CH636761A5 - Einrichtung zur dosierung und bildung von seifenschaum. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Bildung von Seifenschaum mit einer durch einen Hebel betätigten Seifenlösungs-Dosiervorrichtung mit eingebauter Druckgas- bzw. Luftquelle, welche über verschliess-bare Öffnungen und/oder Leitungen in eine Mischkammer münden und wobei die Einrichtung wenigstens eine Vorratsbehälter für eine wässerige Seifenlösung enthält.
Seifenspender finden bekanntlich in einer Vielzahl von Ausführungen Einsatz bei öffentlichen und privaten Waschgelegenheiten. Bekannt sind u.a. schaumbildende Seifenspender, welche ein Treibgas aus Dichlordifluormethan (Freon 12) verwenden und deren Verbreitung aus Umweltschutzgründen nur mit grosser Zurückhaltung erfolgen darf.
Es ist eine Einrichtung gemäss dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 2 bekannt (US-PS 3 712 512), bei welcher mit einer auswechselbaren Druckgasflasche (nicht Luft) in einer durch ein Schwimmerventil kontrollierte Mischkammer mit Seifenlösung ein grobblasiger Schaum produziert wird. Durch beliebig langes Drücken eines mit einem Ventil verbundenen, endseitig gelagerten Hebels fiiesst der Seifenschaum in entsprechenden Mengen zuerst durch eine dem Ventil vorgelagerte Lochplatte, welche eine Reduktion der Blasengrösse und eine Erhöhung der Schaumdichte bewirkt und anschliessend durch eine Ausflussdüse. Der Ausflussdüse ist eine elektrische Heizung vorgelagert, welche die Erwärmung des ausfliessenden Seifenschaums erlaubt.
Diese Einrichtung weist einen grossen Raumbedarf auf und erfordert ein regelmässiges Auswechseln des Druckgasbehälters.
Es ist Aufgabe der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, welche umweltfreundlich ist, nur einen geringen Raumbedarf erfordert, vielseitig anwendbar ist und kein Auswechseln einer austauschbaren Druckgasquelle erfordert.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Die im Anspruch 2 angegebene Konstruktion dient der Bildung von warmem Seifenschaum und findet vor allem für Rasierzwecke Verwendung.
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Mit der Einrichtung nach Anspruch 3 Iässt sich die maximale Dosiermenge portionenweise begrenzen; die Schaumbildung nach jeder Hebelbetätigung ist reproduzierbar und unabhängig von der Betätigungsgeschwindigkeit des Hebels.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 4 ergibt eine besonders einfache und wartungsfreie Druckluftquelle.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 5 ist besonders raumsparend und ergibt einen kinematisch günstigen Bewegungsablauf im Antriebsmechanismus beider Pumpen.
Die Variante nach Anspruch 6 weist den Vorteil auf, dass die Rückbewegung und damit die Druckbildung mit daraus resultierender Schaumbildung durch die Rückwirkfeder erfolgt und somit konstant und unabhängig von der Bedienungsperson ist.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 7 erlaubt die Erzielung von besonders günstigen Volumen-Verhältnissen von Seifenlösung zu Luft von etwa 1:15 im Schaum.
Die Ausführungsform nach Anspruch 8 wirkt als Gasfeder für die Seifenlösung und bewirkt ein rasches Ausflies-sen der Seifenlösung aus der Dosiervorrichtung in die Mischkammer.
Durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 9 ergibt sich ein Eintauchen der Eintrittsöffnung oder Leitung in die dosierte Seifenlösung, wodurch eine starke Blasenbildung entsteht.
Die Weiterbildung nach Anspruch 10 ergibt den Vorteil einer grossen Anzahl kleinerer Blasen.
Mit der Ausgestaltung nach Anspruch 11 werden die Blasen zu einem homogenen Schaum von hoher Dichte umgeformt.
Die Ausführungsform nach Anspruch 12 erlaubt dem durch den porösen Körper hindurchtretenden Schaum ein freies Ausdehnen, wodurch sich auch bei späterer nochmaliger Verdichtung auf einen kleineren Ausflussquerschnitt eine gleichmässig hohe Schaumqualität ergibt.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 13 ist fabrikationstechnisch günstig und sehr servicefreundlich.
Ein nach Anspruch 14 ausgebildeter Betätigungshebel erlaubt eine vielseitige Verwendung des Gerätes und erfordert nur geringe Betätigungskräfte.
Die Weiterbildung nach Anspruch 15 weist den Vorteil auf, dass die bei der Betätigung aufgewandte Kraft vornehmlich für die spätere Komprimierung der Luft in der Membranpumpe zur Verfügung steht.
Eine weitere Ausgestaltung nach Anspruch 16 ist besonders günstig für einen Einsatz im privaten Bereich.
Die Ausführungsform nach Anspruch 17 gewährleistet einwandfreie hygienische Verhältnisse auch bei einem Einsatz in öffentlichen Toiletten oder anderen von vielen Personen benutzten Waschgelegenheiten.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 18 erlaubt eine bequeme Montage und Handhabung und ist ebenfalls für viel benutzte Waschgelegenheiten vorgesehen.
Eine nach Anspruch 19 gestaltete Ausführungsform bringt den Vorteil eines noch höheren Bedienungskomfortes.
Die Variante nach Anspruch 10 eignet sich vorzüglich zum Einsatz in Coiffeursalons etc. Durch Vorwärmung der Seifenlösung und/oder der zugeführten Luft kann der Seifenschaum optimal erwärmt werden.
Die weitere Ausführungsform nach Anspruch 21 ist energetisch besonders vorteilhaft.
Eine vorteilhafte Weiterbildung einer energiesparenden Lösung ist in Anspruch 22 beschrieben.
Eine andere Variante nach Anspruch 23 weist den Vorteil weiterer, dem jeweiligen Einsatz angepasster Konstruktionsmöglichkeiten der Einrichtung auf.
In den nachfolgenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform eines Seifenspenders in Schnittdarstellung,
Fig. 2 eine Darstellung des Betätigungsmechanismus der Einrichtung gemäss Fig. 1,
Fig. 2a den Handgriff des Betätigungshebels aus Fig. 1 und 2,
Fig. 3 eine Variante eines Betätigungshebels für Fussbedienung,
Fig. 4 eine Einrichtung zur Bildung von warmem Seifenschaum mit einer elektrischen Heizung zur Luftvorwärmung und einem elektrischen Durchlauferhitzer für den Seifenschaum und
Fig. 5 eine weitere Variante mit Heisswasser-Wärmeaus-tauscher im Seifenlösungs-Vorratsbehälter und zwei in die Figur integrierte Beispiele einer Fussbedienung gemäss Fig. 5a und Fig. 5b.
In der Fig. 1 ist mit G das Gehäuse eines Seifenspenders bezeichnet. Aus dem Gehäuse G ragt ein Betätigungshebel 1 mit einem Handgriff 1'. Über dem Gehäuse G ist ein Vorratsbehälter V, mit wässeriger Seifenlösung gefüllt, angeordnet, dessen unterer Teil ins Gehäuse G reicht und über kammerartige weitere seitliche Vorratsbehälter und über eine Zuführung 6 mit einem Zylinderraum 4 einer Seifenlösungs-Dosierpumpe 3 verbunden ist. In der Seifenlösungs-Dosierpumpe 3 ist ein Kolben 2 mit einer zylindrischen Sacklochbohrung und einer Kolbenaustrittsöffnung T angeordnet. Dieser Kolben 2 ist schieberartig ausgebildet und einseitig mittels eines O-Rings 52 abgedichtet. Durch das Endteil des Kolbens 2 ist ein Lagerzapfen 50 gesteckt, welcher auf seinen beiden Endseiten in einem Antriebsbügel la kraftschlüssig eingesetzt ist. Der Zylinderraum 4 ist über eine Verbindungs-öffnung 7 mit einer Mischkammer 8 verbunden. In den unteren Teil der Mischkammer 8 ragt das Ende einer Leitung 18, durch welches eine Druckluft D über eine Druckluft-Lei-tung 5 einströmt und über Löcher 19 austreten kann.
Die Druckluft wird durch Betätigen des Hebels 1 mittels einer Kraft F in einer Membranpumpe 9 erzeugt. Der Zylinder 13 dieser Membranpumpe 9 weist eine durch einen Membrankolben 14 geführte Membrane 14a aus Gummi auf, welche durch eine verschraubte Membranhalterung 59 auf dem Membrankolben 14 zentriert ist. Eine Rückwirkfeder 12 ist um eine Kolbenstange 14b gelegt und drückt den Membrankolben 14 sowie die damit verbundenen Betätigungsorgane in die gezeichnete obere Lage.
Der Membrankolben 14 kann einen maximalen Hub H (nach unten) erfahren und zieht dabei Luft über einen Lufteintritt 56 und ein Klappventil 55 in den Zylinder 13. Das Klappventil 55 ist aus Gummi gefertigt und einseitig durch eine Halterung 57 im Deckel des Zylinders 13 fixiert.
Wird nun nicht mehr auf den Hebel 1 gedrückt, d.h. die Kraft F hört auf zu wirken, so bewegt sich der Membrankolben 14 relativ rasch unter dem Einfluss seiner Rückwirkfeder 12 in die obere, gezeichnete Lage. Dabei wird das Klappven-til 55 geschlossen und eine Druckluft D erzeugt, welche über die Druckluft-Leitung 5, gebildet aus Verbindungskanälen auf eine durch eine Ventilfeder 61 vorgespannte Kugel 60 einwirkt und die Druckluft D über die Leitung 18 und die Löcher 19 in die Mischkammer 8 einströmen lässt.
In der gezeichneten Ruhelage ist der Zylinderraum 4 bis auf einen kleinen, definierten Totraum 15, welcher im wesentlichen durch einen Sackraum 16 vorbestimmt ist, mit Seifenlösung gefüllt. Wird der Betätigungshebel 1 gedrückt, so bewegt sich der schieberartige Kolben 2 bis ans Ende des Zylinderraumes 4 und erzeugt dabei mittels der im Totraum 15 und Sackraum 16 befindliche Luft ein Luftpolster 17, wodurch die Seifenlösung nun unter Druck steht und diese in der Endstellung des Kolbens 2 über die Kolbenaustrittsöff5
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Jetzt strömt die Druckluft D in besagter Weise in den Mischraum 8 ein und erzeugt dort einen grobblasigen Schaum, welcher durch einen porösen Körper 20, einer sogenannten Fritte, gepresst wird und über einen nachfolgenden Expansionsraum 21 in einem Schaumumlenkkörper 22 schliesslich durch eine Austrittsöffnung A strömt und hier als feiner, walnussgrosser Seifenschaum für Reinigungszwek-ke zur Verfügung steht.
In dieser Einrichtung stehen die Achsen 10 und 11 der Kolben 2 und 14 einander senkrecht gegenüber. Die Kraftübertragung vom Hebel 1, welcher zweiarmig ausgeführt ist, erfolgt über Lagerzapfen 50 und 51 auf einen Antriebsbügel la bzw. auf die Kolbenstange 14b.
Aus Fig. 1 sind ferner Verschlüsse 62 von Montagebohrungen sowie eine Ausnehmung 23 für Montagezwecke ersichtlich. Im weiteren weist der Schaumumlenkkörper 22 eine Zentriernase 22' sowie eine O-Ring-Dichtung 53 auf. Das Klappventil 54 ist aus synthetischem Kautschuk gefertigt und durch einen teilweise umlaufenden Haltering 58 randseitig zentriert.
Sämtliche Teile sind aus handelsüblichen Werkstoffen gefertigt; als poröser Körper 20 hat sich eine Fritte aus PTFE (Polytetrafluoräthylen) bewährt. Die Membrane 14a ist vorzugsweise eine sogenannten Rollmembrane ohne Gewebe auf der Basis von Acrylinitril-Butadien-Kautschuk (Fa. Carl Freudenberg, D-6101 Reichelheim).
In den folgenden Zeichnungen sind für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen gewählt.
In einem Teilschnitt, Fig. 2 ist der Betätigungsmechanismus mit seinen Einzelteilen näher ersichtlich. Der Betätigungshebel 1 ist zweiarmig ausgestaltet und weist an seiner Knickstelle aussenseitig je einen Lagerzapfen 50a auf, während in seinem Inneren, in einer in Fig. 2a ersichtlichen Ausnehmung 1" über je zwei weitere randseitig angeordnete Zapfen 50' ein Antriebsbügel la gelagert ist, in welchem seinerseits ein Lagerzapfen 50 durchgesteckt ist, über den die Kraftübertragung zum Kolben 2 erfolgt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, führt eine Betätigungskraft F zu einer sektoriellen Drehbewegung des Betätigungshebels 1, und zieht den nicht dargestellten Membrankolben 14 über seine Kolbenstange 14b und den durch diese hindurchgesteckten Lagerzapfen 51 nach unten. Gleichzeitig wird durch eine weit geringere Kraft, welche über den Zapfen 50' und den Antriebsbügel la und den weiteren Lagerzapfen 50 auf den Kolben 2 übertragen wird, dieser in seine vordere Endlage gebracht.
Aus Fig. 2a ist ausserdem die Betätigungsfläche 1', welche für eine Handbetätigung ausgebildet ist, näher ersichtlich.
Die Fig. 3 zeigt einen Betätigungshebel lb, welcher zu einem an der Wand montierten Seifenspender - nicht dargestellt - führt und gegenüber Fig. 1 bis 2a länger und schmäler ist und in einem Mauerwerk M durchgeführt wird. Im Mauerwerk M ist eine Führungsbüchse 63 eingelassen, welche einen Schlitz 63' für den Betätigungshebel lb aufweist und in deren Inneren ein einseitig bombierter Zapfen 64 gleitfähig angeordnet ist. Der Zapfen 64 weist eine Sacklochbohrung 65 auf, in welcher das Ende des Betätigungshebels lb hineinragt und durch welche ein drehfähiger Zapfen 66 durchgesteckt ist. Tritt nun eine Kraft F in gezeichneter Weise auf den Zapfen 64, so tritt der Betätigungshebel lb in oben beschriebener Weise in Funktion. Die Rückstellung des Betätigungshebels lb und des Zapfens 64 übernimmt auch in diesem Fall die vorstehend beschriebene Rückwirkfeder 12.
Diese Variante hat den Vorteil einer von der eigentlichen Einrichtung entfernten Betätigungsmöglichkeit; sie eignet sich insbesondere für eine hygienisch einwandfreie Fussbetätigung.
In die Einrichtung nach Fig. 4 sind zwei Heizungen integriert, welche die Bildung von warmem Seifenschaum erlauben und vornehmlich für Rasierzwecke eingesetzt werden.
Ein Heizkörper 29 ist dabei in der Druckluft-Leitung 5 angeordnet und wärmt die durchströmende Druckluft D vor ihrem Eintritt in die Mischkammer 8. Als zweite Variante ist ein Durchlauferhitzer 33 vorgesehen, welcher den austretenden Seifenschaum erhitzt.
Vorzugsweise werden der Heizkörper 29 und der Durchlauferhitzer 33 mittels einer ungefährlichen Heizspannung UH von 12 bis 24 Volt betrieben. Zur zeitgerechten Schaltung dieser Spannung UH dient ein Mikroschalter 34, welcher im ausgeschalteten Zustand dargestellt ist und dessen Funktion durch das obere Ende des Betätigungshebels 1 bestimmt ist.
Die mit Plus und Minus bezeichneten Klemmenanschlüsse können selbstverständlich auch mit Wechselspannimg gespeist werden und über thermostatische oder elektronische Schalter und Verzögerungsglieder geführt sein. Anstelle elek-tromechanischer Schaltelemente können auch elektro-opti-sche (Lichtschranken) treten. Ferner kann die Heizung durch eine Raumbeleuchtung oder Raumlüftung über Relais ein- und/oder ausgeschaltet werden.
Als besonders vorteilhaft hat sich dabei der Heizkörper 29 zur Vorwärmung der Luft erwiesen, da diese im fertigen Seifenschaum gegenüber der Seifenlösung den ca. 15fachen Volumenanteil aufweist.
Eine weitere einer Vorwärmung der Seifenlösung dienende Variante ist aus Fig. 5 ersichtlich. Der an beiden Seitenflächen des Gehäuses G kammerartig ausgebildete Vorratsbehälter V enthält eine von einer Heisswasserquelle B (Boiler) zu einer Heisswasserzapfstelle 31 (Mischhahn) führende Zuleitung 30 - oder einen Bypass davon. Zur verbesserten Wärmeabgabe an die Seifenlösung dient ein lamellenartiger Wärmeaustauscher 32, welcher auf die Zuleitung 30 aufgesetzt ist.
In der Fig. 5 sind ferner symbolisch verschiedenartige Antriebsmechanismen für eine Fussbetätigung des Hebels 1 aufgezeigt. Eine Spannvorrichtung 28 (pneumatisch, hydraulisch, elektrisch oder elektromechanisch) ist derart schräg angeordnet, dass ihre maximale Kraft F' in der einen Endlage des Hebels 1 - Rückwirkfeder 12 gespannt - ein maximales Drehmoment entwickelt.
Als weitere Möglichkeit ist im unteren Endbereich des Hebels 1 der Einsatz eines Seilzuges 25 mit einer Umlenkrolle 26 eingezeichnet.
Ein praktisches Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer auf einen Druck P' wirkenden Spannvorrichtung 28 ist in Fig. 5a gezeichnet. Ein Hydraulikzylinder 28' mit einer Fussraste 24 ist in einem Mauerwerk M eingelassen und erzeugt den für die Betätigung der Spannvorrichtung 28 erforderlichen Druck P'.
Alternativ hierzu ist in Fig. 5b eine in einem Mauerwerk M gelagerte Rolle 27 dargestellt, welche durch eine weitere Fussraste 24' drehbar ist und über den Seilzug 25 die zur Betätigung des Hebels 1 erforderliche Kraft F" im Seilzug 25 liefert.
Sämtliche Ausführungsbeispiele weisen einen geringen Raumbedarf auf und können in die Gehäuse von konventionellen Seifenspendern integriert bzw. mit diesen kombiniert werden. Die Formteile der Einrichtung werden vorteilhaft in Spritzgussverfahren aus Duroplast (thermohär-tendem Kunststoff) hergestellt.
Zur Verringerung der am Betätigungshebel 1 aufzubringenden Kraft F könnte die Druckluft auch durch andere
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pneumatische Hilfsmittel (C02-Kapseln, rotierender Kleinkompressor, etc.) vorgespannt werden.
Durch die Erfindung wird es möglich, Wasch- und Rasiergelegenheiten hygienisch einwandfrei und wirtschaftlich zu gestalten. Zudem ist gegenüber dem Bekannten der Ver5 636761
brauch an Seife oder Seifenlösung aufgrund des hohen Anteils von Luft im fertigen Seifenschaum beträchtlich reduziert, wodurch einerseits die Abwässer weniger belastet werden und anderseits kein Ozon vernichtendes Treibgas in die s Atmosphäre gelangt.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (23)
1. Einrichtung zur Bildung von Seifenschaum mit einer durch einen Hebel betätigten Seifenlösungs-Dosiervorrich-tung mit eingebauter Druckluftquelle, die über verschliess-bare Öffnungen und/oder Leitungen in eine Mischkammer münden und wobei die Einrichtung wenigstens einen Vorratsbehälter für eine wässerige Seifenlösung enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) gleichzeitig für den Antrieb des in einem Zylinderraum (4) angeordneten Kolbens (2) einer Seifenlösungs-Dosierpumpe (3) und für die Verdichtung und Einführung der Druckluft (D) in die Mischkammer (8) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Patentanspruch 1, zur Bildung von warmem Seifenschaum, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Heizeinrichtung (29,33) vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (2) als ein Schieber zum Schliessen und Öffnen der Zuführung (6) für die Seifenlösung in den Zylinderraum (4) und zum Schliessen und Öffnen der Verbindungsöffnung (7) zwischen dem Zylinderraum (4) und der Mischkammer (8) ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftquelle als eine Membranpumpe (9) ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (10) der Membranpumpe (9) senkrecht zur Achse (11) des Kolbens (2) der Seifenlösungs-Dosierpumpe (3) verläuft.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranpumpe (9) mit einer Rückwirkfeder (12) versehen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung des Zylinders (13) und der Hub (H) des Membrankolbens (14) in bezug auf ein gegebenes Dosiervolumen dimensioniert sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderraum (4) mit einem Totraum (15) versehen ist, der einen Sackraum (16) für ein Luftpolster (17) aufweist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung oder -leitung (18) in den unteren Teil der Mischkammer (8) mündet.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung der Eintrittsöffnung oder -leitung (18) perforiert ausgestaltet ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Mischkammer (8) und der Austrittsöffnung (A) für den Schaum ein poröser Körper (20) angeordnet ist.
12. Einrichtung nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem porösen Körper (20) und der Austrittsöffnung (A) ein Expansionsraum (21) vorgesehen ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Expansionsraum (21) in einem austauschbaren Schaumumlenkkörper (22) enthalten ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm für die Betätigung der mit Federn versehenen Membranpumpe (9) länger ist als deq'enige für den Antrieb des Kolbens (2) der Seifenlösungs-Dosierpumpe (3).
16. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) einen Handgriff (1') aufweist.
17. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) eine Fussraste (24) aufweist.
18. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) einen mit der Fussraste (24) verbundenen Seilzug (25) aufweist.
19. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) eine pneumatische oder hydraulische oder elektromechanische Spannvorrichtung (28) aufweist.
20. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese wenigstens einen thermostatisch und/oder elektro-optisch und/oder durch den Betätigungshebel (1) elektromechanisch gesteuerten elektrischen Heizkörper (29) enthält.
21. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuleitung (30) einer Heisswasserzapfstelle (31) durch den Vorratsbehälter (V) geführt ist.
22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitung (30) als Wärmeaustauscher (32) ausgebildet ist.
23. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese mit wenigstens einem elektrischen Durchlauferhitzer (33) versehen ist.
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