt sein.
Der elastisch verformbare Isolierkörper kann - wenn er zur Abdichtung und Isolation einer Wand und der Lagerfuge dient - in an sich bekannter Weise im Bauelement verschiebbar sein. Es ist aber auch möglich, ihn mit einem Endabschnitt zu fixieren, so dass eine seiner beiden Stirnseiten gegenüber der ihr benachbarten Stirnseite des Bauelementes nur das gewünschte Mass der Überlappung der Lagerfuge tiefer liegt und die zweite Stirnseite durch elastische Verformung des Isolierkörpers bis wenigstens in die Ebene der ihr benachbarten Stirnseite des Bauelementes verlagerbar ist. Der tiefer liegende Endabschnitt des Isolierkörpers gestattet ein einwandfreies Eindringen eines beim Versetzen angrenzenden Isolierkörpers, und infolge der elastischen Verformbarkeit ist der vorstehende Endabschnitt vor Beschädigung sicher. Ausserdem kann das Bauelement trotz vorstehendem Isolierkörper mit der Stirnseite, aus welcher der Isolierkörper herausragt auf eine ebene Unterlage aufgesetzt werden und somit als Endelement fungieren, da ja der Isolierkörper bis mindestens auf die äussere Begrenzung der betreffenden Stirnseite zusammendrückbar ist.
Ein erfindungsgemässes Bauelement, das einen Isolierkörper zur Abdichtung der Stossfuge aufweist, kann so ausgebildet sein, dass der Isolierkörper an der ersten der beiden Seitenwände des Bauelementes in einer Nut untergebracht und als Streifen mit U-förmigem Profil ausgeführt ist, im entspannten Zustand, gegebenenfalls aus der ersten Seitenwand herausragt, jedoch durch elastische Verformung wenigstens bis auf die äussere Begrenzung der ersten Seiten wand zusammendrückbar ist sowie dass in der gegenüberliegenden zweiten Seitenwand eine mit der Nut fluchtende, vorspringende Nase zum Zusammenpressen des Streifens eines beim Versetzen benachbarten Bauelementes vorgesehen ist. Der Isolierkörper kann aber auch als Streifen mit S-Profil ausgeführt sein, der aus der Nut herausragt, wobei in diesem Fall in der gegenüberliegenden zweiten Seitenwand eine mit der Nut fluchtende Gegennut auszubilden ist, deren Tiefe gleich oder kleiner als das vorbestimmte Mass des Herausragens des Streifens ist. Der Streifen mit U- oder S-Profil gewährleistet auch bei unterschiedlichen Stossfugenbreiten stets eine optimale Abdichtung. Das U- bzw. S-Profil lässt sich im Einklang mit dem bereits angeführten, allgemeinen Aufbau einer Variante des Isolierkörpers auch so beschreiben, dass es durch Ausbildung eines bzw. zweier Schlitze in einem Körper mit ursprünglich rechteckigem Profil zustandekommt. Falls es sich bei dem Bauelement um einen Mantelbetonstein handelt, bei dem der Isolierkörper zur Abdichtung und Isolation einer Wand und der Lagerfuge dient und mit einer Seite den mit Beton zu füllenden Hohlraum begrenzt, ist es von Vorteil, wenn im Isolierkörper in Nähe eines seiner beiden Stirnseiten ein Schlitz ausgebildet ist, so dass zwischen dem Schlitz und der nächstgelegenen Stirnseite eine federnde Zunge verbleibt. Der Schlitz muss dabei zum Hohlraum hin offen sein und kann eventuell eine keilförmige Erweiterung aufweisen. Durch diese Ausgestaltung des Isolierkörpers kann der Druck des in den Hohlraum des versetzten Bausteins eingegossenen Betons ausgenützt werden, um den Isolierkörper mit seiner federnden Zunge gegen den darunter (oder darüber) befindlichen Isolierkörper zu pressen. Der in den Schlitz eintretende Beton hat nämlich die Tendenz, den Schlitz aufzuweiten, also die Zunge auswärts zu drücken. Um das Einfliessen des Betons in den Schlitz zu erleichtern, kann - wie schon erwähnt - eine keilförmige Erweiterung des Schlitzes vorgesehen sein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Anordnung von erfindungs-gemässen Bauelementen in Form von Mantelbetonsteinen, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt analog Fig. 3 durch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Bauelementes,
Fig. 5 und 6 einen vergrösserten, einen der Stossfugenbe-reiche darstellenden Ausschnitt aus Fig. 1 vor und nach dem Zusammenfügen zweier Bauelemente,
Fig. 7 und 8 Darstellungen analog den Fig. 5 und 6 von einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Bauelementes sowie
Fig. 9 einen Schnitt analog Fig. 3, in dessen oberem Teil eine weitere Variante eines Isolierkörpers veranschaulicht ist.
Die in Fig. 1 bis 3 gezeigten Mantelbetonsteine 1 sind von Frontwänden 2 und Seitenwänden 3 begrenzt. Die Seitenwände 2 der Bausteine einer Lage grenzen unter Bildung der Stossfuge s aneinander. Die Bausteine 1 übereinanderliegender Lagen ruhen mit ihren Stirnseiten 4 unter Bildung der Lagerfuge aufeinander und sind gegeneinander versetzt. Im dargestellten Fall grenzen die Bausteine 1 lückenlos aneinander, doch können die Stoss- und Lagerfugen s bzw. m unter Umständen auch relativ grosse Breiten aufweisen.
Zur Abdichtung einer der Frontwände 2 und der Lagerfuge m ist in jedem Baustein 1 ein Isolierkörper 5 eingesetzt, wobei die Isolierkörper der in Fig. 2 und 3 ersichtlichen, oberen Bausteinlage in die Bausteine der unteren Lage um das Mass t eingreifen. Im Einklang mit der Erfindung sind die Isolierkörper 5 in wenigstens einer Richtung elastisch verformbar. Im vorliegenden Fall stimmt die Verformbarkeitsrichtung mit der Höhenrichtung der Bauelemente 1 überein. Die Verformbarkeit wird - wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich -beispielsweise durch zwei Schlitze 6 gewährleistet, die von gegenüberliegenden Seiten in den Isolierkörper 5 eindringen und gegeneinander versetzt sind. Statt zweier derartiger Schlitze könnte auch bloss ein einziger oder aber eine Viel5
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zahl von Schlitzen vorgesehen sein. Die Isolierkörper 5 könnten - wie an sich bekannt - in den Bausteinen 1 verschiebbar sein. Dargestellt ist jedoch eine Variante, bei der jeder Isolierkörper 5 mit einem Endabschnitt im Baustein 1 fixiert ist; wie Fig. 3 zeigt, ist dies der oberer Endabschnitt. Die obere Stirnseite jedes Isolierkörpers 5 liegt dabei um das Mass t tiefer als die obere Stirnseite des Bauelementes 1. Die Höhe der Isolierkörper 5 kann im entspannten Zustand entweder der Höhe h der Bausteine 1 entsprechen oder aber grösser als diese sein.
Beim Auflegen der untersten Bausteinlage, also der Endlage, werden die vorstehenden Isolierkörper 5 so zusammengedrückt, wie in Fig. 3 unten veranschaulicht ist. Ihre Gesamtlänge 1 ist dann um das Mass t kürzer als die Bauelementhöhe h. An den Oberseiten der untersten Bausteine bleiben also die Vertiefungen im Ausmass von t erhalten, so dass die Isolierkörper 5 der darüberliegenden Bausteinlage problemlos in die unterste Bausteinlage eingreifen und so die Lagerfuge m abdichten können. Bei einer Lagerfugenbreite von Null (wie dargestellt) entspricht die Höhe der Isolierkörper 5 der in Fig. 3 oberen Bausteinlage der Höhe h der Bauelemente; Isolierkörper 5 mit einer Ausgangshöhe h befinden sich somit im entspannten Zustand.
Die elastische Verformbarkeit eines Isolierkörpers kann ausser durch Schlitze 6 auch durch die Materialeigenschaften wenigstens eines Teils des Isolierkörpers gewährleistet werden. Hiezu kann der Isolierkörper aus zwei oder mehreren miteinander verbundenen Teilen bestehen, von denen wenigstens einer elastisch verformbar sein muss. Fig. 4 zeigt beispielsweise einen dreiteiligen Isolierkörper 7, dessen Aussenteile 8,9 im wesentlichen unelastisch sein können, dessen Mittelteil 10 jedoch elastisch ist, und eine Zusammendrück-barkeit gewährleistet, wie in Fig. 3 gezeigt wurde. Die Teile 8, 9,10 sind beispielsweise miteinander verklebt. Selbstverständlich könnte der elastische Teil 10 des Isolierkörpers 7 auch an dessen Rand angeordnet sein; die unelastischen Teile 8 und 9 wären dann zu einem einzigen Körper vereinigt.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, wird die Stossfuge s zwischen benachbarten Bausteinen 1 einer Lage durch einen Isolierkörper 11 abgedichtet, der in Streifenform ausgeführt ist. Dieser Isolierkörper 11 ist in den Fig. 5 und 6 deutlicher veranschaulicht. Er besitzt ein U-förmiges Profil, das durch Vorsehen eines Schlitzes 6 in einem Streifen mit Rechteckquerschnitt entstanden ist. Der Isolierkörper 11 ist in einer Nut 12 untergebracht, die sich in einer der beiden Seitenwände 3 des Bausteins 1 befindet. Im entspannten Zustand ragt der Streifen 12 nicht aus der Seiten wand 3 hervor, obwohl auch dies bei anderen als dem dargestellten Ausführungsbeispiel vorteilhaft sein kann. In der Seitenwand 3, die der mit dem Streifen 10 versehenen Seiten wand 3 gegenüberliegt, ist eine mit der Nut 12 fluchtende, vorspringende Nase 13 ausgebildet. Durch diese wird der Streifen 11 beim Zusammenfügen zweier Bausteine 1 - wie in Fig. 6 gezeigt - zusam-5 mengedrückt, wobei der eine Schenkel des U-Profils in die Nut 12 gebogen wird. Die Breite der Stossfuge, welche gerade noch abgedichtet werden kann, hängt - wie aus Fig. 5 unmittelbar einleuchtend ist, von der Höhe der Nase 13 ab. Bei vorspringendem Streifen 11 liegt jedoch auch eine Abhängigkeit io vor dem Ausmass des Vorspringens vor.
In den Fig. 7 und 8 ist eine weitere Möglichkeit der Ausbildung eines Isolierkörpers zur Stossfugenabdichtung veranschaulicht. Der Isolierkörper ist als Streifen 14 mit S-Profil ausgeführt und ragt im entspannten Zustand (Fig. 7) aus der 15 Nut 12 hervor. Das S-Profil kommt durch das Vorsehen zweier Schlitze 6 zustande, die von gegenüberliegenden Seiten in den Isolierkörper 14 eindringen. Der Streifen 14 kann bis auf das Niveau der Seitenwand 3 in die Nut 12 gedrückt werden und ist dadurch beim Hantieren und Trans-20 port des Bausteins 1, beispielsweise wenn dieser mit einem Greifer erfasst wird, vor Beschädigungen sicher. In der Seitenwand 3, die der mit dem Streifen 14 ausgestatteten Seitenwand 3 gegenüberliegt, ist eine mit der Nut 12 fluchtende Gegennut 15 ausgebildet, die beim Zusammenfügen zweier 25 Bausteine 1 den aus einem der Bausteine 1 herausragenden Streifenteil aufnimmt, wobei ihre Tiefe kleiner als das vorbestimmte Mass des Harausragens des Streifens 14 ist, dieser also zusammengedrückt wird (Fig. 8). Die Tiefe der Gegennut 15 - kann falls erwünscht - genauso gross wie das Ausmass 30 des Vorspringens des Streifens 14 sein, der sich dann auch bei zusammengefügten Bausteinen 1 im entspannten Zustand befindet.
Es sei noch erwähnt, dass der Isolierkörper zur Stossfugenabdichtung selbstverständlich auch analog dem in Fig. 4 35 beschriebenen Isolierkörper aufgebaut sein kann. Ebenso ist es möglich, ihn mit mehr als zwei Schlitzen 6 zu versehen.
Fig. 9 zeigt einen Schnitt analog Fig. 3. Der obere der beiden Isolierkörper 5 weist jedoch nur einen einzigen Schlitz 6 auf, der sich zudem in Nähe der unteren Stirnseite des Isolierkörpers 5 befindet, so dass zwischen Schlitz 6 und Stirnseite eine federnde Zunge 16 verbleibt. Da der Schlitz 6 zum Hohlraum 17 des Bausteins 1 hin offen ist, kann der nach dem Versetzen des Bausteins 1 in den Hohlraum 17 eingegossene Beton in ihn eindringen und aufweiten, so dass die 45 Zunge 16 gegen den angrenzenden (unteren) Isolierkörper 5 gepresst wird, was eine ausgezeichnete Abdichtung ergibt. Um das Einfliessen des Betons in den Schlitz 6 zu erleichtern, ist es empfehlenswert, den Schlitz 6 zum Hohlraum 17 hin mit einer keilförmigen Erweiterung 18 zu versehen.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Bauelement, welches zur Abdichtung und Isolation von wenigstens einer seiner Wände und/oder von bei seinem Versetzen auftretenden Lager- bzw. Stossfugen zumindest einen Isolierkörper aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (5; 7; 11; 14) in wenigstens einer Richtung elastisch verformbar ausgebildet ist.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (5; 11; 14) wenigstens einen quer zur Verformungsrichtung verlaufenden, die Verformung im wesentlichen gewährleistenden Schlitz (6) aufweist.
3. Bauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (5; 14) zwei von gegenüberliegenden Seiten in ihn eindringende, gegeneinander versetzt angeordnete Schlitze (6) aufweist.
4. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (7) aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Teilen (8,9,10) aufgebaut ist, von denen zumindest einer elastisch verformbar ist.
5. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Isolierkörper zur Abdichtung und Isolation einer Wand und der Lagerfuge dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Isolierkörpers (5; 7) im entspannten Zustand grösser als die Höhe (h) des Bauelementes (1) ist, durch elastische Verformung jedoch mindestens auf die Bauelementhöhe (h) reduzierbar ist.
6. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Isolierkörper zur Abdichtung und Isolation einer Wand und der Lagerfuge dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (5; 7) mit einem Endabschnitt fixiert ist, wobei eine seiner beiden Stirnseiten gegenüber der ihr benachbarten Stirnseite (4) des Bauelementes (1) um das gewünschte Mass (t) der Überlappung der Lagerfuge (m) tiefer liegt und die zweite Stirnseite durch elastische Verformung des Isolierkörpers (5; 7) bis wenigstens in die Ebene der ihr benachbarten Stirnseite (4) des Bauelementes (1) verlagerbar ist.
7. Bauelement nach Anspruch 2, wobei der Isolierkörper zur Abdichtung der Stossfuge dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (11) an der ersten der beiden Seitenwände (3) des Bauelementes (1) in einer Nut (12) untergebracht und als Streifen mit U-förmigem Profil ausgeführt ist, im entspannten Zustand gegebenenfalls aus der ersten Seitenwand (3) herausragt, jedoch durch elastische Verformung wenigstens bis auf die äussere Begrenzung der ersten Seitenwand (3) zusammendrückbar ist sowie dass in der gegenüberliegenden zweiten Seitenwand (3) eine mit der Nut (12) fluchtende, vorspringende Nase (13) zum Zusammenpressen des Streifens (11) eines beim Versetzen benachbarten Bauelementes (1) vorgesehen ist.
8. Bauelement nach Anspruch 3, wobei der Isolierkörper zur Abdichtung der Stossfuge dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (14) an der ersten der beiden Seitenwände (3) des Bauelementes in einer Nut (12) untergebracht und als Streifen mit S-Profil ausgeführt ist, im entspannten Zustand um ein vorbestimmtes Mass aus der ersten Seitenwand (3) herausragt und durch elastische Verformung wenigstens bis auf die äussere Begrenzung der ersten Seitenwand (3) zusammendrückbar ist sowie dass in der gegenüberliegenden zweiten Seitenwand (3) eine mit der Nut (12) fluchtende Gegennut (15) ausgebildet ist, deren Tiefe gleich oder kleiner als das vorbestimmte Mass des Herausragens des Streifens (14) ist.
9. Bauelement nach Anspruch 2, welches als Mantelbetonstein ausgeführt ist, bei dem der Isolierkörper zur Abdichtung und Isolation einer Wand und der Lagerfuge dient und mit einer Seite den mit Beton zu füllenden Hohlraum begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (6) in Nähe einer der beiden Stirnseiten des Isolierkörpers (5) ausgebildet ist, wobei zwischen dem Schlitz (6) und der nächstgelegenen Stirnseite eine federnde Zunge (16) verbleibt, sowie dass der Schlitz (6) zum Hohlraum (17) hin offen und vorzugsweise mit einer keilförmigen Erweiterung (18) versehen ist.
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