CH637651A5 - Verfahren zur herstellung von neuen kondensierten pyrimidinderivaten. - Google Patents

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CH637651A5
CH637651A5 CH170177A CH170177A CH637651A5 CH 637651 A5 CH637651 A5 CH 637651A5 CH 170177 A CH170177 A CH 170177A CH 170177 A CH170177 A CH 170177A CH 637651 A5 CH637651 A5 CH 637651A5
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Istvan Dr Hermecz
Zoltan Dr Meszaros
Sandor Dr Virag
Lelle Vasvari-Debreczy
Agnes Horvath
Jozsef Dr Knoll
Gyula Dr Sebestyen
Agoston Dr David
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Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
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    • C07D471/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed system contains two hetero rings
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen kondensierten Pyrimidinderivaten. Zum Gegenstand der Erfindung gehören ferner die Herstellung der mit Säuren oder Basen gebildeten Salze dieser Verbindungen sowie, falls es sich um optisch aktive Verbindungen handelt, deren optisch aktive Isomere.
Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen weisen wertvolle pharmakologische Wirkungen auf. Insbesondere ihre antiarterosklerotische Wirkung ist hervorzuheben, jedoch wirken einzelne Vertreter der erfindungsgemässen Verbindungen auch auf das Zentralnervensystem.
Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen ent-
worin n für 0, 1, 2 oder 3 und m für 0, 1 oder 2 steht,
R Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Amino, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, gegebenenfalls substituiertes Hydroxyl, gegebenenfalls substituiertes Aryl, gegebenenfalls substituiertes Aralkyl, Carboxyl oder funktionell abgewandeltes Carboxyl bedeutet,
Rl für Wasserstoff oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl steht, oder aber
R und R1 zusammen eine -(CH = CH)2-Gruppe bilden und die unterbrochene Linie für eine Valenzbindung steht, R2 Hydroxyl, Alkoxy oder Mercapto bedeutet,
R6 für Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Aryl, gegebenenfalls substituierten Heterocyclus, Trihalogenmethyl, Carboxyl oder funktionell abgewandeltes Carboxyl steht,
R9 Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Hydroxyl, gegebenenfalls substituiertes Amino, gegebenenfalls substituiertes Alkyl oder Alkylthio, gegebenenfalls substituiertes Aryl, gegebenenfalls substituiertes Aralkyl, Carboxyl oder funktionell abgewandeltes Carboxyl oder einen über das Stickstoffatom an den Pyrimidinring gebundenen stickstoffhaltigen Heterocyclus bedeutet,
R10 für Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, gegebenenfalls substituiertes Aryl, gegebenenfalls substituiertes Aralkyl, gegebenenfalls substituiertes Amino, gegebenenfalls substituiertes Acyl, Cyano, Carboxyl, funktionell abgewandeltes Carboxyl steht oder aber
R9und R10 zusammen eine Kette der Formel -(CH2)p-bil-den, in der p eine ganze Zahl zwischen 3 und 10 bedeutet,
und
R11 Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine Gruppe der
Formel R12-N= bedeutet, in der R12 für Wasserstoff oder Acyl steht.
Die Verbindung der allgemeinen Formel (I), ihre gegebenenfalls optisch aktiven Isomere sowie ihre Salze werden J erfindungsgemäss erhalten, indem man a) gegebenenfalls optisch aktive kondensierte Pyrimidinderivate der allgemeinen Formel (II)
R9
(Ii)
R10
worin die Bedeutung von R, R1, R9, R10, R11 und n die gleiche wie oben ist, mit Aldehyden der allgemeinen Formel (III)
20
R6—(CH=CH)m—CHO (III)
worin die Bedeutung von R6 und m die gleiche wie oben ist, umsetzt oder
25 b) gegebenenfalls optisch aktive kondensierte Pyrimidinderivate der allgemeinen Formel (II) mit Aldehydderivaten der allgemeinen Formel (IV)
R13
R6—(CH=CH)mCH ^ (IV)
30 r14
worin die Bedeutung von R13 und R14 unabhängig voneinander Hydroxy oder Alkoxy ist oder R13 und R14 zusammen für =S stehen, und gewünschtenfalls die erhaltenen kon-35 densierten Pyrimidinderivate der allgemeinen Formel (I) mit physiologisch verträglichen Säuren zu ihren Säureadditionssalzen oder mit organischen oder anorganischen Basen zu ihren Salzen umsetzt und/oder gewünschtenfalls aus ihren Salzen freisetzt.
40 Beide Verfahrensvarianten, sowohl a) wie auch b), werden gegebenenfalls in einem Lösungsmittelmedium vorzugsweise bei Temperaturen zwischen —20 und 250°C ausgeführt. Als Lösungsmittel kommen vor allem protische, apolare oder dipolar-aprotische Lösungsmittel sowie deren Ge-45 mische in Frage.
Als protische Lösungsmittel werden vorzugsweise C1-6-Alkanole, wie Methanol, Äthanol, Isopropanol, Glycerin usw., ferner aliphatische Carbonsäuren wie Ameisen- oder Essigsäure, oder Formamid usw. eingesetzt. Als apolare jo Lösungsmittel eignen sich Kohlenwasserstoffe, zum Beispiel Benzol, Toluol, Xylol, chlorierte Kohlenwasserstoffe wie Chloroform oder Tetrachlorkohlenstoff, auch Chlorbenzol, ferner Äther, wie Diäthyläther, Tetrahydrofuran, Dioxan, Pyridin usw., und als dipolare Lösungsmittel können zum 55 Beispiel Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Dimethyl-sulfoxyd, ferner Ketone wie Aceton, Äthylmethylketon usw. ferner Nitromethyn, Nitrobenzol, Acetonitril, Hexamethyl-phosphortriamid oder entsprechend gewählte Gemische der aufgeführten Lösungsmittel verwendet werden. 60 Bei beiden Verfahrensvarianten (a) und (b) können gewünschtenfalls auch basische oder saure Katalysatoren verwendet werden. Die katalytische Wirkung kann auch durch ein entsprechend ausgewähltes Lösungsmittel erzielt werden. So kann bei Säurekatalyse in den Lösungsmitteln Ameisen-65 säure oder Essigsäure gearbeitet werden. Als saure Katalysatoren kommen ferner anorganische und organische Säuren, zum Beispiel Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Essigsäure usw. in Frage.
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4
Als basische Katalysatoren können zum Beispiel Piper-idin, Diäthylamin eingesetzt werden, aber auch die Verwendung von bifunktionellen, d.h. gleichzeitig sauer und basisch katalysierenden Verbindungen, wie zum Beispiel Piperidin-acetat oder Pyridin, ist möglich.
Bei beiden Verfahrens Varianten kann die Reaktion auch so geführt werden, dass man nicht das unmittelbare Additionsprodukt (d.h. Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R2 für Hydroxyl, Mercapto oder Alkoxy steht), sondern gleich das partiell dehydrierte Produkt (Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R2 durch eine a-Doppelbindung ersetzt ist, aus dem Reaktionsgemisch isoliert.
Gewünschtenfalls kann der Substituent R6 in an sich bekannter Weise zu einem anderen Substituenten R6 umgebildet werden. Steht R6 zum Beispiel für die Carboxylgruppe, so kann diese mit dem gewünschten Alkohol verestert werden. Bei der Veresterung werden die an sich bekannten Veresterungsmethoden angewendet.
Vorzugsweise leitet man dabei in die alkoholische Lösung trockenes Salzsäuregas ein. Es kann auch so vorgegangen werden, dass man das Gemisch aus Carbonsäure und Alkohol in Gegenwart von konzentrierter Schwefelsäure erwärmt und eventuell das gebildete Wasser durch mit Benzol oder Chloroform vorgenommene azeotrope Destillation entfernt. Der Substituent R6 = Carboxylgruppe kann ferner über die Methode des aktiven Esters bei Verwendung von Triäthylamin, Chlorameisensäure und Chloroform mit Ammoniak zum Säureamid oder mit anderen Aminen zu einer N-substituierten Säureamidgruppe umgebildet werden.
Falls R6 bereits für eine Estergruppe steht, so kann diese mit einem anderen Alkolol — zweckmässig in Gegenwart von Chlorwasserstoff — umgeestert werden. Sie kann ferner mit Ammoniak zum Beispiel in alkoholischer Lösung zur Säureamidgruppe, mit Hydrazinhydrat zur CarbohydraziS-gruppe oder mit einem Amin zu einer N-substituierten Säureamidgruppe umgebildet werden.
Zur Ausbildung einer gegebenenfalls substituierten Säureamidgruppe ist es auch möglich, die Gruppe R6 = Carboxyl zuerst zum Beispiel mit Thionylchlorid, Phosphoroxychlorid oder Phosphorpentachlorid zu einer Säurehalogenidgruppe umzusetzen und auf diese Ammoniak oder das in gewünschter Weise substituierte Amin einwirken zu lassen.
Der Substituent R6 = Säureamidgruppe kann durch Wasserentzug zur Nitrilgruppe umgebildet werden. Als wasserentziehende Mittel kommen zum Beispiel Phosphoroxychlorid, Thionylchlorid oder Phosphorpentoxyd in Frage.
Der Substituent R6 = Nitrilgruppe kann mit Ammoniak zur Amidingruppe, mit Wasser zur Säureamidgruppe und mit Schwefelwasserstoff zur Thiosäureamidgruppe umgesetzt werden.
Steht R6 für Ester-, Säureamid- oder Nitrilgruppe, so können diese Gruppen durch saure oder alkalische Hydrolyse zur Carboxylgruppe umgesetzt werden. Aus dem Substituenten R6 = Carboxylgruppe kann gewünschtenfalls durch Decarboxylierung ein Wasserstoffatom gebildet werden. Zur Decarboxylierung wird die Verbindung vorzugsweise in Chinolin, Polyphosphorsäure, usw. erwärmt.
Der Substituent R9 kann gewünschtenfalls in an sich bekannter Weise zu einem anderen Substituenten R9 umgebildet werden. Steht R9 zum Beispiel für Carbonsäureester-, Säureamid- oder Nitrilgruppe, so kann auf die für den Substituenten R6 bereits beschriebene Weise vorgegangen werden.
Auch der Substituent R10 kann gewünschtenfalls in einen anderen Substituenten R10 umgebildet werden, wobei ebenfalls an sich bekannte Methoden zur Anwendung gelangen; steht R10 zum Beispiel für Carbonsäureester-, Säureamid-
oder Nitrilgruppe, so kann auf die für den Substituenten R6 bereits beschriebene Weise vorgegangen werden.
Schliesslich kann auch der Substituent R11 mit an sich bekannten Methoden zu einem anderen Substituenten Ru 5 umgebildet werden. Steht Ru zum Beispiel für Sauerstoff, so kann dieser durch in Pyridin vorgenommene Behandlung mit Phosphorpentasulfid gegen Schwefel ausgetauscht werden. Steht R11 für die Gruppe, =NH, so kann diese durch Acylie-ren mit einem Säurehalogenid oder Säureanhydrid zu einer io =N-Acyl-Gruppe umgebildet werden. Steht R11 für die Gruppe =N-R12, so kann an deren Stelle durch saure oder alkalische Hydrolyse ein Sauerstoffatom gebunden werden.
Die erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können gewünschtenfalls mit physiologisch verträglichen 15 Säuren zu ihren Salzen umgesetzt werden. Als Säuren kommen zum Beispiel Salzsäure, Bromwasserstoff, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Milchsäure, Zitronensäure, Weinsäure, Maleinsäure, Nicotinsäure, usw. in Frage.
Steht wenigstens einer der Substituenten R6, R9 oder R10 20 für Carboxyl beziehungsweise ist in wenigstens einem dieser Substituenten die Carboxylgruppe vorhanden, so können aus den betreffenden Verbindungen der allgemeinen Formel (I) mit Basen gewünschtenfalls die Salze gebildet werden. Vorzugsweise werden die Alkalisalze, insbesondere die Natrium-25 und Kaliumsalze, die Erdalkalisalze, insbesondere die Calcium- und Magnesiumsalze, ferner die mit Aluminium, Vanadium, Äthylendiamin, 2-Aminoäthanol, 2-Dimethylamino-äthanol, Diisopropylamin usw. gebildeten Salze der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) hergestellt.
30 Unter dem in der vorliegenden Beschreibung benutzten Ausdruck «gegebenenfalls substituierte Hydroxylgruppe»
sind folgende Gruppen zu verstehen: Hydroxyl, C^-Alkoxy, vorzugsweise Methoxy, Äthoxy, ferner C,-12-Aralkoxy, vorzugsweise Benzyl, sowie C6-10-Aryloxy, vorzugsweise Phen-35 oxy.
Unter dem Ausdruck «gegebenenfalls substituierte Ami-nogruppe» sind Aminogruppen zu verstehen, die gewünschtenfalls 1 oder zwei gleiche oder verschiedene Substituenten tragen. Solche Aminogruppen sind zum Beispiel Cj-g-Alkan-40 oylamino, vorzugsweise Acetylamino oder Propionylamino, ferner C6-10-Aroylamino, vorzugsweise Benzoylamino, sowie Ci-g-Alkylamino, vorzugsweise Methylamino oder Äthyl-amino, C1-6-Dialkylamino, vorzugsweise Dimethylamino, oder Diäthylamino, C7-12-Aralkylamino, vorzugsweise Ben-45 zylamino, sowie C6-10-Arylamino, vorzugsweise Phenylamino, schliesslich Piperidyl, Pyrrolidinyl und Piperazinyl.
Unter dem Ausdruck «gewünschtenfalls substituierte Ausdruck «gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe» werden folgende Gruppen verstanden: Alkyl mit 1-6 Kohlenstoff-J0 atomen, vorzugsweise Methyl, Äthyl, n-Propyl, usw., welche Gruppen einen oder mehrere Substituenten tragen können. Als Substituenten kommen in Frage: Hydroxyl, vorzugsweise in 1-Stellung an Äthyl gebundenes Hydroxyl, Carboxyl oder funktionell abgewandeltes Carboxyl, z.B. Alkoxy-55 carbonyl, Carboxamido oder Nitrii.
Unter dem Ausdruck «gewünschtenfalls substituierte Arylgruppe» sind gewünschtenfalls einen oder mehrere Substituenten tragende Phenylgruppen zu verstehen. Als Substituenten kommen in Frage: Alkyl mit 1-6 Kohlenstoff atomen, 60 Dialkylamino und Alkylthio mit je 1-6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, ferner Nitro, Methylendioxyhalogen, Carboxyl, funktionell abgewandeltes Carboxyl oder Cj-6-AIkoxy.
Der Ausdruck «gegebenenfalls substituierte Aralkyl-grappe» steht hier für Aralkylgruppen mit 7-12 Kohlen-« stoffatomen, die durch Alkyl, Alkoxy, Halogen, Amino,
Nitro einfach oder mehrfach substituiert sein können.
Unter dem Ausdruck funktionell abgewandeltes Carboxyl sind folgende Gruppen zu verstehen: Alkoxycarbonyl
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mit 1-6 Kohlenstoffatomen, Aralkoxycarbonyl mit 7-12 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls substituiertes Aryloxycarbo-nyl mit 6-10 Kohlenstoff atomen, Alkoxy thiocarbonyl mit 1-6 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls substituiertes Säureamid, Säurehydrazid, gegebenenfalls substituiertes Amidin oder Nitrii.
Der Ausdruck «gegebenenfalls substituiertes Säureamid» steht für Säuramid, N-Alkyl-, N,N-Dialkyl-, N-Phenylalkyl-und N-Acylsäureamid.
Unter dem Ausdruck «gegebenenfalls substituierter Heterocyclus» sind monocyclische Ringe mit 5. 6 oder 7 Gliedern, bicyclische Ringe mit 9, 10 oder 11 Gliedern sowie tri-cyclische Ringe mit 14 Gliedern zu verstehen, die als Fremdatome Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff enthalten und gegebenenfalls durch C^-Alkyl oder Alkoxy, ferner durch Nitro. Halogen, Methylendioxy, Dialkylamino einfach oder mehrfach substituiert sein können. Bevorzugte Heterocyclen sind zum Beispiel Furanyl, Pyrrolyl-, Pyridyl und Chinolyl.
Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden, gegebenenfalls optisch aktiven Verbindungen der allgemeinen Formel (II) können auf die in den ungarischen Patentschriften 156 119, 158 085, 162 384, 162 373 und 166 577 und in der holländischen Patentschrift 72 12 286 beschriebene Weise oder analog dazu hergestellt werden.
Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden Verbindungen der allgemeinen Formeln (III) und (IV) sind handelsübliche Produkte. Als Aldehyde der allgemeinen Formel (III) können bevorzugt Benzaldehyd, Isovanillin, Vanillin, Trimeth-oxybenzaldehyd, o-Chlorbenzaldehyd, p-Chlorbenzaldehyd, Glyoxylsäuremonohydrat, Glyoxylsäure, Methylendioxybenz-aldehyd, 5-Nitro-2-furanaldehyd, 2-Thiofenaldehyd-,-Pyridin--3-aldehyd, Pyridin-2-aldehyd, Pyridin-4-aldehyd, Zimtaldehyd, o-Nitrozimtaldehyd, Fluorbenzaldehyd, Trifluor-
methylaldehyd, Methylbenzaldehyd, Furfurol, 2-Pyrrolalde-hyd, l-Methyl-2-pyrrolaldehyd, Diäthoxybenzaldehyd, Brombenzaldehyd, Hydroxybenzaldehyd, Veratrumaldehyd, Anisaldehyd, Salicylaldehyd, Dimethylaminobenzaldehyd, Nitro-5 benzaldehyd, Alkoxycarbonylbenzaldehyd, Phthalaldehyd, Terephthalaldéhyd, Formaldehyd, Chloral, Bromal usw. eingesetzt werden.
Als Aldehydderivate der allgemeinen Formel (IV) kommen zum Beispiel die Halbacetale, Acetale, Acylale, geminalo len Diamine und Aminoalkohole, Schiff'sehen Basen, gemi-nalen Glycole, Aldehydnatriumbisulfite, Aldehydcyanhydride der entsprechenden Aldehyde in Frage.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) weisen wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere eine 15 bedeutende antiarterosklerotische Wirkung auf, wobei nicht nur die Menge der Lipide im Serum, sondern auch die Menge der an den Blutgefässwänden abgelagerten Lipide, in erster Linie die des Cholesterins, vermindert wird.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) haben 20 günstige Toxizitätswerte. Die LD50-Werte, gemessen im Tierexperiment an Ratten bei per os Applikation, liegen im allgemeinen über 2000 mg/kg.
Die günstigen pharmakologischen Eigenschaften der er-findungsgemässen Verbindungen wurden in verschiedenen 25 Experimenten geprüft. In der Tabelle I sind die Ergebnisse zusammengefasst, die mit dem Cholesterinfütterungstest an Hasen (Beitr. path. Anat. 56, 379-403 [1913]) erhalten wurden.
Aus der Tabelle 1 geht hervor, dass die Verbindungen C 30 und D den Lipidspiegel des Serums sowie den Lipid- beziehungsweise Cholesteringehalt der Aorta wesentlich stärker senken als Clofibrat.
Die mathematisch-statistischen Daten sind aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Tabelle nicht angegeben.
TABELLE 1
Einfluss auf die experimentelle, durch Cholesterinfütterung hervorgerufene Atherosclerose beim Hasen
Serum Aorta
Verbindung Dosis Gesamt- Gesamt- Trigly- Gesamt- Gesamt-
mg/kg lipid cholest. cerid lipid cholest.
Kontrolle 1
658
326
75
1928
331
Kontrolle 2
2374
1504
103
2575
921
Clofibrat
250
1938
1137
115
2227
787
A
50
2309
1419
121
2496
958
B
50
2547
1531
190
2461
865
C
50
1903
1176
119
1878
353
D
50
1638
972
97
1355
186
A = 6-Methyl-9-(N-methyl-2-pyrrolyl)-methylen-4-oxo--6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2a]pyrimidin-3-car-60 bonsäureäthylester;
B = 6-Methyl-9-(4-chlorphenyl)-methylen-4-oxo-6,7,8,9--tetrahydro-4H-pyrido [ 1,2-a] pyrimidin-3-carbonsäu-reäthylester;
C = 6-Methyl-9-(äthoxycarbonylmethylen)-4-oxo-6,7,8,9-65 -tetrahydro-4H-pyrido [ 1,2-a] pyrimidin-3-carbonsäu-
reäthylester;
D = 6-Methyl-3-äthoxy-carbonyl-4-oxo-6,7,8,9-tetrahy-dro-4H-pyrido [ 1,2-a] pyrimidin-9-yl-essigsäure.
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6
Die Kontrollgruppe 1 wurde normal gefüttert, während die Kontrollgruppe 2 neben dem normalen Futter noch 2 g Cholesterin erhielten.
Im Gegensatz zum Clofibrat riefen die Verbindungen bei dem Experiment keinen Gewichtszusatz der Leber hervor.
Die Ergebnisse der mit normolipaemischen Ratten durchgeführten Versuche sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
Auch in dieser Tabelle wurden die mathematisch-statistischen Daten der Übersichtlichkeit halber nicht aufgeführt: Verbindungen:
E = 9-(Äthoxycarbonylmethylen)-4-oxo-6,7,8,9-tetrahy-dro-4H-pyrido [ 1,2-a] pyrimidin-3 -carbonsäureäthy 1-ester,
F = 9-(Carboxylmethyl)-4-oxo-l,6,7,8,9,9a-hexahydro-4H-
-pyrido [ 1,2-a] pyrimidin-3-carbonsäureäthylester, G = 9-(Carboxylmethyl)-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-py-
rido[l,2-a]pyrimidin-3-carbonsäureäthylester, H = 9-(Methoxycarbonylmethylen)-6-methyl-4-oxo-6,7,8,-9-tetrahydro-4H-pyrido [ 1,2-a] pyrimidin-3-carbon-säuremethylester.
TABELLE 2 Untersuchung an normolipämischen Ratten
Verbindung
Dosis mg/kg p.o.
Tryglycerid
Serum
Cholesterin
Kontrolle
185,1
103
Clofibrat
250
144,1
63,9
E
50
127,9
86,5
F
50
155,5
88,0
G
50
127,5
88,0
H
50
107,9
90,2
Andere Vertreter der Verbindungen wirken auf das Zentralnervensystem. So zeigen zum Beispiel manche Verbindungsgruppen eine bedeutende analgetische, antipyretische, entzündungshemmende Wirkung, tranquillante Narkose-potenzierung, ferner leberprotektive, antidepressive, antibakterielle oder antituberkulotische Wirkung beziehungsweise Wirkung gegen Asthma.
Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen können in erster Linie als Arzneimittel Verwendung finden, sie können jedoch auch als Ausgangsstoffe zur Herstellung anderer pharmazeutisch wirksamer Stoffe dienen.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können an sich oder in Form von inerte, nichttoxische feste oder flüssige Streck- und Trägerstoffe enthaltenden Präparaten angewendet werden. Die Präparate können fest sein (zum Beispiel Tabletten, Kapseln, Dragees, Mikrokapseln) oder in flüssiger Form vorliegen (zum Beispiel Lösungen, Suspensionen, Emulsionen).
Die zu verabreichende Dosis hängt vom Anwendungsgebiet und der Art der Formulierung ab. Im allgemeinen werden Präparate mit 1-1000 mg Wirkstoff hergestellt.
Als Trägerstoffe können die für diesen Zweck üblichen Substanzen, zum Beispiel Talkum, Calciumcarbonat, Magne-siumstearat, Wasser, Polyäthylenglycolat usw. verwendet werden. Die Präparate können gewünschtenfalls auch die üblichen Hilfs- und Zusatzstoffe, zum Beispiel Emulgatoren, Sprengmittel usw., enthalten. Die Präparate können gewünschtenfalls auch als Retardpräparate hergestellt werden
Beispiel 1
Ein Gemisch aus 23,6 g 3-Äthoxycarbonyl-6-methyl-4--oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin und 10,6 g Benzaldehyd wird bei 40°C gerührt, dann mit 10 ml 5 Äthanol versetzt und über Nacht stehen gelassen. Die ausgefallenen Kristalle werden abfiltriert. Man erhält weisses 3-Äthoxycarbonyl-9-(l'-hydroxybenzyl)-6-methyl-4-oxo--6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[2,3-a]pyrimidin, das nach Umkristallisieren aus Äthanol bei 186-187°C schmilzt. 10 Analyse:
berechnet: C 66,65 H 6,48 N 8,18 gefunden: C 66,72 H 6,50 N 8,19
Beispiel 2
15 H8,0g 3-Äthoxycarbonyl-6-methyl-4-oxo-6,7,8,9-tetra-hydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin werden unter schwacher Aussenkühlung bei einer Temperatur unter 40°C mit 73,7 g Chloral (oder 82,7 g Chloralhydrat) umgesetzt. Das Gemisch wird einen Tag lang stehen gelassen und dann aus 20 Äthanol umkristallisiert. Man erhält 3-Äthoxycarbonyl-9-(l--hydroxyl-2,2,2-trichloräthyl)-6-methyl-4-oxo-6,7,8,9-tetra-hydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin, das bei 156°C schmilzt. Analyse:
berechnet: C 43,83 H 4,47 N 7,30 Cl 27,70 25 gefunden: C 43,70 H 4,51 N'7,39 Cl 27,37
Beispiel 3
34,2 g 3-Äthoxycarbonyl-9-(l'-hydroxybenzyl)-6-4-oxo--6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin werden in 30 einem Gemisch aus 100 ml Äthanol und 10 ml 15 Gew.-%-iger äthanolischer Salzsäure gekocht. Nach dem Abkühlen werden die ausgeschiedenen gelben Kristalle abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. Das erhaltene 3-Äthoxycarbo-nyl-9-benzyliden-6-methyl-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-35 -pyrido[l,2-a]pyrimidin schmilzt bei 140-141°C und zeigt mit dem Produkt gemäss Beispiel 4 keine Schmelzpunktsdepression.
Beispiel 4
40 23,6 g 3-Äthoxycarbonyl-6-methyl-4-oxo-6,7,8,9-tetra-hydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin werden in einem Gemisch aus 10 ml Äthanol und 5 ml 15 Gew.-%iger äthanolischer Salzsäure mit 10,6 g Benzaldehyd umgesetzt. Das entstandene 3-Äthoxycarbonyl-9-(r-hydroxylbenzyl)-6-methyl-4-45 -oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin wird ohne Isolierung unter Rühren und Erwärmen durch Wasserentzug zu 3-Äthoxycarbonyl-9-benzyliden-6-methyl-4-oxo-6,7,8,9--tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin umgesetzt. Dieses bildet gelbe Kristalle, die nach Umkristallisieren aus Ätha-50 noi bei 140-141°C schmelzen. Ausbeute: 70%.
Analyse:
berechnet: C 70,35 H 6,22 N 8,64 gefunden: C 70,24 H 5,99 N 8,60 Nach Beispiel 4 können die folgenden, in der Tabelle 3 ss angegebenen Verbindungen hergestellt werden.
R1R - CH 16 ((
17 0
R
18
19
No.
16
17 18
19
Lösungs- Kata- Schmp. C Aus mittel lysa- zum Um- beu-
tor kristalli- te sieren ver- % wendetes Lösungs-mit tel
Analyse Berechnet gefunden
C%
H%
5.
5-Nit ro-2-fury1
co
X
a
H
COOCJ-U 2 o
Pyridin
-
194-195
85
56,82 56,75
4.77 4,79
11 ,69 11 ,80
£ W
p
-4
6.
2-Furyl
CH3
H
C00CoHc 2 b n-Propanol
-
152-154 DMF
78
64,96 64,99
5,77 5,68
8,91 9,07
5
U)
7.
2-Pyrry1
CH3
H
C00CoHc 2 o
Athylengly-col
HCl
246
Äthanol
76
65 ,16 65,03
6,11 6,04
13,41 13,65
8.
N-Methyl-2-pyrry1
CH3
H
COOG^h;-2 5
•Äthanol
HCl
165-166 Äthanol
61
56 ,04 65,94
6 ,47 6,43
12,84 12,78
9.
3,4, 5-Trimet hoxy-phenyZ
CH,-,
H
r-mnr M
c-
».
Athanoi
HCl
138-141 Äthanol
80
63,76 63 ,49
6,32 6,30
6,76 6,90
10.
3-Hydroxy-4-methcxy-phenyl
- ch„
H
L.OOC„H r-
c. c
Äthanol
HC^
190-192
82
64,85 65,00
5,99 5,90
7,56 7,45
11.
3,4-Methylendioxv-phenyl
CH3
H
COOC„hc
CL. W
Athanoi
HCl
140-142 DMF
65,21 65,40
5,47 5,40
7,60 7,86
12.
3,4-Dimethoxy-phenyl
CH3
H
cooc2h5
Athanoi
HCl
134-135 Äthanol
65
65,61 65 ,86
6,29 6,18
7,29 7,37
13.
4-Hydroxy-pheny 1
ch^
H
C00CoHp.
c. O
if
Athanoi
HCl
240-242 DMF
88
67,05 67,11
5,92 5,78
8,22 8,40
C\
W
Ol >-*
No.
R
16
*17 R18
M 9
Lösungs- Kata- Schmp. C Aus mittel lysa- zum Um- beu-
tor kristalli- te sieren ver- % wendetes Lösungs-mit tel
Analyse Berechnet gefunden
C%
H%
n%
14. 4-Chlorphenyl
15. 2-Phenyl-vinyl
16. 4-Methoxyphenyl
17. 2-Hydroxyphenyl
18. 4-Dimethyl-amino-phenyl
19. 2-(2-Nit rophenyl) vinyl
20. 2-Chlorphenyl
21. 2-Nitrophenyl
22. 4-Nit rophenyl ch,
H
COOCgHj-
Tetrachlor-Kohlenstoff
CH„ H COOC^Hj. Tetrachlor-J ^ ° Kohlenstoff ch,
CH,
ch,
CH,
ch,
H H H H H
c00cohc d o c00cohc 2 5
cooc2h5
cooc2h.
c00cohc 2 5
Tetrachlor-Kohlenstoff
Tetrachlor-Kohlenstoff
Tetrachlor-Kohlenstoff ti
Athanoi
Athanoi
CH3 H COOCgH,- Athanoi
CH0 H COOC^H,, Benzol o 2 5
HCl
HCl p-Toluol suifon-säure
183-185 n-Propa-.
noi
167-169
n-Prop"a-
noi
114-116 Äthanol
200-201 Dioxan
J 61 -162 Athanoi
166-168 Propanol
'3 38-140 Äthanol
158-159 Äthanol
218-220 Athyl-acets ■:
85
63,60
5,34
7,81-
63 ,42
5,12
8,00
Cl
9,88
Cl
9,78
75
71 ,98
6,33
7,99
71 ,60
6,32
8,15
61
67,78
6,26
7,90
67,58
6,28
8,02
81
67,05
5,92
8,23
66,82
6,01
8,34
81
68,64
6 ,86
11 ,44
68,32
6,74
11 ,59
77
63,79"
5,35
10,63
63 ,60
5,41
10,54
50
63,60
5,34
7,81
63,81
5,29
7,88
Cl
9,88
Cl
10,02
50
61 ,78
5,19
11 ,38
61 ,63
5,15
11 ,58
46
61 ,78
5,19
11 ,38
61 ,49
5,15 .
11 ,35
23. 2-Athoxyphenyi
CH3 H
COOC^Hj-2 5
Benzol p-TolLoi-sulfon-säur:
349-151 Athanoi
44 68,46 68,34
6,57 6,46
7,60 7,56
24. 3-Nit ropheny i
CH„ H
O
COOC-Hj-o
Benzol p-Toludfc-sulfon-
;)51-153 Athanoi
46 61 ,78 61 ,88
5,19 5,13
11 ,38 11 ,26
saure
no. r16
R17
R18
R19
Lösungs
Kata
Schmp. C
Aus
Analyse
mittel lysator zum Umkristalli beute
Berechnet gefunden
sieren ver
%
wendetes Lösungs-
c%
H%
N5K
mit tel
25. 3,4-Dichlorphenyl
CH_
H
COOCJH,-
Benzol p-Toliot
348-150
51
58,03
4,61
7,12
o
iL o
suifon-säure
Äthanol
58,03
4,51
7,08
26. 3-Cyanophenyl
CH„
H
C00CoHr
Benzol p-Töliol-
148
20
68,76
5,48
12,03
*3
c. o
sulfon-säure
Äthanol
69,08
5,36
12,07
27. 3-Pyridy 1
CH«
H
C00CoHc
Benzol p—"feluol-
108-110
37
66,86
5,30
13,00 .
o
d. o
sulfon-säure
Äthanol
66,65
5,40
12,98
28. 4-Acetylamino-
CH„
H
cooc^hp.
Benzol p-TaLiol-
212-214
86
64,62
6,84
9,83
phenyl o
^ o
sulfon-säure
Äthanol
64,60
6,80
9,89
29!** Carboxyl chq
H
COOC_Hc
Athanoi
167-168
73
57,53
5,52
9,58
o
c. ü
Äthanol
57,65
5,48
9,70
30.y Carboxyl
CH„
H
COOC_H^
Athanoi
168-170
72
57,53
5 ,52
9,58
«J5
£ O
Äthanol
57,45
5,70
9,57
31** Carboxyl
CH3
h
COOC H_ 2 5
Athanoi
-
169-171 Äthanol
74
57,53 57,62
5,52 5,46
9,58 9,72
32. Phenyl ch„
H
COOH
Xy loi
Schwe
204-205
71
68,91
5,44
9,45
o
felsäure
DMF
68,68
5,46
9,56
33. 5-Nitro-2-f uryl
CHq
H
COOH
Benzoï
_
253-254
50
54,23
3,96
12,58
DMF
54,55
3,85
12,58
34. 2-Hydroxypheny 1
CH,,
H
COOh
Benzoi
235-236
67
65,38
5,16
8,97
DMF
65,17
5,10
8,92
35. 2-Chlorphenyi.
CH?
H
COOH
Xy±oi
Schwe
205
61 ,73
4,57
8,47
fel-säur
DMF
61 ,64
Cl Cl
4,68
10,72 10,4C
8,56
No. R,|g R17 R18 R^g Lösungs mittel
36.
4-Chlorophenyl
CH3
H
COOH
Benzol
222-223 DMF
-
61 ,73 61 ,59
Cl Cl
4,57 4,51
10,72 10,48
8,47 8,32
37.
N-Methyl-2-pyrryl
CH3
H
COOH
Benzol
-
210-211 DMF
33
64,20 64,08
5,72 5,57
14,04 14,10
38.
2-Nitrophenyl
CH3
H
COOH
Benzol.
-
199-200 DMF
73
59.82 59,72
4,43 4,47
12,31 12,21
H
39.
4-Hydroxyphenyl
CH3
H
COOH
Benzol
-
279-280 DMF
98
65,38' 65,42
5,16 5,11
8,97 8,90
>
W W r
40.
2-Pyrryl
CH3
H
COOH
Benzol
-
287-288 DMF
87
63,15 63,47
5,30 5,27
14,73 14,81
W
OJ
N
41.
3,4-Methylen-dioxyphenyl
CH3
H
COOH
Benzol
-
247-248 DMF
85
63,53 62,98
4.74
4.75
8,23 8,23
o
Ht r*-
C/3
! d w
42.
Cärboxy
CH3
H
COOH
Benzol
-
202-203 Äthanol
95
54,60 54,74
4,58 4,55
10,62 10,56
43.
2-(2-Nitrophenyl)-vinyl
CH3
H
COOH
Benzol
-
234-235 DMF
62
62,13 62,01
4,66 4,59
11,44 11 ,41
44.
3-Hydroxy-4-methoxy-phenyl
CH3
H
COOH
Benzol
%
-
256-257 DMF
79
63,14 63,14
5,30 5,38
8,18 8,27
45.
3,4,5,-Trimethoxy-pheny"'.
CH3
H
COOH
Benzol
-
184-185 DMF
90
62,17 62,03
5,74 5,53
7,25 7,20
46.
4-Methoxyphenyl
CH?
H
COOH
Benzol
-
195-196 DMF
64
66,25 66,42
5,56 5,56
8,58 8,49
47.
2-Furyi
CH3
H
COOH
Benzol
-
225-227
DMF
90
62,93 62,84
4,93 4,88
9,79 9,77
48.
2-Phenylvinyj
CH.,
H
COOH
Benzol
-
223-224 DMF
78
70,80 70,86
5,63 5,50
8,69' 8,75
Kata- Schmp. C Aus- Analyse ^
lysa- zum Um- beu- Berechnet $
tor kristalli- te gefunden sieren ver- %
wendetes Lösungs-
m *t +• +■ û T
c% H5G R%
No.
R16
R17 R18
R19
Lösungs
Kata
Schmp. C
Aus
Analyse
mittel lysator zum Umkristallisieren verwendetes Lösungs-
beute
%
Berechnet gefunden
C% H%
ß%
mittel
49.
3,4-Dimethoxy-phenyl
CH3
h cooh
Benzol
222 DMF
64,04 64,30
5 ,66 5,61
7,86 7,73
50.
4-Dimethylamino-phenyl
CH3
h cooh
Benzol
-
228-229 DMF
97
67,24 67,48
6,24 6,18
12,38 12,26
51.
4-Hydroxy-3-methoxyphenyl
CH3
h cooh
Benzol
-
254-255 DMF
67
63,14 62,98
5,30 5,32
8,18 8,11
52.
5-Nitro-2-furyl
CH3
h ch?
Benzol
Essigsäure
^83-184 Athanoi
46
59,80 60,07
5,02 5,06
13,95 14,06
54.
5-Nitro-2-furyl ch3
h conhg
Methanol
-
278-280 DMF
68
54,54 54,50
4,27 4,15
16,-96 16,91
55.
5-Nitro-furyl h
h
C6H5
Aceton
HCl
245-246 DMF •
61
65,32 65,25
4,33 4,02
12,03 11,97
56.
5-Nitro-2-furyl
CH3
h h
*
Formamid
-
196
Dioxan
80
58,23 58,15
4,57 4,49
14,63 14,60
57.
5-Nitro-2-furyl h
h cooc2h5
Chloroform
-
240 DMF
82
55,65 55,45
4,38 4,28
12,17 12,12
58.
5-Nitro-2-furyl
CH3
CH3
h n
Athanoi
HCl
235 '
n-Pro-
panol
63
59,80 60,07
5,02 5,15
13,95 14,01
59.
5-Nitro-2-furyl h
CH3
h
Athanoi
HCl
217
Athanoi
66
58,25 58,03
4,56 4,50
14,63 14,40
60.
Carboxy
CH3
h conh2
Athanoi
-
242 DMF
85
54,75 54,60
4,98 5,09
15,96 15,83
61.
Carboxy h
h cooc2h5
Äthanol
ét
270-171 Athanoi
81
56,11 56,18
5,07 5,10
10,07 9,85
62.
Carboxy
CH3
h coch3
^-CH
COOCH s.
CH
Äthanol
" .
160-162 Äthanol
90
56,11 55,99
5,07 5,01
10,07 9,82
63.
Carboxy
CH3
H
3 Athanoi
3
-
§05-206 Athanoi
85
58,82 58,91
5,92 6,02
9,16 9,09
No.
R16
R17
R18
Ri 9
Lösungs
Kata
Schmp. C
Aus
Analyse
1 f
1 w
1 3
mittel lysa zum Um beu
Berechnet
tor kristalli te gefunden
sieren ver
%
wendetes Lösungs
c%
H%
N56
mittel
64.
Carboxy
CH„
H
COOjÉCHj gCHg u
Athanoi
167-168
80
58,82
5,92
9,16
o
ci
& O
58,42
5,87
9,19
65.
Carboxy
CH„
H
c X
o o o o
2CH3
Athanoi
-
40-141
59,99
6,29
8,75
V
^ O
Athanoi
60,02
6,15
8,73
66.
Carboxy
CH,
H
CH_C00Co
H5
Benzol
123-124
59,40
4,99
9,24
o
c- c*
O
Äthyl-
59,56
5,07
9,20
acetat
67.
Carboxy
CH«
H
H
r*
Benzol
-
213-214
60
59,99 -
5,49
12,72
o
Athanoi
59,94
5,52
12,53
68.
Carboxy
CH3
H
CH3
Behzol
-
£39-240
40
61 ,53
6,03
11 ,96
Äthanol
61 ,58
5,81
12,01
69.
Carboxy
CH3
H
C6H5
Benzol
-
210-211
54
68,44
6,08
9,39
W w
Methanol
68,56
6,12
9,38
70.
Carboxy
CH„
H
CN
Athanoi
-
242-243
45
58,77
4,52
17,13
o
DMF-
59,00
4,47
17,18
Äthanol
71.
Carboxy
CH„
CH«
H
Athanoi
HCl
227
65
61 :53
6,02
11 ,96
O
61 ,84
6,22
11 ,82
72.
Carboxy
H
CH
3 H
M
Athanoi
HCl
254
45
59,99
5,49
12,72
-
59,83
5,49
12,61
[a]^° = -217° (c = 2, Methanol)
xx [a]p° = +216°
(.
2, Methanol)
xxx Bei der Herstellung von Verbindungen, in denen F?"'®- für Carboxyl steht, können als Aldehydkomponente Glyoxylsäure oder Glyoxylsäure-monohydrat verwendet werden.
13
637651
Beispiel 73
Aus 3-Äthoxycarbonyl-7-methyl-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro--4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin und Glyoxylsäure wird 3-Äthoxy-carbonyl-7-methyl-9-carboxymethylen-4-oxo-6,7,8,9-tetra-hydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin erhalten, das nach Umkristallisieren aus Äthanol bei 110-112°C schmilzt. Ausbeute: 51%.
Analyse:
berechnet: C 57,53 H 5,52 N 9,58
gefunden: C 57,32 H 5,60 N 9,56
Beispiel 74
35,6 g 3,6-Dimethyl-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido-[l,2-a]pyrimidin und 28,2 g 5-Nitrofuran-2-aldehyd werden miteinander umgesetzt und das erhaltene 3,6-Dimethyl-9--(5'-nitro-r-hydroxyl-2-furfuryl)-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro--4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin ohne -Isolierung durch Kochen in einem Gemisch aus 60 ml Benzol und 0,2 ml Essigsäure unter Wasseraustritt zu 3,6-Dimethyl-9-(5-nitro-2-furfuryl-iden)-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido [ 1,2-a] pyrimidin umgesetzt. Das Reaktionsgemisch wird auf 10°C gekühlt.
Die ausgeschiedenen Kristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. In 46,5 %iger Ausbeute wird 3,6--Dimethyl-9-(5-nitro-2-furfuryliden)-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro--4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin erhalten, das bei 183-184°C 5 schmilzt.
Analyse:
berechnet: C 59,80 H 5,02 N 13,95 gefunden: € 60,07 H 5,06 N 14,06
io Beispiel 75
55,6 g 3-Äthoxycarbonyl-9-carboxymethylen-4-oxo-6,7,-8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a] pyrimidin werden in 500 ml Äthanol in Gegenwart von 20 g 9%iger Palladiumkohle hydriert. Nach Aufnahme der äquivalenten Menge Wasser-is stoff wird der Katalysator durch Filtrieren aus dem Reaktionsgemisch entfernt. Das Filtrat wird unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert. Auf diese Weise wird in 57%iger Ausbeute 3-Äthoxycarbonyl-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido [ 1,2-a] -m pyrimidin-9-essigsäure erhalten, die bei 156-157°C schmilzt. Analyse:
berechnet: C 55,71 H 5,75 N 10,00 gefunden: C 55,51 H 5,62 N 10,07 Nach Beispiel 75 können die folgenden, in der Tabelle 4 25 angegebenen Verbindungen hergestellt werden.
COOH
i
No.
"l 8
"-1Q
Schmp. C
Analyse
lo
1 -3
zum Umkristal
Ausbeute
Berechnet
lisieren ver
%
gefunden
wendetes Lö-
sungsmit tel
C%
H%
76. ,
H
C00CoHc
153-154
68
57,14
6,17
9,52
£ O
Athanoi
57,02
6,22
9,54
<1
' X
H
C0QCoH-
130-132
75
57,14
6,17
9,52
£ O
Athanoi
57,23
6,20
9,51
78:xx
H
C00CoHK
133-134
68
57,14
6,17
9,52
c. o
Athanoi
57,10
6,30
9,60
79.
H
C6H5
162-164
89
68,44
6,08
9,39
D O
Athanoi
68,06
6,00
9,28
80.
H
COOCH,
215
80
55,71
5,75
9,99
o
55,65
5,72
10,03
81.
H
C00CH(CH„)o
"3 48
60
58,43
6,54
9,09
3 2
Athanoi
58,05
6,57
8,98
82.
H
C00.( CH _ ) _CH „
137
57
58,43
6,54
9,09
2 2 3
Äthanol
58,20
6,34
8,94
83.
H
H
178
65
59,45
6,35
12,60
Äthanol
59,36
6,43
12,71
84.
CH„
H
175-176
68
61 ,00
6,83
11 ,86
3
Äthanol
60,96
6,86
11 ,90
* [aV° = -164°C (c = 1, Methanol)
* [a]D20 = + 165°C (c = 1, Methanol)
637 651
Beispiel 85
34,0 g 3-Äthoxycarbonyl-9-carboxymethylen-4-oxo--6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin werden in 600 ml Äthanol in Gegenwart von 20 g 9%iger Palladiumkohle hydriert. Nach der Aufnahme von 2 Mol Wasserstoff wird der Katalysator abfiltriert und das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wird aus Äthanol umkristallisiert. Die erhaltene 3-Äthoxy-carbonyl-4-oxo-l,6,7,8,9,9a-hexahydro-4H-pyrido[l,2-a]py-rimidin-9-essigsäure schmilzt bei 205°C.
Analyse:
berechnet: C 55,31 H 6,43 N 9,22 gefunden: C 55,25 H 6,32 N 10,03
Beispiel 86
0,65 g Magnesiumspäne werden in Gegenwart von 0,1 g Jod als Katalysator mit 20 ml Äthanol umgesetzt. Zu dem erhaltenen Magnesiumäthylat werden 300 ml Äthanol und 14,7 g 3-Äthoxycarbonyl-6-methyl-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro--4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin-9-essigsäure gegeben. Das Reaktionsgemisch wird zum Sieden erhitzt und dann filtriert. Auf diese Weise werden 13,0 g rohes, langsam kristallisierendes Magnesium-3-äthoxycarbonyl-6-methyl-4-oxo-6,7,8,9--tetrahydro-4H-pyrido[ 1,2-a] pyrimidin-9-acetat erhalten, welches nach Umkristallisieren aus einem Äthanol-Äthyl-acetat-Gemisch bei über 360°C unter Zersetzung schmilzt. Analyse:
berechnet: C 55,05 H 5,60 N 9,17 gefunden: C 54,18 H 5,68 N 8,93
Beispiel 87
50 g 3-(Äthoxycarbonylmethyl)-6-methyl-4-oxo-6,7,8,9--tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin und 28,2 g 5-Nitro--2-furfurol werden miteinander umgesetzt, und das erhaltene 3-(Äthoxycarbonylmethyl)-6-methyl-9-[(5-nitro-2-furyl)-hy-droxymethyl]-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]-pyrimidin wird ohne Isolieren in einem Gemisch aus 600 ml Benzol und 2 ml 16 Gew.-%iger äthanolischer Salzsäure unter einem Wasserabscheideaufsatz 3 Stunden lang gekocht. Anschliessend wird das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck eingedampft. Der erhaltene Rückstand wird aus äthanolischer Salzsäure zweimal umkristallisiert. In 73%iger Ausbeute wird 3-(Äthoxycarbonylmethyl)-6-methyI-9-(5-ni-tro-2-furfuryliden)4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]-pyrimidin-hydrochlorid erhalten, das bei 191-192°C schmilzt. Analyse:
berechnet: C 52,76 H 4,92 N 10,43 Cl 8,65 gefunden: C 52,98 H 4,86 N 10,26 Cl 8,63
14
Beispiel 89
Nach dem Beispiel 75 arbeitend wird aus 3-(Äthoxycar-bonyl-methyl)-6-methyl-9-(carboxy-methylen)-4-oxo-6,7,8,9--tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin mit einer Ausbeute 5 von 80% das 3-(Äthoxycarbonyl-methyl)-9-(äthoxycarbonyl--methyl)-4-oxo-6,7,8,9-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin, in Form eines nicht kristallisierenden blassgelben Öls erhalten. Analyse:
berechnet: C 58,43 H 6,54 N 9,09 io gefunden: C 57,85 H 6,72 N 9,18
Beispiel 90
3,28 g 6-Methyl-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido-[l,2-a]pyrimidin und 3,0 g 4-Dimethylamino-benzyldehyd
15 werden in 40 ml Äthanol mit 0,1 ml konzentrierter Salzsäure 2 Stunden lang unter Rückfluss erhitzt. Die Lösung wird abgekühlt und die ausgeschiedenen Kristalle filtriert, mit Äthanol gewaschen, dann getrocknet. Es werden 1,6 g [27%] 9-(4-Dimethylamino-benzyliden)-5-methyl-4-oxo-
20-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin erhalten, welches aus Äthanol umkristallisiert bei 181°C schmilzt. Analyse nach Formel C18H21N30
berechnet: C 73,19 H 7,17 N 14,23 gefunden: C 73,67 H 7,30 N 14,27
25
Beispiel 91
1,1 g 6-Methyl-3-(N-methyl-imino-methyl)-2-hydroxy-4--oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin und 1,06 g Benzaldehyd werden in 20 ml Benzol 90 Minuten 30 lang zum Sieden erhitzt. Nach Abkühlen werden die ausgeschiedenen Kristalle filtriert. Nach Einengen der Futterlauge werden weitere Kristalle erhalten. Insgesamt werden 1,15 g [74%] 9-Benzyliden-6-methyl-3-(N-methyl-imino--methyl)-2-hydroxy-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido-35 [l,2-a]pyrimidin erhalten, welches nach Umkristallisieren aus Äthanol bei 253-255°C schmilzt.
Analyse nach Formel C18HigN302
berechnet: C 69,38 H 6,19 N 13,58 gefunden: C 70,04 H 6,24 N 13,36
40
Beispiel 92
Nach dem Beispiel 73 arbeitend und aus 6-Methyl-l,2,3--trimethylen-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]-pyrimidin ausgehend wird das 9-(Carboxyl-methylen)-6-me-45 thyl-2,3-trimethylen-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido-[l,2-a]pyrimidin erhalten, welches aus Dimethylformamid umkristallisiert bei 240°C unter Zersetzung schmilzt.
Analyse nach der Formel C14H16N203
berechnet: C 64,60 H 6,20 N 10,76 50 gefunden: C 64,82 H 6,15 N 10,81
Beispiel 88
Nach dem Beispiel 75 erhält man aus 3-Cyano-6-methyl--9-(carboxy-methylen)-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido-[l,2-a]pyrimidin das 3-Cyano-6-methyl-9-(carboxymethyl)--4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido [ 1,2-a]pyrimidin, welches aus Äthanol umkristallisiert bei 193°C schmilzt. Ausbeute 44%.
Analyse:
berechnet: C 58,31 H 5,30 N 17,00 gefunden: C 58,02 H 5,16 N 16,98
Beispiel 93
Nach dem Beispiel 73 arbeitend und aus 3-Carboxyl-4--oxo-4,6,7,8-tetrahydro-pyrrolo[l,2-a]pyrimidin ausgehend, 55 wird das 9-(Carboxylmethylen)-3-carboxyl-4-oxo-4,6,7,8--tetrahydro-pyrrolo[l,2-a]pyrimidin erhalten, welches aus Dimethylformamid umkristallisiert bei 226°C unter Zersetzung schmilzt.
Analyse nach Formel 60 berechnet: C 50,86 H 3,41 N 11,86 gefunden: C 50,74 H 3,43 N 11,81

Claims (3)

  1. 637651
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung nach den Verfahrensvarianten a)
    20 und b) bei —20 bis +400°C vornimmt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung nach den Verfahrensvarianten a) und b) in Gegenwart eines Lösungsmittels, insbesondere eines aprotischen Lösungsmittels, eines protischen Lösungsmittels
    25 oder eines aprotischdipolaren Lösunsmittels, vornimmt.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Aldehyd der allgemeinen Formel (III) Benzaldehyd, Zimtaldehyd, Formaldehyd, Chloral, Glyoxylsäure, 5-Nitrofuran-2-aldehyd, N-Methylpyrrol-2-al-
    30 dehyd, Pyridin-2-aldehyd, Pyrrol-2-aldehyd, Furfurol, 3,4,5-Trimethoxybenzaldehyd, Isovanillin, Vanillin, o-Nitrozimt-aldehyd, Pyridin-3-aldehyd, Piperonal, 4-Hydroxybenzalde-hyd, 4-Chlorbenzaldehyd, Veratrumaldehyd, Anisaldehyd, Salicylaldehyd, 2-Nitrobenzaldehyd, 3-Chlorbenzaldehyd, 35 3-Nitrobenzaldehyd, 2-Methoxybenzaldehyd, 4-Nitrobenzal-dehyd, 3-Hydroxybenzaldehyd, 3-Methoxybenzaldehyd, 2-Äthoxybenzaldehyd, 3-Fluorbenzaldehyd, 4-Methylbenzalde-hyd, 3-Cyanobenzaldehyd, 5-Bromsalicylaldehyd, 4-Benzyl-oxy-3-methoxybenzaldehyd, 4-Dimethylaminosalicylaldehyd, 40 3,4-Dichlorbenzaldehyd, Alkoxycarbonylbenzaldehyde, 4-Acetaminobenzaldehyd oder Phthalaldehyd verwendet
    5. Verfahrennach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man, als Aldehydderivate der allgemeinen Formel (IV), Halbacetale, Acetale oder Aldehyd-
    45 hydrate verwendet.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion der Verbindungen der allgemeinen Formel II und III in Gegenwart eines sauren Katalysators, wie z.B. Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure oder Essig-
    50 säure, oder eines basischen Katalysators, wie z.B. Piperidin oder Diäthylamin, vorgenommen wird.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysator Piperidin-Acetat oder Pyridin verwendet wird.
    55 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial optisch aktives 3-Äthoxycarbonyl--6-methyl-4-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido-[l,2-a]pyrimi-din verwendet wird.
    9. Verwendung der Verbindungen der allgemeinen For-60 mei I, worin R2 eine Hydroxylgruppe bedeutet und die anderen Symbole im Anspruch 1 definiert sind, für die Herstellung der entsprechenden Verbindungen in der R2 für Wasserstoff steht, durch Abspaltung eines Moleküls Wasser und Reduktion der so gebildeten Äthylengruppe.
    10. Verwendung nach Ansprach 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion durch Hydrierung in Gegenwart von Palladium Katalysator durchgeführt wird.
    11. Verwendung nach Anspruch 9 von 3-Äthoxycarbo-
    65
    2
    PATTENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung der neuen kondensierten: Pyrimidine der allgemeinen Formel (I)
    R - (CH«CH)
    oder b) kondensierte Pyrimidinderivate der allgemeinen Formel (II) mit Aldehydderivaten der allgemeinen Formel (IV)
    R6—(CH=CH)mCH :
    R13 -R14
    (IV)
    (I)
    worin,
    n für 0, 1, 2 oder 3 und m für 0,1 oder 2 steht,
    R Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Amino, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, gegebenenfalls substituiertes Hydroxyl, gegebenenfalls substituiertet Aryl, gegebenenfalls substituiertes Aralkyl, Carboxyl oder funktionell abgewandeltes Carboxyl bedeutet,
    R1 für Wasserstoff oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl steht, oder aber
    R und R1 zusammen eine -(CH=CH)2-Gruppe bilden und die unterbrochene Linie für eine Valenzbindung steht, R2 Hydroxyl, Alkoxy oder Mercapto bedeutet,
    R6 für Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Aryl, gegebenenfalls substituierten Heterocyclus, Trihalogenmethyl, Carboxyl oder funktionell abgewandeltes Carboxyl steht,
    R9 Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Hydroxyl, gegebenenfalls substituiertes Amino, gegebenenfalls substi- -tuiertes Alkyl oder Alkylthio, gegebenenfalls substituiertes Aryl, gegebenenfalls substituiertes Aralkyl, Carboxyl oder funktionell abgewandeltes Carboxyl oder einen über das Stickstoffatom an den Pyrimidinring gebundenen stickstoffhaltigen Heterocyclus bedeutet,
    R10 für Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, gegebenenfalls substituiertes Aryl, gegebenenfalls substituiertes Aralkyl, gegebenenfalls substituiertes Amino, gegebenenfalls substituiertes Acyl, Carboxyl, funktionell abgewandeltes Carboxyl oder Cyano steht oder aber
    R9und R10 zusammen eine Kette der Formel -(CH2)p-bil-den, in der p eine ganze Zahl zwischen 3 und 10 bedeutet, und
    R11 Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel R12-N = bedeutet, in der R12 für Wasserstoff oder Acyl steht,
    und der Salze dieser Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man a) kondensierte Pyrimidinderivate der allgemeinen Formel (II)
    (II)
    mit Aldehyden der allgemeinen Formel (III) R6—(CH=CH)m—CHO
    (III)
    worin die Bedeutung von R13 und R14 unabhängig voneinan-i° der Hydroxy oder Alkoxy ist oder R13 und R14 zusammen für =S stehen,
    umsetzt und gewünschtenfalls die erhaltenen kondensierten Pyrimidinderivate der allgemeinen Formel (I) mit physiologisch verträglichen Säuren zu ihren Säureadditionssalzen 15 oder mit organischen oder anorganischen Basen zu ihren Salzen umsetzt und/oder gewünschtenfalls aus ihren Salzen freisetzt.
  3. 3
    637651
    nyl-6-methyl-4-oxo-pyrido-4H- [ 1,2-a] pyrimidin-9-(a-hy-droxyl-essigsäure) zur Herstellung von 3-Äthoxycarbonyl-6--methyl-4-oxo-4H-pyrido- [ 1,2-a] pyrimidin-9-essigsäure durch Abspaltung eines Moleküls Wasser und Reduktion des erhaltenen 3-Äthoxy-carbonyl-6-methyl-9-(carboxymethylen)-4--oxo-6,7,8,9-tetrahydro-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidins.
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