CH636826A5 - Stapelvorrichtung fuer faltschachteln. - Google Patents

Stapelvorrichtung fuer faltschachteln. Download PDF

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bildung eines regelmässigen Stapels von an ihren Enden ungleich dicken Faltschachteln mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art gehört durch die DE-OS 24 37 475 zum Stand der Technik. Derartige Stapelvorrichtungen sind am Ausgang einer Fait- und Klebemaschine wünschenswert, da gewisse Arten von Faltschachteln unterschiedlich dicke Seiten aufweisen. So kann das am Boden befindliche Ende aus einer 5fachen Kartonschicht bestehen, während das obere Ende der Faltschachtel nur aus zwei Kartonschichten besteht. Bei der Stapelbildung derartiger Faltschachteln würde ein Stapel nach Bildung einer gewissen Höhe umkippen,, wenn die Schachteln alle in gleicher Richtung übereinander gestapelt würden. Aus der DE-OS 24 37 475 ist eine automatische Stapelvorrichtung bekannt, welche zunächst auf einer tiefer gelegenen Stapelstelle einen ersten Teilstapel bildet, anschliessend die dann geförderten weiteren Faltschachteln über zusätzliche Transportbänder einer höher gelegenen Stapelstelle zuführt, worauf dann die beiden Teilstapel mittels einer Wendevorrichtung aufeinander geklappt werden. Hierbei wird der erste Teilstapel auf einer Kreisbahn über Kopf nach oben verschwenkt und anschliessend auf den zweiten Stapel abgesenkt. Bei diesem Verschwenken muss der Teilstapel zwischen Führungsflächen geführt werden. Bei unterschiedlichen Formaten macht die Verstellung dieser Führungsflächen Schwierigkeiten. Für die Weiter ver Wendung des gebildeten Stapels bei der vorbekannten Anlage ist ausserdem von Nachteil, dass die Schachteln in den beiden Teilstapeln nicht in der gleichen Gebrauchslage liegen, da sie beim Umwenden spiegelbildlich aufeinander geklappt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, 5 eine Stapelvorrichtung zu entwickeln, bei der die Schachteln in der gleichen Gebrauchslage abgelegt werden und die vorzugsweise bei unterschiedlichen Formaten eine schnelle Umrüstung da* Anlage erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, io dass die vom Transportband kommenden Faltschachteln nur der höher gelegenen Stapelstelle zuführbar sind, die höher gelegene Stapelstelle einen entfernbaren Boden aufweist und vertikal unter der höher gelegenen Stapelstelle die mit einem Drehtisch ausgerüstete tiefer gelegene Stapelstelle 15 angeordnet ist. Der entfernbare Boden kann z.B. durch zwei verschwenkbare oder ausziehbare Bodenhälften gegeben sein, so dass der Teilstapel nach Entfernung des Bodens von der höher gelegenen schachtförmigen Stapelstelle vertikal nach unten auf die tiefer gelegene schachtförmige Sta-20 pelstelle gefördert werden kann. Nachdem der Teilstapel auf die tiefer gelegene Stapelstelle gefördert ist, wird der Boden der höher gelegenen Stapelstelle wieder zugeschwenkt oder zugefahren, so dass der nächste Teilstapel gebildet werden kann. Während dieser Bildung des zweiten Stapels wird der 25 erste Teilstapel mittels des Drehtisches um eine vertikale Achse um 180° gedreht, so dass später die beiden Teilstapel seitenverdreht aufeinander gelegt werden können.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Drehtisch der tiefer gelegenen Stapelstelle mit einem Zangengreifer 30 ausgerüstet ist, der den Teilstapel erfasst und während des Drehens zusammenpresst. Ein besonders einfacher Zangengreifer ergibt sich, wenn der untere Zangenteil im Boden des Drehtisches und der obere Zangenteil im Boden der höher gelegenen Stapelstelle angeordnet ist. So kann z.B. 35 der obere Zangenteil einen Teil des Bodens bilden und zu diesem Zweck eine angelenkte, federbelastete, sich horizontal erstreckende Zangenbacke aufweisen, welche nach Entfernen der Bodenbleche unter dem Gewicht des Teilstapels gegen die Federkraft nach unten ausweicht, so dass der o Teilstapel nach unten gleitet. Nach Vorbeigleiten des Teilstapels wird die Backe durch die Federkraft wieder bis in die Horizontale gedrückt und dann die Zange zum Erfassen des Teilstapels zusammengefahren.
Der Drehtisch ist zweckmässigerweise heb- und senkbar, 45 um unterschiedliche Teilstapelhöhen zu ermöglichen. Weiterhin ist es zweckmässig, wenn der Drehtisch mit einer Horizontal-Verschiebeeinrichtung für den Teilstapel ausgerüstet ist. Durch diese Konstruktion ist ein Drehtisch für unterschiedliche Formate geeignet, da der Teilstapel nach 50 der Drehung um 180° mittels der Verschiebe-Einrichtung wieder unter den zweiten Teilstapel verschoben werden kann, so dass ein genaues Zusammenlegen der beiden Teilstapel möglich ist.
Vorzugsweise ist die höher gelegene Stapelstelle mit 55 einem Transportorgan ausgerüstet, welches den jeweils gebildeten Teilstapel von der höher gelegenen Stapelstelle zur tiefer gelegenen Stapelstelle bewegt. Ein derartiges Transportorgan kann z.B. durch einen auf die Oberfläche des Teilstapels wirkenden Druckzylinder gegeben sein. Beson-60 ders vorteilhaft ist diese Konstruktion in Kombination mit dem Zangengreifer des Drehtisches, da der Druckzylinder einen sicheren Transport des Teilstapels bis zwischen die Zangenbacken gewährleistet. Es besteht nicht die Gefahr, das eine Schachtel im Bereich der oberen Zangenbacke des 65 Zangengreifers hängenbleibt.
Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Zähleinrichtung mit einem Sperrelement ausgerüstet, welches den Transport der Faltschachteln in Richtung der
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höher gelegenen Stapelstelle steuert. Zweckmässigerweise wird die Geschwindigkeit des zur Zähleinrichtung gehörigen Transportbandes in Abhängigkeit von der Zähleinrichtung gesteuert. So ist es möglich, dass nach Passieren der für den Teilstapel vorbestimmten Anzahl an Schachteln unterhalb der Zählvorrichtung das Sperrelement abgesenkt wird, so dass eine weitere Zufuhr von Faltschachteln zur höher gelegenen Stapelstelle nicht möglich ist. Anschliessend wird das zur Zähleinrichtung gehörige Transportband mit höherer Geschwindigkeit betrieben, um alle auf den Transportschachteln hinter dem Sperrelement bereits befindlichen Schachteln schnell in die höher gelegene Stapelstelle zu fördern, so dass anschliessend der erste Teilstapel möglichst bald nach unten zur tiefer gelegenen Stapelstelle förderbar ist. Sobald die vorbestimmte Anzahl an Schachteln vom Transportband auf die höher gelegene Stapelstelle gefördert ist, wird die Transportgeschwindigkeit des Transportbandes wieder auf das übliche Tempo verringert.
Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Figuren dargestellt und nachfolgend näher erläutert.
Es zeigen,
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht;
Fig. 2 im Schnitt eine Draufsicht gemäss II-II;
Fig. 3 im Schnitt eine Draufsicht gemäss III-III;
Fig. 4 einen Schnitt gemäss IV-IV der Figur 1;
Fig. 5 den Gegenstand der Fig. 4, jeweils nur halbseitig gezeichnet, zu verschiedenen Zeitpunkten.
Die Vorrichtung weist vertikal untereinander eine höher gelegene Stapelstelle 1 mit verschiebbarem Boden 2 und eine tiefer gelegene Stapelstelle 3 auf. Die Stapelstellen 1 und 3 sind schachtartig ausgebildet. Die tiefer gelegene Stapelstelle 3 ist mit einem Drehtisch 4 ausgerüstet, der in Verbindung mit der Fig. 3 näher beschrieben wird.
Die Faltschachteln 9 kommen von der nicht gezeigten Fait- und Klebemaschine über ein Transportband 11 zum Transportband 12. Das Transportband 12 hat einen separaten Antrieb 13, der ebenfalls auf ein oberes Transportband 26 wirkt. Die Transportbänder 12 und 26 können mit höherer Geschwindigkeit betrieben werden als das Transportband 11. Die Transportbänder 12 und 26 führen zur höher gelegenen Stapelstelle 1. Dem Transportband ist die Zähleinrichtung zugeordnet, die einen elektronischen Abtastkopf 14 und ein nach unten bewegbares Sperrelement 15 aufweist.
Wie die Figuren 2, 4 und 5 zeigen, weist die höher gelegene Stapelstelle 1 einen seitlich verschiebbaren Boden 2 in Form von zwei Bodenhälften auf. Die Bodenhälften können mittels des Hubzylinders 16 nach aussen verschoben werden. Im Bereich der höher gelegenen Stapelstelle 1 sind ausserdem zwei Druckzylinder 17 angeordnet, die von oben auf den auf der Stapelstelle 1 gebildeten Teilstapel 10 drücken, wenn der Teilstapel 10 nach unten gefördert werden soll. Die Figuren 4 und 5 zeigen, dass im Bereich des seitlichen Endes der verschiebbaren Böden 2 ein oberer Zangenteil 20 angeordnet ist, welcher im vorderen Teil eine verschwenkbare, federbelastete Klappe 21 aufweist. Auf die Funktionsweise dieser Klappe 21 wird später näher eingegangen.
Fig. 3 zeigt in Draufsicht den Drehtisch 4 der tiefer gelegenen Stapelstelle 3. Der insgesamt mit 4 bezeichnete Drehtisch hat eine rechteckige Tischplatte 5, die mittels des Motors 6 um die vertikale Achse 7 drehbar ist. Im Bereich des linken Endes der Tischplatte 5 ist der Zangenträger 8 angeordnet, welcher sich quer zur Tischplatte 5 erstreckt. Der Zangenträger 8 trägt im Bereich seiner beiden Enden Zangen, die jeweils aus dem oberen Zangenteil 20 und einem unteren Zangenteil 22 bestehen. Die Zangen sind in Führungen 25 des Zangenträgers 8 parallel zum Zangenträger 8
verschieblich, wie dies durch den Pfeil 27 angedeutet ist, um auf unterschiedliche Faltschachtelformate einstellbar zu sein. Der gesamte Zangenträger 8 ist, wie durch den Pfeil 28 angedeutet, auf der Tischplatte 5 mittels des Motors 5 23 relativ zur Tischplatte 5 verschieblich. Der Abtransport der fertigen Stapel 40 erfolgt über obere und untere Rollenbahnen 18,19.
Die in den Figuren 4 und 5 gezeigten Ausschnitte sollen die Übergabe des Teilstapels 10 von der höher gelege-io nen Stapelstelle 1 auf die tiefer gelegene Stapelstelle 3 erläutern.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die Vorrichtungsteile zu drei verschiedenen Zeitpunkten und zwar in der Reihenfolge zunächst die Fig. 4, dann die linke Hälfte der Fig. 5 und 15 anschliessend die rechte Hälfte der Fig. 5. Die horizontale Verschiebbarkeit des Bodens 2 der höher gelegenen Stapel-steile 1 ist durch den Pfeil 32 angedeutet. In den Figuren 4 und 5 linke Hälfte ist der Boden nach aussen weggezogen, während in der rechten Hälfte der Fig. 5 der Boden 20 nach innen geschoben ist, so dass ein Teilstapel 10 auf der höher gelegenen Stapelstelle 1 gebildet werden kann. Die Phase der Übergabe des Teilstapels 10 ist in der Fig. 4 und in der linken Hälfte der Fig. 5 dargestellt.
Das Transportorgan 17, z.B. ein Druckzylinder, übt — 25 wie durch den Pfeil 31 dargestellt — Druck in vertikaler Richtung aus. Da die Böden 2 nach aussen gefahren sind, wird der Teilstapel 10 in vertikaler Richtung nach unten gefördert. Hierbei verschwenkt die federbelastete Klappe 21, die sich am vorderen Ende des oberen Zangenteils 20 be-30 findet, nach unten. Nach Passieren der oberen Stapelkante kann die federbelastete Klappe 21 wieder bis in die horizontale Lage klappen und anschliessend nach dem Zusammenfahren der oberen und unteren Zangenteile 20, 22 die Klemmfunktion ausüben. Der Verschwenkwinkel der Klap-35 pe 21 ist durch den Pfeil 33 in Fig. 5, linke Hälfte, angedeutet.
Die in der Fig. 5, rechte Hälfte, gezeigte Darstellung zeigt den auf der tiefer gelegenen Stapelstelle 3 vom oberen Zangenteil 20 mit der Klappe 21 eingeklemmten Teil-40 Stapel 30 und oberhalb des Teilstapels 30 den im Aufbau befindlichen Teilstapel 10, der unten auf dem zusammengefahrenen, verschiebbaren Boden 2 ruht. In dieser Position ist der Druckstempel des Transportorgans 17 wieder bis nach oben in seine Ausgangsstellung zurückgefahren. 45 Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Die von der Fait- und Klebemaschine kommenden Faltschachteln 9 werden vom Transportband 11 bis zum Transportband 12 gefördert. Die Transportgeschwindigkeit des Transportbandes 11 wird von der Fait- und Klebemaschine so bestimmt und ist immer gleichbleibend zur Geschwindigkeit der Fait- und Klebemaschine. Die Transportbänder 12 und 26 mit dem separaten Antrieb 13 sind so ausgelegt,
dass sie zeitweise mit der Geschwindigkeit des Transportbandes 11 und zeitweise mit erheblich grösserer Geschwin-55 digkeit laufen. Die Geschwindigkeitsänderung wird von der aus Abtastkopf 14 und Sperrelement 15 bestehenden Zähleinrichtung bestimmt. Die Zähleinrichtung zählt mit dem elektronischen Abtastkopf 14 die entsprechende Anzahl der markierten Schachteln und senkt dann das Sperrelement 15 60 (wie in Fig. 1 gezeigt) ab. Anschliessend werden die Transportbänder 12 und 26 mit der höheren Geschwindigkeit betrieben, so dass die abgezählten, verbliebenen Faltschachteln 9 schnell zur höher gelegenen Stapelstelle 1 gefördert werden. Hierbei wirken die Transportbänder 12 und 26 65 zusammen, so dass ein sicheres Ablegen der Schachteln 9 gewährleistet ist. Wenn sich alle Schachteln 9 auf der höher gelegenen Stapelstelle 1 befinden und somit ein Teilstapel 10 in gewünschter Höhe gebildet ist, werden die Böden 2
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mit Hilfe des Hubzylinders 16 nach aussen gefahren, wie dies durch den Pfeil 32 angedeutet ist. Anschliessend wird der Teilstapel 10, wie dies bereits in Verbindung mit den Figuren 4 und 5 beschrieben wurde, unter dem Druck des Transportorgans 17 nach unten auf die tiefer gelegene Stapelstelle 3 gefördert. Die federbelastete Klappe 21 des oberen Zangenteils weicht dem nach unten gleitenden Teilstapel durch Verschwenken aus und klappt nach dem Passieren der obersten Faltschachtel 9 wieder in die horizontale Lage zurück, wie dies durch den Pfeil 33 in der linken Hälfte der Fig. 5 angedeutet ist. Anschliessend wird das obere Zangenteil 20 mittels des Zylinders 35 in Richtung des Pfeils 34 — im gezeigten Fall nach unten in Richtung des untersten Zangenteils 22 — gefahren, so dass der Teilstapel 30 auf der tiefer gelegenen Stapelstelle 3 sicher zwischen den Zangen gehalten ist. Der Druckzylinder des Transportorgans wird wieder nach oben gefahren und der Boden 2 wieder nach innen gefahren, wie dies durch den Pfeil 32 angedeutet ist. Jetzt kann auf der höher gelegenen Stapelstelle 1 der zweite Teilstapel 10 gebildet werden (Fig. 5, rechte Hälfte).
Die tiefer gelegene Stapelstelle 3 übt eine Magazinfunktion (Sammelfunktion) für die auf der höher gelegenen Stapelstelle 1 gebildeten Teilstapel 10 aus. Die Bildung der Teilstapel aus einzelnen Faltschachteln 9 erfolgt nur auf der höher gelegenen Stapelstelle 1. Die aus einer Vielzahl von Faltschachteln 9 gebildeten Teilstapel 10 werden mit einer vorgegebenen Stapelhöhe der nachgeordneten, tiefer gelegenen Stapelstelle 3 übergeben. Der übergebene Teilstapel ■ trägt die Bezugsziffer 30.
Nachdem das Transportorgan 17 wieder in seine obere Lage gefahren ist und die Böden 2 nach innen gefahren sind, können die Transportbänder 12 und 26 wieder mit normaler Geschwindigkeit die Förderung aufnehmen, d.h. 5 die Geschwindigkeit der Transportbänder 12 und 26 wird an die Geschwindigkeit des Transportbandes 11 angepasst. Das Sperrelement 15 wird nach oben eingezogen und mittels des Abtastkopfes 14 der zweite Teilstapel 10 abgezählt.
In der Zwischenzeit wird der auf dem Drehtisch 4 befind-10 liehe Teilstapel 30 um 180° gedreht, indem zunächst der Drehtisch 4 mittels des Heb- und Senkzylinders 24 abgesenkt wird und dann die Tischplatte 5 mittels des Motors 6 um die vertikale Achse 7 um 180° gedreht wird. Während des Drehens schiebt der Motor 23 den Zangenträger 8 mit 15 dem Teilstapel in Pfeilrichtung 28 so weit, dass die Unterkante des Teilstapels 30 in die Position der Linie A-B (Fig. 1) kommt. Nach beendeter Drehung wird der Drehtisch 4 mittels des Zylinders 24 soweit angehoben, bis die oberste Schachtel des Teilstapels 30 in der Nähe der Unterkante 20 des Bodens 2 angeordnet ist. Der in der Zwischenzeit gebildete zweite Teilstapel 10 wird in der vorher beschriebenen Weise auf den ersten Teilstapel 30 gelegt. Nachdem der zweite Teilstapel 10 auf den ersten Teilstapel 30 gefördert ist und der obere Zangenteil 20 mit der federbelasteten Klap-25 pe 21 den gebildeten Gesamtstapel 40 erfasst hat, wird der Gesamtstapel mit Hilfe des Zangenträgers 8 nach links aussen zwischen die Rollenbahnen 18 und 19 aus der Stapelvorrichtung gefördert. Eine nicht dargestellte Übergabevorrichtung befördert den Stapel zu einem Umschnürauto-30 maten.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (7)

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1. Vorrichtung zur Bildung eines regelmässigen Stapels von an ihren Enden ungleich dicken Faltschachteln, wobei die Faltschachteln über ein mit Zähleinrichtung ausgerüstetes Transportband einer von zwei auf verschiedenen Ebenen gelegenen höheren und tieferen Stapelstellen zur Bildung eines Teilstapels zuführbar sind und die beiden auf der höheren und tieferen Stapelstelle gelegenen, an den Enden ungleich hohen Teilstapel nach Drehung eines der Teilstapel seitenverkehrt aufeinanderlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Transportband (12, 26) kommenden Faltschachteln (9) nur der höhergelegenen Stapelstelle (1) zuführbar sind, die höher gelegene Stapelstelle (1) einen entfernbaren Boden (2) aufweist und vertikal unter der höhergelegenen Stapelstelle (1) die mit einem Drehtisch (4) ausgerüstete tiefergelegene Stapelstelle (3) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehtisch (4) mit einem den Teilstapel erfassenden Zangengreifer (20, 21, 22) ausgerüstet ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehtisch (4) heb- und senkbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehtisch (4) eine Horizon-tal-Verschiebeeinrichtung (23) für den Teilstapel aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die hôhergelegène Stapelstelle (1) mit einem in vertikaler Richtung wirkenden Transportorgan (17) ausgerüstet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähleinrichtung (14) ein den Transport der Faltschachteln (9) aufhaltendes Sperrelement (15) steuert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähleinrichtung (14) die Geschwindigkeit des zur höhergelegenen Stapelstelle (1) führenden Transportbandes (12, 26) steuert.
CH582379A 1978-06-23 1979-06-21 Stapelvorrichtung fuer faltschachteln. CH636826A5 (de)

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