CH636488A5 - Speicherpuffer. - Google Patents

Speicherpuffer. Download PDF

Info

Publication number
CH636488A5
CH636488A5 CH249182A CH249182A CH636488A5 CH 636488 A5 CH636488 A5 CH 636488A5 CH 249182 A CH249182 A CH 249182A CH 249182 A CH249182 A CH 249182A CH 636488 A5 CH636488 A5 CH 636488A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
memory
bus
buffer
stored
assigned
Prior art date
Application number
CH249182A
Other languages
English (en)
Inventor
Leslie Alan Baxter
Paul Richard Berkowitz
Clair Alan Buzzard
Original Assignee
Western Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co filed Critical Western Electric Co
Publication of CH636488A5 publication Critical patent/CH636488A5/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
    • H04Q11/0407Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing using a stored program control
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/56Arrangements for connecting several subscribers to a common circuit, i.e. affording conference facilities
    • H04M3/561Arrangements for connecting several subscribers to a common circuit, i.e. affording conference facilities by multiplexing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Speicherpuffer, der einem Nachrichtenanschluss in einer Nachrichtenanlage zugeordnet ist, mit einer ersten Sammelleitung, die allen Anschlüssen in der Anlage gemeinsam ist, und einer zweiten Sammelleitung, 5 die dem zugeordneten Anschluss örtlich zugeordnet ist, wobei durch die Nachrichtenanlage auf der ersten Sammelleitung Zeitlagen erzeugbar sind, die ein Zeitintervall definieren, in welchem jeder Anschluss der Anlage einen Signalabtastwert auf die erste Sammelleitung geben kann.
io In Zeitmultiplex-Nachrichtenanlagen besteht ein Verfahren zur Konferenzbildung darin, die Abtastwerte aller, zu der Konferenz gehörenden Sprecher zu summieren. Dieses Verfahren ist in der US-PS 4229814 offenbart. Die Konferenzsumme wird dann jeder Konferenzteilnehmerstelle abzüglich 15 des Abtastwertes dieser Teilnehmerstelle zugeführt. Ein zweites Verfahren zur Bildung einer Konferenz entsprechend der Offenbarung in der US-PS 4059735 besteht darin, dass ein Prozessor nur diejenigen Abtastwerte kombiniert, die zu einer bestimmten Teilnehmerstelle gehen. Eine vorgegebene Konfe-20 renz weist demgemäss so viele Unterkombinationen auf, wie Teilnehmerstellen vorhanden sind. Die erste Lösung hat den Vorteil, dass nur verhältnismässig wenige logische Schritte für jede Konferenz erforderlich sind, hat aber den Nachteil, dass eine voll anpassungsfähige Verstärkungseinstellung mit Aus-25 nähme sehr kleiner Konferenzen nicht möglich ist. Die zweite Lösung lässt zwar eine individuelle Teilnehmerstellen-Verstär-kungseinstellung zu, hängt aber von einer sehr grossen Anzahl von logischen Operationen für eine gegebene Konferenz ab.
In einer Anlage, in der eine grosse Zahl von Teilnehmer-3o stellen zu Konferenzen verbunden werden kann oder in der eine grosse Zahl von kleinen Konferenzen erforderlich ist, ist es demgemäss wichtig, die Anlage innerhalb der durch das Zeitmultiplex-Netzwerk gegebenen Zeitgrenzen verwalten zu können. Daraus folgt dann, dass man die Anzahl der Zeitlagen 35 verringern könnte, um mehr Verarbeitungsumfang je Rahmen zur Verfügung zu haben, oder die Geschwindigkeit des Prozessors erhöhen könnte, um eine grössere Anzahl von Schritten innerhalb der zulässigen Zeit durchführen zu können. Jede dieser Lösungen hat jedoch praktische Grenzen und ist nur io unbedeutend wirksam.
Die sich daraus ergebende Aufgabe wird erfindungsge-mäss dadurch gelöst, dass ausgehend von einem Speicherpuffer der eingangs genannten Art diesem Speicherpuffer ein Signalabtastwert von der ersten Sammelleitung zuführbar ist, 45 dass der Speicherpuffer so ausgelegt ist, dass er bestimmte Zeitlagen-Abtastwerte von der ersten auf die zweite Sammelleitung übertragen kann, und dass der Speicherpuffer folgende Bauteile aufweist: einen ersten Puffer zur zeitweiligen Speicherung der Identität derjenigen Zeitlagen, die für die so zugeordnete zweite Sammelleitung bestimmte Signale enthalten, einen zweiten Puffer zur zeitweiligen Speicherung besonderer Verstärkungseinstellwerte für jede der gespeicherten Zeitlagenidentitäten und einen dritten Puffer zur Gewinnung des jeder gespeicherten, im ersten Puffer identifizierten Zeit-55 läge zugeordneten Signalabtastwertes von der ersten Sammelleitung und zur Speicherung des gewonnenen Abtastwertes im Speicherpuffer, einer Einrichtung zur Korrelierung der gespeicherten Zeitlagenidentitäten mit dem besonderen Verstärkungseinstellwert und dem gespeicherten Abtastwert und einer 60 Einrichtung zur Lieferung der korrelierten, gespeicherten Abtastwerte und Verstärkungswerte unter sequentieller Steuerung des Speicherpuffers auf die zugeordnete zweite Sammelleitung.
Es ist demgemäss eine digitale Zeitmultiplex-Konferenzan-65 läge geschaffen worden, die Vorteile des zweiten Konferenzverfahrens verwirklicht. Dabei wird eine Modifizierung des zweiten Konferenzverfahrens offenbart, bei der ein verteilter Aufbau benutzt wird, derart, dass die einzelnen Teilnehmeranschlüsse unter örtlicher Speicher- und Prozessorensteuerung
3
636 488
gewählte Zeitlagen-Abtastwerte zu einer Konferenzsumme kombinieren, die für die Teilnehmerstelle besonders vorgesehen ist. Auf diese Weise können für jeden einzelnen Hörer einer Teilnehmerstelle Verstärkungswerte zugeordnet werden, während die logische Verarbeitung für die Konferenz parallel 5 durch die an der Konferenz beteiligten Anschlüsse durchgeführt wird.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: io
Fig. 1 ein allgemeines Blockschaltbild einer verteilten Konferenzanordnung;
Fig. 2 das Blockschaltbild für die Anordnung eines Anlagenanschlusses;
Fig. 3 das Blockschaltbild des Netzwerk-Verarbeitungs- 15 bausteins jedes Anlagenanschlusses;
Fig. 4 das Schaltbild eines assoziativen Konferenzpuffers;
Fig. 5 das Schaltbild eines Sammelleitungs-Auswahlregisters;
Fig. 6, 7, 8, 9 den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher, den Verstärkungswertpuffer und die Abtastwert-Sammellei- 20 tung im einzelnen;
Fig. 10, die auf dem gleichen Blatt wie Fig. 8 dargestellt ist, die Zuordnung der Fig. 8 und 9;
Fig. 11 die Zeitlagen-Austauschfunktion zwischen einer Eingangssammelleitung und einer Ausgangssammelleitung; 25
Fig. 12 eine Zeittabelle für einen Steuerspeicher mit doppeltem Zugriff.
Fig. 1 zeigt eine Nachrichtenanlage, in der die Konferenzsteuerung zwischen den Anlagenanschlüssen 200-1 bis 200-N verteilt ist. Jeder dieser Anlagenanschlüsse bedient eine 30 Anzahl von Teilnehmeranschlüssen, beispielsweise die Teilnehmerstelle Sl. Die Anlagenanschlüsse bedient ein doppeltes digitales Sammelleitungssystem mit den Sammelleitungen A und B sowie der gemeinsamen Anlagensteuerung 100. Diese weist eine Sammelleitungsschnittstellen- und Zeitsteuerungs- 35 schaltung 101, einen Gesprächsprozessor 103 und eine Tonsignalgenerator- und Detektorschaltung 102 auf. Der Gesprächsprozessor nimmt Anreize von den Teilnehmerstellen über die Anlagenanschlüsse auf und steuert Verbindungen zwischen den Teilnehmerstellen durch Zuordnung von Zeitla- 40 gen, die für jede Teilnehmerstelle zu benutzen sind. Der Gesprächsprozessor 103 liefert Steuerinformationen an die Anlagenanschlüsse, die die Identität derjenigen Zeitlagen angeben, die für eine gegebene Konferenz zu kombinieren sind. Diese Operation ist bekannt und beispielsweise in der 45 US-PS 4119807 beschrieben. Der Steuerabschnitt enthält ausserdem die Tonsignalgenerator- und Detektorschaltung 102 zur Erzeugung und Feststellung von Verbindungsaufbautönen. Die dargestellte Anlage verarbeitet zwischen den verschiedenen Teilnehmerstellen übertragene Sprachsignale und auch 50 Daten. Die Konferenzsummierfunktion wird in dieser Anlage zur Bildung von Sprachkonferenzen benutzt.
Die in Fig. 1 dargestellte Anlage ist in Fig. 2 zur Darstellung der Schaltungselemente auseinandergezogen worden. Eingangs-/Ausgangspuffer (I/O-Puffer) 204,205 verbinden 55 die Schaltungen des Anlagenanschlusses mit den Sammelleitungen A und B. Die Netzwerk-Verarbeitungselemente (NPE von Network Processing Elements) 300, von denen nur drei gezeigt sind, verarbeiten und steuern die Signale, die zwischen den Teilnehmerstellen und den gepufferten Sammelleitungen &o 321 und 322 übertragen werden. Die Netzwerk-Verarbeitungselemente übertragen Signale von jeder der Teilnehmerstellen auf eine der beiden Sammelleitungen und empfangen Signale für jede Teilnehmerstelle von einer der Sammelleitungen. Die Netzwerk-Verarbeitungselemente führen die verteilte Konfe- 65 renzfunktion entsprechend der nachfolgenden Beschreibung aus.
Jedes der dargestellten Netzwerk-Verarbeitungselemente kann Daten zu oder von vier Teilnehmerstellen verarbeiten.
Die Teilnehmer-Schnittstellenschaltungen 201 enthalten Codecs (Codierer-Decodierer) oder digitale Formatierschaltungen, um Abtastwerte von einer Teilnehmerstelle zu empfangen oder zu einer Teilnehmerstelle zu senden. Jede Teilnehmer-Schnittstellenschaltung formatiert die zu und von einer digitalen Teilnehmerstelle kommenden Abtastwerte und führt eine Umwandlung zwischen einer analogen und digitalen Übertragung für eine analoge Teilnehmerstelle durch.
Die Teilnehmerleitung 106 bewirkt eine doppeltgerichtete Übertragung mit der Teilnehmerstelle SI (Fig. 1), während die Teilnehmerleitung 107 der Teilnehmerstelle S16 (Fig. 1) zugeordnet ist. Diese Organisation ist zur Vereinfachung der Herstellung gewählt worden. Es kann aber jede Anzahl von Teilnehmerstellen einer Teilnehmerschnittstelle zugeordnet sein, und jede Anzahl von Schnittstellen kann einem der Netz-werk-Verarbeitungselemente zugeordnet sein, und ausserdem kann jede Zahl von Netzwerk-Verarbeitungselementen einem Anlagenanschluss zugeordnet sein.
In Fig. 2 sind ein Mikroprozessor-Steuergerät 202 und eine Steuerkanal-Schnittstellenschaltung 203 dargestellt. Das Mikroprozessor-Steuergerät 202 ordnet jedem der Netzwerk-Verarbeitungselemente Sende- und Empfangszeitlagen über die Sammelleitung 401 zu. Die Steuerkanal-Schnittstellenschaltung 203 gibt dem Mikroprozessor-Steuergerät 202 die Möglichkeit, über die Sammelleitung 321 oder 322 und die Sammelleitung A oder B mit dem Gesprächsprozessor 103 über die Sammelleitungs-Schnittstellenschaltung 101 (Fig. 1) in Verbindung zu treten.
Bei der als Beispiel dargestellten Anlage sind zwei Sammelleitungen vorgesehen, um die Kapazität der Anlage zu verdoppeln. Jede Sammelleitung wird mit einer Abtastrate von 2,048 MHz betrieben, so dass 256 Zeitlagen je Sammelleitung zulässig sind. Bei zwei Sammelleitungen sind bis zu 512 Zeitlagen zulässig, aber die Verwendung von zwei Sammelleitungen ist für die verteilte Konferenzbildung oder den Zeitlagenaustausch nicht erforderlich.
Die Eingangs-/Ausgangs-Puffer 204 und 205 arbeiten in beiden Richtungen und stehen unter Steuerung der Netzwerk-Verarbeitungselemente oder der Steuerkanal-Schnittstellen-schaltung 203. Jeder der Puffer nimmt normalerweise Abtastwerte während aller Zeitlagen von der Sammelleitung auf,
aber wenn ein bestimmtes Netzwerk-Verarbeitungselement eine Aussendung in einer bestimmten Zeitlage benötigt, so veranlasst dieses Netzwerk-Verarbeitungselement den Puffer für eine Aussendung, während es gleichzeitig seine Daten auf die entsprechende Sammelleitung (321 oder 322) ausgibt. Das Netzwerk-Verarbeitungselement setzt den Puffer über die TEA- (oder TEB-)-Leitung in Kenntnis, wodurch der entsprechende Puffer veranlasst wird, die Daten auf die Sammelleitung 321 (322) und die Anlagensammelleitung A (B) zu geben.
Eine Verbindung wird in der Anlage durch den Gesprächsprozessor 103 (Fig. 1) aufgrund eines Anreizes von einer Teilnehmerstelle über eine Teilnehmerleitung, beispielsweise die Leitung 106, hergestellt. Dieser Anreiz wird vom Mikroprozessor-Steuergerät 202 (Fig. 2) aufgenommen, das ein Anreizsignal über die Steuerkanal-Schnittstellenschaltung 203 und entweder die Sammelleitung A oder B zum Gesprächsprozessor 103 (Fig. 1) aussendet. Der Gesprächsprozessor bestimmt, welche Zeitlagen für die Verbindung zu benutzen sind, und sendet ein Antwortsignal zurück über die Sammelleitung A oder B zu der Steuerkanal-Schnittstellenschaltung 203 der beteiligten Anlagenanschlüsse. Das Mikroprozessor-Steuergerät in diesen Anlagenanschlüssen programmiert dann die Netzwerk-Verarbeitungselemente so, dass sie für die Dauer der Verbindung in angegebenen Zeitlagen senden und empfangen.
Zeitlagensteuerung
Das in Fig. 2 gezeigte Netzwerk-Verarbeitungselement 300 ist in Fig. 3 genauer dargestellt, um seine Arbeitsweise in der
636 488
4
Anlage zu erläutern. Zum Zwecke der Beschreibung sei ange- diesen Zeitlagen werden in der programmierten Reihenfolge nommen, dass das in Fig. 3 dargestellte Netzwerk-Verarbei- in den Abtastwertpuffer 800 eingespeichert. Der Verstärkungs-tungselement vier Teilnehmerstellen A, B, C, D zugeordnet ist. wertpuffer 700 wird vom Mikroprozessor geladen, und jeder Die Übertragung von der Teilnehmerstelle A aus erfolgt über Verstärkungswert wird zusammen mit einem entsprechenden die Leitung 301-1 und die Übertragung zur Teilnehmerstelle A 5 Abtastwert im Abtastwertpuffer 800 benutzt. Ein Zeitlagen-über die Leitung 301-2. Es sei darauf hingewiesen, dass die Zähler 310 bestimmt, wann der inhaltsabhängig adressierbare Übertragung von jeder Teilnehmerstelle A-D aus zu jeder Speicher 600 auf programmierte Zeitlagen anspricht, und anderen Teilnehmerstelle A-D gerichtet sein kann, die von wann die Abtastwerte zusammen mit ihren zugeordneten Ver-dem gleichen oder einem anderen Netzwerk-Verarbeitungsele- stärkungswerten aus dem Abtastwertpuffer 800 und dem Ver-ment bedient wird. Zur Erläuterung ist hier die Konferenz auf io stärkungswertpuffer 700 gelesen werden. Wie erläutert, findet ein Netzwerk-Verarbeitungselement beschränkt. Die Übertra- das Auslesen in einer sequentiellen Reihenfolge statt und gungsmultiplexer 311 und 312 übertragen Abtastwerte von umfasst 32 Abtastwerte in 4 Gruppen von je 8 Abtastwerten, jeder Teilnehmerstelle in Zeitlagen auf die Sammelleitungen, Das Sammelleitungs-Auswahlregister 500 wird ebenfalls die von einem assoziativen Konferenzpuffer (ACB von Asso- über die Sammelleitung 401 programmiert und wählt aus, von ciative Conference Buffer) 400 erzeugt werden. Gleichzeitig is welcher Sammelleitung jeweils die in den Abtastwertpuffer mit derDbertragung von Abtastwerten auf die Sammelleitung 800 geladenen Abtastwerte kommen. Diese Sammelleitungswerden Abtastwerte von der Sammelleitung empfangen und - auswahl wird von der Sammelleitungs-Auswahlsteuerung 801 über den Konferenzpuffer 400 sowie die Konferenzschaltung bearbeitet.
331 zu jeder der vier Teilnehmerstellen A-D ausgesendet. Der Kurz zusammenfassend steuern die Netzwerk-Verarbei-Konferenzpuffer 400 wird durch das Mikroprozessor-Steuer- 20 tungselemente (Fig. 2) in jedem der Anlagenanschlüsse die gerät 202 (Fig. 2) über die Sammelleitung 401 so program- Aufgabe und Entnahme von Daten auf die bzw. von der Sam-
miert, dass er Datenabtastwerte von bestimmten Zeitlagen auf- melleitung. Damit dies in der richtigen Reihenfolge stattfindet, nimmt, die Datenabtastwerte dieser Zeitlagen zum Zweck müssen die örtlichen Zeitlagenzähler 310 für jedes Netzwerk einer Konferenzsummierung gruppiert und nachfolgend zu Verarbeitungselement in der gesamten Anlage synchron sein, den jeweiligen Teilnehmerstellen überträgt. Die Summen wer- 25 Dies wird mittels der Sammelleitungsteuerung 100 über die den der jeweiligen Teilnehmerstelle über Synchronisierer Sammelleitungen A und B durch die Sammelleitungsschnitt-
301-2,302-2,303-2,304-2 dargeboten. Die Konferenzsummen stellen- und Zeitgeberschaltung 101 in der Sammelleitungswerden im Zeitmultiplexverfahren unabhängig für jede der Steuerung 100 gemäss Fig. 1 erreicht. Die Sammelleitungsvier Teilnehmerstellen erzeugt. Der assoziative Konferenzpuf- schnittsteilen- und Zeitgeberschaltung 101 enthält eine Zeitge-fer ordnet die Abtastwerte in einer noch genauer zu beschrei- 30 berschaltung, die ein Takt- und ein Rahmensignal erzeugt, benden Weise so, dass die Konferenzlogikschaltung vier unab- Das Taktsignal hat eine Frequenz von 2,048 MHz entspre-hängige Summen erzeugt, von denen jede zu der entsprechen- chend der Geschwindigkeit der Sammelleitungen, und das den Teilnehmerschnittstellenschaltung gelangt. Die Konfe- Rahmensignal ist ein 8-KHz-Synchronisationssignal. Die renzschaltung 331 nimmt 32 unabhängige Abtastwerte vom Takt- und Rahmensignale gelangen zu jedem Anlagenan-Konferenzpuffer 400 auf. Die 32 Abtastwerte werden konfe- 35 schluss, werden dort gepuffert und jedem Netzwerk-Verarbei-renzmässig zu vier Gruppen von je 8 Abtastwerten zusammen- tungselement zugeführt, um den örtlichen Zeitlagenzähler gefasst. Die ersten acht Abtastwerte der 32 Abtastwerte wer- hochzuzählen und zurückzustellen. Dies stellt sicher, dass -den addiert und über den Synchronisierer 301-2 zur Teilneh- obwohl die Anlagensteuerung verteilt ist - alle Netzwerk-merstelle A ausgesendet. Die zweiten 8 Abtastwerte werden Verarbeitungselemente äquivalente Zeitlagenadressen verwirkaddiert und über den Synchronisierer 302-2 ausgesendet usw., 40 liehen.
für die dritte und vierte Gruppe von je 8 Abtastwerten. Wenn die Teilnehmerstelle zu einem Zeitpunkt keine Daten emp- Zeitlagen-Wechseleinrichtung fängt, so sind alle ihre Abtastwerte Null. Dies lässt sich Der genauer in Fig. 4 dargestellte assoziative Konferenz-
dadurch erreichen, dass entweder alle Signale oder alle ihre puffer 400 nimmt Verstärkungswerte und Zeitlagenadressen zugeordneten Verstärkungswerte Null sind. Im Rahmen der « vom Mikroprozessor-Steuergerät über die Sammelleitung 401 vorliegenden Erfindung ist der Verstärkungswert jedes Signals auf. Die Zeitlagenadressen bestimmen, in welchen Zeitlagen für jede Teilnehmerstelle getrennt steuerbar. auf die Sammelleitung geschrieben und von dieser gelesen
Der assoziative Konferenzpuffer 400 entfernt Daten aus wird. Die Verstärkungswerte werden über das Eingangsbestimmten Zeitlagen einer der beiden Sammelleitungen und /Ausgangs-Register (I/O) 704 in den Verstärkungswertpuffer kombiniert diese Daten mit speziellen Pufferinformationen so 700 gegeben. Die Zeitlagenadressen werden in den inhaltsab-(Verstärkungswert) für jede Zeitlage, so dass die Konferenz hängig adressierbaren Speicher 600 über das Eingangs-/Aus-mit Bezug auf den Verstärkungswert für jeden Konferenzteil- gangs-Register (I/O) 603 geladen. Wenn eine Gesprächsver-nehmer gesteuert werden kann. Die Bedeutung einer solchen bindung zwischen einer gegebenen Gruppe von Teilnehmer-Konferenzsteuerung liegt in dem Umstand, dass für unter- stellen in der Anlage aufgebaut ist, speichert der Mikroprozes-schiedliche Kombinationen von Teilnehmerstellen unter- 55 sor in jedem Anlagenanschluss die Verstärkungswerte und die schiedliche Verstärkungswerte auf geeignete Weise so gewählt Zeitlagenadressen für die Gesprächsverbindung während ihrer werden können, dass die Konferenz ohne grosse Unterschiede Dauer.
in der Lautstärke bei den einzelnen Teilnehmerstellen durch- Wenn die Verstärkungswerte und die Zeitlagenadressen geführt werden kann. gespeichert sind, veranlasst der Speicher 600 den Abtastwert-
Der assoziative Konferenzpuffer 400 weist 4 getrennte 60 puffer 800, Abtastwerte von der Sammelleitung 809 oder 810 Speicherbauteile auf, nämlich einen inhaltsabhängig adressier- einzuspeichern. Die Abtastwerte werden nur dann in den Puf-baren Speicher (CAM von Content Addressable Memory) 600, fer 800 eingegeben, wenn eine entsprechende Stelle des Speieinen Abtastwertpuffer (SB von Sample Buffer) 800, einen chers 600 die Zeitlagenadresse dieses Abtastwertes enthält. Verstärkungswertpuffer (GVB von Gain Value Buffer) 700 und Wie dies im einzelnen geschieht, wird nachfolgend genauer ein Sammelleitungs-Auswahlregister (BSR von Bus Select angegeben. Die Abtastwerte werden im Abtastwertpuffer 800
Register) 500. Der Speicher 600 und der Puffer 700 werden festgehalten, bis sie sequentiell über die Sammelleitung 811 durch ein Mikroprozessor-Steuergerät über die Sammelleitung zum Expander 309 (Fig. 3) ausgelesen werden. 401 programmiert. Der Speicher 600 wird so programmiert, ^er inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 erkennt dass er Zeitlagen der Sammelleitung auswählt. Die Daten in Zeitlagen auf den Sammelleitungen 809 und 810, indem er
die Zeitlagen-Adressbits 0 bis 7 (TSAO bis TSA7) auf der Leitung 606 mit den im Speicher 600 gespeicherten Zeitlagenadressen vergleicht. Jede Speicherstelle des Speichers 600 vergleicht individuell ihre 8-Bit-Daten mit den 8-Bit-Daten auf der Leitung 606. Wenn diese gleich sind, erzeugt die Speicherstelle des Speichers 600 ein Übereinstimmungssignal auf der entsprechenden Leitung der Sammelleitung 605. Dieses Übereinstimmungssignal bewirkt einen Einschreibevorgang aus einem der Eingangsregister 807 oder 808 in die entsprechende Stelle des Abtastwertpuffers 800. Der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 kann daher 256 (0 bis 255) bestimmte Zeitlagen oder Zeitintervalle auf der Sammelleitung 809 oder 810 erkennen. Jedes dieser 256 Zeitintervalle kann ein Schreibsignal für den Abtastwertpuffer 800 erzeugen, um den Abtastwert einzuschreiben, der sich während dieser Zeitlage auf der Sammelleitung befindet. Der Abtast- oder Auslesevorgang des Abtastwertpuffers 800 wird durch Zeitlagenadressen 3 bis 7 (Adern TSA3 bis TSA7) über den Abtastwähler 701 gesteuert. Die Abtastwerte werden demgemäss aus dem Abtastwertpuffer 800 über die Sammelleitung 811 mit einer Rate ausgelesen, die gleich einem Achtel der Rate ist, mit der Abtastwerte dem Abtastwertpuffer 800 angeboten werden. Dies beruht darauf, dass der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 die Zeit-lagen-Adressbits 0 bis 7 erkennt, die sich achtmal schneller ändern als die Zeitlagen-Adressbits 3 bis 7. Abtastwerte werden in den Abtastwertpuffer 800 ebenfalls mit dieser '/s-Rate eingeschrieben, aber nicht gleichförmig, da dieses Einschreiben für jede Zeitlage der 256 Zeitlagen stattfinden kann. Die Sammelleitung 811 weist demgemäss 32 Zeitlagen auf, während die Sammelleitungen 809 und 810 je 256 Zeitlagen besitzei
Der Abtastwertpuffer 800 und der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 führen zusammen mit dem Zeitlagenzähler 310 eine Zeitlagen-Wechselfunktion aus, die selektiv Abtastwerte aus gewünschten Zeitlagen auf der Sammelleitung 809 oder 810 entnimmt und diese Abtastwerte in einer angegebenen Reihenfolge auf die Sammelleitung 811 gibt.
Der Neuordnungsprozess ist graphisch in Fig. 11 dargestellt. Dort werden Abtastwerte von einer Eingangssammelleitung 809 oder 810 abgenommen und zu einer Eingangssammelleitung 811 übertragen. Zur Erläuterung sei angenommen, dass auf der Eingangssammelleitung Abtastwerte A, B, C und D vorhanden sind, die Abtastwerte von 4 Teilnehmerstellen darstellen, welche von einem Netzwerk-Verarbeitungselement bedient werden, beispielsweise dem in Fig. 3 dargestellten Element. Es gilt natürlich, dass die Abtastwerte von jeder Teilnehmerstelle in der Anlage kommen können und nicht nur von den diesem speziellen Netzwerk-Verarbeitungselement zugeordneten Teilnehmerstellen. Der Hauptprozessor der Anlage stellt die in Fig. 11 gezeigte Reihenfolge her, bei der die Zeitlagenadresse 2 einen Abtastwert von der Teilnehmerstelle A besitzt, die Zeitlagenadresse 5 einen Abtastwert von der Teilnehmerstelle B usw. Es sei ferner angenommen, dass eine Konferenz mit 4 Teilnehmern zwischen den Teilnehmerstellen A, B, C und D vorliegt. Bezüglich der Ausgangssammelleitung werden die Abtastwerte für die Teilnehmerstellen A und D betrachtet, wobei aber klar ist, dass ähnliche gepufferte Abtastwerte für die Teilnehmerstellen B und C vorliegen, die nicht dargestellt sind. Es sei daran erinnert, dass die 32 Abtastwerte auf der Ausgangssammelleitung konferenzmässig zu 4 Gruppen von je 8 Abtastwerten zusammengefasst sind, nämlich die erste Gruppe für die Teilnehmerstelle A usw. Demgemäss gelangen die Abtastwerte D, B und C zur Teilnehmerstelle A und die Abtastwerte C, A und B zur Teilnehmerstelle D. Jede Gruppe von Abtastwerten wird addiert und zur entsprechenden Teilnehmerstelle über die Synchronisierer 301-2 bis 304-2 in Fig. 3 ausgesendet.
Der Austausch zwischen der Eingangs- und der Ausgangssammelleitung wird durch den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 so gesteuert, dass er mittels der oben beschriebe-
5 636 488
nen Anlagensteuergeräte im voraus geladen wird, und zwar so, dass er in der Position 0 eine 256, in der Position 1 eine 5, in der Position 2 eine 7, in der Position 29 eine 7, in der Position 30 eine 2 und in der Position 31 eine 5 enthält. Für die Dauer 5 dieser Gesprächsverbindung bleiben diese Zahlen in der dargestellten physikalischen Position. Demgemäss muss der Zentralprozessor nur einmal je Gesprächsverbindung mit dem vorliegenden Netzwerk-Verarbeitungselement in Verbindung treten, falls nicht eine neue Teilnehmerstelle der Konferenzver-io bindung hinzugefügt oder aus dieser entfernt wird.
Die Operation besteht dann darin, den Abtastwert aus der Eingangszeitlage 254 (Abtastwert D) zu entnehmen und zur Zeitlage 0 der Ausgangssammelleitung zu übertragen. Dies geschieht, da - wie noch genauer beschrieben werden soll -15 der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 jede Zeitlagen-identität mit einer gespeicherten Zahl vergleicht und ein Ausgangssignal liefert, wenn eine Übereinstimmung auftritt. Wenn demgemäss der Zeitlagenzähler 310 die Zahl 254 erreicht, erzeugt die Speicherstelle 0 des Speichers 600 ein Signal für 20 die Speicherstelle 0 des Abtastwertpuffers 800. Dieses Signal veranlasst die Einspeicherung der augenblicklich auf der Eingangssammelleitung vorhandenen Daten in die Speicherstelle 0 des Abtastwertpuffers 800. In die zweite Speicherstelle, nämlich die Speicherstelle 1 des Speichers 600, ist eine 5 einge-25 schrieben worden, die angibt, dass der in die Speicherstelle 1 des Abtastwertpuffers 800 einzuschreibende Abtastwert von der Zeitlage 5 kommt. Diese erste und zweite Speicherstelle des Abtastwertpuffers 800 stellen dann die erste und zweite Zeitlage auf der Ausgangssammelleitung dar. Auf entspre-n. chende Weise sind die Speicherstellen 2, 29, 30 und 31 des Speichers 600 mit Zeitlagenadressen der Eingangssammelleitung programmiert, und ihre physikalische Lage im Speicher 600 bestimmt, welche Zeitlage die Abtastwerte auf der Aus-gangssammelleitung belegen. Der Zeitlagenzähler 310 läuft 35 zyklisch von 0 bis 255, und sein Ausgangssignal gelangt über die Sammelleitung 606 zum inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600. Jedesmal dann, wenn eine Übereinstimmung zwischen dem Zeitlagenzählwert und einer im Speicher 600 gespeicherten Zahl auftritt, so bewirkt die physikalische Lage ■to der Übereinstimmung im Speicher 600 das Auftreten eines Schreibimpulses für die gleiche physikalische Lage oder Speicherstelle des Abtastwertpuffers 800. Demgemäss wird der dieser Zeitlage auf der Eingangssammelleitung entsprechende Abtastwert an dieser Speicherstelle in den Abtastwertpuffer 45 800 eingeschrieben.
Wie oben beschrieben, liefert demgemäss dann, wenn die Zeitlagenadresse 2 auf der Sammelleitung 606 erscheint, die Speicherstelle 30 des Speichers 600 einen Schreibimpuls für die Speicherstelle 30 des Abtastwertpuffers 800, wodurch der so der Zeitlagenadresse 2 zugeordnete Abtastwert (nämlich der Abtastwert A) in die Speicherstelle 30 des Abtastwertpuffers 800 eingeschrieben wird. Wenn die Zeitlagenadresse den Wert 5 erreicht, liefern die Speicherstellen 1 und 31 des Speichers 600 Schreibimpulse für die Speicherstellen 1 und 31 des 55 Abtastwertpuffers 800, wodurch der Abtastwert B gleichzeitig in diese beiden Speicherstellen eingeschrieben wird. Am Ende eines Rahmens ist der Abtastwertpuffer 800 gefüllt, und es beginnt ein sequentielles Auslesen, um die gespeicherten Daten in der richtigen Reihenfolge und während der richtigen 60 Ausgangszeitlage auf die Ausgangssammelleitung auszulesen. Auf diese Weise wird eine Sammelleitung 811 mit 32 Zeitlagen erzeugt, die der Konferenzschaltung Abtastwerte zuführt.
Es sei jetzt zu Fig. 3 zurückgekehrt. Der Zeitlagenwechsel wird durch den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 65 und den Abtastwertpuffer 800 gesteuert. Die ausgetauschten Ausgangsabtastwerte werden dem Expander 309 zugeführt. Zusätzlich liefert der Verstärkungswertpuffer 700 einen Verstärkungswert für jeden gepufferten Abtastwert. Der Abtastadressenwort-Wähler 701 steuert sowohl den Abtastwertpuffer
636488
6
800 als auch den Verstärkungswertpuffer 700 so, dass jede der Puffer-Speicherstellen eine entsprechende Speicherstelle im anderen Puffer besitzt. Demgemäss besitzt jeder der aus dem Abtastwertpuffer 800 auf die Sammelleitung 811 gelesenen 32 Abtastwerte einen entsprechenden, vorher gespeicherten Verstärkungswert, der auf die Sammelleitung 707 ausgelesen wird. Der Verstärkungswert wird dann einem Multiplizierer 308 der Konferenzschaltung 331 (Fig. 3) zugeführt. Jeder Abtastwert, der auf die Sammelleitung 811 gelangt, durchläuft einen (i-Gesetz-Expander 309 und wird dann mit seinem entsprechenden Verstärkungswert auf der Sammelleitung 707 multipliziert. Dadurch wird individuell der Verstärkungskoeffizient für jeden der Abtastwerte erzeugt. Mit dieser Lösung kann der Verstärkungswert jedes Abtastwertes für jede Teilnehmerstelle für diese Teilnehmerstelle zugeschnitten werden und darüber hinaus abhängig vom Ursprung des Abtastwertes zugeschnitten sein.
In Gruppen von 8 werden die Abtastwerte dann durch einen Akkumulator 307 angesammelt, und die erzeugte Summe wird dann durch einen (i-Gesetz-Kompressor 305 wieder komprimiert und über einen der Ausgangssynchronisierer 301-2 bis 304-2 zur jeweiligen Ausgangsteilnehmerstelle übertragen.
Assoziative Konferenz-Pufferspeicheranordnung
In dem assoziativen Konferenzpuffer 400 sind vier Hauptspeichersysteme enthalten, nämlich das Sammelleitungs-Auswahlregister (BSR von Bus Select Register) 500, der inhaltsabhängig adressierbare Speicher (CAM) 600, der Verstärkungswertpuffer (GVB) 700 und der Abtastwertpuffer (SB) 800. Die Fig. 5, 6, 7, 8 geben Einzelheiten für die Arbeitsweise jedes dieser Speichersysteme an. Das in Fig. 5 genauer gezeigte Register 500 besteht aus einfachen, lesbaren/schreibbaren Datenflipflops. Ein Decoder 501 wählt eine von 4 Gruppen von 8 Bits von der Datensammelleitung 401 aus, die mit jeweils 8 Bits gleichzeitig einzuschreiben sind. Die Ausgangssignale dieser 4 Register mit 8 Bits werden benutzt, um die Sammelleitungsauswahl für die in den Abtastwertpuffer 800 einzuschreibenden Abtastwerte zu bestimmen. Das Sammelleitung-Auswahlregister 500 entscheidet, ob die Sammelleitung 809 oder die Sammelleitung 810 in den Abtastwertpuffer einzuschreibende Abtastwerte liefert. Dies wird individuell für jede Speicherstelle der Abtastwertpuffer-Speicherstellen durchgeführt. Bei einem Aufbau ohne doppelte Sammelleitungen wäre das Sammelleitungs-Auswahlregister nicht erforderlich. Der inhaltsabhängig adressierbare Speicher 600 ist genauer in Fig. 6 dargestellt, die den Aufbau jeder der Bitzellen (z.B. 604) in der Speicheranordnung und die Art und Weise zeigt, in der der Adressendecoder mit der Speicheranordnung verbunden ist. Der Speicher 600 wird wie jeder andere übliche Speicher über ein Eingangs-/Ausgangs-Regi-ster 603 gelesen und geschrieben. Die Adresse wird vom Adressendecoder 603 decodiert, um eine von 32 (0 bis 31) Speicherstellen mit 8 Bits zu wählen. Nach Wahl einer dieser Speicherstellen werden die einzuschreibenden Daten über das Eingangs-/Ausgangs-Register 603 aufgenommen und auf den Datenleitungen (D0-D7 und D0-D7) den gewählten Speicher-Bitzellen zugeführt, beispielsweise den Bitzellen 0-0 bis 0-7. Jede Bitzelle 604 ist eine statische Speicherzelle, die aus den Widerständen 6R1,6R2 und den Transistoren 6042,6045 besteht, die den Speicherteil der Zelle bilden. Ein Zugriff zur Zelle für eine Lese- oder eine Schreiboperation erfolgt über die Übertragungsgatter6041 und 6048. Die Übertragungsgat-ter werden durch die vom Adressendecoder 602 kommende Adressenauswahlleitung ein- oder ausgeschaltet. Wenn Daten in die Zelle 0-0 geschrieben werden sollen, so bietet das Eingangs*/ Ausgangs-Register 603 die Daten auf den Leitungen DO und DO an, und dann schaltet die Adressendecoderleitung 0 die Übertragungsgatter 6041 und 6048 ein, so dass die Daten auf den Leitungen DO und DO die Speicherzelle 0-0 einstellen oder rücksteilen können. Die Leseoperation wird auf ähnliche Weise ausgeführt. Die Adressendecoderleitung 0 schaltet die Übertragungsgatter 6041 und 6048 ein, und die in der Bitzelle 0-0 gespeicherten Daten werden über die Leitungen DO und DO zum Ausgangsregisterteil des Eingangs-Ausgangs-Regi-sters 603 ausgelesen.
Zusätzlich zur oben beschriebenen normalen Speicheroperation befindet sich eine assoziative Erkennungsschaltung in jeder Bitzelle. Für die Bitzelle 0-0 enthält diese Schaltung Transistoren 6043, 6044, 6046, 6047, die eine Exklusiv-ODER-Operation zwischen dem in der Zelle 0-0 gespeicherten Datenbit und dem über die Leitungen TSAö und TSA0 zugeführten Datenbit ausführt. Diese Exklusiv-ODER-Funktion vergleicht zusammen mit den Exklusiv-ODER-Funktionen für die Bits 0-1 bis 0-7 die Daten aus dem Zeitlagenzähler 310 (TSA0 und TSA7) mit den in der Speicherstelle 0 des Speichers 600 gespeicherten Daten, und wenn eine Übereinstimmung auftritt, geht die Leitung 620 auf hohe Spannung (H). Die Leitung 620 (Bit-Leitung 0) geht nur dann auf H, wenn jedes Bit der Speicherstelle 0 gleich jedem Bit der Leitungen TS A0 bis TSA7 ist. Die 8 Bits als Gruppe stellen eine gespeicherte Zeitlagenadresse dar und werden alle gleichzeitig mit der ankommenden Zeitlagenadresse verglichen. Wenn alle 8 gespeicherten Bits mit allen Bits auf der Leitung 606 übereinstimmen, dann wird die Leitung 620 aktiv und zeigt diese Übereinstimmung an. Demgemäss wird ein Übereinstimmungssignal auf der Ader 0 der Sammelleitung 605 erzeugt. Jede der 32 Speicherstellen mit 8 Bits im Speicher 600 weist identische Vergleichsschaltungen auf und vergleicht unabhängig die jeweils gespeicherten Daten mit den Daten auf der Leitung 606.
Unter Bezugnahme auf Fig. 11 kann - wie oben erläutert -die Speicherstelle 0 eine Zahl 254 in Form einer Zahl mit 8 Bits speichern. Es sind demgemäss 32 unabhängige Vergleichsleitungen vorhanden, von denen jede eine Anzeige dann liefert, wenn die in der entsprechenden Speicherstelle des Speichers 600 gespeicherten Daten gleich den Daten auf der Leitung 606 sind.
Speicherstruktur mit doppeltem Zugriff
Der Verstärkungswertpuffer 700 ist genauer in Fig. 7 dargestellt. Er besteht aus einer NMOS-Speicheranordnung bekannter Art, die so modifiziert ist, dass sie die Möglichkeit eines doppelten Zugriffs liefert. Der Verstärkungswertpuffer 700 kann demgemäss entweder über das Register 703 oder über das Register 704 zugegriffen werden, wobei jedes Register mit zwei unabhängigen Adressen und zwei unabhängigen Datensammelleitungen arbeitet.
Die Sammelleitung 401 kann für Lese- oder Schreibzwecke einen Zugriff zu jeder der durch den Adressendecoder 705 gewählten 32 Speicherstellen ausführen. Gleichzeitig und unabhängig kann die Sammelleitung 707 einen Auslesevorgang für jede der 32 Speicherstellen ausführen, die durch einen Abtast-Adressenwortwähler 701 ausgewählt worden ist. Beide Sammelleitungen sind in Form von Bitleitungspaaren durch alle Speicherstellen geführt, und ein Zugriff durch eine Sammelleitung beschränkt den Zugriff auf der anderen Sammelleitung nicht. Bitleitungspaare werden als Einstell-/Rück-stelleitungen für Schreiboperationen und als différentielle Ausgangsleitungen für Leseoperationen benutzt. Das Bitleitungspaar 0 und 0 des Registers 704 ist zu Bitzellen 702 in der obersten Zeile (0-0 bis 31-0) geführt, und das Bitleitungspaar 0 und 0 des Registers 703 führt zu den gleichen Zellen. Der Zugriff durch die Sammelleitung 401 wird durch den Mikroprozessor gesteuert. Dieser Mikroprozessor schreibt Verstärkungswerte in die Speicherstellen, die dann zusammen mit entsprechenden Abtastwerten zur Verfügung stehen, die durch die Speicheranordnung mit dem Abtastwertpuffer und dem inhaltsabhängig adressierbaren Speicher verarbeitet werden.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
636 488
Bei einer nichtmodifizierten NMOS-Speicheranordnung melleitungen 810 und 809 über Eingangsregister 807 und 808. ist eine Gruppe von Bitleitungspaaren und ein Eingangs-/ Die Adressen- und Anschlussauswahl für A und B wird durch Ausgangsregister mit einem Adressendecoder mit der Spei- den inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 und die Sam-cheranordnung verbunden. Für die vorliegende Erläuterung melleitungs-Auswahllogik 801 durchgeführt. Abtastwerte sind sei angenommen, dass dies der Wähler 701 und das Register s gleichzeitig auf den Sammelleitungen A und B vorhanden, die 703 sind. Jede Lese- oder Schreiboperation ist ein Vorgang mit von den Eingangsregistern A und B kommen. Der Sammellei-zwei Schritten. Beim ersten Schritt werden alle Bitleitungs- tungs Wähler jeder Speicherstelle des Abtastwertpuffers paare vorgeladen. Demgemäss werden die Leitungen 0 bis 5 bestimmt, von welcher Sammelleitung aus Daten in die jewei-und 0 bis 5 durch Schaltungen im Register 703 auf hohe Span- lige Speicherstelle des Abtastwertpuffers geschrieben werden, nung gebracht. Dadurch wird verhindert, dass die Leitungen io Diese Anordnung stellt ein anpassungsfähiges Speichersystem die Daten in den Bitzellen während des nächsten Schrittes mit drei Anschlüssen dar, bei dem zwei Anschlüsse Eingänge ändern. Für eine Leseoperation besteht der nächste Schritt sind und gleichzeitig Schreiboperationen für mehr als eine darin, die Vorladungsspannung auszuschalten und eine der Speicherstelle und von einer der beiden Sammelleitungen aus Wortauswahlleitungen vom Decoder 701 einzuschalten. Beim durchführen können, während der dritte Anschluss ein Aus-Ausschalten der Vorladungsspannung bleiben die Bitleitungen 's gang ist und gleichzeitige Lesevorgänge von einer dritten Sam-kapazitiv auf hoher Spannung geladen, während die Wortaus- melleitung aus für die Konferenzschaltung ermöglicht. Da die wahlleitung entsprechende Übertragungsgatter 7021 und 7025 beiden Sammelleitungen A und B mit der gleichen Phase einschaltet. Diese Übertragungsgatter lassen die Bitzelle eine betrieben werden, könnte hierdurch ein Konflikt für Schreib-der Bitleitungen (0 oder 0, abhängig von den gespeicherten Vorgänge auftreten, wenn nicht die Sammelleitungs-Auswahl-Daten) auf niedrige Spannung ziehen. Das Bitleitungspaar 20 logik sicherstellt, dass für jede gegebene Speicherstelle nur entspricht demgemäss den in der gewählten Bitzelle gespei- eine Sammelleitung die Schreibdaten liefert. Die dritte Sam-cherten Daten, und das Register hält dann diese Daten für die melleitung, nämlich die Sammelleitung 811, wird mit der entAusgabe bereit. Die Bitzellen-Widerstände 7R1 und 7R2 gegengesetzten Phase betrieben, so dass kein Konflikt mit den haben einen hohen Wert, um den Leistungsverbrauch des Sammelleitungen A oder B auftreten kann.
Speichers auf ein Minimum zu bringen, während die Transi- 25 Die Sammelleitungswähler nehmen Signale sowohl vom stören 7023 und 7024 in der Lage sind, jede Bitleitung auf inhaltsabhängig adressierbaren Speicher 600 als auch vom niedrige Spannung zu ziehen. Die Vorladung ist erforderlich, Sammelleitungs-Auswahlregister 500 auf. Der Speicher 600 da die Widerstände nicht in der Lage sind, die Bitleitungen bestimmt, dass ein Abtastwert auf der Sammelleitung A oder B auf hohe Spannung zu bringen. in die entsprechende Speicherstelle des Abtastwertpuffers 800 Für eine Schreiboperation besteht der nächste Schritt 30 einzugeben ist. Sein Schreibimpuls veranlasst ein Einschreiben darin, die Vorladungsspannung durch die Treibspannung der von entweder der Sammelleitung A oder der Sammelleitung B Eingangsdaten zu ersetzen und eine der Auswahlleitungen ein- abhängig von dem entsprechenden Bit des Sammelleitungs-zuschalten. Die Eingangsdaten überdecken die Vorladung Auswahlregisters. Wie für die Bitzelle 805 der Speicherstelle sowie die Bitzellendaten und bewirken, dass die Zellendaten 0-0 gezeigt, erlauben die Übertragungsgatter 8053 und 8058 abhängig von den Eingangsdaten eingestellt oder rückgestellt 35 ein Einschreiben von Daten von der Sammelleitung B in die werden. Es erfolgt demgemäss ein Einschreiben in die Bitzelle, während die Übertragungsgatter 8052 und 8057 ein gewählte Zelle. Die Anordnung mit zwei Sammelleitungen Einschreiben von Daten von der Sammelleitung A in die Bitermöglicht ein zweiphasig arbeitendes Speichersystem, bei zelle ermöglichen. Nur eine dieser beiden Gruppen von Über-dem zwei unabhängige Sätze von Eingangs-/Ausgangs-Regi- tragungsgattern wird jeweils gleichzeitig entsprechend der stern und Wortwählern einen Zugriff zu allen Speicherzellen 40 Angabe durch den jeweiligen Sammelleitungswähler betätigt, bei entgegengesetzten Phasen eines Takts durchführen kön- Die vorliegende Erfindung ist zwar in Verbindung mit nen. Demgemäss lässt sich entsprechend Fig. 12 zeigen, dass - einem Zeitlagenwechsel-Konferenzsystem erläutert worden, wenn eines der Register, beispielsweise das Ausgangsregister eine solche Anwendung stellt jedoch nur ein Ausführungsbei-703 sich in der Vorlade-Betriebsweise befindet - das jeweilige spiel dar, und der Fachmann kann die Erfindung für die Über-Flipflop aller Speicherzellen von den Bitleitungen dieses Regi-45 tragung von Datenabtastwerten von einem Eingang zu einem sters isoliert ist, und während dieser Zeit das andere Register, anderen benutzen, unabhängig davon, ob diese Eingänge Teilbeispielsweise das Eingangs-/Ausgangs-Register 704, in der nehmerstellen, Teilnehmerleitungen, Verbindungsleitungen Lese-Schreib-Phase sein kann und einen Zugriff zu jeder Zelle oder Hilfsschaltungen zugeordnet sind oder zur Übertragung durchführt. Diese abwechselnde Operation wird entsprechend von einer Übertragungsleitung zu einer Speicheranordnung Fig. 12 durch Taktimpulse entgegengesetzter Phase gesteuert. 50 für eine spätere Weitergabe verwenden. Die Speicheranord-Damit wird der möglicherweise schädliche Zustand verhin- nung kann so ausgelegt sein, dass sie eine Anzahl von Speiden, dass beide Bitleitungen gleichzeitig die gleiche Bitzelle cherebenen aufweist, wobei jede Ebene einem vollen Zyklus auswählen. Zusammen mit dem Verstärkungswertpuffer wird des Eingangssignals entspricht. Demgemäss wäre es möglich, die Sammelleitung 707 nur für eine Leseoperation benutzt. mehrere Rahmen des Eingangssignals im Speicher für eine
Die Operation mit zwei Bitleitungen und doppelter Phase 55 spätere Weitergabe abzulegen. Möglicherweise kann eine solerlaubt dem Verstärkungswertpuffer, seine Geschwindigkeit che Anordnung auch in Paket-Vermittlungsanlagen Anwen-zu verdoppeln, so dass eine doppelte Zahl von Zugriffsopera- dung finden, in denen eine Pufferspeicherung erforderlich ist. tionen über unabhängige Anschlüsse im gleichen Zeitintervall Für den Fachmann wäre es auch möglich, die verschiede-stattfinden kann. nen Speicher zu einer einzigen Speicheranordnung zu kombi-Die gleiche Zweiphasenanordnung wird entsprechend der 60 nieren, die gegebenenfalls auch die Eingangs- und Ausgangsgenaueren Darstellung in Fig. 8 und 9 in Verbindung mit dem puffer sowie die Sammelleitungen enthält. Das Taktsignal Abtastwertpuffer 800 benutzt. Der Abtastwertpuffer ist zusätz- kann intern erzeugt werden, und es lassen sich getrennte Taktlich erweitert, indem er drei Bitleitungspaare und drei signale für Gatterzwecke benutzen.
Zugriffsanschlüsse sowie eine Sammelleitungs-Auswahllogik Ausserdem besteht für den Fachmann die Möglichkeit,
für zwei der drei Zugriffsanschlüsse besitzt. Die Adressenaus- 65 weitere Signalverarbeitungsfunktionen bei der Anschlusswahllogik 801 für den Ausgangsanschluss (Sammelleitung 810) steuerschaltung hinzuzufügen, beispielsweise eine digitale Fil-
wird gemeinsam mit dem Verstärkungswertpuffer benutzt. Die terung, eine automatische Verstärkungsregelung und einen anderen beiden Anschlüsse (A und B) kommen von den Sam- Rauschschutz.
G 11 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. 636 488
    2
    PATENTANSPRUCH
    1. Speicherpuffer, der einem Nachrichtenanschluss in einer Nachrichtenanlage zugeordnet ist, mit einer ersten Sammelleitung (321), die allen Anschlüssen in der Anlage gemeinsam ist, und einer zweiten Sammelleitung (811), die dem zugeordneten Anschluss örtlich zugeordnet ist, wobei durch die Nachrichtenanlage auf der ersten Sammelleitung Zeitlagen erzeugbar sind, die ein Zeitintervall definieren, in welchem jeder Anschluss der Anlagen einen Signalabtastwert auf die erste Sammelleitung geben kann, dadurch gekennzeichnet,
    dass dem Speicherpuffer (400) ein Signalabtastwert von der ersten Sammelleitung zuführbar ist, dass der Speicherpuffer (400) so ausgelegt ist, dass er bestimmte Zeitlagen-Abtastwerte von der ersten auf die zweite Sammelleitung übertragen kann, und dass der Speicherpuffer (400) folgende Bauteile aufweist: einen Speicher (600) zur zeitweiligen Speicherung der Identität derjenigen Zeitlagen, die für die zugeordnete zweite Sammelleitung (Sil) bestimmte Signale enthalten, einen ersten Puffer (700) zur zeitweiligen Speicherung besonderer Verstärkungseinstellwerte für jede der gespeicherten Zeitlagenidentitäten, einen zweiten Puffer (800) zur Gewinnung des jeder gespeicherten, im Speicher (600) identifizierten Zeitlage zugeordneten Signalabtastwertes von der ersten Sammelleitung (321) und zur Speicherung des gewonnenen Abtastwertes im Speicherpuffer (400), eine Einrichtung (701, JÙ5) zur Korrelierung der gespeicherten Zeitlagenidentitäten unit dem besonderen Verstärkungseinstellwert und dem gespeicherten Abtastwert, und eine Einrichtung zur Lieferung der korrelierten, gespeicherten Abtastwerte und Verstärkungswerte unter sequentieller Steuerung des Speicherpuffers (400) auf die zugeordnete zweite Sammelleitung (811).
  2. 2. Speicherpuffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (600) und der zweite Puffer (800) je eine Anzahl Speicherstellen (604; 805) aufweisen, wobei jede Speicherstelle des Speichers einer bestimmten Speicherstelle des zweiten Puffers entspricht, eine erste Schaltung (310) zur Erzeugung von Signalen, um die auf der ersten Sammelleitung erscheinenden Signalabtastwerte zu identifizieren, eine zweite Schaltung zur Einspeicherung der identifizierenden Signale der ersten Sammelleitung im Speicher (600) in Speicherstellen, die der Speicherstelle im zweiten Puffer (800) entsprechen, in die Signale der ersten Sammelleitung eingespeichert werden sollen, welche dem gespeicherten identifizierenden Signal entsprechen, wobei der Speicher (600) so ausgelegt ist, dass Ansprechsignale bei Übereinstimmungen zwischen den Taktausgangssignalen und den im ersten Speicher abgelegten Zeitlagenidentitäten an die erste Sammelleitung lieferbar sind und jedes der Ansprechsignale eine besondere örtliche Identität mit einer bestimmten Zeitlage der Zeitlagen für die zweite Sammelleitung besitzt, und zwar bestimmt durch die physikalische Lage der gespeicherten Zeitlagenidentität der ersten Sammelleitung, und eine Wahleinrichtung (801), die durch jedes der Ansprechsignale steuerbar ist und dasjenige Zeitlagensignal der ersten Sammelleitung, das der eingeschriebenen Identität der übereinstimmenden Zeitlage entspricht, in den zweiten Puffer (800) in diejenige besondere Speicherstelle einschreibbar ist, die der besonderen Zeitlage der Zeitlagen für die zweite Sammelleitung zugeordnet ist.
  3. 3. Speicherpuffer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von Eingangszeitlagen jedes Zeitrahmens grösser als die Anzahl von Ausgangszeitlagen jedes Zeitrahmens ist.
  4. 4. Speicherpuffer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Speicherstellen im Speicher und zweiten Puffer gleich der Anzahl von Zeitlagen auf der zweiten Sammelleitung ist.
CH249182A 1981-04-23 1982-04-23 Speicherpuffer. CH636488A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/256,937 US4389720A (en) 1981-04-23 1981-04-23 Distributed digital conferencing system

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH636488A5 true CH636488A5 (de) 1983-05-31

Family

ID=22974216

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH249182A CH636488A5 (de) 1981-04-23 1982-04-23 Speicherpuffer.

Country Status (16)

Country Link
US (1) US4389720A (de)
JP (2) JPS57206191A (de)
AU (1) AU547542B2 (de)
BE (1) BE892930A (de)
CA (1) CA1166365A (de)
CH (1) CH636488A5 (de)
DE (1) DE3214152A1 (de)
ES (1) ES511599A0 (de)
FR (1) FR2504762A1 (de)
GB (1) GB2097634B (de)
HK (1) HK7186A (de)
IE (1) IE52881B1 (de)
IL (1) IL65532A (de)
IT (1) IT1206096B (de)
NL (1) NL189590C (de)
SE (1) SE445870B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3344140A1 (de) * 1982-12-10 1984-06-14 Western Electric Co., Inc., New York, N.Y. Nachrichtenuebertragungsanlage mit zwei sammelleitungen

Families Citing this family (50)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU537749B2 (en) * 1980-02-20 1984-07-12 Gec Plessey Telecommunications Limited Digital telephone exchange with fast control signal processor.
US4475189A (en) * 1982-05-27 1984-10-02 At&T Bell Laboratories Automatic interactive conference arrangement
US4475190A (en) * 1982-05-27 1984-10-02 At&T Bell Laboratories Method and apparatus for controlling ports in a digital conference arrangement
US4499578A (en) * 1982-05-27 1985-02-12 At&T Bell Laboratories Method and apparatus for controlling signal level in a digital conference arrangement
US4499577A (en) * 1982-10-18 1985-02-12 At&T Bell Laboratories Linear time division multiplexed conferencer for data transfer applications
US4612809A (en) * 1982-10-22 1986-09-23 Sound Products Company, L.P. Curved-array ultrasonic probe using low-velocity fluid
US4853956A (en) * 1983-05-20 1989-08-01 American Telephone And Telegraph Company Communication system distributed processing message delivery system
US4547878A (en) * 1983-06-28 1985-10-15 Rockwell International Corporation Non-linear adder
US4535454A (en) * 1983-09-15 1985-08-13 At&T Information Systems Inc. Multifrequency tone distribution using a conferencing arrangement
US4558180A (en) * 1983-10-25 1985-12-10 At&T Bell Laboratories Programmable audio mixer
US4788657A (en) * 1983-12-27 1988-11-29 American Telephone And Telegraph Company Communication system having reconfigurable data terminals
GB2157129A (en) * 1984-04-06 1985-10-16 Standard Telephones Cables Ltd Conference circuit
US4577310A (en) * 1984-05-16 1986-03-18 Tie/Communications, Inc. Station interface for digital electronic telephone switching system having centralized digital audio processor
US4606021A (en) * 1984-08-17 1986-08-12 Itt Corporation Digital conference circuit
US4640992A (en) * 1984-09-10 1987-02-03 At&T Information Systems Inc. Speech response interface circuit
EP0185936B1 (de) * 1984-12-14 1993-01-13 Alcatel N.V. Schnittstellenbaustein zur Verbindung von Datenquellen mit Datensenken und Vermittlungssysteme mit solchen Schnittstellenbausteinen
US4639910A (en) * 1984-12-14 1987-01-27 Itt Corporation Apparatus for establishing communication paths
US4809270A (en) * 1984-12-21 1989-02-28 AT&T Information Systems Inc. American Telephone and Telegraph Company Variable time slot communication system
US4654845A (en) * 1985-03-18 1987-03-31 At&T Parallel call processing system and method
US4653090A (en) * 1985-12-16 1987-03-24 American Telephone & Telegraph (At&T) Graphics based call management
US4852085A (en) * 1986-05-02 1989-07-25 Datos Corporation Expandable digital switching matrix with fault-tolerance and minimum delay time
US4817086A (en) * 1986-08-27 1989-03-28 American Telephone And Telegraph Company Integrated switching system and announcement circuit
US4805094A (en) * 1986-08-27 1989-02-14 American Telephone & Telegraph Company Multi-channel memory access circuit
US4791660A (en) * 1986-08-27 1988-12-13 American Telephone And Telegraph Company Variable data compression announcement circuit
US4797877A (en) * 1986-12-18 1989-01-10 American Telephone And Telegraph Company Communication system dynamic conferencer circuit
JPH02131646A (ja) * 1988-11-11 1990-05-21 Mitsubishi Electric Corp 通信制御装置
US4962497A (en) * 1989-09-21 1990-10-09 At&T Bell Laboratories Building-block architecture of a multi-node circuit-and packet-switching system
US5093827A (en) * 1989-09-21 1992-03-03 At&T Bell Laboratories Control architecture of a multi-node circuit- and packet-switching system
JPH03166894A (ja) * 1989-11-27 1991-07-18 Matsushita Electric Ind Co Ltd ボタン電話装置
AU642220B2 (en) * 1990-03-07 1993-10-14 Telstra Corporation Limited A telecommunications device
US5420860A (en) * 1990-06-18 1995-05-30 Intelect, Inc. Volume control for digital communication system
US5276678A (en) * 1990-06-18 1994-01-04 Intelect, Inc. Distributed switching and telephone conferencing system
US5127001A (en) * 1990-06-22 1992-06-30 Unisys Corporation Conference call arrangement for distributed network
CA2077061C (en) * 1991-11-22 1998-04-21 Mark J. Baugher Scheduling system for distributed multimedia resources
CA2095755C (en) * 1992-08-17 1999-01-26 Mark J. Baugher Network priority management
GB2284968A (en) * 1993-12-18 1995-06-21 Ibm Audio conferencing system
US7058067B1 (en) 1995-03-13 2006-06-06 Cisco Technology, Inc. Distributed interactive multimedia system architecture
US5838683A (en) 1995-03-13 1998-11-17 Selsius Systems Inc. Distributed interactive multimedia system architecture
US5564027A (en) * 1995-04-20 1996-10-08 International Business Machines Corporation Low latency cadence selectable interface for data transfers between busses of differing frequencies
US5867484A (en) * 1997-01-31 1999-02-02 Intellect Network Technologies Switchable multi-drop video distribution system
US6181707B1 (en) 1997-04-04 2001-01-30 Clear Com Intercom system having unified control and audio data transport
US7085237B1 (en) 2000-03-31 2006-08-01 Alcatel Method and apparatus for routing alarms in a signaling server
US6977926B1 (en) * 2000-03-31 2005-12-20 Alcatel Method and system for providing a feedback signal in a telecommunications network
US7209492B2 (en) * 2002-04-15 2007-04-24 Alcatel DSO timing source transient compensation
US20070047712A1 (en) * 2003-03-07 2007-03-01 Cirrus Logic, Inc. Scalable, distributed architecture for fully connected network intercom system
DE102004009314A1 (de) * 2004-02-26 2005-09-08 Sennheiser Electronic Gmbh & Co. Kg Konferenzsystem
US8014418B2 (en) * 2006-09-25 2011-09-06 Intel Corporation Allocating burst data units to available time-slots
US8311085B2 (en) 2009-04-14 2012-11-13 Clear-Com Llc Digital intercom network over DC-powered microphone cable
US9639906B2 (en) 2013-03-12 2017-05-02 Hm Electronics, Inc. System and method for wideband audio communication with a quick service restaurant drive-through intercom
DE102013020532A1 (de) * 2013-12-12 2015-06-18 Gea Refrigeration Germany Gmbh Verdichter

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH517419A (de) * 1970-12-24 1971-12-31 Ibm Zeitmultiplex-Vermittlungseinrichtung
FR2330237A1 (fr) * 1975-10-28 1977-05-27 Thomson Csf Circuit de commutation telephonique et autocommutateur comprenant un tel circuit
US4051358A (en) * 1976-02-20 1977-09-27 Intel Corporation Apparatus and method for composing digital information on a data bus
US4059735A (en) * 1976-11-18 1977-11-22 Ncr Corporation Digital conference system
US4112490A (en) * 1976-11-24 1978-09-05 Intel Corporation Data transfer control apparatus and method
US4112258A (en) * 1977-10-12 1978-09-05 Bell Telephone Laboratories, Incorporated Communication system using intelligent network processor
US4119807A (en) * 1977-06-13 1978-10-10 Rca Corporation Digital time division multiplex switching system
JPS5919506B2 (ja) * 1978-04-14 1984-05-07 株式会社東芝 電話交換機
US4229814A (en) * 1978-07-21 1980-10-21 E-Systems, Inc. Multiplex conference bridge
US4225956A (en) * 1978-08-28 1980-09-30 E-Systems, Inc. Multiplex conference bridge
FR2454242B1 (fr) * 1978-12-26 1986-02-14 Servel Michel Reseau de commutation multiplex a division du temps dans lequel la memoire tampon est associative, a circulation et en forme de dispositif a charges couplees
US4228536A (en) * 1979-05-29 1980-10-14 Redcom Laboratories, Inc. Time division digital communication system
US4274155A (en) * 1979-08-06 1981-06-16 Gte Automatic Electric Laboratories Inc. Multiport conference circuit with multi-frame summing and voice level coding
US4340960A (en) * 1980-07-25 1982-07-20 Bell Telephone Laboratories, Incorporated Time division switching system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3344140A1 (de) * 1982-12-10 1984-06-14 Western Electric Co., Inc., New York, N.Y. Nachrichtenuebertragungsanlage mit zwei sammelleitungen

Also Published As

Publication number Publication date
ES8308189A1 (es) 1983-08-01
US4389720A (en) 1983-06-21
CA1166365A (en) 1984-04-24
NL189590C (nl) 1993-05-17
SE8202235L (sv) 1982-10-24
AU8293482A (en) 1982-10-28
IT1206096B (it) 1989-04-14
IL65532A (en) 1985-03-31
GB2097634B (en) 1984-11-21
IE820950L (en) 1982-10-23
ES511599A0 (es) 1983-08-01
JPH0537573Y2 (de) 1993-09-22
FR2504762B1 (de) 1984-04-06
JPH0277959U (de) 1990-06-14
NL8201679A (nl) 1982-11-16
BE892930A (fr) 1982-08-16
JPS57206191A (en) 1982-12-17
HK7186A (en) 1986-02-07
IL65532A0 (en) 1982-07-30
IT8220886A0 (it) 1982-04-22
IE52881B1 (en) 1988-03-30
NL189590B (nl) 1992-12-16
SE445870B (sv) 1986-07-21
DE3214152C2 (de) 1987-06-19
AU547542B2 (en) 1985-10-24
DE3214152A1 (de) 1982-11-11
FR2504762A1 (fr) 1982-10-29
GB2097634A (en) 1982-11-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3214152C2 (de)
DE3214189C2 (de)
EP0156339B1 (de) Verfahren und Anordnung zum Herstellen und Betreiben einer Zeitvielfach-Breitbandverbindung in einer Zeitvielfach-Vermittlungsstelle
EP0320772A3 (de) Verfahren zur hybriden Paketvermittlung und Einrichtungen hierzu
DE2132004A1 (de) Multiplex-Information-UEbertragungsanlage
DE69621513T2 (de) ATM Vermittler mit Verwendung eines synchronen Gruppenvermittlungsverfahrens
DE2214769A1 (de) Zeitmultiplex Vermittlungsanlage
DE69019541T2 (de) Zellenvermittlungssystem.
DE2655192C2 (de) Raummultiplex-Koppelfeld für eine Zeitmultiplex-Nachrichtenvermittlungsanlage
CH623181A5 (en) Circuit arrangement for centrally controlled telephone switching systems with a central processor and intermediate-level processors.
DE2838757A1 (de) Schnittstellenschaltung fuer zeitmultiplexleitungen von nachrichtenvermittlungsanlagen
EP0057758A1 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere PCM-Fernsprechvermittlungsanlagen, mit einer Zeitmultiplexkoppelanordnung mit Zeitlagenvielfachen
EP0004307B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Konferenzverbindungen in einem PCM-Zeitmultiplexvermittlungssystem
CH646296A5 (de) Zeitmultiplex-vermittlungsanlage.
DE2834254A1 (de) Kanalumsetzer fuer multiplex-betrieb
DE2822896C2 (de)
DE2845023A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur gemeinsamen uebertragung von fernsprech- und video-signalen auf digital betriebenen fernsprechleitungen
DE2306253B2 (de) Verfahren zur Durchschaltung von Koppelpunkten in einer PCM-Vermittlungsstelle
EP0442581B1 (de) Asynchrones Zeitvielfachübermittlungssystem
EP0173274B1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung und zum Betreiben einer Zeitvielfach-Breitbandverbindung
DE2306301B2 (de) Anordnung zur Erzeugung von Schaltkennzeicheninformationen in PCM-Vermittlungsstellen
DE2262235A1 (de) Zeitmultiplexvermittlungssystem in vollstaendiger zeitteilungstechnik
DE3222453C2 (de)
DE3513181A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit einrichtungen zur funktionsfaehigkeitspruefung durchgeschalteter verbindungen
EP0726692A2 (de) Zeitmultiplex ZRZ-Koppeleinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased