CH637477A5 - Inspektionseinrichtung fuer die pruefung eines von einer wand umgebenen behaelters. - Google Patents

Inspektionseinrichtung fuer die pruefung eines von einer wand umgebenen behaelters. Download PDF

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CH637477A5
CH637477A5 CH445879A CH445879A CH637477A5 CH 637477 A5 CH637477 A5 CH 637477A5 CH 445879 A CH445879 A CH 445879A CH 445879 A CH445879 A CH 445879A CH 637477 A5 CH637477 A5 CH 637477A5
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CH445879A
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Dietgar Figlhuber
Johannes Gallwas
Robert Weber
Jakob Weber
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Kraftwerk Union Ag
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    • GPHYSICS
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Description

Die Erfindung betrifft eine Inspektionseinrichtung für die Prüfung eines von einer Wand umgebenen Behälters mit einer Schiene, die in der Nähe des Behälters zwischen diesem und der den Behälter umgebenden Wand angeordnet ist und zur Führung einer beweglichen Prüfeinrichtung längs des Behälters und in eine Ruhestellung dient, die auf der dem Behälter abgekehrten Seite der Wand liegt. Solche Inspektionseinrichtungen werden insbesondere für Reaktordruckbehälter von Kernreaktoren benötigt, deren Zuverlässigkeit mit grösster Sicherheit gewährleistet sein muss.
Bei einer älteren deutschen Patentanmeldung P 27 12 060.1 führt die Schiene geradlinig durch eine Öffnung in der genannten Wand. Deshalb kann die Prüfeinrichtung auf einem relativ kurzen Weg von der Ruhestellung in die Prüf stellung gelangen.
Die Erfindung geht demgegenüber von der Aufgabe aus, die Wand in vollem Umfang für ihre insbesondere in Nuklear-Anlagen wichtige Abschirmfunktion zu erhalten. Hier könnte man daran denken, durch zusätzliche Schikanen die Öffnung abzudecken. Allerdings braucht man dafür einen relativ grossen Raum.
Die technische Lösung nach der Erfindung besteht demgegenüber darin, dass die Schiene U-förmig über den oberen Rand der Wand verläuft. Dies ergibt den Vorteil, dass die Wand, wie gewünscht, ohne Durchbrechungen ihre Funktion erfüllen kann. Ausserdem ist der Platzbedarf in radialer Richtung bezogen auf die Achse von Behälter und Wand relativ gering. Dabei hat sich erstaunlicherweise gezeigt, dass man mit der U-förmigen Schienenausbildung auch relativ enge Kurven umfahren kann, ohne dass sich Schwierigkeiten bei der Führung der Prüfeinrichtung ergeben. Dies gilt selbst für den Fall, dass die Achse des Behälters vertikal verläuft, so dass der nach der Erfindung vorgesehene U-förmige Schienenteil für die Bewe-5 gung der Prüfeinrichtung einen vertikal aufsteigenden und einen vertikal abfallenden Ast aufweist. Allerdings sollen die Biegeradien der Schiene mindestens das 2-fache der Schienendicke betragen. Des weiteren empfiehlt es sich, Einrichtungen, die zur Fortbewegung der Prüfeinrichtung an der Schiene vorgesehen io sind, zum Beispiel Zahnstangen, so zu legen, dass sie durch die Krümmung der Schiene keine Verformung erfahren.
Bei einer wichtigen Ausführungsform der Erfindung sind mehrere nebeneinander liegende Schienen mit U-förmigen Bögen versehen, die mit Kupplungsstellen für eine gemeinsame i5 Prüfeinrichtung enden. Deshalb kann man grosse Behälter mit einer einzigen Prüfeinrichtung untersuchen, die nacheinander längs benachbarter Mantellinien über den im allgemeinen zylindrischen Behälter geführt wird. Dabei können die Schienen mit-ihren Bögen strahlenförmig zu der Achse des Zylinders verlau-2ofen. Andererseits ist es auch denkbar, dass die Prüfeinrichtung von dem U-förmigen Ende einer Schiene um den ganzen Behälter herum zu einem U-förmigen Ende auf der gegenüberliegenden Seite geführt wird, wo dann das Umsetzen zu einer benachbarten Kupplungsstelle vorgenommen werden kann.
25
Zum Umsetzen der Prüf einrichtung kann den Kupplungsstellen eine quer zu den Bögen verlaufende Transporteinrichtung für die gemeinsame Prüfeinrichtung zugeordnet sein. Vorzugsweise umfasst die Transporteinrichtung einen Wagen und 30 eine quer zu den Bögen verlaufende Fahrschiene für den Wagen. Im Hinblick auf die Möglichkeit, die den Behälter umgebende Wand als Trageinrichtung für die U-förmigen Bögen, für deren Kupplungsstellen und für die quer dazu verlaufende Transporteinrichtung zu benutzen, verwendet man bei einer be-35 sonders günstigen Ausführungsform der Erfindung eine zweiteilige Fahrschiene, die in Form einer Tragschiene und einer Stützschiene an der dem Behälter abgekehrten Seite der Wand befestigt ist. Man kann als Fahrschiene aber auch einen die Wand einschliessenden horizontalen Boden verwenden, bei dem keine 40 unmittelbare Verankerung des Wagens mit der Wand notwendig ist.
Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt, dass die U-förmi-gen Bögen, die zur Führung einer gemeinsamen Prüfeinrichtung dienen, gleich ausgebildet sind. Man kann vielmehr auch bei 45 einer Ausführungsform der Erfindung mehrere Bögen unterschiedlicher Weite benachbart anordnen, die mit der gemeinsamen Prüfeinrichtung mit Hilfe eines Wagens verbindbar sind, der sowohl in der Ebene der Bögen als auch quer dazu verfahrbar ist. Damit kann die Bewegung des Wagens in beiden ge-50 nannten Richtungen durch Schienen vorgegeben werden. Darüber hinaus ist es auch möglich, mit einem horizontalen Boden nur die Tragebene vorzugeben und die Bewegungen des Wagens auf dieser Tragebene dem Bedienungspersonal freizustellen.
55 Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden anhand der beiliegenden Figuren 1 bis 4 zwei Ausführungsbeispiele beschrieben, die jeweils in einem Vertikalschnitt und einer Draufsicht auf den Reaktordruckbehälter eines Siedewasser-Kernkraftwerkes dargestellt sind.
60 In den Fig. 1 und 2 ist der Reaktordruckbehälter mit 1 bezeichnet. Es handelt sich um ein dickwandiges zylindrisches Stahlgefäss mit einem Durchmesser von zum Beispiel 7 m. Der Reaktordruckbehälter 1 ist zur Abschirmung der Strahlung des nicht dargestellten Reaktorkerns von einer zylindrischen Beton-65 wand 2 vollständig eingeschlossen, deren Dicke etwa 1 m oder mehr beträgt. Die Wand 2 umgibt den Reaktordruckbehälter 1 mit einem gewissen Abstand, so dass ein Spalt 3 entsteht. Dieser wird für sogenannte Wiederholungsprüfungen genutzt, d.h. für
wiederholte Inspektionen des Reaktordruckbehälters mit einer Prüfeinrichtung, insbesondere mit Ultraschallprüfköpfen.
Die Ultraschallprüfköpfe sind mit 6 bezeichnet. Sie sind in Mehrfachanordnung an einem Träger 7 befestigt und, wie die Pfeile 8 in Fig. 2 zeigen, in horizontaler und auch vertikaler Richtung des zylindrischen Behälters 1 verfahrbar. Die dazu dienende Einrichtung 10 wird als Ganzes als Prüfeinrichtung bezeichnet. Die Prüfeinrichtung 10 wird mit Führungsschienen 11 längs Mantellinien des zylindrischen Druckbehälters geführt, die beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 an acht gleichmässig voneinander distanzierten Stellen des Druckbehälters 1 vorgesehen sind.
Diese Führungsschienen tragen, wie Fig. 1 zeigt, an ihrem oberen Ende U-förmige Bögen 12, die über den oberen Rand 13 der Wand 2 geführt sind. Deshalb kann die Prüfeinrichtung 10, wie Fig. 1 deutlich erkennen lässt, aus der dem Behälter 1 zugekehrten Prüfstellung über den oberen Rand 13 in die gestrichelt gezeichnete Ruhestellung 10' geführt werden. In dieser Stellung ist die Prüfeinrichtung durch die Wand 2 gegenüber der Strahlung abgeschirmt. Dort kann die Prüfeinrichtung bedient und gegebenenfalls gewartet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 trägt die Wand 2 eine zweiteilige Fahrschiene 15 für einen Versorgungswagen 16, der der Prüfeinrichtung zugeordnet ist. Der Versorgungswagen 16 kann zum Beispiel Messleitungen aufnehmen und Auswer3 637 477
tungseinrichtungen, zum Beispiel Messwertumformer, enthalten. Er kann ferner Antriebseinrichtungen für das ferngesteuerte Verfahren der Prüfeinrichtung 10 umfassen.
Die Fahrschiene 15 erstreckt sich auf der Aussenseite der 5 Wand 2 um deren Umfang. Sie umfasst eine Tragschiene 17 und eine Stützschiene 18. Mit beiden Teilen wirken Rollen des Versorgungswagens 16 zusammen. Deshalb kann der Versorgungswagen 16 mit geringen Kräften quer zu der Ebene der Bögen 12 verfahren werden. Dabei wird die Prüfeinrichtung 10 mit einem io Schienenstück 19, das die Prüfeinrichtung in der Ruhestellung 10' trägt, von einem Bogen 12 zu dem benachbarten gefahren, wo eine Verbindung über Kupplungsstellen 20 hergestellt werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind den 15 Führungsschienen 11 unterschiedliche U-förmige Bögen 12' und 12" zugeordnet, damit die auf der dem Druckbehälter 1 abgekehrten Seite der Wand 2 verlaufenden Dampfleitungen 23 überspannt werden können. Die Kupplungsstellen 20 für die Prüfeinrichtung 10, die in ihrer Ruhestellung wieder auf einem 20 Versorgungswagen 16 sitzt, sind deshalb nicht mehr auf einen Kreisbogen um die vertikale Achse 24 angeordnet, sondern in radialer Richtung dazu versetzt. Hier dient als Fahrfläche für den Wagen 16 ein Zwischenboden 25, auf dem der Wagen 16 sowohl in der Ebene der Bögen 12' und 12" verfahrbar ist als 25 auch quer dazu.
C
2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

637 477 PATENTANSPRÜCHE
1. Inspektionseinrichtung für die Prüfung eines von einer Wand umgebenen Behälters, insbesondere Reaktordruckbehälters, mit einer Schiene, die in der Nähe des Behälters zwischen diesem und der den Behälter umgebenden Wand angeordnet ist und zur Führung einer beweglichen Prüfeinrichtung längs des Behälters und in einer Ruhestellung dient, die auf der dem Behälter abgekehrten Seite der Wand liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (11) U-förmig (12) über den oberen Rand (13) der Wand (2) verläuft.
2. Inspektionseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinander liegende Schienen (11) mit U-förmigen Bögen (12) versehen sind, die mit Kupp-lungsstellen (20) für eine gemeinsame Prüfeinrichtung (10) enden.
3. Inspektionseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Kupplungsstellen (20) eine quer zu den Bögen verlaufende Transporteinrichtung für die gemeinsame Prüfeinrichtung (10) zugeordnet ist.
4. Inspektionseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung einen Wagen (16) und eine querzu den Bögen verlaufende Fahrschiene (15) für den Wagen umfasst.
5. Inspektionseinrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine zweiteilige Fahrschiene (15), die in Form einer Tragschiene (17) und einer Stützschiene (18) an der dem Behälter (1) abgekehrten Seite der Wand (2) befestigt ist.
6. Inspektionseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Bögen (12', 12") unterschiedlicher Weite benachbart angeordnet und mit der gemeinsamen Prüfeinrichtung (10) mit Hilfe eines Wagens (16) verbindbar sind, der sowohl in der Ebene der Bögen als auch quer dazu verfahrbar ist.
7. Inspektionseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (11) insbesondere im Bereich des U-förmigen Bogens (12) einen lösbar ausgebildeten Teil aufweist.
CH445879A 1978-08-03 1979-05-14 Inspektionseinrichtung fuer die pruefung eines von einer wand umgebenen behaelters. CH637477A5 (de)

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