CH637979A5 - Anthraquinonoid disperse dyes - Google Patents

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CH637979A5
CH637979A5 CH643578A CH643578A CH637979A5 CH 637979 A5 CH637979 A5 CH 637979A5 CH 643578 A CH643578 A CH 643578A CH 643578 A CH643578 A CH 643578A CH 637979 A5 CH637979 A5 CH 637979A5
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CH
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mixture
bromine
formula
dye
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CH643578A
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Inventor
Gerhard Dr Epple
Walter Dr Himmele
Hardo Dr Siegel
Original Assignee
Basf Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/50Amino-hydroxy-anthraquinones; Ethers and esters thereof
    • C09B1/51N-substituted amino-hydroxy anthraquinone
    • C09B1/515N-alkyl, N-aralkyl or N-cycloalkyl derivatives

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft neue anthrachinoide Dispersions-30 farbstoffe auf der Basis von 1,4-Diamino-nitro-hydroxy-anthrachinon.
Die neuen Farbstoffe haben die Formel I
35 OgN 0 NH2
(x)
n nh-y
(I),
ch2
oaer und h-*0
cb2-
in der X für Chlor oder Brom und Y für cho-
n für 0,1 oder 2 stehen.
5. Gemisch anthrachinoider Dispersionsfarbstoffe nach Anspruch 4, worin X für Brom und n für 0 oder 1 stehen.
6. Gemisch anthrachinoider Dispersionsfarbstoffe nach Anspruch 4, worin
X für Brom,
Y für
2
50
H ' CHp-
<r 2
oder h-
CH2 - und n für 0,1 oder 2 stehen.
und n für 0 oder 1 stehen.
7. Gemisch anthrachinoider Dispersionsfarbstoffe nach Anspruch 4, worin X für Brom steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbstoffgemisch 5 bis 13 Gew.-% Brom, bezogen auf das Gemisch enthält.
55 Die Farbstoffe färben synthetisches Textilmaterial, insbesondere solches, das Polyester-, Polyamid und Acetatfasern enthält, in klaren, blauen Farbtönen an. Die Färbungen weisen eine hohe Thermofixierechtheit sowie hohe Wasch- und Lichtechtheit auf.
60
Die Farbstoffe der Formel I können in reiner Form oder vorzugsweise in Form von Gemischen, welche verschiedene Farbstoffe der Formel I enthalten, zum Färben von synthetischem Fasergut verwendet werden. Besonders bevorzugt sind 65 Farbstoffe der Formel I bzw. deren Mischungen, in denen n 0 oder 1 ist und X für Brom steht. Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I bzw. deren Mischungen, worin
3
637 979
Y für oder (Fy
0 -
X für Br und n für 0 und 1 stehen.
Die Farbstoffe der Formel I mit n = 0 können durch Kondensation von l-Amino-8-nitro-4,5-dihydroxyanthrachi-non mit Aminen Y-NH2 in Gegenwart von Borsäure nach dem in der DE-OS 20 29 793 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Zweckmässigerweise führt man die Kondensation so durch, dass man die Borsäure in Phenol vorlegt, das Wasser abdestilliert, dann das Amino-nitro-dihydroxy-anthrachinon und das Amin Y-NH2 zufügt und anschliessend das Reaktionsgemisch erwärmt, vorteilhafterweise auf Temperaturen zwischen 60 und 110 °C, bis die Umsetzung beendet ist. Das Reaktionsprodukt kann durch Zugabe eines Verdünnungsmittels wie Methanol, Äthanol, Isopropanol, Isobutanol oder Mischungen aus Methanol, Isopropanol oder Äthanol und Wasser ausgefällt werden.
Die Farbstoffe der Formel I mit X = Chlor oder Brom und n = 1 oder 2 können durch Halogenierung der entsprechenden Verbindungen der Formel I mit n = 0 in unter den Reaktionsbedingungen inerten Lösungsmitteln, gegebenenfalls in Gegenwart von Halogenierungskatalysatoren in an sich bekannter Weise erhalten werden.
Als inerte Lösungsmittel kommen z.B. Schwefelsäure, Eisessig, vorzugsweise Monohydrat (= 100-gewichtsprozen-tige Schwefelsäure) oder Oleum mit einem Gehalt von bis zu 23 Gewichtsprozent an freiem Schwefeltrioxid in Gegenwart von Borsäure in Betracht.
Als Halogenierungsmittel werden Brom oder Chlor verwendet. Die Halogenierung führt man zweckmässigerweise so durch, dass man die Ausgangsverbindung in dem Lösungsmittel löst oder suspendiert und dann das Halogenierungsmittel zugibt, z.B. durch Einleiten oder Zutropfen. Die Halogenierung erfolgt im allgemeinen bei Temperaturen zwischen 0 und 60 °C, vorzugsweise zwischen 20 und 40 °C. Die Reaktion ist in der Regel nach 2 bis 15 Stunden beendet. Der Farbstoff wird durch Austragen der Reaktionsmischung auf Eis oder Eis/Wasser gefällt und in üblicher Weise isoliert.
Bevorzugt sind Mischungen von Farbstoffen der Formel I, die zwischen 5 und 13 Gew.-% Brom, bezogen auf das Farbstoffgemisch, enthalten (d.h. n liegt im Mittel zwischen 10 0,3 und 0,8). Besonders bevorzugt sind Mischungen von Farbstoffen der Formel I, die Bromgehalte, bezogen auf das Farbstoffgemisch, zwischen 5 und 10 Gew.-% aufweisen.
Die zur Herstellung der Verbindungen der Formel I benötigten Amine Y-NH2 können durch reduktive Aminierung 15 der entsprechenden Tetrahydropyran- oder Tetrahydrofu-ranaldehyde erhalten werden.
Als Amine der Formel Y-NH2 sind z.B. im einzelnen 2-Aminomethyltetrahydropyran, 3-Aminomethyltetrahydro-pyran, Gemische aus 2-, 3- und 4-Aminomethyltetrahydropy-ran, 2-Aminomethyltetrahydrofuran, 3-Aminomethyltetra-hydrofuran und Gemische dieser Aminomethylverbindungen zu nennen.
Die neuen Farbstoffe sind den in der DE-OS 20 29 793 beschriebenen Farbstoffen in den koloristischen und anwendungstechnischen Eigenschaften, wie Aufbauvermögen, Kontakthitzebeständigkeit überlegen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert. Die im folgenden genannten Teile und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht.
20
25
30
40
Beispiel 1
120 Teile Phenol, 7,4 Teile Borsäure und 70 Teile Toluol werden 3 Stunden auf 130 °C erwärmt. Dabei wird ein Toluol-. Wasser-Gemisch abdestilliert. Man kühlt auf 60 °C ab, gibt 15,8 Teile einer aus etwa gleichen Teilen bestehenden Mischung von 2- und 3-Aminomethyltetrahydropyran und 30 Teile l-Amino-8-nitro-4,5-dihydroxyanthrachinon zu und erwärmt 2 Stunden auf 100 °C. Nach dem Abkühlen auf 70 °C werden die Kondesationsprodukte durch Zugabe von 160 Teüen Methanol ausgefällt. Der Farbstoff wird abgesaugt, mit Methanol und Wasser gewaschen und getrocknet. Man' erhält 19,5 Teile einer Mischung der Verbindungen der Formeln und in Form eines dunkelblauen Pulvers.
55
nh-ch2-,
Analyse C2oH19N306
C H N O
Ber. 60,4% 4,8% 10,6% 24,2%
Gef. 60,0% 4,8% 10,4% 24,3%
Beispiel 2
135 Teile konzentrierte Schwefelsäure, 65 Teile 23%iges Oleum und 5,4 Teile Borsäure werden 0,5 Stunden auf 50 °C erwärmt. Nach dem Abkühlen auf 20 °C werden bei 20 bis 30 °C 10 Teile des nach Beispiel 1 hergestellten Farbstoffs portionsweise eingetragen. Unter Rühren werden 1,41 Teile Brom zugetropft. Nach dreistündigem Erwärmen auf 40 °C wird das Reaktionsgemisch auf 1 000 Teile Wasser von 60 °C 60 ausgetragen. Das ausgefallene Reaktionsprodukt wird abgesaugt, mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet. Man erhält 10,2 Teile eines dunklen Pulvers mit einem Bromgehalt von 7,8%, d.h. das Farbstoffgemisch enthält im Mittel 0,5 Bromatome.
65
Beispiel 3
50 Teile Phenol, 4,4 Teile Borsäure und 30 Teile Toluol werden 3 Stunden auf 150 °C erwärmt. Dabei wird das entste
637 979
4
hende Reaktionswasser über einen Wasserabscheider abgeschieden. Anschliessend wird das Toluol abdestilliert. Nach dem Abkühlen auf 60 °C werden 10,1 Teile Tetrahydrofurfu-rylaminund 15 Teile l-Amino-8-nitro-4,5-dihydroxy-anthra-chinon zugefügt und das Reaktionsgemisch 1 Stunde auf 100 °C erwärmt. Man kühlt auf 60 °C ab und fällt den Farbstoff durch Zugabe von 160 Teilen Methanol. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird das Reaktionsprodukt abgesaugt, mit Methanol und Wasser nachgewaschen und getrocknet. Man erhält 11,6 Teile Farbstoff der Formel nh-ch,
o .
&
in Form eines dunklen Pulvers.
Analyse C19H17N306
C H N O
Ber. 59,5% 4,5% 11,0% 25,0%
Gef. 59,7% 4,5% 10,8% 25,0%
Beispiele
Man arbeitet wie in Beispiel 2 angegeben. Anstelle von 10 Teilen des nach Beispiel 1 hergestellten Farbstoffs werden jedoch 10 Teile des nach Beispiel 3 hergestellten Produkts eingesetzt. Man erhält 7,2 Teile Farbstoff der Formel n=0,3
nh-ch2-
lo Bromgehalt 5,7%.
Der Farbstoff ist ein Gemisch aus n = 0 und n = 1.
Beispiel 5
In eine Lösung von 2,7 Teilen Borsäure in 100 Teilen Mois nohydrat werden bei 40 °C bis 50 °C 7,7 Teile des nach Beispiel 3 hergestellten Produkts eingetragen. Anschliessend wird in die Lösung bei 50 °C ca. 0,5 Stunden Chlorgas eingeleitet und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Der Farbstoff wird durch Eingiessen des Reaktionsgemisches in ca. 1 000 Teile 20 Wasser von 60 °C gefällt und wie in Beispiel 2 angegeben aufgearbeitet. Man erhält 6,2 Teile Farbstoff der Formel ogn 0 nh2
25
30
(C1)n n = 0,7
Chlorgehalt: 6,4%.
C

Claims (6)

  1. 637 979
    PATENTANSPRÜCHE 1. Anthrachinoide Dispersionsfarbstoffe der Formel I
    Y für o2N 0
    (X)
    n nh-y in der
    X für Chlor oder Brom,
  2. H. "0'
    ■ oder
    H-
    cho-
    d
    (I), und n für 0,1 oder 2 stehen.
  3. 2. Anthrachinoide Dispersionsfarbstoffe nach Anspruch 101, worin X für Brom und n für 0 oder 1 stehen.
  4. 3. Anthrachinoide Dispersionsfarbstoffe nach Anspruch 1, worin
    X für Brom,
    Y für
    H0-
    2 oder h
    ch2-
    und n für 0 oder 1 stehen.
  5. 4. Gemisch anthrachinoider Dispersionsfarbstoffe der Formel I
    OgN 0 NH2
    (x)
    n ho 0 nh-y in der
    X für Chlor oder Brom, Y für
    (I),
  6. 8. Gemisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbstoffgemisch 5 bis 10 Gew.-% Brom, bezogen 25 auf das Gemisch, enthält.
CH643578A 1977-06-16 1978-06-13 Anthraquinonoid disperse dyes CH637979A5 (en)

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IT7823940A0 (it) 1978-05-29
IT1158725B (it) 1987-02-25
GB1603071A (en) 1981-11-18
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