CH638104A5 - Backenkoerper am vorderbacken einer skibindung. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Backenkörper am Vorderbacken einer Skibindung mit zwei die Schuhsohle seitlich umfassenden Sohlenhalterhebeln, welche entgegen der Kraft einer Auslösefeder um je eine senkrecht zur Skioberseite verlaufende Achse ausschwenkbar sind, wobei zwischen diesen beiden Hebeln ein Sohlenniederhalter angeordnet ist, welcher in der Abfahrtsstellung die Schuhspitze gegen Abheben sichert und welcher mittels einer Verstellschraube in einer senkrecht zur Skioberseite verlaufenden Richtung verstellbar und durch diese Schraube mit einem ihm zugeordneten Teil der Skibindung verbindbar ist, welche Verstellschraube in der Skibindung gegen Abheben in einer senkrecht zur Skioberseite verlaufenden Richtung sicherbar ist.
Ein Backenkörper der eingangs genannten Art ist beispielsweise in der DE-OS 2 504 426 beschrieben. Bei dieser bekannten Ausführung ist der Sohlenniederhalter mittels einer Spiralfeder oder eines elastischen Elementes in Richtung vertikal zum Ski an einer Verstellschraube gehalten. Dadurch, dass die Bohrung, in deren Bereich die Verstellschraube den Sohleniederhalter im wesentlichen normal durchsetzt, grösser ausgeführt ist, als der Durchmesser der Verstellschraube, ist dem Sohlenniederhalter auch eine sehr begrenzte Verschwenkbewegung möglich.
Die soeben beschriebene Ausführungsform der bekannten Vorrichtung lässt gleichzeitig den ersten Nachteil dieser Lösung erkennen, der darin besteht, dass dem Sohlenniederhalter hauptsächlich eine Bewegung in skivertikaler Richtung ermöglicht ist.
Setzt sich Eis oder Schnee am Ski im Bereich der Bindung an, ist es dem Skiläufer trotzdem möglich, in die Bindung einzusteigen. Der Sohlenniederhalter wird dann allerdings über die Kraft der nunmehr vorgespannten Spiralfeder auf die Skischuhsohle gedrückt. Ein Verschwenken des Sohlenniederhalters von der Skioberseite weg, das ohnehin nur sehr begrenzt möglich ist, wird mit steigender Vorspannung der Spiralfeder immer geringer.
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die erwähnten und weitere Nachteile bekannter Ausführungen zu vermeiden und einen Backenkörper mit einem Sohlenniederhalter zu schaffen, der bei einer Sicherheitsauslösung möglichst geringe Reibungen zwischen Skischuh, Sohlenniederhalter und Sohlenhalterhebeln entstehen lässt.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfmdungsgemäss dadurch, dass die Verstellschraube zumindest in einer quer zur Skilängsrichtung und senkrecht zur Skioberseite verlaufenden Ebene verschwenkbar gelagert ist, so dass der Sohlenniederhalter bei einem willkürlichen Auslösevorgang an jener Seite vom Ski, die der Auslöserichtung eines der beiden Sohlenhalterhebel zugewandt ist, anhebbar ist, und dass der Sohlenniederhalter mittels der Verstellschraube durch an den Sohlenhalterhebeln befestigte Ansätze und Abkröpfungen oder durch eine elastisch verformbare Masse in der Normallage gehalten und durch diese Ansätze und Abkröpfungen oder durch die elastisch verformbare Masse in die Normallage gebracht wird.
Durch die erfindungsgemässe Massnahme kann das gesetzte Ziel voll und in einfacher Weise erreicht werden. Der Backenkörper ist bis zu Beginn eines Auslösevorganges und auch in der ersten Phase desselben derart verriegelt, dass die Wirkungsweise dieses Vorderbackens mit der Wirkungsweise eines eingangs beschriebenen Vorderbackens gleich vollwertig ist. Nachdem der Skischuh in der Richtung eines der Sohlenhalterhebel ausgeschwenkt ist, gibt dieser Sohlenhalterhebel die Verstellschraube frei, so dass der an der Verstellschraube angeordnete Sohlenniederhalter mitsamt der Verstellschraube, bezogen auf die Skioberseite, eine schräge Lage einnehmen kann, wobei der Abstand zwischen dem auslöseseitigen Teil des Sohlenniederhalters und der Ski-
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Oberseite vergrössert wird. Der Umstand, dass dabei der andere Teil des Sohlenniederhalters in der Richtung zur Skioberseite verschwenkt wird, ist hinsichtlich der Entstehung von Reibungskräften unerheblich, weil in dieser Phase des Ausschwenkens der Skischuh bereits vom Bereich der tiefsten Lage des hinuntergeschwenkten Sohlenniederhalterteils entfernt ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Verstellschraube in einem normal zur Skilängsachse verlaufenden Langloch gelagert ist. Diese Ausführungsform ergibt einen besonders einfachen Aufbau des Backenkörpers.
Eine andere, ebenfalls vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Verstellschraube einen Kugelabschnitt aufweist, mittels dessen sie in einer Kugelpfanne eines Backenkörperteiles gelagert ist. Diese Ausführungsform ist zwar hinsichtlich der Ausgestaltung der Lagerung im Aufbau etwas komplizierter als die erste bevorzugte Ausführungsform, zeichnet sich hingegen durch eine exakte Führung der Verstellschraube und somit des Sohlenniederhalters in allen schräg nach oben weisenden Richtungen aus.
Eine weitere Entwicklung dieser beiden vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung besteht darin, dass die den Sohlenniederhalter in Normallage bringende zw. haltende elastisch verformbare Masse entweder in einer Grundplatte oder im Backenkörperteil angeordnet ist und einen sich in diesem Bereich erstreckenden Abschnitt der Verstellschraube umschliesst. Diese Massnahme gewährleistet eine besonders einfache Anordnung der die Rückführung des Sohlenniederhalters bewirkenden elastisch verformbaren Masse.
Eine andere Ausführungsform besteht darin, dass sich der Drehpunkt des Sohlenniederhalters sowie der Verstellschraube im Bereich des Backenkörperteiles befindet. Auf diese Weise kann der Schwenkbereich des Sohlenniederhalters den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend von vornherein festgelegt werden.
Eine weitere Ausführungsform liegt darin, dass der Kopf der den Sohlenniederhalter haltenden Verstellschraube eine kugelabschnittförmige Kopfunterseite aufweist und über diese in dem kongruent ausgebildeten Backenkörperteil, in allen Richtungen begrenzt verschwenkbar, gelagert ist. Hie-durch wird eine Anordnung des Sohlenniederhalters unterhalb eines die beiden Sohlenhalterhebel von oben her übergreifenden Backenkörperteils ermöglicht, wobei der Verstellbereich des Sohlenniederhalters durch den Abstand des Bak-kenkörperteiles von der Skioberseite bzw. von der Oberseite der beiden Sohlenhalterhebel bestimmt ist.
Eine noch weitere Ausführungsform besteht darin, dass die den Sohlenniederhalter haltende Verstellschraube im Bereich der Grundplatte eine Einschnürung aufweist, welche die Grundplatte im Bereich einer Bohrung durchsetzt, und dass die den Sohlenniederhalter haltende Verstellschraube nach der Einschnürung einen Abschnitt aufweist, dessen Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Einschnürung, welcher Abschnitt die Verstellschraube gegen ein Abheben von der Grundplatte sichert. Dadurch kann der Schwenkbereich des Sohlenniederhalters, bei Beibehalten der übrigen Abmessungen, vergrössert werden. Insbesondere ist diese Ausführungsform dann vorteilhaft, wenn die elastisch verformbare Masse im Bereich der Einschnürung vorgesehen ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnung, die mehrere Ausführungsbeispiele darstellt, näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Backenkörpers mit dem erfin-dungsgemäss mittels einer Verstellschraube gelagerten Sohlenniederhalter in unbetätigter Lage mit Blickrichtung zur Skispitze hin,
Fig. 2 die Ansicht nach Fig. 1 jedoch den Sohlenniederhalter in betätigter Lage,
Fig. 3 eine allseitig verschwenkbare in der Grundplatte gelagerte und um diese Lagerung schwenkbare Verstellschraube,
Fig. 4 im wesentlichen denselben Aufbau wie das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 mit dem Unterschied, dass sich der Drehpunkt zwischen Sohlenniederhalter und Grundplatte befindet und der Verstellschraube nur eine Ver-schwenkung normal zur Skilängsachse erlaubt,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer allseitig verschwenkbaren den Sohlenniederhalter tragenden Verstellschraube,
Fig. 6 ebenfalls eine allseitig verschwenkbare Verstellschraube,
Fig. 7 in Draufsicht die Anordnung von zwei Sohlenhalterhebeln und einer Verstellschraube teilweise im Schnitt in unbetätigter Lage,
Fig. 8 die Draufsicht nach der Fig. 7 in betätigter Lage, Fig. 9 den Aufriss zu Fig. 7,
Fig. 10 ein anderes Ausführungsbeispiel eines verschwenkbaren Sohlenniederhalters in Draufsicht ebenfalls teilweise geschnitten in unbetätigter Lage,
Fig. 11 die Draufsicht nach der Fig. 10 in betätigter Lage,
Fig. 12 einen Aufriss zu Fig. 10,
Fig. 13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines verschwenkbaren Sohlenniederhalters im Grundriss teilweise im Schnitt,
Fig. 14 den Grundriss nach Fig. 13 in betätigter Lage und
Fig. 15 den Aufriss zu Fig. 13.
In Fig. 1 ist auf einem Ski 1 mit Abstand von diesem eine Grundplatte 2 montiert. Weiters trägt die Grundplatte 2 an jeder Seite je einen Sohlenhalterhebel 3. Eine mit Gewinde versehene Verstellschraube 4 stützt sich mit ihrem kopflosen Ende unter Zwischenschaltung einer Tellerfeder 5 an der Grundplatte 2 ab. Dieses Abstützen geschieht so, dass die Verstellschraube 4 eine nicht näher bezeichnete Bohrung der Grundplatte 2 durchsetzt. Das kopflose Ende der Verstellschraube 4 befindet sich in einem Spalt zwischen Grundplatte 2 und Ski 1. Das freie Ende der Verstellschraube 4 ist, nachdem die Tellerfeder 5 vorher auf diese aufgesteckt wurde, vernietet. Somit ist eine Bewegung der Verstellschraube 4 in Richtung normal zur Skioberseite la nur mehr in jenem Ausmass möglich, wie es die Tellerfeder 5 zulässt.
Auf der Verstellschraube 4 ist ein Sohlenniederhalter 6 aufgeschraubt. Im Bereich der Verstellschraube 4 weist der Sohlenniederhalter 6 einen fussartigen Teil 6a auf, der in Normalstellung, d.h. in unbetätigter Lage nach Fig. 1, etwa normal zur Skioberseite la steht. Fig. 2 zeigt die Lage des Sohlenniederhalters 6 sowie des fussartigen Teiles 6a und der Verstellschraube 4 bei einer Betätigung dieser Bauteile, d.h. wenn der Skischuh (nichtgezeichnet) nicht nur eine seitliche Bewegung sondern auch eine von der Skioberseite la nach oben hin weg weisende Bewegung ausführt. Im Beispiel nach der Fig. 2 handelt es sich um eine Auslösebewegung des Skischuhes im Bereich des dargestellten Sohlenniederhalters 6 in Richtung schräg nach rechts oben. Der Sohlenniederhalter 6 sowie sein fussartiger Teil 6a und die Verstellschraube 4 verschwenken dadurch in Richtung nach links bzw. nach links vorne (in Richtung zur Skispitze hin) und geben somit den sich vom Ski 1 abhebenden bzw. bewegenden Schuh mit verminderter Reibung frei.
Fig. 3 zeigt ein anderes Beispiel der Lagerung eines nur angedeuteten Sohlenniederhalters 16 mit Hilfe einer Verstell5
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schraube 14. Diese Verstellschraube 14 weist an ihrem kopflosen Ende eine Einschnürung 14a auf, die in eine etwa halbkugelförmige Verbreitung 14b übergeht. Im Bereich der Einschnürung 14a bzw. eines Teiles der halbkugelförmigen Verbreitung 14b durchsetzt die Verstellschraube 14 im Bereich einer speziell ausgeführten und noch näher zu beschreibenden Bohrung 15 eine Grundplatte 12. Die Bohrung 15 ist so ausgeführt, dass sie an ihrem dem Kopf 14c der Verstellschraube 14 abgewandten Ende zur Aufnahme der halbkugelförmigen Verbreiterung 14b dient. Der übrige Bereich der Bohrung 15 erweitert sich konisch in Richtung zum Schraubenkopf 14c hin. Etwas im Bereich der Mitte der Verstellschraube 14 befindet sich ein Backenkörperteil 17, der eine Bohrung 18 aufweist, die erheblich grösser ist als der Durchmesser der Verstellschraube 14. Um den Durchmesserunterschied dieser beiden Bauteile auszugleichen, trägt der Backenkörperteil 17 eine mit ihm fest verbundene elastische Masse 19. Im Bereich zwischen dem Kopf 14c der Verstellschraube 14 und dem Backenkörperteil 17 befindet sich der Sohlenniederhalter 16. Der Sohlenniederhalter 15 ist mit Hilfe der mit einem Gewinde versehenen Verstellschraube 14 skivertikal verstellbar ausgebildet. Weiters ist es der Verstellschraube 14 und damit auch dem Sohlenniederhalter 16 möglich, mit Hilfe der halbkugelförmigen Verbreiterung 14b einen etwa kegelförmigen Raum zu bestreichen. Hört die den Sohlenniederhalter 16 beaufschlagende Kraft zu wirken auf, so wird der Sohlenniederhalter 16 über die Verstellschraube 14 von der elastischen Masse 19 wieder in die in der Fig. 3 dargestellte Lage gebracht.
Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel ist im wesentlichen ähnlich aufgebaut wie jenes nach der Fig. 3. Lediglich anstatt der Bohrung 15 ist hier ein zur Skilängsachse normal liegendes Langloch 25 vorgesehen. An die Einschnürung 24a der Verstellschraube 24 schliesst ein konischer Teil 24b an, dessen grösster Durchmesser so gross ist, dass ein Herausgleiten der Verstellschraube 24 aus dem Langloch 25 verhindert wird. Der Drehpunkt der Verstellschraube 24 rückt nun vom Bereich der Grundplatte 12 wie im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 in den Bereich des Backenkörperteiles 17. Die elastische Masse 19 ermöglicht nun ein Verschwenken der Verstellschraube 24 normal zur Skilängsachse.
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel ist im wesentlichen ähnlich den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 3 und 4. Anstatt des Langloches 25 nach der Fig. 4 ist hier eine zylindrische Bohrung 35 verwendet. Die Bohrung 35 ist von einer elastischen Masse 30 ausgefüllt, welche elastische Masse 30 eine im Bereich der Bohrung 35 liegenden Einschnürung 24a der Verstellschraube 24 umgreift. Der Backenkörperteil 17 ist im Bereich der Verstellschraube 24 mit einer nach oben hin offenen, halbkugelartigen Lagerpfanne 38 versehen, die zur Aufnahme eines halbkugelartigen Lagerteiles 39 dient. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weist der halbkugelartige Lagerteil 39 eine Bohrung 39a auf, welche zur Aufnahme der Verstellschraube 24 dient. An die halbkugelartige Lagerpfanne 38 schliesst in Richtung der Bohrung 35 eine konische Bohrung 38a an. Zwischen der Verstellschraube 24 und der Grundplatte 32 ist noch eine entsprechende, nicht näher dargestellte Führung vorgesehen, welche die Verstellschraube 24 gegen ein Abheben von der Skioberseite sichert.
Bei einer Verschwenkung des Sohlenniederhalters 16 ist es der Verstellschraube 24 möglich, mit Hilfe des halbkugelartigen Lagerteiles 39, in der halbkugelartigen Lagerpfanne 38 zu schwenken und den Raum eines Kegels zu bestreichen. Somit liegt der Schwerpunkt im Backenkörperteil 17. Durch die elastische Masse 30 wird der Verstellschraube 24 dieses Verschwenken im Bereich der Grundplatte 32 ermöglicht.
Wenn die, die Verschwenkbewegung verursachende Kraft aufhört, auf den Sohlenniederhalter 16 zu wirken, dann wird dieser durch die elastische Masse 30 in seine Normallage, d.h. in seine unbetätigte Lage, wie in der Fig. 5 dargestellt ist, gebracht.
Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 6 wird ebenfalls eine mit Gewinde versehene Verstellschraube 34 verwendet. Die Verstellschraube 34 ist an ihrem dem Kopf 34c abgewandten Ende im wesentlichen genauso wie bei der Verstellschraube 24 nach Fig. 5 ausgebildet, und gegen ein Abheben von der Skioberseite gesichert. Die Grundplatte 32 weist auch in Fig. 6 eine Bohrung 35 auf, die mit einer die Einschnürung 34a umgreifenden elastischen Masse 30 ausgefüllt ist. Im Bereich des Kopfes 34c ist die Verstellschraube 34 in einem Backenkörperteil 37 verschwenkbar gelagert. Zu diesem Zweck weist der Kopf 34c eine kugelabschnittförmige Kopfunterseite 34d auf. Mit der kugelabschnittförmigen Kopfunterseite 34d liegt die Verstellschraube 34 in einer kugelabschnittförmigen Pfanne 37a, die sich im Backenkörperteil 37 befindet. Die Pfanne 37a reicht im Backenkörperteil 37 bis etwa zu dessen Mitte. An die Pfanne 37a schliesst in Richtung des kopflosen Endes der Verstellschraube 34 eine sich erweiternde konische Bohrung 37b an. Der Backenkörperteil 37 ist in diesem Ausführungsbeispiel etwa so dick ausgebildet, dass er den Kopf 34c der Verstellschraube 34 überragt. Im Bereich zwischen dem Backenkörperteil 37 und der Grundplatte 32 befindet sich der Sohlenniederhalter 36. Der Verstellschraube 34 ist es in diesem Fall möglich, um den in der kugelabschnittförmigen Pfanne 37a gelagerten Kopf 34c zu schwenken. Der Drehpunkt befindet sich dabei im Bereich der (kugelabschnittförmigen) Pfanne 37a. Die elastische Masse 30 lässt die in jeder Richtung mögliche Verschwenkbewegung zu und bringt die Verstellschraube 34 nach dem Aufhören einer auf den Sohlenniederhalter 36 wirkenden Kraft wieder in die in der Fig. 6 dargestellte Normallage.
In den Fig. 7 bis 9 ist eine verstellbare Arretierung eines Sohlenniederhalters dargestellt, wobei sich die Darstellung sowie die folgende Beschreibung lediglich auf die erfindungswesentlichen Merkmale und Bauteile beschränkt. Auf einem Ski 1 ist eine im wesentlichen rechteckige Grundplatte 42 von gleichbleibender Dicke, deren Breite etwas geringer ist als die des Skis 1, montiert. Die Grundplatte 42 weist im Bereich der Skilängsachse ein normal auf der Skilängsachse stehendes und im wesentlichen zu dieser symmetrisches Langloch 42a auf. Weiters trägt die Grundplatte 42 an jeder Seite je einen normal zur Skioberseite la stehenden Lagerstift 42b. An jedem dieser Lagerstifte 42b ist je ein Sohlenhalterhebel 13 verschwenkbar gelagert. Jeder der beiden Sohlenhalterhebel 13 weist an seinem der Grundplatte 42 zugewandten Ende einen in Richtung zur Skimitte hinweisenden flachen Ansatz 13a auf. Die Dicke des Ansatzes 13a entspricht etwa der Dicke der Grundplatte 42. An ihren der Skimitte zugewandten Enden weisen die beiden Ansätze 13a je eine in Richtung zur Skispitze hinweisende Abkröpfung 13b auf.
In der Normallage, d.h. wenn keine Kraft von aussen auf die Sohlenhalterhebel 13 wirkt, wie in der Fig. 7 dargestellt, befinden sich die Abkröpfungen 13b etwa über dem Langloch 42a der Grundplatte 42. Zwischen den beiden Abkröpfungen 13b verbleibt noch so viel Platz, dass ein zylindrischer Teil 46b, der an einem fussartigen Teil 46a eines nicht-dargestellten Sohlenniederhalters angeordnet ist, aufgenommen werden kann. Der zylindrische Teil 46b ragt dabei in das Langloch 42a der Grundplatte 42.
Will nun ein nichtgezeichneter Skischuh in Richtung nach rechts und zugleich nach oben hin von der Bindung abheben, geschieht folgendes: Durch die seitliche Bewegung s
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verschwenkt der Sohlenhalterhebel 13 wie in Fig. 8 dargestellt, nach rechts in Richtung vom Ski weg. Dadurch verschwenkt auch der Ansatz 13a in derselben Richtung wie der Sohlenhalterhebel 13. Dadurch kommt auch die Abkröp-fung 13b aus der Ruhelage und weg von der Deckung mit dem Langloch 42a. Es wird nun dem zylindrischen Teil 46b, der sich an dem fussartigen Teil 46a eines nichtgezeichneten Sohlenniederhalters befindet, ermöglicht, im Langloch 42a in Richtung des verschwenkten Sohlenhalterhebels 13 zu gleiten. Bedingt durch diese Gleitbewegung wird der fussartige Teil 46a und damit ebenso der nichtgezeichnete Sohlenniederhalter eine verschwenkte Stellung einnehmen, wodurch der Sohlenniederhalter im Bereich des verschwenkenden Sohlenhalterhebels 13 etwas vom Ski 1 abheben wird. Dadurch vermindert sich die Reibung zwischen einen nichtgezeichneten Skischuh und dem Sohlenniederhalter bzw. dem verschwenkten Sohlenhalterhebel 13 beträchtlich.
Hat der nichtgezeichnete Skischuh die Skibindung verlassen, so wird der zylindrische Teil 46b über den in die Normalstellung zurückgleitenden Sohlenhalterhebel 13 wieder in Position, wie in Fig. 7 dargestellt, geschoben. Dadurch wird auch der Sohlenniederhalter wieder in eine parallel zur Skioberseite la liegende Position schwenken und in dieser gehalten.
In Fig. 9 ist ersichtlich, dass der Sohlenniederhalter nur verschwenken kann, wenn die Sohlenhalterhebel 13 so lange betätigt werden, bis sie den zylindrischen Teil 46b freigeben.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 10 bis 12 ist im wesentlichen ähnlich aufgebaut wie jenes, das bereits an Hand der Fig. 7 bis 9 beschrieben wurde. Auf einem Ski 1 befindet sich ebenfalls eine im wesentlichen rechteckige Grundplatte 42 von gleichbleibender Dicke, die im Bereich der Skilängsachse ein zu dieser symmetrisches, normal liegendes Langloch 42a aufweist. Seitlich auf der Grundplatte 42 ist je ein zylindrischer Lagerstift 42b normal zu dieser befestigt. An jedem dieser Lagerstifte 42b ist je ein Sohlenhal-terheben 13' begrenzt verschwenkbar gelagert.
Jeder der beiden Sohlenhalterhebel 13' weist an seinem, der Grundplatte 42 zugewandten Ende einen in Richtung zur Skimitte hinweisenden flachen Ansatz 13'a, 13'c auf. Die Dicke des Ansatzes 13'a, 13'c entspricht etwa der Dicke der Grundplatte 42. An ihren, der Skimitte zugewandten Enden weisen die beiden Ansätze 13'a, 13'c je eine in Richtung zur Skispitze hinweisende Abkröpfung 13'b auf. In Normallage, d.h. wenn keine Kraft von aussen auf die Sohlenhalterhebel 13' wirkt, wie in der Fig. 10 dargestellt, befinden sich die Ab-kröpfungen 13'b in Richtung zum gegenüberliegenden Sohlenhalterhebel 13' vor dem Langloch 42a.
Wie aus der Zeichnung nach den Fig. 10 bis 12 ersichtlich, ist der in Fahrtrichtung gesehen dem rechten Sohlenhalterhebel 13' zugehörige flache Ansatz 13'a zweifach abgewinkelt, so dass er über dem, dem linken Sohlenhalterhebel 13' zugeordneten, flachen Ansatz 13'c zu liegen kommt. Der dem zweifach abgewinkelten flachen Ansatz 13'a gegenüberliegende flache Ansatz 13'c ist im wesentlichen, bis auf die Abwinkelung, symmetrisch.
In das Langloch 42a greift ein zylindrischer Teil 46b des fussartigen Teiles 46a eines nichtgezeigten Sohlenniederhalters ein. Der fussartige Teil 46a des Sohlenniederhalters ist derart abgestuft ausgebildet, dass in Normallage, d.h. wenn keine Kraft auf die Sohlenhalterhebel 13' wirkt, wie in Fig. 10 dargestellt, der fussartige Teil 46a auf den Abkröp-fungen 13'b aufliegt.
Wird einer der Sohlenhalterhebel 13', wie in Fig. 11 dargestellt, durch den sich aus der Bindung lösenden, nichtgezeichneten Skischuh betätigt, so wird die Abkröpfung 13'b unter dem fussartigen Teil 46a hervorverschwenkt und es wird dem Sohlenniederhalter ermöglicht, in Richtung gegen den Uhrzeigersinn zu verschwenken.
Durch die Verschwenkbewegung des Sohlenniederhalters wird dem Skischuh ein wesentlich erleichtertes Ausgleiten aus der Skibindung ermöglicht. Hört die vom Skischuh auf den Sohlenhalterhebel 13' ausgeübte Kraft zu wirken auf, verschwenkt der Sohlenhalterhebel 13' und somit auch der flache Ansatz 13'a mit der Abkröpfung 13'b unter den fussartigen Teil 46a, womit eine Sicherung gegen ein unerwünschtes Verschwenken des Sohlenniederhalters gegeben ist.
Das in den Fig. 13 bis 15 dargestellte Ausführungsbeispiel ähnelt im Aufbau im wesentlichen den in den Fig. 7 bis 12 dargestellten beiden Ausführungsbeispielen. Es werden daher im folgenden nur jene Bauteile beschrieben, die sich von den beiden vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen unterscheiden.
An zylindrischen Lagerstiften 42b, die sich senkrecht in der Grundplatte 42 befinden, sind Sohlenhalterhebel 13" begrenzt verschwenkbar gelagert. An ihrem der Grundplatte 42 zugewandten Ende weisen die Sohlenhalterhebel 13" flache Ansätze 13"a auf. Die flachen Ansätze 13"a erstrecken sich in Richtung zur Skilängsachse hin und enden auch im Bereich der Skilängsachse. Sie ragen in so einem Winkel aus dem Sohlenhalterhebel 13", so dass sie, in unbetätigter Lage, d.h. wenn, wie in Fig. 13 dargestellt, keine Kraft auf die Sohlenhalterhebel 13" wirkt, über einem in der Grundplatte 42 befindlichen Langloch 42a zum Liegen kommen. Jeder der flachen Ansätze 13"a weist an seinem im Bereich über dem Langloch 42a liegenden Ende eine halbkreisförmige Ausnehmung 13"d auf.
Mit den halbkreisförmigen Ausnehmungen 13"d um-schliessen die beiden flachen Ansätze 13"a einen zylindrischen Teil 46b, der am fussartigen Teil 46a eines Sohlenniederhalters befestigt ist und in das Langloch 42a ragt. In Normallage, wie in Fig. 13 dargestellt, halten die beiden flachen Ansätze 13"a mit Hilfe der halbkreisförmigen Ausnehmungen 13"d den zylindrischen Teil 46b etwa in der Mitte des Langloches 42a.
Wird einer der Sohlenhalterhebel 13" über einen nichtgezeichneten Skischuh betätigt, wie in Fig. 14 dargestellt, wird dem zylindrischen Teil 46b ein Gleiten im Langloch 42a in Richtung des betätigten Sohlenhalterhebels 13" ermöglicht. Durch diese Gleitbewegung im Langloch 42a kann der Sohlenniederhalter verschwenken, wodurch er im Bereich des betätigten Sohlenhalterhebels 13" höher zu liegen kommt. Dadurch wird die Reibung zwischen Skischuh und Sohlenniederhalter vermindert. Hört die den Sohlenhalterhebel 13" betätigende Kraft zu wirken auf, schwenkt dieser wieder in die in der Fig. 13 dargestellte Lage. Bei dieser Verschwenkbewegung wird auch der zylindrische Teil 46b über die flachen Ansätze 13"a im Langloch 42a in die Mittelposition wie in Fig. 13 bzw. 15 dargestellt, geschoben.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Backenkörper am Vorderbacken einer Skibindung mit zwei die Schuhsohle seitlich umfassenden Sohlenhalter-hebeln (3, 13, 13', 13"), welche entgegen der Kraft einer Auslösefeder um je eine senkrecht zur Skioberseite verlaufende Achse (42b) ausschwenkbar sind, wobei zwischen diesen beiden Hebeln (3,13, 13', 13") ein Sohlenniederhalter (6, 16, 36) angeordnet ist, welcher in der Abfahrtsstellung die Schuhspitze gegen Abheben sichert und welcher mittels einer Versteilschraube (4, 14, 24, 34) in einer senkrecht zur Skioberseite verlaufenden Richtung verstellbar und durch diese Schraube (4, 14, 24, 34) mit einem ihm zugeordneten Teil der Skibindung verbindbar ist, welche Versteilschraube (4,14, 24, 34) in der Skibindung gegen Abheben in einer senkrecht zur Skioberseite verlaufenden Richtung sicherbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteilschraube (4,14,24, 34) zumindest in einer quer zur Skilängsrichtung und senkrecht zur Skioberseite verlaufenden Ebene verschwenkbar gelagert ist, so dass der Sohlenniederhalter (6, 16, 36) bei einem willkürlichen Auslösevorgang an jeder Seite vom Ski, die der Auslöserichtung eines der beiden Sohlenhalterhebel (3,13,13', 13") zugewandt ist, anhebbar ist, und dass der Sohlenniederhalter (6, 16, 36) mittels der Verstellschraube (4,14,24,34) durch an den Sohlenhalterhebeln (3,13,13', 13") befestigte Ansätze (13a, 13'a, 13'c, 13"a) und Abkröp-fungen (13b, 13'b) oder durch eine elastisch verformbare Masse (19, 30) in der Normallage gehalten und durch diese Ansätze (13a, 13'a, 13c, 13"a) und Abkröpfungen (13b, 13'b) oder durch die elastisch verformbare Masse (19, 30) in die Normallage gebracht wird.
2. Backenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellschraube (24, 34) in einem normal zur Skilängsachse verlaufenden Langloch (25, 35) gelagert ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Backenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellschraube (24, 34) einen Kugelabschnitt (39, 34d) aufweist, mittels dessen sie in einer Kugelpfanne (38, 37a) eines Backenkörperteiles (17, 37) gelagert ist.
4. Backenkörper nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Sohlenniederhalter (16, 36) in Normallage bringende bzw. haltende Masse (19, 30) entweder in einer Grundplatte (32) oder im Backenkörperteil (17) angeordnet ist und einen sich in diesem Bereich erstrek-kenden Abschnitt der Verstellschraube (14,24,34) um-schliesst.
5. Backenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Drehpunkt des Sohlenniederhalters (6,16, 36) sowie der Verstellschraube (4,14, 24,34) im Bereich des Backenkörperteils (17, 37) befindet.
6. Backenkörper nach einem der Ansprüche 1, 3,4, 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (34c) der den Sohlenniederhalter haltenden Verstellschraube (34) eine kugelab-schnittförmige Kopfunterseite (34d) aufweist und über diese in dem kongruent ausgebildeten Backenkörperteil (37), in allen Richtungen begrenzt verschwenkbar, gelagert ist.
7. Backenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den Sohlenniederhalter (16, 36) haltende Verstellschraube (14,24, 34) im Bereich der Grundplatte (12,22,32) eine Einschnürung (14a, 24a, 34a) aufweist, welche die Grundplatte (12,22,32) im Bereich einer Bohrung (15, 35,25) durchsetzt, und dass die den Sohlenniederhalter (16,36) haltende Verstellschraube (14,24, 34) nach der Einschnürung (14a, 24a, 34a) einen Abschnitt aufweist, dessen Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Einschnürung (14a, 24a, 34a), welcher Abschnitt die Verstellschraube (14,24, 34) gegen ein Abheben von der Grundplatte (12,22,32) sichert.
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