CH638829A5 - Konzentrierte waescheweichspuelzusammensetzung, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung. - Google Patents

Konzentrierte waescheweichspuelzusammensetzung, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung. Download PDF

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CH638829A5
CH638829A5 CH303878A CH303878A CH638829A5 CH 638829 A5 CH638829 A5 CH 638829A5 CH 303878 A CH303878 A CH 303878A CH 303878 A CH303878 A CH 303878A CH 638829 A5 CH638829 A5 CH 638829A5
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine konzentrierte Wäscheweichspülzusammensetzung, die ein Antigelmittel, ein kationisches Weichspülmittel und im wesentlichen Wasser enthält.
Flüssige Gewebeweichspülmittel sind bekannt und werden vom Verbraucher während der Wasch- und Spülzyklen in Waschmaschinen weit verbreitet zugesetzt. Der Ausdruck «Wäscheweichspülen» bezeichnet bekanntermassen einen Vorgang, bei dem den Geweben ein angenehm weicher Griff und ein flockig-lockeres Aussehen vermittelt werden.
Quaternäre Ammoniumsalze mit wenigstens einer lang-kettigen Kohlenwasserstoffgruppe enthaltende Zusammensetzungen werden allgemein in Waschmaschinenspülgängen zum Weichmachen der Wäsche benutzt, vergleiche beispielsweise US-PSs 3 349 033,3 946 115 und 3 644 203.
In der Mehrzahl der flüssigen Weichspül-Zusammenset-zungen, in denen kationische Verbindungen als aktive Bestandteile enthalten sind, wurde die Konzentration der kationischen Bestandteile auf einen Bereich von etwa 3 bis 6 Gew.-% limitiert (US-PSs 3 904 533 und 3 920 565). Dieser niedrige Konzentrationsbereich an kationischen Bestandteilen hat sich eingebürgert, weil kationische Substanzen bei Konzentrationen von mehr als 8% Gele bilden. Bei Konzentrationen oberhalb 8% sind die Elektrolyte, die häufig zur Erniedrigung der Viskosität von Weichspülmitteln benutzt werden, z.B. Natriumchlorid, Natriumcarbonat und Natrium-acetat, unwirksam.
Trotz des Problems des Gelierens haben sich die Fachleute bemüht, konzentrierte kationische Wäscheweichspül-mittel zu entwickeln. Die Gründe für die Entwicklung von konzentrierten kationische Bestandteile enthaltenden Gewe-beweichspülmitteln sind die kleineren Packungsgrössen für die gleiche Menge an aktiven Bestandteilen, die weniger sperrigen Behälter und der geringere Stapelraum.
In der US-PS 3 920 565 ist ein flüssiger Gewebeweichspü-ler beschrieben, der eine Seife und ein kationisches Weichmachmittel enthält. Die Konzentration der kationischen Substanz beträgt 2 bis 15 Gew.-%. Es wird jedoch in dieser Patentschrift vermerkt, dass, wenn Gelierungsprobleme vermieden werden sollen, der bevorzugte Bereich bei 2,5 bis 6%
liegt.
In der US-PS 3 954 634 ist ein Verfahren zur Bildung eines stabilen Wäscheweichspülers niedriger Viskosität beschrieben, der 7 bis 15 Gew.-% kationischer Bestandteile enthält. Bei diesem Verfahren muss das Weichmachmittel zunächst mit entionisiertem Wasser vorgemischt und dann bei einem Druck von 35 bis 560 kg/cm2 homogenisiert werden. Der Einsatz eines Antigeliermittels ist in dieser Patentschrift nicht beschrieben.
Aus der US-PS 3 970 596 ist eine flüssige Waschmittelzusammensetzung bekannt, die ein aus einem Gemisch aus Nitrat- und Chloridsalzen bestehendes Antigelmittel enthält. Jedoch ist der darin vorhandene aktive Waschmittelbestandteil a-Olefinsulfonat, das eine anionische Substanz ist. Ausserdem sind in dieser Patentschrift Versuche beschrieben, die zeigen, dass Gelbildung stattfindet, wenn das Nitrat allein eingesetzt wird.
Bei dem in der US-PS 3 554 916 beschriebenen Verfahren zur Verhinderung des Gelierens von Waschmittelzusammensetzungen, die das Neutralisationsprodukt einer Alkylarylsul-fonsäure mit einem Amin enthalten, wird eine geringe Menge eines 4 bis 8 C-Atome enthaltenden Alkohols eingearbeitet. Wenn man als Zusatz A1(N03)3 benutzt, erhält man ein giess-fähiges Produkt. Zu beachten ist jedoch, dass dort als waschaktive Komponente eine neutralisierte Substanz benutzt wird.
Die US-PSs 3 959 155 und 3 958 059 beziehen sich auf antistatische Zusammensetzungen. Es wird dort zwar die Benutzung von Zinknitrat beschrieben, aber dieses Nitrat dient nicht als Antigelmittel.
In der US-PS 3 953 380 sind flüssige, synthetische Waschmittelzusammensetzungen für Grob-, Weiss- und Buntwäsche beschrieben. Als Antigelmittel wird ein Alkohol verwendet.
Die zuvor beschriebenen Referenzen zeigen, dass Bedarf besteht an einer stabilen konzentrierten Wäscheweichmach-zusammensetzung, die sich wirtschaftlich vertretbar herstellen lässt.
Ziel der vorliegenden Erfindung war es, eine konzentrierte Wäscheweichspülzusammensetzung zur Verfügung zu stellen, welche die oben erwähnten Nachteile bisher bekannter derartiger Zusammensetzungen nicht aufweist. Überraschenderweise hat es sich gezeigt, dass die angestrebten Ziele erreicht werden können, indem man in einer konzentrierten Wäscheweichspülzusammensetzung auf wässriger Basis, die 8-20 Gew.-% eines kationischen Weichspülmittels enthält, in der Folge noch näher definierte Mengen an Alkalinitraten und/ oder Alkalinitriten als Antigelmittel einsetzt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine konzentrierte Wäscheweichspülzusammensetzung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass darin 0,01 bis 5 Gew.-% Alkalinitrat und/oder Alkalinitrit als Antigelmittel, 8 bis 20
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Gew.-% eines kationischen Weichspülmittels und als Restmenge im wesentlichen Wasser enthalten sind.
Als Beispiele für Alkalinitrate und/oder Alkalinitrite, die als Antigelmittel in den erfindungsgemässen Wäscheweich-spülzusammensetzungen eingesetzt werden können, seien Natriumnitrat, Natriumnitrit, Kaliumnitrat und Kaliumnitrit genannt, wobei Natriumnitrat und Natriumnitrit bevorzugt sind. Speziell bevorzugte Wäscheweichspülzusammen-setzungen enthalten als Antigelmittel Natriumnitrat, und zwar vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 1,5 Gew.-%. Eine speziell bevorzugte derartige konzentrierte Wäscheweichspülzusammensetzung enthält 0,15 bis 1,5 Gew.-% Natriumnitrat als Antigelmittel, 15 bis 19 Gew.-% eines quater-nären Ammoniumsalzes und/oder eines Imidazoliniumsalzes als kationischen Weichmacher, und als Restmenge im wesentlichen Wasser.
Die erfindungsgsmässen Wäscheweichspülzusammenset-zungen weisen im allgemeinen eine Viskosität von 0,1 bis 1,5 Pa-s, und speziell bevorzugt eine Viskosität von 0,2 bis 1,0 Pa-s auf.
Wie bereits erwähnt wurde, werden in den erfindungsgemässen konzentrierten Wäscheweichspülzusammensetzungen als kationische Gewebeweichmacher vorzugsweise quaternäre Ammoniumsalze und/oder Imidazoliniumsalze eingesetzt.
Besonders geeignete Wäscheweichmacher sind die kationischen quaternären Ammoniumsalze der allgemeinen Formel
+
worin X ein Anion, vorzugsweise ein Halogenid und insbesondere ein Chloridion bedeutet. Geeignete sonstige Anionen sind beispielsweise Acetat-, Phosphat-, Nitrit- und Methylsulfatreste. Weiterhin bedeuten in der vorstehenden Formel R s und R| einen Benzyl- oder einen Alkylrest (nachstehend einfach als «Alkyl» bezeichnet) mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, R2 bedeutet einen Benzyl- oder 1 bis 20 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylrest, oder alkoxypropyl- oder hydroxysub-- stituierte Alkoxypropylreste (nachstehend einfach als «Alk-io oxy» bezeichnet mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen in der Alk-oxygruppe und R3 bedeutet einen 12 bis 20 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylrest. Die Kohlenstoffketten der Reste R3 und R2 können, wenn R2 eine 12 bis 20 Kohlenstoffatome enthaltende Kette bedeutet, geradkettig oder verzweigt und 15 gesättigt oder ungesättigt sein.
Weitere geeignete kationische Wäscheweichmacher sind beispielsweise Dialkyldimethylammoniumchlorid oder Al-kyltrimethylammoniumchlorid, worin die Alkylgruppen 2 bis 20 Kohlenstoffatome enthalten und von langkettigen Fett-20 säuren, speziell von hydriertem Talg abgeleitet sein können. Der Ausdruck «Talgalkoxy», der in der vorliegenden Beschreibung benutzt wird, dient zur Bezeichnung eines Alkyl-ätherrestes, dessen Alkylgruppe im wesentlichen 16 bis 18 Kohlenstoffatome enthält.
!5 Es sind noch weitere kationische Wäscheweichmacher der Formel (1) bekannt; dazu gehören auch solche Abarten, in denen R und Rj einen Phenylrest oder einen hydroxysubsti-tuierten Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten. In erfindungsgemässen Zusammensetzungen können auch ka-30 tionische quaternäre Imidazoliniumverbindungen als brauch-(1) bare Wäscheweichmacher vorhanden sind. Diese Verbindungen entsprechen der Formel
35
H
II
C
H
C
H
N N
V /\
c k
I
R-,
0
C,,H, — N 2 4 ,
R,
R,
+
X
(2)
worin
R5 einen 1 bis 4 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 1 oder 2 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylrest, R6 einen 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylrest oder Wasserstoff, R7 einen 8 bis 25, vorzugsweise wenigstens 15 Kohlenstoff- 55 atome enthaltenden Alkylrest, R4 Wasserstoff oder einen 8 bis 25 Kohlenstoffatome, vorzugsweise wenigstens 15 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylrest und X ein Anion, vorzugsweise ein Methylsulfat- oder Chloridion bedeuten. Weitere geeignete Anionen sind beispielsweise die bei der Erläuterung 60 des kationischen Gewebeweichmachers der Formel (1) angegeben. Speziell bevorzugt sind solche Verbindungen der Formel (2), in denen die beiden Reste R4 und R7 Alkylreste mit 16 bis 25, speziell mit 16 bis 18 bis 20 bis 22 Kohlenstoffatome bedeuten. Spezielle Beispiele für diese Art Imidazoliniumver- 65 bindungen sind 2-Heptadecyl-l-methyl-l-[(2-stearoylamido)-ethyl]-imidazoliniummethylsulfat, 2-Heptadecyl-1 -me-thyl-1 -[(2-stearoylamido)ethyl- imidazoliniumchlorid,
2-Methyl-1 -(2-hydroxyethyl)-1 -benzylimidazoliniumchlorid, 2-Coco-1 -(2-hydroxyethyl)-1 -benzylimidazoliniumchlorid, 2-Coco-1 -(hydroxyethyl)-1 -(4-chlorbutyl)-imidazolinium-chlorid, 2-Coco-1 -(2-hydroxyethyl)-1 -octadecenylimidazoli-niumchlorid, 2-T allölfett-1 -(2-hydroxyethyl)-1 "benzylimidazoliniumchlorid, 2-T allölfett-1 -(2-hydroxyethyl)-1 -(4-chlor-butyl)-imidazoliniumchlorid, 2-Heptadecenyl-1 -(2-hydroxyethyl)- 1 -(4-chlorbutyl)-imidazoliniumchlorid, 2-Heptadecenyl- 1 -(2-hydroxyethyl)-1 -benzylimidazoliniumchlorid und 2-Heptadecyl-1 -(hydroxyethyl)-1 -octadecylimid-azoliniumsulfat.
Es sind noch zahlreiche andere kationische, quaternäre Ammonium-Wäscheweichspüler bekannt, die erfindungsge-mäss eingesetzt werden können, beispielsweise Alkyl-(C12 bis C20)-pyridiniumchloride, Alkyl-(C12 bis C2o)-alkyl-(C1 bis C3)-morpholiniumchloride und quaternäre Derivate von Aminosäuren und Aminoestern.
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Das unter den zuvor aufgeführten kationischen Substanzen für die erfindungsgemässen Zwecke bevorzugte quaternäre Ammoniumsalz ist das Dimethyldistearylammonium-chlorid, und die bevorzugten Imidazoliniumsalze sind die 1 -Methyl-1 -(alkylamido)-ethyl-2-alkyl-imidazoliniumme-thylsulfate.
Wie bereits erwähnt wurde, müssen die erfindungsgemässen konzentrierten Wäscheweichspülzusammensetzungen zusätzlich zu dem Antigelmittel und dem kationischen Weichspülmittel als Restmenge im wesentlichen Wasser enthalten. Eventuell kann es vorteilhaft sein, in den Wäscheweichspül-zusammensetzungen geringe Mengen an weiteren Adjuvan-tien einzusetzen. Beispiele für derartige Adjuvantien, die in geringen Mengen in den erfindungsgemässen konzentrierten Wäscheweichspülzusammensetzungen enthalten sein können, sind Parfüms, Farbstoffe, optische Aufheller und Bakterizide. Ferner können die Zusammensetzungen als weiteres Adju-vans ein nicht ionisches Tensid enthalten. Dabei soll jedoch die Menge jedes einzelnen dieser Adjuvantien zweckmässigerweise 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, nicht übersteigen.
Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen konzentrierten Wäscheweichspülzusammensetzung. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die endgültige Zusammensetzung, eines Alkalinitrates und/oder Alkalinitrites als Antigelmittel in Wasser löst und zu dieser Lösung 8 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die fertige Zusammensetzung, eines kationischen Weichspülmittels zusetzt.
Bei der Durchführung dieses Herstellungsverfahrens ist es wichtig, dass man zunächst das Antigelmittel in Wasser löst und dann erst den kationischen Weichspüler zu der erhaltenen Lösung zusetzt, damit man eine konzentrierte Wäscheweichspülzusammensetzung erhält, die auch bei längerer Lagerung nicht geliert. Wenn man nämlich das kationische Weichspülmittel zuerst dem Wasser zugibt und danach das Antigelmittel zusetzt, erhält man eine Lösung, die zwar eine niedrige Anfangsviskosität aufweist, im allgemeinen in der Nähe von etwa 0,1 Pa-s, die jedoch mit der Zeit einen rapiden Viskositätsanstieg der Lösung zeigt und sich zu einem kompakten Gel umwandelt.
Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung der erfindungsgemässen konzentrierten Wäsche-weichspülzusammensetzungen zum Gewebeweichmachen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass man die konzentrierte Wäscheweichspülzusammensetzung dem Spülwasser einer Waschmaschine zusetzt. Die erfindungsgemässen Wäsche-weichspülzusammensetzungen sind zur gewerblichen Verwendung im Spülwasserzyklus von Waschanstalten vorgesehen.
Die Erfindung sei nun anhand von Beispielen näher erläutert.
Beispiele 1 bis 4 und Vergleichsbeispiele 5 und 6
Die Beispiele 1 bis 4 betreffen spezielle erfindungsgemässe Wäscheweichspülzusammensetzungen und die Beispiele 5 und 6 Wäscheweichspülzusammensetzungen zu Vergleichszwecken, in welchen statt eines Alkalinitrates als Antigelmittel ein anderes Antigelmittel, nämlich Natriumtoluolsulfonat, oder überhaupt kein Antigelmittel verwendet wurde.
Die Wäscheweichspülzusammensetzungen der Beispiele 1 bis 4, und auch diejenigen der Vergleichsbeispiele 5 und 6 enthielten sämtliche als Weichmacher ein Imidazoliniumsalz, und zwar das (1-Methyl-l-alkyl-amido-ethyl-2-alkyl-imida-zoliniummethylsulfat. Der Gehalt der Wäscheweichspülzusammensetzung gemäss den Beispielen 1 bis 4 und den Vergleichsbeispielen 5 und 6 an diesem Imidazoliniumsalz betrug 19 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung.
Die Zusammensetzungen der Beispiele 1 bis 4 und des Vergleichsbeispieles 5 wurden hergestellt, indem zunächst das Antigelmittel in dem Wasser gelöst wurde und danach zu der erhaltenen Lösung die oben genannte Menge an dem Imidazoliniumsalz als Wäscheweichmacher zugesetzt wurde.
In der nachfolgenden Tabelle 1 sind die eingesetzten Antigelmittel, die Menge an Antigelmittel und die Viskosität der Wäscheweichspülzusammensetzungen gemäss den Beispielen 1 bis 4 und den Vergleichsbeispielen 5 und 6 angeführt. Die Viskositäten der erhaltenen Zusammensetzungen wurden mit einem Brookfield RVT-Viskosimeter bei einer Geschwindigkeit von 50 U/Min. mit einer Nadel Nr. 2 gemessen. Die Versuche wurden bei 25 °C durchgeführt.
Tabelle 1 :
Beispiel Antigel-
Gew.-% an
Viskosität der
Nr. mittel
Antigel
Zusammensetzung
mittel in Pa • s
1 NaN03
0,1
1,500
2 NaN03
0,15
0,930
3 NaNOj
0,2
0,310
4 NaN03
0,4
0,106
5 Vergi. Natriumto
0,7
1,080
luolsulfonat
6 Vergi. -
0
Gel
Die in der Tabelle 1 angeführten Zusammensetzungen enthielten zusätzlich zu den 19 Gew.-% an dem Imidazoliniumsalz und den angeführten Mengen an Antigelmittel als Rest auf 100 Gew.-% Wasser. Wie man aus dieser Tabelle sieht, wird bei der Verwendung von nur 0,15 Gew.-% an Natriumnitrit als Antigelmittel eine niedrigere Viskosität erzielt als bei der Verwendung der wesentlich höheren Menge von 0,7 Gew.-% Natriumtoluolsulfat gemäss Vergleichsbeispiel 5.
Anhand der nachfolgenden Beispiele 7 und 8 wird veranschaulicht, dass es bei der Herstellung der erfindungsgemässen Wäscheweichspülzusammensetzungen zweckmässig ist in dem Wasser zunächst das Antigelmittel zu lösen und dann erst das kationische Weichspülmittel zuzugeben, damit erfindungsgemässe Wäscheweichspülzusammensetzungen erhalten werden, die auch bei langer Lagerung flüssig bleiben.
Beispiel 7
Aus den nachfolgend aufgeführten Bestandteilen wurde eine Wäscheweichspülzusammensetzung in der Weise gebildet, dass zunächst das Weichmachmittel dem Wasser zugesetzt und danach das Antigeliermittel beigegeben wurde:
Antigeliermittel 0,4 Gew.-%
kationisches Wäscheweichspülmittel ein Imidazoliniumsalz) 19 Gew.-%
Wasser Restmenge bis
100 Gew.-%
Die resultierende Lösung hatte eine Anfangsviskosität, das ist die Viskosität direkt nach der Formulierung, von weniger als 0,1 Pa • s. Jedoch stieg die Viskosität mit der Zeit rasch an, und es bildete sich bald ein kompaktes Gel.
Beispiel 8
Eine Wäscheweichspülzusammensetzung der nachstehenden Formulierung wurde in der Weise hergestellt, dass zunächst das Antigeliermittel in Wasser gelöst wurde und dieser Lösung dann der kationische Wäscheweichspüler zugesetzt wurde:
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5
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Antigeliermittel 0,2 Gew.-%
kationisches Weichspülmittel (ein Imidazoliniumsalz) 19 Gew.-%
Wasser Restmenge bis
100Gew.-%
5 638 829
Antigeliermittel 0,4 Gew.-% kationischer Wäscheweichspüler
(ein Imidazoliniumsalz) 19 Gew.-%
Wasser Restmenge bis
5 100 Gew.-%
Die Viskosität der Zusammensetzung wurde unter Verwendung der gleichen Apparatur und in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 6 beschrieben gemessen. Die Zusammensetzung hatte eine anfängliche Viskosität von 0,31 Pa-s, die sich nach 6-wöchiger Lagerung bei 35 °C nur bis auf 0,615 Pa-s geändert hatte.
Beispiel 9
Nach dem im Beispiel 8 beschriebenen Verfahren wurde eine Wäscheweichspülzusammensetzung folgender Formulierung zubereitet:
Mit dem gleichen Gerät und in der gleichen Weise, wie in den Beispielen 1 bis 6 beschrieben, wurde die Viskosität dieser Zusammensetzung ermittelt. Die Zusammensetzung hatte io eine Anfangsviskosität von 0,106 Pa-s, die nach 6-wöchiger Lagerung bei 35 °C 0,215 Pa-s betrug.
Beispiel 10
Die Beispiele 1 bis 4 wurden wiederholt, jedoch mit dem 15 Unterschied, dass anstelle des Imidazoliniumsalzes 15 Gew.-% Dimethyldistearylammoniumchlorid eingesetzt und das Natriumnitrat in einer Menge von 0,5 Gew.-% verwendet wurden. In jedem Fall wurde eine giessbare, flüssige Komposition erhalten, die in kaltem Wasser bequem verteilbar war.
C

Claims (9)

638 829 PATENTANSPRÜCHE
1. Konzentrierte Wäscheweichspülzusammensetzung, dadurch gekeenzeichnet, dass darin 0,01 bis 5 Gew.-% Alkalinitrat und/oder Alkalinitrit als Antigelmittel, 8 bis 20 Gew.-% eines kationischen Weichspülmittels und als Restmenge im wesentlichen Wasser enthalten sind.
2. Zusammensetzung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Antigelmittel Natriumnitrat in einer Menge von 0,1 bis 1,5 Gew.-% darin enthalten ist.
3. Zusammensetzung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass darin 0,15 bis 1,5 Gew.-% Natriumnitrat als Antigelmittel, 15 bis 19 Gew.-% eines quaternä-ren Ammoniumsalzes und/oder eines Imidazoliniumsalzes als kationischer Gewebeweichmacher und als Restmenge im wesentlichen Wasser enthalten sind.
4. Zusammensetzung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Viskosität von 0,1 bis 1,5 Pa-s aufweist.
5. Zusammensetzung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Viskosität von 0,2 bis 1,0 Pa-s besitzt.
6. Verfahren zur Herstellung der Zusammensetzung gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die endgültige Zusammensetzung, eines Alkalinitrates und/oder Alkalinitrites als Antigelmittel in Wasser löst und zu dieser Lösung 8-20 Gew.-%, bezogen auf die fertige Zusammensetzung, eines kationischen Weichspülmittels zusetzt.
7. Verfahren nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Zusammensetzung herstellt, die Natriumnitrat in einer Menge von 0,1 bis 1,5 Gew.-%, bezogen auf die fertige Zusammensetzung, enthält.
8. Verfahren nach Patentanspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Zusammensetzung herstellt, die 0,15 bis 1,5 Gew.-% Natriumnitrat als Antigelmittel und 15 bis 19 Gew.-% eines quaternären Ammoniumsalzes und/oder eines Imidazoliniumsalzes als kationischer Gewebeweichmacher, jeweils bezogen auf die fertige Zusammensetzung, enthält.
9. Verwendung der Zusammensetzung gemäss Patentanspruch 1 zum Gewebeweichmachen, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Spülwasser einer Waschmaschine die Zusammensetzung gemäss Patentanspruch 1 zusetzt.
CH303878A 1977-03-28 1978-03-20 Konzentrierte waescheweichspuelzusammensetzung, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung. CH638829A5 (de)

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