CH638105A5 - Kupplung zum zusammenhaengen von wagen einer spielzeugeisenbahn. - Google Patents
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Description
638 105
Claims (2)
1. Kupplung zum Zusammenhängen von Wagen einer Spielzeugeisenbahn, bestehend aus jeweils am Wagenende angeordneten, von diesen wegragenden Laschen und einem wegnehmbar in die Laschen eingehängten Kupplungsstück, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (3) mit einem sich in der Wagenlängsachse erstreckenden Langloch (4) und einer abgerundeten Stirnseite (8) versehen sind, und dass das Kupplungsstück (5) als U-förmiger Haken mit in die Langlöcher (4) der einander zugekehrten Laschen zweier benachbarter Wagen (la, lb) eingreifenden Stiften (6) ausgebildet ist, die beim Ziehen der Wagen durch Anlage an der vom Wagenende weiter entfernt liegenden Begrenzung (7) der Langlöcher (4) ein Abstandnehmen und beim Schieben der Wagen durch Zurückgleiten zu der dem Wagenende näher liegenden Langlochbegrenzung (10) ein Anstossen der Stirnseiten (8) der Laschen (3) ermöglichen.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte (6) des Kupplungsstückes (5) mit einem als Griff ausgebildeten Steg (9) verbunden sind.
Die Erfindung betrifft eine Kupplung zum Zusammenhängen von Wagen einer Spielzeugeisenbahn, bestehend aus jeweils am Wagenende angeordneten, von diesem wegragenden Laschen und einem wegnehmbar in die Laschen eingehängten Kupplungsstück.
Derartige Kupplungen sind für schienenungebundene, lediglich zum Ziehen bestimmte Fahrmodelle bekannt. Durch das Ziehen orientiert sich die Kupplung zwangsläufig in Zugrichtung aus. Bei schienengebundenen Fahrzeugen ist eine solche Ausrichtung nicht mehr möglich. Es können bei Kurvenfahrt Querkräfte in der Kupplung auftreten, die unter Umständen ein Entgleisen der Wagen bewirken.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine einfach herzustellende, sowohl das Ziehen als auch das Schieben von schienengebundenen Wagen einer Spielzeugeisenbahn ermöglichende Kupplung zu schaffen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Laschen mit einem sich in der Wagenlängsachse erstreckenden Langloch und einer abgerundeten Stirnseite versehen sind, und dass das Kupplungsstück als U-förmiger Haken mit in die Langlöcher der einander zugekehrten Laschen zweier benachbarter Wagen eingreifenden Stiften ausgebildet ist, die beim Ziehen der Wagen durch Anlage an der vom Wagenende weiter entfernt liegenden Begrenzung der Langlöcher ein Abstandnehmen und beim Schieben der Wagen durch Zurückgleiten zu der dem Wagenende näher liegenden Langlochbegrenzung ein Anstossen der Stirnseiten der Laschen ermöglichen.
Durch die U-förmige Ausbildung des Kupplungsstückes mit seinen beiden in die Langlöcher zweier gegeneinander gerichteter Laschen eingreifenden Stiften ergeben sich zwei Drehpunkte und damit eine Yerschwenkbarkeit des Kupplungsstückes, die einen Ausgleich der Versetzung der fest angeordneten Laschen bei Kurvenfahrt ermöglicht. Beim Ziehen der Wagen erfolgt die Kraftübertragung über das Kupplungsstück, wobei durch die in den Laschen vorgesehenen Langlöcher zwischen den abgerundeten Stirnseiten der Laschen ein Abstand entsteht. Beim Anfahren des Zuges ergibt sich dadurch der Vorteil, dass die einzelnen Wagen entsprechend dem Kupplungsspiel nacheinander angezogen werden. Damit werden zum einen Spannungsspitzen im Motor der Lokomotive und zum anderen das Durchdrehen der Lokomotivräder auch bei längeren Zügen vermieden.
Beim Schieben der Wagen wiederum ermöglichen die Langlöcher in den Laschen das Zurückgleiten des U-för-migen Kupplungsstückes an die dem Wagenende näher liegende Begrenzung der Langlöcher und damit das Anstossen der Laschen an ihren abgerundeten Stirnseiten. Das Schieben der Wagen erfolgt damit unmittelbar über die Laschen, so dass auch bei Kurvenfahrt nur geringe Querkräfte in der Kupplung auftreten, die ohne weiteres über die Spurräder aufgenommen werden können.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die Stifte des Kupplungsstückes über einen als Griff ausgebildeten Steg miteinander verbunden sein. Der Griff ermöglicht in einfacher Weise das Ein- und Auskuppeln der Wagen.
In der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Kupplung in Draufsicht,
Fig. 2 die Kupplung nach Fig. 1 in Seitenansicht im Schnitt, oben bei Zug- und unten bei Schiebebelastung.
Die Kupplung zum Zusammenhängen der Spielzeug-Eisenbahnwagen la, lb besteht aus an den Wagenenden über Verbindungsmittel 2 starr angesetzten plattenartigen Laschen 3 mit in Wagenlängsrichtung verlaufenden Langlöcher 4, in die ein als U-förmiger Haken ausgebildetes Kupplungsstück 5 herausnehmbar eingehängt ist. Bei Zugbelastung liegen die Stifte 5 des Kupplungsstückes 6 an den vom betreffenden Wagenende weiter entfernt liegenden Begrenzungen 7 der Langlöcher 4 an (Fig. 2 oben), so dass zwischen den abgerundeten Stirnseiten 8 der beiden zusammengehängten Laschen 3 ein Spalt entsteht. Über das Kupplungsstück 5 erfolgt ein Ausgleich der beiden Laschen. Die Handhabung des Kupplungsstückes wird dadurch erleichtert, dass der die beiden Stifte 6 verbindende Steg 9 als Griff ausgebildet ist.
Die Langlöcher 4 in den Laschen 3 verhindern, dass die Lokomotive beim Anfahren sofort die gesamte Zugkraft aufbringen muss, was Spannungsspitzen im Antriebsmotor und Durchdrehen der Lokomotivräder zur Folge hätte. Durch das Kupplungsspiel werden die einzelnen Wagen im Reissverschlussprinzip angezogen.
In Fig. 2 sind die Stellungen des Kupplungsstückes 5 beim Ziehen und beim Schieben der Wagen la, lb dargestellt. Beim Schieben weichen die Stifte 6 des Kupplungsstückes 5 in den Langlöchern 4 an die den Wagenenden näherliegenden Begrenzungen 10 der Langlöcher zurück (Fig. 2 unten), so dass die Stirnseiten 8 der Laschen 3 aufeinander-stossen können. Das Schieben der Wagen erfolgt damit unmittelbar über die Laschen. Die Laschen 3 des gezeichneten Beispiels sind beidseitig mit stegartigen Erweiterungen 11 versehen, an denen die Puffer 12 angesetzt sind.
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1 Blatt Zeichnungen
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