CH637731A5 - Triebwerk fuer mit kurbelantrieb arbeitende arbeits- oder kraft-maschinen, insbesondere fuer kolbenpumpen. - Google Patents

Triebwerk fuer mit kurbelantrieb arbeitende arbeits- oder kraft-maschinen, insbesondere fuer kolbenpumpen. Download PDF

Info

Publication number
CH637731A5
CH637731A5 CH1104378A CH1104378A CH637731A5 CH 637731 A5 CH637731 A5 CH 637731A5 CH 1104378 A CH1104378 A CH 1104378A CH 1104378 A CH1104378 A CH 1104378A CH 637731 A5 CH637731 A5 CH 637731A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cross
oil
engine
head
bores
Prior art date
Application number
CH1104378A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Anders
Original Assignee
Balcke Duerr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Balcke Duerr Ag filed Critical Balcke Duerr Ag
Publication of CH637731A5 publication Critical patent/CH637731A5/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M1/00Pressure lubrication
    • F01M1/06Lubricating systems characterised by the provision therein of crankshafts or connecting rods with lubricant passageways, e.g. bores
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C5/00Crossheads; Constructions of connecting-rod heads or piston-rod connections rigid with crossheads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Triebwerk für mit Kurbelantrieb arbeitende Arbeits- oder Kraftmaschinen, insbesondere für Kolbenpumpen, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die Erfindung kann Anwendung finden für Kolbenpumpen in Mehr-Plunger-Bauart in liegenderund stehender Ausführung, weiterhin im allgemeinen Motorenbau in stehender Anordnung als Reihenmotor und schliesslich im allgemeinen Kompressorenbau mit stehender oder liegender V- oder W-Anordnung.
Bei einem derartigen bekannten Triebwerk ist neben der Schmierung des Kreuzkopfes und der Pleuelstangenlagerung eine Kühlung des Kolbens vorgesehen ( DE-PS 711784). Das Schmier- und Kühlöl wird über ausziehbare Leitungen einem aussen fest am Kreuzkopf angebrachten und einen Verteilungsraum enthaltenden Gehäuse zugeführt, von dem aus die Kühlölleitung durch den Kreuzkopf und die Kolbenstange zum Kolben sowie eine Schmierölleitung über eine Querbohrung zum Kreuzkopf und über die längsgebohrte Pleuelstange zum Pleuelstangen-bzw. Kurbelzapfenlager führt. Diese Anordnung erlaubt vorteilhaft eine kontinuierliche Schmierölversorgung der Schmierstellen, weil der Verteilungsraum ständig an die ausziehbaren Leitungen angeschlossen bleibt. Das entsprechende Gehäuse wird jedoch mit dem Kreuzkopf mitgeführt was einerseits die jeweils zu beschleunigende Masse erhöht, andererseits aus räumlichen Gründen eine Erweiterung auf mehrere mit längsgebohrten Pleueln verbundene Kreuzköpfe nicht zulässt.
Bei Triebwerken mit mehreren Kreuzköpfen führt man den Ölfluss. wie es allgemein bekannt ist, in umgekehrter Richtung, d.h. das Schmieröl wird unter Druck axial oder radial in die mit komplizierten Schmierbohrungen versehene Kurbelwelle eingebracht. Dieses Ol wird dann impulsweise über längsgebohrte Pleuel zu den Kreuzköpfen geleitet. Dies geschieht impulsweise, weil eine entsprechende Austrittsbohrung der Kurbelwelle bei ihrer Rotation nur intermittierend über mit den Längsbohrungen in den Pleueln verbundene Öltaschen in Verbindung tritt, in den Zwischenphasen jedoch von den belasteten Umfangsteilen der Kurbelzapfenlager abgedeckt ist. Aufgrund ihrer Kerbwirkung vermindern die Schmierbohrungen in der Kurbelwelle die Belastbarkeit des Triebwerks.
Der Erfindung liegt, ausgehend vom Triebwerk der eingangs beschriebenen Gattung, die Aufgabe zugrunde, eine kontinuierliche Ölversorgung der Schmierstellen für ein Triebwerk mit mehreren Kreuzköpfen, mehreren längsgebohrten Pleuel und mehreren Kurbelzapfen zu erreichen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht aus dem im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Triebwerk.
Die Längsnuten lassen in Verbindung mit den Durchgangsbohrungen eine kontinuierliche Schmierung und eine Ölflussrichtung wie beim Triebwerk gemäss der DE-PS 711784 zu. Die Ölzuführung erfolgt jedoch demgegenüber vorteilhaft über unbewegte Leitungen direkt in das Triebwerksgehäuse. Die Querbohrungen imTriebwerksgehäuse lassen sich mit einem Querbohrvorgang einfach herstellen. Gegenüber bekannten Triebwerken mit mehreren Kreuzköpfen sind keine Schmierbohrungen in der Kurbelwelle vorzusehen. Wegen der kontinuierlichen Ölversorgung der Kurbelzapfenlager, der Kreuzkopfbolzenlager und der Kreuzköpfe erfolgt auch eine bessere Wärmeabfuhr. so dass eine relativ hohe Drehzahl erreichbar ist.
Schliesslich kann durch Anschluss an sich allgemein bekannter Ölversorgungseinrichtungen an eine äussere Querbohrung, z.B. durch den Anschluss einer Druckölanlage und/oder einer mit ihrem Ölspiegel höher als die Querbohrungen gelegenen Ölvor-ratswanne. sowohl eine Druckölschmierungals auch eine an sich allgemein bekannte Schleuder- bzw. Schleppschmierung bei gleicher Kurbelwellenausführung und Lageranordnung durchge-führtwerden. D. h..es istjeweils keine Umrüstung des Triebwerkes notwendig.
Bei der «Schleuderschmierung» taucht der Pleuel oder eine Ölschaufel in ein Ölbad ein und versorgt über Ölfangtaschen das Kurbelzapfenlager. Die Ölvorratswanne wird zur Schmierung durch von der Kurbelwelle oder den Ölschaufeln abgeschleudertes oder hochgeschlepptes Öl versorgt bzw. aufgefüllt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein Triebwerksgehäuse mit den wichtigsten Teilen des Triebwerkes und
Fig. 2 einen Radialschnitt zu Fig. 1.
Das Ausführungsbeispiel zeigt ein Triebwerk mit drei Kurbelzapfenlagern 10,12 und 14. Andere Anzahlen von Kurbelzapfenlagern sind natürlich möglich. Diese Kurbelzapfenlager 10,12 und 14 befinden sich auf Kurbelzapfen 16.18 und 20 einer Kurbelwelle 22. die mit ihren den beiden äusseren Kurbelzapfen 16 und 20 zugeordneten Wellenteilen 24 und 26 über Lager 28 und 30 im Triebwerksgehäuse 32 gelagert ist.
Ein Lagerdeckel 34 wird von der Kurbelwelle durchstossen. wobei eine entsprechende Dichtung 36 vorhanden ist. Ein gegen-übeliegender Lagerdeckel 38 kann geschlossen sein.
Auf den Kurbelzapfen 16.18und20sind die Pleuel 40.42 und 44 gelagert. Sie weisen Längsbohrungen 46.48 und 50 auf. die bis zu Durchgangsbohrungen 52.54. und 56 in den Kreuzkopfbolzen 58.60 und 62 reichen. An die Durchgangsbohrungen 52.54 und 56 schliessen sich symmetrisch Längsnuten 64 bis 74 an. deren Erstreckung in Hubrichtung gleich oder grösser als der Hub h ist. damit in diese Längsnuten 64 bis 74 mündende Querbohrungen 76.78 und 80 im Triebwerksgehäuse 32 bei der Hubbewegung der Kreuzköpfe nicht abgedeckt werden. Man kann im Triebwerksgehäuse 32 ausser der einen äusseren Querbohrung 80 auch eine zweite äussere Querbohrung auf der gegenüberliegenden Seite vorsehen, die dann zu der Längsnut 64 führen würde.
An die eine äussere Querbohrung 80 ist eine äussere Ölzuführung 82 angeschlossen, die ihrerseits von einer Ölpumpe 84 oder von einer Ölwanne 86 versorgt wird, deren höchster Ölspiegel immer höher steht als die eine äussere Querbohrung 80 ( strichliniert angedeutet).
Die Wirkungsweise der Schmierung ergibt sich bereits aus den vorstehenden Erläuterungen. Es ist noch einmal zu betonen, dass
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
637 731
die Olfìihrung im Gegensatzzur bei mehreren Kreuzköpfen üblichen Schmierung von den Kreuzkopfbolzenlagern zu den Kurbelzapfenlagern läuft, sich im Raum 88 (Fig. 2) sammelt und von dort zur Querbohrung 80 zurückgeführt wird, entweder mittels der Pumpe 84 oder mittels einer Schleuderschmierung in die höher gelegene Ölwanne 86. Über ein selbsttätiges Kugelventil vor der Querbohrung 80 wird bei Ausfall der Druckölschmie-
rung (Pumpe 84) der Wegfür das Öl aus der Ölwanne 86 zu den Lagerstellen freigegeben.
Für Anwendungen bei Kolbenpumpen und gegebenenfalls auch Kompressoren sind Drehzahlen bis zu 1500 Umdrehungen 5 pro Minute erreichbar. Auch bei Ausfall der Ölzuführungreichen die Ölvorräte. insbesondere bei Einsatz der Ölwanne 86 für eine relativ langzeitige Fortsetzung des Pumpbetriebes.
M
1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

637 731 PATENTANSPRÜCHE
1. Triebwerk für mit Kurbelantrieb arbeitende Arbeits- oder Kraftmaschinen, insbesondere für Kolbenpumpen, mit mindestens zwei Kreuzköpfen, mit Ölschmierung und Ölflussrichtung von jedem Kreuzkopf über sein Kreuzkopfbolzenlager und weiter über einen ihm zugeordneten, längsgebohrten Pleuel zum zugeordneten Kurbelzapfenlager, wobei das Schmieröl jedem Kreuzkopf über eine Querbohrung zugeführt wird und von einer Kreuzkopfbolzenbohrung in den Pleuel gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Kreuzkopfführungswänden vorhandenen Querbohrungen (76.78.80) bei allen Stellungen der nebeneinander im Triebwerksgehäuse geführten Kreuzköpfe in Strömungsverbindung stehen, dass die Querbohrungen ( 76,78. 80) in Längsnuten (64,66,68.70.72,74) der Kreuzköpfe münden. dass die Kreuzkopfbolzenbohrungen zwecks Verbindung dieser Längsnuten als Durchgangsbohrungen (52.54,56) in den Kreuzkopfbolzen (58.60.62 ) ausgebildet sind, dass jede Längsnut symmetrisch zur entsprechenden Durchgangsbohrung (52,54,56 ) liegt und dass ihre Erstreckung in Hubrichtung gleich oder grösser als der Hub (h) ist.
2. Triebwerk nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckölanlage oder eine mit ihrem Ölspiegel höher als die Querbohrungen (76.78,80) gelegene Ölwanne (86) als äussere Ölzuführeinrichtung dient.
CH1104378A 1977-10-25 1978-10-25 Triebwerk fuer mit kurbelantrieb arbeitende arbeits- oder kraft-maschinen, insbesondere fuer kolbenpumpen. CH637731A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772747694 DE2747694B2 (de) 1977-10-25 1977-10-25 Schmierung des Kurbelgetriebes von Hubkolben-Kraft- und Arbeitsmaschinen, insbesondere Kolbenpumpen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH637731A5 true CH637731A5 (de) 1983-08-15

Family

ID=6022141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1104378A CH637731A5 (de) 1977-10-25 1978-10-25 Triebwerk fuer mit kurbelantrieb arbeitende arbeits- oder kraft-maschinen, insbesondere fuer kolbenpumpen.

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT355427B (de)
BE (1) BE871513A (de)
CH (1) CH637731A5 (de)
DE (1) DE2747694B2 (de)
GB (1) GB2006390B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SK278221B6 (en) * 1992-05-13 1996-04-03 Pavel Hrncir Lubrication circuit for engines with crank drive
DE19523114A1 (de) * 1995-06-26 1997-01-02 Sandor Nagy Verbrennungsmotor mit Hubkolben und einer Ventilanordnung
DE102006030279B3 (de) * 2006-06-30 2007-10-25 Siemens Ag Hochdruck-Kurbeltriebpumpe, insbesondere zur Kraftstoff-Hochdruckversorgung von Kraftstoff-Einspritzsystemen
CN102536726A (zh) * 2012-03-07 2012-07-04 南京工业职业技术学院 机械式节能水泵
CN102808751A (zh) * 2012-06-13 2012-12-05 宝鸡航天动力泵业有限公司 油田大流量往复式注水泵

Also Published As

Publication number Publication date
GB2006390A (en) 1979-05-02
DE2747694C3 (de) 1980-07-24
AT355427B (de) 1980-03-10
DE2747694A1 (de) 1979-04-26
BE871513A (fr) 1979-02-15
GB2006390B (en) 1982-02-10
DE2747694B2 (de) 1979-11-08
ATA765378A (de) 1979-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7812944U1 (de) Verbrennungsmotor mit mindestens einem zylinder und einem darin hin- und hergehenden kolben
DE102009057070A1 (de) Kolbenmaschine zum Einsatz als Vakuumpumpe für medizinische Zwecke
DE2747843C3 (de) Kolbenpumpe, insbesondere Hochdruck-Kolbenpumpe in Liegendbauweise
DE2336282A1 (de) Pumpe fuer fluessigkeiten, insbesondere schmierstoffpumpe
DE102014210774B4 (de) Hydraulischer Antrieb mit einer verstellbaren hydraulischen Axialkolbenmaschine in Dry-Case Bauweise
DE19802461C2 (de) Kühlmittelverdichter
CH637731A5 (de) Triebwerk fuer mit kurbelantrieb arbeitende arbeits- oder kraft-maschinen, insbesondere fuer kolbenpumpen.
DE3003590C2 (de) Hochdruck-Radialkolbenpumpe
DE1171448B (de) Schmiervorrichtung fuer einen Motorverdichter einer hermetisch gekapselten Kleinkaeltemaschine
DE1193632B (de) Kolben fuer Tauchkolben-Verdichter, insbesondere zu Druckluftanlagen in Kraftfahrzeugen
DE909178C (de) Pumpe mit sternfoermig angeordneten Kolben
DE69924753T2 (de) Hydrostatisches axialgleitlager für eine taumelscheibenpumpe
CH389989A (de) Einrichtung zur Hochdruckschmierung eines Lagers einer Pleuelstange bei einer Kolbenmaschine
DE964867C (de) Schmiereinrichtung fuer Kolbenbolzenlager
DE518842C (de) Druckpumpe
DE2920075A1 (de) Ventilgesteuerte brennkraftmaschine
DE3822317C2 (de)
DE505268C (de) Vorrichtung zum Zurueckhalten des OEles im Kurbelgehaeuse von gekapselten Kompressoren
DE1303435C2 (de) Schmiervorrichtung für das Lager einer senkrechten Welle und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2852189A1 (de) Schmiereinrichtung fuer den zylinder einer hubkolbenbrennkraftmaschine
DE817667C (de) Schmiervorrichtung
EP3173601B1 (de) Rückschlagventil für ein pleuel für eine variable verdichtung einer brennkraftmaschine sowie pleuel mit einem derartigen rückschlagventil
EP1798415B1 (de) Hochdruckpumpe
CH345245A (de) Als Motor oder Pumpe wirkende hydraulische Drehkolbenmaschine
DE136488C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased