CH636487A5 - Schaltungsanordnung zur uebertragung von signalen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur uebertragung von signalen. Download PDF

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CH636487A5
CH636487A5 CH248982A CH248982A CH636487A5 CH 636487 A5 CH636487 A5 CH 636487A5 CH 248982 A CH248982 A CH 248982A CH 248982 A CH248982 A CH 248982A CH 636487 A5 CH636487 A5 CH 636487A5
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CH
Switzerland
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memory
bus
input
time slot
buffer
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Application number
CH248982A
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English (en)
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Bryan Scott Moffitt
Alexander Robert Ross
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Western Electric Co
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Übertragung von Signalen zwischen einem Eingang und einem Ausgang, an denen eine Vielzahl von Zeitlagen vorgesehen ist, wobei jede Zeitlage eine besondere Identität besitzt.
Es besteht Bedarf nach einer Zeitmultiplexanlage mit der Möglichkeit eines Zeitlagenwechsels und der Möglichkeit einer konferenzmässigen Zusammenschaltung einer Gruppe von Zeitlagen für eine gegebene Nachrichtenverbindung. Ein typischer, bekannter Zeitlagenwechsler verwendet einen Zeitlagen-Zuordnungsspeicher (TSA von Time Slot Assignment) und zwei Abtast-Pufferspeicher. Der Zeitlagen-Zuordnungsspeicher enthält für jede Zeitlage einen Befehl* der auf eine Speicherstelle im Abtastpuffer hinweist. Der Prozessor der Anlage lädt für jede Nachrichtenverbindung die Befehle in den Zeitlagen-Zuordnungsspeicher. Ein Zeitlagentakt bewirkt eine sequentielle Überprüfung des Zeitlagen-Zuordnungsspei-chers, und für eine gegebene Zeitlagenadresse im Zeitlagen-Zuordnungsspeicher wird eine Abtast-Pufferspeicher-Adresse geliefert. Der der gegebenen Zeitlage zugeordnete Datenab-tastwert wird in den Abtastpuffer an einer Speicherstelle abgelegt, die durch die vom Zeitlagen-Zuordnungsspeicher erhaltene Adresse identifiziert wird. Diese bekannte Anordnung ist zwar hinsichtlich des Zeitlagenwechsels zweckmässig, macht es jedoch erforderlich, dass der Zeitlagen-Adressenspeicher so viele Speicherstellen aufweist, wie Zeitlagen der Eingangssammelleitung vorhanden sind. Ausserdem kann, wenn die Abtastpufferadresse im Zeitlagen-Adressenspeicher erzeugt wird, nur eine Abtastpufferadresse für jeden Zeitlagen-Adressenspeicher benutzt werden. Die bekannte Anordnung ist demgemäss nicht zur Bildung von Konferenzen zwischen Zeitlagen ausgelegt, da für diesen Fall der gleiche Zeitlagenabtastwert in mehr als einer Pufferspeicherstelle abgelegt werden muss.
Zur Lösung der sich daraus ergebenden Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung einen ersten Speicher mit Adressen-Speicherstellen aufweist, die je einer bestimmten Ausgangszeitlage entsprechen und je die Identität einer Eingangszeitlage speichern, ferner eine Steuerschaltung zur Erzeugung von Adressen-Eingangssignalen für den ersten Speicher, die aus den Identitäten der Eingangszeitlagen bestehen, und Schaltungen, die durch eine Zuordnung zwischen einem Adressen-Eingangssignal und einer gespeicherten Zeitlagenidentität an einer bestimmten Speicherstelle des ersten Speichers steuerbar sind, derart, dass ein Signal von der Eingangszeitlage zur Ausgangszeitlage übereinstimmender Identität übertragen wird, die der bestimmten Speicherstelle des ersten Speichers zuordnet ist.
Es wird demgemäss ein Zeitlagenwechsler zur Auswahl und Pufferung von Digitalsignalen offenbart, die zwischen Sammelleitungen übertragen werden. Die Anordnung ist besonders zweckmässig zur Bildung vonKonferenzen in einer verteilten, digitalen Zeitmultiplexanlage. Bei einem Ausfüh-rungsbeispi'el wird ein Taktgeber benutzt, der Zeitsteuerungssignale entsprechend den Zeitlagen der ersten Sammelleitung erzeugt. Diese Signale werden sequentiell einem assoziativen Speicher zugeführt, und, wenn eine Übereinstimmung zwischen dem gelieferten Signal und einer vorher gespeicherten Zeitlagenidentität auftritt, wird ein Betätigungssignal geliefert. Jede assoziative Speicherstelle weist eine Vergleichslogik auf und liefert ein Ausgangsbetätigungssignal. Jedes Betätigungssignal besitzt eine Zeitidentität mit einer vorher erzeugten Zeitlage der ersten Sammelleitung und eine physikalische Identität mit einer bestirnten Zeitlage der zweiten Sammelleitung. Das Betätigungssignal veranlasst ein Einschreiben des der zeitlichen Identität entsprechenden Zeitlagensignals in eine Speicherstelle eines Pufferspeichers, die der bestimmten Zeitlage der zweiten Sammelleitung entspricht. Die Signalabtastwerte werden dann sequentiell aus dem Pufferspeicher entnommen.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel müssen der assoziative Speicher, der auch als inhaltsabhängig adressierbarer Speicher (CAM von Content Addressable Memory) bekannt ist, und der Abtastwertpuffer nur so viele Speicher-steilen enthalten, wie Zeitlagen auf der zweiten oder Konferenzsammelleitung vorhanden sind. Für eine Hauptsammelleitung mit 256 Zeitlagen und eine sekundäre Sammelleitung mit 32 Zeitlagen müssen demgemäss nur 32 Speicherstellen für den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher (CAM) und den Abtastwertpuffer vorhanden sein. Für eine gegebene Zeitlagenübertragung gibt der zentrale Prozessor in den CAM in die der gewünschten Zeitlage der Ausgangssammelleitung zugeordneten Speicherstelle die Identität der Zeitlage auf der Hauptsammelleitung ein. Wenn eine Übereinstimmung zwischen einem Zeitlagen-Taktsignal und einer in den CAM eingegebenen Zeitlagenadresse auftritt, wird ein Ausgangssignal zum Abtastwertpuffer an der entsprechenden Speicherstelle geliefert, wodurch der gegebene Zeitlagenabtastwert in diese Speicherstelle des Puffers eingeschrieben werden kann. Der Inhalt des Abtastwertpuffers wird dann sequentiell auf die Ausgangssammelleitung ausgelesen.
Da die gleiche Zeitlagenidentität in mehrere Speicherstellen des Speichers geschrieben werden kann, kann der gleiche Zeitlagenabtastwert in mehrere Speicherstellen des Abtastwertpuffers eingegeben werden. Auf diese Weise lassen sich Mehrfachkonferenzen auf der Ausgangssammelleitung erzeugen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausfüh2
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rungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein allgemeines Blockschaltbild für eine verteilte Nachrichtenanlage, bei der die Zeitlagenwechselanordnung nach der Erfindung im Netzwerkverarbeitungselement (NPE 5 von Network Processing Element) eines Anlagenanschlusses verwirklicht ist;
Fig. 2 das Blockschaltbild für die Anordnung eines Anlagenanschlusses ;
Fig. 3 das Blockschaltbild des Netzwerk-Verarbeitungs- io bausteins jedes Anlagenanschlusses;
Fig. 4 das Schaltbild eines assoziativen Konferenzpuffers;
Fig. 5 das Schaltbild eines Sammelleitungs-Auswählregi-sters;
Fig. 6, 7, 8, 9 den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher, is den Verstärkungswertpuffer und die Abtastwert-Sammelleitung im einzelnen;
Fig. 10, die auf dem gleichen Blatt wie Fig. 8 dargestellt ist, die Zuordnung der Fig. 8 und 9;
Fig. 11 die Zeitlagen-Austauschfunktion zwischen einer 20 Eingangssammelleitung und einer Ausgangssammelleitung;
Fig. 12 eine Zeittabelle für einen Steuerspeicher mit doppeltem Zugriff.
Die Zeitlagen-Wechselfunktion in einer digitalen Konferenzanlage ist in Fig. 1 dargestellt. Die Arbeitsweise der 25 Gesamtanlage soll später genauer beschrieben werden. Vorher dürfte es jedoch zweckmässig sein, kurz auf den Austausch oder Wechsel von Zeitlagen-Signalabtastwerten unter Verwendung eines inhaltsabhängig adressierbaren Speichers 600 und eines Abtastwertpuffers 800 einzugehen, die in Fig. 1 und 30 genauer in Fig. 11 dargestellt sind.
Aus dem Diagramm ergibt sich, dass wenigstens für eine gewisse Zeit der Signalabtastwert A mit der Eingangs-Zeitla-genidentität 2 auf die Ausgangssammelleitung in die Zeitlage
30 umgesetzt werden soll. Auf entsprechende Weise soll der 35 Eingangsabtastwert B mit der Zeitlagenidentität 5 der Eingangssammelleitung auf die Ausgangssammelleitung in die Zeitlagen 1 und 31 übertragen werden. Ein entsprechender Austausch oder Wechsel ist für die Zeitlagen 7 und 254 auf der Eingangssammelleitung erwünscht. 40
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel schreibt der Mikroprozessor der Anlage über die Sammelleitung 401 die codierte Identität für die Zeitlage 254 in die Position 0 des Speichers 600. Die Zeitlagenidentität 5 wird in die Position 1 des Speichers 600, die Zeitlagenidentität 7 in die Position 2, die45 Zeitlagenidentität 7 in die Position 29, die Zeitlagenidentität 2 in die Position 30 und die Zeitlagenidentität 5 in die Position
31 eingeschrieben.
Man erkennt, dass jede physikalische Position des Speichers 600 einer bestimmten Zeitlage der Ausgangssammellei- so tung und ausserdem einer bestimmten Speicherstelle im Abtastwertpuffer 800 entspricht. Nachdem die Zeitlagenidentitäten in den Speicher 600 geschrieben sind, bleiben sie dort gespeichert, bis sie unter Steuerung des Anlagenprozessors verändert werden. Jeder Satz von ausgetauschten Zeitlagen 55 kann auf den neuesten Stand gebracht werden, falls dies erwünscht ist, und zwar ohne den gesamten Speicher zu ändern.
Ein Zeitlagenzähler liefert eine Folge von Zeitlagen-Identi-tätseingangssignalen über die Sammelleitung 606. Der Spei- 60 eher 600 ist - wie nachfolgend noch beschrieben werden soll -auf bekannte Weise so eingerichtet, dass er die Eingangssignale mit Informationen vergleicht, die in seinen verschiedenen Speicherstellen abgelegt sind. Wenn demgemäss die Sammelleitung 606 die Identität 2 liefert, so gibt das Speicherele- 65 ment der physikalischen Position 30 ein Übereinstimmungssignal über das Kabel 605 zum Abtastwertpuffer 800. Die Taktsignale auf der Sammelleitung 606 sind mit den Zeitlagen auf der Eingangssammelleitung 809, 810 synchronisiert. Demgemäss öffnet das Übereinstimmungssignal für die Position 30 vom Speicher 600 diese Position im Abtastwertpuffer 800 für die Speicherung des Signalabtastwertes, der sich im Augenblick auf der Eingangssammelleitung befindet, im vorliegenden Fall den Abtastwert A. Demgemäss wird der Signalabtastwert A im Abtastwertpuffer 800 in der Position 30 gespeichert. Wenn das Taktsignal auf 5 geht, werden die Positionen 1 und 31 des Puffers 800 geöffnet, und der Signalabtastwert B wird in beiden Positionen gespeichert.
Am Ende des vollständigen Rahmens, d.h. wenn der Zeitlagenzähler den Zählwert 255 erreicht, wird der Abtastwertpuffer 800 sequentiell von 0 bis 31 geprüft, und die dort gespeicherten Informationen werden auf die Ausgangssammelleitung 811 ausgelesen. Die Signalabtastwerte stehen dann auf der Ausgangssammelleitung während der gewünschten Zeitlagen zur Verfügung.
Fig. 1 zeigt eine Nachrichtenanlage, in der die Konferenzsteuerung zwischen den Anlagenanschlüssen 200-1 bis 200-N verteilt ist. Die Zeitlagen-Wechseleinrichtung arbeitet innerhalb dieser Anlage, kann jedoch ebenfalls in Verbindung mit anderen Vermittlungs- oder Übertragungsanlagen verwendet werden. Jeder Anlagenanschluss bedient eine Anzahl von Teilnehmeranschlüssen, beispielsweise die Teilnehmerstelle Sl. Die Anlagenanschlüsse werden durch ein Digitalsystem mit Doppelsammelleitung bedient, das die Sammelleitungen A und B sowie die gemeinsame Anlagensteuerung 100 aufweist. Die Anlagensteuerung enthält eine Sammelleitungs-Schnitt-stellen- und Zeitgeberschaltung 101, einen Gesprächsprozessor 103 und eine Tonquellen-Signaldetektorschaltung 102. Der Gesprächsprozessor nimmt Anreize von den Teilnehmerstellen über die Anlagenanschlüsse auf und steuert Verbindungen zwischen den Teilnehmerstellen durch Zuordnung von Zeitlagen, die für jede Teilnehmerstelle zu benutzen sind. Der Prozessor 103 liefert Steuerinformationen an die Anlagenanschlüsse, die die Identität derjenigen Zeitlagen angeben, die für eine gegebene Konferenz zu kombinieren sind. Diese Betriebsweise ist bekannt. Der Steuerabschnitt enthält ausserdem die Tonsignalgenerator- und Detektorschaltung 102 zur Erzeugung und Feststellung von Verbindungsaufbautönen. Die dargestellte Anlage verarbeitet zwischen den verschiedenen Teilnehmerstellen übertragene Sprachsignale und auch Daten. Die Konferenz-Summierfunktion wird in dieser Anlage zur Bildung von Sprachkonferenzen benutzt.
Die in Fig. 1 dargestellte Anlage ist in Fig. 2 zur Darstellung der Schaltungselemente auseinandergezogen worden. Eingangs-/Ausgangs-Puffer (I/O-Puffer) 204,205 verbinden die Schaltungen des Anlagenanschlusses mit den Sammelleitungen A und B. Die Netzwerk-Verarbeitungselemente (NPE von Network Processing Elements) 300, von denen nur drei gezeigt sind, verarbeiten und steuern die Signale, die zwischen den Teilnehmerstellen und den gepufferten Sammelleitungen 321 und 322 übertragen werden. Die Netzwerk-Verarbeitungselemente übertragen Signale von jeder der Teilnehmerstellen auf eine der beiden Sammelleitungen und empfangen Signale für jede Teilnehmerstelle von einer der Sammelleitungen. Die Netzwerk-Verarbeitungselemente führen die verteilte Konferenzfunktion entsprechend der nachfolgenden Beschreibung aus.
Jedes der dargestellten Netzwerk-Verarbeitungselemente kann Daten zu oder von vier Teilnehmerstellen verarbeiten. Die Teilnehmer-Schnittstellenschaltungen 201 enthalten Codecs (Codierer-Decodierer) oder digitale Formatierschaltungen, um Abtastwerte von einer Teilnehmerstelle zu empfangen oder zu einer Teilnehmerstelle zu senden. Jede Teil-nehmer-Schnittstellenschaltung formatiert die zu und von einer digitalen Teilnehmerstelle kommenden Abtastwerte und führt eine Umwandlung zwischen einer analogen und digita-
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len Übertragung für eine analoge Teilnehmerstelle durch.
Die Teilnehmerleitung 106 bewirkt eine doppelgerichtete Übertragung mit der Teilnehmerstelle S1 (Fig. 1), während die Teilnehmerleitung 107 der Teilnehmerstelle S16 (Fig. 1) zugeordnet ist. Diese Organisation ist zur Vereinfachung der Herstellung gewählt worden. Es kann aber jede Anzahl von Teilnehmerstellen einer Teilnehmerschnittstelle zugeordnet sein, und jede Anzahl von Schnittstellen kann einem Netzwerk-Verarbeitungselement zugeordnet sein, und ausserdem kann jede Zahl von Netzwerk-Verarbeitungselementen einem Anlagenanschluss zugeordnet sein.
In Fig. 2 sind ein Mikroprozessor-Steuergerät 202 und eine Steuerkanal-Schnittstellenschaltung 203 dargestellt. Das Mikroprozessor-Steuergerät 202 ordnet jedem der Netzwerk-Verarbeitungselemente Sende- und Empfangszeitlagen über die Sammelleitung 401 zu. Die Steuerkanal-Schnittstellen-schaltung 203 gibt dem Mikroprozessor-Steuergerät 202 die Möglichkeit, über die Sammelleitung 321 oder 322 und die Sammelleitung A oder B mit dem Gesprächsprozessor 103 über die Sammelleitungs-Schnittstellenschaltung 101 (Fig. 1) in Verbindung zu treten.
Bei der als Beispiel dargestellten Anlage sind zwei Sammelleitungen vorgesehen, um die Kapazität der Anlage zu verdoppeln. Jede Sammelleitung wird mit einer Abtastrate von 2,048 MHz betrieben, so dass 256 Zeitlagen je Sammelleitung zulässig sind. Bei zwei Sammelleitungen sind bis zu 512 Zeitlagen zulässig, aber die Verwendung von zwei Sammelleitungen ist für die verteilte Konferenzbildung oder den Zeitlagenaustausch nicht erforderlich.
Die Eingangs-/Ausgangs-Puffer 204 und 205 arbeiten in beiden Richtungen und stehen unter Steuerung der Netzwerk-Verarbeitungselemente oder der Steuerkanal-Schnittstellenschaltung 203. Jeder der Puffer nimmt normalerweise Abtastwerte während aller Zeitlagen von der Sammelleitung auf,
aber wenn ein bestimmtes Netzwerk-Verarbeitungselement eine Aussendung in einer bestimmten Zeitlage benötigt, so veranlasst dieses Netzwerk-Verarbeitungselement den Puffer für eine Aussendung, während es gleichzeitig seine Daten auf die entsprechende Sammelleitung (321 oder 322) ausgibt. Das Netzwerk-Verarbeitungselement setzt den Puffer über die TEA- (oder TEB-)Leitung in Kenntnis, wodurch der entsprechende Puffer veranlasst wird, die Daten auf die Sammelleitung 321 (322) und die Anlagensammelleitung A (B) zu geben.
Eine Verbindung wird in der Anlage durch den Gesprächsprozessor 103 (Fig. 1) aufgrund eines Anreizes von einer Teilnehmerstelle über eine Teilnehmerleitung, beispielsweise die Leitung 106, hergestellt. Dieser Anreiz wird vom Mikroprozes-sor-Steuergerät 202 (Fig. 2) aufgenommen, das ein Anreizsignal über die Steuerkanal-Schnittstellenschaltung 203 und entweder die Sammelleitung A oder B zum Gesprächsprozessor 103 (Fig. 1) aussendet. Der Gesprächsprozessor bestimmt, welche Zeitlagen für die Verbindung zu benutzen sind, und sendet ein Antwortsignal zurück über die Sammelleitung A oder B zu der Steuerkanal-Schnittstellenschaltung 203 der beteiligten Anlagenanschlüsse. Das Mikroprozessor-Steuergerät in diesen Anlagenanschlüssen programmiert dann die Netzwerkprozessor so, dass sie für die Dauer der Verbindung in angegebenen Zeitlagen senden und empfangen.
Zeitlagensteuerung
Das in Fig. 2 gezeigte Netzwerk-Verarbeitungselement 300 ist in Fig. 3 genauer dargestellt, um seine Arbeitsweise in der Anlage zu erläutern. Zum Zwecke der Beschreibung sei angenommen, dass das in Fig. 3 dargestellte Netzwerk-Verarbeitungselement vier Teilnehmerstellen A, B, C, D zugeordnet ist. Die Übertragung von der Teilnehmerstelle A aus erfolgt über die Leitung 301-1 und die Übertragung zur Teilnehmerstelle A über die Leitung 301-2. Es sei daraufhingewiesen, dass die
Übertragung von jeder Teilnehmerstelle A-D aus zu jeder anderen Teilnehmerstelle A-D gerichtet sein kann, die von dem gleichen oder einem anderen Netzwerk-Verarbeitungselement bedient wird. Zur Erläuterung ist hier die Konferenz auf ein Netzwerk-Verarbeitungselement beschränkt. Die Übertra-gungsmultiplexer 311 und 312 übertragen Abtastwerte von jeder Teilnehmerstelle in Zeitlagen auf die Sammelleitungen, die von dem assoziativen Konferenzpuffer (ACB von Associative Conference Buffer) 400 erzeugt werden. Gleichzeitig mit der Übertragung von Abtastwerten auf die Sammelleitung werden Abtastwerte von der Sammelleitung empfangen und über den Konferenzpuffer 400 sowie die Konferenzschaltung 331 zu jeder der vier Teilnehmerstellen A-D ausgesendet. Der Konferenzpuffer 400 wird durch das Mikroprozessor-Steuergerät 202 (Fig. 2) über die Sammelleitung 401 so programmiert, dass er Datenabtastwerte von bestimmten Zeitlagen aufnimmt, die Datenabtastwerte dieser Zeitlagen zum Zweck einer Konferenz-Summierung gruppiert und nachfolgend zu den jeweiligen Teilnehmerstellen überträgt. Die Summen werden der jeweiligen Teilnehmerstelle über Synchronisierer 301-2, 302-2, 303-2, 304-2 dargeboten. Die Konferenz-Summen werden im Zeitmultiplexverfahren unabhängig für jede der vier Teilnehmerstellen erzeugt. Der assoziative Konferenzpuffer ordnet die Abtastwerte in einer noch genauer zu beschreibenden Weise so, dass die Konferenzlogikschaltung vier unabhängige Summen erzeugt, von denen jede zu der entsprechenden Teilnehmerschnittstellenschaltung gelangt. Die Konferenzschaltung 331 nimmt 32 unabhängige Abtastwerte vom Konferenzpuffer 400 auf. Die 32 Abtastwerte werden konfe-renzmässig zu vier Gruppen von je 8 Abtastwerten zusammen-gefasst. Die ersten acht Abtastwerte der 32 Abtastwerte werden addiert und über den Synchronisierer 301-2 zur Teilnehmerstelle A ausgesendet. Die zweiten 8 Abtastwerte werden addiert und über den Synchronisierer 302-2 ausgesendet, usw. für die dritte und vierte Gruppe von je 8 Abtastwerten. Wenn die Teilnehmerstelle zu einem Zeitpunkt keine Daten empfängt, so sind alle ihre Abtastwerte Null. Dies lässt sich dadurch erreichen, dass entweder alle Signale oder alle ihre zugeordneten Verstärkungswerte Null sind. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist der Verstärkungswert jedes Signals für jede Teilnehmerstelle getrennt steuerbar.
Der assoziative Konferenzpuffer 400 entfernt Daten aus bestimmten Zeitlagen einer der beiden Sammelleitungen und kombiniert diese Daten mit speziellen Pufferinformationen (Verstärkungswert) für jede Zeitlage, so dass die Konferenz mit Bezug auf den Verstärkungswert für jeden Konferenzteilnehmer gesteuert werden kann. Die Bedeutung einer solchen Konferenzsteuerung liegt in dem Umstand, dass für unterschiedliche Kombinationen von Teilnehmerstellen unterschiedliche Verstärkungswerte auf geeignete Weise so gewählt werden können, dass die Konferenz ohne grosse Unterschiede in der Lautstärke bei den einzelnen Teilnehmerstellen durchgeführt werden kann.
Der assoziative Konferenzpuffer 400 weist 4 getrennte Speicherbauteile auf, nämlich den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher (CAM von Content Addressable Memory) 600, den Abtastwertpuffer (SB von Sample Buffer) 800, einen Verstärkungswertpuffer (GVB von Gain Value Buffer) 700 und ein Sammelleitungs-Auswahlregister (BSR von Bus Select Register) 500. Der Speicher 600 und der Puffer 700 werden durch ein Mikroprozessor-Steuergerät über die Sammelleitung 401 programmiert. Der Speicher 600 wird so programmiert, dass er Zeitlagen der Sammelleitung auswählt. Die Daten in diesen Zeitlagen werden in der programmierten Reihenfolge in den Abtastwertpuffer 800 eingespeichert. Der Verstärkungswertpuffer 700 wird vom Mikroprozessor geladen, und jeder Verstärkungswert wird zusammen mit einem entsprechenden Abtastwert im Abtastwertpuffer 800 benutzt. Ein Zeitlagen5
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zähler 310 bestimmt, wann der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 auf programmierte Zeitlagen anspricht, und wann die Abtastwerte zusammen mit ihren zugeordneten Verstärkungswerten aus dem Abtastwertpuffer 800 und dem Verstärkungswertpuffer 700 gelesen werden. Wie erläutert, findet das Auslesen in einer sequentiellen Reihenfolge statt und umfasst 32 Abtastwerte in 4 Gruppen von je 8 Abtastwerten.
Das Sammelleitungs-Auswahlregister 500 wird ebenfalls über die Sammelleitung 401 programmiert und wählt aus, von welcher Sammelleitung jeweils die in den Abtastwertpuffer 800 geladenen Abtastwerte kommen. Diese Sammelleitungsauswahl wird von der Sammelleitungs-Auswahlsteuerung 801 bearbeitet.
Kurz zusammenfassend steuern die Netzwerk-Verarbeitungselemente (Fig. 2) in jedem der Anlagenanschlüsse die Aufgabe und Entnahme von Daten auf bzw. von der Sammelleitung. Damit dies in der richtigen Reihenfolge stattfindet, müssen die örtlichen Zeitlagenzähler 310 für jedes Netzwerk-Verarbeitungselement in der gesamten Anlage synchron sein. Dies wird mittels der Sammelleitungssteuerung 100 über die Sammelleitungen A und B durch die Sammelleitungsschnitt-stellen- und Zeitgeberschaltung 101 in der Sammelleitungssteuerung 100 gemäss Fig. 1 erreicht. Die Sammelleitungsschnittstellen- und Zeitgeberschaltung 101 enthält eine Zeitgeberschaltung, die ein Takt- und ein Rahmensignal erzeugt. Das Taktsignal hat eine Frequenz von 2,048 MHz entsprechend der Geschwindigkeit der Sammelleitungen, und das Rahmensignal ist ein 8-kHz-Synchronisationssignal. Die Takt-und Rahmensignale gelangen zu jedem Anlagenanschluss, werden dort gepuffert und jedem Netzwerk-Verarbeitungselement zugeführt, um den örtlichen Zeitlagenzäh 1er hochzuzählen und zurückzustellen. Dies stellt sicher, dass - obwohl die Anlagensteuerung verteilt ist - alle Netzwerk-Verarbeitungselemente äquivalente Zeitlagenadressen verwirklichen.
Zeitlagen-Wechseleinrichtung
Der genauer in Fig. 4 dargestellte assoziative Konferenzpuffer 400 nimmt Verstärkungswerte und Zeitlagenadressen vom Mikroprozessor-Steuergerät über die Sammelleitung 401 auf. Die Zeitlagenadressen bestimmen, in welchen Zeitlagen auf die Sammelleitung geschrieben und von dieser gelesen wird. Die Verstärkungswerte werden über das Eingangs-/Ausgangs-Register (I/O) 704 in den Verstärkungswertpuffer 700 gegeben. Die Zeitlagenadressen werden in den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 über das Eingangs-/Ausgangs-Register (I/O) 603 geladen. Wenn eine Gesprächsverbindung zwischen einer gegebenen Gruppe von Teilnehmerstellen in der Anlage aufgebaut ist, speichert der Mikroprozessor in jedem Anlagenanschluss die Verstärkungswerte und die Zeitlagenadressen für die Gesprächsverbindung während ihrer Dauer.
Wenn die Verstärkungswerte und die Zeitlagenadressen gespeichert sind, veranlasst der Speicher 600 den Abtastwertpuffer 800, Abtastwerte von der Sammelleitung 809 oder 810 einzuspeichern. Die Abtastwerte werden nur dann in den Puffer 800 eingegeben, wenn eine entsprechende Stelle des Speichers 600 die Zeitlagenadresse dieses Abtastwertes enthält. Wie dies im einzelnen geschieht, wird nachfolgend genauer angegeben. Die Abtastwerte werden im Abtastwertpuffer 800 festgehalten, bis sie sequentiell über die Sammelleitung 811 zum Expander 309 (Fig. 3) ausgelesen werden.
Der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 erkennt die Zeitlagen auf den Sammelleitungen 809 und 810, indem er die Zeitlagen-Adressbits 0 bis 7 (TSA0 bis TSA7) auf der Leitung 606 mit den im Speicher 600 gespeicherten Zeitlagenadressen vergleicht. Jede Speicherstelle des Speichers 600 vergleicht individuell ihre 8-Bit-Daten mit den 8-Bit-Daten auf der Leitung 606. Wenn diese gleich sind, erzeugt die Speicherstelle des Speichers 600 ein Übereinstimmungssignal auf der entsprechenden Leitung der Sammelleitung 605. Dieses Übereinstimmungssignal bewirkt einen Einschreibevorgang aus einem der Eingangsregister (807 oder 808) in die entsprechende Stelle des Abtastwertpuffers 800. Der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 kann daher 256 (0 bis 255) bestimmte Zeitlagen oder Zeitintervalle auf der Sammelleitung 809 oder 810 erkennen. Jedes dieser 256 Zeitintervalle kann ein Schreibsignal für den Abtastwertpüffer 800 erzeugen, um den Abtastwert einzuschreiben, der sich während dieser Zeitlage auf der Sammelleitung befindet. Der Abtast- oder Auslesevorgang des Abtastwertpuffers 800 wird durch Zeitlagenadressen 3 bis 7 (Adern TSA3 bis TSA7) über den Abtastwähler 701 gesteuert. Die Abtastwerte werden demgemäss aus dem Abtastwertpuffer 800 über die Sammelleitung 811 mit einer Rate ausgelesen, die gleich einem Achtel der Rate ist, mit der Abtastwerte dem Abtastwertpuffer 800 angeboten werden. Dies beruht darauf, dass der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 die Zeitlagen-Adressbits 0 bis 7 erkennt, die sich achtmal schneller ändern als die Zeitlagen-Adressbits 3 bis 7. Abtastwerte werden in den Abtastwertpuffer 800 ebenfalls mit dieser '/«-Rate eingeschrieben, aber nicht gleichförmig, da dieses Einschreiben für jede Zeitlage der 256 Zeitlagen stattfinden kann. Die Sammelleitung 811 weist demgemäss 32 Zeitlagen auf, während die Sammelleitungen 809 und 810 je 256 Zeitlagen besitzen.
Der Abtastwertpuffer 800 und der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 führen zusammen mit dem Zeitlagenzähler 310 eine Zeitlagen-Wechselfunktion aus, die selektiv Abtastwerte aus gewünschten Zeitlagen auf der Sammelleitung 809 oder 810 entnimmt und diese Abtastwerte in einer angegebenen Reihenfolge auf die Sammelleitung 811 gibt.
Der Neuordnungsprozess ist graphisch in Fig. 11 dargestellt. Dort werden Abtastwerte von einer Eingangssammelleitung 809 oder 810 abgenommen und zu der Eingangssammelleitung 811 übertragen. Zur Erläuterung sei angenommen, dass auf der Eingangssammelleitung Abtastwerte A, B, C und D vorhanden sind, die Abtastwerte von 4 Teilnehmerstellen darstellen, welche von einem Netzwerk-Verarbeitungselement bedient werden, beispielsweise dem in Fig. 3 dargestellten Element. Es gilt natürlich, dass die Abtastwerte von jeder Teilnehmerstelle in der Anlage kommen können und nicht nur von den diesem speziellen Netzwerk-Verarbeitungselement zugeordneten Teilnehmerstellen. Der Hauptprozessor der Anlage stellt die in Fig. 11 gezeigte Reihenfolge her, bei der die Zeitlagenadresse 2 einen Abtastwert von der Teilnehmerstelle A besitzt, die Zeitlagenadresse 5 einen Abtastwert von der Teilnehmerstelle B usw. Es sei ferner angenommen, dass eine Konferenz mit 4 Teilnehmern zwischen den Teilnehmerstellen A, B, C und D vorliegt. Bezüglich der Ausgangssammelleitung werden die Abtastwerte für die Teilnehmerstellen A und D betrachtet, wobei aber klar ist, dass ähnliche gepufferte Abtastwerte für die Teilnehmerstellen B und C vorliegen, die nicht dargestellt sind. Es sei daran erinnert, dass die 32 Abtastwerte auf der Ausgangssammelleitung konferenzmässig zu 4 Gruppen von je 8 Abtastwerten zusammengefasst sind, nämlich die erste Gruppe für die Teilnehmerstelle A usw. Demgemäss gelangen die Abtastwerte D, B und C zur Teilnehmerstelle A und die Abtastwerte C, A und B zur Teilnehmerstelle D. Jede Gruppe von Abtastwerten wird addiert und zur entsprechenden Teilnehmerstelle über die Synchronisierer 301-2 bis 304-2 in Fig. 3 ausgesendet.
Der Austausch zwischen der Eingangs- und der Ausgangssammelleitung wird durch den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 so gesteuert, dass er mittels der oben beschriebenen Anlagensteuergeräte im voraus geladen wird, und zwar so, dass er in der Position 0 eine 256, in der Position 1 eine 5, in
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der Position 2 eine 7, in der Position 29 eine 7, in der Position 30 eine 2 und in der Position 31 eine 5 enthält. Für die Dauer dieser Gesprächsverbindung bleiben diese Zahlen in der dargestellten physikalischen Position. Demgemäss muss der Zentralprozessor nur einmal je Gesprächsverbindung mit dem vor- 5 liegenden Netzwerk-Verarbeitungselement in Verbindung treten, falls nicht eine neue Teilnehmerstelle der Konferenzverbindung hinzugefügt oder aus dieser entfernt wird.
Die Operation besteht dann darin, den Abtastwert aus der Eingangszeitlage 254 (Abtastwert D) zu entnehmen und zur io Zeitlage 0 der Ausgangssammelleitung zu übertragen. Dies geschieht, da - wie noch genauer beschrieben werden soll -der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 jede Zeitlagenidentität mit einer gespeicherten Zahl vergleicht und ein Ausgangssignal liefert, wenn eine Übereinstimmung auftritt. Wenn 15 demgemäss der Zeitlagenzähler 310 die Zahl 254 erreicht,
erzeugt die Speicherstelle 0 des Speichers 600 ein Signal für die Speicherstelle 0 des Abtastwertpuffers 800. Dieses Signal veranlasst die Einspeicherung der augenblicklich auf der Eingangssammelleitung vorhandenen Daten in die Speicherstelle 20 0 des Abtastwertpuffers 800. In die zweite Speicherstelle, nämlich die Speicherstelle 1 des Speichers 600, ist eine 5 eingeschrieben worden, die angibt, dass der in die Speicherstelle 1 des Abtastwertpuffers 800 einzuschreibende Abtastwert von der Zeitlage 5 kommt. Diese erste und zweite Speicherstelle 25 des Abtastwertpuffers 800 stellen dann die erste und zweite Zeitlage auf der Ausgangssammelleitung dar. Auf entsprechende Weise sind die Speicherstellen 2, 29, 30 und 31 des Speichers 600 mit Zeitlagenadressen der Eingangssammelleitung programmiert, und ihre physikalische Lage im Speicher 30 600 bestimmt, welche Zeitlage die Abtastwerte auf der Ausgangssammelleitung belegen. Der Zeitlagenzähler 310 läuft zyklisch von 0 bis 255, und sein Ausgangssignal gelangt über die Sammelleitung 606 zum inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600. Jedesmal dann, wenn eine Übereinstimmung 35 zwischen dem Zeitlagen-Zählwert und einer im Speicher 600 gespeicherten Zahl auftritt, so bewirkt die physikalische Lage der Übereinstimmung im Speicher 600 das Auftreten eines Schreibimpulses für die gleiche physikalische Lage oder Speicherstelle des Abtastwertpuffers 800. Demgemäss wird der 40 dieser Zeitlage auf der Eingangssammelleitung entsprechende Abtastwert an dieser Speicherstelle in den Abtastwertpuffer 800 eingeschrieben.
Wie oben beschrieben, liefert demgemäss dann, wenn die Zeitlagenadresse 2 auf der Sammelleitung 606 erscheint, die 45 Speicherstelle 30 des Speichers 600 einen Schreibimpuls für die Speicherstelle 30 des Abtastwertpuffers 800, wodurch der der Zeitlagenadresse 2 zugeordnete Abtastwert (nämlich der Abtastwert A) in die Speicherstelle 30 des Abtastwertpuffers 800 eingeschrieben wird. Wenn die Zeitlagenadresse den Wert 50 5 erreicht, liefern die Speicherstellen 1 und 31 des Speichers 600 Schreibimpulse für die Speicherstellen 1 und 31 des Abtastwert-Puffers 800, wodurch der Abtastwert B gleichzeitig in diese beiden Speicherstellen eingeschrieben wird. Am Ende eines Rahmens ist der Abtastwertpuffer 800 gefüllt, und es 55 beginnt ein sequentielles Auslesen, um die gespeicherten Daten in der richtigen Reihenfolge und während der richtigen Ausgangszeitlage auf die Ausgangssammelleitung auszulesen. Auf diese Weise wird eine Sammelleitung 811 mit 32 Zeitlagen erzeugt, die der Konferenzschaltung Abtastwerte zuführt. 60
Es sei jetzt zu Fig. 3 zurückgekehrt. Der Zeitlagenwechsel wird durch den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 und den Abtastwertpuffer 800 gesteuert. Die ausgetauschten Ausgangsabtastwerte werden dem Expander 309 zugeführt. Zusätzlich liefert der Verstärkungswertpuffer 700 einen Ver- 65 stärkungswert für jeden gepufferten Abtastwert. Der Abtast-adressenwort-Wähler 701 steuert sowohl den Abtastwertpuffer 800 als auch den Verstärkungswertpuffer 700 so, dass jede der
Puffer-Speicherstellen eine entsprechende Speicherstelle im anderen Puffer besitzt. Demgemäss besitzt jeder der aus dem Abtastwertpuffer 800 auf die Sammelleitung 811 gelesenen 32 Abtastwerte einen entsprechenden, vorher gespeicherten Verstärkungswert, der auf die Sammelleitung 707 ausgelesen wird. Der Verstärkungswert wird dann einem Multiplizierer 308 der Konferenzschaltung 331 (Fig. 3) zugeführt. Jeder Abtastwert, der auf die Sammelleitung 811 gelangt, durchläuft einen H-Gesetz-Expander 309 und wird dann mit seinem entsprechenden Verstärkungswert auf der Sammelleitung 707 multipliziert. Dadurch wird individuell der Verstärkungskoeffizient für jeden der Abtastwerte erzeugt. Mit dieser Lösung kann der Verstärkungswert jedes Abtastwerts für jede Teilnehmerstelle für diese Teilnehmerstelle zugeschnitten werden und darüber hinaus abhängig vom Ursprung des Abtastwertes zugeschnitten sein.
In Gruppen von 8 werden die Abtastwerte dann durch einen Akkumulator 307 angesammelt, und die erzeugte Summe wird dann durch einen ^-Gesetz-Kompressor 305 wieder komprimiert und über einen der Ausgangs-Synchronisierer 301-2 bis 304-2 zur jeweiligen Ausgangsteilnehmerstelle übertragen.
Assoziative Konferenz-Pufferspeicheranordnung
In dem assoziativen Konferenzpuffer 400 sind vier Hauptspeichersysteme enthalten, nämlich das Sammelleitungs-Auswählregister (BSR von Bus Select Register) 500, der inhaltsabhängig adressierbare Speicher (CAM) 600, der Verstärkungswertpuffer (GVB) 700 und der Abtastwertpuffer (SB) 800. Die Fig. 5,6,7, 8 geben Einzelheiten für die Arbeitsweise jedes dieser Speichersysteme an. Das in Fig. 5 genauer gezeigte Register 500 besteht aus einfachen, lesbaren/schreib-baren Datenflipflops. Ein Decoder 501 wählt eine von 4 Gruppen von 8 Bits von der Datensammelleitung 401 aus, die mit jeweils 8 Bits gleichzeitig einzuschreiben sind. Die Ausgangssignale dieser 4 Register mit 8 Bits werden benutzt, um die Sammelleitungsauswahl für die in den Abtastwertpuffer 800 einzuschreibenden Abtastwerte zu bestimmen. Das Sammellei-tung-Auswählregister 500 entscheidet, ob die Sammelleitung 809 oder die Sammelleitung 810 in den Abtastwertpuffer einzuschreibende Abtastwerte liefert. Dies wird individuell für jede Speicherstelle der Abtastwertpuffer-Speicherstellen durchgeführt. Bei einem Aufbau ohne doppelte Sammelleitungen wäre das Sammelleitungs-Auswählregister nicht erforderlich. Der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 ist genauer in Fig. 6 dargestellt, die den Aufbau jeder der Bitzellen (z.B. 604) in der Speicheranordnung und die Art und Weise zeigt, in der der Adressendecoder mit der Speicheranordnung verbunden ist. Der Speicher 600 wird wie jeder andere übliche Speicher über ein Eingangs-Ausgangs-Register 603 gelesen und geschrieben. Die Adresse wird vom Adressendecoder 603 decodiert, um eine von 32 (0 bis 31) Speicherstellen mit 8 Bits zu wählen. Nach Wahl einer dieser Speicherstellen werden die einzuschreibenden Daten über das Eingangs-Ausgangs-Register 603 aufgenommen und auf den Datenleitungen (D0-D7 und D0-D7) den gewählten Speicher-Bitzellen zugeführt, beispielsweise den Bitzellen 0-0 bis 0-7. Jede Bitzelle 604 ist eine statische Speicherzelle, die aus den Widerständen 6R1, 6R2 und den Transistoren 6042, 6045 besteht, die den Speicherteil der Zelle bilden. Ein Zugriff zur Zelle für eine Lese- oder eine Schreiboperation erfolgt über die Übertragungsgatter 604*1 und 6048. Die Übertragungsgatter werden durch die vom Adressendecoder 602 kommende Adressenaus-wahlleitung ein- oder ausgeschaltet. Wenn Daten in die Zelle 0-0 geschrieben werden sollen, so bietet das Eingangs-Aus-gangs-Register 603 die Daten auf den Leitungen DO und DÜ an, und dann schaltet die Adressendecoderleitung 0 die Übertragungsgatter 6041 und 6048 ein, so dass die Daten auf den
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Leitungen DO und DO die Speicherzelle 0-0 einstellen oder rücksteilen können. Die Leseoperation wird auf ähnliche Weise ausgeführt. Die Adressendecoderleitung 0 schaltet die Übertragungsgatter 6041 und 6048 ein, und die in der Bitzelle 0-0 gespeicherten Daten werden über die Leitungen DO und DO zum Ausgangsregisterteil des Eingangs-Ausgangs-Regi-sters 603 ausgelesen.
Zusätzlich zur obenbeschriebenen normalen Speicheroperation befindet sich eine assoziative Erkennungsschaltung in jeder Bitzelle. Für die Bitzelle 0-0 enthält diese Schaltung Transistoren 6043, 6044, 6046, 6047, die eine Exklusiv-Oder-Operation zwischen dem in der Zelle 0-0 gespeicherten Datenbit und dem über die Leitungen TSA0 und TSA0 zugeführten Datenbit ausführt. Diese Exklusiv-Oder-Funktion vergleicht zusammen mit den Exklusiv-Oder-Funktionen für die Bits 0-1 bis 0-7 die Daten aus dem Zeitlagenzähler 310 (TSA0 und TSA7) mit den in der Speicherstelle 0 des Speichers 600 gespeicherten Daten, und wenn eine Übereinstimmung auftritt, geht die Leitung 620 auf hohe Spannung (H). Die Leitung 620 (Bit-Leitung 0) geht nur dann auf H, wenn jedes Bit der Speicherstelle 0 gleich jedem Bit der Leitungen TSA0 bis TSA7 ist. Die 8 Bits als Gruppe stellen eine gespeicherte Zeitlagenadresse dar und werden alle gleichzeitig mit der ankommenden Zeitlagenadresse verglichen. Wenn alle 8 gespeicherten Bits mit allen Bits auf der Leitung 606 übereinstimmen, dann wird die Leitung 620 aktiv und zeigt diese Übereinstimmung an. Demgemäss wird ein Übereinstimmungssignal auf der Ader 0 der Sammelleitung 605 erzeugt. Jede der 32 Speicherstellen mit 8 Bits im Speicher 600 weist identische Vergleichsschaltungen auf und vergleicht unabhängig die jeweils gespeicherten Daten auf der Leitung 606.
Unter Bezugnahme auf Fig. 11 kann - wie oben erläutert -die Speicherstelle 0 eine Zahl 254 in Form einer Zahl mit 8 Bits speichern. Es sind demgemäss 32 unabhängige Vergleichsleitungen vorhanden, von denen jede eine Anzeige dann liefert, wenn die in der entsprechenden Speicherstelle des Speichers 600 gespeicherten Daten gleich den Daten auf der Leitung 606 sind.
Speicherstruktur mit doppeltem Zugriff
Der Verstärkungswertpuffer 700 ist genauer in Fig. 7 dargestellt. Er besteht aus einer NMOS-Speicheranordnung bekannter Art, die so modifiziert ist, dass sie die Möglichkeit eines doppelten Zugriffs liefert. Der Verstärkungswertpuffer 700 kann demgemäss entweder über das Register 703 oder über das Register 704 zugegriffen werden, wobei jedes Register mit zwei unabhängigen Adressen und zwei unabhängigen Datensammelleitungen arbeitet.
Die Sammelleitung 401 kann für Lese- oder Schreibzwecke einen Zugriff zu jeder der durch den Adressendecoder 705 gewählten 32 Speicherstellen ausführen. Gleichzeitig und unabhängig kann die Sammelleitung 707 einen Auslesevorgang für jede der 32 Speicherstellen ausführen, die durch einen Abtast-Adressenwortwähler 701 ausgewählt worden ist. Beide Sammelleitungen sind in Form von Bitleitungspaaren durch alle Speicherstellen geführt, und ein Zugriff durch eine Sammelleitung beschränkt den Zugriff auf der anderen Sammelleitung nicht. Bitleitungspaare werden als Einstell-/Rück-stell-Leitungen für Schreiboperationen und als différentielle Ausgangsleitungen für Leseoperationen benutzt. Das Bitleitungspaar 0 und 0 des Registers 704 ist zu Bitzellen 702 in der obersten Zeile (0-0 bis 31-0) geführt, und das Bitleitungspaar 0 und 0 des Registers 703 führt zu den gleichen Zellen. Der Zugriff durch die Sammelleitung 401 wird durch den Mikroprozessor gesteuert. Dieser Mikroprozessor schreibt Verstärkungswerte in die Speicherstellen, die dann zusammen mit entsprechenden Abtastwerten zur Verfügung stehen, die durch die Speicheranordnung mit dem Abtastwertpuffer und dem inhaltsabhängig adressierbaren Speicher verarbeitet werden.
Bei einer nichtmodifizierten NMOS-Speicheranordnung ist eine Gruppe von Bitleitungspaaren und ein Eingangs-/Ausgangsregister mit einem Adressendecoder mit der Speicheranordnung verbunden. Für die vorliegende Erläuterung sei angenommen, dass dies der Abtast-Adressenwortwähler 701 und das Register 703 sind. Jede Lese- oder Schreiboperation ist ein Vorgang mit zwei Schritten. Beim ersten Schritt werden alle Bitleitungspaare vorgeladen. Demgemäss werden die Leitungen 0 bis 5 und ÏÏ bis 5 durch Schaltungen im Register 703 auf hohe Spannung gebracht. Dadurch wird verhindert, dass die Leitungen die Daten in den Bitzellen während des nächsten Schrittes ändern. Für eine Leseoperation besteht der nächste Schritt darin, die Vorladungsspannung auszuschalten und eine der Wortauswahlleitungen vom Abtast-Adressenwortwähler 701 einzuschalten. Beim Ausschalten der Vorladungsspannung bleiben die Bitleitungen kapazitiv auf hoher Spannung geladen, während die Wortauswahlleitung entsprechende Übertragungsgatter 7021 und 7025 einschaltet. Diese Übertragungsgatter lassen die Bitzelle eine der Bitleitungen (0 oder 0, abhängig von den gespeicherten Daten) auf niedrige Spannung ziehen. Das Bitleitungspaar entspricht demgemäss den in der gewählten Bitzelle gespeicherten Daten, und das Register hält dann diese Daten für die Ausgabe bereit. Die Bitzellen-Widerstände 7R1 und 7R2 haben einen hohen Wert, um den Leistungsverbrauch des Speichers auf ein Minimum zu bringen, während die Transistoren 7023 und 7024 in der Lage sind, jede Bitleitung auf niedrige Spannung zu ziehen. Die Vorladung ist erforderlich, da die Widerstände nicht in der Lage sind, die Bitleitungen auf hohe Spannung zu bringen.
Für eine Schreiboperation besteht der nächste Schritt darin, die Vorladungsspannung durch die Treibspannung der Eingangsdaten zu ersetzen und eine der Auswahlleitungen einzuschalten. Die Eingangsdaten überdecken die Vorladung sowie die Bitzellendaten und bewirken, dass die Zellendaten abhängig von den Eingangsdaten eingestellt oder rückgestellt werden. Es erfolgt demgemäss ein Einschreiben in die gewählte Zelle. Die Anordnung mit zwei Sammelleitungen ermöglicht ein zweiphasig arbeitendes Speichersystem, bei dem zwei unabhängige Sätze von Eingangs-Ausgangs-Regi-stern und Wortwähler einen Zugriff zu allen Speicherzellen bei entgegengesetzten Phasen eines Takts durchführen können. Demgemäss lässt sich entsprechend Fig. 12 zeigen, dass -wenn eines der Register, beispielsweise das Ausgangsregister 703 sich in der Vorlade-Betriebsweise befindet - das jeweilige Flipflop aller Speicherzellen von den Bitleitungen dieses Registers isoliert ist, und während dieser Zeit das andere Register, beispielsweise das Eingangs-Ausgangs-Register 704, in der Lese-Schreib-Phase sein kann und einen Zugriff zu jeder Zelle durchführt. Diese abwechselnde Operation wird entsprechend Fig. 12 durch Taktimpulse entgegengesetzter Phase gesteuert. Damit wird der möglicherweise schädliche Zustand verhindert, dass beide Bitleitungen gleichzeitig die gleiche Bitzelle auswählen. Zusammen mit dem Verstärkungswertpuffer wird die Sammelleitung 707 nur für eine Leseoperation benutzt.
Die Operation mit zwei Bitleitungen und doppelter Phase erlaubt dem Verstärkungswertpuffer, seine Geschwindigkeit zu verdoppeln, so dass eine doppelte Zahl von Zugriffsoperationen über unabhängige Anschlüsse im gleichen Zeitintervall stattfinden kann.
Die gleiche Zweiphasenanordnung wird entsprechend der genaueren Darstellung in Fig. 8 und 9 in Verbindung mit dem Abtastwertpuffer 800 benutzt. Der Abtastwertpuffer ist zusätzlich erweitert, indem er drei Bitleitungspaare und drei Zugriffsanschlüsse sowie eine Sammelleitungs-Auswahllogik für zwei der drei Zugriffsanschlüsse besitzt. Die Adressenaus-wahllogik für den Ausgangsanschluss (Sammelleitung 801)
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wird gemeinsam mit dem Verstärkungswertpuffer benutzt. Die anderen beiden Anschlüsse (A und B) kommen von den Sammelleitungen 810 und 809 über Eingangsregister 807 und 808. Die Adressen- und Anschlussauswahl für A und B wird durch den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 und die Sam-melleitungs-Auswahllogik 801 durchgeführt. Abtastwerte sind gleichzeitig auf den Sammelleitungen A und B vorhanden, die von den Eingangsregistern A und B kommen. Der Sammelleitungswähler jeder Speicherstelle des Abtastwertpuffers bestimmt, von welcher Sammelleitung aus Daten in die jeweilige Speicherstelle des Abtastwertpuffers geschrieben werden. Diese Anordnung stellt ein anpassungsfähiges Speichersystem mit drei Anschlüssen dar, bei dem zwei Anschlüsse Eingänge sind und gleichzeitig Schreiboperationen für mehr als eine Speicherstelle und von einer der beiden Sammelleitungen aus durchführen können, während der dritte Anschluss ein Ausgang ist und gleichzeitige Lesevorgänge von einer dritten Sammelleitung aus für die Konferenzschaltung ermöglicht. Da die beiden Sammelleitungen A und B mit der gleichen Phase betrieben werden, könnte hierdurch ein Konflikt für Schreibvorgänge auftreten, wenn nicht die Sammelleitungs-Auswahl-logik sicherstellt, dass für jede gegebene Speicherstelle nur eine Sammelleitung die Schreibdaten liefert. Die dritte Sammelleitung, nämlich die Sammelleitung 811, wird mit der entgegengesetzten Phase betrieben, so dass kein Konflikt mit den Sammelleitungen A oder B auftreten kann.
Die Sammelleitungswähler nehmen Signale sowohl vom inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 als auch vom Sammelleitungs-Auswählregister 500 auf. Der Speicher 600 bestimmt, dass ein Abtastwert auf der Sammelleitung A oder B in die entsprechende Speicherstelle des Abtastwertpuffers 800 einzugeben ist. Sein Schreibimpuls veranlasst ein Einschreiben von entweder der Sammelleitung A oder der Sammelleitung B
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abhängig von dem entsprechenden Bit des Sammelleitungs-Auswählregisters. Wie für die Bitzelle 805 der Speicherstelle 0-0 gezeigt, erlauben die Übertragungsgatter 8053 und 8058 ein Einschreiben von Daten von der Sammelleitung B in die 5 Bitzelle, während die Übertragungsgatter 8052 und 8057 ein Einschreiben von Daten von der Sammelleitung A in die Bitzelle ermöglichen. Nur eine dieser beiden Gruppen von Übertragungsgattern wird jeweils gleichzeitig entsprechend der Angabe durch den jeweiligen Sammelleitungswähler betätigt, io Die vorliegende Erfindung ist zwar in Verbindung mit einem Zeitlagenwechsel-Konferenzsystem erläutert worden, eine solche Anwendung stellt jedoch nur ein Ausführungsbeispiel dar, und der Fachmann kann die Erfindung für die Übertragung von Datenabtastwerten von einem Eingang zu einem 15 anderen benutzen, unabhängig davon, ob diese Eingänge Teilnehmerstellen, Teilnehmerleitungen, Verbindungsleitungen oder Hilfsschaltungen zugeordnet sind, oder zur Übertragung von einer Übertragungsleitung zu einer Speicheranordnung für eine spätere Weitergabe verwenden. Die Speicheranord-20 nung kann so ausgelegt sein, dass sie eine Anzahl von Speicherebenen aufweist, wobei jede Ebene einem vollen Zyklus des Eingangssignals entspricht. Demgemäss wäre es möglich, mehrere Rahmen des Eingangssignals im Speicher für eine spätere Weitergabe abzulegen. Möglicherweise kann eine sol-25 che Anordnung auch in Paket-Vermittlungsanlagen Anwendung finden, in denen eine Pufferspeicherung erforderlich ist.
Für den Fachmann wäre es auch möglich, die verschiedenen Speicher zu einer einzigen Speicheranordnung zu kombinieren, die gegebenenfalls auch die Eingangs- und Ausgangs-3o puffer sowie die Sammelleitung enthält. Das Taktsignal kann intern erzeugt werden, und es lassen sich getrennte Taktsignale für Gatterzwecke benutzen.
G
11 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. 636 487
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Schaltungsanordnung zur Übertragung von Signalen zwischen einem Eingang und einem Ausgang, an denen eine Vielzahl von Zeitlagen vorgesehen ist, wobei jede Zeitlage eine besondere Identität besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung einen ersten Speicher (600) mit Adres-sen-Speicherstellen aufweist, die je einer bestimmten Ausgangszeitlage entsprechen und je die Identität einer Eingangszeitlage speichern, ferner eine Steuerschaltung (100, 102) zur Erzeugung von Adressen-Eingangssignalen für den ersten Speicher, die aus den Identitäten der Eingangszeitlagen bestehen, und Schaltungen (605, 800, 809, 810), die durch eine Zuordnung zwischen einem Adressen-Eingangssignal und einer gespeicherten Zeitlagenidentität an einer bestimmten Speicherstelle des ersten Speichers steuerbar sind, derart, dass ein Signal von der Eingangszeitlage zur Ausgangszeitlage übereinstimmender Identität übertragen wird, die der bestimmten Speicherstelle des ersten Speichers zugeordnet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangs- und Ausgangszeitlagen Unterteilungen sich wiederholender Rahmen sind und dass die Eingangs- und Ausgangsrahmen miteinander synchronisierbar sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von Eingangszeitlagen jedes Rahmens verschieden von der Anzahl von Ausgangszeitlagen jedes Rahmens ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch eine Zuordnung steuerbaren Schaltungen (605, 800, 809, 810) einen zweiten Speicher (800) aufweisen, der unter Steuerung jeder Zuordnung des ersten Speichers derart adressierbar ist, dass er einer der Ausgangszeitlage zugeordneten Speicherstelle die Eingangssignale speichert, die der im ersten Speicher abgelegten Zeitlagenidentität zugeordnet sind.
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